Liturgie
Praktisch einstimmig
Der Vatikan scheint eine schöne liturgische Reform zu planen. Doch die Sache hat einen Haken: Denn die Feuerwehrleute kommen, nachdem das Haus bereits abgebrannt ist.
Die Liturgie ist zusammengebrochen
Die Liturgie ist zusammengebrochen
© Velo Steve, CC
(kreuz.net, Rom) Am 4. April übergab der Präfekt der Gottesdienst- kongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera, dem Papst ein Dokument. Das berichtete der Vatikanist Andrea Tornielli in der Online-Ausgabe der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’.

Das Dokument enthielt das Ergebnis einer Abstimmung, die am 12. März im Laufe einer Vollversammlung der Liturgiekongregation durchgeführt wurde.

Die Mitglieder der Kongregation wurden aufgefordert über einige „propositiones“ – Vorschläge – abzustimmen. Das war nach Angaben von Tornielli der erste konkrete Schritt im Hinblick auf die vom Papst gewünschten Reform der Liturgiereform.

Praktisch einstimmig hießen die Kardinäle und Bischöfe, die Mitglieder der Kongregation sind, folgende Vorschläge gut:

• eine verstärkte Förderung der eucharistischen Anbetung
• eine stärkere Betonung der lateinischen Sprache in der Liturgie – zumindest während der Hochfeste.
• eine Überarbeitung der Einleitungsteile der Neuen Messe, um liturgischen Mißbräuchen bei der Meßeröffnung entgegenzutreten.
• die Publikation zweisprachiger Meßbücher, die den lateinischen Urtext enthalten.

In der Abstimmung wurde auch unterstrichen, daß die „übliche Weise“ des Kommunionempfanges auf der Zunge und nicht in die Handfläche ist. Die Verteilung der Handkommunion müsse ein „außerordentlicher Vorgang“ bleiben.

Kardinal Cañizares läßt nach Angaben von Tornielli auch die Möglichkeit „studieren“, die Ausrichtung des Zelebranten nach Osten – wenigstens im Augenblick der Konsekration – wiedereinzuführen.

Dazu erklärt Tornielli: „Wer Kardinal Cañizares – genannt »der kleine Ratzinger« vor seiner Ernennung nach Rom kennt, weiß, daß er das Projekt mit Entschlossenheit vorantreiben wird.“

Dabei will der Liturgiepräfekt offenbar von der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium des Zweiten Vatikanums ausgehen, die von der nachkonziliaren Reform am Ende der 60er Jahre praktisch völlig ignoriert wurde.

Nach Angaben von Tornielli stimmen die zur Abstimmung gebrachten Vorschläge ganz mit den Ansichten überein, die der ehemalige Kardinal Ratzinger immer wieder geäußert hat.

Tornielli betont, daß für die Durchführung der „Reform der Reform“ „viele Jahre“ nötig sein werden.

Der Papst wisse, daß es sinnlos sei, schnell voranzuschreiten und Direktiven zu erlassen, die – wie im Pontifikat von Johannes Paul II. – toter Buchstabe bleiben.

Der Stil von Papst Benedikt XVI. besteht nach Tornielli vor allem im Beispiel. Das beweist die Tatsache, daß jeder, der beim Papst die Kommunion empfangen will, sich seit mehr als einem Jahr niederknien muß.

Die Hauptfrage bleibt aber, ob die von den liturgischen Reformen der 60er und 70er Jahre zugrundgerichteten Kirchen die langfristigen Ergebnisse einer Reform der Reform überhaupt noch erleben werden.
      
151 Lesermeinungen
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#151   Jörg Guttenberger, Köln   03:32:41 | Sonntag, 30. August 2009
DJM: Diakon
Der Diakonat geht in apostolische Zeit zurück.
Den liturgischen Segen im Auftrag der Kirche darf kein Laie spenden, es handelt sich um seinen persönlichen Segen.
Der Laie kann nur die Nottaufe spenden, mit der ordentlichen Taufe kann auch ein Diakon beauftragt werden, jedoch kein Laie.
Der Diakon verkündet das Evangelium währnd der Liturgie, das darf ebenfalls kein Laie.
Die Spendung der Eucharistei ist, wie bereits festgestellt, seit Jahrhunderten Aufgabe des Diakons. Ich weiß nicjht, worau Sie hinauswollen.
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#150   DJM †   00:15:24 | Sonntag, 30. August 2009
@ Jörg Guttenberger
Ich möchte nichts infrage stellen, sondern es wie bisher jedem selbst überlassen, denn niemand kann dem Wort des Herrn vorgreifen, seinen Leib würdig zu empfangen. (Er sagte, dass wer sich erniedrigt, erhöht werden wird und wer sich erhöht, erniedrigt wird.) Wenn genügende Priester bei einem Gottesdienst anwesend sind, ist es auch üblich, dass diese den Leib des Herrn den Gläubigen überreichen. Es ist quasi nur eine „Notlösung“, so wie die „Nottaufe de.wikipedia.org/wiki/Nottaufe“ durch Laien in etwa, wo diese ebenso ermächtig wurden, Sakramente zu spenden. Doch wie bereits ausdrücklich erwähnt, kommt diese Gnade in erster Instanz dem Priester zu, weil dies eine lange Tradition hat, die bis ins Judentum zurückreicht, wo nur Hohepriester das Opfer für Gott darbringen konnten.
Brot des Himmels hast Du ihnen gegeben, das alle Süssigkeit in sich enthält.
An jenem Maß werden wir gemessen, sowie an dem Kreuz, dass der Herr jeder getauften Seele aufgab, von Anfang an, um es zu überwinden durch seine unbegfreifliche Liebe und Niederkunft eines guten Willens, der unfassbar bleibt, ohne der Selbsthingabe an das Opferlamm Christi, dass uns mit Gott versöhnt hat.
Wie Sie wissen, darf der lateinische Diakon seit Papst Hypolyt sogar segenen, nicht erst seit dem Konzil auch den sakramentalen Segen spenden!
Segnen darf ebenso jener Laie, der im Stande der Gnade lebt. Ein Segen, oder nur ein einfaches „Vergelt’s Gott“ ist immer gut. Es zeichnet die heilige Dankbarkeit aus, die ebenso zu einer Tugend gereicht wird. N8
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#149   Jörg Guttenberger, Köln   23:58:44 | Samstag, 29. August 2009
DJM: Eucharistie
Der Diakon ist nun einmal kein Laie. Möchten Sie die gesamte jahrhundertealte römische und byzantinische Tradition infrage stellen?
Wie Sie wissen, darf der lateinische Diakon seit Papst Hypolyt sogar segenen, nicht erst seit dem Konzil auch den sakramentalen Segen spenden!
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#148   DJM †   23:35:03 | Dienstag, 25. August 2009
@ Jörg Guttenberger
Es ist Sache des Unglaubens, den Leib des Herrn nicht von einem Priester zu empfangen. Die Mundkommunion möge durch einen Seelenführer erfolgen. Das ist der Priester, nicht der Laie.
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#147   Großwildjäger   23:04:38 | Dienstag, 25. August 2009
Du meinst,
wie bei gewiSSen Formationen seiner Vorbilder?
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#146   Confiteor   23:02:06 | Dienstag, 25. August 2009
Das ist wohl bei ihm so eingebrannt unter
der rechten Achsel…? Er kann nicht anders…!
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#145   Großwildjäger   22:58:21 | Dienstag, 25. August 2009
@ r.ruhrgebietler:
Sie können wohl auch fast keinen Post schreiben, ohne dass Sie über Juden lästern?
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#144   Jörg Guttenberger, Köln   22:56:40 | Dienstag, 25. August 2009
DJM: Asteilung der hl. Eucharistie
Im Westen darf schon seit Jahrhunderte jeder Diakon die hl. Eucharitie austeilen. Im Byzantinischen Ritus ist es genauso. Also bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!
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#143   r.ruhrgebietler   12:16:02 | Dienstag, 25. August 2009
Was ein röm.-kath. Priester wenigstens ist und zu tun
ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine geistige Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel der Rosenkranz. Seine Mutter die Jungfrau und Gottesmutter Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der Hlg. Erzengel Michael! Sein Banner ist Jesus Christus im Allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht, Tag und Nacht! In der Hlg. ewig gültigen trid. Liturgie opfert er sich selbst und das anwesende Volk Gott selber auf!
… er macht Kniefälle vor Gott dem Allmächtigen Vater und nicht vor dem zionistischen Kapitaljudentum oder der Welt!
