(kreuz.net) Ende Juli führt Hw. Peter Dückers das Morgenpublikum des ‘Norddeutschen Rundfunks’ durch
sein Schlafzimmer.
Hw. Dückers ist Priester des Bistums Aachen. Er absolviert gegenwärtig eine journalistische
Ausbildung beim Kölner ‘domradio’.
Der Geistliche präsentierte den Zuhörern eine Woche lang bei täglichen
Morgenbetrachtungen die Zimmer seiner Wohnung. Am 25. Juli gelangt er beim Schlafzimmer an.
Dort gibt
es ein Bett, den Kleiderschrank, das Nachttischchen mit dem Wecker und dem Buch, das Hw. Dückers gerade
liest, sowie Körbe mit der dreckigen Wäsche.
Den Wert seines eigenen Bettes schätzt der Geistliche
nach eigenen Angaben, „wenn ich unterwegs bin und meine eigene Matratze vermisse.“
Manchmal kommt es
im vor, daß die Zeit im Bett eine Zeitverschwendung ist.
Dann beginnt er tief zu schürfen: „Das hat
der liebe Gott, glaube ich, ganz gut gemacht: daß es Zeiten gibt, in denen ich nichts tue, Zeiten, in
denen ich zur Ruhe komme und mich erhole, nur für mich da bin und unter keinem Druck stehe.“
Das, worauf
alle gewartet haben
Schließlich kommt Hw. Dückers auf das zu sprechen, worauf alle warten: Neben dem
Schlafen finde noch ein zweites starkes Bedürfnis des Menschen im Schlafzimmer „seine Erfüllung“ – klärt
er sein Publikum auf – „nämlich die Sexualität.“
Lust und Hingabe seien gute, in der Schöpfung grundgelegte
Gefühle – gibt sich der Geistliche naiv: Beim „Sex“ verbinde sich das eigene Glücksempfinden mit der
Zuwendung zum anderen.
„Sex“ ist eine schnoddrige Bezeichnung für den menschlichen Fortpflanzungsakt.
Artig erklärt Hw. Dückers, zu glauben, „daß man auch glücklich sein kann, wenn man auf das Ausleben
der Sexualität verzichtet – sei es freiwillig oder sei es durch Krankheit oder Alter gezwungen.“ Aber
das ist nur eine Klammeraussage.
Weiter geht es mit dem Dionysischen: „Der Geschlechtstrieb gibt uns
Kraft und Elan“ – schwärmt der Geistliche: „Er öffnet uns für den Menschen an unserer Seite; er reißt
uns mit im Rausch, in der Ekstase und weist damit über uns selbst hinaus in den Raum des unbeschwerten
Glücks, für das wir Menschen geschaffen sind.“
Es ist bekannt, daß es den Sexualphantasien von Priestern
nur selten gelingt, die unspektakuläre und übersättigte Wirklichkeit einzufangen.
Begrenztheit der
geistlichen Einbildungskraft
Der Geistliche findet im Schlafzimmer auch einen Hinweis auf die Begrenztheit
des menschlichen Lebens: „Im Schlafzimmer, im Bett sterben die meisten Menschen.“
Beim Zu-Bett-Gehen
könne sich der Mensch daran erinnern, „wie kostbar und einmalig unser Leben ist, aber auch wie vergänglich
und unwiederholbar.“
Die Schlafzimmer-Rhapsodie von Hw. Dückers endet mit einem Zitat aus Psalm 90/91:
„Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: Du bist
für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.“
Aber anders als bei seinem Schlafzimmer fällt
ihm zu diesem geistlichen Text nichts Interessantes ein.
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52 Lesermeinungen
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#56 Klosterschüler 21:21:53 | Samstag, 5. September 2009
@ wassers Aber die Beobachtung ist doch leicht zu interpretieren. Welche Frau ist schon davon begeistert
in einer Woche mit 3x7 Männer Sex zu haben, ohne materielle Vorteile daraus zu ziehen? Männern macht
Sex einfach so Spaß, und manchen kotzt es an, dafür in irgendeiner Weise dafür bei der Frau zu löhnen.
Oder macht es Ihnen Spaß Leute, dafür zu bezahlen, dass sie über Ihre Witze lachen? Übrigens bin ich
hetero, aber nicht so, dass mich Frauen interessieren, die eigentlich eine verwickelte Form der Prostitution
in der Ehe betreiben wollen.
