Requiem
Die abgerissenen Seitenaltäre wieder aufrichten
Ein Fuldaer Priester hat einen hochinteressanten Vorschlag gemacht: Die vollsten Kirchen sieht der Konzilsglaube bei Beerdigungen und an Allerseelen. Darauf ist zu reagieren.
Hw. Werner Gutheil auf der Seite 'Osthessen-news.de'
Hw. Werner Gutheil auf der Seite ‘Osthessen-news.de’
(kreuz.net) Was der Heilige Bonifatius zu überwinden versuchte – den Totenkult in den Bäumen – kehrt über die sogenannten Friedwälder wieder zurück.

Das erkannte der Fuldaer Priester, Hw. Werner Gutheil, am 20. August in einem Kommentar für die Webseite ‘osthessen-news.de’.

Der Geistliche ist Pfarrer am Klinikum Hanau, Ethikberater im Gesundheitswesen und Trauerbegleiter.

Sogenannten Friedwäldern liegt der Aberglaube zugrunde, daß die materielle Hülle des Verstorbenen durch eine Bestattung im Wurzelbereich von Bäumen schneller in den Naturkreislauf zurückgelangt.

Hw. Gutheil sieht als Alternative dazu, die Urnen – statt sie in unzugänglichen Friedwäldern zu verscharren – in den Kirchen aufzubewahren.

Der Geistliche weist darauf hin, daß der Altar schon seit jeher als Grabmal der Heiligen verstanden wurde: „Bis heute wird eine kleine Reliquie eingemauert, damit der Altar auch wirklich Grabstätte ist.“

Damit ist die Heilige Messe auf dem Altar – so Hw. Gutheil – ein Zeichen für die Auferstehung.

Der Priester macht einen Vorschlag: „Wäre es möglich, die in den siebziger Jahren abgerissenen Seitenaltäre wieder als Urnengräber für die Gemeindemitglieder aufzurichten?“.

Hw. Gutheil sieht darin viele Vorteile: „Die Trauerfeiern könnten wieder einen klaren Gemeindebezug herstellen und die Menschen würden die Kirchen aufsuchen, um für und mit ihren Toten zu beten.“

Jeder Gottesdienst wäre eine Gemeinschaftsfeier der Lebenden und der Toten:

„Streng genommen sind sie sogar eine Feier nur der Lebenden – denn auch die Toten sind im katholischen Sinne Lebende, sie leben weiter bei Gott.“

Der Geistliche betont, daß für diese Grabstätten keine Umbaukosten entstehen würden. Die Umgestaltungen könnten durch Wettbewerbe begabter Handwerker und nicht teurer Künstler vorgenommen werden:

„Kirchen sind doch keine Museen, keine altertümlichen Tempel, die man vom Glaubensalltag befreit hat“ – fügt Hw. Gutheil hinzu:

„Es wäre schade, wenn das Erbe unserer Väter und Großväter bloß verstanden würde als ein fortschrittlicher Rückschritt zum germanischen Naturglauben hinein in die Wälder und die Kirchen musealen Charakter hätten.“
      
