Setzt sich Benedikt XVI. von Johannes Paul II. ab?
Der Unterschied zwischen Benedikt XVI. und seinem Vorgänger zeigt sich darin, daß Johannes Paul II. in seinen wirtschaftlichen Vorstellungen, zumindest bis ‘Centesimus Annus’ eindeutig Marxist-Leninist war.
Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz im Sommer 2009
(kreuz.net) In der Sozialenzyklika ‘Caritas in Veritate’ zeigt sich ein gänzlich anderes Wirtschaftsverständnis
als in den Enzykliken von Johannes Paul II.
Das erklärte Erich W. Streissler (76) in der Online-Ausgabe
der ‘Wiener Zeitung’.
Streissler ist Professor für Volkswirtschaftslehre, Ökonometrie und Wirtschaftsgeschichte
an der Universität Wien.
Er weist darauf hin, daß ‘Caritas in Veritate’ nicht an die Lehren von Johanns
Paul II., sondern an Papst Paul VI. († 1978) anknüpft.
So wird die Enzyklika ‘Populorum Progressio’
über die Entwicklung der Völker aus dem Jahr 1967 in ‘Caritas in Veritate’ 34mal zitiert.
Dagegen sind
die beiden Sozialenzykliken von Johannes Paul II. ‘Centesimus Annus’ (1991) nur 14mal und ‘Laborem Exercens’
(1981) gar nur 4mal genannt. „Wie zu zeigen sein wird, aus gutem Grund“ – kommentiert Streissler.
‘Caritas
in Veritate’ setzt auf Entwicklung und Freiheit
In ‘Caritas in Veritate’ sei „alles Entwicklung, Fortschritt –
unzählige Male“.
Streissler zitiert ‘Caritas in Veritate’ 16: Die „Sicht der Entwicklung ist das Herz
von ‘Populorum Progressio’ und motiviert alle Reflexionen von Papst Paul VI. über die Freiheit, die Wahrheit
und die Liebe in der Entwicklung. Sie ist auch ein Hauptgrund, weshalb diese Enzyklika in unseren Tagen
noch aktuell ist“.
Statt die Einzelstaaten hat ‘Caritas in Veritate’ – so Streissler – die „Globalisierung“
und die „globalisierter Wirtschaft“ im Blick.
Das freut Streissler: „Die Enzyklika ist somit auf der
Höhe der gegenwärtigen wirtschaftlichen Realität.“ Der Ruf nach dem Staat unterbleibe weitgehend.
Streissler findet in der Enzyklika die liberalen Grundvorstellungen des englisch-schottischen Liberalismus
der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die – „freilich keineswegs verwirklichten“ – gesellschaftspolitischen
Ideale der Französischen Revolution.
Die Enzyklika sei von einem liberalen „Entwicklungskonzept“ und
„Fortschrittsglauben“ getragen.
Streissler zitiert dazu ‘Caritas in Veritate’ 14: „Die Vorstellung von
einer Welt ohne Entwicklung drückt Mißtrauen gegenüber dem Menschen und gegenüber Gott aus.“
Die
Enzyklika sei außerdem von „erheblicher Staatsskepsis“ und dem Wissen um „häufige Staatsohnmacht“geprägt.
Das ist nach Streissler der Grund, warum sich Benedikt XVI. „so deutlich wenn auch nicht ausdrücklich“
von den Sozialenzykliken seines Vorgängers distanzieren muß.
Die alten marxistischen Rezepte
Die vier
Zitate von ‘Laborem exercens’ in ‘Caritas in Veritate’ sind für Streissler Musterbeispiele, wie man Schriftstücke
positiv zitiert, die man im Kern ablehnt. Es werden aus dieser Enzyklika nur Unproblematisches, Altbekanntes
oder Offensichtliches wiederaufgenommen.
Unerwähnt bleibe aber bei Benedikt XVI. ‘Laborem exercens’
8, wo es – so Streissler – „von marxistischen Behauptungen nur so strotzt“.
‘Quadragesimo Anno’ bis ‘Centesimus
Annus’ würden den wirtschaftspolitischen Liberalismus grundsätzlich ablehnen. Dagegen übernimmt ‘Caritas
in Veritate’ diesen – „mit allen selbstverständlichen Einschränkungen“ – nach Streissler de facto „voll
und ganz“.
