Ein Fuldaer Priester hat einen hochinteressanten Vorschlag gemacht: Die vollsten Kirchen sieht der Konzilsglaube bei Beerdigungen und an Allerseelen. Darauf ist zu reagieren.
Hw. Werner Gutheil auf der Seite ‘Osthessen-news.de’
(kreuz.net) Was der Heilige Bonifatius zu überwinden versuchte – den Totenkult in den Bäumen – kehrt
über die sogenannten Friedwälder wieder zurück.
Das erkannte der Fuldaer Priester, Hw. Werner Gutheil,
am 20. August in einem Kommentar für die Webseite ‘osthessen-news.de’.
Der Geistliche ist Pfarrer am
Klinikum Hanau, Ethikberater im Gesundheitswesen und Trauerbegleiter.
Sogenannten Friedwäldern liegt
der Aberglaube zugrunde, daß die materielle Hülle des Verstorbenen durch eine Bestattung im Wurzelbereich
von Bäumen schneller in den Naturkreislauf zurückgelangt.
Hw. Gutheil sieht als Alternative dazu, die
Urnen – statt sie in unzugänglichen Friedwäldern zu verscharren – in den Kirchen aufzubewahren.
Der
Geistliche weist darauf hin, daß der Altar schon seit jeher als Grabmal der Heiligen verstanden wurde:
„Bis heute wird eine kleine Reliquie eingemauert, damit der Altar auch wirklich Grabstätte ist.“
Damit
ist die Heilige Messe auf dem Altar – so Hw. Gutheil – ein Zeichen für die Auferstehung.
Der Priester
macht einen Vorschlag: „Wäre es möglich, die in den siebziger Jahren abgerissenen Seitenaltäre wieder
als Urnengräber für die Gemeindemitglieder aufzurichten?“.
Hw. Gutheil sieht darin viele Vorteile:
„Die Trauerfeiern könnten wieder einen klaren Gemeindebezug herstellen und die Menschen würden die Kirchen
aufsuchen, um für und mit ihren Toten zu beten.“
Jeder Gottesdienst wäre eine Gemeinschaftsfeier der
Lebenden und der Toten:
„Streng genommen sind sie sogar eine Feier nur der Lebenden – denn auch die Toten
sind im katholischen Sinne Lebende, sie leben weiter bei Gott.“
Der Geistliche betont, daß für diese
Grabstätten keine Umbaukosten entstehen würden. Die Umgestaltungen könnten durch Wettbewerbe begabter
Handwerker und nicht teurer Künstler vorgenommen werden:
„Kirchen sind doch keine Museen, keine altertümlichen
Tempel, die man vom Glaubensalltag befreit hat“ – fügt Hw. Gutheil hinzu:
„Es wäre schade, wenn das
Erbe unserer Väter und Großväter bloß verstanden würde als ein fortschrittlicher Rückschritt zum
germanischen Naturglauben hinein in die Wälder und die Kirchen musealen Charakter hätten.“
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40 Lesermeinungen
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#41 adlimina 16:17:11 | Dienstag, 1. September 2009
Es konnte ihm nichts Besseres passieren …, … als hier mit seiner edlen Initiative aufzuschlagen und
damit den mächtigen Schutzmantel der Traditionalistenphalanx um seine rosanen Gewänder zu legen. Aber
einmal kommt alles ans Licht.
Heilige ? Der Geistliche weist darauf hin, daß der Altar schon seit jeher als Grabmal der Heiligen verstanden
wurde… Der Heiligen ja, aber nicht der heutigen „Katholiken“, die sich nicht einmal korrekt bekreuzigen
können und erst auf dem Sterbebett an die Erlösung denken (wenn überhaupt).
misterunknown – aha! „Bis heute wird eine kleine Reliquie eingemauert, damit der Altar auch wirklich Grabstätte
ist.“ Eine andere Sichtweise ist die: Die Heiligen, deren Reliquien im Altare sind tragen in der ewig
gütlgien hlg. trid. Liturgie das Gebet und die Opfergaben des Priesters und der Gemeinde vor Gottes himmlischen
Altar, aufdaß Gott selber diese Gaben in ein IHM wohlgefälliges Opfer wandele. Wen interessiert ein
CIC von 1983? Das ist eindeutig nach dem Räuberkonzil verfasst und daher für rechtgläubig Katholiken
ungültig.
#37 misterunknown 03:22:19 | Montag, 31. August 2009
CIC ist deutlich gemäß dem CIC von 1983 ist es nur für den Papst, die kardinäle und die residierenden
Bischöfe und die emeritierten Bischöfe zulässig in den Kirchen ihre Grabstätte zu finden, für andere
Verstorbene ist dies nicht mehr zulässig.
