Liturgie
Die Liturgiereform wurde von trockenen Menschen gemacht
In den Zeiten der Alten Messe haben die Gläubigen aktiv am kirchlichen Leben teilgenommen. Doch seit der Liturgiereform ist es mit jeglicher Teilnahme vorbei.
Prälat Bartolucci bei Benedikt XVI.
Prälat Bartolucci bei Benedikt XVI.
(kreuz.net) Der weltbekannte Dirigent, Komponist und Meister der klassischen Polyphonie Prälat Domenico Bartolucci (92) hat seit seiner Priesterweihe – ohne Unterbrechung – im Alten Ritus zelebriert.

Das sagte er vor dem italienischen Blog ‘Disputationes Theologicae’.

Die Webseite ‘katholisches.org’ hat das Interview auf deutsch nachpubliziert.

Prälat Bartolucci hätte Schwierigkeiten, die Messe im „modernen Ritus“ zu feiern, weil er es „nie“ getan hat.

Die Aussage, daß es in der Alten Messe keine „aktive Teilnahme“ der Gläubigen gibt, bezeichnet der Prälat als „Dummheit“.

Er habe die aktive Teilnahme auf der ganzen Welt gesehen – im Petersdom genauso wie in der „einst so glaubensstarken“ Ortschaft Mugello nördlich von Florenz.

„Am Sonntag bei der Vesper hätte sich der Priester darauf beschränken können, das ‘Deus in adiutorium meum intende’ anzustimmen. Dann hätte er sich einstweilen schlafen legen können.

Die Bauern hätten von alleine weitergemacht: Die Familienoberhäupter stimmten die Antiphonen an!“

Alberne Sentimentalität statt ‘Dies irae’

Prälat Bartolucci kritisiert die liturgische Reform am Beispiel des Beerdigungs-Ritus. Dort gäbe es heute Halleluja, Klatschen und lustige Sätze:

„Da fragt man sich schon, ob diese Leute je das Evangelium gelesen haben. Selbst unser Herr weinte über den Tod des Lazarus.

Mit dieser albernen Sentimentalität respektiert man nicht einmal mehr den Schmerz einer Mutter.

Gerne würde ich Ihnen zeigen, wie das Volk einmal an einer Totenmesse teilnahm, mit welcher inneren Sammlung, Reue und Hingabe jenes großartige wie erschütternde ‘Dies irae’ angestimmt wurde.“


Katholische Stimmen zum Schweigen gebracht

Die Liturgiereform sei von trockenen Menschen gemacht worden: „Ich wiederhole trockenen. Ich habe sie gekannt.“

Prälat Bartolucci erinnerte an ein Wort des Kurienkardinals Ferdinando Kardinal Antonelli († 1993): „Was machen wir mit Liturgikern, welche die Theologie nicht kennen?“

Der liturgische Umbruch sei „eine Mode“ gewesen: „Alle redeten, alle »erneuerten«, alle »päpstelten« im Zug einer großen allgemeinen Sentimentalität und der Reformen.“

Die Stimmen, welche die zweitausendjährige Tradition der Kirche verteidigten, seien geschickt zum Schweigen gebracht worden – bedauert der Prälat.

Heute habe sich die „zickige Stimmung der Reformer“ verzogen.

Die jüngeren Priestergenerationen hätten „nicht mehr jenen ideologischen Furor, der durch einen ikonoklastischen Modernismus angetrieben war.“

Das Nichts statt jahrhundertealten Reichtümern

Doch den jüngeren Priestern fehle – trotz ihrer guten Absichten – oft die nötigen Ausbildung: „Damit meine ich, daß die Seminare gefordert sind!“

Ein Priesterseminar müsse „gelebte Liturgie“ sein. Es erziehe die Seminaristen, die Phasen des Jahres – Advent, Fastenzeit, Ostern- mit den Mitbrüdern zu erleben:

„Eine verzerrende Rhetorik schuf das Bild vom Seminar, das den Priester ruiniere, das die Seminaristen von der Welt isoliere, sie abschotte und auf Distanz zu den Menschen halten würde.“

Das war nach Angaben von Prälat Bartolucci „alles Unsinn, um den in Jahrhunderten gesammelten Reichtum der Priesterausbildung zu vergeuden und dann durch das Nichts zu ersetzen.“

Die Messe aller Zeiten

„Den alten Ritus verteidigen bedeutet nicht ewiggestrig, sondern zeitlos sein“ – erklärt der Prälat.

Man begehe einen Fehler, wenn man den überlieferten Ritus als Messe des Heiligen Pius V. oder als „Tridentinische Messe“ bezeichne – so als wäre es die Messe einer bestimmten Epoche:

„Es ist unsere Messe, die römische, sie ist universal und weder an eine Zeit noch einen Ort gebunden, eine einzige Sprache von Ozeanien bis zur Arktis.“

Prälat Bartolucci erzählte dazu eine Episode aus seinem Leben:

„Wir waren einmal in Gesellschaft eines Bischofs, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere, in einer kleinen Kirche des Mugello versammelt.

Da erreichte uns die überraschende Nachricht vom Tod eines Mitbruders. Wir schlugen umgehend vor, eine Heilige Messe zu feiern.

