Kürzlich haben zwei Priester in der Diözese Münster den Staub von ihren Füßen geschüttelt. Zurück bleiben Gläubige, die ins Barbarentum zurückgefallen sind.
Der ‘Westfälischer Anzeiger’ über die Pfarrei Heilig Geist in Hamm
(kreuz.net) Die beiden Geistlichen Hw. Norbert Weidemann und Hw. Christoph Theberat verlassen ihre bisherige
Pfarrei Heilig-Geist in Bockum-Hövel.
Das berichtete die Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Westfälischer
Anzeiger’ am 9. August.
Bockum-Hövel ist ein Stadtbezirk der kreisfreien Stadt Hamm in Westfalen. Kirchlich
gehört das Gebiet zum Bistum Münster.
Grund für den Rückzug der beiden Priester sind nach Angaben
des ‘Westfälischen Anzeigers’ „heftige Konflikte“ mit ignoranten Gläubigen.
Nach Angaben des ‘Westfälischen
Anzeigers’ war der Konflikt nur der Tropfen, der das Faß des Widerstandes gegen den katholischen Glauben
zum Überlaufen brachte.
Der Streit eskalierte, als ein ehrenamtliches Gemeindemitglied in unverantwortlicher
und sakrilegischer Weise einem evangelischen Pfarrer eine konsekrierte Hostie aushändigte.
Zu Recht
wurde er dafür von den beiden pflichtbewußten Priestern zurechtgewiesen. Doch glaubensferne und theologisch
ahnungslose Gemeindemitglieder drehten durch und und versanken in einem irrationalen Sturm der Entrüstung.
Der ‘Westfälische Anzeiger’ interpretiert: „Nicht nur die katholischen Christen, sondern auch die Protestanten
fühlten sich ins tiefste Mittelalter zurückversetzt.“
Was die Zeitung damit meint, ist unklar. Denn
im Mittelalter gab es keine Protestanten, welche die Realpräsenz Christi in der konsekrierten Hostie
leugnen und darum einen schweren Frevel begehen, wenn sie diese empfangen und sich – wie der Heilige Paulus
erklärt – dabei „das Gericht essen“.
Die beiden Priester traten ihren Dienst erst vor einem Jahr in
Bockum-Hövel an. Sie waren noch nicht als Pfarrer und Kaplan der Gemeinde eingesetzt, sodaß sie sich
relativ leicht zurückziehen konnten.
Hw. Weidemann hat bereits eine neue Aufgabe in der Pfarrei St.
Barbara in Wulfen-Barkenberg – einem Stadtteil von Dorsten im Regierungsbezirk Münster – übernommen.
Gleichzeitig wurde der bisherige Pfarradministrator von Wulfen-Barkenberg in Bockum-Hövel als Verweser
eingesetzt.
Hw. Theberat hat inzwischen eine neue Aufgabe im Dorf Nienborg übernommen, das zur Gemeinde
Heek im westlichen Münsterland gehört.
Email-Adressen der Empfänger
87 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ (Echtes) Eigenhaar von Hermanovsky Das Niveau Ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema ist umwerfend und
in gefährlicher Nähe zum Analphabetismus, wovon in meinem Leserbeitrag die Rede war. Es geht für euch
Jungs also um Knäckebrot und um Kekse: ihr steckt noch voll in der Analphase und eure Pampers sind schon
knackend voll. Topf!
@eigenhaar Diese Ethymologie ist aber erwiesenermassen falsch, da das schwedische Königshaus Wasa erst
zwischen 1524-1654 herrschte und das polnische noch viel später. Wasa, waren das nicht die mit den Knäckebroten?
#84 eigerhar † 22:45:04 | Samstag, 15. August 2009
Kathe-Käse @Sicamore Wenn du das Wort Kathe-Käse richtig geschrieben hättest wüsstes du auch, was
von der modernen Kathe-Käse und dem Einheiz-Katechismus und der Einheiz-Übersetzung zu halten ist. (Übrigens:
Im Norddeutschen Raum sieht man häufig die Schreibweise Kathä-Kekse. Weil die Tante Kathä den braven
Kindern Kekse ausgeteilt hat. Diese Ethymologie ist aber erwiesenermassen falsch, da das schwedische Königshaus
Wasa erst zwischen 1524-1654 herrschte und das polnische noch viel später.)
#83 Papst Petrus 22:54:26 | Freitag, 14. August 2009
Mundkommunion oder Handkommunion? Bei dem gottlosen und hirnlosen Unsinn, der aus den Mündern der ach
so „Gläubigen“ herauskommt, gibt es nur eine Lösung: Vollständiger und absoluter Verzicht auf Handkommunion
und Mundkommunion! @aufrechterkatholik: Da hilft auch kein Beichten! Denn die Einsicht in den gesagten
Unsinn fehlt ebenso wie die Reue.
@ Ignoranz küsst Hyterie: Kathekese in Deutschland „theologisch ahnungslose Gemeindemitglieder drehten
durch und versanken in einem irrationalen Sturm der Entrüstung“ Der standard deutsche katholische Schüler
hat 10 Jahren katholischen Religionsunterricht bis zur Mittleren Reife gehabt. Der Oberschüler kann zwei
oder drei Jahre davon hinzufügen. Ein achtzehnjäriger deutscher Katholik hat zusätzlich 12 Jahren lang
einmal die Woche Kathekese in der Pfarrei gehabt (vom zarten Alter von 6 Jahren an gerechnet und unter
der Annahme von zumindest regelmäßigen Sonntagsgottesdienstbesuchen, die Sonderkathekese für Erstkommunion
und Firmung außer Acht gelassen). Am Ende dieses Kurrikulums steht der religiöse Analphabet vor uns
da. Hat eine Art „Pisa Studie“ über die Effektivität der Wissensvermittlung im kath. Religionsunterricht
in Deutschland nie stattgefunden? Hat die zuständige Stelle der klerikalen Verwaltung nie eine Studie
im Auftrag gegeben, die testen soll, wie effektiv die Wissensvermittlung der Grundelemente des katholischen
Glaubens in den Sonntagsgottesdiensten eigentlich ist, wenn am Ende wiederum der katholische Erwachsene
als theologischer Analphabet da steht?
Priestermangel hausgemacht Ein Volk hat die Priester, die es verdient! Wenn es keine Priester verdient,
sondern einen Pfarrverband mit nur einem Pfarrer/ Pastor, dann ist es schon ein Indiz, daß sich die Leute
auf ihrem eigenen Können ausruhen, in ihrem eigenen Saft der Ichsucht schmoren, anstatt aufzubrechen
und die Sakramente, ihren regelmäßigen Empfang hochzuschätzen. Ist diese Gemeinde noch katholisch,
wenn in ihr, obgleich nur inoffiziell, das protestantische Prinzip der Demokratie herrscht?
Ignoranz und Hysterie küssen sich im Kirchenraum: über den Zustand der kath. Kathekese in D „Theologisch
ahnungslose Gemeinderäte drehten durch und versanken in einem irrationalen Sturm der Entrüstung.“ Der
standard deutsche kath. Schüler hat bis zur Mittleren Reife 10 Jahren Religionsunterricht gehabt. Der
Oberschüler fügt drei bzw. zwei Jahre hinzu. Am Ende des langjährigen Kurrikulums steht vor uns der
religiöse Analphabet da. Hat keine „Pisa Studie“ die Effektivität des katholischen Religionsunterrichts
an deutschen Schulen untersucht? Mit der Kathekese in den Pfarreien sieht es nicht besser aus. Der Sechsjärige
genießt bis zum erwachsenen Alter 12 Jahre Kathekese in der Pfarrei, angenommen er einmal die Woche den
Gottesdienst besucht. Am Ende dieser langjährigen Periode steht wiederum der katholische Analphabet vor
uns da. Hat die zuständige bischöfliche Verwaltungsstelle keine Studie im Auftrag gegeben, um die Effektivität
der Wissensvermittlung der Grundelemente des katholischen Glaubens seitens des Pfarrers, Referent/Referentin
etc. zu evaluieren? Sollte es nicht Schluß sein mit theologischen Analphabeten, welche die eigene „Kartoffelbrei-Theologie“
zusammenbasteln und als „ökumenisch“ verkaufen? Im breiten Pfuhl der Ignoranz verkündet jeder seine
„Wahrheit“, mit der frechen Behauptung, es sei der letzte Stand der theologischen Forschung. Ist es nicht
an der Zeit, daß Kleriker damit aufhören, um die Gefühle der „getrennten Brüder“ nicht zu verletzen,
brisante katholische Glaubenswahrheiten zu unterschlagen und die Lehre der Kirche mutig verkünden?
