Eine anglikanische Schwesterngemeinschaft wird zur Mutter Kirche zurückkehren: „In der Episkopalkirche bleiben, wäre ein falsches Signal“ der Billigung.
Die Seite ‘catholicreview.org’ zeigt Fotos der bald katholischen Schwestern
(kreuz.net) Am Donnerstag konvertiert die anglikanische Schwesterngemeinschaft All Saints’ Sisters of
the Poor in Catonsville zur Kirche.
Die Stadt Catonsville gehört kirchlich zur Erzdiözese Baltimore –
im Nordosten der USA.
Die Anglikaner in den USA nennen sich Episkopalkirche.
Erzbischof Edwin F. O’Brien
von Baltimore wird die Schwestern und ihren Kaplan, Warren Tanghe, in die Kirche aufnehmen.
Der anglikanische
Prediger Tanghe überlegt gegenwärtig, katholischer Priester zu werden.
Zehn Schwestern werden die Erstkommunion
und die Firmung empfangen und danach ihre Gelübde der Armut, des Gehorsams und der Keuschheit erneuern.
Die Gemeinschaft soll als diözesanes Institut kirchenrechtlich errichtet werden.
Nur zwei Schwestern
sind verstockt. Sie wollen anglikanisch bleiben, aber mit ihren bekehrten Schwestern gemeinsam leben.
Wie sich die gemischte Gemeinschaft beim Sakramentenempfang, Gebet und Apostolat zusammenfügen wird,
muß sich erst weisen.
Die Schwestern haben sich bereits seit mehreren Jahren auf ihre Konversion vorbereitet
und die von den Aposteln überlieferte katholische Lehre studiert:
„Wir merkten, daß uns Gott schon
seit langem in diese Richtung führt“ – erklärte die Oberin, Mutter Christina, laut Zeitung ‘Catholic
Review’ der Erzdiözese Baltimore.
Sie wollen das Latein bewahren
Die Schwestern sind zwischen 59 und
94 Jahre alt. Sie tragen schöne lange Ordensgewänder und schwarze Schleier über einem weißen, hinterkopf-
und halsbedeckenden Tuch.
Der Tagesablauf der Schwestern ist mit viel Gebet und Arbeit geregelt. Sie
bieten Exerzitien an, besuchen Kranke und basteln religiöse Gegenstände und Karten.
Die Schwestern
wehrten sich in der Vergangenheit gegen den Niedergang der US-Anglikaner, besonders gegen Frauen- und
Homo-Bischöfe. Zunächst wollten sie durch ihr eigenes gutes Beispiel entgegenwirken.
Außenstehende
waren bisher der Auffassung, daß die Schwestern als Mitglieder der Episkopalkirche deren Reformen mittragen
wollten – erzählt Mutter Christina:
„Doch indem wir an Ort und Stelle blieben und nichts taten, gaben
wir ein falsches Signal.“
Danach suchten die Schwestern bei anglikanischen Splittergruppen und anderen
christlichen Gemeinschaften. Schließlich freundeten sich die Schwestern unabhängig voneinander mit dem
Gedanken an, katholisch zu werden.
Sie rechnen damit, daß sie eine Erlaubnis bekommen, das Brevier und
auch die Messe im „anglikanischen Ritus“ zu feiern.
Die Erzdiözese Baltimore besitzt nach Angaben von
Mutter Christina zehn Priester, die diesen Ritus zelebrieren – darunter Weihbischof Denis Madden.
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44 Lesermeinungen
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#43 St. Anton † 20:06:56 | Freitag, 4. September 2009
Nur zwei Schwestern sind verstockt. Na, die Verstockung wird der Gruppendruck schon noch lösen. Am besten
spricht keiner mit den beiden Apostatinnen, dann werden sie schnell daran erinnert, warum es so angenehm
ist, mit im Strom zu schwimmen!
#42 Begeisterter 13:23:03 | Donnerstag, 3. September 2009
die rettung der heidnischen kultdienerinnen ist ein zeichen, welche anziehungskraft die WAHRE kirche auszuüben
vermag. ich freue mich über deren schritt.
#41 Prälat Hinter † 13:20:31 | Donnerstag, 3. September 2009
Mutter Christina ist willkommen! Mögen noch sehr viele solcher Konvente den „Rück-weg“ in die allein
heiligmachende und eine röm.-kath. Kirche finden. Tolles Beispiel auf für manche supermodernen Ordenshäuser,
wo man denkt: ähm sind die lutherisch oder anglikanisch oder was – nein: die sollen röm.-kath. sein
???- Genau für diese ist das auch ein super stilles Beispiel… Der geneigte Leser weiss, wie ichs meine…
Also herzlich willkommen liebe EW Schwestern in der allein wahren Kirche !!!
#33 Luteranerin † 21:46:14 | Mittwoch, 2. September 2009
EvaFan Ich gehe doch davon aus, das der Landorganist wenn er denn verheiratet ist, nur neben seiner Ehefrau
liegt. Ja meine liebe, geh du mal kalt baden, net das du noch einen Stau bekommst. Orlando: Ja das
kann man sich aussuchen. Aber diese ewigen Beschimpfungen die über Homosexuelle oder andersdenkende hier
ausgeschüttet werden, die sind unerträglich. Das ist auch ein Grund warum ich diese Leute verteidige.
