Der Vatikan scheint eine schöne liturgische Reform zu planen. Doch die Sache hat einen Haken: Denn die Feuerwehrleute kommen, nachdem das Haus bereits abgebrannt ist.
(kreuz.net, Rom) Am 4. April übergab der Präfekt der Gottesdienst- kongregation, Antonio Kardinal Cañizares
Llovera, dem Papst ein Dokument. Das berichtete der Vatikanist Andrea Tornielli in der Online-Ausgabe
der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’.
Das Dokument enthielt das Ergebnis einer Abstimmung, die am
12. März im Laufe einer Vollversammlung der Liturgiekongregation durchgeführt wurde.
Die Mitglieder
der Kongregation wurden aufgefordert über einige „propositiones“ – Vorschläge – abzustimmen. Das war
nach Angaben von Tornielli der erste konkrete Schritt im Hinblick auf die vom Papst gewünschten Reform
der Liturgiereform.
Praktisch einstimmig hießen die Kardinäle und Bischöfe, die Mitglieder der Kongregation
sind, folgende Vorschläge gut:
• eine verstärkte Förderung der eucharistischen Anbetung • eine
stärkere Betonung der lateinischen Sprache in der Liturgie – zumindest während der Hochfeste. • eine
Überarbeitung der Einleitungsteile der Neuen Messe, um liturgischen Mißbräuchen bei der Meßeröffnung
entgegenzutreten. • die Publikation zweisprachiger Meßbücher, die den lateinischen Urtext enthalten.
In der Abstimmung wurde auch unterstrichen, daß die „übliche Weise“ des Kommunionempfanges auf der
Zunge und nicht in die Handfläche ist. Die Verteilung der Handkommunion müsse ein „außerordentlicher
Vorgang“ bleiben.
Kardinal Cañizares läßt nach Angaben von Tornielli auch die Möglichkeit „studieren“,
die Ausrichtung des Zelebranten nach Osten – wenigstens im Augenblick der Konsekration – wiedereinzuführen.
Dazu erklärt Tornielli: „Wer Kardinal Cañizares – genannt »der kleine Ratzinger« vor seiner Ernennung
nach Rom kennt, weiß, daß er das Projekt mit Entschlossenheit vorantreiben wird.“
Dabei will der Liturgiepräfekt
offenbar von der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium des Zweiten Vatikanums ausgehen, die von
der nachkonziliaren Reform am Ende der 60er Jahre praktisch völlig ignoriert wurde.
Nach Angaben von
Tornielli stimmen die zur Abstimmung gebrachten Vorschläge ganz mit den Ansichten überein, die der ehemalige
Kardinal Ratzinger immer wieder geäußert hat.
Tornielli betont, daß für die Durchführung der „Reform
der Reform“ „viele Jahre“ nötig sein werden.
Der Papst wisse, daß es sinnlos sei, schnell voranzuschreiten
und Direktiven zu erlassen, die – wie im Pontifikat von Johannes Paul II. – toter Buchstabe bleiben.
Der Stil von Papst Benedikt XVI. besteht nach Tornielli vor allem im Beispiel. Das beweist die Tatsache,
daß jeder, der beim Papst die Kommunion empfangen will, sich seit mehr als einem Jahr niederknien muß.
Die Hauptfrage bleibt aber, ob die von den liturgischen Reformen der 60er und 70er Jahre zugrundgerichteten
Kirchen die langfristigen Ergebnisse einer Reform der Reform überhaupt noch erleben werden.
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DJM: Diakon Der Diakonat geht in apostolische Zeit zurück. Den liturgischen Segen im Auftrag der Kirche
darf kein Laie spenden, es handelt sich um seinen persönlichen Segen. Der Laie kann nur die Nottaufe
spenden, mit der ordentlichen Taufe kann auch ein Diakon beauftragt werden, jedoch kein Laie. Der Diakon
verkündet das Evangelium währnd der Liturgie, das darf ebenfalls kein Laie. Die Spendung der Eucharistei
ist, wie bereits festgestellt, seit Jahrhunderten Aufgabe des Diakons. Ich weiß nicjht, worau Sie hinauswollen.
@ Jörg Guttenberger Ich möchte nichts infrage stellen, sondern es wie bisher jedem selbst überlassen,
denn niemand kann dem Wort des Herrn vorgreifen, seinen Leib würdig zu empfangen. (Er sagte, dass wer
sich erniedrigt, erhöht werden wird und wer sich erhöht, erniedrigt wird.) Wenn genügende Priester
bei einem Gottesdienst anwesend sind, ist es auch üblich, dass diese den Leib des Herrn den Gläubigen
überreichen. Es ist quasi nur eine „Notlösung“, so wie die „Nottaufe de.wikipedia.org/wiki/Nottaufe“
durch Laien in etwa, wo diese ebenso ermächtig wurden, Sakramente zu spenden. Doch wie bereits ausdrücklich
erwähnt, kommt diese Gnade in erster Instanz dem Priester zu, weil dies eine lange Tradition hat, die
bis ins Judentum zurückreicht, wo nur Hohepriester das Opfer für Gott darbringen konnten. Brot des Himmels
hast Du ihnen gegeben, das alle Süssigkeit in sich enthält. An jenem Maß werden wir gemessen, sowie
an dem Kreuz, dass der Herr jeder getauften Seele aufgab, von Anfang an, um es zu überwinden durch seine
unbegfreifliche Liebe und Niederkunft eines guten Willens, der unfassbar bleibt, ohne der Selbsthingabe
an das Opferlamm Christi, dass uns mit Gott versöhnt hat. Wie Sie wissen, darf der lateinische Diakon
seit Papst Hypolyt sogar segenen, nicht erst seit dem Konzil auch den sakramentalen Segen spenden! Segnen
darf ebenso jener Laie, der im Stande der Gnade lebt. Ein Segen, oder nur ein einfaches „Vergelt’s Gott“
ist immer gut. Es zeichnet die heilige Dankbarkeit aus, die ebenso zu einer Tugend gereicht wird. N8
DJM: Eucharistie Der Diakon ist nun einmal kein Laie. Möchten Sie die gesamte jahrhundertealte römische
und byzantinische Tradition infrage stellen? Wie Sie wissen, darf der lateinische Diakon seit Papst Hypolyt
sogar segenen, nicht erst seit dem Konzil auch den sakramentalen Segen spenden!
@ Jörg Guttenberger Es ist Sache des Unglaubens, den Leib des Herrn nicht von einem Priester zu empfangen.
Die Mundkommunion möge durch einen Seelenführer erfolgen. Das ist der Priester, nicht der Laie.
DJM: Asteilung der hl. Eucharistie Im Westen darf schon seit Jahrhunderte jeder Diakon die hl. Eucharitie
austeilen. Im Byzantinischen Ritus ist es genauso. Also bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!
Was ein röm.-kath. Priester wenigstens ist und zu tun ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in
den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen
Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine geistige Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel der Rosenkranz.
Seine Mutter die Jungfrau und Gottesmutter Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der Hlg. Erzengel
Michael! Sein Banner ist Jesus Christus im Allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er
ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht, Tag und Nacht! In der Hlg. ewig gültigen
trid. Liturgie opfert er sich selbst und das anwesende Volk Gott selber auf! … er macht Kniefälle vor
Gott dem Allmächtigen Vater und nicht vor dem zionistischen Kapitaljudentum oder der Welt!
@Kunstmaler: Zur Aufgabe des Priesters bemerken Sie (sinngemäß): Der Priester, ein Mensch, könne Sünden
nicht vergeben, das könne allein Gott. D’accord. Aber genau dieses geschieht doch im Bußskrament, das
Karl Rahner (ich weiß, er ist hier von vielen nicht wohlgelitten…) meines Erachtens recht treffend
als „ein Geschehnis, in dem sich Gott und Mensch begegnen“ bezeichnete. Wer aber soll diese Begegnung
„herstellen“, in der es ja einen Dialog geben muss – Bekennen und Vergeben – , wenn nicht der Priester?!