Der Unterschied zwischen Benedikt XVI. und seinem Vorgänger zeigt sich nach Streissler darin,
daß Johannes Paul II. „in seinen rein wirtschaftlichen Vorstellungen, zumindest bis ‘Centesimus Annus’
eindeutig Marxist-Leninist war“.
Streissler zitiert dazu den zweiten Abschnitt von ‘Laborem exercens’,
wo von dem „Konflikt zwischen Arbeit und Kapital im gegenwärtigen Abschnitt der Geschichte“ und vom „sozio-ökonomischen
Konflikt mit Klassencharakter“ die Rede ist.
‘Laborem exercens’ 18 fordert „vernünftige Planung und
rechten Einsatz der menschlichen Arbeit im Rahmen der einzelnen Länder und Staaten“.
Doch das ist nach
Streissler „überhaupt nur in einer weitgehend stationären und außerdem autarken Wirtschaft ohne Globalisierung
denkbar“.
In ‘Laborem exercens’ 18 wird die Aufstellung eines „Gesamtplanes“ für die Unternehmen gefordert,
um „allen eine Arbeitsgelegenheit zu sichern“ – und fügt hinzu: „Letztendlich obliegt die Sorge dem Staat“.
Dagegen hofft Benedikt XVI. nach Streissler auf „internationale Organisationen“ und die „Zivilgesellschaft“.
Johannes Paul II. habe drei Jahre nach seiner Übersiedelung von Polen nach Rom immer noch den sehr speziellen
real existierenden polnischen Sozialismus empfohlen.
Die „marxistisch-leninistische Brille“ habe er auch
zehn Jahre später in ‘Centesimus Annus’ (1991) nicht abgelegt.
Johannes Paul II. manipuliert die Texte
Streissler weist auch nach, daß Johannes Paul II. „in seinem marxistisch-leninistischen Wirtschaftsverständnis“
bei der Zitierung seiner Vorgänger, diesen oft andichtet, „was er meint, daß diese gesagt haben müßten.“
Dazu zitiert Streissler unter anderem ‘Centesimus annus’ 15: „Rerum novarum [zeigt] den Weg gerechter
Reformen auf, die […] den Arbeiter vor dem Alptraum der Arbeitslosigkeit schützen“.
Sein Kommentar:
„Natürlich kommt in ‘Rerum novarum’ Arbeitslosigkeit gar nicht vor“.
So kommt er zum Schluß, daß Benedikt
XVI. wirtschafts- und sozialwissenschaftlich in Kategorien historischer Relativität denkt.
Dagegen sei
sein Vorgänger von „historisch invarianten Konzepten“ ausgegangen, „ohne auch nur zu versuchen, sie mit
den realen Gegebenheiten seiner eigenen Zeit in Deckung zu bringen.“
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51 Lesermeinungen
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#53 Karl Murx 12:12:44 | Mittwoch, 2. September 2009
Auch die neue Enzyklika ist Schnee von gestern B16 auf der Höhe der Zeit? Hahaha! Seit Lehman-Brothers
und Bernie Madoff haben doch alle Kapitalisten abgedankt. Wo ist der Ruf nach den Selbstheilungskräften
des Marktes? Alles hängt jetzt am Tropf der Staatsanleihenblase und selbst die Kommentatoren von ZDF
und ARD haben mitbekommen, daß wir in einer neuen Zeit des StaMoKap leben. Aber B16 hat nicht mitbekommen,
daß vor 9 Monaten ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Der Kapitalismus ist mausetot! Also mal ganz
ehrlich: alle möglichen Wirtschaftsfachleute bekommen mit, was hier keiner merkt. Man sollte gar nicht
mehr heir schreiben.
#52 Ehre = Treue 08:49:10 | Mittwoch, 2. September 2009
@ Kafka welch winziges Männlein du sein musst, um deinen Traum des Bowlings aufrecht halten zu können.