#55 Paulaner † 21:06:11 | Samstag, 5. September 2009
Das alte Problem mit den „anderen“ Frauen Klosterschüler: @ Paulaner Da muss man als Mann erst recht
alt werden oder von Anfang an das Glück haben, eine rücksichtslose Einstellung zu den Frauen zu haben,
dass einem das nicht passiert, was du da schreibst (ich bleib mal der Bequemlichkeit halber beim „du“,
nicht abfällig). Die Frauen wollen zwar alles mögliche aber sie können es nicht ausdrücken, noch schlimmer,
sie wissen es gar nicht. Erst hintennach sind sie zufrieden – oder nicht. Sie erwarten wie selbstverständlich,
dass wir Männer führen. Wir Männer aber haben einen Tick: Mama hat eh immer befohlen und das Unterbewußtsein
schaltet bei Frauen zumindest teilweise auf Mama-Respekt. Die wird schon sagen, was sie will und wie.
Das funktioniert aber nicht bei den „anderen“ Frauen, die nicht Mama sind. Was beim Walzer und beim Tango
selbstverständlich ist, das soll auch sonst überall gelten: der Mann führt. Je unsicherer die Frauen
sind, umso trotziger treten sie auf und umso Mama-ähnlicher tickt der Mann instinktiv, außer er hat
es bereits gelernt oder er ist durch Schwestern roh genug geschliffen worden und läßt sich nicht verulken.
Die Frauen müssen ausprobiert werden, ausgehorcht, jede anders. Ich halte es für feige, auf gleichgesinnte,
gescheiterte Männer umzuschalten.
Aussagesinn? Sagen Sie, was soll denn nun eigentlich der Kern Ihrer Botschaft sein, dass Sex zwischen
Männern mehr Spaß macht, weil die Fortpflanzungsgefahr ausgeschlossen ist?
#53 Klosterschüler 20:19:16 | Samstag, 5. September 2009
@ Paulaner Ja, ich dränge das Gemeinte zusammen, sonst liest es keiner. Ich hätte schreiben sollen: …
weiß es besser (‘nicht mehr’). Ja, und am Stammtisch rücken die Leute auch nicht mit den peinlichen
Wahrheiten raus. Ich habe wirklich mal einen alten Priester gefragt, wie es um die weibliche Lust bestellt
ist. Seine Aussage war so desaströs, und übertrafen noch meine Eindrücke. Ich habe den Verdacht, dass
einige homosexuell werden, weil da was abgeht. Ein junger Typ erzählte seiner Kollegin: Ich war jetzt
eine Woche in Hamburg, und jeden Tag hatte ich drei Männer. Es war himmlisch! – Habe es selber mitgehört.
#51 Paulaner † 19:06:30 | Samstag, 5. September 2009
Da ist dir jetzt ein kompliziert konstruierter Satz ein wenig zerrüttelt, Klosterschüler: Kirche schließt
zur Hippie-Zeit auf Schaut er doch besser hinter die Kulissen, weiß mehr wie es im Allgemeinen mit dem
Sexualleben aussieht, als ein Dr.Kinsey oder die im Vollzug erfahrenen Familienväter am Stammtisch. das
passiert mir auch manxmal. Das mit dem „Stammtisch“ hast du so „treffend“ gefunden, dass du es – deplaziert
hast.
#50 Klosterschüler 09:01:07 | Samstag, 5. September 2009
Kirche schließt zur Hippie-Zeit auf Sicher, manchmal sind die Randbedingungen so ideal, dass die Eloge
auf den Sex zutrifft, die Dückers abgibt. Aber ich wette, ein alter Pfarrer, der schon 5000 Beichten
gehört hat, sieht das nüchterner. Zu Recht. Schaut er doch besser hinter die Kulissen, weiß mehr wie
es im Allgemeinen mit dem Sexualleben aussieht, als ein Dr.Kinsey oder die im Vollzug erfahrenen Familienväter
am Stammtisch.