Das bitte ich doch zu bedenken. Zumal es ja ein gerüttelt Maß an Sünden gibt, die sich beispielsweise
durch die Aussprache zwischen den sie betreffenden Menschen (juristisch formuliert: Täter und Opfer)
nicht „aus der Welt schaffen“ lassen. Das letztgenannte wäre eine rein menschliche Vergebung, wie sie
Dorothee Sölle postuliert hat, indem sie (hier äußerst vereinfacht dargestellt!!) behauptet, eine Vergebung
sei nur zwischen Menschen möglich, nicht aber „von oben“; Sölle begründet dies unter anderem mit dem
Hinweis auf Gottes „Hineingehen“ in die Welt als Mensch, und deswegen müsse sich die Vergebung auch zwischen
den Menschen ereignen usw. usw. Erwartungsgemäß gab es seinerzeit von mehreren Theologen die (meiner
Meinung nach richtige) Entgegnung, Sölle vernachlässige bei ihrer Ansicht zur Vergebung die Dimension
des Glaubens. Wohl wahr (aber diese Dimension hat Sölle m. E. nicht nur in puncto Vergebung vernachlässigt).
Nochmal: Der Priester erfüllt eine „Mittlerfunktion“ im Dialog „Beichtender und Gott“!
@ Kunstmahler: Vergebung der Sünden Im NT sagt Jesus selbst, daß nur die eine Sünde nicht vergeben
wird, und das ist die Sünde gegen den Heiligen Geist. Im Umkehrschluß sagt also Jesus, daß alle übrigen
Sünden vergeben werden können. Denken Sie daran: wirkliche Reue gibt es nicht ohne den Entschluß, sein
bereutes Verhalten aufzugeben und ein Leben nach Gottes Gesetz zu führen. Der Satz Jesus: „Es wäre besser,
daß ein solcher Mensch nicht geboren wäre…“ will die Verabscheuenswürdigkeit der von Ihm erwähnte
Sünde verdeutlichen. Er will nicht der göttlichen Barmherzigkeit, die unendlich ist, Grenzen setzen.
Wenn Sie allerdings Gewißheit und Seelenfrieden über solche Dinge erreichen wollen, dann halten Sie
sich doch, als gläubigen Katholik, an der Lehre der Kirche und an dem Ratifizierungsversprechen Jesu
ihren Entscheidungen gegenüber:„Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird
auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst
sein“ (Mt 18,18). Dies gilt auch für die Morallehre der Kirche. Zweifeln Sie noch daran, dann denken
Sie über diese Worte Jesu nach:„Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung
verweigert, dem ist sie verweigert“ (Jo 20, 23). Das Problem, über einen Beichtenden zu urteilen und
ihm Sündenvergebung zu gewähren oder nicht, betrifft den Priester und keinen anderen. Lassen Sie doch
Gott Richter sein, nach seinen eigenen Kriterien, die nicht die Kriterien des Menschen sind.
@ Kunstmahler: Sünden Lieber Kunstmahler, ich gebe nur die traditionelle Morallehre der Katholischen
Kirche wieder und bestreite vehement Ihre Unterstellungen. Es scheint, daß Sie sich selbst als Maß für
das göttliche Urteil setzen wollen. Natürlich sind die Sünden, die Sie erwähnen, in höchstem Maße
verabscheuenswürdig. Tatsache bleibt jedoch, daß die Katholische Kirche sie nicht als Sünden gegen
den Heiligen Geist einstuft. Außer dieser Sünde werden, nach katholischer Lehre, alle anderen Sünden –
gleichgültig wie verabscheuenswürdig – von Gott vergeben werden, wenn reumütig gebeichtet. Lycos spricht
zu Recht über die Schwierigkeit der Reue in bestimmten Fällen. Aber dies ist nicht das Thema. Ist Reue
vorhanden -was auch eine göttliche Gnade darstellt – so werden diese Sünden von Gott vergeben, ohne
wenn und aber. Das Gegensätzliche zu behaupten entspricht nicht der Lehre der Kirche und dem Evangelium.
Sind Sie damit nicht einverstanden, so streiten Sie sich mit Gott selbst, und lassen Sie sich von Ihm
zum Endrichter ernennen!
#138 Kunstmaler † 19:13:32 | Montag, 24. August 2009
newtube Sie irren sich oder hat sich etwa Christus geirrt mit diesem Satz: wer den Geringsten unter euch
ein Leid zufügt, sollte lieber mit einem Stein erschlagen werden. Sie müssen die Sätze schon auch verstehen
„wollen“ und auch den Sinn, der dahinter liegt, verstehen. So verstockt können Sie doch nicht sein –
ein Kindesmörder hat keine Reue in sich – und das wusste Christus, denn er weiß, was das für Seelen
sind. Es scheint, als ob Gott Verständnis für die Gebrechlichkeit des Fleisches seines Geschöpfes hätte.
Aha…also die Vergewaltigung ist also eh nur etwas Harmloses für Sie – wissen Sie eigentlich, dass mit
so einer Tat das Leben eines Menschen ruiniert ist – wenn es zum Zeitpunkt etwa 7. Jahre alt war. Haben
Sie eine Ahnung, wie es so einem Kind geht. Welche Angst so ein Kind ausstehen muss? Die Angst von der
Schule nach Hause zu kommen und dann sitzt er da der Vergewaltiger (oft sind es die Lebensgefähren der
Mütter). Und da schwafeln Sie von lässlichen Sünden wie Fleischeslust. Nein – Sie haben keine Ahnung,
was Sie hier schreiben. Viel mehr Gewicht besitzen dagegen die Sünden des Geistes Aha …ja da hat der
Mißbrauchstäter ja anscheinend einen guten Geist und nur fleischliche Sünden. Also ich denke, dass
Sie keine Ahnung davon haben, was Sünde überhaupt ist und was diese überhaupt anrichtet. Doch Christus
wusste das und deshalb vergibt er auch nicht allen Sündern.
@kunstmahler: Sünden Lieber Kunstmahler, ich verstehe Ihre Gefühle. Trotzdem irren Sie sich und wollen
der göttlichen Barmherzigkeit ungebührliche Grenzen setzen. Die von Ihnen genannten Sünden werden nicht
von der Kirche als „Sünde gegen den Heiligen Geist“ verstanden. Die im NT nicht näher definierte Sünde
gegen den Heiligen Geist scheint eine Sünde des Intellekts zu sein, womit der Mensch sich gegen die von
Gott ihm gewährte Erleuchtung wendet, also das Licht Gottes verneint und ablehnt, das ihm von der göttlichen
Gnade zu seinem Heil gewährt wurde. Diese Sünde ist in der Nähe der Sünde der gefallenen Engel zu
stellen, die auch eine „intellektuelle“ war. Wobei ist es Wert anzumerken, daß in der Bewertungsskala
Gottes die Sünden des Fleisches nicht an erster Stelle stehen. Es scheint, als ob Gott Verständnis für
die Gebrechlichkeit des Fleisches seines Geschöpfes hätte. Viel mehr Gewicht besitzen dagegen die Sünden
des Geistes, die „intellektuellen“ Sünden, die sich gegen das von Gott jedem Menschen gewährte Licht
der Wahrheit wenden. So zum Beispiel die Verneinung und Ablehnung Gottes als Schöpfer und der göttlichen
Ordnung der Dinge, Sünden des Übermuts, d.h. die Verneinung und Ablehnung unseres Seins als Geschöpfe
Gottes, die Weigerung, Gott zu kennen, zu lieben, anzubeten; Sünden des Hasses, der Lieblosigkeit, der
Lüge, etc. Beim Nachdenken über den „Rex tremendae majestatis, qui salvando salvas gratis“ sollte man
dies auch in Erinnerung rufen.
#136 Kunstmaler † 19:05:25 | Montag, 24. August 2009
Lycos Das genau habe ich ja damit gemeint. Wer einem Kind sowas antut, hat auch nicht das Herz für eine
Reue. Der Kindesmörder zittert höchstens selbst um sein erbärmliches Dasein, welches er nicht in einer
Zelle verbringen möchte und dafür quasselt so ein satanisches Subjekt so allerhand Lügen daher, nur
damit er wieder rauskommt und oft sogar weiter morden kann.
Kinderschänder haben ganz schnell ein so verhärtetes Herz das Reue kaum noch möglich ist, das gilt
auch schnell für Mörder und kann sogar für Sünder mit nur läßlichen Sünden schnell passieren.