#78 Dr. Schlämmer 18:36:42 | Freitag, 14. August 2009
@Thomasius Bibelarbeit zu anstrengend? Wo sind wir denn? Ist die Kirche ein Ort, wo Gruppenegoismen gefördert
werden sollten, aber die Basis des Gemeindelebens, die Bibel, offenbar nicht wichtig ist? Aber Danke wenigstens
für Ihre ehrliche Antwort. Eine solche Gemeinde wird für Außenstehende zunehmend weniger akttraktiv.
Sie muss das rechte Maß unbedingt wieder finden.
@Dr.Schlämmer „Diese Grüppchen, die sich – gar nicht zu Unrecht – als Basis verstehen, okkupieren die
Kirche und blockieren damit eine notwendige geistig-spirituelle Erneuerung. Denn meistens sind es nur
Schwatz- und Selbstbestätigungsgrüppchen, die mit praktiziertem Christentum wenig am Hut haben, der
Sache und seiner Wurzeln nach.“ In der hiesigen Gemeinde findet man, Bibelarbeit sei zu anstrengend. Die
Gemeinde findet sich mehr im geselligen Beisammensein. Es handelt sich dabei keineswegs um eine der von
Ihnen genannten Gruppierungen sondern um eine „normale“ Diasporagemeinde.
Kreuz-Net Artikel Sind die wackeren Redakteure auch schon von konzilsähnlichen Hirnerweichungen durchwirkt?
Dummheit, das mag sein, wenn ein katholischer Knabe ein evangelisches Mädchen küsst. Dummheit ist, wenn
man eine evangelische Kirche betritt, Dummheit, wenn man einen Religionsdiener dieser kirchenähnlichen
Vereinigung mit Pfarrer tituliert. Doch das, was geschehen ist, ist übelstes Sakrileg und sollte auch
so benannt werden, auch von der scheinbar immer weniger katholischen Reaktion dieser Seite!. Im Einzelnen
handelt es sich um folgende schweren bzw. Todsünden: a) Beim Teilen des hl. Opferleibes sind Partikel
auf den Boden gefallen. b) Die der hl. Opferleib wurde nicht auf die Zunge appliziert, sondern vermutlich
ihm in die häretische Hand gedrückt. c) Er wurde geschluckt von einer ganz und gar unwürdigen Kreatur.
Dagegen einzuschreiten ist höchster Ehre wert, verdient den Goldenen Loberkranz der Vereinigung aller
Recht- und Aufrechtgläubigen, und berechtigt zum Platz im Himmel. Diese Pfarrei, verloddert und versudelt,
hätte mit einem harten Besen gekehrt werden müssen. Nur noch Mundkommunion. Nur noch Kommunion an die,
die nachweislich vorher gebeichtet haben. Warum ist nichts von Sühnerosenkränzen angesichts dieses höllenschreienden
Sakrilegs die Rede? Warum verhängt das Bistum Münster nicht die schärftsten exkommunikativen Maßnahmen
gegen die Hostienschänder? Fragen über Fragen, die einen aufrechten Katholiken beschäftigen oder beschäftigen
sollten, jawoll!
@ Siegfried II Während die Theologie des Hl. Thomas von Aquin vom Predigerorden der Dominikaner (dessen
Mitglied er war) gepflegt wird, haben die Franziskaner eher den Weg und den Denkstil des Hl.Augustinus
befolgt. Unter den Franziskanern sind solche großartigen Persönlichkeiten wie Duns Scotus, William of
Ockham und der Hl. Bonaventura u.a.m. zu erwähnen. Kann man den heutigen katholischen Theologen einen
guten Rat geben? Gewiß! Ich kenne keinen besseren als den folgenden, der von Pius XII stammt: „ In necessariis
unitas; in dubiis libertas; in omnibus caritas.“ Was die Grundwahrheiten des Glaubens angeht, so ist Einheit
angesagt. Bei dem, was im Zweifel steht, soll die Freiheit der Meinungen gelten. Bei allem soll jedoch
die Liebe herrschen. So, sinngemäß, der große und heilige Papst Pius XII.
@defendor Hier ein Auszug einer katholischen Website. „Zwei Frauen in einer Pfarrei im Norden Brasiliens
erzählen: Ein Priester kommt nur selten zum Gottesdienst in die Pfarrei. Deshalb ist die Leitung der
Pfarrei zwei Frauen übertragen. Sie stehen vor einem Problem. Der Messner der Gemeinde ist ein Alkoholiker.
Oft kommt er betrunken oder zu spät zum Gottesdienst. Die Leute wollen ihn entlassen. Die Leiterinnen
entschließen sich, die Gemeinde zu einem großen Gottesdienst einzuladen. Für die Vorbereitung investieren
sie viel Zeit und Mühe. Doch ihre Enttäuschung ist groß, denn niemand kommt zum Gottesdienst, und die
zwei Frauen bleiben mit dem Messner allein. Sie müssen die Zusammenkunft absagen oder vertagen. Da sagt
der Messner zu den Leiterinnen: „Habt ihr denn nicht im Evangelium gelesen: Wo zwei oder drei in meinem
Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen? Wir sind doch drei!“ Die beiden Gemeindeleiterinnen
sind sehr betroffen und fragen sich: „Wie können wir dem kündigen, von dem wir das Evangelium lernen?““
Gott ist schon da auch ohne konsekrierte Hostie im Tabernakel. Noch nie davon gehört?
#73 Pfr. aus RE 16:31:51 | Freitag, 14. August 2009
Beide Herren sind Pfarrer Anders als im Artikel behauptet, sind beide Priester in solidum als Pfarrer
(z. Zt. Pfarrverwalter) der Pfarrei eingesetzt. Die Ernennung erfolgte über den Diözesanadministrator
in der Vakanzzeit des Bischosstuhls von Münster und hätte nun vom Hw. Herrn Bischof Dr. Genn bestätig
werden können… Ich wünsche den beiden Mitbrüdern Gottes Heiligen Geist um diese Krise in ihrem Priesterleben
gut zu bestehen.