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#142   Leon †   20:35:19 | Montag, 24. August 2009
@Kunstmaler: Zur Aufgabe des Priesters
bemerken Sie (sinngemäß): Der Priester, ein Mensch, könne Sünden nicht vergeben, das könne allein Gott. D’accord. Aber genau dieses geschieht doch im Bußskrament, das Karl Rahner (ich weiß, er ist hier von vielen nicht wohlgelitten…) meines Erachtens recht treffend als „ein Geschehnis, in dem sich Gott und Mensch begegnen“ bezeichnete. Wer aber soll diese Begegnung „herstellen“, in der es ja einen Dialog geben muss – Bekennen und Vergeben – , wenn nicht der Priester?! Das bitte ich doch zu bedenken. Zumal es ja ein gerüttelt Maß an Sünden gibt, die sich beispielsweise durch die Aussprache zwischen den sie betreffenden Menschen (juristisch formuliert: Täter und Opfer) nicht „aus der Welt schaffen“ lassen. Das letztgenannte wäre eine rein menschliche Vergebung, wie sie Dorothee Sölle postuliert hat, indem sie (hier äußerst vereinfacht dargestellt!!) behauptet, eine Vergebung sei nur zwischen Menschen möglich, nicht aber „von oben“; Sölle begründet dies unter anderem mit dem Hinweis auf Gottes „Hineingehen“ in die Welt als Mensch, und deswegen müsse sich die Vergebung auch zwischen den Menschen ereignen usw. usw. Erwartungsgemäß gab es seinerzeit von mehreren Theologen die (meiner Meinung nach richtige) Entgegnung, Sölle vernachlässige bei ihrer Ansicht zur Vergebung die Dimension des Glaubens. Wohl wahr (aber diese Dimension hat Sölle m. E. nicht nur in puncto Vergebung vernachlässigt).
Nochmal: Der Priester erfüllt eine „Mittlerfunktion“ im Dialog „Beichtender und Gott“!
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#141   newtube   19:53:48 | Montag, 24. August 2009
@ Kunstmahler: Vergebung der Sünden
Im NT sagt Jesus selbst, daß nur die eine Sünde nicht
vergeben wird, und das ist die Sünde gegen den
Heiligen Geist.
Im Umkehrschluß sagt also Jesus, daß alle übrigen Sünden vergeben werden können.
Denken Sie daran: wirkliche Reue gibt es nicht ohne den
Entschluß, sein bereutes Verhalten aufzugeben und ein
Leben nach Gottes Gesetz zu führen.
Der Satz Jesus: „Es wäre besser, daß ein solcher Mensch
nicht geboren wäre…“ will die Verabscheuenswürdigkeit
der von Ihm erwähnte Sünde verdeutlichen. Er will nicht
der göttlichen Barmherzigkeit, die unendlich ist, Grenzen
setzen.
Wenn Sie allerdings Gewißheit und Seelenfrieden über
solche Dinge erreichen wollen, dann halten Sie sich doch,
als gläubigen Katholik, an der Lehre der Kirche und an
dem Ratifizierungsversprechen Jesu ihren Entscheidungen
gegenüber:„Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf
Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden
sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird
auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18,18).
Dies gilt auch für die Morallehre der Kirche.
Zweifeln Sie noch daran, dann denken Sie über diese Worte Jesu nach:„Wem ihr die Sünden vergebt,
dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Jo 20, 23).
Das Problem, über einen Beichtenden zu urteilen und
ihm Sündenvergebung zu gewähren oder nicht, betrifft
den Priester und keinen anderen.
Lassen Sie doch Gott Richter sein, nach seinen eigenen Kriterien, die nicht die Kriterien des Menschen sind.
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#140   Kunstmaler †   19:32:04 | Montag, 24. August 2009
newtube
Sie haben den Satz Christi nicht verstanden – das sagt alles.
Sie sollten den Täter nicht zum Opfer machen.
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#139   newtube   19:27:20 | Montag, 24. August 2009
@ Kunstmahler: Sünden
Lieber Kunstmahler, ich gebe nur die traditionelle Morallehre der Katholischen Kirche wieder und bestreite vehement Ihre Unterstellungen.
Es scheint, daß Sie sich selbst als Maß für das göttliche Urteil setzen wollen. Natürlich sind die Sünden, die Sie
erwähnen, in höchstem Maße verabscheuenswürdig.
Tatsache bleibt jedoch, daß die Katholische Kirche sie
nicht als Sünden gegen den Heiligen Geist einstuft.
Außer dieser Sünde werden, nach katholischer Lehre, alle
anderen Sünden – gleichgültig wie verabscheuenswürdig
– von Gott vergeben werden, wenn reumütig gebeichtet.
Lycos spricht zu Recht über die Schwierigkeit der Reue
in bestimmten Fällen.
Aber dies ist nicht das Thema. Ist Reue vorhanden -was auch eine göttliche Gnade darstellt – so werden diese Sünden von Gott vergeben, ohne wenn und aber. Das Gegensätzliche zu behaupten entspricht nicht der Lehre
der Kirche und dem Evangelium.
Sind Sie damit nicht einverstanden, so streiten Sie sich
mit Gott selbst, und lassen Sie sich von Ihm zum
Endrichter ernennen!
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#138   Kunstmaler †   19:13:32 | Montag, 24. August 2009
newtube
Sie irren sich oder hat sich etwa Christus geirrt mit diesem Satz: wer den Geringsten unter euch ein Leid zufügt, sollte lieber mit einem Stein erschlagen werden.
Sie müssen die Sätze schon auch verstehen „wollen“ und auch den Sinn, der dahinter liegt, verstehen.
So verstockt können Sie doch nicht sein – ein Kindesmörder hat keine Reue in sich – und das wusste Christus, denn er weiß, was das für Seelen sind.
Es scheint, als ob Gott Verständnis für die Gebrechlichkeit des Fleisches seines
Geschöpfes hätte.
Aha…also die Vergewaltigung ist also eh nur etwas Harmloses für Sie – wissen Sie eigentlich, dass mit so einer Tat das Leben eines Menschen ruiniert ist – wenn es zum Zeitpunkt etwa 7. Jahre alt war. Haben Sie eine Ahnung, wie es so einem Kind geht. Welche Angst so ein Kind ausstehen muss? Die Angst von der Schule nach Hause zu kommen und dann sitzt er da der Vergewaltiger (oft sind es die Lebensgefähren der Mütter). Und da schwafeln Sie von lässlichen Sünden wie Fleischeslust. Nein – Sie haben keine Ahnung, was Sie hier schreiben.
Viel mehr Gewicht besitzen dagegen die Sünden des Geistes
Aha …ja da hat der Mißbrauchstäter ja anscheinend einen guten Geist und nur fleischliche Sünden.
Also ich denke, dass Sie keine Ahnung davon haben, was Sünde überhaupt ist und was diese überhaupt anrichtet.
Doch Christus wusste das und deshalb vergibt er auch nicht allen Sündern.
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#137   newtube   19:07:01 | Montag, 24. August 2009
@kunstmahler: Sünden
Lieber Kunstmahler, ich verstehe Ihre Gefühle.
Trotzdem irren Sie sich und wollen der göttlichen
Barmherzigkeit ungebührliche Grenzen setzen.
Die von Ihnen genannten Sünden werden nicht von der
Kirche als „Sünde gegen den Heiligen Geist“ verstanden.
Die im NT nicht näher definierte Sünde gegen den Heiligen Geist scheint eine Sünde des Intellekts zu sein, womit der Mensch sich gegen die von Gott ihm gewährte
Erleuchtung wendet, also das Licht Gottes verneint und
ablehnt, das ihm von der göttlichen Gnade zu seinem Heil
gewährt wurde.
Diese Sünde ist in der Nähe der Sünde der gefallenen Engel zu stellen, die auch eine „intellektuelle“ war.
Wobei ist es Wert anzumerken, daß in der Bewertungsskala Gottes die Sünden des Fleisches
nicht an erster Stelle stehen. Es scheint, als ob Gott
Verständnis für die Gebrechlichkeit des Fleisches seines
Geschöpfes hätte.
Viel mehr Gewicht besitzen dagegen die Sünden des Geistes, die „intellektuellen“ Sünden, die sich gegen das von Gott jedem Menschen gewährte Licht der Wahrheit wenden. So zum Beispiel die Verneinung und Ablehnung Gottes als Schöpfer und der göttlichen Ordnung der Dinge, Sünden des Übermuts, d.h. die Verneinung und
Ablehnung unseres Seins als Geschöpfe Gottes, die
Weigerung, Gott zu kennen, zu lieben, anzubeten; Sünden des Hasses, der Lieblosigkeit, der Lüge, etc.
Beim Nachdenken über den „Rex tremendae majestatis,
qui salvando salvas gratis“ sollte man dies auch in Erinnerung rufen.
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#136   Kunstmaler †   19:05:25 | Montag, 24. August 2009
Lycos
Das genau habe ich ja damit gemeint.
Wer einem Kind sowas antut, hat auch nicht das Herz für eine Reue. Der Kindesmörder zittert höchstens selbst um sein erbärmliches Dasein, welches er nicht in einer Zelle verbringen möchte und dafür quasselt so ein satanisches Subjekt so allerhand Lügen daher, nur damit er wieder rauskommt und oft sogar weiter morden kann.
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#135   Lycos   19:02:20 | Montag, 24. August 2009
Kinderschänder haben ganz schnell ein so verhärtetes Herz das Reue kaum noch möglich ist,
das gilt auch schnell für Mörder und kann sogar für Sünder mit nur läßlichen Sünden schnell passieren.
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#134   Kunstmaler †   18:55:39 | Montag, 24. August 2009
und schenk
glaubt, dass Christus jede Sünde vergibt – auch Kindesmord.
Aber macht nichts…lassen wir Sie halt in diesen Glauben.
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#133   freddie schenk   18:35:41 | Montag, 24. August 2009
Frau Kunstmaler
braucht einfach das gute Gefühl, das niemand außer ihr bestehen und zum Herrn gelangen kann. Lassen wir sie in dem Glauben!