#132 Kunstmaler † 18:26:04 | Montag, 24. August 2009
newtube Mord, Kindermißbrauch – all das sind Sünden gegen den Heiligen Geist. Denn wer das tut, hat
keinen Heiligen Geist Chrsti in sich. Nur so mal zur Info. Und Christus spricht: wer den Geringsten unter
euch ein Leid zufügt, sollte lieber mit einem Stein erschlagen werden. Dieser Satz Christi sieht ja sehr
nach Vergebung aus. Kein Kindesmörder kommt zu Gott und beim Letzten Gericht, also seinem Tod wird dieser
die Hölle schmecken, denn er wird von dem Geist Lohn erhalten, dem er gedient hat.
@kunstmaler Das konnte nur Christus und seine Jünger – denn diese hat er direkt berührt und so diese
seine Kraft verliehen. Welche Theologie ist das denn?
@ kunstmahler: „Das Gericht ist mein, sagt der Herr.“ Laut der Schrift wird nur „eine“ Sünde nicht vergeben,
die Sünde gegen den Heiligen Geist. Alle anderen Sünden, auch die von Ihnen genannten, werden vergeben,
wenn sie bereut und gebeichtet werden. In Notfällen, wenn die Beichte nicht unmittelbar möglich ist,
reicht die Reue aus. Die immerwährende Bereitschaft Gottes, den reuigen Sünder zu vergeben,anzuzweifeln,
ist selbst eine Sünde. Man versündigt sich gegen Gott, indem man seine unendliche Barmherzigkeit bezweifelt.
Es ist stets zu empfehlen, daß jeder sich um seinen eigenen Sünden kümmert und nicht um die Sünden
der anderen: das Urteil darüber muß Gott überlassen werden. Gebeichtete Sünden sind schon abgeurteilt.
Sie kommen beim Endgericht nicht wieder vor.
@ wassers:Katechismus Sämtliche Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche, egal welcher Epoche,
werden mit Texten aus der Heiligen Schrift u.a. begründet. Für einen evangelischen Christen ist der
Katechismus der Katholischen Kirche nicht bindend – das Neue Testament aber wohl. Kunstmahler soll also
weiterhin seine Privatmeinung mit der Heiligen Schrift begründen, wenn er meint, diese gäbe christliche
Lehre wieder. Ich bin erstaunt, daß die von mir vorgelegten Texte aus dem NT, die nichts an Klarheit
zu wünschen übrig lassen, einfach so ignoriert werden können, um in Brustton eine Privatmeinung als
„die Wahrheit“ hinauszuposaunen. Deshalb beharre ich auf die stellenmäßige Begründung!
Nein, es bedarf nur des Verweises auf den Katechismus. Gerade folgende gültige, d. h. vorkonziliare Ausgabe
vorliegend: Catechismus ex decreto Concilii Tirdentini. Dort gibt es gültige katholische Antworten, die
für alle verbindlich so, sogar für das heutige „Rom“.
@ kunstmahler: die Beweise, bitte! Sie können etwas ad infinitum wiederholen: dies macht es nicht stichhaltig.
Geben Sie bitte die Texte aus dem Neuen Testament an, die Ihre Privatansichten untermauern. Könne Sie
dies nicht, dann unterwerfen Sie sich doch der aus den Evangelien stammenden Evidenz!
#124 Kunstmaler † 17:15:13 | Montag, 24. August 2009
kein Mensch kann einem anderen Menschen Schuld wegnehmen. Das konnte nur Christus und seine Jünger –
denn diese hat er direkt berührt und so diese seine Kraft verliehen. Kein Priester (und schon gar kein
verhurter Kebsenpriester) kann einem anderen Menschen die Schuld abnehmen. Sollen die Menschen halt vorher
nachdenken, was sie tun und dann net jammern gehen. Wer am Sterbebett liegt und glaubt, dass der Beichtvater
ihm die Schuld wegnehmen kann, die er begangen hat, der irrt – ja, sicher…ein Leben lang Scheiße machen
und dann das große Zittern kriegen – wobei man sagen muss, dass selbst hier der Sünder ja eh wieder
die Sünde begeht „aus reinen Egoismus um sein Seelenheil“ die Hosen voll zu haben. Und dann glaubt der
Sünder noch, dass ihm jemand diesen „Egoismus“ abnimmt. Jeder Mensch hat sich nach seinem Tod für seine
Taten zu verantworten und da gibt es keine Ausreden. Christus ist die Chance für alle Lebenden – sollen
sich halt die Lebenden nach Christus richten, dann gibt es am Sterbebett auch kein großes Flennen.
@ Sycamore: Beichte Dem wäre die Absolutionsformel hinzuzufügen, die, als juristischer Akt gleichsam,
vom Priester dem Beichtenden gesprochen wird: „Kraft der Vollmacht… spreche ich dich los von deinen
Sünden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Lat.: „Ego te absolvo a peccatis tuis
in nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti.“ „Ego“ te absolvo. „Ich“ spreche dich los. Der Priester
ist Träger der von Christus gegebenen Vollmacht; er ist, in mystischer Weise, der vergebende Gekreuzigte
selbst, vor dem der Sünder hinkniet und um Vergebung bittet. In diesem Sinne ist die Beichte auch keine
bloße „Empfehlung“ sondern Sakrament als sichtbares Zeichen der göttlichen Gnade. Der Beichende ist
nicht nur „psychisch“ erleichtert, sondern ontologisch „erneuert“, indem seine Sünden von ihm weggenommen
und im Feuer der göttlichen Barmherzigkeit verbrannt und vernichtet werden, die stets bereit ist, jedem
reumütigen Menschen unendliche Male zu vergeben, wenn er nur darum bittet. „Cor contritum et humiliatum,
Deus, non despicies… In Te, Domine, speravi: non confundar in aeternum… Asperge me hyssopo et mundabor,
lavabis me et super nivem dealbabor.“ Was nach den Naturgesetzten nicht möglich ist, etwas restlos zu
vernichten, dies tut die göttliche Gnade mit den bereuten und gebeichteten Sünden eines Menschen. Sie
gibt diese dem Nichts preis: es gibt sie nicht mehr. Dies ist die großartige Antwort des liebenden und
barmherzigen Gottes auf das Erlösungsbedürfnis des sündigen Menschen.
@ kunstmahler: Beichte Bei solchen Diskussionen ist es immer ratsam, die Quellen heranzuziehen. Die neutestamentlichen
Quellen sind die folgenden: (1) (Der wiederauferstandene Jesus) „Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine
Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal
zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt
hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt,
dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Jo 20,21-23). (2) „Ich
aber sage dir, Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt
werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden
binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch
im Himmel gelöst sein“ (Mt 16, 18-19). (3) „Amen ich sage euch [den Zwölf]: Alles, was ihr auf Erden
binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird
auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18, 18). Daraus ergibt sich, daß der Priester, kraft der von Christus
seinen Aposteln, und ihm selbst vom Bischof als Apostelnachfolger im Weiheakt erteilten Vollmacht, die
gebeichteten Sünden tatsächlich vergibt. Leons Beobachtungen ist zuzustimmen: sie bedürfen jedoch der
o.a. Ergänzung. Meine Sünden sind tatsächlich vergeben!
#121 Kunstmaler † 12:30:06 | Montag, 24. August 2009
Leon… Natürlich geht es in der RKK bei der Beichte um das Abnehmen der Schuld – was glauben denn Sie?
Deshalb wehre ich mich ja dagegen, dass ein Priester sich einbildet, er könne Sünden vergeben. Und das
ist nicht richtig – einem Kindesvergewaltiger wird diese Schuld niemals vergeben – denn er hat ein Leben
zerstört. Das wäre ja ganz einfach – man sündigt – man beichtet – man sündigt – man beichtet…wie
es dem Teufel gefällt? Nur Christus kann beim Letzten Gericht die Schuld abnehmen – denn nur er ist der
Sohn Gottes und nur durch ihn kommen wir zu Gott.