Gut das wir darüber gesprochen haben. Hochwürden aus Hanau will die Kirchen mit Urnen zubauen. 1. es
wird sowie nicht draus weil die Kirche nicht auf Pfarrer hört. 2. Die Kirchen sind schon so tot dass
eine Steigerung durch Urnen usw. nicht mehr möglich ist. 3. Ist es den Katholiken nicht untersagt sich
verbrennen zu lassen? Wie kommen die dann in eine Urne? Gähn, ziemlich ödes Thema
@RJH: Feuerbestattung auch für Katholiken Auch für katholische ChristInne ist die Feuerbestattung nichts
verwerfliches. Ich erinnere mich spontan an einen sehr glaubensvollen, „strengen“ Katholiken, den österreichischen
heimatdichter Peter Rosegger; er verfügte: „Ich liebte stets die Sonne und das Licht – darum verbrennt
mich – begrabt mich nicht!“ Und: Im Katechismus der Katholischen Kirche ist unter § 2301 zu lesen, dass
die Kirche die Einäscherung gestattet! Ein ernstes Thema, deshalb hier eine kleine Geschichte, die wohl
eher für die Feuerbestattung spricht: Ein junger Arzt geht über den Friedhof, er will das Grab seines
vor sechs Wochen im Alter von 89 Jahren verstorbenen Doktorvaters besuchen. Still verharrt der junge Mediziner
vor dem Grabhügel. Plötzlich tönt dumpf aus der Tiefe der Erde die Stimme des Professors: „Herr Kollege,
Herr Kollege, Hilfe, Hilfe!“ Der junge Arzt erschrickt fürchterlich, fasst sich dann aber ein Herz und
antwortet: „Was kann ich für sie tun, Herr Professor?“ Und wieder klingt es unheimlch aus der Tiefe:
„Ein Rezept, ein Rezept!“ „Aber was soll ich denn aufschreiben?“, fragt der zitternde junge Mann. „Etwas
gegen Würmer!“
Eine gute Idee, zumal schon mehrere profanierte Kirchen – unter anderem in Marl und Dortmund – in Kolumbarien
umgewandelt wurden, wo zahlreiche Urnen ihre Plätze finden werden. Werden Seitenaltar-Räume in Kirchen
entsprechend umgestaltet, so wie im Vorschlag des Herrn Gutheil, wäre dies einerseits ein Memento Mori
für die Kirchenbesucher andererseits für die Hinterbliebenen der in den Urnen Ruhenden besonders in
einer Kirche so etwas wie eine sichtbare Erinnerung daran, dass die Verstorbenen bei Gott geborgen sind.
Zum hier kritisierten Gewand des abgebildeten Priesters: Das sieht doch sehr geschmackvoll aus und passt
in die Zeit! Weitaus geschmackvoller und zeitgemäßer als die alten Teppiche und Gardinen der Pius-Brüder.
Was weißt du schon von Jesus Christus und seiner Kirche?! „Alles an einem Geistlichen ist für die Menschen,
oder sollte es sein, eine Mahnung an die nächste Welt, an Tod und Gericht, an Himmel und Hölle. Schon
seine Kleidung ist ein Memento. Er kleidet sich nicht wie die anderen Menschen. Sein Gehaben ist ein Memento.
Seine Art zu sprechen ist ernster als die der anderen. Auch seine Pflichten sind ein Memento. Man sieht
ihn in der Kirche beten, taufen, predigen; man sieht in bei der Unterweisung der Kinder; man sieht in
bei den Werken der Nächstenliebe; oder man sieht ihn beim Studium. Sein Leben ist der Welt des Unsichtbaren
geweiht. Sein ganzes Tun ist dazu bestimmt, die Menschen daran zu erinnern, daß die Zeit kurz, der Tod
gewiß und die Ewigkeit lang ist.“ Aus einer Predigt von Kardinal Newman (Geduld und Tadel der Welt v.
29.März 1840)
Gutheils Alternative Hw. Gutheil hat richtige Idee, die RKK in einen Friedhof umzuwandeln. War er aber
lange (geistig) im Schalf gewesen und erst jetzt aufgewacht? Sie ist schon längst eine tote Grabstätte.
Seine „Idee“ ist übrigens lauter Ketzerei: Die physikalischen Menschenreste gehören gemäß Gottesgesetz
allein in die Erde, die Hl. Reliquien ausgenommen. Aber die geistlose RKK spinnt schon mindestens seit
einem Jahrtausend und spuckt dabei auf die Hl.Überlieferung.