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#132   Kunstmaler †   18:26:04 | Montag, 24. August 2009
newtube
Mord, Kindermißbrauch – all das sind Sünden gegen den Heiligen Geist. Denn wer das tut, hat keinen Heiligen Geist Chrsti in sich. Nur so mal zur Info.
Und Christus spricht: wer den Geringsten unter euch ein Leid zufügt, sollte lieber mit einem Stein erschlagen werden.
Dieser Satz Christi sieht ja sehr nach Vergebung aus.
Kein Kindesmörder kommt zu Gott und beim Letzten Gericht, also seinem Tod wird dieser die Hölle schmecken, denn er wird von dem Geist Lohn erhalten, dem er gedient hat.
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#131   Gotthard   18:19:18 | Montag, 24. August 2009
@kunstmaler
Das konnte nur Christus und seine Jünger – denn diese hat er direkt berührt und so diese seine Kraft verliehen.
Welche Theologie ist das denn?
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#130   newtube   18:15:23 | Montag, 24. August 2009
@ kunstmahler: „Das Gericht ist mein, sagt der Herr.“
Laut der Schrift wird nur „eine“ Sünde nicht vergeben,
die Sünde gegen den Heiligen Geist.
Alle anderen Sünden, auch die von Ihnen genannten,
werden vergeben, wenn sie bereut und gebeichtet
werden. In Notfällen, wenn die Beichte nicht unmittelbar
möglich ist, reicht die Reue aus.
Die immerwährende Bereitschaft Gottes, den reuigen Sünder zu vergeben,anzuzweifeln, ist selbst eine Sünde. Man versündigt sich gegen Gott, indem man seine
unendliche Barmherzigkeit bezweifelt.
Es ist stets zu empfehlen, daß jeder sich um seinen
eigenen Sünden kümmert und nicht um die Sünden der
anderen: das Urteil darüber muß Gott überlassen werden.
Gebeichtete Sünden sind schon abgeurteilt.
Sie kommen beim Endgericht nicht wieder vor.
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#129   void main †   18:09:03 | Montag, 24. August 2009
kunstmahler
wir geben es auf!!! Du bist ein hoffnungsloser Fall!!!
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#128   Sycamore   17:58:40 | Montag, 24. August 2009
@ wassers:Katechismus
Sämtliche Aussagen des Katechismus der Katholischen
Kirche, egal welcher Epoche, werden mit Texten aus
der Heiligen Schrift u.a. begründet.
Für einen evangelischen Christen ist der Katechismus der
Katholischen Kirche nicht bindend – das Neue Testament
aber wohl.
Kunstmahler soll also weiterhin seine Privatmeinung mit
der Heiligen Schrift begründen, wenn er meint, diese
gäbe christliche Lehre wieder.
Ich bin erstaunt, daß die von mir vorgelegten Texte aus
dem NT, die nichts an Klarheit zu wünschen übrig lassen, einfach so ignoriert werden können, um in Brustton eine
Privatmeinung als „die Wahrheit“ hinauszuposaunen.
Deshalb beharre ich auf die stellenmäßige Begründung!
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#127   Kunstmaler †   17:51:50 | Montag, 24. August 2009
das große Flennen und Zittern
erlebt der Sünder beim Letzten Gericht.
(damit meine ich große Sünden wie Mord, Kindesmißbrauch, usw)
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#126   wassers   17:40:25 | Montag, 24. August 2009
Nein, es bedarf nur des Verweises
auf den Katechismus. Gerade folgende gültige, d. h. vorkonziliare Ausgabe vorliegend: Catechismus ex decreto Concilii Tirdentini. Dort gibt es gültige katholische Antworten, die für alle verbindlich so, sogar für das heutige „Rom“.
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#125   Sycamore   17:31:42 | Montag, 24. August 2009
@ kunstmahler: die Beweise, bitte!
Sie können etwas ad infinitum wiederholen: dies macht es nicht stichhaltig.
Geben Sie bitte die Texte aus dem Neuen Testament an,
die Ihre Privatansichten untermauern.
Könne Sie dies nicht, dann unterwerfen Sie sich doch
der aus den Evangelien stammenden Evidenz!
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#124   Kunstmaler †   17:15:13 | Montag, 24. August 2009
kein Mensch kann
einem anderen Menschen Schuld wegnehmen.
Das konnte nur Christus und seine Jünger – denn diese hat er direkt berührt und so diese seine Kraft verliehen.
Kein Priester (und schon gar kein verhurter Kebsenpriester) kann einem anderen Menschen die Schuld abnehmen.
Sollen die Menschen halt vorher nachdenken, was sie tun und dann net jammern gehen.
Wer am Sterbebett liegt und glaubt, dass der Beichtvater ihm die Schuld wegnehmen kann, die er begangen hat, der irrt – ja, sicher…ein Leben lang Scheiße machen und dann das große Zittern kriegen – wobei man sagen muss, dass selbst hier der Sünder ja eh wieder die Sünde begeht „aus reinen Egoismus um sein Seelenheil“ die Hosen voll zu haben. Und dann glaubt der Sünder noch, dass ihm jemand diesen „Egoismus“ abnimmt.
Jeder Mensch hat sich nach seinem Tod für seine Taten zu verantworten und da gibt es keine Ausreden.
Christus ist die Chance für alle Lebenden – sollen sich halt die Lebenden nach Christus richten, dann gibt es am Sterbebett auch kein großes Flennen.
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#123   newtube   17:05:42 | Montag, 24. August 2009
@ Sycamore: Beichte
Dem wäre die Absolutionsformel hinzuzufügen, die, als
juristischer Akt gleichsam, vom Priester dem Beichtenden
gesprochen wird: „Kraft der Vollmacht… spreche ich
dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters, des
Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Lat.: „Ego te absolvo a peccatis tuis in nomine Patris et
Filii et Spiritus Sancti.“
„Ego“ te absolvo. „Ich“ spreche dich los. Der Priester
ist Träger der von Christus gegebenen Vollmacht; er
ist, in mystischer Weise, der vergebende Gekreuzigte
selbst, vor dem der Sünder hinkniet und um Vergebung
bittet.
In diesem Sinne ist die Beichte auch keine bloße „Empfehlung“ sondern Sakrament als sichtbares Zeichen
der göttlichen Gnade. Der Beichende ist nicht nur
„psychisch“ erleichtert, sondern ontologisch „erneuert“,
indem seine Sünden von ihm weggenommen und im Feuer der göttlichen Barmherzigkeit verbrannt
und vernichtet werden, die stets bereit ist, jedem reumütigen Menschen unendliche Male zu vergeben, wenn er nur darum bittet. „Cor contritum et humiliatum, Deus, non despicies… In Te, Domine, speravi: non confundar in aeternum… Asperge me hyssopo et mundabor, lavabis me et super nivem dealbabor.“
Was nach den Naturgesetzten nicht möglich ist, etwas
restlos zu vernichten, dies tut die göttliche Gnade
mit den bereuten und gebeichteten Sünden eines
Menschen. Sie gibt diese dem Nichts preis: es gibt
sie nicht mehr. Dies ist die großartige Antwort des liebenden und barmherzigen Gottes auf das Erlösungsbedürfnis des sündigen Menschen.
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#122   Sycamore   16:32:36 | Montag, 24. August 2009
@ kunstmahler: Beichte
Bei solchen Diskussionen ist es immer ratsam, die Quellen
heranzuziehen.
Die neutestamentlichen Quellen sind die folgenden:
(1) (Der wiederauferstandene Jesus) „Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Jo 20,21-23).
(2) „Ich aber sage dir, Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte
der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was
du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das
wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 16, 18-19).
(3) „Amen ich sage euch [den Zwölf]: Alles, was ihr auf
Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird
auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18, 18).
Daraus ergibt sich, daß der Priester, kraft der von Christus seinen Aposteln, und ihm selbst vom Bischof als
Apostelnachfolger im Weiheakt erteilten Vollmacht, die gebeichteten Sünden tatsächlich vergibt.
Leons Beobachtungen ist zuzustimmen: sie bedürfen
jedoch der o.a. Ergänzung. Meine Sünden sind tatsächlich vergeben!
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#121   Kunstmaler †   12:30:06 | Montag, 24. August 2009
Leon…
Natürlich geht es in der RKK bei der Beichte um das Abnehmen der Schuld – was glauben denn Sie?
Deshalb wehre ich mich ja dagegen, dass ein Priester sich einbildet, er könne Sünden vergeben.
Und das ist nicht richtig – einem Kindesvergewaltiger wird diese Schuld niemals vergeben – denn er hat ein Leben zerstört. Das wäre ja ganz einfach – man sündigt – man beichtet – man sündigt – man beichtet…wie es dem Teufel gefällt?
Nur Christus kann beim Letzten Gericht die Schuld abnehmen – denn nur er ist der Sohn Gottes und nur durch ihn kommen wir zu Gott.