40 Lesermeinungen
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#41   adlimina   16:17:11 | Dienstag, 1. September 2009
Es konnte ihm nichts Besseres passieren …,
… als hier mit seiner edlen Initiative aufzuschlagen und damit den mächtigen Schutzmantel der Traditionalistenphalanx um seine rosanen Gewänder zu legen. Aber einmal kommt alles ans Licht.
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#40   Berti †   12:46:47 | Montag, 31. August 2009
@ servo-dio…
Nein, ich meine nicht die Piusler sondern DICH und die Du anziehst.
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#39   apex   08:37:37 | Montag, 31. August 2009
Heilige ?
Der Geistliche weist darauf hin, daß der Altar schon seit jeher als Grabmal der Heiligen verstanden wurde…
Der Heiligen ja, aber nicht der heutigen „Katholiken“, die sich nicht einmal korrekt bekreuzigen können und erst auf dem Sterbebett an die Erlösung denken (wenn überhaupt).
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#38   r.ruhrgebietler   07:30:28 | Montag, 31. August 2009
misterunknown – aha!
„Bis heute wird eine kleine Reliquie eingemauert, damit der Altar auch wirklich Grabstätte ist.“
Eine andere Sichtweise ist die: Die Heiligen, deren Reliquien im Altare sind tragen in der ewig gütlgien hlg. trid. Liturgie das Gebet und die Opfergaben des Priesters und der Gemeinde vor Gottes himmlischen Altar, aufdaß Gott selber diese Gaben in ein IHM wohlgefälliges Opfer wandele.
Wen interessiert ein CIC von 1983? Das ist eindeutig nach dem Räuberkonzil verfasst und daher für rechtgläubig Katholiken ungültig.
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#37   misterunknown   03:22:19 | Montag, 31. August 2009
CIC ist deutlich
gemäß dem CIC von 1983 ist es nur für den Papst, die kardinäle und die residierenden Bischöfe und die emeritierten Bischöfe zulässig in den Kirchen ihre Grabstätte zu finden, für andere Verstorbene ist dies nicht mehr zulässig.
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#36   Leon †   22:04:34 | Sonntag, 30. August 2009
@unbestechlich: Katholiken dürfen ins Feuer
laut Katechismus. Ich verweise auf meinen vorigen Beitrag.
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#35   unbestechlicher   21:47:10 | Sonntag, 30. August 2009
Gut das wir darüber gesprochen haben.
Hochwürden aus Hanau will die Kirchen mit Urnen zubauen.
1. es wird sowie nicht draus weil die Kirche nicht auf Pfarrer hört.
2. Die Kirchen sind schon so tot dass eine Steigerung durch Urnen usw. nicht mehr möglich ist.
3. Ist es den Katholiken nicht untersagt sich verbrennen zu lassen? Wie kommen die dann in eine Urne?
Gähn, ziemlich ödes Thema :-[
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#34   Leon †   19:43:29 | Sonntag, 30. August 2009
@RJH: Feuerbestattung auch für Katholiken
Auch für katholische ChristInne ist die Feuerbestattung nichts verwerfliches. Ich erinnere mich spontan an einen sehr glaubensvollen, „strengen“ Katholiken, den österreichischen heimatdichter Peter Rosegger; er verfügte: „Ich liebte stets die Sonne und das Licht – darum verbrennt mich – begrabt mich nicht!“ Und: Im Katechismus der Katholischen Kirche ist unter § 2301 zu lesen, dass die Kirche die Einäscherung gestattet!
Ein ernstes Thema, deshalb hier eine kleine Geschichte, die wohl eher für die Feuerbestattung spricht:
Ein junger Arzt geht über den Friedhof, er will das Grab seines vor sechs Wochen im Alter von 89 Jahren verstorbenen Doktorvaters besuchen. Still verharrt der junge Mediziner vor dem Grabhügel. Plötzlich tönt dumpf aus der Tiefe der Erde die Stimme des Professors: „Herr Kollege, Herr Kollege, Hilfe, Hilfe!“ Der junge Arzt erschrickt fürchterlich, fasst sich dann aber ein Herz und antwortet: „Was kann ich für sie tun, Herr Professor?“ Und wieder klingt es unheimlch aus der Tiefe: „Ein Rezept, ein Rezept!“ „Aber was soll ich denn aufschreiben?“, fragt der zitternde junge Mann.
„Etwas gegen Würmer!“
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#33   smallplayer   19:30:18 | Sonntag, 30. August 2009
Kraut:
An die Aussage von Newman hält der Priester sich auch.
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#32   Leon †   19:29:56 | Sonntag, 30. August 2009
Eine gute Idee,