@ Siegfried Die Vielfältigkeit der theologischen Schulen in der kath. Kirche soll richtig verstanden
werden. Der Mensch beschreitet, wie Anselm schreibt, zwei geistige Wege: den Weg der Vernunft, die den
Glauben sucht, und den Weg des Glaubens, der die Vernunft sucht. Die zweite ist auch der Weg der Theologie,
katholisch verstanden. Aus dem Glauben heraus versucht sie, ihn zum rationalen Diskurs zugänglich zu
machen. Es geht also darum, das Mysterium Gottes und das Mysterium Christi, so weit es uns möglich ist,
aufzuleuchten. Kein einzelner Mensch und keine einzelne theologische Schule wäre in der Lage, dieses
Mysterium in allen seinen Facetten zu vertiefen und darzustellen. Es ergeben sich also, wie auch in der
Philosophie, verschiedene Herangehensweisen, verschiedene Betonungen, das Aufleuchten von unterschiedlichen
Aspekten in der Immensität des göttlichen Mysteriums. Die verschiedenen theologischen Schulen also ergänzen
einander, schließen sie keineswegs einander aus und in den Grundwahrheiten des Glaubens widersprechen
sie einander nicht. Es gibt theologische Schulen, wie z.B. die Theologie des Hl. Thomas von Aquin, dessen
begriffliche und logischen Werkzeuge weitgehend von Aristoteles stammen. Hier wird die Rationalität betont,
die der aristotelischen Tradition eigen ist. Es gibt andere theologischen Schulen, die sich nach dem Gedanken
des Hl. Augustinus richten – eher platonisch und plotinianisch – mit einem Hauch von Mystik und einer
Betonung der Liebe. (folgt)
@HwstVaterAbt…Sie sagen es ! Leider hat aufgrund der Unterminierungen der reinen Lehre der Heiligen
Mutter Kirche durch die ungehorsamen modernistischen Gruppierungen nach dem Vaticanum II. das Versickern
des Glaubens an die VERGEGENWÄRTIGUNG DES KREUZESOPFERS CHRISTI im allerheiligsten Altarsakrament mehr
und mehr zugenommen und wurde durch eine – teuflisch spitzfindige – Herunterdeklinierung zu einem blossen
„Mahl-Halten“ protestantischer Prägung „verdrängt“ und wird daher mittlerweile nach Belieben missbraucht
durch häeretisch-sakrilegische Handlungen ! Das traurige „Resultat“ sehen wir nun vor Augen: Völlig
verblendete Modernisten-Gruppierungen treiben mit der GEGENWART unseres HERRN UND GOTTES JESUS CHRISTUS
in der konsekrierten heiligen Hostie und im Tabernakel Hohn und Spott ! Die unsäglichen „Einladungen“
an „alle“ an der heiligen Kommunion „teilzunehmen“ sind denn der Ausdruck eines völlig debil gewordenen
Glaubensbildes, das sich bloss noch am „Gut-Menschen“ orientiert und den wahren Glauben gleichsam über
Bord geworfen hat für eine unverbindliche, belanglose „Mahl-Halte“ Veranstaltung, in der unser HERR und
GOTT JESUS CHRISTUS stets aufs Neue gekreuzigt wird ! Stemmen sich dann heiligmässige Priester gegen
diese Sakrilegien so werden sie gleichsam vom Laien-Schwarm mit „Stichen“ traktiert ! Es wird in der Tat
Zeit, dass die Zeit dieser Laien-Diktatur abläuft… der HEILIGE GEIST hat bereits Zeichen gesetzt. ER
wird das Begonnene auch vollenden. www.gloriapolo.net/
@HwstVaterAbt: Das heilige Abendmahl gab es Jahrhunderte vor der „Gründung“ der römisch katholischen
Kirche und vor der gegenwärtigen Form der Zelebrierung der Eucharistie. Gott ist nicht der Teufel als
den Sie ihn darzustellen belieben.
Wer sich die Hl. Hostie erschleicht, der isst sich das Gericht – die Selbstverurteilung und den Zorn Gottes
in den Hals !!! Das sollte auch einem NIcht-Katholiken zu denken geben. Es ist der Missbrauch des Sacramentes
einer andern Konfession und das zeugt von sehr schlechtem Bildungsniveau oder von bösartigem Verhalten.
Eine kath. Hl. Hostie ist eben nicht das Abendmahlsbrot lutherischer „Kirchen“…
@HwstVaterAbt Woher wissen Sie das so genau? In der hier besprochenen Gemeinde war das offenbar selbstverständlich
und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich in zahlreichen Gemeinden an der Eucharistie teilgenommen
habe und dass auch von Bekannten ähnliches berichtet wurde.
Wenn das stimmen würde, lieber Thomasius würden wohl viele per se excommunizierte Bischöfe und Priester
rumwirken. Dem ist nicht so! Es ist eine Ausnahme, dass so unprofessionell gehandelt wird und man muss
diesem schlimmen Fehlverhalten deutlich Schranken weisen.
@Defendor Kennen Sie einen römisch katholischen Priester, der nie einem Protestanten die konsekrierte
Hostie verabreicht hat? Das Problem ist hier doch nur dadurch aufgetreten, dass der evangelische Pfarrer
bekannt war. Ebenso wie römische Katholiken am Abendmahl teilhaben haben auch Protestanten an der Eucharistie
teil. Das weiß doch jeder.
#65 Dr. Schlämmer 14:07:30 | Freitag, 14. August 2009
Backabal-Gruppe, Taize-Gruppe, Krabbel- und Familiengruppe – ist das nicht überallin den V-II „Pfarren“
so? Backabal-Gruppe, Taize-Gruppe, charismatische Erneuerung, Kirche-von-Unten Die größte Frechheit
sehe ich darin, dass man diesen fragwürdigen, spalterischen Tendenzen, die teilweise von diesen Grüppchen
ausgehen (generalisieren will ich das nicht), nicht als solche erkennt, sondern sogar viel Lob für diese
Grüppchen aufbringt, weil sie – wie bereits geäußert – dem Idealbild der sogenannten participatio actuosazu
entsprechen scheinen. Okay, Gruppen hat es früher auch schon gegeben: aber man betete für die Rückkehr
des Herrn, und NICHT für Kasperlpriester, Frauenpriestertum und tolerierte Homosexualität. Das war der
kleine, feine Unterschied. Diese Grüppchen, die sich – gar nicht zu Unrecht – als Basis verstehen, okkupieren
die Kirche und blockieren damit eine notwendige geistig-spirituelle Erneuerung. Denn meistens sind es
nur Schwatz- und Selbstbestätigungsgrüppchen, die mit praktiziertem Christentum wenig am Hut haben,
der Sache und seiner Wurzeln nach.
Die deutschen Gaue: an die hab ich gar nicht gedacht, als ich „deutsche Bischöfe erwachet“ niederschrieb.
Ja, so gesehen hört sich das echt krass an – aber auch sarcastisch… Darauf muss man erst mal kommen
…
Bischof Felix muss hart durchgreifen und solchen völlig ausgeflippten und offensichtlich total ungebildeten
„Laiendeppen“ klar zeigen, dass sowas einfach nicht geht und notfalls diese Laien vor dem Betreten des
Altarraums fernhalten . Ein Priester, der sich sowas rausgenommen hätte, wäre schon vor aller Öffentlichkeit
entwürdigend heruntergeputzt worden. Aber diese „Laiendeppen“ dürfen alles ungestraft und dauernd tun.
DAS ist auch ein Problem für die Priester, dass oftmals von IHNEN immer erwartet wird, sie sollten sich
zurücknehmen und Unrecht erdulden, während auf der Seite solcher „Laiendeppen“ die Macht im Schatten
völliger Selbstüberheblichkeit steigt und steigt. Ich sag nur: erst wirlich gut ausbilden, dann erst
agieren lassen und vor allem: GEHORSAM gegenüber einem nun oftmals viel gebildeteren und daher kundigerem
Priester und nicht so ein Armutszeugnis an Inkompetenz und Selbstüberschätzung seitens solcher „Laiendeppen“.
Die gehören in eine echte kath. Schulung; nicht so ein ökumenisch verseuchtes Gelaber, wie es meist
angeboten wird. Am besten ab nach Wigratzbad, dort werden die schon lernen, was man wirklich wissen muss
und sich auch danach vernünftig verhalten. Doch wenn Dummheit und Arroganz sich paaren, da kommen dann
solche Geschichten raus. Als ob das nicht vorhersehbar wäre… DEUTSCHE BISCHÖFE ERWACHET !!!
