Heilige
Ein Vorbild für jeden Staatsmann von heute – der heilige Heinrich II.
Als er betete, erschien ihm der Heilige Erzengel Michael und alle Engelschöre des Himmels. Von Marius Augustin.
König Heinrich II. und seine Frau Kunigunde
König Heinrich II. und seine Frau Kunigunde
(kreuz.net) Nach dem Wort von Clemens Wenzel Fürst von Metternich († 1859) gibt es zwei Arten von Popularität: Die wahre Popularität folgt den Taten; der anderen jagen die Ungeduldigen nach, ohne sie je zu erreichen.

Kaiser Heinrich II. wurde am 6. Mai 973 in Bad Abbach bei Regensburg geboren.

Seine Erziehung erfolgte an der damals bedeutenden Domschule in Hildesheim und später durch den damaligen Bischof Wolfgang von Regensburg.

Nachdem Tod seines Vater am 28. August 995 wurde Heinrich Herzog von Bayern.

Im Alter von 17 Jahren heiratete Heinrich seine Verlobte Kunigunde. Sie stammte aus dem Hause Luxemburg.

Um seine Ansprüche als zukünftiger Herrscher zu untermauern, empfing Heinrich den aus Italien kommenden Troß mit dem toten Kaiser Otto III. in Polling, 100 Kilometer südlich von Augsburg. Dessen Eingeweide ließ er im Kloster Sankt Afra in Augsburg beisetzen.

Anschließend erhielt er von dem Heiligen Erzbischof Heribert von Köln († 1021) die Reichskleinodien.

Es fehlte jedoch die Heilige Lanze, die ein Stück eines Nagels des Kreuzes Christi enthält. Sie war das bedeutendste Stück der Kaiser-Insignien.

Später trat an ihre Stelle die Reichskrone.

Ein Herrscher, der diese Lanze besaß, galt als unbesiegbar. Die Heilige Lanze war das sichtbare Zeichen dafür, daß seine Macht von Gott ausging. Heute ist die Heilige Lanze in der Schatzkammer der Wiener Hofburg ausgestellt.

Am 6. Juni 1002 wurde Heinrich zum deutschen König gewählt.

In Mainz wurde er vom Heiligen Erzbischof von Mainz und Reichskanzler Willigis († 1011) zum König gesalbt und gekrönt.

Nachdem Heinrich erklärt hatte, auch sächsisches Recht achten zu wollen, überreichte ihm Herzog Bernhard I. († 1011) von Sachsen die Heilige Lanze.

Am 10. August 1002 erhielt auch Kunigunde als erste deutsche Frau die Königskrone.

Drei Italienzüge

Der erste seiner drei Italienzüge erfolgte im Jahr 1004. In Pavia wurde Heinrich bei dieser Gelegenheit mit der Eisernen Krone zum König der Langobarden gekrönt.

Nach dem Italienzug schloß er einen Erbvertrag mit dem Königreich Burgund, wo Heinrich als Neffe des kinderlosen Königs der nächste Erbe war.

Auf der Pfingstsynode 1007 wurde auf Initiative Heinrichs am 25. Mai die Gründung des Bistums Bamberg betrieben.

Heinrichs Leben war von tiefer echter Frömmigkeit geprägt. Er erfüllt seine religiösen Pflichten sehr gewissenhaft und war vertraut mit der Heiligen Schrift.

Er regierte im Bewußtsein, Herrscher von Gottes Gnaden zu sein.

Zwischenzeitlich mußte er sein ganzes politisches und militärisches Geschick aufbieten, um die Einheit des Reiches zu bewahren.

Die politische Klugheit führte ihn zu einem Bündnis mit den heidnischen Liutizen – nordwestslawische Stämme – gegen den polnischen Mitchristen Boleslaw I. († 1025).

Nach mehreren Feldzügen erkannte dieser ihn als Lehnsherr.

Auf Heinrichs zweitem Italienzug krönte Papst Benedikt VIII. den König und seine Frau am 14. Februar 1014 im Petersdom zum Kaiser und zur Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches.

Auf seinem dritten Italienzug pilgerte Heinrich im Jahre 1022 zum Monte Gargano – einem nördlichen Vorgebirge Apuliens an der süditalienischen Ostküste.

Der Legende nach blieb Heinrich nachts in der dortigen Michaelsgrotte und hatte eine Vision des Erzengels Michael und vieler Engel, die sich ihm in einer himmlischen Liturgie zeigten.

