Liturgie
War der Kardinal selber die Quelle?
Ein bekannter Vatikanist hat seinen jüngsten Bericht über eine bevorstehende Liturgiereform beteuert – und das Dementi aus dem Vatikan dementiert.
Der Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Canizares
Der Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Canizares
(kreuz.net, Vatikan) Am Samstag schrieb der Vatikanist Andrea Tornielli auf seinem Weblog über seinen Artikel vom 22. August, in dem er über geplante Änderungen in der neuen Liturgie berichtete.

Damals erklärte Tornielli, daß die Kardinäle und Bischöfe der Liturgiekongregation während einer März-Vollversammlung die Herstellung würdigerer Zustände im Novus Ordo gefordert haben.

In seinem aktuellen Beitrag nimmt Tornielli bezug auf das Dementi des Vizedirektors des vatikanischen Pressesaals, Pater Ciro Benedettini, vom 24. August.

Pater Benedettini sagte am 24. August: „Im Moment bestehen keine institutionellen Absichten zur Veränderung der derzeit im Gebrauch befindlichen liturgischen Bücher.“

Dagegen erklärt Tornielli, daß er in seinem Text niemals von „unmittelbar bevorstehenden“ Reformen gesprochen hat.

Er habe vielmehr klar erklärt, daß es sich um den Beginn einer Reform handle.

Ferner habe er nirgends von institutionellen Änderungen gesprochen.

Es gehe nicht darum, Dinge autoritär von oben durchzusetzen, sondern die Bischöfe miteinzubeziehen.

Der Vatikanist ermutigt seine Leser, „jenen nicht zu glauben, die schreiben, daß nichts geschehe, daß der Papst und die Liturgiekongregation nichts überlegten, daß die ‘Reform der Reform’ und die Belebung einer größeren Sakralität der Liturgie eine Nachricht ist, die der Autor versehentlich publizierte“.

Tornielli gibt zu, daß er in der Vergangenheit auch Falsches berichtet hat: „Aber der betreffende Artikel – glaubt mir – ist keiner davon.“
      
