Vatikan. Am 12. September wird Papst Benedikt XVI. im Petersdom Bischöfe weihen.
Unter ihnen sind der neue Apostolische Nuntius in Venezuela, Erzbischof Pietro Parolin, der neue Nuntius
im Libanon, Erzbischof Gabriele Giordano Caccia, und der Nuntius in Burundi, Erzbischof Franco Coppola.
Der Staat verführt Minderjährige
Frankreich. Der Distriktobere der Piusbruderschaft in Frankreich,
Pater Régis deCacqueray, hat gegen die Textauswahl für das französische Latein-Abitur für die Jahre
2010 und 2011 protestiert. Als einziger Text ist dabei die „Ars amandi“ des römischen Dichters Ovid († 18)
vorgesehen. Es handelt sich dabei um einen hochobszönen Text, der dem Mann alle möglichen sexuellen
Verführungstechniken vorstellt. Dabei wird die Frau auch als Beute des Mannes hingestellt. Die Bruderschaft
führt in Frankreich zahlreiche Schulen.
Jesuitenmörder verurteilt
Rußland. Der 36jährige Mann, der
vor zehn Monaten zwei Jesuiten ermordet hat, wurde zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Geschworenen
sprachen ihn bereits letzte Woche schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre Haft gefordert.
Bischof
niedergestochen
Rußland. Am Sonntag wurde der orthodoxe Bischof von Mogilew und Mstislawl in Ostweißrußland,
Sofronij Juschtschuk, in seiner Kathedrale niedergestochen. Das schrieb die Nachrichtenagentur ‘Interfax’.
Der Bischof wurde in ein Krankenhaus gebracht und ist außer Lebensgefahr. Der Angreifer wurde der Polizei
übergeben. Die Hintergründe des Angriffs sind nicht bekannt.
Der Heiligen-Kult hat aufgehört
„Anfang
2009 kam es zum Super-GAU für die Legionäre Christi: Deren Gründer Pater Marcial Maciel habe eine Tochter,
möglicherweise sogar mehrere leibliche Kinder, hieß es – und die Kongregation mußte diese Information
zähneknirschend bestätigen. Seitdem haben die von den Legionären betriebenen Einrichtungen, in denen
man den Gründer noch vor kurzem wie einen Heiligen verehrte, fast alle Hinweise auf Maciel aus ihren
Webauftritten getilgt. Wie man in Chile hört, hängen auch keine Maciel-Porträts mehr in den exklusiven
Schulen des Ordens, das Thema wird von Chiles katholischer Upper-Class totgeschwiegen.“
Aus einem Artikel
der antikatholischen Berliner ‘Tageszeitung’.
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34 Lesermeinungen
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Bischof niedergestochen Manche Details. Ein Posting von einem Einheimischen: 24.08.09 12:45 Rif meine
Bekannten in Mogilew an. Sie sagen, es sei für Bewohner der Stadt eine Tragödie. Der Angreifer war angeblich
ein Katholik-Nationalist, ein Kämpfer für „unabhängiges“ Weißrussland. Es kam fast zu einem Lynchgericht
vom Volk. Bischof Sofronij sobor.by/idnews.php?id=2009-Aug-23… genießt dort eine große Anerkennung.
@Phineas Na, du großer Ovidspezialist, ich will dir auf die Sprünge helfen: Ovid deutet in seinen Tristia
einen Grund an: Er habe etwas gesehen, was er nicht habe sehen dürfen. Was genau das war, konnte bis
heute aber niemand ergründen. Es wird in der Forschung zumeist vermutet, dass er Mitwisser in der Ehebruchsaffäre
von Augustus’ Enkelin Iulia war.
@stimme der vernunft So, und der „wirkliche“ Grund ist Ihnen leider entfallen? Bevor Sie dahergelaufenes
Großmaul es wagen, mich zurechtzuweisen, beschäftigen Sie sich gefälligst zuvor mit der Materie, Sie
Dummschwätzer!
@Phineas Dass Ovid für den Text verbannt wurde, ist ein Ammenmärchen verklemmter Betschwestern. Die
Verbannung erfolgte 8 Jahre nach der Veröffentlichung.
#30 void main † 15:52:29 | Mittwoch, 26. August 2009
phineas erotisch ist nicht gleich pervers. aber wer erotik als pervers bezeichnet, kann sich genauso auch
als sexuell verklemmt outen. you just did it. congratz!
„Ars amandi“ Ich habe in der Oberstufe bei der Übersetzung des perversen Textes nicht mitgemacht. Der
Verantwortliche wurde seinerzeit für die Schaffung dieses verbrecherischen Unwerkes verbannt, doch heute
ist es umso gefragter. Es passt aber zum Gesamtsystem der antichristlichen Parasitenregierungen, den Jugendlichen
derartige Literatur im Unterricht aufzuzwingen.