Auf den Spuren von Heinrich II. zum Monte Gargano wandelt heute noch eine katholische Gruppierung.

Diese Pilgerfahrt Heinrichs II. ist auch deshalb eine Sensation, weil Ihm – dem einzigen Heiligen deutschen Kaiser – der Erzengel Michael, der Schutzpatron der Deutschen, erschien.

Am 13. Juli 1024 starb Heinrich in der Pfalz Grona – einem Stützpunkt des Kaisers auf dem heutigen Stadtgebiet von Göttingen.

Sein Grabmal befindet sich im Dom zu Bamberg.

Die Witwe Kunigunde zog sich in das von ihr 1017 gestiftete Kloster Kaufungen bei Kassel zurück. Dort starb sie am 3. März 1033. Ihre Ehe mit Heinrich II. blieb kinderlos.

Die Zeit der Ottonen war damit zu Ende. Es folgten die Salier.

Die Kirche feiert den Festtag des Heiligen Heinrich am 13. Juli.
      
29 Lesermeinungen
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#30   Werner1999   13:22:17 | Dienstag, 18. Mai 2010
Mehr zum Autor
Mehr zum Autor finden Sie auch unter:
www.marius-augustin.de www.kreuz.net/
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#29   Herward   17:47:33 | Freitag, 28. August 2009
Die politische Klugheit führte ihn zu einem Bündnis mit den heidnischen Liutizen
… so ist es richtig! Der Zweck heiligt die Mittel!!! :-D
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#28   HarroMeyer †   14:22:17 | Freitag, 28. August 2009
Das hatte Heinrich Himmler auch so gesehen
und verzweifelt versucht, seinen Stammbaum auf ihn zurückzuführen. Da soll noch einer sagen, da hätte es keine Berührungspunkte gegeben >:)
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#27   MartinBieger   12:50:48 | Freitag, 28. August 2009
@Leon
Die morgentliche Sitzung zählt meinem festen Tagesablauf.
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#26   Beatus Theophilus_89   12:36:06 | Freitag, 28. August 2009
Eine wundervolle Erzählung aus Bamberg!
Kann ich euch ziemlich empfehlen diese zu lesen! :-] :)3
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#25   Gunsenum   10:07:51 | Freitag, 28. August 2009
@leon Jawohl!
Wo kämne wir denn da hin, wenn die allmorgendliche PRUNKSITZUNG nebst närrischer Lektüre fehlen würde!
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#24   Leon †   10:05:24 | Freitag, 28. August 2009
@Gloria G./Bieger: In der Tagesstruktur fehlt
Wesentliches („Manneszucht-Planung“): Die Morgenhygiene (oder muss ein „richtiger“ Mann auch „nach Mann riechen??) und der Toilettengang. Morgens auf dem Klo hocken und die Zeitung lesen – ich möchte nicht darauf verzichten!
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#23   Gunsenum   10:02:58 | Freitag, 28. August 2009
Und da meckert ihr Konsis hier rum…
Die politische Klugheit führte ihn zu einem Bündnis mit den heidnischen Liutizen – nordwestslawische Stämme – gegen den polnischen Mitchristen Boleslaw I. († 1025).
Und da beschwert ihr euch hier ständig über Atheisten und Ökumenismus.
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#21   fides et ratio   09:27:13 | Freitag, 28. August 2009
sehr „geschätzte“ clarissa colonia,
wenn auch die von ihnen gewählte diktion ihrer beiträge den anschein von intellektualität verbreitet sind die von ihnen konstruierten zusammenhänge bzw. bezugnahmen zwischen kaiser heinrich und den gegenwärtigen an den haaren herbei geholt und geradezu schwachsinnig. Sie mögen die gegenwärtige rote, schwarze oder rot/schwarze politik ja ablehnen. Dass sie aber etwas von dem verkörpert, was das leben, das denken und das werk des hl. heinrich bestimmte, so dass eine verknüpfung in irgendeiner weise gerechtfertigt wäre, kann nur der behaupten, dem die vorgegebene intellektualität und redlichkeit abgeht. Versuchen sie lieber selbst ein wenig anständigkeit in ihrem leben zu realisieren, dann brauchen sie auch nicht mehr über „heiligkeitsrunkene“ des mittelalters zu schwadronieren.
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#20   Bridal: †   03:40:25 | Freitag, 28. August 2009