In der Kirche fanden wir aber nur alte Meßbücher. Der Bischof weigerte sich daraufhin kategorisch zu zelebrieren.

Diesen Vorfall werde ich nie vergessen.

Die liturgische Kontinuität erfordert, daß man heute genau so mit dem alten, verstaubten Missale zelebrieren kann wie vor 400 Jahren, als es einem meiner priesterlichen Vorgänger diente.“


Offensichtliche Mängel

Die Reform des neuen Ritus betrachtet Prälat Bartolucci als „sehr komplexe“ Angelegenheit:

„Daß der neue Ritus Mängel aufweist, ist inzwischen für alle offensichtlich.“

Der Papst habe mehrfach gesagt und geschrieben, daß die Liturgie ein einheitliches, organisches Ganzes durch die Zeit sein müsse.

Ausdrücklich warnt der Prälat „vor jeder Versuchung eines hybriden Durcheinanders“:

Die Alte Messe nicht anrühren

Die Alte Messe dürfe nicht „durch Kompromisse »die Gott mißfallen und ihm ein Greuel sind« verunreinigt“ werden.

Prälat Bartolucci kritisierte auch die Reform der Karwoche in den 50er Jahren. Sie sei mit einer gewissen Eile unter einem erschöpften und müden Pius XII. († 1958) durchgeführt worden.

Unter dem Pontifikat von Johannes XXIII. († 1963) erhielt Prälat Bartolucci einen Anruf vom Päpstlichen Zeremonienmeister, er möge den eigentlich abgeschafften Hymnus ‘Vexilla Regis’ für die Karfreitagsliturgie vorbereiten.

Prälat Bartolucci betrachtet Johannes XXIII. in Fragen der Liturgie als „überzeugten und rührigen Traditionalisten“.

Der Prälat erwähnte diese Begebenheit, um zu zeigen, „daß jeder Riß, der im liturgischen Gewebe verursacht wird, Leerräume schafft, die nur schwer zu füllen sind“.

Die Kirche müsse die jahrhundertealte Liturgie mit Verehrung betrachten.

Jeder „Wahn, sie zu »verbessern«“ drohe, Schaden anzurichten.

Gitarrengezupfe noch beim Offertorium

In der Kirchenmusik sieht Prälat Bartolucci „einige Zeichen der Erholung“.

Heute seien „einige häßliche Beat-Liedchen, die 1968 in der Kirche so in Mode waren, bereits archäologische Relikte“.

Wer auf die Zeitlosigkeit der Tradition verzichte, müsse den jeweiligen Moden folgen:

Doch er sieht auch eine gewisse Blindheit, „fast eine Art Freude über alles, was irgendwie von schlechtem Geschmack zeugt und oft auch was die Glaubenslehre anbelangt bedenklich ist“:

„Ich hoffe, Sie bitten mich nicht auch noch um ein Urteil über das Gitarrengezupfe und die Liedchen, die sogar noch während des Offertoriums gesungen werden.“

Die liturgische Frage sei „sehr ernst“:

„Vor allem gilt es, nicht auf jene Stimmen zu hören, welche die Kirche nicht lieben und die sich gegen den Papst auflehnen.“
      