Aber wenn sich deine Körpergröße proportional zu deiner Intelligenz verhält, könnte von dieser Seite
betrachtet eine theoretische Möglichkeit bestehen! Das waren jetz schon 6 Zeilen der Aufmerksamkeit zu
viel!
wassers – es liegt ein kleiner Fehlglaube vor! dass die erteilte Absolution auch Rechtskraft hat, denn
Sie entbindet von erteilten Strafen, meines wissens ist dem leider nicht so. Wie anders wäre zu erklären,
daß die Seele besser auf Erden sühnt als im Fegfeuer? Ob Voltaire sich bekehrte ist mir zwar nicht bekannt,
aber eines darf ich vermuten, falls dem so sein sollte: durch die Absolution ist er nicht frei von Sündenstrafen
Gott gegenübergetreten. Über alles aber sollte jede bedenken, daß Gott die Seele vermutlich ganz anders
sieht als ein Mensch es überhaupt könnte. So trägt mich der Gedanke, daß Gott jede zu Seinem Lobe
geschaffen hat – die Seele, gleich einem gefunden Stückchen Gold geht Er hin und reinigt diese Seele,
bis sie nur noch Gold ist. Aber vielleicht sehe ich das völlig falsch? Den V-II-Klerikern ist das völlig
egal – sie haben Gott gegen Selbstdarstellung gestauscht und das Gold habe sie lieben wals Ware in den
Händen als die Seelen, gleich Hlg.Pfr. von Ars oder Pater Pio zu führen und zu gottgefälligen und demütigen
Seelen zu wandeln, damit sie ihrem irdischen Sein sofort zum ewigen Lobpreis Gottes in den Himmel aufgenommen
werden! Übrigens haben Volkmünder leider nicht immer Recht: Not kennt Kein Gebot! Eines der faden Ausreden,
warum etwas passiert, daß unter „normalen Umständen“ nicht geht. Obgleich an jeder Redensart zum Zeitpunkt
ihrer Entstehung wenigstens etwas wahres dran ist! Allen Seelen guten willens einen guten Tag unter dem
Segen Jesu Christi!
Wirtschaftsliberalismus und Katholizismus… das passt ja seit jeher wunderbar zusammen. Eigentlich ist
der Kapitalismus vom Calvinismus her ja ohnehin eine Ausgeburt des Christentums. Wo aber hört man da
noch die warnenden Worte Jesu: „eher geht das Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel ein“?
Oder kennt man in den hochgestochenen Tradi-Kreisen etwa nicht das Gleichnis von Lazarus und dem reichen
Prasser? Ihr solltet Euch doch einmal fragen, ob der Jesus mit seiner urchristlichen Gütergemeinschaft
nicht in Wahrheit ein Sozi erster Wahl war, wenn man das mal auf die große Politbühne überträgt. Ihr
träumt wohl von einer Herrschaft international agierender Wirtschaftskonzerne? Eine Art Totalitarismus
der Profitgier. Aber ich sage Euch etwas Freunde. Nicht nur die Privatwirtschaft kann sich international
betätigen, auch das Staatswesen kann das. Eine Idee hat keine Grenzen.
#45 wassers 20:33:16 | Dienstag, 1. September 2009
Clarissa – Sie wissen doch ganz genau auf grund Ihrer Kenntnisse, dass die erteilte Absolution auch Rechtskraft
hat, denn Sie entbindet von erteilten Strafen, sofern die Exkommunikation aufgehoben wird. Beispiel aus
der Geschichte: Voltaire hat sich auf dem Totenbett bekehrt und der Priester durch die Apostolische Vollmacht
in der Todesstunde ausgestattet, hat ihn in die Kirche rechtsgültig nach innen und auch in der Außenwirkung
aufgenommen. Auch Ihnen, gnädige Frau, dürfte nicht entgangen sein, dass sich hier zwei Rechtspositionen
diametral gegenüberstehen: Not kennt Kein Gebot! Ist dieses subjekt gesehen vorhanden, so trifft den
Betreffenden keine Schuld. Das ist auch im übrigen die Rechtfertigung von Msgr., denn oberste Priorität
kommt der Rettung der Seelen zu. Anmerkung: Sie scheinen für die Rettung der Seelen, gnädige Frau, nicht
sehr viel übrig zu haben, sondern sich durch Verhärtung des Herzens auszuzeichnen, das kommt von zuviel
Juristerei, die den Blick vom Wesentlichen lenkt.