Solange… …dass Laien-Diktat modernistisch-synkretischer Freimaurer-Prägung weiter in Gemeinden Scherbenhaufen
um Scherbenhaufen anhäuft, solange wird unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS noch unzählige Male durch
häretisch-sakrilegische Handlungen aufs Neue gekreuzigt. Es ist bezeichnend, dass ein „ehrenamtliches
Gemeindemitglied“ sich herausnimmt, die treu zur reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche stehenden Priester
durch den sakrilegischen Akt der „Spendung“ (?) einer konsekrierten heiligen Hostie – unseren GEGENWÄRTIGEN
HERRN UND GOTT JESUS CHRISTUS – an einen evangelischen „Pfarrer“ ( der gerade diese REALPRÄSENZ CHRISTI
leugnet – derart zu brüskieren und somit die wahre – hässliche – Fratze der modernistischen Umtriebler
zur Schau zu stellen. Im Zuge des Ungehorsams nach dem Vaticanum II. nahmen denn auch die schleichenden
Versuche der Verprotestantieserung des allerheiligsten Altarsakramentes ihren traurigen Lauf. An einen
Altar wäre denn ein evangelischer „Pfarrer“ niemals „geladen“ worden. An einem „Altar-Tisch“ freilich
fühlt er sich geradezu „zu Hause“ und wird denn auch gleichsam von den völlig verblendeten moderistischen
Gruppierungen auch so „willkommen geheissen“…durch einen häretisch-sakrilegischen Akt übelsten Ausmasses !
Wo blieb oder bleibt hier das im Sinne der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche unmissverständliche
Eingreifen des zuständigen Bischofs ? www.gloriapolo.net/
@r.ruhrgebietler Vielleicht irren Sie sich gewaltig. Die von Ihnen kritisierten Gruppierungen sind gerade
diejenigen, die sich verstärkt an Jesus Christus orientieren und nicht an irgendwelchen mittelalterlichen
Kirchenvätern, die sich mehr mit griechischer (heidnischer) Philosophie auseinandersetzten als mit der
Lehre des Herrn.
@Sigfried, Dr. Schlämmer Ich werfe mal eine Überlegung in die Diskussion – vielleicht ist sie falsch.
Kann es sein, dass – besonders in Deutschland – das katholische Christentum unter dem unausgesprochenen
Einfluss von F. D. E. Schleiermacher (in der ev. Theologie sehr beliebt) und seines Gefühlschristentums
steht? Immerhin gilt Schleiermacher im Protestantismus als der Kirchenvater des 19Jhds. Dann sollte vielleicht
Hegels „Vorrede zur Hinrichschen Religionsphilosophie“ zu neuen Ehren gelangen.
Dr. Schlämmer – ist das nicht überall in den V-II „Pfarren“ so? Backabal-Gruppe, Taize-Gruppe, charismatische
Erneuerung, Kirche-von-Unten (Homo- und pädophiles Netzwerk), wir-sind-kirche u.v.a.m. Die Kirche Jesu
Christi scheint mir das nicht zu sein!
#56 Dr. Schlämmer 03:03:47 | Freitag, 14. August 2009
Wenn Laien Lehramt spielen … „theologisch ahnungslose Gemeindemitglieder drehten durch und und versanken
in einem irrationalen Sturm der Entrüstung.“ Was da im Einzelnen dran war, kann ich nicht beurteilen.
Aber eins ist sicher: Viele Pfarreien werden nicht mehr von den Pfarrern geführt, sondern faktisch von
selbstherrlichen, modernistisch angehauchten Grüppchen dominiert, die die Gemeinden zur Durchsetzung
ihrer egoistischen Gruppeninteressen missbrauchen. Im Sinne der participatio actuosa lässt man diese
gewähren, teilweise mit eigenem Geld und Personal, nur damit eben die participatio actuosa dem Schein
nach gewahrt bleibt. Man kann sehen, wohin das führt: die Laien maßen sich am Ende an, über dem Papst
zu stehen. Es SCHRECKT AUSSENSTHENDE GANZ KLAR AB, und jeden PFARRER mit VERSTAND und TREUE zum LEHRAMT
sowieso.
#55 Paulaner † 01:33:28 | Freitag, 14. August 2009
Der Bischof hat das (letzte) Wort Gotthard: mal ein Original Norbert Kleyboldt, Generalvikar des Bistums,
nahm Weidemann und den zweiten Pfarrer von Heilig Geist in Schutz, sie hätten „in der Sache vollkommen
richtig entschieden und gehandelt.“ In diesem Fall hat der Generalvikar offenbar die Ansicht des Bischofs
gesagt. Es gibt im Klerus keine Basisdemokratie und theologische Ausnahmen können nur im Einvernehmen
mit dem Bischof der Diözese durchgesetzt werden. Ich hoffe, dass sich das auch die Piusbrüder … scnr
Wir Gläubigen wollen keine politischen Zankereien wie in der Politik von Wichtigtuern sondern RUHE in
der Kirche!
@ möchtegern-kathole: Leon Darf ich fragen, was Sie damit meinen, daß „eigentlich das alles im ‘Binnenbereich’
der kath. Kirche nicht strittig“ sei. Was ist „das alles“? Was heißt für Sie „strittig“? Daß katholische
Theologen über bestimmte Aspekte dogmatischer Aussagen bisweilen miteinander streiten, ist eine Banalität.
Das macht das Dogma jedoch nicht „strittig“. Über allerlei Aspekte der Themen „apostolische Sukzession“,
„geweihtes Priestertum“, „Eucharistie“, „Sühneopfer Christi“ etc. etc. wird geschrieben, diskutiert,
gestritten. Die Sachen selbst werden jedoch nicht in Frage gestellt, also sind sie nicht „strittig“. Sie
gehören, nach katholischem Verständnis, zum „depositum fidei“, wie das II. Vaticanum immer wieder betont
(s. Lumen Gentium). Auch „im Binnenbereich“ darf es kein Zweifel darüber bestehen: es geht um Kernaussagen
des katholischen Glaubens, die immer gegolten haben und immer gelten werden. Eine Relativierung dieser
Lage ist mit dem Verlust des Glaubens verbunden. In „alten Zeiten“ wäre es Grund für die Exkommunikation
des Irrenden und in seinem Irrtum Beharrenden gewesen. nicht „strittig“. Kein katholischer Theologe würde
sie in Frage stellen. “
#53 Gotthard 23:12:51 | Donnerstag, 13. August 2009
mal ein Original Pfarrer-Tausch mit Bockum-Hövel Barkenberg. Einen etwas überstürzten Wechsel in der
Leitung der Gemeinde St. Barbara gab es am Montag: Pfarrer Dr. Detlef Ziegler wurde vom Bistum Münster
gebeten, vorübergehend die Gemeinde Heilig Geist in Bockum-Hövel bei Hamm zu übernehmen. Ziegler wurde
erst im März nach dem damals schon überraschenden Abschied von Andreas Schultheis als Pfarrverwalter
nach Barkenberg beordert. Zugleich wird nun von Bockum-Hövel Pfarrer Norbert Weidemann als Urlaubsvertretung
nach Barkenberg versetzt, bis Christan Wölke in einigen Wochen seinen dauerhaften Dienst antritt. Dies
berichtete der Pressedienst des Bistums Münster am Mittwoch. Hintergrund des überraschenden Personaltauschs
ist ein Streit in Bockum-Hövel, der in der Stadt als „Ketzerfall“ Schlagzeilen machte: Ein über 50 Jahre
aktiver Lektor hatte dort im Juli sein Amt niedergelegt. Weidemann soll ihm vorgeworfen haben, bei einem
Schützenhochamt mit einem evangelischen Pfarrer die Hostie geteilt zu haben; das sei eine schwere Sünde.
Der Vorwurf habe in der Gemeinde „einen Sturm der Entrüstung“ ausgelöst, berichtete die Westfälische
Allgemeine. Zuvor soll es aber schon andere Auseinandersetzungen gegeben haben. Generalvikar: „In der
Sache richtig gehandelt“ Norbert Kleyboldt, Generalvikar des Bistums, nahm Weidemann und den zweiten Pfarrer
von Heilig Geist in Schutz, sie hätten „in der Sache vollkommen richtig entschieden und gehandelt.“
#52 newtube 23:08:03 | Donnerstag, 13. August 2009
@ v. Zwiefalten / @ Ach, Gotthard! @ Ernst von Zwiefalten: Ich danke Ihnen für den Hinweis und hoffe
sehr, daß Sie richtig liegen mit dem Ökumenismus. Auf der theologisch-wissenschaftlichen Ebene bin ich
davon überzeugt. Aber wieviele Leons spuken in unseren Gemeinden mit der treuherzigen Behauptung, sie
seien noch das, was sie nicht mehr sind: Katholiken. @ Ach, Gotthard! Transubstantiation ist der philosophische
Begriff eines mystischen Vorgangs. Er ist zwar aristotelisch, aber ich kenne keinen anderen. Sie etwa?
