Österreich
Samson und alle Philister
Der Ex-Diözesansprecher von Linz ist gegenwärtig mit dem Versuch beschäftigt, noch andere mit sich in den Abgrund zu reißen.
Ferdinand Kaineder schreibt auf pilgern.at über seinen gegenwärtigen Marsch nach Assisi.
Ferdinand Kaineder schreibt auf pilgern.at über seinen gegenwärtigen Marsch nach Assisi.
(kreuz.net) Der abgesägte Pressesprecher der Diözese Linz, Ferdinand Kaineder, hat Rache geschworen.

Das geht aus einem Intrigen-Brief hervor, den er am 16. Juli an den Nuntius in Wien, an den Wiener Kardinal Christoph Schönborn sowie an die österreichischen Diözesan- und Weihbischöfe schickte.

„Meine Entpflichtung aus der Aufgabe als Leiter des Kommunikationsbüros in Linz veranlaßt mich, das Beweismittel zugänglich zu machen, das zeigt, daß Roland Noé die ‘Aktion Kirchentreu’ organisiert und koordiniert hat“ – beginnt Kainender sein Schreiben.

Die ‘Gebetsinitiative Kirchentreu’ besteht aus österreichischen Katholiken, die sich gegen die vollzogene Machtübernahme altliberaler Kräfte in der oberösterreichischen Diözese Linz wehren.

‘Kirchentreu’ empfiehlt allen katholischen Gläubigen, ihren Kirchenbeitrag ab sofort und bis auf weiteres auf ein Konto der Aktion einzuzahlen.

Das Geld wird der Linzer Kirchenbeitragsstelle überwiesen, sobald sich die kirchliche Lage in der Diözese normalisiert hat.

Roland Noé ist der Herausgeber der Linzer Webseite ‘kath.net’. Das neokonservative Portal ist den altliberalen Linzer Diözesanbürokraten zutiefst verhaßt.

In seinem Brief erklärt Kaineder, wie er zu seiner Information gekommen ist.

Ein fehlgeleitetes Email

Im Vorfeld der erfolgreich vereitelten Konsekration des designierten Linzer Weihbischofs, Mons. Gerhard Maria Wagner, erkundigte sich der Programm-Chef des katholischen Fernsehsenders ‘K-TV’ bei der Diözese wegen der Übertragungsrechte.

Eine Kopie des Briefes ging auch an den oberösterreichischen Kameramann von ‘K-TV’, Franz Gangl.

Gangl antwortete dem Programm-Chef. Doch durch eine fehlerhafte Bedienung des Email-Programms landete das Schreiben auch bei Kaineder.

In dem Brief berichtet Gangl über eine Pressekonferenz mit dem damals ernannten Mons. Wagner:

Der neue Weihbischof war schon am Weggehen, als ich ihm noch zuflüstern konnte, daß am Freitag (!) mein erster Gedanke war:

Gott sei Dank, jetzt können wir auch den Kirchenbeitragsboykott beenden und den Betrag als »Morgengabe« dem neuen Bischof übergeben.

»Sehr schön« war seine Antwort.

Dazu trifft sich die »Räubersynode« am Dienstag, 10. Februar um 10 Uhr bei Roli zu ihrer hoffentlich letzten Konferenz. Hast Du Zeit?


Mit der „Räubersynode“ meint Gangl eine Sitzung der Gebetsaktion Kirchentreu bei Roland Noé.

Kaineder erklärt, daß der „Diffamierungsdruck“ auf seine Personen nach dem erzwungenen Rücktritt von Mons. Wagner wieder zugenommen habe.

Er behauptet auch, daß die römische Kurie in der Vergangenheit ‘kath.net’-Berichte verwendet habe, um den österreichischen Bischöfen Fragen über seine Person zu stellen. Das habe ihn „immer schon schwer irritiert“.

In herrischem Ton fährt Kaineder Kardinal Schönborn an: „Irritiert bin ich dann auch, wenn Sie Herr Kardinal, mit dieser Kerngruppe von ‘kath.net’ auf Wallfahrt gehen. Das ist körpersprachlich die Anerkennung schlechthin.“

Diese Schelte dürfte nicht ohne Wirkung bleiben, denn der altliberale Kardinal ist für seine Nachgiebigkeit antikatholischen Kräften gegenüber bekannt.