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#120   Leon †   09:57:28 | Montag, 24. August 2009
@Kunstmaler: Geht es um das „Abnehmen“
von Sünden? Ich meine, nicht. Und wenn Sie schreiben Ich glaube auch nicht, dass ein Mensch einem anderen Menschen die Schuld abnehmen kann.,stimme ich dem zu. Der zuhörende Mensch, bei der Beichte de Priester, soll ja auch nicht als „Sündenbock“ fungieren, aber allein durch das Zuhören hat er eine ganz wichtige Aufgabe: Er bietet demnjenigen, der ihm berichtet, was er falsch gemacht hat usw., die Möglichkeit, einen teils immensen seelischen Druck loszuwerden. Also hat er dem Betreffenden durchaus etwas „abgenommen“. Wer von Ängsten bedrückt wird, wird einen gehörigen Teil der Angst los, wenn er einem anderen Menschen von dieser Angst berichtet. Das Gleiche gilt m. E. für drückende Schuld. Geschieht all dies noch in der Beichte, hat dies „Loswerden“, diesen Mitteilen von Angst und Schuld, einen noch höheren „Wert“: Zum einen ist die absolute Verschwiegenheit garantiert, zum anderen erlebt der Beichtende neben dem – Erleichterung verschaffenden – Zuhören auch noch den Zuspruch der Vergebung.
Jesus hat die Vergebung der Sünden zwar nicht expressis verbis vom Bekennen gegenüber einem anderen Menschen abhängig gemacht, aber im Wort „Denen ihr die Sünden nachlasst…“ usw. liegt doch (mal ganz unabhängig vom Theologisch-Formalen zur Sakraments-Einsetzung) zumindest so etwas wie eine „Empfehlung“ wie: „Gebt den Menschen die Chance, bei Euch das loszuwerden, was sie bedrückt!“ Und das kann ein beträchtliches Stück guter Seelsorge sein, kann einem Menschen viel „abnehmen“.
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#119   Paulaner †   09:49:05 | Montag, 24. August 2009
ihr zwei beide müsst mit … viribus unitis … gegen Freimaurer und Bilderberger kämpfen!
smallplayer: jowaho13:
>:) auf deibelkommraus! :-[
JAJA! gegen alle Schlechtigkeit dieser Welt.
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#118   smallplayer   09:41:24 | Montag, 24. August 2009
jowaho13:
Namentliche Nennung derer, die gegen das Kirchenrecht verstoßen?
Das ist einfach.
Die Piusse.
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#117   Jowaho13   09:36:55 | Montag, 24. August 2009
Was mir dabei auffällt.
Die lange überfällige Liturgiereform der Reform, muß dann auch bedeuten das der erstKommunionunterricht grundsätzlich auf den Kopf gestellt werden muß.
Wie will man die Verschandelung so vieler Kirchen die mit sehr viel Geld betrieben wurde rückgängig machen?
Es wird nun Zeit, Pfarreien, oder Seelsorgeeinheiten namentlich zu nennen die gegen das Kirchenrecht verstoßen.
Jowaho13
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#116   Paulaner †   09:33:15 | Montag, 24. August 2009
Geniale Vorwegnahme der Freud’schen Seelenklempnerei!
joberens: Beichte eine rein menschliche Erfindung
Jesus hat von Sündenvergebung gesprochen diese aber nicht davon abhängig gemacht, daß Menschen Mitmenschen ihre Sünden dazu bekennen müssen.
Dass du nix kapierst, das ist nicht neu.
:-D
Ein Priester ist die Verkörperung eines Kanals hinauf zu Gott, kein ordinärer „Mitmensch“. (Ein Polizist und ein Richter ist auch kein ordinärer Mitmensch, oder?) Der Priester ist geweiht, das akzeptierst du als „einfaches Mitglied der Glaubensgemeinschaft“.
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#115   Kunstmaler †   09:26:08 | Montag, 24. August 2009
Joberens
Jesus hat von Sündenvergebung gesprochen diese aber nicht davon abhängig gemacht, daß Menschen Mitmenschen ihre ihre Sünden dazu bekennen müssen.
:)3
Da gebe ich Ihnen gerene Recht.
Ich glaube auch nicht, dass ein Mensch einem anderen Menschen die Schuld abnehmen kann.
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#114   joberens   09:22:49 | Montag, 24. August 2009
Beichte eine rein menschliche Erfindung
Liebe Heggi, Du fragst, was ich von der Beichtpraxis halte. Dazu eine ganz klare Antwort.
Die Beichte ist einwandfrei eine rein menschliche Erfindung und das Ritual und hat nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Das ist Fakt und da beißt auch keine Maus einen Faden ab.
Bei den Urchristen hat es etwas derartiges nicht gegeben und die Einführung hat ganz allein mit einer aufgezwungenen Erniedrigung von Mitmenschen und Machtgelüsten derer zu tun, die sie im Laufe der Zeit eingeführt haben.
Jesus hat von Sündenvergebung gesprochen diese aber nicht davon abhängig gemacht, daß Menschen Mitmenschen ihre ihre Sünden dazu bekennen müssen.
Sündenvergebung ist letztlich ja auch ganz allein durch Gott möglich, was von selbst denkenden Christen und Katholiken auch immer mehr so gesehen wird.
Von mir kann ich sagen, daß ich, als Christ Katholik und kath. Kirchenmusikger die Beichte ablehne, und wohl auch nie mehr praktizieren werde, weil sie eben nur eine rein menschliche Erfindung ist und nicht mehr und nicht weniger.
Derzeitige Versuche, ihr wieder größere Bedeutung zu geben, dürften auch ganz allein machtpolitische Gründe haben. Mit Gott hat das nichts zu tun.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#113   Klosterschüler   01:09:19 | Montag, 24. August 2009
@ a.t.m.
Als kleiner Ministrant habe ich noch den Knienden die Patene unter das Kinn gehalten, wenn sie kommunizierten. Aus dieser Perspektive hatte die – ich nenns mal ‘Zungenkommunion’ – so gar nichts Ehrfürchtiges.
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#112   DJM †   01:04:19 | Montag, 24. August 2009
@ a.t.m
Schauen wir auf unsere eigenen Sünden und lassen die Fehler der Anderen auf sich beruhen. N8
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#111   a.t.m   00:31:35 | Montag, 24. August 2009
Reform so schnell als möglich
DJM Alleine das hier auf einer katholischen Plattform die Göttlichkeit von Jesus Christus angezweifelt wird, ist für mich Beweis genug, das eine Liturgische Reform so schnell als möglich kommen muss. Genau dies sind die Folgen, das einen heutzutage die geheiligte und verwandelte Hostie einfach stehend in den Hände gelegt wird, wie soll dabei auch nur ein Funken Ehrfurcht aufkommen. Dasselbe gilt auch für die in Sünde lebenden Chrsiten die diesen rein aus Trotz und Selbstgefälligkeit die verwandelte und somit heilige Hostie nehmen.
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#110   Heggi   23:20:40 | Sonntag, 23. August 2009
joberens
Was halten Sie denn von der Beichtpraxis in der frühen Kirche?
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#109   wassers   19:53:33 | Sonntag, 23. August 2009
Joberens hat da Probleme!
Er weiß nicht, wer sein Vater aus dem Domkapitel ist, wahrscheinlich der Älteste!
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#108   Kunstmaler †   19:51:50 | Sonntag, 23. August 2009
joberens
Auch die Person Jesus darf Gott insgesamt nicht verdrängen, denn auch hier sind doch längst Diskussionen darüber im Gang, ob Jesus wirklich Sohn Gottes und Gott ist,…
Keine Sorge – Christus ist der Sohn Gottes, denn er ist der Anfang und das Ende, so wie er selbst sagte.
Auch sagte er: Glaubt an mich – nur durch mich, kommt ihr zum Vater.
Das kann man natürlich glauben oder nicht.
Aber der Glaube ist ja auch die Kraft, ob man nun Gott schauen wird im Tod oder nicht.
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#107   wassers   19:45:13 | Sonntag, 23. August 2009
Essen können Sie auch bei McDonalds
Sie verwechseln hier die sogenannte Agape mit dem Eucharistischen Opfer!
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#106   noch ein Landorganist   19:44:01 | Sonntag, 23. August 2009
falsch programmiert?
Den Textbaustein hatten wir schon…
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#105   joberens   19:24:16 | Sonntag, 23. August 2009
Liturgiereform – glaubhaft und realistisch
Man sollte sich im Vatikan nicht in Fantasien und Träumereien verlieren, denn immer mehr Menschen informieren sich und denken auch selbst. Denen kann man kein X für ein U mehr vormachen.
So sollte auch die Eucharistie nicht überbewertet werden, denn die Realpräsenz wird doch auch immer mehr diskutiert und zu welchem Ergebnis man da irgendwann kommt, weiß heute noch Niemand. Da können auch Dogmas die Wirklichkeit und Realität nicht wirklich beeinflussen.
Bei Überlegungen zu einer Liturgiereform sollte man sich vielleicht auch vermehrt an den Anfängen des Christentum orientieren. Man traf sich damals bekanntlich zu Mahlgemeinschaften, die sowohl von Männern wie Frauen geleitet wurden. Eine Eucharistie im heutigen Sinn kannte man nicht und von einer Realpräsenz nach dem Mahl ist nirgends die Rede.
Auch die Person Jesus darf Gott insgesamt nicht verdrängen, denn auch hier sind doch längst Diskussionen darüber im Gang, ob Jesus wirklich Sohn Gottes und Gott ist, oder vielleicht doch nur ein großer Gesandter Gottes gewesen sein könnte, wie besonders Juden und Moslems behaupten. Würde Letzteres zutreffen, wäre das wohl auch das aus für die Eucharistie.