#49 Paulaner † 00:42:20 | Samstag, 5. September 2009
Hass, Liebe, Sex, Eifersucht usw. laufen neuronal durch haushoch reduzierte Geistesleistung ab! Weiter
geht es mit dem Dionysischen: „Der Geschlechtstrieb gibt uns Kraft und Elan“ – schwärmt der Geistliche:
„Er öffnet uns für den Menschen an unserer Seite; er reißt uns mit im Rausch, in der Ekstase und weist
damit über uns selbst hinaus in den Raum des unbeschwerten Glücks, für das wir Menschen geschaffen
sind.“ Die oben aufgezählten Vorgänge reduzieren die normale Leistung im Kopf derart, dass das Hirn
als „unzurechnungsfähig“ einzustufen ist. Da muss das Hirn vorübergehend mit vorgeprägten, einstudierten
Routinen weiterlaufen. Angst habe ich vergessen, stimmt! Liebe zu Gott blüht auch sporadisch auf und
macht blind, besonders was den Geldbeutel betrifft.
#47 Paulaner † 21:33:46 | Freitag, 4. September 2009
du bist ja nur nicht imstand, mein Hygiene-Statement zu kontern. wassers: P. wie immer schon wieder die
Birne zu! Prolet wie du bist orgelst du zwar auf deiner „Bildung“ herum aber im Konzert kannst du mit
den Pedalen nichts anfangen. Du müßtest was vom mentaler Vorbereitung dazu sagen können oder von Projektion
auf Gott oder sonstwas ungeheuer theologisch-Professionelles. Wie erwartet… nichts, nur Gepöbel.
#46 freddie schenk 21:24:07 | Freitag, 4. September 2009
Frage Biene, wäre es nicht besser, wenn Sie das nächste Mal erst nachdenken und dann hier posten würden?
Dann würden Sie nämlich leicht zu dem Schluss kommen (können), dass das abgebildete Doppelbett überhaupt
nix, aber auch rein gar nix, mit dem Schlafzimmer des Herrn Pfarrers zutun hat. So beweisen sie nur äußerst
eindrucksvoll, dass Sie dem Geschreibsel solcher Artikel mächtig auf den Leim gehen. Das ist meine Meinung
dazu.
#44 Biene Maja 20:59:45 | Freitag, 4. September 2009
Antwort dieser Priester hat Sorgen immer nur Sex Sex Sex der braucht kein Doppelbett ein einfaches hätte
es auch genügt da wundert es mich nicht das die Leute schlecht von der Kirche redet ich verweise Ihn
auf die Bibel man kann nicht zwei Herren zugleich dienen er vernachlässigt seine Herde die er zu betreuen
sollte das ist meine Meinung dazu die Biene Maja denkt nach
P. wie immer schon wieder die Birne zu! Irgendwann haben Sie das wenige oben im Hirn ganz abgetötet,
ist schon jetzt nicht mehr viel da und noch einen Schluck, Prost auf Jobs Dummheit und Lehmanns Fettwanst
und Clarrissas Spinnweben!
#40 Paulaner † 20:28:38 | Freitag, 4. September 2009
Beim Beten ist die Hygiene nicht so wichtig. St. Anton: Da äußerst sich mal ein Priester halbwegs korrekt
zur Sexualität… Ich persönlich betreibe sehr viel Sex – zur Selbstkasteiung, denn eigentlich finde
ich Sex schrecklich – aber man sollte es sich nicht zu einfach machen im Leben.
#39 St. Anton † 19:17:13 | Freitag, 4. September 2009
Da äußerst sich mal ein Priester halbwegs korrekt zur Sexualität… …und dann isses immer noch nicht
recht. Die Wahrheit ist: Sex ist widerlich, beten ist viel schöner! Leider werden die meisten Menschen
von den modernen Massenmedien hypnotisiert, sonst würden wir alle freiwillig im Zölibat leben, was doch
viel schöner und gesünder ist. Ich persönlich betreibe sehr viel Sex – zur Selbstkasteiung, denn eigentlich
finde ich Sex schrecklich – aber man sollte es sich nicht zu einfach machen im Leben.