@ wasser und ruhrgebietler Fragen beantwortet? Schisma? – Welches Schisma? Exkommunikation? – Hat es keine
gegeben und wenn, war sie nicht gültig! Bischöfe baten um Aufhebung? Warum, wenn obiges stimmt? – Reden
Sie mich nicht mit Du an! Ihr seid bedauernswerte Verirrte! Euer Boss
#43 wassers 20:20:36 | Dienstag, 1. September 2009
Nein, noch nicht! Aber dieses Zitat könnte ich auch in härterer Form übersetzt haben, das ist nicht
das Problem! Habe mich aber für eine weichere Version entschieden.
#41 wassers 20:15:34 | Dienstag, 1. September 2009
P. Sie sind armselig! Sie kennen das NT „Selig, die im Geiste arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich.“
Unter diesem Aspekt ist Ihnen das Himmelreich gewiss.
#40 Paulaner † 20:12:51 | Dienstag, 1. September 2009
Ja, und wie! Mit Zitaten aus uralten Druckwerken. Richtig gebildet, mei Liawa! wassers: Er kann nicht
anders, dass seine immer wieder gestellten Fragen bereits beantwortet sind. Viele Katholiken halten ihre
Religion für den Inbegriff von „Nur ja nichts Neues!“ und produzieren so alle paar Generationen wieder
mal eine Sekte.
#39 wassers 20:06:27 | Dienstag, 1. September 2009
Er kann nicht anders, denn ihm sind seine Fragen längst von mir beantwortet worden. Der Mann ist neu
hier und meint, er könne nun erst einmal richtig jedem zeigen, wer ist. Leider ist er nicht viel, insofern
sollte ihm genügend klar gemacht worden sein, das seine imm wieder gestellten Fragen bereits beantwortet
sind.
b o s s – hugo langsam – warum so satanisch aufbrausend. ich bin doch nicht Gott! ich habe mehr macken
als alle anderen hier zusammen und bedarf ganz vielem Rosenkranzgebet für meine Seelenrettung! wie kommen
sie auf den begriff sektenbischöfe? welche bischöfe nehmen es und was ernster? ob ich jemals katholisch
sein darf wird Jesus Christus bestimmen! nicht +.net, nicht Sie, kein erdenmensch. wenn FSSPX nach Ihrer
meinung den häresien des V-II anschließen sollte, dann braucht es viel mehr glauben als gehorsam und
die eigene Seele zu retten. Thema Lingen – kein kommentar. der ist völlig abgedreht. mit dem gibt es
für mich keine gemeinsame stufe. da müßte ich ja ne strickleiter nach unten baumeln lassen… nö…
also nun echt nicht.
#37 fides et ratio 19:59:27 | Dienstag, 1. September 2009
zu Kreuznet Redaktion Muß Kreuznet eigentlich jeden Unfug, den irgend jemand absondert abdrucken? Ich
empfinde den Großteil der Leserzuschriften bereits als Zumutung. Mit seiner Artikelauswahl rechtfertigt
Kreuznet in vielen Fällen leider selbst die kritische bis ablehnende Haltung vieler Leser. Kreuznet müßte
eigentlich ein Interesse haben, zu informieren und zar auch mit Artikeln, die sauber recherchiert sind ,
die aber von anderen Medien nicht gebracht werden, weil sie nicht zum zeitgeist passen. Damit können
sicherlich viele provozieret werden. Aber Provokation um jeden Preis – insbesondere mit Machwerken aus
der rechten Ecke oder Nazizirkeln schadet Kreuznet nicht nur der Piusbruderschaft sondern auch der gesamten
kath. Kirche, deren orthodoxes Wohl Kreuznet vorgibt, im Sinne zu haben!
@ r,ruhrgebietler „Augen zu und durch“ funktioniert nicht! Die von ihm geweihten Sektenbischöfe haben
um die Aufhebung ihrer Exkommunikationangesucht. In dieser aber ist der Besagte verstorben! Das Bestreben
der Vier widerlegt also das von Ihnen Vorgebrachte. Mag ja sein, dass SIE so denken, die Bischöfe tuns
jedoch nicht. Sie scheinen das Ganze schon ernster zu nehmen! Aber vielleicht zeigt sich ohnedies in Kürze,
dass diese Bischöfe ebenfalls häretisch sind? Dass es nur r.ruhrgebietler ist, der noch wirklich katholisch
ist. Dann haben wir schon zwei wahre Katholiken, den Lingen und den ruhrgebietler. Dann können Sie ja
beim Lingen ministrieren oder hoffen Sie auf eine Priesterweihe durch ihn? Er wird sich ohnedies bald
in den Rang des einzigen Bischofs der katholischen Kirche begeben müssen! Ihr Boss
Boss… Beantworten Sie mir jetzt die Frage, was mit dem von Ihnen so geschätzen Lefebvre, der im Zustand
des Schismas, der Exkommznikation und der Unbußfertigkeit verstorben ist, nach immer gültiger katholischer
Lehre nun sein dürfte? Welches Schisma? Es gab keines zu Zeiten des ehrwürdigen Mons. Lefebvre. Höchstens
das sich die V-II Kleriker sich von der überlieferten Glaubenslehre entfernten. Welche Exkommunikation?