@clarissische Schaumschlägerin
…ich muss es aber – ganz offensichtlich im Gegensatz zu dir – nicht jedem immer und überall bei jeder passenden und unpassnden Gelegenheit unter die Nase reiben!
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#19   FXaver   03:34:50 | Freitag, 28. August 2009
@clarissa
„Nach mehreren Feldzügen erkannte dieser ihn als Lehnsherr.“
Vielleicht könnte die Redaktion sich der Leser erbarmen und Ihnen die Texte, gegen Bezahlung natürlich, zur Kontrolle vorlegen?
(Hinweis: der Schreiber meinte: anerkannte)
Aber auf der anderen Seite:
Solche Sätze ersparen es mir, den historischen Wahrheitsgehalt dieses Artikels zu überprüfen. Ich ahne schon was dabei raus käme.
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#18   clarissa colonia   03:31:33 | Freitag, 28. August 2009
So, so,
Sie haben also auch mal Ovid gelesen und beherrschen sogar die Deklination in den verschiedenen Genera …
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#17   Bridal: †   03:16:45 | Freitag, 28. August 2009
@ Ooooch, die stubida
braucht sich vor einem ordalium nicht zu fürchten, wobei sie natürlich bemüßigt ist festzuhalten, dass man a priori sich vor ordalia prinzipiell keine Beweise erwarten dürfe.
Dass die Langweilerin nicht in Bezug auf ihre Virginität mit dem Grundsatz Negativa non sunt probanda argumentiert hat verwundert, um so mehr, hätte sie doch Gelegenheit gefunden, uns mit einer in Vergleichsetzung zu Nulla est maior probatio quam evidentia rei gehörig auf die Nerven zu gehen, oder wie sie sich vielleicht auch ausdrücken würde: Nam castum esse decet pia poeta ipsa, versiculos nihil necesse est.
Erbärmliche Angeberin!
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#16   clarissa colonia   02:34:20 | Freitag, 28. August 2009
Sicher, werter Briedel,
dürfte es Ihnen als Halbgebildetem entgangen sein, daß Pflugscharen gewürdigt wurden von Kaiserin Kunigunde begangen zu werden, nicht um Schaufeln. Aber gewiß liegt dieser Irrtum Ihrerseits – als Inhaber der goldenen Schaufel – nahe.
Und, obwohl ordalia keinen Tatsachenbeweis erbringen (und Sie das eigentlich auch nichts angeht), brauche ich mich vor einem solchen ordalium nicht zu fürchten – zumindest nicht in gleichem Maße wie Sie vor einem Intelligenztest …
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#15   Bridal: †   02:22:54 | Freitag, 28. August 2009
@alle
Nachdem jetzt alle fleißig darüber gegoogelt haben, was sie zu diesem impotenten Bajuwarisierer alles an „Gescheitheiten“ anbringen könnten, um als gebildet hier durchzugehen, bleibt mir nur eine Frage an unser nofretetisches Borstentier aus Köln: Könntest du auch über glühende Schaufeln schreiten, um deine Jungfräulichkeit zu beweisen?
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#14   clarissa colonia   02:00:15 | Freitag, 28. August 2009
Zwischenzeitlich …
Gab es während der Regentschaft Heinrichs auch einmal zwölf ununterbrochene Monate ohne Feldzug?
Ein vorbildliches Vorbild, wahrlich! Und welch wahrlich wackere Epigonen hat der heiligkeitstrunkene Heinrich heute gefunden!
Da wird schon mal sendungsbewußt Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt, die Staatsmacht will schon wieder zum verführerischen Gedanken der militärischen Präventivnotwehr greifen und die Technik zur professionellen Universalüberwachung eines ganzen Volkes durch Rechenzentren, chipbereicherte Reisedokumente und Mautbrücken steht auch schon dem zu Gebote, den keine übertriebene Skrupulanz an ihrer Nutzung hindert.
Krieg nach Kräften und Möglichkeit durch Diplomatie zu ersetzen hat sich ja nun endgültig als historischer Irrweg erwiesen; dem Heiligen Heinrich sei Dank, daß wir das nur rechtzeitig als Irrtum erkannt haben. Immer nur feste Beten und Bistümer fundieren; das ist das ideale Äquivalent für den heute immer dringlicher werdenden schicksalhaften Kampf gegen die Polen, die sich dem deutschen Suzeränitätsanspruch – wie immer schon – einfach nicht beugen wollen und gegen die immer dreisteren Herzöge des Reiches, die ihre Bundesländer mit immer größerer Souveränität zu regieren beabsichtigen. Sie alle wieder unter die Reichhoheit zu beugen ist hohe Zeit!