Die Konzilsseuche breitet sich weiter aus, als unkontrollierbarer Selbstläufer. Daß hier der heilige
Geist nicht mehr wirken kann, dürfte in Anbetracht dessen, was dieser Abklatsch eines Geistlichen von
sich gibt, jedem auch nur halbwegs vernunftbegabten einleuchten. Leute wie dieser Herr im Bild oben, die
sich anstelle der traditionellen Kirchenkleidung lieber in Klopapierbahnen einwickeln, haben mit der wahren
Kirche Jesu Christi nichts zu tun. Diesen Knallern ist natürlich auch die Bedeutung der sakralen Baukunst
und der darin enthaltenen Ehrfurcht vor Gott kein Begriff. Ein weiterer Scheinprediger der immer mehr
grassierenden „Jesus-Partys“.
@ wassers: Aus Ihrem Poltern kann ich vernehmen… …dass Sie hier nicht verstehen. Um ehrlich zu sein,
Ihre hochgeistigen Ergüsse und minder-sprachlichen Qualitäten sind auch nicht überragend. Sollte ich
Sie jetzt beleidigt haben, dann bitte ich Sie um Verzeihung! Trotzdem, Kritik kommt immer gut an. Wenn
Sie zur Aufbauung von geistigen Strukturen dienen können, und zur Abbauung von Interferenzen nützlich
sein können. Trotzdem, ein Professor muss sich nun mal manchmal aber auch auf die kleinen Leute niederlassen
und Ihnen in einer etwas rethorisch-heruntergefahrenen Sprachebene erklären was Sache ist. Leider sind
immer wieder Diletannten, die mit hochgeistigen Quellen nichts anzufangen vermögen. Trotzdem, ich nehme
dich an. Danke für Ihre Kritik Ihr Don Matteo. Servo-di-Dio Commissario per le attività speciali Ministero
della Propaganda
Servio – Sagen Sie mal, haben Sie sich für Ihren geistigen Verhältnisse einen nicht vielzu hochtrabenden
Namen gewählt, dem die, was die Plattheit Ihrer Statements angebelangt, entgegen steht.
@ Berti: Du meinst wohl die ultraerzkonservativen Brüder und Irrgänger? Leider gibt es die auch noch!
Wir im Vatikan haben genug Probleme mit diesen Leuten und müssen uns mit diesem Gesocks herumschlagen.
Das ist einfach traurig. Ich kann mitfühlen mit dir, dass du Angst davor hast in die Kirche zu gehen.
Man muss dem Glauben treu bleiben, gewissenhaft Gott dienen und doch die anderen Diener Gottes nicht brüskieren!
Das wäre nicht der Wunsch unseres Herren, dessen Corporate Identity ist: Im Auftrag des Herrn! Trotdem
lassen Sie sich nicht von mir, fehlerhaften Menschen und von einigen anderen fehlerhaften Priesterbrüdern
zu solchen Schlagworten hinreisen. Leben Sie Ihren Glauben. Ich bete für Sie… Servo-di-Dio Commissario
per le attività speciali Ministero della Propaganda
Und, was gibt es zu feiern? „Eingeladen zum Fest des Glaubens, jeden Sonntag“ Was gibt es denn zu feiern?
Das Milliarden Menschen in der Hölle schmoren werden und einige ganz wenige Auserwählte ins Himmelreich
kommen, oder was?! Da können wohl Großeltern feiern, dass die (ungläubigen) Enkel ewigen Höllenstrafen
ausgesetzt sein werden? Was für seltsame Feste feiert Ihr denn?!
@ smallplayer: Wir haben genügend Kirchen da! Doch die Kirche sollte auf die Leute zugehen… …denn
die Menschen sind diejenigen die die Kirche brauchen und nicht Gott. Die Messe ist Bestandteil die in
den Kirchen gefeiert wird. Aber eine Kirche bekommt man nicht voll, wenn man abschreckt, oder sie nicht
einlädt. Bietet doch euren Alten und Gebrechlichen an, dass Ihr Sie in die Kirche fahren werdet. Oder,
bietet jungen Familien, Zugereisten und jungen Leuten in euren Kirchen Heimat, indem Ihr sie einlädt
in die Messe zu kommen. Aus meiner Heimatgemeinde mache ich damit gute Erfahrungen, vor allem mit unseren
Diakonen! Eingeladen zum Fest des Glaubens, jeden Sonntag, besser noch! Jeden Tag. Übrigens: Habe ich
mich schon vorgestellt? Nein? Matteo, Don Matteo. Mein Name… Don Matteo Servo-di-Dio Commissario per
le attività speciali Ministero della Propaganda
Die Frage ist doch, wieviele Kirchenmuseen brauchen wir? Ist es nicht sinnvoller, die Gelder in Zukunftsprojekte,
in Umweltschutz, in Elendsbekämpfung, für Aufklärung, gegen Rechtsextremismus ect. zu stecken, als
nicht gebrauchte Museen in Schuß zu halten? Nochmal: Kirchen wegreißen, Bäume pflanzen. Geld sinnvoller
einsetzen.