Wer sollte das gemacht haben? Große Heilige des Himmels sind auf Erden Exkommuniziert worden – aber der
Himmal erkennt sie als Martyrrer und Heilge. Nach meiner derzeitigen Kenntnis ist der Mons. in Stand der
Gnade Gottes verstorben – wer anderes behauptet möge es mir bitte beschreiben; um das WARUM seiner Ansicht!
Ich lerne gerne dazu
@ wassers du alter Häretiker! Sind wir nicht alle durch die Taufe Brüder und Schwestern in Christus?
Sagten wir nicht alle zu ihm Du? Sind wir nicht alle in ihm Du? Bekehre dich! Dein Boss
@ruhrgebietler Das Du ist doch unter Freunden eine feine Sache. Auch wir beide sollten uns in Zukunft
duzen, zumal wir ja quasi Namensvetter sind. Wenn du damit einverstanden bist, dann lass es mich wissen,
wenn nicht lass es mich auch wissen.
#32 wassers 19:32:56 | Dienstag, 1. September 2009
Rosine – Sie sind doch unverbesserlich Wir haben nichts gemein, außer dass wir beide katholisch getauft
wurden- ich zumindest – aber Sie den katholischen Glauben aufgegeben haben und das Duzen können Sie von
der Taufe nicht ableiten.
@wassers Gell Wassers das Du ist doch eine feine Sache. Wir beide duzen uns schon lange. Ich weiß garnicht,
was dieser Ruhrpottler dagegen hat. Ist wohl ein alter Grantler.
@ wassers dein Freund bin ich nicht und möchte ich nicht unbedingt sein. Lassen wir es dabei: Diskussionspartner.
Der eine – weltfremd, irgendwie vernagelt und desorientiert –, das bist du, der andere – ich – Dein Boss
#28 wassers 19:23:00 | Dienstag, 1. September 2009
Sie werden immer dreister! Ihr Boss, Sie sind nichts und meinen, wenn Sie Ihr dämmliches Konzilsklappenmaul
aufreißen, würden Ihnen gläubige Katholiken antworten. Nein, mein Freund, hier gibt es auch noch ein
schlagkräftigeres katholisches Kaliber, der Ihnen und anderen Banditen die Stirn bietet, Sie eingebildetes
dummes konziliares aufgeblasens Mast…
@ r.ruhrgebietler fordert das Sie. Sie bekommen es. Beantworten Sie mir jetzt die Frage, was mit dem von
Ihnen so geschätzen Lefebvre, der im Zustand des Schismas, der Exkommznikation und der Unbußfertigkeit
verstorben ist, nach immer gültiger katholischer Lehre nun sein dürfte? Ihr Boss
@ ruhrgebietler das weicht nur der Beantwortung meiner Frage aus! Ist sie unangenehm? Du darfst auch zu
mir Du sagen! Ich sage zu Gott Du, ich sage zu seinem Sohn Du ich sage zur Mutter Gottes Du, ich sage
zu meinem Schutzengel Du, ich sage es auch zu mir selber! Also sollte ich Dich weniger freundlich behandeln
wie ich Gott, Jesus, die Mutter Gottes, meinen Schutzengel und schließlich mich selber behandle? Dein
Boss
boss-chen – Sind Sie bescheuert? Ich habe Ihnen ganz bestimmt kein Du angeboten. Also lassen Sie die plumpen
Homo-Anbiederungen! Die Nummer mit dem Du läuft gar nicht! Auf der Du-Schiene werden Sie bei mir gar
nichts landen. Geschnallt?