So sollte man sich amtskirchlich, bei derartigen Vorhaben, auch nicht leichtfertig von Fantasien leiten lassen, sondern am Evangelium und den Anfängen des Christentums orientieren und vor allem Gott überhaupt wieder mehr in den Mittelpunkt stellen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#104   wassers   18:58:04 | Sonntag, 23. August 2009
Klären Sie, Löwchen, erst mal,
in welche Richtung Sie heute tendieren, ob Fisch oder Fleisch!
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#103   Leon †   18:54:53 | Sonntag, 23. August 2009
@joberens: Das wird heftig werden:
Wenn es wirklich zu intensiven, wie Sie schreiben, „(…) nicht mehr zu verdrängenden Diskussionen über die Sohngottesschaft von Jesus (…)“ kommt, wird es nicht allein zu Disputationen Katholiken-Protestanten kommen, sondern auch innerhalb der christlichen Kofessionen zu herben (natürlich verbalen) Auseinandersetzungen. Und der olle Arius auf seiner Wolke feixt sich eins! :-)
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#102   DJM †   17:40:50 | Sonntag, 23. August 2009
@ a.t.m
Das Abendmal soll von denen gefeiert werden, den Jesus dazu den Auftrag gab, in der direkten Nachfolge, denn das Himmelreich gleicht einer Hierachie vor Gott und dem Nächsten. Lateinische Gebete sind schön, doch es kommt immer auf das eigene Herz an, wie sehr es sich von der Liebe Gottes führen lässt und mit ihm im Einklang (bzw. Eingang) steht.
In ihm sei’s begonnen,
der Monde und Sonnen
an blauen Gezelten
des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!
Eduard Mörike
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#101   Paulaner †   17:35:55 | Sonntag, 23. August 2009
Evangelischer Wortschwall gegen katholische Heiligenbilder.
Klosterschüler: @ joberens
Ach, ich liebe die Realpräsenz. Wenn ich mich in eine katholische Kirche setzte, denke ich, da ist jemand. Evangelische Kirchen kommen mir mehr wie ein Bethaus vor. Okay, kindliche katholische Prägung.
Manche mögens heiß.
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#100   a.t.m   16:47:53 | Sonntag, 23. August 2009
Reform
@DJM Auch ich sehe es so, das sich wir ändern solltenund nicht die heilige römisch katholische Kirche. Dennoch würde ich es sehr begrüßen wenn die Liturgiereform so schnell als möglich kommen würde. Ich denke hier besonders an die lateinische Messe während internationaler treffen, dadurch könnten alle die heiligen Messe feiern. Weiters würde auch erreicht werden, das der Opfertot von Jesus Christus unseres Herrn und Gott um ein vielfaches mehr geehrt werden würde.
in christlicher Verbundenheit.
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#99   Prälat Hinter †   16:32:44 | Sonntag, 23. August 2009
Gerade die dt.sprachigen Diözesen
werden sich um so ein Dokument – falls es denn zustande kommt – einen feuchten Dreck kümmern, bestes Beispiel ist der liturgische Wildsauenpark Schweiz… Da kommt wohl sehr vieles viel zu spät…
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#98   Klosterschüler   16:04:49 | Sonntag, 23. August 2009
@ joberens
Ach, ich liebe die Realpräsenz. Wenn ich mich in eine katholische Kirche setzte, denke ich, da ist jemand. Evangelische Kirchen kommen mir mehr wie ein Bethaus vor. Okay, kindliche katholische Prägung.
Ich glaube die Piusler, mit ihrer Sehnsucht nach dem alten Gepränge übersehen, dass sich das etwas kurios ausmachen wird, wenn der Papst nicht auch das Ansehen und die Autorität alter Zeiten hat. Und wenn sie die Moral herauskehren, die aktuell in der deutschen Kirche eher beschwiegen wird, werden sie das Latein bald ihrer bildungsbenachteiligten Randgruppe vorsingen. Aber vielleicht ist das der Zug der Zeit. In den Madrassen lernen man den Koran auswendig, ohne arabisch zu verstehen.
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#97   Paulaner †   16:04:12 | Sonntag, 23. August 2009
du zäumst die Kuh beim Schwanz auf,
joberens: Liturgiereformen – auf dem Boden bleiben
und widersprichst dir selber.
Die Heilige Messe ist NICHT aus dem Abendmahl entstanden sondern aus einem weit vorchristlichen Priester-Opferritual. Die ganze katholische Kirche hat nämlich prähistorische Wurzeln, von denen die heutigen „Klugscheißer“ wie du und andere nichts wissen wollen.
Das Abendmahl, die Wandlung und die Kommunion, ist dem prähistorischen Opferritual aufgesetzt worden.
Wo ist denn beim Abendmahl in Jerusalem Weihrauch vorgekommen, ha? Und Glockengebimmel? Und überhaupt ein Altar…
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#96   joberens   15:40:26 | Sonntag, 23. August 2009
Liturgiereformen – auf dem Boden bleiben
Ergänzend, als Anmerkung zu meinem Beitrag von heute 13:03.
Nochmals, bei Überlegungen zu Liturgiereformen sollte man sich im Vatikan doch vielleicht zu allererst an die Anfänge des Christentums zu erinnern versuchen, auch, was die Sohngotteschaft angeht und auch daran, dass man damals noch an keine Eucharistie im heutigen Sinn gedacht hat, sondern sich zu Mahlgemeinschaften getroffen hat, denen sowohl Männer wie Frauen vorgestanden haben. Auch an eine Realpräsenz über das Mahl hinaus, hat damals sicherlich noch niemand gedacht.
Der Ausgang der nicht mehr zu verdrängenden Diskussionen über die Sohngottesschaft von Jesus ist zudem ohnehin unendlich bedeutend für die Eucharistie insgesamt.
So sollte man amtskirchlich doch vielleicht versuchen, sich bei derartigen Vorhaben, nicht an Fantasien aufzuhalten, sondern mehr am Evangelium und den Anfängen des Christentums zu orientieren und vor allem Gott wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#95   Klosterschüler   15:14:48 | Sonntag, 23. August 2009
@ Krak des Chevaliers
Klar, von der Leyen ist mit 7 Kindern auch kein Sozialfall.
Aber vor 25 Jahren hat schon der bayerische Sozialminister Pirkl festgestellt, dass ein Normal(!)verdiener mit 3 Kinder (und Frau ohne Zusatzverdienst) besser gleich aufs Sozialamt geht. Das liegt halt an den als selbstverständlich geltenden hohen Ansprüchen. (Unsere Energieprobleme wären weitaus geringer, wenn auch im Winter nicht mehr geheizt würde, und wir wie die einfachen Leute in Russland und China im Anorak in der guten Stube sitzen würden. Aber solche Lebensumstände will man heutzutage nicht mal in unseren Gefängnissen Asylbetrügern zumuten.) Es ist völlig klar, dass der heute beanspruchte Lebensstandard nicht zu halten wäre, wenn die deutsche Durchschnittsfrau 10 Kinder hätte, und Oma&Opa jedes Jahr einen Monat nach Malle touren.
Aber darum ging es in meinem Post unten nicht. Wenn die Kirche von ihren Gläubigen(nicht ganz Deutschland !) Großfamilien erwartet, wäre auch ein intensives soziales Netzwerk & Apartheid nach außen, wie es bei religösen Sondergruppen vorkommt, nötig. Mit einer Liturgiereform zur alten Messe hin wäre da allein nicht gedient gewesen.
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#94   DJM †   15:13:35 | Sonntag, 23. August 2009
@ Stephanus
Wo sind die katholischen Krankenkassen die keine Abtreibung bezahlen und daher preiswerter wirken können? Wo sind sie?
Die Aufgaben der Kirche sind nicht grundlegend weltlich fruchtbar. Die Kinder des Lichts können mit Geld schlechter umgehen, als die Kinder der Welt.
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#93   Leon †   15:05:14 | Sonntag, 23. August 2009
@Krak: Keineswegs verworren
denkt und schreibt joberens. er drückt sich vielmehr – im Gegensatz zu dem Geschwurbel und Gefrömmel der Ultras hier – klar und deutlich aus und schreibt, was viele denken, beispielsweise hinsichtlich der Person Jesu. Ich vertrete zwar die Ansicht, dass es heutzutage „bei Kirchens“ weitaus Wichtigeres gibt als beispielsweise eine „arianische“ Diskussion, aber interessant bleibt sie dennoch!
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#92   Stephanus   14:57:16 | Sonntag, 23. August 2009
Das Thema war ja die Liturgie und man streitet über Sozialfälle
dabei ist das streiten müßig, denn wofür gibt es einen Taschenrechner und Bleistift und Papier.
Darauf läßt sich innerhalb von Sekunden darlegen, daß nach Denkart der aktuellen Republik, jedes Kind ein Abstieg ist hinsichtlich materieller Absicherung.
Ich schreibe, nach Denkart!
Das muß ja nichts heißen. Denn die Denkart beinhaltet z.B. sowas wie Recht auf teure Urlaubsvergnügungen, Kreuzfahrten, 2t-und 3t-Wagen u.v.m.
So gesehen gibt es sie natürlich noch, die Familien mit 5+xKinder die keine Sozialfälle sind.
Da aber nicht alle alleinverdienenden Väter Schuldirektoren oder Abteilungsleiter sein können, befinden sich rein rechnerisch die allermeisten der kinderreichen Familien jenseits der Armutsgrenze.