zumal schon mehrere profanierte Kirchen – unter anderem in Marl und Dortmund – in Kolumbarien umgewandelt wurden, wo zahlreiche Urnen ihre Plätze finden werden. Werden Seitenaltar-Räume in Kirchen entsprechend umgestaltet, so wie im Vorschlag des Herrn Gutheil, wäre dies einerseits ein Memento Mori für die Kirchenbesucher andererseits für die Hinterbliebenen der in den Urnen Ruhenden besonders in einer Kirche so etwas wie eine sichtbare Erinnerung daran, dass die Verstorbenen bei Gott geborgen sind.
Zum hier kritisierten Gewand des abgebildeten Priesters: Das sieht doch sehr geschmackvoll aus und passt in die Zeit! Weitaus geschmackvoller und zeitgemäßer als die alten Teppiche und Gardinen der Pius-Brüder.
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#31   Kraut   19:28:41 | Sonntag, 30. August 2009
Was weißt du schon von Jesus Christus und seiner Kirche?!
„Alles an einem Geistlichen ist für die Menschen, oder sollte es sein, eine Mahnung an die nächste Welt, an Tod und Gericht, an Himmel und Hölle. Schon seine Kleidung ist ein Memento. Er kleidet sich nicht wie die anderen Menschen. Sein Gehaben ist ein Memento. Seine Art zu sprechen ist ernster als die der anderen. Auch seine Pflichten sind ein Memento. Man sieht ihn in der Kirche beten, taufen, predigen; man sieht in bei der Unterweisung der Kinder; man sieht in bei den Werken der Nächstenliebe; oder man sieht ihn beim Studium. Sein Leben ist der Welt des Unsichtbaren geweiht. Sein ganzes Tun ist dazu bestimmt, die Menschen daran zu erinnern, daß die Zeit kurz, der Tod gewiß und die Ewigkeit lang ist.“
Aus einer Predigt von Kardinal Newman (Geduld und Tadel der Welt v. 29.März 1840)
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#30   smallplayer   19:21:46 | Sonntag, 30. August 2009
Kraut:
Jesus hat keinen Wert darauf gelegt, wie die Leute gekleidet waren. Die Wiedererrichtung der Seitenaltäre ist ein guter Vorschlag.
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#29   pneumat   19:19:11 | Sonntag, 30. August 2009
Gutheils Alternative
Hw. Gutheil hat richtige Idee, die RKK in einen Friedhof umzuwandeln. War er aber lange (geistig) im Schalf gewesen
und erst jetzt aufgewacht? Sie ist schon längst eine tote Grabstätte.
Seine „Idee“ ist übrigens lauter Ketzerei: Die physikalischen Menschenreste gehören gemäß Gottesgesetz allein in die Erde,
die Hl. Reliquien ausgenommen.
Aber die geistlose RKK spinnt schon mindestens seit einem Jahrtausend und spuckt dabei auf die Hl.Überlieferung.
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#28   Kraut   19:18:33 | Sonntag, 30. August 2009
Die Konzilsseuche breitet sich weiter aus, als unkontrollierbarer Selbstläufer.
Daß hier der heilige Geist nicht mehr wirken kann, dürfte in Anbetracht dessen, was dieser Abklatsch eines Geistlichen von sich gibt, jedem auch nur halbwegs vernunftbegabten einleuchten.
Leute wie dieser Herr im Bild oben, die sich anstelle der traditionellen Kirchenkleidung lieber in Klopapierbahnen einwickeln, haben mit der wahren Kirche Jesu Christi nichts zu tun.
Diesen Knallern ist natürlich auch die Bedeutung der sakralen Baukunst und der darin enthaltenen Ehrfurcht vor Gott kein Begriff.
Ein weiterer Scheinprediger der immer mehr grassierenden „Jesus-Partys“.
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#27   Servo-di-Dio@vatican.va †   19:03:27 | Sonntag, 30. August 2009
@ wassers: Aus Ihrem Poltern kann ich vernehmen…
…dass Sie hier nicht verstehen.
Um ehrlich zu sein, Ihre hochgeistigen Ergüsse und minder-sprachlichen Qualitäten sind auch nicht überragend. Sollte ich Sie jetzt beleidigt haben, dann bitte ich Sie um Verzeihung!
Trotzdem, Kritik kommt immer gut an.
Wenn Sie zur Aufbauung von geistigen Strukturen dienen können, und zur Abbauung von Interferenzen nützlich sein können.
Trotzdem, ein Professor muss sich nun mal manchmal aber auch auf die kleinen Leute niederlassen und Ihnen in einer etwas rethorisch-heruntergefahrenen Sprachebene erklären was Sache ist. Leider sind immer wieder Diletannten, die mit hochgeistigen Quellen nichts anzufangen vermögen.
Trotzdem, ich nehme dich an. Danke für Ihre Kritik Ihr Don Matteo.
Servo-di-Dio
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#26   wassers   18:57:45 | Sonntag, 30. August 2009