29 Lesermeinungen
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#29   DJM †   23:45:08 | Montag, 31. August 2009
Schalom
Berti, Du hast Recht. Reichen wir uns die virtuellen Hände und gut is. :)3
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#28   Berti †   12:41:43 | Montag, 31. August 2009
Ihr sollt alle
eure Feinde lieben! Also küsst euch und haltet Frieden! :-O
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#27   Paulaner †   09:25:49 | Montag, 31. August 2009
Ihr habt die Sachwalterschaft überbeansprucht!
DerRabe: Wer einmal die wahre Liebe…
Das Geschrei von der Häresie im Namen Christi nehmen euch die meisten Gläubigen nicht mehr ab. Wir haben herausgefunden, dass es euch nur um eure Eitelkeit geht und dass ihr dafür sogar Christus vorschiebt und seinen Namen missbraucht.
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#26   DerRabe   09:10:12 | Montag, 31. August 2009
Wer einmal die wahre Liebe…
…kennengelernt hat, der wird sie nicht mit der Warenliebe verwechseln, auf die wir Menschen so gerne hereinfallen. Wer lange Zeit mit Giftwasser vorlieb nahm, der müsste sich endlich wieder nach reinem Wasser sehnen.
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#25   Paulaner †   09:06:10 | Montag, 31. August 2009
genau, wie im Stadion, da gibts auch Liebe bis zum Umfallen.
DerRabe: Lasst die Liebe…
Die Weltfremdheit der Pfaffen ist unlimitiert…
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#24   DerRabe   09:02:31 | Montag, 31. August 2009
Lasst die Liebe…
…in der Kirche Paraden machen und ihr werdet volle Kirchen erleben. Tolle Musik, Drogen, Sex, Rock, das ist der wahre Tempel für diesen Zeitgeist.
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#23   unbestechlicher   01:27:31 | Montag, 31. August 2009
Welche Form der Liturgie kann so etwas verhindern?
Das ist doch wieder mal ein Klassiker:
Vikar soll Kinderpornos verbreitet haben
Sauerland
Schwere Vorwürfe gegen einen katholischen Geistlichen: Ein Vikar aus dem Erzbistum Paderborn soll in mehr als 100 Fällen Kinderpornografie besessen und verbreitet haben. Gegen den geständigen 31-Jährigen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.
Brilon – Der Geistliche aus Brilon hat die Vorwürfe weitestgehend eingeräumt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Der Mann soll das Material über das Internet verbreitet haben, wie Oberstaatanwalt Werner Wolff sagte.
Das Pfarrbüro der Gemeinde in Brilon sowie die Privaträume des Vikars wurden laut Anklagebehörde bereits im Juli nach einem Hinweis von Ermittlungsbehörden in Süddeutschland durchsucht. Dabei sei unter anderem ein Rechner sichergestellt worden, dessen Inhalt nun ausgewertet werde.
Das zuständige Erzbistum Paderborn suspendierte den Geistlichen nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst. „Wir waren fassungslos und haben natürlich sofort reagiert“, sagte Bistumssprecher Ägidius Engel. Die seelsorgerische Tätigkeit sei dem 31-Jährigen nun ausdrücklich untersagt.
Derzeit sei der Vikar, der am vergangenen Wochenende nach vier Jahren in Brilon eigentlich ins hessische Korbach hätte wechseln sollen, krankgeschrieben. Dass er jemals wieder seelsorgerisch tätig werde, sei mehr als unwahrscheinlich, sagte Engel.
han/AP
URL: www.spiegel.de/…,1518,645074,00.html
26.8.09
© SPIEGEL ONLINE 2009
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#22   clarissa colonia   23:47:07 | Sonntag, 30. August 2009
Sed, mi care, ne memine:
Beati pauperes spiritu, nam eorum est regnum caelorum!
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#21   Sefirot   23:45:10 | Sonntag, 30. August 2009
clarissa colonia: Die Perspektive hat etwas
unglaublich Positives, besonders wegen der Märth . Das geht für die Th ja mal wieder saublöd aus… Die Armen :-[
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#20   clarissa colonia   23:38:14 | Sonntag, 30. August 2009
Nun, werter Sefirot,
„vor den Glauben aller Heiligen und Märthyrer“ (Zit.)
haben doch sicher nur Thyr und Thor, oder?
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#19   Leon †   22:22:04 | Sonntag, 30. August 2009
Die Liturgie ist Nebensache,