Und auch, wenn das in meinen Augen immer noch nicht das Aus gedeutet, es kommt ja immer auch darauf an was man aus seinem Leben macht, so ist es doch so, daß alleine schon die Grundkosten wie Versicherungen, Miete, Grundlasten wie Wasser und Strom usw, Summen verschlingen, die lassen teure Schulausflüge einfach nicht zu.
Da wird es dann schon eng! Und wenn ein neues Dach aufs Haus muß, streikt die Bank, weil zuviele Kinder darunter wohnen.
So ist das nun mal.
Warum aber darüber hier streiten?
Warum bilden die Christen nicht das zu was sie seit der Urkirche aufgerufen sind: eine Solidargemeinschaft.
Einer für Alle, Alle für Einen?
Wo sind die katholischen Krankenkassen die keine Abtreibung bezahlen und daher preiswerter wirken können? Wo sind sie?
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#91   DJM †   14:54:57 | Sonntag, 23. August 2009
@ a.t.m
Ursache und Wirkung vertauscht.
Nicht die Kirche habe sich zu ändern, wir haben das zu tun. Wer kann der Kirche etwas vorschreiben zu tun? Doch nur Gott allein und die Reformer haben nix anderes zu tun, als sich um die Sache der Kirche anzunehmen. Ja, aber dann um das Wort zu hören, im Evangelium,, den Predigten etc. Es liegen demagogische Ansätze in jeglicher Form der Veränderung. Gottes Mühlen, so sagt man, mahlen langsam.
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#90   a.t.m   14:48:39 | Sonntag, 23. August 2009
zu spät??
Ich hoffe nicht das die liturgische Reform Jahre brauchen wird um umgesetzt zu werden. Das wichtigste aber wird sein, alle Priester auch die ultraliberalen von der wichtigkeit der liturgischen Reform zu überzeugen, und hier müßten besonders die Gläubigen Kirchgänger mitarbeiten. Und lieber spät, als gar nicht !!!
in christlicher Verbundenheit
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#89   Paulaner †   13:50:06 | Sonntag, 23. August 2009
TYPISCH, aber analysieren konnten und wollten Sie das nicht!
Krak des Chevaliers: joberers – verworren denkender Katholik
Nur quoten und blöd drüber grinsen.
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#88   Krak des Chevaliers   13:33:39 | Sonntag, 23. August 2009
joberers – verworren denkender Katholik
Joberers, Sie sind nicht nur ein simpel denkender Katholik sondern auch ein verworren denkender Katholik. Siehe folgende Bemerkungen: So sollte man sich im Vatikan auch immer vor Augen halten, dass Gott im Christentum und auch in den Gottesdiensten immer der Mittelpunkt sein und und bleiben muß.
So sollte auch die Eucharistie nicht überbewertet werden, denn die Realpräsenz wird doch auch immer mehr diskutiert und mit welchem Ergebnis, weiß heute noch Niemand. Auch ein Dogma kann da an der Wirklichkeit und Realität nicht ändern
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#87   Paulaner †   13:31:07 | Sonntag, 23. August 2009
Wofür?
Krak des Chevaliers: Klosterschüler
Dann hätten wir – nebenbei bemerkt – auch wieder viele fromme und heilige Priester.
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#86   Krak des Chevaliers   13:27:25 | Sonntag, 23. August 2009
Klosterschüler
Sie schreiben: In der Konsequenz bedeutet das Verbot jeder Empfängnisverhütung, dass Familien um die 10 Kinder haben. Ich sehe nicht, wie das normalbegüterte Familien händeln können, ohne in der deutschen verstädterten Gesellschaft zu Sozialfällen zu werden. Das wird dann auch zu einem spirituell-religösem Problem, weil die Kinder dann in den Einfluß der Unterschichten-Verwahrlosung geraten.
Da bin ich nicht Ihrer Meinung. Ich kenne Familien mit 5 + x Kindern, die keine Sozialfälle sind; gibt natürlich auch andere Beispiele. Aber ich halte es für ein Armutszeugnis unserer „aufgeklärten“ Gesellschaft, wenn viele Kinder zum Armutsrisiko werden. Kinder bedeuten Zukunft. Wo keine Kinder mehr erwünscht sind, hat ein Volk seine Zukunft schon hinter sich. Wir sollten alles aber auch wirklich alles tun, um die Familie zu stärken und junge Paar zu ermutigen, vielen Kindern das Leben zu schenken. Dann hätten wir – nebenbei bemerkt – auch wieder viele fromme und heilige Priester. o^/
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#85   joberens   13:03:43 | Sonntag, 23. August 2009
Liturgische Reformen – Vorsicht – realistisch bleiben
Man sollte sich im Vatikan nicht zu viel in Fantasien und Träumereien verlieren, denn immer mehr Menschen informieren sich und denken auch selbst. Denen kann man kein X für ein U mehr vormachen.
So sollte man sich im Vatikan auch immer vor Augen halten, dass Gott im Christentum und auch in den Gottesdiensten immer der Mittelpunkt sein und und bleiben muß.
So sollte auch die Eucharistie nicht überbewertet werden, denn die Realpräsenz wird doch auch immer mehr diskutiert und mit welchem Ergebnis, weiß heute noch Niemand. Auch ein Dogma kann da an der Wirklichkeit und Realität nicht ändern
Auch die Person Jesus sollte und darf Gott insgesamt nicht verdrängen, denn auch hier sind doch zunehmende Diskussionen darüber nicht mehr zu verdrängen ob Jesus wirklich Sohn Gottes und Gott ist, oder vielleicht doch nur ein großer Gesandter Gottes gewesen sein könnte.
Also muß Gott in unserem Christentum immer Mittelpunkt sein und bleiben denn mit fraglichen Dingen, die auch durch Dogmas nicht zu ändern, oder zu dem zu machen sind, was man sich da wünscht, sollte man, auch im Vatikan, vorsichtig umzugehen versuchen.
So sollte man auch keine Träumereien und Wunschvorstellungen zum Mittelpunkt des Christentums zu machen versuchen, und bedenken, dass immer mehr fromme und frömmste Christen und Katholiken selbst denken und nicht mehr alles blind akzeptieren.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#84   Leon †   11:50:48 | Sonntag, 23. August 2009
Orgler war wohl schon zum Frühschoppen!
Das enthemmt! Und nun hetzt er in die Tasten, was das Zeugs hält, hört dazu ein bisserl Tuba-Musik, guckt sich um 12 Uhr den Angelus mit dem Papst im TV an und wirs sich seines eigenen vortrefflichen Katholischseins bewusst, füttert danach seine Kanichen, frisst seinen Sonntagsbraten mit Kraut, Maggi-Tunke und Knödeln, geht kacken, legt sich nah 5 Bieren zum Mittagsschlaf hin und träumt von dem kleinen Ministranten, der heute zum ersten Mal die Wandlungsglocken läuten durfte. Und dann wacht der Orgler auf, hetzt weiter am PC, usw. usw. Welch erfülltes Dasein!
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#83   noch ein Landorganist   11:50:03 | Sonntag, 23. August 2009
doppelwürg
Aufklärungsunterricht a la Opa Leon – nur ein Vorgeschmack www.myvideo.de/…uth_Park_Aufklaerung
Ah der liebe Kindermörder ist auch wieder da! Hast du dir heute auch schön den Tod gegessen? >:)
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#82   smallplayer   11:44:30 | Sonntag, 23. August 2009
Orgler:
Wenigstens Sonntags könntest du dich bemühen, nicht ganz so ordinär zu sein.
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#81   noch ein Landorganist   11:39:21 | Sonntag, 23. August 2009
nicht ablenken Opa Leon
einem senilen Alt68er besorgt’s doch niemand mehr freiwillig, und wenn’s Geld fürn Stricher alle ist, dann musst du dich ja an 8 und 9-Järige vergehen und willst deshalb dass diese wissen, wie sie dir den Präser überstreifen. Klar, dass sie das dann in der 3. Klasse lernen müssen.
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#80   Leon †   11:24:56 | Sonntag, 23. August 2009
@Landorgler: Scheint dagegen das Lecken
zu bevorzugen, wie die Wahl der Smileys verrät! Wen und wo? Vielleicht lockt er ja kleine MessdienerInnen in den Maschinenraum seines Instruments, um ihnen eine ganz besondere „Pfeife“ zu zeigen!
Übrigens: Wie dieser Schwachmat darauf kommt, Leon präferiere Kids … also, da hat er wohl sein eigenes Wunschdenken auf den bösen Ketzer projiziert. Richtig ist, dass ich gern mal was in Hintern stecke und mir auch stecken lasse … aber auch die Jungs sollten in „begehbarem“ Alter sein, und das fängt mindestens bei 18 an, Orgler, ernst gemeint: Beginn Deine Spielchen doch auch erst mit Volljährigen, sonst gerätst Du in Gefahr, irgendwann in der JVA zu lande. Und das Erste, was die da mit Kinderf…n machen, hat mir mal ein Knacki anschaulich geschildert: „Den stecken wir einen Besenstiel in den Arsch – aber ohne Seife!“
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#79   noch ein Landorganist   11:18:02 | Sonntag, 23. August 2009
„in den Hintern stecken“
gelle, das gefällt dir, du steckst kleinen Kindern gerne was in den Hintern, wir wissen’s :-! :-! :-!