@troja: So doll ist das Gehalt eines Priesters nicht. Einschließlich Ortszuschlag liegt es in der höchsten
Stufe bei 3400 brutto. Nach den entsprechenden Abzügen wäre der Rest kaum ausreichend, eine 7-Zimmer-Wohnung
zu bezahlen. Da der Vergleich mit Journalisten anklang: ein Tageszeitungsredakteur, sofern er nicht sehr
jung ist, bekommt ein Tarifgehalt von rund 5000 Euro brutto; hat er leitende Funktionen, erhöht sich
dieser Betrag. Oft werden jedoch übertarifliche Bezüge vereinbart.
nein Herr Bieger sie haben noch nicht einmal nur einen Hauch von Nächstenliebe verdient! Sie werden an
das osmanische Reich als Arbeitssklave verkauft!
typisch irgendwie passt das zu den neu eingestellten artikel über kirchensteuer. wenn er eine woche lang
jeden tag ein zimmer zeigt, hat er doch mindestens eine 7-zimmer wohnung. wieviel verdienen heute eigentlich
priester? (und die bischöfe?). die bischöfe jammern immer über priestermangel. muß ein ausgebildeter
priester zum journalisten ausgebildet werden? oder gibt es zuviel priester und zuwenig journalisten?
#22 für die Kirche 17:04:14 | Freitag, 4. September 2009
@Methodist: Schlafzimmer ist zum Pennen da. „weg gepenntes Kirchen- und Menschenbild“. das müsste sich
auf Ihren geschätzten Aachener Kollegen beziehen, der so gerne über die Funktion des Schlafzimmers redet.
#21 Methodist 16:48:28 | Freitag, 4. September 2009
@ach Ihr armen Spiesser… Wenn Ihr schon immer das „HW“ vor einen Priesternamen knallt, dann sollte bei
Peter Dücker zumindest die Zeit sein, seinen Dr.-Titel zu erwähnen. Der liebe Aachener Kollege ist ein
erfrischener Zeitgenosse, seine Predigten nicht nur im Bistum Aachen geschätzt und beliebt… An dieser
Gelegenheit merkt man auch wieder einmal, was ein langweiliges und weg gepenntes Kirchen- und Menschenbild
auf dieser Seite hier gepflegt wird. Aber zum Glück ist es so langweilig. Sonst würden sich noch mehr
Menschen von den Irrlehren hier verführen lassen… P.S. Besonders putzig finde ich die pseudo-feuilletonistischen
Art der Ergüsse, die aus so mancher kreuz.net-Feder fliesst… Insofern bleibt ein Besuch auf dieser
Seite auch immer ein Erlebnis. Ist er doch wie ein Ausflug in ein klerikales Panoptikum und Monster-Kabinett…
#20 für die Kirche 15:59:29 | Freitag, 4. September 2009
eine Woche später gelangt er zu seiner Toilette. Und der philosophische Hochwürdiger sinniert: das Wasserklosett
ist die größte Erfindung seit Adam und Eva. Stellt Ihr Euch mal vor, ich sch**ße, und der Dreck fällt
durch ein Loch auf die Passanten auf der Straße! Die Welt nach dem Konzil sieht doch besser aus als die
Welt davor: denn damals hatten die Bauern bloß ein Plumpsklo. Oder sie ging in den Stall. Das Klo kann
ein Platz für Forschung sein: Luther soll seine besten Gedanken auf dem Klo bekommen haben. Daher ist
es ökumenisch, über wichtige Fragen auf dem Klo nachzudenken. Was gibt’s auf meinem Klo: naja, ich habe
einen Topf, Klobürste, Zeitschriften, Zeitungen, und natürlich Klopapier. Manchmal erlebe ich Momente
des Glücks auf meinem Topf: denn nach langem Leiden an Verstopfung habe ich ein richtiges Ge*** gemacht.
Dieselbe Erfahrung soll Luther auch gemacht haben: wieder ein großer Fortschritt in der Ökumene. Aber,
ich habe auch Momente des Unglücks: stellt Ihr mal vor, wie furchtbar der Durchfall ist. Und so denke
ich, als Geistlicher werde ich doch genug Langmut haben, um diese Heimsuchung durchzustehen. Ja, liebe
Hörerinnen und Hörer: aus unseren Alltagssituationen können wir unendlich tiefe Gedanken machen! Es
hängt nur davon ab, ob wir uns Zeit gönnen. Manchmal ist es auch wichtig, ob man für solche Trivialität
bezahlt wird, was in meinem Fall durchaus so ist, daher ist es so lohnend, solche Gedanken zu machen.
In der nächsten Sendung stelle ich Euch meinen Zen-Garten vor: Eine schöne Woche!