Hauptsache heute Abend sind die erfreulichen Erfolge der LINKEN!!!
Zum Mitfreuen:
www.youtube.com/watch?v=XKTToVgAQlU&…
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#18   Sefirot   22:13:22 | Sonntag, 30. August 2009
Aber werte clarissa colonia, Sie kommunizieren
ja in einem völlig unmodernen Idiom… Wer hat denn
das verursacht…? :'( :'( :'(
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#17   clarissa colonia   22:07:49 | Sonntag, 30. August 2009
Da wird dem Unglauben ja wahrhaftig
Thyr und Thor geöffnet! Da sei Urd vor!
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#16   Shuca   21:33:59 | Sonntag, 30. August 2009
Wenn…
@smallplayer
Wer das letzte Konzil liebt,liebt doch in Wahrheit seine eigenen Sünden.Sie haben doch alle Angst vor den Glauben aller Heiligen und Märthyrer.Wenn sie wüßten wie groß die Barmherzigkeit des Vaters ist, würden sie in der Messe den Priester sofort zu Christus umdrehen.
Per Mariam ad Christum.
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#15   Paulaner †   21:13:24 | Sonntag, 30. August 2009
Mit dem 5. Gang kann man in der Stadt schneller als 50 fahren, der muß unbedingt ausgebaut werden!
r.ruhrgebietler: Es wird Zeit, das V-II als das zu outen was es in Wirklichkeit ist: häretisch, gotteslästerlich und von satans wirken durchdrungen!
Wider dem V-II mit seinen Häresien!
Joooo, manche Leute denken so verrückt, man sollte es nicht für möglich halten!
:-D
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#14   r.ruhrgebietler   21:02:56 | Sonntag, 30. August 2009
Es wird Zeit
das V-II als das zu outen was es in Wirklichkeit ist: häretisch, gotteslästerlich und von satans wirken durchdrungen!
Wider dem V-II mit seinen Häresien!
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#13   Paulaner †   20:43:34 | Sonntag, 30. August 2009
nein, es muß bei jeder Messe ein Kind geopfert werden, wie zur Zeit der alten Römer!
smallplayer: es wird Zeit, am Weg des zweiten vatikanischen Konzils festzuhalten.
Das ist den Christen damals vorgeworfen worden und die, die das vorgeworfen haben, die werden wohl wissen, woher das gekommen ist.
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#12   smallplayer   20:33:25 | Sonntag, 30. August 2009
es wird Zeit,
am Weg des zweiten vatikanischen Konzils festzuhalten.
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#11   r.ruhrgebietler   20:31:44 | Sonntag, 30. August 2009
es wird Zeit
daß überall und vebindlich nur noch die Hlg. trid. Liturgie zelebriert wird!
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#10   Berti †   18:49:01 | Sonntag, 30. August 2009
Und warum?
„In vielen Dörfern gibt es einfach keine Möglichkeit mehr, weil die Pfarrei mit anderen zusammengelegt wurde.“
Und warum, smallplayer, werden Pfarreien zusammengelegt? Weil immer weniger hingehen. Nicht umgekehrt.
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#9   Thomasius   18:48:04 | Sonntag, 30. August 2009
@Servo-di-Dio@vatican.va
Jesus Christus würde es beim praktizierten Pomp der Kirche grausen, wie man mit seiner Lehre umgegangen ist.
Ich glaube, die Pharisäer wären noch das geringere Übel.
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#8   smallplayer   18:35:58 | Sonntag, 30. August 2009
Das keiner
mehr hingeht, stimmt nicht. In vieklen Dörfern gibt es einfach keine Möglichkeit mehr, weil die Pfarrei mit anderen zusammengelegt wurde.
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#7   Berti †   18:33:28 | Sonntag, 30. August 2009
Die Sache ist doch die:
Egal ob alter oder neuer Ritus: es gehen immer weniger hin. Ist es nicht kurios, sich um den Ritus zu streiten, wenn eh keiner hingeht? Die Deutschen gehen heutzutage lieber im Wald spazieren und erholen sich an der frischen Luft, als sich in muffigen Prunkgebäuden immer denselben Katzenjammer anzuhören und der Gefahr der Schweinegrippe auszusetzen. Seht diesen Tatsachen doch mal ins Auge.
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#6   Servo-di-Dio@vatican.va †   17:35:12 | Sonntag, 30. August 2009
@ Paulaner: Da hast du recht, beim letzten Abendmahl gab es wohl keinen Weihrauch, Weihwasser usw.
Doch lasset uns an neue Traditionen anknüpfen, die Kirche ist im Laufe der Zeit sehr verändert worden.