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#78   Leon †   11:16:04 | Sonntag, 23. August 2009
Wie soll man diese kindische Reaktion
vom Landorgler noch kommentieren?! Nur ebenso primitiv: Möge er in den Maschinenraum seiner Orgel gehen, den Gebläseschlauch von der Windlade nehmen und sich denselben in den Hintern stecken – damit er (der Orgler) aufjault und dann mit einem lauten Bass-Ton platzt! Das ist dann ein ganz besonderes Register „vox humana“!
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#77   noch ein Landorganist   11:01:15 | Sonntag, 23. August 2009
Hugh!
:-! Leon, der sexgeile Kinderschänder hat gesprochen!
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#76   Belting   09:28:57 | Sonntag, 23. August 2009
Leon schrieb
„wird vom Kirchenvolk ausgehen. Denn diesem in seiner großen Mehrzahl sind Liturgie-Details wie Zelebrationsrichtung, Hand- oder Mundkommunion, Kniebänke, Feinheiten in den Einsetzungsworten und vieles mehr und auch endlose, in kleinen Zirkeln vielleicht noch gepflegte Diskussionen z. B. um Realpräsenz, Trinität Endentscheidungshypothese, apostolische Sukzession, Dispute zur Eschatologie oder Mariologie usw. usw. so wichtig wie der schon sprichwörtliche Sack Reis, der in China umkippt. Das soziale Engagement auf der Grundlage des Liebesgebotes Jesu Christi – das wird im Vordergrund der katholischen Kirche stehen, die in nicht allzu fernen Tagen ohne Kirchensteuer wird leben müssen und dann weder Mittel, Zeit noch Raum hat für solch überflüssige Themen wie die von mir vorstehend erwähnten.“
Herzlichen Dank für diese perfekte Zusammenfassung des durch und dxurch protestantischen Selbstverständnisses von Gemeinden, die sich irrtümlich als „katholisch“ bezeichnen.
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#75   Leon †   08:15:38 | Sonntag, 23. August 2009
@Klosterschüler: Verelendung, wie Engels
sie seinerzeit beschrieben hat, wäre die Folge einer Beachtung des m. E. unsinnigen „Pillenverbots“ usw. Ihre Feststellung „In der Konsequenz bedeutet das Verbot jeder Empfängnisverhütung, dass Familien um die 10 Kinder haben. Ich sehe nicht, wie das normalbegüterte Familien händeln können, ohne in der deutschen verstädterten Gesellschaft zu Sozialfällen zu werden.“ ist absolut zutreffend. Gottlob bewahrt uns vor einer solchen Entwicklung die erfreuliche Tatsache, dass sich 98 Prozent der katholischen Bevölkerung nicht mehr um entsprechende „Weisungen“ aus Rom oder von altbackenen unterbelichteten Pfarrern scheren. Die einzige „Konsequenz“ des „Verbots“ empfängnisverhütender Mittel war und ist, dass das „kirchenvolk“ über „römischen Dekrete“ u. ä. die Köpfe schütteln und der Kirche den Rücken kehr(t)en, bzw., dass ihnen die Kirche absolut gleichgültig ist.
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#74   RJH   07:43:22 | Sonntag, 23. August 2009
Ein guter Anfang,
aber natürlich muss die Reform der Reform noch weitergehen, insbesondere die Zelebration ad orientem sollte wieder zum Normalfall werden!
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#73   Klosterschüler   07:25:46 | Sonntag, 23. August 2009
@ Krak des Chevaliers
Stichwort Königssteiner Erklärung:
In der Konsequenz bedeutet das Verbot jeder Empfängnisverhütung, dass Familien um die 10 Kinder haben. Ich sehe nicht, wie das normalbegüterte Familien händeln können, ohne in der deutschen verstädterten Gesellschaft zu Sozialfällen zu werden. Das wird dann auch zu einem spirituell-religösem Problem, weil die Kinder dann in den Einfluß der Unterschichten-Verwahrlosung geraten.
Praktisch gelöst sehe ich das Problem nur bei den Neo-Katechumenalen, die unter sich bleiben und intelligent staatliche wie kirchliche Sonderfonds anzapfen. Natürlich helfen sie sich dank ihres intensiven sozialen Zusammenhalts auch mit Vitamin B, wenn es um Bewerbungen etc. geht.
Eine konsequente Umsetzung der Pillenenzyklika hätte mehr als eine Liturgiereform gebraucht. Die Kirche in Deutschland hätte sich wohl in eine ‘verschworene Gemeinschaft’, ähnlich der Hutterer, Amishen oder Zeugen Jehovas transformieren müssen.
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#72   Krak des Chevaliers   06:25:29 | Sonntag, 23. August 2009
neue Bischöfe
Was wir besonders in Deutschland und in Österreich brauchen, sind neue Bischöfe, die bereit sind, die Anregungen und Vorgaben des Heiligen Vaters ohne Wenn und Aber aufzugreifen. Die jetztige Bischofsgeneration ist seit Königsstein vom Bazillus des Ungehorsams infiziert. Sie tragen darum einen Großteil der Verantwortung für den Zusammenbruch in Kirche und Gesellschaft. o.O
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#71   void main †   01:08:54 | Sonntag, 23. August 2009
shuca
Es ist ihnen doch wohl klar, das der größte christliche Reformartor heute im Staat der freien Meinungsäußerung wegen Volksverhetzung verklagt werden würde
–--------
wurde er auch: horst mahler!
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#70   Paulaner †   01:07:55 | Sonntag, 23. August 2009
mich&mir deucht, der Leon hatte ProMille.
Shuca: Ich habe auf die Gülle Leons sachgemäßt geantwortet…
Zum Streit stehen nicht die Promille, nur das mir oder das mich. Der Weißwurstäquator wird den Schiedsrichter machen.
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#69   Shuca   00:34:46 | Sonntag, 23. August 2009
Confiteor
Sie weichen aus.Ich habe auf die Gülle Leons sachgemäßt geantwortet.Es ist ihnen doch wohl klar, das der größte christliche Reformartor heute im Staat der freien Meinungsäußerung wegen Volksverhetzung verklagt werden würde.Gut das ich in der DDR groß geworden bin.Das schlimmste kommt ja nun noch.
Per Mariam ad Christum.
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#68   Confiteor   00:22:56 | Sonntag, 23. August 2009
Shuca
Stuss , Scheiße , Scheiße , Scheiße und Schweinehund
und morgen gehen Sie feuchtfröhlich zum Altar des Herrn, der meiner Jugend Freude ist… wa? :-)
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#67   Shuca   00:17:49 | Sonntag, 23. August 2009
Offenbarung
Stuss , Scheiße , Scheiße , Scheiße und Schweinehund.
Es wird doch irgendeinen Schweinestall geben wo sie sich wohl fühlen.
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#66   Leon †   00:07:19 | Sonntag, 23. August 2009
Kritik ist Stuss, natürlich.
Sachlich Vorgetragenes lesen die Ultras nicht gerne. Sie brauchen den „Hammer“, lesen offensichtlich lieber Anzügliches und Derbes! Gerne. Aber zu Sakramenten? Nein. Dann doch lieber zu Exkrementen. Und da dies ein katholisches Forum ist, packen wir doch gleich einen Heiligen mit dazu, den Apostel der Deutschen (Doitsches wird ja hier bes. gern gelesen!):
Bonifatius Kiesewetter war ein Schweinehund von jeh,
Kackte einer alten Nonne in ihr kleines Portmonnaie.
Als sie nun bezahlen wollte, sie bezahlte stets in bar,
Griff sie mitten in die Scheiße, was ihr äußerst peinlich war.
Und die Moral von der Geschicht:
Nur ungern nimmt der Handelsmann
Statt barer Münze Scheiße an!
Gute Nacht!
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#65   Shuca   00:04:30 | Sonntag, 23. August 2009
Lächerlich
@Confiteor
Der Gegenreformation bin ich dankbar das ich katholisch bin.Wenn sie nicht gekommen wäre, hätte die Kirche die von dieser Welt ist, den Glauben an Christus völlig zerstört.Martin Luther ist vom Blitz getroffen worden.Zu Franz von Assisi hat Christus gesprochen.
„Schau auf meine Kirche“.Alle Heiligen haben den mystischen Leib Christie mit allen was sie hatten verteidigt.Luther ist doch lächerlich.Er hat Christus unglaublichen Schaden zugefügt.Aber in Wahrheit war er nur eine Marionete.Wer die Mutter Gottes nicht verehrt,glaubt in Wahrheit nicht an die unbeflecktes Empfängnis und damit nicht an den Sohn Gottes.Es ist unglaublich.Heinrich der VIII hat auch eine christliche Kirche gegründet.Es ist alles von dieser Welt.
Per Mariam ad Christum.
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#64   noch ein Landorganist   00:00:55 | Sonntag, 23. August 2009
tatsächlich
hat Leon in einem Punkt nicht ganz unrecht. Aus eigenen Gesprächen weiß ich, dass z.B. die Frage der Zelebrationsrichtung vielen egal ist. Dieses Nichtinteresse ist natürlich auch Ausdruck von 40 Jahren Vernachlässigung der Unterweisung der Gläubigen.
Wäre der Volksaltar/Mahltisch morgen weg, übermorgen krähte kein Hahn mehr danach (nur drei Ewiggestrige Alt68er)
Aus einer „Egal-Haltung“ eine Ablehnung herauszulesen ist natürlich wieder sein typischer Leon-Stuss. So bildet er sich wohl ein, dass seine kranke Ideologie nicht am absterben wäre.