Fakt ist, daß was früher Brot war, ist nunmehr Leib Christi; was früher Wein war, ist nunmehr Blut
Christi. Die „species“ von Brot und Wein bleibt. Ist es ein Vorgang? Jedenfalls ein „admirabile commercium“,
dem man nur in schweigender, liebender Anbetung gerecht wird.
#51 hieronymus333 22:54:53 | Donnerstag, 13. August 2009
Unverständlich was die beide Priester da machen, schließlich geht es bei den Gemeindemitgliedern um
Steuerzahler und die haben ein Recht überall ihren sinnfreien Mist zum Besten zu geben, wird zweifelsfrei
der Bischof sagen.
@newtube Sie denken zu schlecht vom Ökumenismus. Auch der verbohrteste Protestant wird stringenter argumentieren
und sich zumindest auf die Bibel berufen. Vielleicht gibt es in der tiefsten thebäischen Wüste Einsiedler,
die so denken wie Leon – doch die haben kein Intenet
#49 newtube 22:41:14 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Leon der Aufgeforderte Nichts wird Sie von der Erfüllung elementarer Pflichten des wissenschatlichen
Diskurses befreien können, Leon: genaue Quellenangabe, genau definierte Begriffe, bei der Sache bleiben
und nicht auf Verbalinjurien ausweichen (sie sind ja Zeichen von Hilflosigkeit und keine Argumente, wie
Aristoteles in der Analytik bemerkt). Wenn das Bestehen auf genaue Kenntnisse, klare Begriffe, stichhaltige
Argumente, Zeichen von Engstirnigkeit, Dogmatismus, ja Fanatismus sein sollen, so laß uns wirrköpfe
wie Sie als Lehrer an unseren Grundschulen anstellen, damit die Kinder schon in frühem Alter lernen,
wie man nicht denken soll. Wenn das theologische Kartoffelbrei, das Sie anbieten, ein Zeichen dessen ist,
was ökumenisch zu denken bedeutet, so ist der Ökumenismus völlig diskreditiert. Einer Antwort auf meine
Leserbeiträge bleiben Sie mir weiterhin schuldig. Kommen Sie dem nicht nach, so können Sie in keinem
Forum mehr ernst genommen werden. Denken Sie daran, Leon!
#47 Gotthard 22:38:51 | Donnerstag, 13. August 2009
@newtube die Transsubstantiation des Brotes und des Weines durch die Einsetzungsworte des Priesters, Transsubstantiation
ist kein Vorgang – sondern eine philosophische Beschreibung.
#45 Paulaner † 22:29:00 | Donnerstag, 13. August 2009
Müssen sich die Katholiken im Münsterland als evangelische Schauspieler verstehen? und die Rolle spielen,
um die Situation von der evangelischen Seite aus zu betrachten? Nämlich ob der Priester mit der Hostie
in der Hand gar kein Priester sein muss? Da kommt mir die Galle hoch! Offenbar sind die katholischen Gläubigen
dort teilweise bereits derart breitgelatscht, dass sie nicht mehr wissen, dass sie Katholiken sind. Ist
es möglich, dass ich die Kommunion für derart unantastbar halte, für verletzbar und schützenswert?
Hingegen den Wörterschwall für beliebig elastisch. Was der „Zöllitsch“ sagt, ist mir egal, Wörter
sind Schall und Rauch.
@newtube: Ein allerletzter Rat: Nüchtern Sie aus, gehen Sie zu Bett. (Pro Stunde bauen Sie etwa 0,10
bis 0,15 Promille ab). Sie werden Verständnis haben, dass ich fortan auf Ihre Exsudate nicht mehr reagiere.
#43 newtube 22:20:58 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Leon der Ahnungslose Sind patristische Studien Ihnen nicht bekannt, Leon? Darf man die Kirchenväter
nicht mehr zitieren? Seit wann haben Sie so entschieden? Ich stelle fest, daß Sie nicht in der Lage sind,
meiner Aufforderung, doch die kath. Theologen zu nennen, welche die Lehre der Kirche „De Eucharestia“,
„De sacramentis“, „De sacerdotio“, etc. ablehnen nachzukommen. Nicht einmal eines ihrer Werke haben Sie
in Ihrem konfusen Kopf real präsent. Ignorant! Sie haben sich für die frei Erfindung des Begriffes „Wiederholung“
in meinem Text nicht entschuldigt. Lümmel! Sie verwechseln die „Lehre“ der Realpräsenz, die gewiß z.B.
bei den Lutheranern vorhanden ist, mit der „Realpräsenz“ selbst, die keine protestantischen Glaubensgemeinschaften,
mangels eines geweihten Priestertums, haben können. Wirrer! Sie bezeichnen Grundlehren der katholischen
Kirche, die Ihre Kirche sein soll, als strittig in der kath. theologischen Diskussion, ohne uns einen
einzigen kath. Theologen nennen zu können, die soche Lehren ablehnt. Steinzeitkatholik! Und jetzt als
Strafe für diese Ignoranz werden Sie zu einem Proseminar zu den Grundlehren der Katholischen Kirche verdonnert.
Marsch! (… und nicht motzen, Leon!)
An was erinnert mich diese Engstirnigkeit, dieser Dogmatismus, ja, Fanatismus, wie er sich hier zeigt?
Am heutigen 13. August fällt die Antwort leicht: an die Verbohrtheit der einstigen DDR-Führung. So wie
Ulbricht, Honecker und Co. ihre rückständige, anachronistische und menschenverachtende Staatsdoktrin
mit den verstaubten „Heiligen“ des Steinzeit-Marxismus zu rechtfertigen versuchten, so bemühen sich in
frappant ähnlicher Art und Weise hier Ewiggestrige, einen überholten, teils menschenverachtenden Katholizismus
zu verteidigen, in dem sie auf ebenso verstaubte „Vordenker“ aus dem Bereich des Religiösen verweisen.
Doch dem Steinzeit-Katholizismus wird es ebenso ergehen wie der seinerzeit gebauten Berliner Mauer: Er
landet auf dem Schutthaufen der Geschichte. Selbstverständlich werden das die Ewiggestrigen hier scharf
bezweifeln und ins Reich des Wunschdenkens verweisen, aber: Auch an den Mauerfall wurde jahrzehntelang
nicht geglaubt, und der greise Honecker reimte hilflos: „Den Sozialismus in seinem Lauf / hält weder
Ochs noch Esel auf“. Der Steinzeit-Katholizismus ist schon längst gestoppt, er bröckelt, verstaubt,
verweht im Wind.
Peinlich Ich kenne genügend katholische Priester die evangelisch lutherischen Christen auch ev. Pfarrern
und Pastorinnen die Kommunion spenden, wobei beide Konfessionen an die Realpräsenz glauben. Mir hat es
der kath. Priester meines Heimatortes auch indirekt vor versammeltem ev. Kirchenvorstand und Pfarrern
angeboten. Wenn man Kommunionhelfer als kath. Priester einsetzt dann sollte man auch für eine gemeinsame
Linie in der Gemeinde sorgen können und der Gemeinde das Verständnis der Kommunion erklären. Sehr peinlich
finde ich das der Bischof dann die Priester aus der Gemeinde zurückzieht und man offensichtlich nicht
in der Lage ist innerhalb der kath. Kirche zu einem einheitlichem Verständnis zu kommen. Wenn so ein
Konflikt schon auftritt sollte man ihn vor Ort konstruktiv lösen .