67 Lesermeinungen
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#67   Ursus   00:38:21 | Montag, 24. August 2009
@ Sycamore
Tja, Sycamore – Ihr Geschwafel bleibt einfach dumm, wie Sie es auch hindrehen. Die Orthographie bleibt ebenfalls fehlerhaft. In Abwandlung von Lao Tse gestatte ich mir zu bemerken: „Der Weise hält die Schnauze, wenn er merkt, daß er verloren hat. Der Idiot geifert weiter.“
Sie haben gezeigt, daß Sie weder des Deutschen noch des Lateinischen mächtig sind – also würde ich an Ihrer Stelle einfach mal die Klappe halten. Vielleicht bewahren Sie Sich so zumindest einen Rest an Würde.
Ach ja, Ihr Kretinismus-Gesabbel ist menschenverachtend und zeigt, daß Sie auch diesbezüglich keinerlei Ahnung haben wovon Sie sprechen.
Und da mir meine Zeit zu schade ist, mich mit Vollidioten abzugeben, werde ich Sie fortan ignorieren.
Lassen Sie Sich doch von Ihrer Mami ein Glas Milch aufwärmen, vielleicht erfahren Sie dabei noch weitere praktische Lebensweisheiten…
viel Glück weiterhin!
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#66   Sycamore   16:00:26 | Sonntag, 23. August 2009
@ paulaner
Meine Mami pflegte stets zu sagen:„Bären sind dumm!“
Wenn Sie nun doch fragen, od das kuschelige Tier, die
mich eben so brutal angegriffen hat, Latein als Muttersprache habe, so neige ich dazu, dies zu verneinen, denn ein „native speaker“ sich nie über
eine Personalendung geirrt hätte, und anstatt das
Richtige zu sagen – si tacuisssem – über die Endung
der 2. Per. s. gestolpert ist, und sie gebraucht hat,
indem er sprach, wie Zarathustra, „Si tacuisses…“,
das übrigens ein überaus gelehrtes Zitat ist.
Besser kann ich Ihre Frag nicht beantworten, tut mir Leid!
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#65   Paulaner †   15:40:15 | Sonntag, 23. August 2009
ist einer von euch zwei beiden etwa Latein-Muttersprachler?
Ursus und Sycamore
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#64   Sycamore   15:35:15 | Sonntag, 23. August 2009
@ Ursus: zurück in die Höhle!
Ich sehe, daß, trotz allem, mein „Message“ Sie im Wald
laut und klar erreicht hat, Rechtschreibfehler hin oder
her. Lao Tse:„Der Weise zeigt auf den Mond. Der
Idiot schaut auf den Finger.“
Ich bestätige meine Cretinismusvermutung, Ursus,
leider!
Bei Ihrem nächsten Witz geben Sie sich doch mehr Mühe
oder begeben Sie sich einfach in den Winterschlaf. Das wäre wohl das Beste für Sie und für das Tierreich!
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#63   Ursus   15:17:31 | Sonntag, 23. August 2009
@ Sycamore
Si tacuisses…
welches Hormon da bei Ihnen gefehlt hat, weiß ich nicht, Sie frustrierter Legastheniker – aber lernen Sie doch erstmal die Grundregeln der deutschen Rechtschreibung, bevor Sie hier Ihre geistreichen und überaus witzigen Bemerkungen zum Besten geben…
Schon peinlich, andere blöd anzumachen und in drei Sätzen vier Rechtschreibfehler zu haben.
Behalten Sie doch künftig Ihre Meinung für Sich, wenn Sie hier nichts sinnvolles beizutragen haben!
Schönen Sonntag!
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#62   Sycamore   21:05:54 | Samstag, 22. August 2009
@Ursus
Kriechen Se doch in Ihrer Höhle wieder zurück.
So einen blöden Witz habe ich seit lange nicht gelesen!
Dürfen Sie stolz darauf sein: es ist mir eine Ehre, diesen
Witz für den jährlich von der Rehabilitation Stiftung
zu vergebenden Kretinismus-Preis vorzuschlagen.
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#61   Ursus   18:26:33 | Freitag, 21. August 2009
Das Lied der Waschfrauen…
„Ich will Dich lieben, meine Stärke…“
und dann war da noch das klassische Hochzeitslied…
„Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt…“
;-)
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#60   Lycos   11:20:28 | Freitag, 21. August 2009
Der Vergleich ist verkehrt
Weil nicht alles was andere Konfessionen für christlich halten auch katholisch ist.
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#59   Amanda   09:13:51 | Freitag, 21. August 2009
Ich nutze gerne folgenden Vergleich:
Das ist wie mit der Sprache und dem Dialekt. Die Sprache heißt „christlich“, der spezifische Dialekt aber „katholisch“.
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#58   Lycos   08:40:04 | Freitag, 21. August 2009
@ smallplayer
Natürlich, es gibt sogar Menschen die behaupten katholisch zu sein, aber nur noch sowenig katholisch sind, sodass sie nicht mehr katholisch sind.
Caritatem
Wir müssen alle Jesus noch besser kennenlernen, wir müssen alle unser Christusbild noch an vielen Stellen revidieren und verbessern, besonders da wo wir uns das Christusbild nach eigenem Gutdünken gemacht haben.
Die Tradition ist natürlich kein Blödsinn und dient nicht dem Menschen sondern der Wahrheit die Christus selber ist.
Auch nicht wie jeder will, sondern Christus allein.
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#57   smallplayer   08:32:40 | Freitag, 21. August 2009
Lycos