@ Confiteor: Grabstätten sind auch heilige Stätten! Denke nur an die Katakomben, vor allem die des heiligen
Calixtus! Dort wurden mehrere Urpäpste bestattet, bzw. heilige Messen gehalten. Was man dort noch heute
machen kann! Die Totenruhe darf nicht gestört werden. Aber wir besprengen das Grab mit Weihwasser als
Zeichen der Reinheit und der Quelle des Lebens. Wir beten auch an den Gräbern, pflegen diese und halten
dort die Feierlichkeiten die immer zu Allerseelen stattfinden ab! Die Plätze der Toten sind geweiht als
die Ruhestätte der menschlichen Hüllen. Wenn das jüngste Gericht gekommen ist werden diese mit der
Seele vereint vom Schlechten und vom Unheil getrennt in das Reich Gottes eingehen! Servo-di-Dio Commissario
per le attività speciali Ministero della Propaganda
Ob man jetzt unbedingt die Seitenaltäre wieder aufrichten soll, möchte ich bezweifeln. Aber die Idee,
Gemeindemitglieder in der Kirche zu bestatten, ist alte christliche Tradition. Warum eigentlich nicht,
eine gute Tradition wieder aufleben lassen? Bestattungen auf kommunalen Friedhöfen sind für viele Menschen
mittlerweile unerschwinglich geworden. Dazu kommt die jahrzetelange Grabpflege, die ja auch immense Kosten
verursacht. Um aus der Kostenbelastung herausgekommen, ist die Friedwald-Idee entwickelt worden. Die nicht
so unsympathisch ist, wie es oft hingestellt wird. Ob der Leichnam eines Verstorbenen Jahre länger braucht,
um wieder in den Kreislauf der Natur zurückzukehren, um nach der Mahlstromwanderung wieder zu neuem Leben
(=Auferstehung) zu werden oder ob es die Asche ist, die gleich in den Kreislauf übergeht, dürfte ziemlich
unerheblich sein. Die Bestattung in einer Kirche ist die dritte der Möglichkeiten, würdig mit dem Leichnam
eines Menschen umzugehen…!
Re: Gottesdiener Finde ich wirklich rührend, lieber Gottesdiener, dass Du versuchst zu missionieren.
Vielen Dank für Dein Angebot. Ich werde darauf verzichten. Das Seelenheil hängt nicht an der Kirchensteuer
und an musealen Sakralbauten. Davon hat auch Jesus nichts gesagt. Ich bin sicher, lieber Gottesdiener,
da Du mit Deiner Auffassung glücklich bist und ich mit meiner. Muss jetzt leider weg, bis vielleicht
bald. Gruß vom Unbestechlichen
Orthodoxissimus Die umsichtige und findige Redaktion wird hier sicher noch – wie beim Münchner Beauftragten
für Berufungspastoral – den vollen Umfang des Apostolats für die abgerissenen Seitenaltäre, der Ethikberatung
und Trauerbegleitung erkunden.
@ unbestechlicher: Deine Sich auf die Kirche finde ich schade! Mir gefällt die Kirche sehr gut, seit
meinem Babyalter bin ich dort! Nun habe ich schon viele Jahre auf dem Buckel! Trotzdem, es würde dir
sicherlich gefallen dort Heimat zu finden! :)3 Wir Menschen sind nämlich nur Gast auf Erden, deine Heimat
ist der Himmel, wenn du dich taufen lässt! Also wenn du Lust hast, dann geh mal auf einen unserer Mitarbeiter
zu und lass dich beraten, vielleicht in einem Jahr könntest du schon zur Osternacht getauft sein!? o^/
Aber nur wenn du willst! Gotteshäuser und Kirchensteuer Ausschlaggebend ist nicht der Lohnsteuerzettel
auf dem steht, dass du KiSt gezahlt hast, sondern nur die Auffassung zum Glauben! Glaube mir also, dass
es viele Menschen gibt, die trotzdem in den Himmel kommen, auch wenn sie nicht Kirchensteuer zahlen, aber
dass es Kirchensteuerzahler gibt, die nicht in den Himmel kommen weil sie die Messe nicht besuchen ist
auch klar! Unser Gott fühlt sich in seinen Häusern wohl, darum sollte man über die Würde der Heime
nicht streiten. Auch wenn mir persönlich ein barocker Hochaltar besser gefallen würde als ein klassizistisches
Denmal. Servo-di-Dio Commissario per le attività speciali Ministero della Propaganda
Re: Gottesdiener Natürlich zahle ich keine Kirchensteuer. Warum auch? War nie Mitglied in diesem Verein.