@Sigfried 1. Wir haben keine Schweine miteinander gehütet – ich bitte um das Sie. 2. Dass es nur eine
katholische Theologie geben kann ist Nonsens, sonst könnte es weder eine Entwicklung noch eine Diskussion
geben. Die akademische Theologie ist von den Kirchenvätern der Alten und rechtgläubigen Kirche bis in
die Moderne von Diskussionen geprägt und eine einheitliche Theologie gibt es bei einem Vergleich von
Bonaventura und Thomas von Aquin nun einmal nicht. Der Heilige Geist wird in alle Wahrheit führen, aber
dafür braucht es erst einmal eine Landebahn, die über das Nachplappern hinaus geht. 3. Auch wenn Sie
zu Luther und Calvin anderer Ansicht sind: die Wahrhaftigkeit gebietet, die Positionen einigermassen fair
darzustellen.
@newtube: Heutzutage mit Patristik argumentieren, das sagt wohl vieles. Ich wills kurz fassen: Ihr Beitrag
zeugt von Halbwissen, von mehr nicht. Ach doch: auch von engstirnigem Verharren im Steinzeitkatholizismus.
Leben Sie wohl.
#38 newtube 21:50:43 | Donnerstag, 13. August 2009
Leon: Blüten Vielleicht sind Sie Mitglied der katholischen Kirche. Die Mitgliedschaft verleiht leider
nicht eo ipso auch die Kompetenz, über theologische Themen zu sprechen. Die Blüten, die Sie hervorbringen,
und immer abenteuerlicher werden, entsprechen weder der Lehre der Kirche, noch den apostolischen Schriften,
noch der patristischen Tradition. In Grunde sind solche Blüten als irrelevante Spinnerei einzustufen.
Woher Sie den Begriff „Wiederholung“ geholt haben, weiß ich nicht – aus meinem Leserbeitrag gewiß nicht.
Sie hätten sich eine völlig überflüssige Belehrung ersparen können. Das nur nebenbei. Daß man für
jede gleichgültig wie hirnrissige Meinung auf „nahmhafte“, jedoch nicht näher bezeichnete, Theologen
hinweisen kann, weiß jeder. Könnten Sie gnädigst ein Paar Namen nennen, deren Werke, und welche These
dort aufgestellt sind? Die apostolische Sukzession, die Transsubstantiation des Brotes und des Weines
durch die Einsetzungsworte des Priesters, die Realpräsenz Christi in der geweihten Hostie und im geweihten
Wein usw. sind unstrittig Kernelemente des katholischen Glaubens. Es geht nicht darum, das ev. Abendmahl
zu diskriminieren. Es geht lediglich darum, klar zu sagen, was es nicht ist: eine echte, also nicht nur
symbolische, Eucharistie. Diese sind beileibe keine „Formalismen“ sondern Kerninhalte des katholischen
Glaubens. Wenn Sie sie nicht teilen, sollen Sie doch aufhören, sich Katholik zu nennen. Denn Sie haben
Kernelemente Ihres Glaubens aufgegeben. Ganz objektiv!
#37 Siegfried 21:38:02 | Donnerstag, 13. August 2009
zu Ernst von Zwiefalten: Bitte zur Sache sprechen bleiben bitte auch bei der Sache und fange bitte nicht
an die protestantischen Häresie zur Glaubenswahrheit zu erklären. Die Protestanten kennen die Priesterweihe
nicht, da deren Reformatoren aus dem christlichen Glauben die Wahrheit gestrichen haben. Die Priesterweihe,
wie alle anderen Heiligen Sakramente sind eindeutig von Jesus Christus gestiftet worden. Die Heilige Katholische
und apostolische Kirche, wie die anderen vom Stuhl Petri getrennten apostolischen Kirchen, haben keine
eigenen Sakramente hinzugefügt. Die Priesterweihe hat Jesus Christus nach seiner Auferstehung den Aposteln
verliehen. Verkaufe Deine Theologie bei den Protestanten, dort gibt es eine Überfüllung an Theologien.
Gott sei Dank hat die Heilige Katholische Kirche nur eine Theologie und eine Wahrheit und das kann jeder
in der kirchlichen Dogmatik erfahren. Unter den Fehlgläubigen gibt es soviel Wahrheiten, wie es Personen
gibt. Luther und Calvin haben eine gemeinsame und die lautet, „das von Jeus Christus eingesetzte Lehramt
verkündet keine Wahrheit, dieses Amt wurde von Jesus Christus nicht eingeführt, da er ja auch keine
Kirche gegründet hat“. Nun kommen die Wahrheiten die einen sind Calvinisten, die anderen sind Lutheraner,
aber keine Christen. Warum? Weil keiner von beiden göttlich ist. Wir Katholiken sind Chrsiten, warum?
weil wir uns auf das berufen was Christus sagte und will. Auch wenn in der Kirche der eine oder andere
Kleriker oder Bischof ein Häretiker ist.
@ Leon Eigentlich ist das alles im „Binnenbereich“ der kath. Kirche nicht strittig. Allerdings gebe ich
zu, dass es so ist wie mit den mathematischen Sätzen: nicht jeder Schüler und Student kennt sie …
#35 Thomasius 20:44:14 | Donnerstag, 13. August 2009
Pfarrer von Heilig Geist Es ist doch schön dass es Pfarrer gibt, die vom Heiligen Geist verlassen sind
und deswegen die Gemeinde Heilig Geist verlassen. Wie schon der Kirchenvater Augustinus zutreffend bemerkte,
gibt es auch in der christlichen Kirche Leute, die mit Jesus Christus nichts am Hut haben.
#34 Leo Miles 20:28:08 | Donnerstag, 13. August 2009
@Leon Nein, auch im „Binnenbereich“ der kath. Kirche sind die Glaubenswahrheit unstrittig. Strittig sind
nur die jeweiligen Menschen, die die Glaubenswahrheiten nicht glauben wollen. Es sind somit Protestanten
im katholischen Gewande. Die Konzilskirche ist offensichtlich nicht katholisch. Sie hat eine neue Religion
mit neuen Dogmen errichtet, die nicht dem Evangelium entstammen. Aber das ist deren Problem. Die katholischen
Glaubenswahrheiten bleiben trotzdem absolut unstrittig.
Bitte zur Sache sprechen Leider stelle ich bei den Diskutanten hier im Forum eine fürchterliche Unkenntnis
im Abendmahlsverständnis von Protestanten und Orthodoxen fest. Zur Versachlichung der Debatte einfach
die theologischen Lehrmeinungen. 1. Lutheraner und Calvinisten (Reformierte) haben ein unterschiedliches
Abendmahlsverständnis. Man kann nicht, wie es hier geschieht, beide Auffassungen vermengen. 2. Die Calvinisten
legen großen Wert auf den Gemeinschaftsaspekt (das tut zu meinem Gedächtnis) die Lutheraner großen
Wert auf die Vergebung der Sünden und die Realpräsenz in der Eucharistie (Das ist mein Leib…das ist
mein Blut, das vergeben ist zur Vergebung der Sünden). Deshalb ist bei den meisten Lutheranern auch noch
die Mundkommunion üblich. Einig sind sich beide aber darin, dass die Wirksamkeit des Abendmahls – zum
Heil oder zum Gericht !- nicht vom Priester abhängt, weil die Priesterweihe nach biblischem Zeugnis nicht
von Jesus eingesetzt wurde. Den Opfercharakter des Abendmahles lehnen die meisten Protestanten unter Berufung
auf den Hebr.brief ab. Unwürdig empfängt das Abendmahl: a. Ungetaufte b. wer vor dem Abendmahl nicht
gebeichtet hat, bzw. das Abendmahl empfängt, ohne Erwartung der Sündenvergebung. (Das hat pastorale
Gründe) 3. Die Orthodoxie hat ein völlig anderes Verständnis des Abendmahls, ohne den Opfercharakter
zu leugnen: der Akzent liegt auf dem Abendmahl als „Medizin des ewigen Lebens“, wichtig ist die Präsenz
Christi in Wort und Sakrament, das Wie wird bewußt nicht reflektiert
@möchtegern-K.: Das „strittig“ wollte ich auf den Binnenbereich der römisch-katholischen Kirche bezogen
wissen. Und innerhalb derselben sind die genannten Punkte durchaus strittig, und über viele, viele Details
in jenen Bereichen „beharken“ sich römisch-katholische Theologen der verschiedenen „Richtungen“ gar sehr!