#17 Confiteor 15:05:07 | Freitag, 4. September 2009
Wenn Pfarrer Dückers das Schlafzimmer :(3 so betrachten kann, ist es doch gut. Warum sollte er es anders
betrachten und vielen Menschen vor den Kopf stoßen, die das Schlafzimmer so erleben, wie es der Geistliche
in seiner Betrachtung beschrieben hat: Neben dem Ort der Ruhe auch der Ort der sexuellen Begegnung zweier
menschlicher Partner zu sein… Wer das ohne Stein akzeptieren kann, braucht den Stein gar nicht erst
aufzuheben. Gut, das es Geistliche wie Dükers gibt, die dieses Thema ansprechen und sich Gedanken darüber
machen, vielleicht auch andere zum Nachdenken damit bringen. Ihm gebührt ein Rosenkranz: :)3 :(3
o^/ :&) :)3 :)3 :&) :)3 :(3
Jaaaa, den schlimmen Priester sofort an einen Baukran hängen, Gewichte an die Hoden klammern, den Sack
von unten mit einer Lötlampe rösten! So will es die Privat-Scharija der Ultras, die eine nette Idee
eines Priesters mal wieder nutzen, ihre verquasten Gedanken und Sexualneurosen zu publizieren
#15 Paulaner † 14:48:57 | Freitag, 4. September 2009
Falsch, das heißt seit Jahren „Liebe“. Sie sind out. Gunsenum: Hahahahahaaaa „Sex“ ist eine schnoddrige
Bezeichnung für den menschlichen Fortpflanzungsakt.
Phantasie vs Wirklichkeit Es ist bekannt, daß es den Sexualphantasien von Priestern nur selten gelingt,
die unspektakuläre und übersättigte Wirklichkeit einzufangen. Wie wahr diese Aussage ist! Bei den meisten
Menschen ist der Akt völlig unspektakulär und normal.
#13 Gisela Dormann 14:13:08 | Freitag, 4. September 2009
Als ob man Sex wegdiskutieren könnte, Ihr Amateurapostel (*grins*) Oh weh, da nennt ein Geistlicher mal
ein paar Dinge beim Namen und schon kommt das kreuz.net’sche Schnellgericht und garniert ihn mit einem
-wie gewohnt- tendenziösen Artikel. Der pure NEID spricht aus seinen Kritikern, die ihre Sexualität
unterdrücken, reduzieren und den Sexualtrieb per se als schlecht bezeichnen. Was für arme Würstchen
mit hormonellem Notstand!
Und wenn Hw. Peter Dückers bei seinem Rundgang durch die Wohnung endlich bei der Toilette angelangt ist,
welche tiefen Einsichten werden ihm wohl beim Anblick der Kloschüssel kommen? Dückers: „Ja, und ist
dies nicht etwa ein Sinnbild unseres ganzen Lebens? Man macht viel durch?“
@freddie ein PFarrer… Ein Pfarrer in der Alltagshetze, ist Fixpunkt vieler Gegensätze! Legt er mal
ruhend hoch das Bein, so schrein die Fundis:„Faules Schwein!“ und schafft er ohne Unterlass, so schallt
es:„Heucheleien, das!“ So ihm sich die Moral bewehrt: „Wie mans macht, man machts verkehrt!“
Der eigentliche Skandal Dann beginnt er tief zu schürfen: „Das hat der liebe Gott, glaube ich, ganz gut
gemacht: daß es Zeiten gibt, in denen ich nichts tue, Zeiten, in denen ich zur Ruhe komme und mich erhole,
nur für mich da bin und unter keinem Druck stehe.“ Der eigentliche Skandal dieses hochbrisanten Rundgangs
durch das priesterliche Schlafzimmer liegt ja doch wohl darin, dass der Herr Pfarrer hier kundtut, dass
es Zeiten gibt, in denen er nix tut. Nix, einfach nix. Statt im Weinberg des Herrn zu ackern tut der nix.
Man stelle sich das mal vor: ein Pfarrer, der auch mal nix tut. Das ist ja nicht zu fassen: der Pfarrer
tut mal nix. Da kommt der wahre Antichrist zum Vorschein. Pervers, sowas!!!
Hahahahahaaaa „Sex“ ist eine schnoddrige Bezeichnung für den menschlichen Fortpflanzungsakt. Ich liebe
diesen prüden Ton eurer Artikel. Mehr davon. Ihr seid wie meine uralte Tante aus Bonn, die redet auch
immer in diesem Tenor!