Da wo ich geboren wurde gab es kein kirchliches Angebot und habe es auch nie vermisst. Ich bin sozial
engagiert und leiste so einen viel wirksameren Beitrag zur Förderung des Zusammenlebens. Kirchensteuer
ist nur Geld und Kirchengebäude sind weitgehend museale Sakralbauten. Ich wohne in der Nähe einer katholischen
Kirche. Da schleppen sich nur die alten Leute hin und die werden immer weniger. Und 1- bis 2 mal im Jahr
gibt es eine Hochzeit – man weiß ja dass 50% der Ehen geschieden werden.
@unbestechlicher: Was ist dann mit der Kirchensteuer? Du zahlst doch die Kirchensteuer! Und dann während
der Messe zahlst du dann noch den Obulus an die Ärmsten der Armen! Wenn das Geld im Kasten klingt, die
Seele in den Himmel springt! Oder ist da wer anderer Meinung? Konstante Voraussetzung für die Kirche
in Deutschland ist, dass die Kirchensteuer als eine Art freiwillige Abgabe von 10 % des Einkommens abgezogen
wird. Wie dieses System in Italien verfolgt wird. Das würde bedeuten. Dass man nicht mehr vom System
als Katholik von der Institution (da in Deutschland die katholische Kirche eine Körperschaft öffentlichen
Rechts ist!) Sondern allein der Glaube der ausschlaggebende Punkt ist! Servo-di-Dio Commissario per le
attività speciali Ministero della Propaganda
Neuer Vorschlag: Eintrittsgelder für Gottesdienst Die Kirchen in Dtl. verzichten auf die Kirchensteuer
und nehmen von den Nutzern der Sakralgebäude für einen Gottesdienst ein Eintrittsgeld. Vorteil: es trennt
sich die Spreu vom Weizen, so manches Gebäude kann man profanisieren und abstoßen, die Pfarrer beschäftigen
sich mit ihrer Zielgruppe. Man weiß ja: was nichts kostet ist auch nicht wert.
Insgesamt sehe ich… … die hohe Anzahl von musealen Kirchengebäuden als unfinanzierbar an. Aus Kostengründen
plädiere ich dafür, wenig bis nicht genutze Kirchen, die baufällig/reparaturbedürftig sind, fleißig
abzureißen. Und an deren Stelle wieder kostengünstige (Donar-) Eichen zu pflanzen. Das Deutsche Volk
liebt nun einmal Bäume, insbesondere mächtige Deutsche Eichen. Die eine oder andere baufällige Kirche
kann sollte vielleicht erhalten bleiben, damit Touristen was zu gaffen und zu fotografieren haben. Da
sollte man ganz nüchtern eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen. Im Zweifelsfalle sollte man sich immer
zugunsten der Deutschen Eiche entscheiden. Oder für eine prächtige Linde.
#3 timpressum † 14:42:36 | Sonntag, 30. August 2009
Friedwälder usw. Ich bin ja grundsätzlich für viele Möglichkeiten der Bestattung. Ob Friedwälder
oder Seitenaltäre spielt dabei weniger eine Rolle. Wichtig finde ich, daß der Name des/der Verstorbenen
erwähnt wird. Bedenklich finde ich allerdings bei der Idee mit den Seitenaltären, daß es vielleicht
Menschen gruseln könnte bei der Vortellung, daß in einer Kirche auch Urnen sind!
Das halte ich für einen Witz Man versucht die Gläubigen mit Urnen und Gräbern in die Kirchen zu locken.
Dass das nicht funktioniert liegt auf der Hand. Man könnte jedem Katholiken für einen Gottesdienstbesuch
20 € anbieten, da hätte eher Erfolg. Das Geschäftsmodell der Kirchen funktioniert halt nicht mehr.
Da sollte Herr Gutheil etwas kreativer sein. Enttäuschend was die Pfarrer sich so einfallen lassen um
erfolgreich zu sein. Als Manager Gottes taugen die meisten nichts.
Guter Vorschlag Man würde den Grund und Boden für Friedhöfe einsparen, die vorhandenen Kirchen würden
auch nach „Ausdünnung“ der Priester ihren Zweck behalten und die Erben bräuchten sich nicht mehr um
die Gräber der verstorbenen kümmern.