Etwas außergewöhnlich ist dieser Text als Übersetzungs-Aufgabe schon, dennoch: Ist er wirklich „hochobszön“?
Ich vermute, die jungen Menschen, die mit ihm in der Schule nun umgehen, haben in ihrem Alter schon obszönere
Sachen gelesen und gesehen. Irgendein „Verderbnis“ wir der Ovid daher wohl kaum anrichten. „Erotische“
Texte mussten meine Klassenkameraden und ich seinerzeit weder im Latein-, noch im Griechisch-Unterricht
übersetzen, aber ich erinnere mich, dass es sehr oft um „Krieg und Kriegsgeschrei“, Eroberungen, Gemetzel
und Ähnliches ging – und auch jene Texte waren von einer gewissen Drastik durchzogen, allerdings nicht
auf dem Gebiet des Sexus, sondern der Gewalt und Unterdrückung.
In eine frommen katholischen Schule sollte man gar nichts von verderbten Heiden übersetzen. Im katholibanischen
Staat besteht das Abitur daraus, das Avemaria zu übersetzen, oder ersatzweise herunterzuleiern. Mehr
muss der fromme Katholik nicht wissen. Dann darf er (natürlich nur er, Frauen ja nicht) studieren. Im
Studium lernt er dann die heilige Schrift auf lateinisch auswendig zu rezitieren. Oder zumindest ein paar
Sätze daraus.In Mathematik werden die Sakramente gezählt, und im Deutschunterricht die Predigten von
Pater Schmidtberger gelesen.
„Ars amatoria“ gibt es dort gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1983&… zum Nachlesen. Disclaimer: Für überhöhte
Erwartungen an den Text aufgrund dessen reißerischer Zusammenfassung wird keine Haftung übernommen.
bieger – dummes geschaetz! sie unterstellen allen anderen menschen ausser ihnen nicht an koeperhygiene
und – pflege beteiligt zu sein. ihr verhalten ist inakzeptabel!
#23 MartinBieger 12:22:25 | Mittwoch, 26. August 2009
@stimme Dann hoffen wir mal das die Piusbrüder das auch beherzigen was in ars amatoria steht. Ich meine
wenn man wie die immer in dicken Teppichen verhüllt durch die Gegent läuft muss man doch schwitzen wie
ein Tier.Erst Recht im Sommer. Und entsprechend riechen.
Ovid… In der ars amatoria stehen so gute Ratschläge wie dass man sich täglich überall waschen soll,
damit man nicht stinkt, dass man es nicht mit der Parfümierung übertreiben soll und ähnliches, was
doch hoffentlich auch in den Katholibanzuchtanstalten der Piusbrüder Beherzigung findet.
#18 Paulaner † 11:00:22 | Mittwoch, 26. August 2009
Gottseidank wissen heutige Kinder über die „Knöpfe“ längst Bescheid, sine ira et studio. Lycos: Hat
Ovid nicht bestimmte Knöpfe Die sind nicht so zugeknöpft wie „wir“ damals noch waren. Und da ist nichts
„Sündiges“ dahinter.
Hat Ovid nicht bestimmte Knöpfe an der holden Weiblichkeit beschrieben die man drücken muss damit diese
nun, für eine genauere Ausführung über die Wirkung dieser Knöpfe ist es noch zu früh am Tage,
weil ja noch junge, unschuldige Schüler hier mitlesen könnten.
Grundproblem im Leserforum! Immer zu viel Meinung für die vorhandene Ahnung Genauso ist es! Das gilt
aber nicht nur für die Hardcoretradis, sondern genauso für die „Alt-68er“, die hier auf Kreuz net so
schreiben. So viele dümmliche Meinungsäußerungen von rechts wie von links wie hier bei den Lesermeinungen
findet man nicht alle Tage. Es gibt hier kaum noch ernstzunehmende Schreiber, wie zB. Guttenberg oder
auch Sie, liebe Clarissa Colonia. Die meisten sind doch schon lange abgewandert!!
Tja, das ist wohl das chronische Problem … … der ganzen „konservativen Szene“ und ihrer alerten Koterie:
Immer zu viel Meinung für die vorhandene Ahnung.
Es liegt schlicht daran, dass die Pius-Wichtigtuer keine Ahnung vom Inhalt der drei Bücher von Ovid haben.
Sie haben nur mal gehört, dass es was mit Liebe zu tun hat, mehr offensichtlich nicht. Schon so Sätze
wie: Es handelt sich dabei um einen hochobszönen Text, der dem Mann und alle möglichen sexuellen Verführungstechniken
vorstellt. Dabei wird die Frau auch als Beute des Mannes hingestellt. die jeglicher Grundlage entbehren,
zeigen doch nur, dass weder die Piusse noch die sogenannte „Redaktion“ (sofern da ein Unterschied besteht),
jemals die betreffenden drei Bücher von Ovid gelesen hat.