Es gibt auch Katholiken, die weder deine Bibelauslegung noch deine Einschätzung, der katholische Glauben stehe über allen anderen Glaubensrichtungen, teilen.
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#56   caritatem   08:28:48 | Freitag, 21. August 2009
Wir machen uns Bilder von Jesus
wie er gar nicht ist.
Wie lebten denn die Urchristen ?
Dieser ganze Quatsch mit Tradition dient nur den Menschen,Christus selbst will diesen ganzen Blödsinn nicht.
Aber jeder wie er will und wie es ihm gut tut.
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#55   Lycos   08:24:38 | Freitag, 21. August 2009
es gibt christliche Menschen
für die ist jesus nur ein kumpel, Gott kann man duzen und am Ende kommt sowieso jeder in den Himmel.
Von der Tradition her gesehen ist solch ein Christsein unkatholisch.
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#54   caritatem   08:22:15 | Freitag, 21. August 2009
Heißt christlich sein weniger katholisch ?
Glaube nicht…
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#53   smallplayer   08:21:12 | Freitag, 21. August 2009
lycos:
Katholisch sein ist nicht mehr als christlich, sondern eine Form des christlichen Glaubens.
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#52   Lycos   08:19:14 | Freitag, 21. August 2009
Katholisch sein ist mehr als christlich sein
sind sie etwa wenig katholisch?
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#51   caritatem   08:16:22 | Freitag, 21. August 2009
Nein Kaktus
Ich bin katholisch.Die Bedeutung lege ich aber auf christlich.
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#50   Kaktus   08:13:33 | Freitag, 21. August 2009
@caritas Sind sie Protestant…
…oder warum diese Humorlosigkeit?
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#49   caritatem   08:12:13 | Freitag, 21. August 2009
@ Kaktus
Darüber macht man keine Späße !
Schon gar nicht mit einem christlichen Lied asoziert.
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#48   Kaktus   08:10:37 | Freitag, 21. August 2009
Kennt ihr das AIDS-Lied?
„Einer hat mich angesteckt…“
Das Platsch-Lied haben wir bei Schülermessen meistens so gesungen: „Ins Wasser fällt ein Schwein…“, da ging ein Gekicher durch die Reihen und die Andacht, die es eh nicht gab, war futsch!
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#47   möchtegern-kathole   20:14:31 | Donnerstag, 20. August 2009
@ ewig gestrige
ich bin erstaunt, wie rege die Beteiligung der Gläubigen im alten Ritus ist, im Vergleich zum Neuen Ritus. Dort ergeht sozusagen ein Ritus über eine Masse Leute, die zwischendurch Lieder absingen.
Warum? z.B. wegen der Vielfalt der Dinge – Gregorianik, Antworten, Mitbeten des Sündenbekenntnisses usw.
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#46   Sycamore   19:24:59 | Donnerstag, 20. August 2009
@smallplayer:HBR
Altersstarsinn kann man nur a posteriori feststellen und soll man niemandem unterstellen. Gadamer lehrt!
Ich habe mir die Mühe gemacht, die von
Bartolucci im abgedrückten Gespräch geäusserten
„Gedanken“ aufzulisten. Hier sind sie:
(1) B. bestreitet, daß es in der alten Messe keine aktive
Teilnahme der Gläubigen gegeben hätte am Beispiel seiner
Heimatgemeinde.
(2) Durch sachliche Beobachtung und Vergleiche übt B.
Kritik am gegenw. Beerdigungsritus.
(3) B. spricht, mit Kard. Antonelli, den Autoren der
Liturgiereform theologische Sachkompetenz ab.
(3) B. weist auf die politischen Machenschaften im Laufe
der Reform, als sämtliche Kritiker derselben zum Schweigen gebracht wurden.
(4) B. beobachtet, daß heutige junge priester nicht mehr
vom theologischen furor und ikonoklastischen Modernismus ihrer Vorgängergeneration angetrieben sind.
(5) B. bemängelt die gegenw. Priesterausbildung, wünscht sich eine Seminarreform und verteidigt das
Seminarkonzept gegen Mißdeutungen desselben.
(6) B. deutet die tridentinische Messe und verteidigt sie
gegen Mißverständnisse.
(7) B. weist auf die allgemein anerkannten Mängel, die
der neue Ritus aufweist hin, und warnt vor dem Versuch
eines hybriden Durcheinander bei der Reform desselben.
etc., etc.
Von Gefühlswallungen sehe ich keine Spur, bewundere
eher die geistige frische des alten Mannes.
Lao Tse: „Der Weise zeigt mit dem Finger auf den Mond.
Der Idiot schaut auf den Finger.“ Ein Mensch argumentiert, der Idiot schaut auf den Menschen.
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#45   smallplayer   18:43:59 | Donnerstag, 20. August 2009
sycamore
So unrecht hat HBR. Mit 92 ist ein ausgeprägter Altersstarsinn (Früher war alles besser). Die Argumentation in dem Artikel beschränkt sich, faßt man sie zusammen, auch auf diese Aussage
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#44   Sycamore   18:35:34 | Donnerstag, 20. August 2009
@ HBR: Gefühlswallungen…
Da Sie so jung sind, werden Sie gewiß zwischen
Gedanken und Gefühlen unterscheiden können.
Ein Grundkurs in Logik ist dabei nicht notwendig, der
Duden reicht dafür völlig aus.
Dann listen Sie schön auf auf der einen Seite eines Blattes die Gedanken, auf der anderen Seite die Gefühlen von Herrn Batolucci.