#22 wassers 19:03:18 | Dienstag, 1. September 2009
Rom – katholisch? Nein, da kann sich Bruderschaft noch so bemühren, sie wird diese Besetzung nicht beenden,
denn die Macht halten die Konziliaren fest in ihren schmutzigen Händen. Den Schmutz derselbigen haben
Sie hier durch zahlreiche Vertreter gepostet: Confiteor – Schweinfurt Gotthard – Atheist Leon – Schwulenopa
Paulaner – Maskottchen für Alkbrüder Clarissa Kölnisch Wasser – für verbrämt akademisches Geschreibsel
und so weiter und so weiter!
@ ruhrgebietler und weil das so ist, wie du meinst, haben die Lefebvrianer den Papst um die Aufhebung
ihrer Exkommunikation gebeten? www.vatican.va/…ne-scomunica_ge.html Da scheinen eher vier in die katholische
Kirche zurückfinden zu wollen! Dein Boss
#20 Elijahu † 18:55:44 | Dienstag, 1. September 2009
Ab ins Feuer mit ihm Freimaurerenzyklika, Freimaurerpapst, Satanist auf dem Stuhl Petri, er wird seinen
verdienten Lohn in der Ewigkeit schon noch bekommen.
Wenn das alles stimmt, wird mir Johannes Paul II. noch sympathischer, als er es schon war! Waum? Weil
ich auch d e n sehr mag, den das folgende Video zeigt! www.youtube.com/watch?v=jFPPKiQOf1Y
@ Brandenburgensis Wenn du dir diese Statistik www.eds-destatis.de/…lications/select.php?th=3&k=2 zu
Gemüte führst, dann weißt du, dass die Realität heute einfach auch eine andere ist. Viele Familien
können nur überleben durch das zusätzliche Einkommen der Frau! Das ist die Realität! Irgendwelchen
idealisierten Phantasmen nachhängen löst da keines der damit verbunden unzähligen Problemen. Und diese
werden sehr wohl vom Papst auf- und angegriffen! Mir scheint, du willst dich nicht wirklich auseinandersetzen,
sonst könntest du nicht ein Schreiben von 1891 mit einem von 2009 dahingehend vergleichen, dass du das
eine zum Maßstab für das andere machst! Dein Boss
#16 Brandenburgis 18:26:42 | Dienstag, 1. September 2009
Also z.B. QA etwa enthält den Satz „Die Berufstätigkeit der Mutter ist ein Mißstand, den es koste es
was es wolle abzuschaffen gilt.“ Das ist konkret, das ist katholisch. Wo findet sich denn derartiges bei
Bendedikt etwa? Man kann doch keine Sozialenzyklika veröffentlichen und sich zu den realen Problemen
völlig ausschweigen!
@ Brandenburgensis Das, was du „unkonkret“ nennst, mag an der metaphysischen Ausrichtung dieser Enzyklika
liegen. Sie ist in der Tat auf ein Miteinander in Liebe und auf Gott als Garanten dieser Haltung ausgerichtet,
wird aber durchaus an vielen Stellen konkret und sehr Situationsbezogen. Da halte ich es eher mit dem
Posting von Pius XII. Dein Boss
#14 Brandenburgis 18:05:02 | Dienstag, 1. September 2009
@Boss Hab ich schon gelesen. Das scheint mir aber alles völlig unkonkret, wirr und verblasen zu sein,
was er da äußert. Kein Vergleich zu Rerum novarum oder QA.
#13 Paulaner † 18:01:06 | Dienstag, 1. September 2009
ja, seit ich kreuznet kenne, richte ich mich ausschließlich, nein exklusiv nach ihm. …und Elijahu ist
wohl einer der wenigen hier, die wissen was in der Welt passiert.
#12 Pius XII 18:00:05 | Dienstag, 1. September 2009
Caritas in Veritate ist nicht schlecht B16 steht – begründet durch seine Sozialisation – in der Tradition
des deutschen Nachkriegskatholizismus. Mit all seinen Nachteilen – etwa im Personalismus und was das Laster
angeht, zu vorgerückter Stunde bei einem Glas Rotwein Teilhard de Chardin gut zu finden – aber eben auch
im positiven. Und „caritas in Veritate“ ist eben die Propagierung des Rheinischen Kapitalismus auf der
Höhe unserer Zeit. Also kein Marktradikalismus, sondern Ordoliberalismus, „Wohlstand für alle“ und sozialer
Ausgleich statt Klassenkampf. Insegsamt sicher die erste Sozialenzyklika seit Pius XII, die auch in ökonomischer
Hinsicht diskussionswürdig ist und mehr ist als nur fromme Rhetorik abseits der Realität. Für meinen
Geschmack ist sie ein bisschen zu regulierungsfreudig, aber das ändert nichts daran, dass sie in jedem
Fall ernstzunehmen ist.