@Kunstmaler: Geht es um das „Abnehmen“ von Sünden? Ich meine, nicht. Und wenn Sie schreiben Ich glaube
auch nicht, dass ein Mensch einem anderen Menschen die Schuld abnehmen kann.,stimme ich dem zu. Der zuhörende
Mensch, bei der Beichte de Priester, soll ja auch nicht als „Sündenbock“ fungieren, aber allein durch
das Zuhören hat er eine ganz wichtige Aufgabe: Er bietet demnjenigen, der ihm berichtet, was er falsch
gemacht hat usw., die Möglichkeit, einen teils immensen seelischen Druck loszuwerden. Also hat er dem
Betreffenden durchaus etwas „abgenommen“. Wer von Ängsten bedrückt wird, wird einen gehörigen Teil
der Angst los, wenn er einem anderen Menschen von dieser Angst berichtet. Das Gleiche gilt m. E. für
drückende Schuld. Geschieht all dies noch in der Beichte, hat dies „Loswerden“, diesen Mitteilen von
Angst und Schuld, einen noch höheren „Wert“: Zum einen ist die absolute Verschwiegenheit garantiert,
zum anderen erlebt der Beichtende neben dem – Erleichterung verschaffenden – Zuhören auch noch den Zuspruch
der Vergebung. Jesus hat die Vergebung der Sünden zwar nicht expressis verbis vom Bekennen gegenüber
einem anderen Menschen abhängig gemacht, aber im Wort „Denen ihr die Sünden nachlasst…“ usw. liegt
doch (mal ganz unabhängig vom Theologisch-Formalen zur Sakraments-Einsetzung) zumindest so etwas wie
eine „Empfehlung“ wie: „Gebt den Menschen die Chance, bei Euch das loszuwerden, was sie bedrückt!“ Und
das kann ein beträchtliches Stück guter Seelsorge sein, kann einem Menschen viel „abnehmen“.
#119 Paulaner † 09:49:05 | Montag, 24. August 2009
ihr zwei beide müsst mit … viribus unitis … gegen Freimaurer und Bilderberger kämpfen! smallplayer:
jowaho13: auf deibelkommraus! JAJA! gegen alle Schlechtigkeit dieser Welt.
Was mir dabei auffällt. Die lange überfällige Liturgiereform der Reform, muß dann auch bedeuten das
der erstKommunionunterricht grundsätzlich auf den Kopf gestellt werden muß. Wie will man die Verschandelung
so vieler Kirchen die mit sehr viel Geld betrieben wurde rückgängig machen? Es wird nun Zeit, Pfarreien,
oder Seelsorgeeinheiten namentlich zu nennen die gegen das Kirchenrecht verstoßen. Jowaho13
#116 Paulaner † 09:33:15 | Montag, 24. August 2009
Geniale Vorwegnahme der Freud’schen Seelenklempnerei! joberens: Beichte eine rein menschliche Erfindung
Jesus hat von Sündenvergebung gesprochen diese aber nicht davon abhängig gemacht, daß Menschen Mitmenschen
ihre Sünden dazu bekennen müssen. Dass du nix kapierst, das ist nicht neu. Ein Priester ist die Verkörperung
eines Kanals hinauf zu Gott, kein ordinärer „Mitmensch“. (Ein Polizist und ein Richter ist auch kein
ordinärer Mitmensch, oder?) Der Priester ist geweiht, das akzeptierst du als „einfaches Mitglied der
Glaubensgemeinschaft“.
#115 Kunstmaler † 09:26:08 | Montag, 24. August 2009
Joberens Jesus hat von Sündenvergebung gesprochen diese aber nicht davon abhängig gemacht, daß Menschen
Mitmenschen ihre ihre Sünden dazu bekennen müssen. :)3 Da gebe ich Ihnen gerene Recht. Ich glaube auch
nicht, dass ein Mensch einem anderen Menschen die Schuld abnehmen kann.
Beichte eine rein menschliche Erfindung Liebe Heggi, Du fragst, was ich von der Beichtpraxis halte. Dazu
eine ganz klare Antwort. Die Beichte ist einwandfrei eine rein menschliche Erfindung und das Ritual und
hat nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Das ist Fakt und da beißt auch keine Maus
einen Faden ab. Bei den Urchristen hat es etwas derartiges nicht gegeben und die Einführung hat ganz
allein mit einer aufgezwungenen Erniedrigung von Mitmenschen und Machtgelüsten derer zu tun, die sie
im Laufe der Zeit eingeführt haben. Jesus hat von Sündenvergebung gesprochen diese aber nicht davon
abhängig gemacht, daß Menschen Mitmenschen ihre ihre Sünden dazu bekennen müssen. Sündenvergebung
ist letztlich ja auch ganz allein durch Gott möglich, was von selbst denkenden Christen und Katholiken
auch immer mehr so gesehen wird. Von mir kann ich sagen, daß ich, als Christ Katholik und kath. Kirchenmusikger
die Beichte ablehne, und wohl auch nie mehr praktizieren werde, weil sie eben nur eine rein menschliche
Erfindung ist und nicht mehr und nicht weniger. Derzeitige Versuche, ihr wieder größere Bedeutung zu
geben, dürften auch ganz allein machtpolitische Gründe haben. Mit Gott hat das nichts zu tun. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@ a.t.m. Als kleiner Ministrant habe ich noch den Knienden die Patene unter das Kinn gehalten, wenn sie
kommunizierten. Aus dieser Perspektive hatte die – ich nenns mal ‘Zungenkommunion’ – so gar nichts Ehrfürchtiges.
Reform so schnell als möglich DJM Alleine das hier auf einer katholischen Plattform die Göttlichkeit
von Jesus Christus angezweifelt wird, ist für mich Beweis genug, das eine Liturgische Reform so schnell
als möglich kommen muss. Genau dies sind die Folgen, das einen heutzutage die geheiligte und verwandelte
Hostie einfach stehend in den Hände gelegt wird, wie soll dabei auch nur ein Funken Ehrfurcht aufkommen.
Dasselbe gilt auch für die in Sünde lebenden Chrsiten die diesen rein aus Trotz und Selbstgefälligkeit
die verwandelte und somit heilige Hostie nehmen.
#108 Kunstmaler † 19:51:50 | Sonntag, 23. August 2009
joberens Auch die Person Jesus darf Gott insgesamt nicht verdrängen, denn auch hier sind doch längst
Diskussionen darüber im Gang, ob Jesus wirklich Sohn Gottes und Gott ist,… Keine Sorge – Christus ist
der Sohn Gottes, denn er ist der Anfang und das Ende, so wie er selbst sagte. Auch sagte er: Glaubt an
mich – nur durch mich, kommt ihr zum Vater. Das kann man natürlich glauben oder nicht. Aber der Glaube
ist ja auch die Kraft, ob man nun Gott schauen wird im Tod oder nicht.
Liturgiereform – glaubhaft und realistisch Man sollte sich im Vatikan nicht in Fantasien und Träumereien
verlieren, denn immer mehr Menschen informieren sich und denken auch selbst. Denen kann man kein X für
ein U mehr vormachen. So sollte auch die Eucharistie nicht überbewertet werden, denn die Realpräsenz
wird doch auch immer mehr diskutiert und zu welchem Ergebnis man da irgendwann kommt, weiß heute noch
Niemand. Da können auch Dogmas die Wirklichkeit und Realität nicht wirklich beeinflussen. Bei Überlegungen
zu einer Liturgiereform sollte man sich vielleicht auch vermehrt an den Anfängen des Christentum orientieren.
Man traf sich damals bekanntlich zu Mahlgemeinschaften, die sowohl von Männern wie Frauen geleitet wurden.
Eine Eucharistie im heutigen Sinn kannte man nicht und von einer Realpräsenz nach dem Mahl ist nirgends
die Rede. Auch die Person Jesus darf Gott insgesamt nicht verdrängen, denn auch hier sind doch längst
Diskussionen darüber im Gang, ob Jesus wirklich Sohn Gottes und Gott ist, oder vielleicht doch nur ein
großer Gesandter Gottes gewesen sein könnte, wie besonders Juden und Moslems behaupten. Würde Letzteres
zutreffen, wäre das wohl auch das aus für die Eucharistie. So sollte man sich amtskirchlich, bei derartigen
Vorhaben, auch nicht leichtfertig von Fantasien leiten lassen, sondern am Evangelium und den Anfängen
des Christentums orientieren und vor allem Gott überhaupt wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@joberens: Das wird heftig werden: Wenn es wirklich zu intensiven, wie Sie schreiben, „(…) nicht mehr
zu verdrängenden Diskussionen über die Sohngottesschaft von Jesus (…)“ kommt, wird es nicht allein
zu Disputationen Katholiken-Protestanten kommen, sondern auch innerhalb der christlichen Kofessionen zu
herben (natürlich verbalen) Auseinandersetzungen. Und der olle Arius auf seiner Wolke feixt sich eins!