Wenn Sie erwähnen, dass es innerhalb der protestantischen Kirchen beispielsweise die Lehre von der Realpräsenz
nicht gibt, ist das ja wohl ebenso „erkenntnisreich“ und bedeutungsschwer als wenn Sie die Frage beantworten,
ob der Papst katholisch sei!
Protestanten „Ich weiß, die Diskussion um apost. Sukzession, Transsubstantation durch den Priester, Realpräsenz
usw. ist strittig und füllt ganze Bibliotheken“ Zumindest innerhalb der kath. Kirche ist es überhaupt
nicht strittig, dass die Protestanten von all dem nichts haben.
#29 Franz Kappes 19:48:40 | Donnerstag, 13. August 2009
Tiefstes Mittelalter Halsstarrigkeit macht auch vor dem Mittelalter nicht halt. Rechthaberische Zeitungsleute
müssen mal einen Schuss vor den Bug bekommen.
#28 Leo Miles 19:22:01 | Donnerstag, 13. August 2009
Die Konzilskirche will halt keinen katholischen Pfarrer mehr. Ja wo kommen wir denn da auch hin, wenn
die Konzilsreligion die katholische bzw christliche Religion unterstützen würde. Die Konzilskirche will
so sein, wie alle anderen protestantischen Sekten auch. Wenn alle glaubenstreuen Katholiken endlich umerzogen
wurden und ihnen der Katholizismus ausgetrieben wurde, kann man endlich das gemütliche Mahl mit den anderen
Sekten halten. Und hier wollen uns die Befürworter der Homoperversen weismachen, die Konzilskirche sei
katholisch
@new tube: Ich bin Mitglied der römisch katholischen Kirche, getauft, gefirmt, nicht ausgetreten. „Wir
Katholiken“ sehen u. a. heute in der Eucharistie keine Wiederholung, sondern allenfalls eine Vergegenwärtigung
des Kreuzesopfers – das ist allgemeine Lehre auf den theol. Universitäten in Deutschland. Das nur nebenbei.
Die gläubige Annahme dieser Lehre bedingt jedoch keineswegs die „Pflicht“, das heilige Abendmahl, wie
es z. B. die evangelischen Kirchen feiern, zu diskriminieren, geschweige denn, darin keine Abendmahlsfeier
im Sinne Jesu zu sehen. („Für alle“!). Einen Alleinanspruch der katholischen Kirche auf eine „gültige“
Eucharistie lehne ich ab – und nicht nur ich, sondern auch viele namhafte Theologen aus „unserer katholischen
Kirche“. Ich weiß, die Diskussion um apost. Sukzession, Transsubstantation durch den Priester, Realpräsenz
usw. ist strittig und füllt ganze Bibliotheken – hilft aber heute keinem Menschen, höchstens ein paar
Steinzeitkatholiken, die sich an Formalismen festbeißen.
#26 Paulaner † 19:00:43 | Donnerstag, 13. August 2009
Wir katholischen Gläubigen haben keinen basisdemokratischen Einfluss auf die Liturgie. Thomasius: @Paulaner
Ich bin viel zu wenig „bibel“fest, um die Stelle nennen zu können aber irgendwo sagt Paulus, dass die
Unwürdigen die Kommunion nicht empfangen dürfen. Vom R.K. Standpunkt (ob der paßt oder nicht ist nicht
meine Sache) ist FÜR EINEN KATHOLISCHEN PRIESTER ein evangelischer Pastor grundsätzlich unwürdig, von
allerlei Ausnahmen, die der/sein! Bischof definieren kann, abgesehen. Da wird offenbar in manchen Gegenden
exponentiell steigend geschlampt. Das hat einerseits etwas mit der möglichen Beleidigtheit der Evangelischen
Mitschwestern und -brüder zu tun und damit auch mit dem Gutmeinen der katholischen Gläubigen AAAABER:
wir katholischen Gläubigen haben keinen demokratischen Einfluß (bottom up) auf derart elementare Fragen
der Liturgie! Und die evangelischen Mitschwestern und -brüder erst recht nicht. Die Kleriker sind wie
Angestellte eines Unternehmens an ihre Anweisungen gebunden und wir Gläubigen sind wie zahlende Kunden
(„Laien“) nicht befugt, in die Betriebsabläufe einzugreifen. Mackern dürfen wir, wenn sie pfuschen,
da drohen sie eh schon verwirrt mit der Hölle.
#25 newtube 18:32:03 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Leon: wie flott kann man sein? Über Ihre flotte Theologie ist nur Kopfschütteln angesagt. Daß all
das, was Sie sagen, der 2000-jährigen Lehre der katholischen und der orthodoxen Kirche in keiner Weise
entspricht, ist ja klar. Bei der Eucharistie unterschlagen Sie, typisch protestantisch, das Opfer-Character
der Handlung zugunsten eines sentimentalen Gastmahl Character, dessen Phantasie keine Grenze kennt. Mt.26,27-28:„Dann
nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihm den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus;
das ist mein Blut, das Blut des Bundes, daß für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ In
Lk.22,19 dazu:„Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Jeder kann sich eine ihm genehme Theologie zusammenbasteln
und die eigenen Bräuchen exemplarisch finden. Wir Katholiken folgen der Lehre, die wir aus der apostolischen
Nachfolge empfangen haben, einer Eucharistie, die von einem geweihten Priestertum stammt – alle Elemente,
welche die Protestanten nicht haben. Wir empfangen nicht ein Stück Brot sondern den Leib Christi, und
tauchen dies nicht in Wein sondern im Blut des Herrn: alle Dinge, die Sie nicht haben, auch wenn Sie sie
so symbolisch nennen. Der „real thing“ einen symbolischen Ersatz entgegenzuhalten und diesen als überlegen
zu preisen, ist ja nicht weniger als ignorant. als Protestant
#24 Thomasius 18:28:52 | Donnerstag, 13. August 2009
@Paulaner Der Satz der zu Zeitung ist in der Tat bemerkenswert: „Was die Zeitung damit meint, ist unklar.
Denn im Mittelalter gab es keine Protestanten, welche die Realpräsenz Christi in der konsekrierten Hostie
leugnen und darum einen schweren Frevel begehen, wenn sie diese empfangen und sich – wie der Heilige Paulus
erklärt – dabei „das Gericht essen“.“ Denn bekanntlich lebte die Kirche vor dem Mittelalter ganz gut
ohne die konsekrierte Hostie und der heilige Paulus kannte sie auch nicht.
#23 Paulaner † 18:16:07 | Donnerstag, 13. August 2009
Wozu wohl habe ich das ein- und ausdrückliche „ceterum censeo“ vorangestellt? sankt niketas: @ Paulaner
Ist sogar vorkonziliar durchaus auch Diakonen und Laien erlaubt gewesen (und sei es nur im Notfall). Aus
meiner kindlichen Vorprägung und Schulung zur Erstkommunion. Die lass ich mir doch nicht von irgendwelchen
§-Papierfetzen aus den 60-er Jahren oder aus dem Mittelalter entweihen!
„Exkremente im Kopf“ – sehr freundlich geht man hier nach wie vor miteinander um! Der Hamburger Fußballverein
FC St. Pauli, dessen Anhänger zu großem Teil nicht gerade als „zimperlich“ gelten, hat eine Fan-Seite;
und dort, unter Menschen, die von manchem als „Prolls“ beschimpft würden, herrscht nicht annähernd der
rüde Ton wie in den „katholischen Nachrichten“ namens kreuz.net.
sevenUP steht da irgendwas geschrieben, was nicht der Realität entspricht, mein dummes Wichtelchen???