Dann reden wir über die Gedanken des alten Herren
miteinander wieder.
Die ungute Manier, Gedanken, die uns nicht gefallen,
durch ein plumpes ad hominem Argument so aus der
Welt schaffen zu wollen, soll als das, was sie ist, auch
klar etikettiert werden: dumme, plumpe Sophistik.
Ich nenne das auch „ignorantes Argumentieren“.
Einen besonderen Beigeschmack gewinnt sie dadurch,
daß ein Mensch wegen seines Alters niedergemacht
wird, als ob das Alter Grund genug wäre, ihm die normale Ausübung seiner geistigen Fähigkeiten a priori abzusprechen. Hans-Georg Gadamer hat im Alter
von 100 Jahren mehr geistige Kraft und gedankliche
Schärfe gehabt, als Sie für sich nur träumen können.
Lümmel!
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#43   der saunameister   17:49:17 | Donnerstag, 20. August 2009
Na ja, lassen wir den Alten
weiter Schwachsinn reden, er ist schließlich schon 92 und auch nicht mehr ganz frisch…
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#42   HBR   15:15:20 | Donnerstag, 20. August 2009
Konzilskirche?
wassers, es gibt nur eine Kirche. Wenn Sie diese als Konzilskirche beschimpfen, ziehen Sie sich offenbar aus der Kirche herraus und sind nur noch ein Schismatiker. Das sollten Sie bedenken
;-)
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#41   wassers   15:03:35 | Donnerstag, 20. August 2009
Es gibt keine Liturgiereform!
Die konziliare Sekte kreeirt ständig neue Happenings, die nicht den Terminus „Liturgie“ verdienen, denn diese dient der Ehre und Verherrlichung Gottes. Die Konzilskirche dagegen tritt in Konkurrenz zu weltlichen Events, darum ist sie auch so erfolglos.
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#40   HBR   14:50:32 | Donnerstag, 20. August 2009
Gefühlswallungen eines alten Mannes
Prälat Domenico Bartolucci (92)
Naja, da kann man verstehen, dass der Prlälat romantische und nostalgische Gefühle für die tridentinische Messe entwickelt. Er ist halt, wie soviele Fans der alten Messe, in einem sehr weit vorgerrücktem Alter. :-D
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#39   Burgorus   14:33:08 | Donnerstag, 20. August 2009
@Sycamore:
Den Kindern würde vielleicht die Augsburger Puppenkiste besser gefallen, den Fußballfans vielleicht, wenn man ein Fußballspiel austrüge, wobei geöffnete Beichstühle als Tore walten könnten, den Basketballfans vielleicht ein Basketballspiel mit dem geöffneten Tabernakel als Korb, den Fans klassischer Musik vielleicht die Aufführung eines klassischen Konzerts mit viel Klatschen, versteht sich; das hebt die Stimmung. Vielleicht zur Abwechslung mal die Live-Übertragung von „Verstehen Sie Spaß“ mit Frank Elstner.
Unzweideutig: Eine Messe zum Zweck der Unterhaltung, wo man sich also nur berieseln lassen muss wie im Novus Ordo Missae, kann mit professionellen Unterhaltungsprogrammen nicht mithalten.
Also lieber von Afrikanern unterhalten werden als vom NOM ohne Tanz.
Aber wie wär’s denn, wenn man die Kirche zu was anderem als Unterhaltung verwendete, dann müsste man mit diesen Profis gar nicht erst konkurrieren.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass sich die Erbauer der barocken Kirchen gedacht haben könnten, diese seien zum Beten da? Auch eine Messe müsste da ein Gebet sein, bei dem man innerlich gesammelt ist, sich etwa in sein Messandachts-Büchlein vertieft, aber auch auf die Handlungen des betenden Priesters achtet. Zugegeben, anstrengend, sowas.
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#38   hass class †   14:26:34 | Donnerstag, 20. August 2009
smallplayer
da sieht mans mal wieder, dass die redaktionsnazis auch hiervon keinerlei ahnung haben, und sich hinter dem verharmlosenden begriff „tradionalist“ gerne verstecken, und auch wenn dies mein nächster gesperrter account ist: IHR SEID NAZI, SONST NIX – TOTALVERSAGER
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#37   smallplayer   14:20:30 | Donnerstag, 20. August 2009
Die Behauptung,
zur Zeit der alten Messe hätten die Gläubigen noch aktiv am Gottesdienst teilgenommen, stimmt schon deshalb nicht, weil die alte Messe Passivität der Gläubigen voraussetzt. Auch hier hat das zwete Vatikanische Konzil für eine erfreuliche Aktivierung gesorgt.
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#36   Amanda   14:14:00 | Donnerstag, 20. August 2009
Habe gerade Gunsenums Post gelesen,
in welchem er das „Platschlied“ erklärt…
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#35   Gunsenum   13:42:03 | Donnerstag, 20. August 2009
Lied der beförderten Offiziere und Polizisten
Me(h)erstern, Dich ich schaue!
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#34   Pontifex   13:37:00 | Donnerstag, 20. August 2009
Das Lied der Mercedes-Fahrer
„Stern auf den ich schaue“.
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#33   Sycamore   12:48:29 | Donnerstag, 20. August 2009
@ leiteinheini@smallplayer
„Das wissen wir beide und viele andere intelligente
und offene Menschen.“
Meine Herren, es ist meine Ehre, Ihnen die Einladung zur