@ a.t.m Das Abendmal soll von denen gefeiert werden, den Jesus dazu den Auftrag gab, in der direkten Nachfolge,
denn das Himmelreich gleicht einer Hierachie vor Gott und dem Nächsten. Lateinische Gebete sind schön,
doch es kommt immer auf das eigene Herz an, wie sehr es sich von der Liebe Gottes führen lässt und mit
ihm im Einklang (bzw. Eingang) steht. In ihm sei’s begonnen, der Monde und Sonnen an blauen Gezelten des
Himmels bewegt. Du, Vater, du rate! Lenke du und wende! Herr, dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei
alles gelegt! Eduard Mörike
#101 Paulaner † 17:35:55 | Sonntag, 23. August 2009
Evangelischer Wortschwall gegen katholische Heiligenbilder. Klosterschüler: @ joberens Ach, ich liebe
die Realpräsenz. Wenn ich mich in eine katholische Kirche setzte, denke ich, da ist jemand. Evangelische
Kirchen kommen mir mehr wie ein Bethaus vor. Okay, kindliche katholische Prägung. Manche mögens heiß.
Reform @DJM Auch ich sehe es so, das sich wir ändern solltenund nicht die heilige römisch katholische
Kirche. Dennoch würde ich es sehr begrüßen wenn die Liturgiereform so schnell als möglich kommen würde.
Ich denke hier besonders an die lateinische Messe während internationaler treffen, dadurch könnten alle
die heiligen Messe feiern. Weiters würde auch erreicht werden, das der Opfertot von Jesus Christus unseres
Herrn und Gott um ein vielfaches mehr geehrt werden würde. in christlicher Verbundenheit.
Gerade die dt.sprachigen Diözesen werden sich um so ein Dokument – falls es denn zustande kommt – einen
feuchten Dreck kümmern, bestes Beispiel ist der liturgische Wildsauenpark Schweiz… Da kommt wohl sehr
vieles viel zu spät…
@ joberens Ach, ich liebe die Realpräsenz. Wenn ich mich in eine katholische Kirche setzte, denke ich,
da ist jemand. Evangelische Kirchen kommen mir mehr wie ein Bethaus vor. Okay, kindliche katholische Prägung.
Ich glaube die Piusler, mit ihrer Sehnsucht nach dem alten Gepränge übersehen, dass sich das etwas kurios
ausmachen wird, wenn der Papst nicht auch das Ansehen und die Autorität alter Zeiten hat. Und wenn sie
die Moral herauskehren, die aktuell in der deutschen Kirche eher beschwiegen wird, werden sie das Latein
bald ihrer bildungsbenachteiligten Randgruppe vorsingen. Aber vielleicht ist das der Zug der Zeit. In
den Madrassen lernen man den Koran auswendig, ohne arabisch zu verstehen.
#97 Paulaner † 16:04:12 | Sonntag, 23. August 2009
du zäumst die Kuh beim Schwanz auf, joberens: Liturgiereformen – auf dem Boden bleiben und widersprichst
dir selber. Die Heilige Messe ist NICHT aus dem Abendmahl entstanden sondern aus einem weit vorchristlichen
Priester-Opferritual. Die ganze katholische Kirche hat nämlich prähistorische Wurzeln, von denen die
heutigen „Klugscheißer“ wie du und andere nichts wissen wollen. Das Abendmahl, die Wandlung und die Kommunion,
ist dem prähistorischen Opferritual aufgesetzt worden. Wo ist denn beim Abendmahl in Jerusalem Weihrauch
vorgekommen, ha? Und Glockengebimmel? Und überhaupt ein Altar…
Liturgiereformen – auf dem Boden bleiben Ergänzend, als Anmerkung zu meinem Beitrag von heute 13:03.
Nochmals, bei Überlegungen zu Liturgiereformen sollte man sich im Vatikan doch vielleicht zu allererst
an die Anfänge des Christentums zu erinnern versuchen, auch, was die Sohngotteschaft angeht und auch
daran, dass man damals noch an keine Eucharistie im heutigen Sinn gedacht hat, sondern sich zu Mahlgemeinschaften
getroffen hat, denen sowohl Männer wie Frauen vorgestanden haben. Auch an eine Realpräsenz über das
Mahl hinaus, hat damals sicherlich noch niemand gedacht. Der Ausgang der nicht mehr zu verdrängenden
Diskussionen über die Sohngottesschaft von Jesus ist zudem ohnehin unendlich bedeutend für die Eucharistie
insgesamt. So sollte man amtskirchlich doch vielleicht versuchen, sich bei derartigen Vorhaben, nicht
an Fantasien aufzuhalten, sondern mehr am Evangelium und den Anfängen des Christentums zu orientieren
und vor allem Gott wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen versuchen. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
@ Krak des Chevaliers Klar, von der Leyen ist mit 7 Kindern auch kein Sozialfall. Aber vor 25 Jahren hat
schon der bayerische Sozialminister Pirkl festgestellt, dass ein Normal(!)verdiener mit 3 Kinder (und
Frau ohne Zusatzverdienst) besser gleich aufs Sozialamt geht. Das liegt halt an den als selbstverständlich
geltenden hohen Ansprüchen. (Unsere Energieprobleme wären weitaus geringer, wenn auch im Winter nicht
mehr geheizt würde, und wir wie die einfachen Leute in Russland und China im Anorak in der guten Stube
sitzen würden. Aber solche Lebensumstände will man heutzutage nicht mal in unseren Gefängnissen Asylbetrügern
zumuten.) Es ist völlig klar, dass der heute beanspruchte Lebensstandard nicht zu halten wäre, wenn
die deutsche Durchschnittsfrau 10 Kinder hätte, und Oma&Opa jedes Jahr einen Monat nach Malle touren.
Aber darum ging es in meinem Post unten nicht. Wenn die Kirche von ihren Gläubigen(nicht ganz Deutschland
!) Großfamilien erwartet, wäre auch ein intensives soziales Netzwerk & Apartheid nach außen, wie es
bei religösen Sondergruppen vorkommt, nötig. Mit einer Liturgiereform zur alten Messe hin wäre da allein
nicht gedient gewesen.
@ Stephanus Wo sind die katholischen Krankenkassen die keine Abtreibung bezahlen und daher preiswerter
wirken können? Wo sind sie? Die Aufgaben der Kirche sind nicht grundlegend weltlich fruchtbar. Die Kinder
des Lichts können mit Geld schlechter umgehen, als die Kinder der Welt.
@Krak: Keineswegs verworren denkt und schreibt joberens. er drückt sich vielmehr – im Gegensatz zu dem
Geschwurbel und Gefrömmel der Ultras hier – klar und deutlich aus und schreibt, was viele denken, beispielsweise
hinsichtlich der Person Jesu. Ich vertrete zwar die Ansicht, dass es heutzutage „bei Kirchens“ weitaus
Wichtigeres gibt als beispielsweise eine „arianische“ Diskussion, aber interessant bleibt sie dennoch!
Das Thema war ja die Liturgie und man streitet über Sozialfälle dabei ist das streiten müßig, denn
wofür gibt es einen Taschenrechner und Bleistift und Papier. Darauf läßt sich innerhalb von Sekunden
darlegen, daß nach Denkart der aktuellen Republik, jedes Kind ein Abstieg ist hinsichtlich materieller
Absicherung. Ich schreibe, nach Denkart! Das muß ja nichts heißen. Denn die Denkart beinhaltet z.B.
sowas wie Recht auf teure Urlaubsvergnügungen, Kreuzfahrten, 2t-und 3t-Wagen u.v.m. So gesehen gibt es
sie natürlich noch, die Familien mit 5+xKinder die keine Sozialfälle sind. Da aber nicht alle alleinverdienenden
Väter Schuldirektoren oder Abteilungsleiter sein können, befinden sich rein rechnerisch die allermeisten
der kinderreichen Familien jenseits der Armutsgrenze. Und auch, wenn das in meinen Augen immer noch nicht
das Aus gedeutet, es kommt ja immer auch darauf an was man aus seinem Leben macht, so ist es doch so,
daß alleine schon die Grundkosten wie Versicherungen, Miete, Grundlasten wie Wasser und Strom usw, Summen
verschlingen, die lassen teure Schulausflüge einfach nicht zu. Da wird es dann schon eng! Und wenn ein
neues Dach aufs Haus muß, streikt die Bank, weil zuviele Kinder darunter wohnen. So ist das nun mal.