Und dass die Kirchensteuer endlich fällt, dass hoffen wir konservativen Christen schon lange. Dann gibt’s endlich kein Geld mehr für Sozialvereinstrallala, Pastoralassis, modernistische Kirchenverschandelung usw.
Stattdessen Konzentration auf’s Eigentliche: die Sakramente.
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#63   vonHerzmanovsky-Orlando   23:54:40 | Samstag, 22. August 2009
@Gotthard
So ist das in diktatorischen Systemen, den Modernismus nicht ausgenommen, Reformen kommen immer zu spät und zu halbherzig. Der „alte“ ordentliche Ritus, wird durch einen „neuen“ ordentlichen Ritus ersetzt. Den wirklich ordentlichen ausserordentlichen Ritus können sie beide nicht ersetzen. Der wird der Sieger auf dem Felde der Kirchengeschichte bleiben; freilich wird das noch solange dauern, bis die Weltgeschichte die herrschende politische Ordnung ad absurdum geführt hat. Der „ordentliche“ Ritus ist nämlich nichts als ein politisches Zugeständnis an die (oder den?) Herrn der Welt.
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#62   Leon †   23:51:27 | Samstag, 22. August 2009
Das Nein zur Reform der Reform
wird vom Kirchenvolk ausgehen. Denn diesem in seiner großen Mehrzahl sind Liturgie-Details wie Zelebrationsrichtung, Hand- oder Mundkommunion, Kniebänke, Feinheiten in den Einsetzungsworten und vieles mehr und auch endlose, in kleinen Zirkeln vielleicht noch gepflegte Diskussionen z. B. um Realpräsenz, Trinität Endentscheidungshypothese, apostolische Sukzession, Dispute zur Eschatologie oder Mariologie usw. usw. so wichtig wie der schon sprichwörtliche Sack Reis, der in China umkippt. Das soziale Engagement auf der Grundlage des Liebesgebotes Jesu Christi – das wird im Vordergrund der katholischen Kirche stehen, die in nicht allzu fernen Tagen ohne Kirchensteuer wird leben müssen und dann weder Mittel, Zeit noch Raum hat für solch überflüssige Themen wie die von mir vorstehend erwähnten.
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#61   Confiteor   23:50:40 | Samstag, 22. August 2009
So einen Schrott verbraten Herrschaften,
wenn sie keinen Kontakt zu einer Gemeinde haben…!
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#60   Gotthard   23:47:33 | Samstag, 22. August 2009
Vorschläge
Praktisch einstimmig hießen die Kardinäle und Bischöfe, die Mitglieder der Kongregation sind, folgende Vorschläge gut:
• eine verstärkte Förderung der eucharistischen Anbetung
• eine stärkere Betonung der lateinischen Sprache in der Liturgie – zumindest während der Hochfeste.
• eine Überarbeitung der Einleitungsteile der Neuen Messe, um liturgischen Mißbräuchen bei der Meßeröffnung entgegenzutreten.
• die Publikation zweisprachiger Meßbücher, die den lateinischen Urtext enthalten.
es ist toll, was die Herren fernab der Gottesdienste der Gemeinden sich vorstellen und beschließen …
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#59   Confiteor   23:40:41 | Samstag, 22. August 2009
Wer glaubt, eine Reform reformieren zu
sollen, ist ein ähnliches Schwergewicht wie der Erfinder
der Gegenreformation, die ja nur Unheil und Verballhornung gebracht hat… :-( Die Gegenreformation
war eine kalte, herzlose völlig unkatholische Rückgewinnungsstrategie. So wird es auch die kleine
Reform der großen Liturgiereform sein. Da spielt es
keine Rolle, ob das herummäkelnde Reförmchen von einem kleinen „Ratzinger“ vorangetrieben wird…lächerlich
das Projektvorhaben…!!! :-)
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#58   Shuca   23:21:07 | Samstag, 22. August 2009
Keine Angst
Die Orthodoxen haben am 16. August in der Slowakei vor unserer katholischen Königin in der Slowakei(Turzovka) ihre Messe gefeiert.Diese Ökumene finde ich großartig.Jetzt geht es los.Ich schwöre es vor der Mutter Gottes,ich werde die gesamten V2 Oligarchen mit aller Konsequenz weiter beobachten.Ich mag Bischöfe nicht,die vom säkularen Staat bezahlt werden.
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#57   wassers   23:16:35 | Samstag, 22. August 2009
von Zwiefalten
Ich habe mir schon gedacht, dass hier eine besondere Bindung Ihrerseits besteht. Mir ist auch sehr wohl vertraut, dass Moskau von den übrigen orthodoxen Kirchen immer als gewisse Bedrohung gesehen wird, aber entscheidend im Vorrang ist immer noch die Kirche von Byzanz, wenn auch an Mitgliedern klein geworden, so ist der Ehrenvorrang heute in keiner Weise mehr in Zweifel gezogen durch den Moskauer Patriarchen und das eigene Schicksal unter der Herrschaft der Zahren – hier die Ersetzung des Patriarchates und Ersetzung durch den Heiligen Synod- ist nicht vergessen.
Meine persönliche Bindung zur russichen Kirche kommt einfach über die Schönheit oder Ästhetik des gesungenen Kirchenslawisch – nebenbei ich fühle mich auch geborgen, wenn die Göttliche Liturgie in deutscher Sprache gehalten wird – dass für mich ganz persönlich eine wunderbare Harmonie zwischen Lautung und Melodien hergibt, d. h. die Schönheit wird hier durch eine weiche Sprache getragen. Dies z. B. ist ein Grund, weshalb die Göttliche Liturgie in Griechisch auf mich ganz persönlich anders wirkt, wenngleich sie wesentlich besser nachzuvollziehen ist.
Im Moment unterziehe ich mich der schwierigen Übung, Russisch zu lernen, um so eine noch besseren Zugang zu finden, aber um der Verherrlichung Gottes besser folgen zu können, müssen „Opfer“ sein.
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#56   Ernst von Zwiefalten   22:59:40 | Samstag, 22. August 2009
@wassers
ich freue mich ausserordentlich, wenn die Orthodoxie wächst – ob es unbedingt die Führung durch die Russen sein muss… ?
Gut, ich gebe sofort zu, durch meine eigene enge Bindung an die rumänische orthodoxe Kirche bin ich vielleicht befangen, aber mir gefallen Staniloae und Mogilas einfach besser als alles, was ich sonst von russischen Theologene zu höeren bekommen habe (auf Deutsch, rumänisch kann ich)
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#55   wassers   22:59:33 | Samstag, 22. August 2009
Stimme Ihnen zu und
in der spirituellen Aufgabe hat in der Kirche Roms das große Versagen respektive der Untergang eingesetzt, verwiesen sei auf die Abschaffung der römischen Messe und die Ersetzung dieser durch eine protestantisch inspirierte Mahlfeier. Inhaltsleere zeigt sich hier am besten!
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#54   smallplayer   22:55:03 | Samstag, 22. August 2009
Natürlich
hat die Kirche eine spirituelle Dimenson und eine geistliche Aufgabe. Das unterscheidet sie ja gerade von Parteien, Gewerkschaften. Der Vergleich bezieht sich nur auf den Rückgang der Mitgliederzahlen.
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#53   wassers   22:51:58 | Samstag, 22. August 2009
Nun, müssen wir nicht prophezeien,
sondern nur die Realität wahrnehmen. Leider verschließen viele die Augen vor der Realität. Sie sprachen neulich in einem Posting die Orthodoxie an und führten aus, dass die Rumänen die größten Theologen hervorgebracht hätten. Ich bin mir da nicht ganz so sicher, denn das rumänische ist als romanische Sprache uns eher naheliegend als eine slawische Sprache.
Ich sehe das große Potential nicht nur im Hinblick auf theologische Leistungen, sondern auf gelebten Glauben und gelebte Liturgie und hier nehme ich mit Freude und Begeisterung war, wie Russland seine religiöse Identität wiederfindet.
Sie können dieses z. B. auch sehr gut am Wachstum der russischen Gemeinden hier in der Bundesrepublik sehen. In Hamburg z. B. haben sich in 2001 zwei weitere russische Gemeinden gebildet. Die ehemalige protestantische Gnadenkirche wurde von der russisch -orthodoxen Patriarchatskirche übernommen und ist in ein wunderbares Gotteshaus in Umwandlung begriffen. Dort kann man hier im Westen den Glauben der orthodoxen Kirche in überzeugender und tiefgehender Weise bei den Gläubigen erleben. Während die Kirche Roms sich verkleinert, vergrößern sich zum gleichen Zeitpunkt die Kirchen des Ostens bzw. erstehen wieder neu aus der Asche der kommunistischen Verfolgung: ein neues Ostern!
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#52   noch ein Landorganist   22:46:55 | Samstag, 22. August 2009
will’s jemand NOCH deutlicher?
smallplayer: Natürlich schrumpftdie RKK. Der Rückgang der Mitgliederzahl ist aber bei allen großen Organisationen zu beobachten.
Womit die Meinung der nachkonziliaren Sekte bestens zum Ausdruck kommt, was einst Kirche Christi war, versteht sich nun als eine weltliche Organisation wie jede andere.
Aber dieser Dreck ändert nichts daran, dass die Kirche Christi noch immer der einzige Weg ins Himmelreich ist.
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