Mitgliedschaft in der berühmten „Self-admiration Society“
heranzutragen!
„Bei uns in der Kirche singt z.B. häufiger der kongolesische Chor […] afrikanische Lieder […] so mit
Klatschen usw. Ich weiß auch nicht, warum die Kirche immer rappelvoll ist…“
Vermutlich weil es den Leuten die afrikanischen Lieder
gefallen. Ob sie wegen Jesus Christus, auch ohne
afrikanische Lieder, in die Kirche gehen würden,
ist fraglich. Dann wäre die Kirche wahrscheinlich halb-leer. Man stellt dann die Frage über den Wert solcher Anwesenheiten beim Sonntagsgottesdienst.
Wenn eine Bach-Messe in unserer Kirche aufgeführt
wird, ist die Kirche auch bei uns rappelvoll. Man
besucht halt gerne Konzerte, besonders wenn sie
kostenlos sind. Ob das der Sinn der Hl. Messe ist,
wage ich zu bezweifeln.
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#32   Alois Bischof   12:27:35 | Donnerstag, 20. August 2009
Von Pius XII. 1956 ernannt
Mons. Domenico Bartolucci wurde 1956 als vatikanischer Kirchenmusiker von Pius XII., dem Diener Gottes, einberufen.
Ich wußte fürwahr nicht, daß er tatsächlich immer dem Heiligen Meßopfer Jesu Christi in der römischen apostolischen Kirche treu geblieben ist.
Mons. Bartolucci bewahrt in unserem Herzen noch die Wahrheit der ‘Romanitas’, die Erzbischof Lefebvre immer als das wichtigste eines Seminaristen bezeichnete. Allerdings einer gesunden Liebe zum Papst und zur Apostelstadt Rom, ehemals ein Babylon. Nicht zur Hurerei im Ökumenismus, sondern zu den Apostelfürsten und den Päpsten der Heiligen Römischen Kirche.
Vivat Roma aeterna!
Es lebe Christkönig!
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#31   Burgorus   11:12:05 | Donnerstag, 20. August 2009
Vexilla regis auf Wikipedia
Der Text des Vexilla regis steht samt Übersetzung auf Wikipedia. de.wikipedia.org/wiki/Vexilla_regis
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#30   smallplayer   11:02:10 | Donnerstag, 20. August 2009
landorganist
Hör mal ERF, dann änderst du deine Meinung
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#29   lateiniheini   11:00:26 | Donnerstag, 20. August 2009
Noch ein Lied…
Das Lied der Organspender:
Geh’ aus mein Herz und suche Freud…
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#28   noch ein Landorganist   10:59:00 | Donnerstag, 20. August 2009
NOM – teilnahmslose und tote Liturgie
Auch christliche Popmusik ist eine Kulturleistung.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Tatsächlich weder Kultur noch Leistung!
___________________
Auweiha, da gibt’s immer noch Terrormodernisten, die nichtmal wissen, was das Platschlied ist :-D :-D :'(
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#27   lateiniheini   10:56:06 | Donnerstag, 20. August 2009
@gunsenum
Mir fällt da noch das alte Seefahrerlied ein – Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt- und Piratenlied:Es kommt ein Schiff geladen
Oder auch die bekannt Gangbang-Hymne „Kommet Ihr Hirten, ihr Männer und Fraun“ :-$
Es gibt-glaub ich- noch so ein ähnliches Lied für Päderasten… o.O
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#26   Gunsenum   10:54:37 | Donnerstag, 20. August 2009
Freinsberg…den kannte ich nicht!
Sehr ulkig! :-D
Aber stückweit was Wahres dran!
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#25   Freinsberg   10:52:52 | Donnerstag, 20. August 2009
Kirchenmusikerchoral
„Gott soll’n wir billig loben…“, letzte Strophe aus „Lob Gott getrost mit Singen“.
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#24   Gunsenum   10:46:50 | Donnerstag, 20. August 2009
Voilà! les chansons!
Schwindsuchtskantate: Christ lag in Todes Banden
Postkastenchoral: Le(e)hr mich, Jesu
Lied der Kontaktlinsenträger: Die mit Tränen s(a)ehen
Kutscherchoral: Brrrich an, du schönes Morgenlicht
Das Lied der Nassrasur: O Haupt voll Blut und Wunden
Das Lied der Kosmetik: Warum sollt ich mich grämen?
Schaflied: Herr Deine Scharfe fressen Gras am Ufer
und zum Finale:
Metzgerchoral: „O das ich tausend Zungen hätte“
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#23   lateiniheini   10:44:48 | Donnerstag, 20. August 2009
@gunsenum
Erklär mir alles!!!!!
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#22   Gunsenum   10:43:52 | Donnerstag, 20. August 2009
Gut, ne! Nochn NAchschlag:
Kennt man die:
Schwindsuchtskantate? Den Postkastenchoral? Das Lied der Kontaktlinsenträger? Das Lied der Nassrasur ?Das Lied der Kosmetik? Das Schaflied?
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#21   lateiniheini   10:36:06 | Donnerstag, 20. August 2009
Danke gunsenum
Das Lied kenn ich auch! Meine Kinder auch! Muss ihnen das mit dem „Platsch“ unbedingt erzählen… ^-^ :-]
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#20   Gunsenum   10:34:30 | Donnerstag, 20. August 2009
PLATSCHLIED für de Lateinheini
Version 1:
Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise,
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe
in einem Menschen fällt,
da wirkt sie fort
in Tat und Wort