Ging es Ovid nicht darum, wo und wie man in Rom Mädchen kennenlernen kann, wie man ihre Liebe gewinnt
und dieser Liebe Dauer und Bestand verleiht? – Wo verstießen diese Absichten gegen die kirchliche Morallehre?
Und müßten nicht gerade Ovid und seine Ars amatoria sich der Wertschätzung der Bruderschaft sicher
sein können, da der Autor darin so freimütig bekennt: „Odi concubitus, qui non utrumque resolvunt. Hoc
est, cur pueri tangar amore minus.“ (Ich hasse den Liebessakt, der nicht beide befriedigt. Deshalb werde
ich kaum je von der Liebe zu Knaben ergriffen.)
Obszönes Abitur! Leute – Pater Regis scheint eine kleine Sache vergessen zu haben: In Deutschland wie
auch im Französischen Abi (bac lit. in diesem Fall) hat man sich mit dem Text auseinanderzusetzen. Da
geht es, im Fall des Sprachfaches um Analyse, theoretische Analyse, um Übersetzung und um eine dialektische
Diskussion der Textaussagen. UNd da ist ein solche Text doch prima geeignet; bietet er doch die Möglichkeit,
die Rolle „der“ Frau im HInblick auf ihre Betrachtung als „Objekt“, ihre Genderrolle, zu diskutieren und
Alternativen, seiense sie nun christlich und katholisch, laizistisch oder piusbrüderlich angehaucht zu
präsentieren! Nieland ist verpflichtet di Aussagen der ars amandi ¨für gut zu befinden! Gerade darauf
zielt ein solcher Text doch ab: Kritische Diskussion, Einordnung und Alternativpräsentation!
kreuz.net steht ja auf dem Gutmenschenidex, aber der unartige Großwildjäger und Konsorten halten sich
nicht daran und lesen hier ja schon zwanghaft mit! Phöse, phöse!
#8 Paulaner † 08:54:13 | Mittwoch, 26. August 2009
Der Piusbruder regt sich (zurecht) drüber auf, dass ars amandi als einziger Text zur Wahl steht. Navon:
Die Piusse mal wieder… Als einziger Text ist dabei die „Ars amandi“ des römischen Dichters Ovid († 18)
vorgesehen. In diesem Alter ist das AUFDRINGLICH. Du würdest dich aufregen, wenn als einziger Text ein
Augustinus zur Wahl stände: „RELIGIÖSE INDOKTRINATION“ … und nach Luft schnappen.
Die Piusse mal wieder… Protestieren, weil die Kinder einen nahezu 2000 Jahre altes, mehrbändiges Werk
über die Liebe im antiken Rom behandeln, in dem Sexualität zwar vorkommt, jedoch keineswegs die Hauptrolle
spielt. Der geneigte Leser kann sich ja gern ein Bild davon machen, das „Ars amatoria“ (auch „Ars amandi“
genannt) ist im Netz frei verfügbar. Aber die Franzosen werden schon wissen, was ihren Kindern guttut –
Kultur & Liebe oder Sexualfeindlichkeit der Pius-Hansel, die wegen ihres Zölibats davon naturgemäß
keine Ahnung haben können!
Ovid im Abitur Gibt es einen geeigneteren Text für Schüler dieses Alters, um sich mit der eigenen Sexualität
auseinanderzusetzen? Pater Régis deCacqueray hat sich damit als Pädagoge selbst disqualifiziert. Wer
solchen Blödsinn verzapft, ist ungeeignet, Schüler zum Abitur zu führen. Im Übrigen stimme ich FioreGraz
hier 100% zu.
Ist doch egal! Ob er sich da oder dort aufhält, das ändert an der Situation der konziliaren Gemeinschaft
nichts, geschweige denn, dass es eine Bedeutung für eine Rekatholisierung hätte.
Piusbrüder Notgeil? Schließen sie da nicht von sich selbst auf andere? Junge Menschen, die sich eigentlich
mit dem Gedanken der Ehe beschäftigen sollten, werden mit solchen Texten zugemüllt und darin bestärkt
das jeder mit jedem darf wann und wo er will. Das hat nur etwas mit Sittenverfall zu tun, kehren sie in
sich und dann um.
Der Staat verführt Minderjährige Ich denke mal Abiturienten kann man auch in Frankreich nicht mehr als
Minderjährige bezeichnen. Es handelt sich dabei um einen hochobszönen Text, der dem Mann und alle möglichen
sexuellen Verführungstechniken vorstellt. Na wenigsten mal nicht langweillig, auserdem sollten das zukünftige
Erwachsene schon aushalten können, ansonsten muss man vor Piusbruderschülern ja Angst haben wenn die
bei jeder Gelegenheit notgeil über einem herfallen. LG Fiore