Servio – Sagen Sie mal,
haben Sie sich für Ihren geistigen Verhältnisse einen nicht vielzu hochtrabenden Namen gewählt, dem die, was die Plattheit Ihrer Statements angebelangt, entgegen steht.
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#25   Servo-di-Dio@vatican.va †   18:52:27 | Sonntag, 30. August 2009
@ Berti: Du meinst wohl die ultraerzkonservativen Brüder und Irrgänger?
Leider gibt es die auch noch!
Wir im Vatikan haben genug Probleme mit diesen Leuten und müssen uns mit diesem Gesocks herumschlagen. Das ist einfach traurig. Ich kann mitfühlen mit dir, dass du Angst davor hast in die Kirche zu gehen.
Man muss dem Glauben treu bleiben, gewissenhaft Gott dienen und doch die anderen Diener Gottes nicht brüskieren!
Das wäre nicht der Wunsch unseres Herren, dessen Corporate Identity ist: Im Auftrag des Herrn!
Trotdem lassen Sie sich nicht von mir, fehlerhaften Menschen und von einigen anderen fehlerhaften Priesterbrüdern zu solchen Schlagworten hinreisen. Leben Sie Ihren Glauben. Ich bete für Sie…
Servo-di-Dio
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#24   Berti †   18:44:17 | Sonntag, 30. August 2009
Und, was gibt es zu feiern?
„Eingeladen zum Fest des Glaubens, jeden Sonntag“
Was gibt es denn zu feiern? Das Milliarden Menschen in der Hölle schmoren werden und einige ganz wenige Auserwählte ins Himmelreich kommen, oder was?!
Da können wohl Großeltern feiern, dass die (ungläubigen) Enkel ewigen Höllenstrafen ausgesetzt sein werden? Was für seltsame Feste feiert Ihr denn?!
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#23   Servo-di-Dio@vatican.va †   18:34:58 | Sonntag, 30. August 2009
@ smallplayer: Wir haben genügend Kirchen da! Doch die Kirche sollte auf die Leute zugehen…
…denn die Menschen sind diejenigen die die Kirche brauchen und nicht Gott. Die Messe ist Bestandteil die in den Kirchen gefeiert wird.
Aber eine Kirche bekommt man nicht voll, wenn man abschreckt, oder sie nicht einlädt.
Bietet doch euren Alten und Gebrechlichen an, dass Ihr Sie in die Kirche fahren werdet. Oder, bietet jungen Familien, Zugereisten und jungen Leuten in euren Kirchen Heimat, indem Ihr sie einlädt in die Messe zu kommen.
Aus meiner Heimatgemeinde mache ich damit gute Erfahrungen, vor allem mit unseren Diakonen!
Eingeladen zum Fest des Glaubens, jeden Sonntag, besser noch! Jeden Tag.
Übrigens: Habe ich mich schon vorgestellt?
Nein?
Matteo, Don Matteo. Mein Name…
Don Matteo
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#22   MartinBieger   18:30:17 | Sonntag, 30. August 2009
Mehr Kirchen?
Zu was das denn?
Es gehen doch immer weniger Leute dorthin.
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#21   smallplayer   18:26:18 | Sonntag, 30. August 2009
Wir brauchen
mehr kirchen.
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#20   Berti †   18:22:30 | Sonntag, 30. August 2009
Die Frage ist doch,
wieviele Kirchenmuseen brauchen wir? Ist es nicht sinnvoller, die Gelder in Zukunftsprojekte, in Umweltschutz, in Elendsbekämpfung, für Aufklärung, gegen Rechtsextremismus ect. zu stecken, als nicht gebrauchte Museen in Schuß zu halten? Nochmal: Kirchen wegreißen, Bäume pflanzen. Geld sinnvoller einsetzen.
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#19   RJH   18:17:38 | Sonntag, 30. August 2009
Katholiken lassen sich nicht verbrennen!
Es geht nichts über eine gute katholische Erdbestattung!
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#18   hieronymus333   17:48:24 | Sonntag, 30. August 2009
Ein Priester, der denkt,
der wirds bald nicht mehr machen.
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#17   smallplayer   16:28:52 | Sonntag, 30. August 2009
Das ist
eine gute Idee.
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#16   Servo-di-Dio@vatican.va †   16:27:48 | Sonntag, 30. August 2009
@ Confiteor: Grabstätten sind auch heilige Stätten!
Denke nur an die Katakomben, vor allem die des heiligen Calixtus!
Dort wurden mehrere Urpäpste bestattet, bzw. heilige Messen gehalten. Was man dort noch heute machen kann! Die Totenruhe darf nicht gestört werden. Aber wir besprengen das Grab mit Weihwasser als Zeichen der Reinheit und der Quelle des Lebens.
Wir beten auch an den Gräbern, pflegen diese und halten dort die Feierlichkeiten die immer zu Allerseelen stattfinden ab!