hinaus in uns’re Welt.
Version 2, kürzer:
Ins Wasser fällt ein Stein,
PLATSCH
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#19   smallplayer   10:27:37 | Donnerstag, 20. August 2009
sct erklär mal
nicht, wer ein Blutpräsident ist, sondern was ein Blutpräsident ist.
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#18   timpressum †   10:22:16 | Donnerstag, 20. August 2009
Gegen den Papst auflehnen
„Vor allem gilt es, nicht auf jene Stimmen zu hören, welche die Kirche nicht lieben und die sich gegen den Papst auflehnen.“
Ob er damit (auch) die Piusbrüder meint?
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#17   sullivan   10:22:15 | Donnerstag, 20. August 2009
Der weltbekannte Dirigent, Komponist und Meister der klassischen Polyphonie
Er hat übrigens am Film Papst Johanna mitgearbeitet…pecunia non olet
Redaktion benachrichtigen
#16   Domenico Tuttisanti   10:20:03 | Donnerstag, 20. August 2009
Die angebliche Erbärmlichkeit der Capella
Sistina geht doch wohl kaum auf das Konto des jetzt 92-jährigen, wenn Papst Johannes Paul II. ihn im Jahre 1997 seines Amtes enthoben hat zugunsten eines moderne Liederchen bevorzugenden Nachfolgers! Dieser ist hauptverantwortlich für den Zustand dieses Chores, auch wenn der verdiente Greis Bartolucci inzwischen rehabilitiert wurde.
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#15   No Comment   10:16:16 | Donnerstag, 20. August 2009
Kardinal Antonelli
Man bemerke: Antonelli wurde von Paul VI. zum Kardinal erhoben, sein Gegner Bugnini aber in den Iran geschickt.
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#14   Pontifex   10:05:46 | Donnerstag, 20. August 2009
Weltberühmter Komponist???
Da kann man ja nur lachen! Das wird doch nur hier kolportiert, weil er immer im alten Ritus zelebriert. Täte er es im ordentlichen Ritus, dann ständen seine Werke hier auf dem Index. Im Übrigen ist dem Geschriebenen über die Erbärmlichkeit der Capella Sistina nur zuzustimmen.
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#13   lateiniheini   10:04:18 | Donnerstag, 20. August 2009
@smallplayer
Auch christliche Popmusik ist eine Kulturleistung.
Das wissen wir beide und noch viele andere intelligente und offene Menschen!Einem röm.-kath. Traditionalisten wird man dies aber nicht beibringen können!
Selbst tradionelle Kirchenmusik wie die schönen Lieder von Paul Gerhardt oder die Werke Bachs würden hier wohl aufgrund der Tatsache, dass die beiden Protestanten waren, vergrätzt!
Bei uns in der Kirche singt z.B. häufiger der kongolesische Chor „Les Messageurs du Christ“ afrikanische Lieder (übrigends traditionelle afrikanische Lieder)- so mit Klatschen usw.! Ich weiß auch nicht, warum die Kirche da immer so rappelvoll ist (müssen wohl alles kirchenfeindliche, homoperverse Altgläubige sein… :-D :-D :-D )
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#12   Przybislav Iamesseblo   10:00:42 | Donnerstag, 20. August 2009
smallplayer: wo sind die Neubekehrten?
der V 2 Frevel Roncallis steht am Anfang des grossen Glaubensabfall. Ich kenne kaum namhafte Bekehrte aber viele Abgefallenen. Der Frevler Roncalli besass nicht die erforderlichen Eigenschaften um das Schiff Petri zu lenken und daher hat das Konklave von 1958 jämmerlich versagt. Hätte die im Konklave versammelten Kardinäle mehr Klarsicht gezeigt, wären uns die Frevler Montini und Woytila erspart geblieben
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#11   smallplayer   09:53:40 | Donnerstag, 20. August 2009
Kirchenmusik
umfaßt eine weiteren und in weiten Teilen anspruchsvolleren Bereich als die musikalisch primitiven gregorianischen Gesänge.
Auch christliche Popmusik ist eine Kulturleistung.
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#10   lateiniheini   09:46:24 | Donnerstag, 20. August 2009
@gunsenum
Düsseldorf…grässliche stadt!
:)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
Du bist ja wohl noch viel,viel intelligenter als ich ohnehin gedacht habe!
Allein diese Feststellung! Allein deshalb würde ich dich- bezogen auf diese einzigartige,wahre Lehrmeinung- für unfehlbar erklären lassen… :-]
Und als Bussübung für alle Pius-Brüder: Alle Mann bekleidet mit einem Trikot von Borussia Mönchengladbach in Früh oder Gaffel schicken und „Alt“ bestellen lassen! :-D :-D :-D
Und jetzt darfst du mir zur Belohnung das PLATSCHLIED vorsingen!
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#9   Sycamore   09:44:52 | Donnerstag, 20. August 2009
@ smallplayer: liturgische Musik
„Was sprich im Übrigen gegen Beatmusik im Gottesdienst?“
Der gute Geschmack.
Ich Empfehle Jimmy Hendrix bei Konsekrationen und
Beerdigungen., praesertim bei der Beerdigung von
smallplayer/smallbrains.
Jedem das Seine. Barbaren werden immer Barbaren bleiben!
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#8   Amanda   09:44:08 | Donnerstag, 20. August 2009
Was bitte ist
das „Platschlied“?
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#7   Gunsenum   09:36:32 | Donnerstag, 20. August 2009