Warum aber darüber hier streiten? Warum bilden die Christen nicht das zu was sie seit der Urkirche aufgerufen
sind: eine Solidargemeinschaft. Einer für Alle, Alle für Einen? Wo sind die katholischen Krankenkassen
die keine Abtreibung bezahlen und daher preiswerter wirken können? Wo sind sie?
@ a.t.m Ursache und Wirkung vertauscht. Nicht die Kirche habe sich zu ändern, wir haben das zu tun. Wer
kann der Kirche etwas vorschreiben zu tun? Doch nur Gott allein und die Reformer haben nix anderes zu
tun, als sich um die Sache der Kirche anzunehmen. Ja, aber dann um das Wort zu hören, im Evangelium,,
den Predigten etc. Es liegen demagogische Ansätze in jeglicher Form der Veränderung. Gottes Mühlen,
so sagt man, mahlen langsam.
zu spät?? Ich hoffe nicht das die liturgische Reform Jahre brauchen wird um umgesetzt zu werden. Das
wichtigste aber wird sein, alle Priester auch die ultraliberalen von der wichtigkeit der liturgischen
Reform zu überzeugen, und hier müßten besonders die Gläubigen Kirchgänger mitarbeiten. Und lieber
spät, als gar nicht !!! in christlicher Verbundenheit
#89 Paulaner † 13:50:06 | Sonntag, 23. August 2009
TYPISCH, aber analysieren konnten und wollten Sie das nicht! Krak des Chevaliers: joberers – verworren
denkender Katholik Nur quoten und blöd drüber grinsen.
joberers – verworren denkender Katholik Joberers, Sie sind nicht nur ein simpel denkender Katholik sondern
auch ein verworren denkender Katholik. Siehe folgende Bemerkungen: So sollte man sich im Vatikan auch
immer vor Augen halten, dass Gott im Christentum und auch in den Gottesdiensten immer der Mittelpunkt
sein und und bleiben muß. So sollte auch die Eucharistie nicht überbewertet werden, denn die Realpräsenz
wird doch auch immer mehr diskutiert und mit welchem Ergebnis, weiß heute noch Niemand. Auch ein Dogma
kann da an der Wirklichkeit und Realität nicht ändern
Klosterschüler Sie schreiben: In der Konsequenz bedeutet das Verbot jeder Empfängnisverhütung, dass
Familien um die 10 Kinder haben. Ich sehe nicht, wie das normalbegüterte Familien händeln können, ohne
in der deutschen verstädterten Gesellschaft zu Sozialfällen zu werden. Das wird dann auch zu einem spirituell-religösem
Problem, weil die Kinder dann in den Einfluß der Unterschichten-Verwahrlosung geraten. Da bin ich nicht
Ihrer Meinung. Ich kenne Familien mit 5 + x Kindern, die keine Sozialfälle sind; gibt natürlich auch
andere Beispiele. Aber ich halte es für ein Armutszeugnis unserer „aufgeklärten“ Gesellschaft, wenn
viele Kinder zum Armutsrisiko werden. Kinder bedeuten Zukunft. Wo keine Kinder mehr erwünscht sind, hat
ein Volk seine Zukunft schon hinter sich. Wir sollten alles aber auch wirklich alles tun, um die Familie
zu stärken und junge Paar zu ermutigen, vielen Kindern das Leben zu schenken. Dann hätten wir – nebenbei
bemerkt – auch wieder viele fromme und heilige Priester. o^/
Liturgische Reformen – Vorsicht – realistisch bleiben Man sollte sich im Vatikan nicht zu viel in Fantasien
und Träumereien verlieren, denn immer mehr Menschen informieren sich und denken auch selbst. Denen kann
man kein X für ein U mehr vormachen. So sollte man sich im Vatikan auch immer vor Augen halten, dass
Gott im Christentum und auch in den Gottesdiensten immer der Mittelpunkt sein und und bleiben muß. So
sollte auch die Eucharistie nicht überbewertet werden, denn die Realpräsenz wird doch auch immer mehr
diskutiert und mit welchem Ergebnis, weiß heute noch Niemand. Auch ein Dogma kann da an der Wirklichkeit
und Realität nicht ändern Auch die Person Jesus sollte und darf Gott insgesamt nicht verdrängen, denn
auch hier sind doch zunehmende Diskussionen darüber nicht mehr zu verdrängen ob Jesus wirklich Sohn
Gottes und Gott ist, oder vielleicht doch nur ein großer Gesandter Gottes gewesen sein könnte. Also
muß Gott in unserem Christentum immer Mittelpunkt sein und bleiben denn mit fraglichen Dingen, die auch
durch Dogmas nicht zu ändern, oder zu dem zu machen sind, was man sich da wünscht, sollte man, auch
im Vatikan, vorsichtig umzugehen versuchen. So sollte man auch keine Träumereien und Wunschvorstellungen
zum Mittelpunkt des Christentums zu machen versuchen, und bedenken, dass immer mehr fromme und frömmste
Christen und Katholiken selbst denken und nicht mehr alles blind akzeptieren. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
Orgler war wohl schon zum Frühschoppen! Das enthemmt! Und nun hetzt er in die Tasten, was das Zeugs hält,
hört dazu ein bisserl Tuba-Musik, guckt sich um 12 Uhr den Angelus mit dem Papst im TV an und wirs sich
seines eigenen vortrefflichen Katholischseins bewusst, füttert danach seine Kanichen, frisst seinen Sonntagsbraten
mit Kraut, Maggi-Tunke und Knödeln, geht kacken, legt sich nah 5 Bieren zum Mittagsschlaf hin und träumt
von dem kleinen Ministranten, der heute zum ersten Mal die Wandlungsglocken läuten durfte. Und dann wacht
der Orgler auf, hetzt weiter am PC, usw. usw. Welch erfülltes Dasein!
doppelwürg Aufklärungsunterricht a la Opa Leon – nur ein Vorgeschmack www.myvideo.de/…uth_Park_Aufklaerung
Ah der liebe Kindermörder ist auch wieder da! Hast du dir heute auch schön den Tod gegessen?
nicht ablenken Opa Leon einem senilen Alt68er besorgt’s doch niemand mehr freiwillig, und wenn’s Geld
fürn Stricher alle ist, dann musst du dich ja an 8 und 9-Järige vergehen und willst deshalb dass diese
wissen, wie sie dir den Präser überstreifen. Klar, dass sie das dann in der 3. Klasse lernen müssen.
@Landorgler: Scheint dagegen das Lecken zu bevorzugen, wie die Wahl der Smileys verrät! Wen und wo? Vielleicht
lockt er ja kleine MessdienerInnen in den Maschinenraum seines Instruments, um ihnen eine ganz besondere
„Pfeife“ zu zeigen! Übrigens: Wie dieser Schwachmat darauf kommt, Leon präferiere Kids … also, da
hat er wohl sein eigenes Wunschdenken auf den bösen Ketzer projiziert. Richtig ist, dass ich gern mal
was in Hintern stecke und mir auch stecken lasse … aber auch die Jungs sollten in „begehbarem“ Alter
sein, und das fängt mindestens bei 18 an, Orgler, ernst gemeint: Beginn Deine Spielchen doch auch erst
mit Volljährigen, sonst gerätst Du in Gefahr, irgendwann in der JVA zu lande. Und das Erste, was die
da mit Kinderf…n machen, hat mir mal ein Knacki anschaulich geschildert: „Den stecken wir einen Besenstiel
in den Arsch – aber ohne Seife!“
Wie soll man diese kindische Reaktion vom Landorgler noch kommentieren?! Nur ebenso primitiv: Möge er
in den Maschinenraum seiner Orgel gehen, den Gebläseschlauch von der Windlade nehmen und sich denselben
in den Hintern stecken – damit er (der Orgler) aufjault und dann mit einem lauten Bass-Ton platzt! Das
ist dann ein ganz besonderes Register „vox humana“!