Konzilien über Konzilien, pflasterten unseren Weg!
Auch das II. Vatikanuum ist ein Konzil dessen Gehalt wahr ist! Schließlich wurde dieses Konzil auch von einem Papst einberufen. Das Konzil zum Tridentinum war auch eine Neuerung! Schließlich blicken wir auf 2.000 Jahre Kirchengeschichte zurück. Das erste Konzil war nämlich das Konzil von Petrus dem Urpapst und Paulus dem Missionar. Es ging die Frage um, ob es Heidenchristen und Judenchristen geben darf!
Meiner Meinung ist das Geplänkel, wenn man sich um ein Konzil streitet. Selbst wenn ich gerne die Priester im Chorrock, Bassgeige und Brokat sehe, trotzdem. Alles ist erwünscht!
Da sollte man sich nicht so festfahren!
Egal ob ordentlicher oder außerordentlicher Ritus. Beide Riten können auch mal unter aller Sau gefeiert werden.
Schließlich muss ich diese Fälle und Beispiele bearbeiten und habe schon meinen Kopf darüber zerbrochen, wie man als Priester so unglaubwürdig und herzenslos auf diese Sache zugeht!
Servo-di-Dio
Commissario per le attività speciali
Ministero della Propaganda
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#5   Paulaner †   17:20:08 | Sonntag, 30. August 2009
Eine sehr traditionelle Messfeier, wie beim letzten Abendmahl.
Servo-di-Dio@vatican.va: Es ist schön heilige Messe zu feiern und Gott nahe zu sein!
Wenn das du einhälst, dann ist eine Messe im Brokat nichts entgegenzusetzen!
Traditionell halt, mit viel Weihwasser und Weihrauch, wie damals beim letzten Abendmahl, nicht wahr?
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#4   Servo-di-Dio@vatican.va †   16:47:05 | Sonntag, 30. August 2009
Es ist schön heilige Messe zu feiern und Gott nahe zu sein!
Doch glaube mir, ich kenne viele Priester die sich nur auf dieses eine beschränken, aber die Nöte der Welt sehen sie nicht!
Trotzdem, wenn ich fürwahr spreche, dass mir die heilige Messe als Höhepunkt des täglichen Lebens gilt, so ist es doch nicht minderwertig, auch die Solidarität mit den Armen, Kranken, Alten und Schwachen zu bekunden. Jesus hat zwar auch gebetet und Mahl gehalten aber er hat schließlich auch geweiht, gepredigt, gesegnet und geheilt. Herzen wie auch Gehirne, Seelen wie auch körperliche Einschränkungen.
Lass Gott in dein Gewissen sprechen und höre das Säuseln des Windes. Lass dein Gehör wachsen für das, was Gott will und von dir fordert!
Wenn das du einhälst, dann ist eine Messe im Brokat nichts entgegenzusetzen!
Servo-di-Dio
Commissario per le attività speciali
Ministero della Propaganda
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#3   Domenico Tuttisanti   16:38:42 | Sonntag, 30. August 2009
Servo
Welcher Gegensatz soll Ihrer meinung nach bestehen zwischen einer würdigen Liturgiefeier – meinetwegen auch in Brokat – und Werken der Caritas? Warum soll das eine das andere ausschließen?
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#2   Servo-di-Dio@vatican.va †   16:21:13 | Sonntag, 30. August 2009
Tatsache ist, dass Liturgie nicht uns, sondern Gott gefallen muss!
Wenn wir mit Pomp und Cirqumstance durch die Straßen ziehen. Etepetete ausleben, feinstes Brokat sehen und edelsten Weihrauch vernehmen. Kann das Gott gefallen?
Zwar ist das Würde, aber ist es den nicht würdig dem Ärmsten der Armen, dem Schwächsten der Schwachen zu helfen, als die Messe als bloßestes Beispiel der Geltungssucht zu doktrinieren.
Sicher, man soll Gott anbeten, aber man soll Gott nicht damit brüskieren. Der arme Sünder der Gott um Verzeihung durch den Priester bittet. Solle doch die Gnade empfangen dürfen!
Nicht aber wir sollen in richten, so wie es die Juden machen. Sondern allein Gott hat die Aufgabe. Zurechtweisung ist für Augustinus sinnvoll, aber das Richten nicht!
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#1   Confiteor   16:18:56 | Sonntag, 30. August 2009
Schau’n mer mal
Damals erklärte Tornielli, daß die Kardinäle und Bischöfe der Liturgiekongregation während einer März-Vollversammlung die Herstellung würdigerer Zustände im Novus Ordo gefordert haben.
Besser abwarten bis die würdigsten Zustände sich
entdecken lassen… ^-^ ;-) Vielleicht noch in diesem
Leben…Wa!
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