Wenn dich die braunen Exkremente in deinem Kopf stören, die dich dazu bewegen, gegen alles zu hetzen,
was dir nicht passt, begib dich doch mal zum Gehirnchirurgen, der schnippelt dir schon was raus.
Den Kopf schütteln würde Jesus über die hier eben zu lesende Behauptung „Das Kommunionverteilen ist
Priestersache“. Spender des Heiligen Abendmahles ist Jesus und nicht irgendein Priester, KommunionhelferIn
usw… Insofern ist es schnurzpiepegal, wer das Brot und den Wein bzw. Traubensaft austeilt. Es ist „gültiges“
Abendmahl, wobei sich mir bei dem Wort „gültig“ – aber im katholischen Sprachgebrauch ist dieser Bürokratie-Terminus
ja usus – die Haare sträuben. Wie unverkampft geht es doch zum Beispiel bei der MCC, der „Kirche (nicht
nur) für Lesben und Schwule“ zu: Da stellen sich die KommunikantInnen im Kreis um den Altar, der Pastor
gibt einem den Teller mit den Brotstücken, einem anderen den Kelch mit dem Traubensaft („Gewächs des
Weinstocks“), und dann gibt jede und jeder das Sakrament weiter an die Nebenfrau bzw. den Nebenmann. So
wird das verbindende Mahl der Liebe sichtbar und untereinander erfahrbar.
#18 level up † 17:57:06 | Donnerstag, 13. August 2009
landser-boy Wer fühlt sich schon von solcher altliberalen Kotze angezogen Eben, da lassen wir doch lieber
braune Exkremente in unseren Kopf und hetzen gegen alles was uns nicht passt. Wer will schon liberal,
wer eine Diktatur möchte. Die Exkremente in deinem Kopf kann ja fast schon riechen!
zum Tode haben sie ihn genommen Confi: Pfarrer kommen und gehen; die Gemeinde bleibt vor Ort bis zu dem
Tage an dem sie sich selbst ins Grab V2isiert hat Denn berechtigterweise haben diese Gemeinden keine
Jugend. Wer fühlt sich schon von solcher altliberalen Kotze angezogen. Frohe Zukunft den ungläubigen
Hostienfressern „Fromme kommen, Böse kommen, alle haben ihn genommen, die zum Leben, die zum Tod: Bösen
wird er Straf und Hölle, Frommen ihres Heiles Quelle: so verschieden wirkt dies Brot.“
#14 sankt niketas 17:29:37 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Paulaner sondern auch die Weihe (Hände) hat, den Leib Christi anzutappen Ist sogar vorkonziliar durchaus
auch Diakonen und Laien erlaubt gewesen (und sei es nur im Notfall).
#13 Paulaner † 17:22:52 | Donnerstag, 13. August 2009
du bist weit unlogischer als du dir einbildest, sankt niketas: das „ceterum censeo“ ist ausdrücklich
dazu da, um den nachfolgenden Text vom vorherigen zu entkoppeln, eine etwas hamurvolle Version von „ÜBRIGENS
…:“ Nachdem das geklärt ist, versuche ich auch noch auseinanderzusetzen, wieso ich („übrigens“) meine
(„censeo“), nicht behaupte, dass ein Priester nicht nur die Ausbildung (da dürfte es solche Spässchen
nicht geben wie im Artikel beschrieben) sondern auch die Weihe (Hände) hat, den Leib Christi anzutappen.
Perdü red ich dich an, weil du dich erfrechst, mir Alk unterzujubeln, der soll dich dafür holen. (Leider
haben die kein Symbol für den Dionysos gehabt).
Ceterum Censeo Der gute Cato hat das ceterum censeo eingesetzt wie kreuz.net die Homohetze: Egal was gerade
das Thema war, er hat sein ceterum censeo angefügt, so wie kreuz.net immer gegen Homos hetzt, auch wenn
das gar nichts mit dem Thema zu tun hat.
ceterum censeo @ Sankt Niketas: Ihnen ist offensichtlich nicht klar, daß das Zitat nach Cato dem Älteren
(Ceterum censeo Carthaginem esse delendam) von Cato selbst an sämtliche seiner Reden angefügt wurden,
ob sie mit Karthago oder der neuen Steuergesetze zu tun hatten. Deshalb muß das ceterum censeo nicht
eine Schlußfolgerung des vorher Gesagten sein, im Gegenteil, das ist der Witz dieses Stilmittels, es
kann immer angefügt werden.
#10 sankt niketas 17:04:09 | Donnerstag, 13. August 2009
@ Paulaner-Trinker Ceterum censeo: Das Kommunionverteilen ist Priestersache! Ich sehe ja eine Menge guter
Gründe dafür, dass das Kommunionverteilen Priestersache (genauer: Sache des Prohistamenos der eucharistischen
Synaxis, nicht aber „irgendeines“ Priesters) ist, aber ich sehe überhaupt nicht, wieso das im Sinne eines
„ceterum censeo“ aus dem von Ihnen zitierten Abschnitt folgen sollte. Erklären Sie mir diese Logik?
#9 Kunstmaler † 17:03:12 | Donnerstag, 13. August 2009
aha… Doch glaubensferne und theologisch ahnungslose Gemeindemitglieder drehten durch und und versanken
in einem irrationalen Sturm der Entrüstung. Das tun die Zeitgeistler ja immer. Ein Priester mit ner Kebse
wäre denen sicher lieber gewesen…da hätten die sich sicher gefreut – in Sünde vereint
Die Kirchenähnlichen… … haben sich seinerzeit – unter meisterdiebischer Mitnahme riesiger Kirchenbesitztümer –
von der Kirche abgespalten. WEIL SIE DIE KOMMUNIONSPRAXIS FÜR HOKUSPOKUS HIELTEN! Jetzt, einige Jahrhunderte
später, sind sie ihrer kirchenähnlichen Gemeinschaft und deren Hohlheit und Langweiligkeit überdrüssig.
Finden das Katholische eigentlich doch ganz nett. Wollen mit den großen Jungs mitspielen. Aber bitte
nicht ganz und ernsthaft. Erbärmlich.
#7 Paulaner † 16:36:28 | Donnerstag, 13. August 2009
Abseits von der Häme ist die Angelegenheit richtig beschrieben, meine ich. Dieser Absatz hat es in sich: Denn im Mittelalter gab es keine Protestanten, welche die Realpräsenz Christi in der konsekrierten Hostie
leugnen und darum einen schweren Frevel begehen, wenn sie diese empfangen und sich – wie der Heilige Paulus
erklärt – dabei „das Gericht essen“. Ceterum censeo: Das Kommunionverteilen ist Priestersache!
#6 Confiteor 16:23:48 | Donnerstag, 13. August 2009
es waren bestimmt Weltfremde, die noch nie in einer der Welt zugewandten Gemeinde geseelsorgert haben
und die allgemeinen Gepflogenheiten in einer christlichen Gemeinde noch nicht so gut kannten. Da hat die
Gemeinde nicht verkehrt regiert. Pfarrer kommen und gehen; die Gemeinde bleibt vor Ort und braucht den
guten Umgang mit den Menschen, auch wenn es Protestanten sein sollten. Oder soll die Gemeinde im eigenen
Saft schmoren…!
????? … die Realpräsenz Christi in der konsekrierten Hostie leugnen … Ist das so was wie die Holocaustleugnung
für die Piussekte? Naja, macht nix; so wie das oben beschrieben wurde, wird das ja schon ein ganz grossen
Teilen der Welt gehandhabt. Nicht umsonst ist die Eucharistie ja auch ein GASTmahl. Wer wird da alles
sleber aufessen und die Gäste hungrig heimschicken? ROFL!
Dieser Prediger,… … Witt heißt er wohl, ist ein Schurke und Schelm! Wie kann er als Kirchenähnlicher
den Leib Christi, noch dazu gebrochen und aus den Händen eines Laien, empfangen! Das hat ihm der Teufel
gesagt, um einmal eine Figur aus den Grimmschen Märchen zu zitieren.