Kaineder rechtfertigt seine Denunzierung damit, daß „von ‘kath.net’-Seite – ‘gloria.tv’ und ‘kreuz.net’ unisono – jetzt meine »Wehleidigkeit« herausgestrichen wird.“

Als Gegenbeweis benützt der Ex-Pressesprecher die Behauptung der antikirchlichen Tageszeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’:

„Die Titelseite der OÖN stimmt hundertprozentig, wenn sie dort schreiben: »Diözesansprecher abgelöst ‘Ich bin diffamiert worden’«.“

In seinem wehleidigen Fazit haut Kaineder dann noch dem Heiligen Vater eines ans Bein:

„Ich bin echt traurig und schockiert, daß der Papst diese Informationsquellen honoriert.“
      
6 Lesermeinungen
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#6   homounzüchtiger †   22:23:18 | Montag, 17. August 2009
Gääääääähn,
meine Güte, ihr Katholiken seid ja echt so was von laaaaaangweilig :-S :-S :-S
Da wünscht man sich ja fast nen Lach-Artikel über Homoperverse… :-P
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#5   kritischerbeobachter   16:48:59 | Montag, 17. August 2009
Nun lasst doch mal das Thema „Linz“ endlich.
Bekannt ist doch der Hetzer Kaineder, der sich auf seiner Pilgerfahrt gen Assisi bekehren will.
Bekannt ist die Äußerung von Friedl, daß er sich nicht weiter äußern will.
Bekannt ist der auf seiner Kathedra vor lauter Fett festgeklebte Bischof Schwarz, der nicht den Mut hat, sich zu den Vorgängen zu äußern.
Fazit: In Linz geht alles seinen gewohnten Gang weiter. Die Unordnung hat System.
Und der Schuldige ist ein Bischof,
– der nicht ausmisten will, was in Jahren und Jahrzehnten an Unkraut gewachsen ist,
– der die Augen vor Friedl & Co verschließt, die ihr Gehorsamsversprechen gebrochen haben und dann noch so tun, als seien sie unschuldig,
– der zwar einen Kaineder von seinem Posten enthoben hat, aber noch zig Kaineders in seiner bischöflichen Kurie duldet, fördert und schützt.
Der Totengräber von Linz ist bekannt: Er heißt Ludwig, ein Salesianer-Ordensmann. Ein Totengräber der Kirche von Linz.
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#4   Kurti   16:32:27 | Montag, 17. August 2009
Kaineder zurecht weg
Kaineder ist doch zurecht von einem Posten entbunden worden. Der hält die Leute für so dumm, dass sie nicht wüssten, dass er für diese kirchenfeindliche CD verantwortlich war. Diese CD ist an tausende junge Leute geaschockt worden, also war das öffentlich bekannt.
Es gehören noch mehr Kaineders aus der Diözese entfernt. Nur fprchte ich, dass es bei einem bleibt. Kaineder hätte schon entlassen werden müssen, als das mit der CD bekannt wurde. Benua genommen ist er nicht einmal entlassen, sondern wird nur an eine andere Stelle versetzt.
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#3   colonius   13:36:07 | Montag, 17. August 2009
Wehleidig…
Immer wieder interessant festzustellen, dass die angeblichen Liberalen sich so fest an ihre Stühle klammern wie keine andere Gruppe – und nach dem Verlust ihrer Macht so wehleidig herumjammern, als hätte man sie einer Wurzelbehandlung ohne Betäubung unterzogen.
Dabei passiert nichts, nur dass die Kirche die rechte Ordnung wiederherstellt.
o^/
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#2   _zeitgeist   13:19:42 | Montag, 17. August 2009
Da muss ich glatt mein
Organigramm etwas überarbeiten
>:) :-D ;-)
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#1   Paulaner †   13:14:48 | Montag, 17. August 2009
Nachtarocken
das war von dem Typen so zu erwarten.
:-D
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