Der Monsignore…
gefällt mir mit seiner schnoddrigen Art…hat was von ulkig-kauzigem, leicht nörgeligem-altem Landpfarrer, der aber stets bei der Sache ist und weiss wovon er redet. Auch wenn durchaus mal ein „Klatschen“ im Gottesdienst nett sein kann oder auch ein „Beatliedchen“ – das kirchenmusikalische Erbe zu bewahren ist eine Frage unserer christlichen Kultur…Man muss es ja nicht ins extrem treiben, aber dieses Erbe zu bewahren ist eine gute und dringende Aufgabe.
Mein aktuelles nuegeistliches LIbelingslied ist übringes das PLATSCHLIED…kennen sie das? ;)
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#6   Domenico Tuttisanti   09:27:23 | Donnerstag, 20. August 2009
Über Msgr. Bartolucci, der unter Papst Johannes Paul II. weg-modernisiert wurde:
…im Jahr 1997 wurde Mons. Bartolucci verjagt und durch einen neuen Chormeister ersetzt, der sich musikalisch für die Massenzelebrationen mit leichter Musik – die Papst Johannes Paul II. so sehr am Herzen lagen – besser eignete. In Vatikan hatte Mons. Bartolucci zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viele Freunde. Einer von ihnen war Kardinal Joseph Ratzinger. „Halten sie durch, Maestro, halten sie durch!“ – soll Kardinal Ratzinger dem Kapellmeister des Petersdoms noch nach der Messe der Heiligen Cäcilia am 22. November 1996 zugerufen haben. Es half nichts. Nur einige Monate später wurde der Musiker entlassen. Die Polyphonie war im Petersdom schon lange von der Ideologie der aktiven Teilnahme der Gläubigen an der Liturgie in die Enge getrieben worden. Raum für kurze Motetten oder für den Gregorianischen Choral gab es nur noch in wenigen toten Augenblicken der Liturgie. Um die Meisterwerke der Polyphonie aufzuführen, musste die Cappella Sistina auf Konzerttour gehen – zum Beispiel in die Sowjetunion oder nach Japan. Dort erreichte Mons. Bartolucci die Nachricht, dass er abgesetzt worden war. Der Präsident der Accademia nazionale di Santa Cecilia, Bruno Cagli – ein Jude –, protestierte gegen die Absetzung und zeigte sich bei Staatssekretär Angelo Kardinal Sodano besorgt, dass „das unschätzbare religiöse und künstlerische Erbe der römischen Polyphonie verlorengehen könnte“
(Quelle www.haefely.info/…_geistlicheMusik.htm)
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#5   colonius   09:16:21 | Donnerstag, 20. August 2009
Msgr. Bartolucci
Ich hoffe, der Monsignore sieht die zupfenden Gitarren nicht weniger kritisch, als seine eigene Amtszeit unter mehreren Päpsten. Er hat es in Jahrzehnten nicht geschafft, aus der Capella Sistina einen halbwegs erträglichen Chor zu formen. Seine Interpretationen glichen oft eher Karikaturen und der Gregorianische Choral war unerträglich.
Geblöke anstelle von Gesang. Noch heute leidet die römische Kirchenmusik unter diesem Problem. Es wäre schön, wenn Msgr. Bartolucci über liturgische Fragen nachdenkt, aber die Beurteilung von Kunst und Musik jenen überlässt, die dafür offenbar qualifizierter sind.
o.O
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#4   lateiniheini   09:05:33 | Donnerstag, 20. August 2009
Das ist es ja…!
Diese Selbstgefälligkeit und Selbstüberschätzung derer, die die tridentinische Messe vertreten, schreit doch zum Himmel! Sie sollen doch ihre Messe feiern dürfen-kein Problem!Aber sie sollen endlich damit aufhören, alle anderen wie unmündige kleine Kinder zu behandeln, bloß deshalb, weil sie andere Liturgie- und auch Lebensformen bevorzugen! Denne wird das Christsein abgesprochen, sie werden als dumm verkauft!Was soll das?
Es ist richtig, das das VII die RKK geöffnet hat für die Welt und auch für die Ökumene! Wenn ihr also wollt, dann macht doch eure Fenster wieder zu und schmort im eigenen Mief!
Nur versucht anderen nicht zu verbieten, selbst die Fenster zu öffnen und frische Luft an Körper und Geist zu lassen!
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#3   smallplayer   09:00:52 | Donnerstag, 20. August 2009
Wer die Kirche liebt
Gerade der, der die Kirche liebt, ist bestrebt, bestimmte Teile der Kirche mit der heutigen Wirklichkeit zu vereinen. Bloßes Festhalten an überkommenen Traditionen verbunden mit dem Verbot jeglicher Reformversuche führt letztlich zum Untergang der RKK. Und das kann kein Katholik wollen.
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#2   pomplutius pimpelmus †   08:54:53 | Donnerstag, 20. August 2009
gegen den Papst
„Vor allem gilt es, nicht auf jene Stimmen zu hören, welche die Kirche nicht lieben und die sich gegen den Papst auflehnen.“
Wer lehnt sich denn gegen den Papst auf?
Doch nur die von der Pius-Sekte.
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#1   smallplayer   08:48:30 | Donnerstag, 20. August 2009
Viel Positives
Das zweite vatikanische Konzil hat die Öffnung der RKK zur Welt bewirkt und viele neue Gläubige angezogen. Das sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden. Was spricht im Übrigen gegen Beatmusik im Gottesdienst?
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