Mit einer Preisverleihung an den notorischen Religionsbeschmutzer Hermann Nitsch setzt die ÖVP ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel.
(kreuz.net, St. Pölten) Das Bundesland Niederösterreich verleiht am Freitag, den 26. November 2004 seine
Kulturpreise. Der Anlaß findet im Rahmen einer Gala im Festspielhaus St. Pölten statt.
Wie verlautet,
soll der umstrittene Religionsbeschmutzer Hermann Nitsch einen Würdigungspreis für Bildende Kunst erhalten.
Im Anschluß an den Festakt lädt der christdemokratische Landeshauptmann (Regierungspräsident) Dr. Erwin
Pröll zu einem Empfang.
Gegen die Preisverleihung an den Religionsbeschmutzer Hermann Nitsch formieren
sich nun scharfe Proteste. Der bekannte niederösterreichische Rechtsanwalt und Strafverteidiger Dr. Alfons
Adam: „Wir alle wissen, daß der ‘Künstler’ Nitsch durch gotteslästerliche und widerliche Aktionen groß
geworden ist und seine ‘Schüttbilder’ schlicht Unsinn sind.“
Dr. Adam hat ein Protestschreiben an Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll gerichtet. Darin drückt er sein Befremden über die Preisverleihung aus. „Nachdem die
ÖVP die führende politische Kraft im Lande ist, trägt sie auch die Verantwortung für diese Verleihung
an einen Künstler, dessen Bekanntheitsgrad allein darauf zurückzuführen ist, daß er seit vielen Jahren
den christlich-katholischen Glauben in den Schmutz zieht.“
Für den Rechtsanwalt ist es „unfaßbar, wie
eine Partei, die sich besonders vor Wahlen ihrer christlichen Wurzeln gerne erinnert, eine derartige Verwendung
von Steuergeldern verantworten kann.“
Proteste sind zu richten an: – Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
landeshauptmann.proell@noel.gv.at (Fax 02742/9005-13030 / Telefon Kanzlei 02742/9005-12027) – Amt der
NÖ Landesregierung, Abteilung Kultur und Wissenschaft – post.k1@noel.gv.at (Leiter Dr. Joachim Rössl,
Fax 02742/9005-16390 / Telefon 02742/9005-13130) – ÖVP Niederösterreich – vp.direkt@vpnoe.at (Landesgeschäftsführung
Mag. Gerhard Karner, gerhard.karner@vpnoe.at / Fax 02742/9020-115 / Telefon 02742/9020-100).
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2 Lesermeinungen
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Das ist keine EHRE:Österreichische Politiker schämt euch,sowas zu huldigen,das ist Plasphemie! Dafür
sollte sich dieser Herr schämen! Und die gesamte öterreichische Regierung auch mit,die sowas zulässt
und fördert und auch noch einen Preis verleiht! Da wundert es mich nicht ,dass das VErtrauen der Bevölkerung
zu den Politikern immer mehr schindet. Sie sollten von unseren Heilgen Vater lernen,der ein BEWAHRER ist
von aller Heiligen Lebenskultur und sich stark macht von Anfang an für die echte Würde des Lebens!