Die Plätze der Toten sind geweiht als die Ruhestätte der menschlichen Hüllen.
Wenn das jüngste Gericht gekommen ist werden diese mit der Seele vereint vom Schlechten und vom Unheil getrennt in das Reich Gottes eingehen!
Servo-di-Dio
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#15   Confiteor   16:13:55 | Sonntag, 30. August 2009
Ob man jetzt unbedingt die
Seitenaltäre wieder aufrichten soll, möchte ich bezweifeln. Aber die Idee, Gemeindemitglieder in der Kirche zu bestatten, ist alte christliche Tradition.
Warum eigentlich nicht, eine gute Tradition wieder aufleben lassen? Bestattungen auf kommunalen Friedhöfen sind für viele Menschen mittlerweile unerschwinglich geworden.
Dazu kommt die jahrzetelange Grabpflege, die ja auch immense Kosten verursacht. Um aus der Kostenbelastung herausgekommen, ist die Friedwald-Idee entwickelt worden.
Die nicht so unsympathisch ist, wie es oft hingestellt wird. Ob der Leichnam eines Verstorbenen Jahre länger braucht, um wieder in den Kreislauf der Natur zurückzukehren, um nach der Mahlstromwanderung wieder zu neuem Leben (=Auferstehung) zu werden oder ob es die Asche ist, die gleich in den Kreislauf übergeht, dürfte ziemlich unerheblich sein.
Die Bestattung in einer Kirche ist die dritte der Möglichkeiten, würdig mit dem Leichnam
eines Menschen umzugehen…!
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#14   unbestechlicher   15:44:24 | Sonntag, 30. August 2009
Re: Gottesdiener
Finde ich wirklich rührend, lieber Gottesdiener, dass Du versuchst zu missionieren. Vielen Dank für Dein Angebot.
Ich werde darauf verzichten. Das Seelenheil hängt nicht an der Kirchensteuer und an musealen Sakralbauten. Davon hat auch Jesus nichts gesagt. Ich bin sicher, lieber Gottesdiener, da Du mit Deiner Auffassung glücklich bist und ich mit meiner. Muss jetzt leider weg, bis vielleicht bald.
Gruß vom Unbestechlichen
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#13   adlimina   15:42:52 | Sonntag, 30. August 2009
Orthodoxissimus
Die umsichtige und findige Redaktion wird hier sicher noch – wie beim Münchner Beauftragten für Berufungspastoral – den vollen Umfang des Apostolats für die abgerissenen Seitenaltäre, der Ethikberatung und Trauerbegleitung erkunden.
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#12   Servo-di-Dio@vatican.va †   15:37:20 | Sonntag, 30. August 2009
@ unbestechlicher: Deine Sich auf die Kirche finde ich schade!
Mir gefällt die Kirche sehr gut, seit meinem Babyalter bin ich dort! Nun habe ich schon viele Jahre auf dem Buckel! Trotzdem, es würde dir sicherlich gefallen dort Heimat zu finden!
:)3 Wir Menschen sind nämlich nur Gast auf Erden, deine Heimat ist der Himmel, wenn du dich taufen lässt! O:)
Also wenn du Lust hast, dann geh mal auf einen unserer Mitarbeiter zu und lass dich beraten, vielleicht in einem Jahr könntest du schon zur Osternacht getauft sein!? o^/ Aber nur wenn du willst!
Gotteshäuser und Kirchensteuer
Ausschlaggebend ist nicht der Lohnsteuerzettel auf dem steht, dass du KiSt gezahlt hast, sondern nur die Auffassung zum Glauben! Glaube mir also, dass es viele Menschen gibt, die trotzdem in den Himmel kommen, auch wenn sie nicht Kirchensteuer zahlen, aber dass es Kirchensteuerzahler gibt, die nicht in den Himmel kommen weil sie die Messe nicht besuchen ist auch klar!
Unser Gott fühlt sich in seinen Häusern wohl, darum sollte man über die Würde der Heime nicht streiten. Auch wenn mir persönlich ein barocker Hochaltar besser gefallen würde als ein klassizistisches Denmal.
Servo-di-Dio
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#11   unbestechlicher   15:37:09 | Sonntag, 30. August 2009
Ehre = Treue
Nein noch nicht, Ehrentreu. In welche Klasse gehts Du?
Schon Oberstufe? :-D
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#10   Ehre = Treue   15:33:56 | Sonntag, 30. August 2009
@ morgen geht’s wieder
in die Schule! Tasche schon gepackt, du unbestechlicher Recke?
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#9   unbestechlicher   15:30:26 | Sonntag, 30. August 2009
Re: Gottesdiener
Natürlich zahle ich keine Kirchensteuer. Warum auch? War nie Mitglied in diesem Verein. Da wo ich geboren wurde gab es kein kirchliches Angebot und habe es auch nie vermisst.