Leon schrieb „wird vom Kirchenvolk ausgehen. Denn diesem in seiner großen Mehrzahl sind Liturgie-Details
wie Zelebrationsrichtung, Hand- oder Mundkommunion, Kniebänke, Feinheiten in den Einsetzungsworten und
vieles mehr und auch endlose, in kleinen Zirkeln vielleicht noch gepflegte Diskussionen z. B. um Realpräsenz,
Trinität Endentscheidungshypothese, apostolische Sukzession, Dispute zur Eschatologie oder Mariologie
usw. usw. so wichtig wie der schon sprichwörtliche Sack Reis, der in China umkippt. Das soziale Engagement
auf der Grundlage des Liebesgebotes Jesu Christi – das wird im Vordergrund der katholischen Kirche stehen,
die in nicht allzu fernen Tagen ohne Kirchensteuer wird leben müssen und dann weder Mittel, Zeit noch
Raum hat für solch überflüssige Themen wie die von mir vorstehend erwähnten.“ Herzlichen Dank für
diese perfekte Zusammenfassung des durch und dxurch protestantischen Selbstverständnisses von Gemeinden,
die sich irrtümlich als „katholisch“ bezeichnen.
@Klosterschüler: Verelendung, wie Engels sie seinerzeit beschrieben hat, wäre die Folge einer Beachtung
des m. E. unsinnigen „Pillenverbots“ usw. Ihre Feststellung „In der Konsequenz bedeutet das Verbot jeder
Empfängnisverhütung, dass Familien um die 10 Kinder haben. Ich sehe nicht, wie das normalbegüterte
Familien händeln können, ohne in der deutschen verstädterten Gesellschaft zu Sozialfällen zu werden.“
ist absolut zutreffend. Gottlob bewahrt uns vor einer solchen Entwicklung die erfreuliche Tatsache, dass
sich 98 Prozent der katholischen Bevölkerung nicht mehr um entsprechende „Weisungen“ aus Rom oder von
altbackenen unterbelichteten Pfarrern scheren. Die einzige „Konsequenz“ des „Verbots“ empfängnisverhütender
Mittel war und ist, dass das „kirchenvolk“ über „römischen Dekrete“ u. ä. die Köpfe schütteln und
der Kirche den Rücken kehr(t)en, bzw., dass ihnen die Kirche absolut gleichgültig ist.
Ein guter Anfang, aber natürlich muss die Reform der Reform noch weitergehen, insbesondere die Zelebration
ad orientem sollte wieder zum Normalfall werden!
@ Krak des Chevaliers Stichwort Königssteiner Erklärung: In der Konsequenz bedeutet das Verbot jeder
Empfängnisverhütung, dass Familien um die 10 Kinder haben. Ich sehe nicht, wie das normalbegüterte
Familien händeln können, ohne in der deutschen verstädterten Gesellschaft zu Sozialfällen zu werden.
Das wird dann auch zu einem spirituell-religösem Problem, weil die Kinder dann in den Einfluß der Unterschichten-Verwahrlosung
geraten. Praktisch gelöst sehe ich das Problem nur bei den Neo-Katechumenalen, die unter sich bleiben
und intelligent staatliche wie kirchliche Sonderfonds anzapfen. Natürlich helfen sie sich dank ihres
intensiven sozialen Zusammenhalts auch mit Vitamin B, wenn es um Bewerbungen etc. geht. Eine konsequente
Umsetzung der Pillenenzyklika hätte mehr als eine Liturgiereform gebraucht. Die Kirche in Deutschland
hätte sich wohl in eine ‘verschworene Gemeinschaft’, ähnlich der Hutterer, Amishen oder Zeugen Jehovas
transformieren müssen.
neue Bischöfe Was wir besonders in Deutschland und in Österreich brauchen, sind neue Bischöfe, die
bereit sind, die Anregungen und Vorgaben des Heiligen Vaters ohne Wenn und Aber aufzugreifen. Die jetztige
Bischofsgeneration ist seit Königsstein vom Bazillus des Ungehorsams infiziert. Sie tragen darum einen
Großteil der Verantwortung für den Zusammenbruch in Kirche und Gesellschaft.
#71 void main † 01:08:54 | Sonntag, 23. August 2009
shuca Es ist ihnen doch wohl klar, das der größte christliche Reformartor heute im Staat der freien
Meinungsäußerung wegen Volksverhetzung verklagt werden würde –-------- wurde er auch: horst mahler!
#70 Paulaner † 01:07:55 | Sonntag, 23. August 2009
mich&mir deucht, der Leon hatte ProMille. Shuca: Ich habe auf die Gülle Leons sachgemäßt geantwortet…
Zum Streit stehen nicht die Promille, nur das mir oder das mich. Der Weißwurstäquator wird den Schiedsrichter
machen.
Confiteor Sie weichen aus.Ich habe auf die Gülle Leons sachgemäßt geantwortet.Es ist ihnen doch wohl
klar, das der größte christliche Reformartor heute im Staat der freien Meinungsäußerung wegen Volksverhetzung
verklagt werden würde.Gut das ich in der DDR groß geworden bin.Das schlimmste kommt ja nun noch. Per
Mariam ad Christum.
Kritik ist Stuss, natürlich. Sachlich Vorgetragenes lesen die Ultras nicht gerne. Sie brauchen den „Hammer“,
lesen offensichtlich lieber Anzügliches und Derbes! Gerne. Aber zu Sakramenten? Nein. Dann doch lieber
zu Exkrementen. Und da dies ein katholisches Forum ist, packen wir doch gleich einen Heiligen mit dazu,
den Apostel der Deutschen (Doitsches wird ja hier bes. gern gelesen!): Bonifatius Kiesewetter war ein
Schweinehund von jeh, Kackte einer alten Nonne in ihr kleines Portmonnaie. Als sie nun bezahlen wollte,
sie bezahlte stets in bar, Griff sie mitten in die Scheiße, was ihr äußerst peinlich war. Und die Moral
von der Geschicht: Nur ungern nimmt der Handelsmann Statt barer Münze Scheiße an! Gute Nacht!
Lächerlich @Confiteor Der Gegenreformation bin ich dankbar das ich katholisch bin.Wenn sie nicht gekommen
wäre, hätte die Kirche die von dieser Welt ist, den Glauben an Christus völlig zerstört.Martin Luther
ist vom Blitz getroffen worden.Zu Franz von Assisi hat Christus gesprochen. „Schau auf meine Kirche“.Alle
Heiligen haben den mystischen Leib Christie mit allen was sie hatten verteidigt.Luther ist doch lächerlich.Er
hat Christus unglaublichen Schaden zugefügt.Aber in Wahrheit war er nur eine Marionete.Wer die Mutter
Gottes nicht verehrt,glaubt in Wahrheit nicht an die unbeflecktes Empfängnis und damit nicht an den Sohn
Gottes.Es ist unglaublich.Heinrich der VIII hat auch eine christliche Kirche gegründet.Es ist alles von
dieser Welt. Per Mariam ad Christum.
tatsächlich hat Leon in einem Punkt nicht ganz unrecht. Aus eigenen Gesprächen weiß ich, dass z.B.
die Frage der Zelebrationsrichtung vielen egal ist. Dieses Nichtinteresse ist natürlich auch Ausdruck
von 40 Jahren Vernachlässigung der Unterweisung der Gläubigen. Wäre der Volksaltar/Mahltisch morgen
weg, übermorgen krähte kein Hahn mehr danach (nur drei Ewiggestrige Alt68er) Aus einer „Egal-Haltung“
eine Ablehnung herauszulesen ist natürlich wieder sein typischer Leon-Stuss. So bildet er sich wohl ein,
dass seine kranke Ideologie nicht am absterben wäre. Und dass die Kirchensteuer endlich fällt, dass
hoffen wir konservativen Christen schon lange. Dann gibt’s endlich kein Geld mehr für Sozialvereinstrallala,
Pastoralassis, modernistische Kirchenverschandelung usw. Stattdessen Konzentration auf’s Eigentliche:
die Sakramente.