Frenetischer Jubel sollte aufbranden: Der Hl. Heinrich ist doch längst Schutzpatron der Bundesministerien der Verteidigung und des Inneren; das Auswärtige Amt wird in Kürze nachziehen.
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#13   MartinBieger   00:18:51 | Freitag, 28. August 2009
Hier was für Frauen
Der Platz der Frau ist die Küche!
Wenn der erschöpfte Mann von seinem Tagewerk nach Hause kommt, hat er ein Recht darauf, daß ein einfaches, nahrhaftes Mahl für ihn bereitsteht. Viele hingegen müssen zu Teufelswerk wie Mikrowelle greifen, um sich notdürftig selbst zu versorgen. Denn die Frau Gemahlin hält es für wichtiger, im Büro einer Arbeit nachzugehen, für die sie ohnedies nicht qualifiziert ist. Somit beobachten wir gleich eine doppelte Sünde: Zum einen fühlt sich der arbeitssame Ehemann vernachlässigt und gekränkt, weil er vielleicht Ravioli aus der Dose essen muß, zum anderen nimmt die Frau einem anderen wackeren Mann den Arbeitsplatz weg. Denn es versteht sich von selbst, daß ein Mann jedwede Arbeit schneller, besser und ausdauernder verrichten kann als eine Frau.
Natürlich ist die Christen-Front ein moderner Verband, der es auch Frauen gestatten will, einzelne Berufe zu ergreifen. So wollen wir klassische Frauenberufe wie Kindergärtnerin noch akzeptieren, weil es nicht Aufgabe des Mannes sein kann, sich mit – heutzutage leider meist verzogenen – Kindern herumzuärgern.
Auch in der Kindererziehung ist also ein Umdenken erforderlich. Den Kleinen müssen endlich wieder Werte vermittelt werden! Statt dessen wird der junge Geist von heute ständig verdorben du
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#12   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:16:32 | Freitag, 28. August 2009
Geile Sache!
So einen Gameboy will ich unbedingt.
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#11   MartinBieger   00:12:11 | Freitag, 28. August 2009
@Gloria
Ich hätte da eine Frage.
zu ihrem äusserst interessanten Tagesablauf in der Rubrik Manneszucht.
Ich bin Schichtarbeiter.Was soll ich tun.Wie soll ich diesen Tagesablauf einhalten.Und wie soll ich das meinem Chef beibringen.
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#10   Gloria G.   23:49:01 | Donnerstag, 27. August 2009
Ihr seht es
Ihr seht es und doch geht ihr ihm entgegen, ihr seht die Lösung, doch ihr strebt ihr nicht entschlossen genug entgegen.
Mit aller Kraft müssen wir dannach streben, Staatsmänner wie Heinrich zu haben.
Ansonsten werden die Umtriebe immer so weitergehen.
Es stört mich sehr, dass hier immer ungläubige verächtliche Kommentare verüben, eventuell sollte der Webmeister hier etwas tuen.
Es gibt eine sehr konservative Seite, der man auch nachsagt, sie sei gefälscht oder gotteslästerliche Satire, aber der Christ Check www.rasputin.de/CF/beispiel.html wäre viellicht eine Lösung.
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#9   vonHerzmanovsky-Orlando   23:33:22 | Donnerstag, 27. August 2009
@Gotthard
einen Absatz vorher heißt es noch, dies sei eine Legende … was an einer Legende sensationelles sein soll, weiß ich nicht.
Na ja, alles was man nicht so genau erklären kann ist halt eine Legende. Die Geschichtswissenschaft strotzt sogesehen von Legenden. Der eine findts sensationell, der andere einen Schmarrn. Dann gibt es noch die schwarzen und die weissen Legenden, je nachdem was einer glaubt. Irgendwer sagte mal, die Geschichtswissenschaft ist eine rückwärtsgewandte Prophetie; das war ein guter Mann!
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#8   Gotthard   23:19:03 | Donnerstag, 27. August 2009
sensationelle Legende
