13:05:53 | Montag, 17. August 2009
Der Ex-Diözesansprecher von Linz ist gegenwärtig mit dem Versuch beschäftigt, noch andere mit sich in den Abgrund zu reißen.

Ferdinand Kaineder schreibt auf pilgern.at über seinen gegenwärtigen Marsch nach Assisi.
(kreuz.net) Der
abgesägte Pressesprecher der Diözese Linz, Ferdinand Kaineder, hat Rache geschworen.
Das geht aus einem Intrigen-Brief hervor, den er am 16. Juli an den Nuntius in Wien, an den Wiener Kardinal
Christoph Schönborn sowie an die österreichischen Diözesan- und Weihbischöfe schickte.
„Meine Entpflichtung
aus der Aufgabe als Leiter des Kommunikationsbüros in Linz veranlaßt mich, das Beweismittel zugänglich
zu machen, das zeigt, daß Roland Noé die ‘Aktion Kirchentreu’ organisiert und koordiniert hat“ – beginnt
Kainender sein Schreiben.
Die
‘Gebetsinitiative Kirchentreu’ besteht aus österreichischen Katholiken,
die sich gegen die vollzogene Machtübernahme altliberaler Kräfte in der oberösterreichischen Diözese
Linz wehren.
‘Kirchentreu’ empfiehlt allen katholischen Gläubigen, ihren Kirchenbeitrag ab sofort und
bis auf weiteres auf ein Konto der Aktion einzuzahlen.
Das Geld wird der Linzer Kirchenbeitragsstelle
überwiesen, sobald sich die kirchliche Lage in der Diözese normalisiert hat.
Roland Noé ist der Herausgeber
der Linzer Webseite ‘kath.net’. Das neokonservative Portal ist den altliberalen Linzer Diözesanbürokraten
zutiefst verhaßt.
In seinem Brief erklärt Kaineder, wie er zu seiner Information gekommen ist.
Ein
fehlgeleitetes EmailIm Vorfeld der erfolgreich vereitelten Konsekration des designierten Linzer Weihbischofs,
Mons. Gerhard Maria Wagner, erkundigte sich der Programm-Chef des katholischen Fernsehsenders ‘K-TV’ bei
der Diözese wegen der Übertragungsrechte.
Eine Kopie des Briefes ging auch an den oberösterreichischen
Kameramann von ‘K-TV’, Franz Gangl.
Gangl antwortete dem Programm-Chef. Doch durch eine fehlerhafte Bedienung
des Email-Programms landete das Schreiben auch bei Kaineder.
In dem Brief berichtet Gangl über eine
Pressekonferenz mit dem damals ernannten Mons. Wagner:
Der neue Weihbischof war schon am Weggehen, als
ich ihm noch zuflüstern konnte, daß am Freitag (!) mein erster Gedanke war:
Gott sei Dank, jetzt können
wir auch den Kirchenbeitragsboykott beenden und den Betrag als »Morgengabe« dem neuen Bischof übergeben.
»Sehr schön« war seine Antwort.
Dazu trifft sich die »Räubersynode« am Dienstag, 10. Februar um
10 Uhr bei Roli zu ihrer hoffentlich letzten Konferenz. Hast Du Zeit?Mit der „Räubersynode“ meint Gangl
eine Sitzung der Gebetsaktion Kirchentreu bei Roland Noé.
Kaineder erklärt, daß der „Diffamierungsdruck“
auf seine Personen nach dem erzwungenen Rücktritt von Mons. Wagner wieder zugenommen habe.
Er behauptet
auch, daß die römische Kurie in der Vergangenheit ‘kath.net’-Berichte verwendet habe, um den österreichischen
Bischöfen Fragen über seine Person zu stellen. Das habe ihn „immer schon schwer irritiert“.
In herrischem
Ton fährt Kaineder Kardinal Schönborn an: „Irritiert bin ich dann auch, wenn Sie Herr Kardinal, mit
dieser Kerngruppe von ‘kath.net’ auf Wallfahrt gehen. Das ist körpersprachlich die Anerkennung schlechthin.“
Diese Schelte dürfte nicht ohne Wirkung bleiben, denn der altliberale Kardinal ist für seine Nachgiebigkeit
antikatholischen Kräften gegenüber bekannt.
Kaineder rechtfertigt seine Denunzierung damit, daß „von
‘kath.net’-Seite – ‘gloria.tv’ und ‘kreuz.net’ unisono – jetzt meine »Wehleidigkeit« herausgestrichen
wird.“
Als Gegenbeweis benützt der Ex-Pressesprecher die Behauptung der antikirchlichen Tageszeitung
‘Oberösterreichische Nachrichten’:
„Die Titelseite der OÖN stimmt hundertprozentig, wenn sie dort schreiben:
»Diözesansprecher abgelöst ‘Ich bin diffamiert worden’«.“
In seinem wehleidigen Fazit haut Kaineder
dann noch dem Heiligen Vater eines ans Bein:
„Ich bin echt traurig und schockiert, daß der Papst diese
Informationsquellen honoriert.“
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#4
Kurti 16:32:27 | Montag, 17. August 2009
#3
colonius 13:36:07 | Montag, 17. August 2009
#2
_zeitgeist 13:19:42 | Montag, 17. August 2009
#1
Paulaner † 13:14:48 | Montag, 17. August 2009