@Gotthard So ist das in diktatorischen Systemen, den Modernismus nicht ausgenommen, Reformen kommen immer
zu spät und zu halbherzig. Der „alte“ ordentliche Ritus, wird durch einen „neuen“ ordentlichen Ritus
ersetzt. Den wirklich ordentlichen ausserordentlichen Ritus können sie beide nicht ersetzen. Der wird
der Sieger auf dem Felde der Kirchengeschichte bleiben; freilich wird das noch solange dauern, bis die
Weltgeschichte die herrschende politische Ordnung ad absurdum geführt hat. Der „ordentliche“ Ritus ist
nämlich nichts als ein politisches Zugeständnis an die (oder den?) Herrn der Welt.
Das Nein zur Reform der Reform wird vom Kirchenvolk ausgehen. Denn diesem in seiner großen Mehrzahl sind
Liturgie-Details wie Zelebrationsrichtung, Hand- oder Mundkommunion, Kniebänke, Feinheiten in den Einsetzungsworten
und vieles mehr und auch endlose, in kleinen Zirkeln vielleicht noch gepflegte Diskussionen z. B. um Realpräsenz,
Trinität Endentscheidungshypothese, apostolische Sukzession, Dispute zur Eschatologie oder Mariologie
usw. usw. so wichtig wie der schon sprichwörtliche Sack Reis, der in China umkippt. Das soziale Engagement
auf der Grundlage des Liebesgebotes Jesu Christi – das wird im Vordergrund der katholischen Kirche stehen,
die in nicht allzu fernen Tagen ohne Kirchensteuer wird leben müssen und dann weder Mittel, Zeit noch
Raum hat für solch überflüssige Themen wie die von mir vorstehend erwähnten.
Vorschläge Praktisch einstimmig hießen die Kardinäle und Bischöfe, die Mitglieder der Kongregation
sind, folgende Vorschläge gut: • eine verstärkte Förderung der eucharistischen Anbetung • eine
stärkere Betonung der lateinischen Sprache in der Liturgie – zumindest während der Hochfeste. • eine
Überarbeitung der Einleitungsteile der Neuen Messe, um liturgischen Mißbräuchen bei der Meßeröffnung
entgegenzutreten. • die Publikation zweisprachiger Meßbücher, die den lateinischen Urtext enthalten.
es ist toll, was die Herren fernab der Gottesdienste der Gemeinden sich vorstellen und beschließen …
Wer glaubt, eine Reform reformieren zu sollen, ist ein ähnliches Schwergewicht wie der Erfinder der Gegenreformation,
die ja nur Unheil und Verballhornung gebracht hat… Die Gegenreformation war eine kalte, herzlose völlig
unkatholische Rückgewinnungsstrategie. So wird es auch die kleine Reform der großen Liturgiereform sein.
Da spielt es keine Rolle, ob das herummäkelnde Reförmchen von einem kleinen „Ratzinger“ vorangetrieben
wird…lächerlich das Projektvorhaben…!!!
Keine Angst Die Orthodoxen haben am 16. August in der Slowakei vor unserer katholischen Königin in der
Slowakei(Turzovka) ihre Messe gefeiert.Diese Ökumene finde ich großartig.Jetzt geht es los.Ich schwöre
es vor der Mutter Gottes,ich werde die gesamten V2 Oligarchen mit aller Konsequenz weiter beobachten.Ich
mag Bischöfe nicht,die vom säkularen Staat bezahlt werden.
von Zwiefalten Ich habe mir schon gedacht, dass hier eine besondere Bindung Ihrerseits besteht. Mir ist
auch sehr wohl vertraut, dass Moskau von den übrigen orthodoxen Kirchen immer als gewisse Bedrohung gesehen
wird, aber entscheidend im Vorrang ist immer noch die Kirche von Byzanz, wenn auch an Mitgliedern klein
geworden, so ist der Ehrenvorrang heute in keiner Weise mehr in Zweifel gezogen durch den Moskauer Patriarchen
und das eigene Schicksal unter der Herrschaft der Zahren – hier die Ersetzung des Patriarchates und Ersetzung
durch den Heiligen Synod- ist nicht vergessen. Meine persönliche Bindung zur russichen Kirche kommt einfach
über die Schönheit oder Ästhetik des gesungenen Kirchenslawisch – nebenbei ich fühle mich auch geborgen,
wenn die Göttliche Liturgie in deutscher Sprache gehalten wird – dass für mich ganz persönlich eine
wunderbare Harmonie zwischen Lautung und Melodien hergibt, d. h. die Schönheit wird hier durch eine weiche
Sprache getragen. Dies z. B. ist ein Grund, weshalb die Göttliche Liturgie in Griechisch auf mich ganz
persönlich anders wirkt, wenngleich sie wesentlich besser nachzuvollziehen ist. Im Moment unterziehe
ich mich der schwierigen Übung, Russisch zu lernen, um so eine noch besseren Zugang zu finden, aber um
der Verherrlichung Gottes besser folgen zu können, müssen „Opfer“ sein.
@wassers ich freue mich ausserordentlich, wenn die Orthodoxie wächst – ob es unbedingt die Führung durch
die Russen sein muss… ? Gut, ich gebe sofort zu, durch meine eigene enge Bindung an die rumänische
orthodoxe Kirche bin ich vielleicht befangen, aber mir gefallen Staniloae und Mogilas einfach besser als
alles, was ich sonst von russischen Theologene zu höeren bekommen habe (auf Deutsch, rumänisch kann
ich)
Stimme Ihnen zu und in der spirituellen Aufgabe hat in der Kirche Roms das große Versagen respektive
der Untergang eingesetzt, verwiesen sei auf die Abschaffung der römischen Messe und die Ersetzung dieser
durch eine protestantisch inspirierte Mahlfeier. Inhaltsleere zeigt sich hier am besten!
#54 smallplayer 22:55:03 | Samstag, 22. August 2009
Natürlich hat die Kirche eine spirituelle Dimenson und eine geistliche Aufgabe. Das unterscheidet sie
ja gerade von Parteien, Gewerkschaften. Der Vergleich bezieht sich nur auf den Rückgang der Mitgliederzahlen.
Nun, müssen wir nicht prophezeien, sondern nur die Realität wahrnehmen. Leider verschließen viele die
Augen vor der Realität. Sie sprachen neulich in einem Posting die Orthodoxie an und führten aus, dass
die Rumänen die größten Theologen hervorgebracht hätten. Ich bin mir da nicht ganz so sicher, denn
das rumänische ist als romanische Sprache uns eher naheliegend als eine slawische Sprache. Ich sehe das
große Potential nicht nur im Hinblick auf theologische Leistungen, sondern auf gelebten Glauben und gelebte
Liturgie und hier nehme ich mit Freude und Begeisterung war, wie Russland seine religiöse Identität
wiederfindet. Sie können dieses z. B. auch sehr gut am Wachstum der russischen Gemeinden hier in der
Bundesrepublik sehen. In Hamburg z. B. haben sich in 2001 zwei weitere russische Gemeinden gebildet. Die
ehemalige protestantische Gnadenkirche wurde von der russisch -orthodoxen Patriarchatskirche übernommen
und ist in ein wunderbares Gotteshaus in Umwandlung begriffen. Dort kann man hier im Westen den Glauben
der orthodoxen Kirche in überzeugender und tiefgehender Weise bei den Gläubigen erleben. Während die
Kirche Roms sich verkleinert, vergrößern sich zum gleichen Zeitpunkt die Kirchen des Ostens bzw. erstehen
wieder neu aus der Asche der kommunistischen Verfolgung: ein neues Ostern!
will’s jemand NOCH deutlicher? smallplayer: Natürlich schrumpftdie RKK. Der Rückgang der Mitgliederzahl
ist aber bei allen großen Organisationen zu beobachten. Womit die Meinung der nachkonziliaren Sekte bestens
zum Ausdruck kommt, was einst Kirche Christi war, versteht sich nun als eine weltliche Organisation wie
jede andere. Aber dieser Dreck ändert nichts daran, dass die Kirche Christi noch immer der einzige Weg
ins Himmelreich ist.