@ Brandenburgensis In seiner „Caritas in Veritate“ findet er schon ablehnende Worte und geht auch auf
viele gesellschaftliche Mißstände ein, wobei er besonders den Staat in die Pflicht nehmen will. Um dir
eine Meinung zu bilden, lies sie selbst. Findest du auf den Vatikanseiten. Dein Boss
Ratzinger soll seine Hand besser zur Regierung seiner apostatischen Gemeinschaft einsetzen und Abtreibungsmord
unterstützende Funktionsträger, zölibatsbrechende, apostatatisch etc absetzen, aber dazu fällt wie
beim polonischen Vorgänger der Wille und die Macht. Es wäre ein Glück, wenn die unglückseligen „Gespräche“
mit dem apostatischen Rom nie stattfinden würden.
#8 smallplayer 17:46:24 | Dienstag, 1. September 2009
Die Piusse sollten dankbar darüber sein, dass der Papst ihnen die Hand zur Versöhnung reicht. Benedikt
XVI. trägt Verantwortung für die gesamte Kirche; der muss er gerecht werden und nicht der für ein paar
Sektierer,
Was interessiert Ratzinger, der den Konziliarismus immer durchgängig vertreten hat und jetzt nur aus
kirchenpolitischen Erwägungen eine achtel Rolle rückwärts macht.
#6 Brandenburgis 17:39:31 | Dienstag, 1. September 2009
Und dann auch noch „eindeutig Marxist-Leninist“. Starker Tobak, fürwahr. Es ist ja doch wohl klar, daß
man als Katholik zumindest diese Art von Kapitalismus nicht gutheißen kann! Wie steht denn Benedikt dazu?
@ Brandenburgensis Gemeint ist damit, dass Papst Johannes Paul II. in der Tat sehr kritisch dem sogenannten
„Kapitalismus“ gegenüberstand. Nicht zu Unrecht, wie uns die Entwicklungen gelehrt haben. Das Konstrukt
dieses Artikels hat aber nichts mit einer seriösen Analyse der Aussagen von Prof. Streissler bzw. den
Sozialenzykliken des betreffenden Papstes zu tun! Wirres Gewäsch! Dein Boss
Quatsch und Streissler wollte sich so wohl auch nicht verstanden wissen. Es ist numal die Aufgabe von
Sozialenzykliken auf die „gegenwärtigen“ Probleme der Gesellschaft einzugehen. Und dass es da wohl einige
Veränderungen in den letzten Jahrzehnten gab, wird wohl niemand bestreiten. Demgemäß müssen auch die
Analysen, Ansätze, Beurteilungen und Anregungen aussehen! Es wäre ein Wahnsinn, wenn es anders wäre.
Dieser Artikel könnte getrost wieder entfernt werden: zu platt, zu simpel, zu falsch… Dein Boss
Enzyklika… … das liest doch kein Schwein. Daher vollkommen sinnlos. Es bleibt zu hoffen, dass das
nicht auf Papier gedruckt wird, also deshalb Bäume sterben müssen, sondern, dass der überflüssige
Kram lediglich elektronisch gespeichert wird – für die paar Spaßvögel, die nichts besseres zu tun haben.
#1 Confiteor 16:18:45 | Dienstag, 1. September 2009
Suddelb[chproduyenten Dagegen sei sein Vorgänger von „historisch invarianten Konzepten“ ausgegangen,
„ohne auch nur zu versuchen, sie mit den realen Gegebenheiten seiner eigenen Zeit in Deckung zu bringen.“
Man darf gespannt sein auf das Ergebnis der Sezierer und kaffeesatzlesenden Schriftgelehrten, die nix
besseres zu tun haben als in den Schriften anderer herumzusudeln f[r neue Sudelb[cher…