Ich bin sozial engagiert und leiste so einen viel wirksameren Beitrag zur Förderung des Zusammenlebens.
Kirchensteuer ist nur Geld und Kirchengebäude sind weitgehend museale Sakralbauten. Ich wohne in der Nähe einer katholischen Kirche. Da schleppen sich nur die alten Leute hin und die werden immer weniger. Und 1- bis 2 mal im Jahr gibt es eine Hochzeit – man weiß ja dass 50% der Ehen geschieden werden.
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#8   Servo-di-Dio@vatican.va †   15:14:26 | Sonntag, 30. August 2009
@unbestechlicher: Was ist dann mit der Kirchensteuer?
Du zahlst doch die Kirchensteuer! Und dann während der Messe zahlst du dann noch den Obulus an die Ärmsten der Armen!
Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt! O:)
Oder ist da wer anderer Meinung?
Konstante Voraussetzung für die Kirche in Deutschland ist, dass die Kirchensteuer als eine Art freiwillige Abgabe von 10 % des Einkommens abgezogen wird. Wie dieses System in Italien verfolgt wird. Das würde bedeuten. Dass man nicht mehr vom System als Katholik von der Institution (da in Deutschland die katholische Kirche eine Körperschaft öffentlichen Rechts ist!) Sondern allein der Glaube der ausschlaggebende Punkt ist!
Servo-di-Dio
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#7   Ehre = Treue   15:09:45 | Sonntag, 30. August 2009
@ unbestechlicher
schreibt:
Man weiß ja: was nichts kostet ist auch nicht wert.
Stimmt!
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#6   unbestechlicher   15:04:33 | Sonntag, 30. August 2009
Neuer Vorschlag: Eintrittsgelder für Gottesdienst
Die Kirchen in Dtl. verzichten auf die Kirchensteuer und nehmen von den Nutzern der Sakralgebäude für einen Gottesdienst ein Eintrittsgeld. Vorteil: es trennt sich die Spreu vom Weizen, so manches Gebäude kann man profanisieren und abstoßen, die Pfarrer beschäftigen sich mit ihrer Zielgruppe. Man weiß ja: was nichts kostet ist auch nicht wert.
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#4   Berti †   14:56:41 | Sonntag, 30. August 2009
Insgesamt sehe ich…
… die hohe Anzahl von musealen Kirchengebäuden als unfinanzierbar an. Aus Kostengründen plädiere ich dafür, wenig bis nicht genutze Kirchen, die baufällig/reparaturbedürftig sind, fleißig abzureißen. Und an deren Stelle wieder kostengünstige (Donar-) Eichen zu pflanzen. Das Deutsche Volk liebt nun einmal Bäume, insbesondere mächtige Deutsche Eichen. Die eine oder andere baufällige Kirche kann sollte vielleicht erhalten bleiben, damit Touristen was zu gaffen und zu fotografieren haben. Da sollte man ganz nüchtern eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen. Im Zweifelsfalle sollte man sich immer zugunsten der Deutschen Eiche entscheiden. Oder für eine prächtige Linde.
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#3   timpressum †   14:42:36 | Sonntag, 30. August 2009
Friedwälder usw.
Ich bin ja grundsätzlich für viele Möglichkeiten der Bestattung. Ob Friedwälder oder Seitenaltäre spielt dabei weniger eine Rolle.
Wichtig finde ich, daß der Name des/der Verstorbenen erwähnt wird.
Bedenklich finde ich allerdings bei der Idee mit den Seitenaltären, daß es vielleicht Menschen gruseln könnte bei der Vortellung, daß in einer Kirche auch Urnen sind!
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#2   unbestechlicher   14:38:39 | Sonntag, 30. August 2009
Das halte ich für einen Witz
Man versucht die Gläubigen mit Urnen und Gräbern in die Kirchen zu locken. Dass das nicht funktioniert liegt auf der Hand. Man könnte jedem Katholiken für einen Gottesdienstbesuch 20 € anbieten, da hätte eher Erfolg.
Das Geschäftsmodell der Kirchen funktioniert halt nicht mehr. Da sollte Herr Gutheil etwas kreativer sein. Enttäuschend was die Pfarrer sich so einfallen lassen um erfolgreich zu sein. Als Manager Gottes taugen die meisten nichts.
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#1   Thomasius   14:29:48 | Sonntag, 30. August 2009
Guter Vorschlag
Man würde den Grund und Boden für Friedhöfe einsparen, die vorhandenen Kirchen würden auch nach „Ausdünnung“ der Priester ihren Zweck behalten und die Erben bräuchten sich nicht mehr um die Gräber der verstorbenen kümmern.
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