Diese Pilgerfahrt Heinrichs II. ist auch deshalb eine Sensation, weil Ihm – dem einzigen Heiligen deutschen Kaiser – der Erzengel Michael, der Schutzpatron der Deutschen, erschien.
einen Absatz vorher heißt es noch, dies sei eine Legende … was an einer Legende sensationelles sein soll, weiß ich nicht.
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#7   _zeitgeist   22:34:07 | Donnerstag, 27. August 2009
Ein pittoresker Artikel
:(3 i sehr vielen Königen des Mittelaltersgegeben.
Doch die Gottesnähe war bei vielen Monarchen gegeben.
Ab etwa dem 13. Jahrhundert bis in die Frühe Neuzeit bestand in Frankreich und England die Vorstellung, der rechtmäßig gesalbte König könne Skrofeln durch bloßes Handauflegen heilen. Ein entsprechendes Heilungsritual war in beiden Ländern auch Teil der Krönungsriten und wurde regelmäßig, zeitweise sogar täglich, an Kranken ausgeübt, die oft eigens aus weit entfernt liegenden Gebieten des Königreichs anreisten. Der mit der Kraft des Heilens begabte König wurde auch Thaumaturg genannt. Bereits im 11. Jahrhundert hatte man jedoch den Königen wundertätige Fähigkeiten zugesprochen. So soll unter anderem Robert II. von Frankreich übernatürliche Heilkräfte besessen haben, aber auch Eduard dem Bekenner werden wunderbare Heilungen zugeschrieben.
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#6   wolfgang11 †   22:20:59 | Donnerstag, 27. August 2009
Lefebristen aufgepasst !
Den Gründer der Piusbruderschaft beseelte der Geist des Protestantismus. Selten findet sich das Wort Dienen in den Zitaten Lefebvres.
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#5   wickerl   20:44:39 | Donnerstag, 27. August 2009
Frömmelei?
Mir imponiert Heinrich II. mit seiner Kaiserin Kunigunde nur sehr beschränkt, weil das deutsche Reich durch das Fehlen eines Thronerben in große Turbulenzen gestürzt wurde, und die siegreichen Stauffer ( die Welfen wären nicht besser gewesen) ein ausgeprochenes Abenteurergeschlecht waren. Etwas weniger Keuschheit und dafür mehr Thronerben wäre wahrcheinlich viel besser gewesen.
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#4   lateiniheini   20:13:39 | Donnerstag, 27. August 2009
@stimme der vernunft
Naja, trinkfest scheinst du ja nicht zu sein, wenn dir schon nach vier oder fünf Schoppen irgendwelche Gestalten erscheinen… :-] Aber als Rheinländer hat man da ja leicht reden, oder?
Das Prinzip aber stimmt! Wenn ich 10 Weizenbier getrunken habe, würde ich wahrscheinlich auch Franz Schmidberger für Oskar Lafontaine oder Richard Williamson für Udo Voigt!
Aber nee…dann würde ich das mit dem Bier ja sein lassen!
Oder ich trink noch ein oder zwei mehr, vielleicht klappts ja dann mit irgendeinem Erzengel…
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#3   stimme der vernunft †   19:57:33 | Donnerstag, 27. August 2009
Ist ganz einfach
So nach dem vierten oder fünften Schoppen erscheinen auch Nichtkönigen alle möglichen komischen Typen und die Engelein hört man dann auch singen…
:-D
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#2   lateiniheini   19:57:26 | Donnerstag, 27. August 2009
Vorbild für jeden…????
Naja,ich weiß nicht, Feldzüge zu führen- damit kann ich ja so gar nichts anfangen! Und was nutzt es mich- trotz oder gerade wegen der ganzen Feldzüge- wenn mir dann noch angeblich irgendein Erzengel erscheint! Dass soll doch um diese Zeit andauernd passiert sein! Vielleicht wollte ja der Erzengel dem König oder Kaiser einflüstern, dass er- anstatt Feldzüge zu führen- sich mit seinen Feinden versöhnen möge! Aber vielleicht konnte ja Heinrich nur Latein und hat die deutschen Worte des Erzengels nicht verstanden…
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#1   Legolas der Schnelle   19:54:21 | Donnerstag, 27. August 2009
Heinrich II
ein wahrhaft großer Staatsmann!
Hl Heinrich II und Hl Erzengel Michael bittet für Deutschland!
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