@Lutherin Leo Miles Ich verteidige die Homosexuellen deswegen, weil man es sich nicht aussuchen kann,
ob man hetero, bi oder homosexuell ist. Was man sich aussuchen kann, ist ob man nach Gottes Gesetzen lebt.
Für Homosexuelle heißt das Enthaltsamkeit. Für Normale heißt das sich eine Frau zu suichen und wenn
die mal ein Jahr krank ist und „es“ nicht kann, dann heißt das auch Enthaltsamkeit.
#29 Luteranerin † 21:35:50 | Mittwoch, 2. September 2009
EvaFan ne, nix nur … und so. Landorganist, ja ich weiß mein Satzbau ist manchmal etwas ulkig.
Ich hoffe doch das du nicht auf den Frauen rumstehst, höchstens neben deiner Ehefrau liegst. Was Leon
betrifft, hab den Eintrag noch nicht gefunden, muß noch ein wenig suchen.
#26 Luteranerin † 21:24:53 | Mittwoch, 2. September 2009
EvaFan huhu, ich hab doch nix gegen Männer, aber ich steh halt auch auf Frauen. Leo Miles Ich verteidige
die Homosexuellen deswegen, weil man es sich nicht aussuchen kann, ob man hetero, bi oder homosexuell
ist.
#23 Leo Miles 21:20:02 | Mittwoch, 2. September 2009
@Luteranerin Richtig, darum ging es jetzt primär. Wenn du es selbst nicht „auslebst“, warum befürwortest
du es dann aber trotzdem und verteidigst hier auch noch die armen verwirrten Homoperversen mit Zähnen
und Krallen??
#21 Brandenburgis 21:15:56 | Mittwoch, 2. September 2009
In Bf Williamson dürfen wir einen der treuesten Verteidiger des katholischen Glaubens und der Menschenrchte
sehen! Ich bitte jeden Leser, noch heute abend einen Rosenkranz für ihn zu beten!
#20 Luteranerin † 21:14:53 | Mittwoch, 2. September 2009
Leo Miles Ich habe es hier schon mal kundgetan, das ich zwar bi bin, aber es seit etlichen Jahren nicht
auslebe. Darum ging es dir doch in deiner Frage oder täusche ich mich?
#18 Leo Miles 21:10:30 | Mittwoch, 2. September 2009
@Luteranerin Wenn du dich nach dem Evangelium richten willst, warum reagierst du dann negativ oder überhaupt
nicht auf Kapitel 1 des Römerbriefes (insbesondere ab Vers 22) ?
#17 Luteranerin † 21:07:30 | Mittwoch, 2. September 2009
Leo Miles Das Evangelium hat mich noch nie kalt gelassen. Der Prunk der Piussler aber schon, das heißt
nicht das ich moderne Kirchen bevorzuge. Ich mag romanische Kirchen.
#15 Leo Miles 21:02:46 | Mittwoch, 2. September 2009
@Luteranerin Nicht jeder Sünder bekehrt sich. Dazu gehört auch etwas Verstand und ein offenes Herz und
die Abkehr von Perversionen. Anders funktioniert es nicht. Wen das Evangelium kalt läßt, den wird auch
die Heilige Messe nicht unbedingt bekehren…
#12 Luteranerin † 15:04:03 | Mittwoch, 2. September 2009
stimme der vernunft, Pascal Na gut, dann habe ich mich getäuscht. Ich brauch die Piussler sicher nicht,
ich war in meinem Nachbarort, bei den Piusslern in einer tridentinischen Messe, seufz. Das hat mich auch
nicht bekehrt. Die wollen einfach bleiben, was und wie sie schon immer waren, den Papst nehmen sie halt
als kleineres Übel gegenüber einer Bischöfin in Kauf und trösten sich wie 97% aller Katholiken damit,
dass Rom weit weg ist und den normalen Katholen unbehelligt lässt. Den Spruch kenne ich übrigens von
meiner Oma und meinen Eltern, die kath. sind.
@Luteranerinnen Ich hätte nur vermutet das dise Anglikanerinnen eher zu den Piusslern gehen würden.
Bewahre! Die wollen ja ihren anglikanischen Ritus und ihre englische Liturgiesprache beibehalten und nicht
irgendwelche ihnen völlig fremden lateinischen Opferriten vollziehen. Die wollen einfach bleiben, was
und wie sie schon immer waren, den Papst nehmen sie halt als kleineres Übel gegenüber einer Bischöfin
in Kauf und trösten sich wie 97% aller Katholiken damit, dass Rom weit weg ist und den normalen Katholen
unbehelligt lässt.
#10 Pascal123 14:44:18 | Mittwoch, 2. September 2009
@Luteranerin Ich glaube selbst dem konservatistem Anglikaner sind selbst die Piusse zu spinnert und Antisemitisch.
Nun gut wem sind die das nicht außer ewiggestrigen Tradis mit nem bisschen braunem Gedankengut.
#9 Luteranerin † 14:38:24 | Mittwoch, 2. September 2009
wassers Ich bin keine Theologin, auch wenn sie das glauben mögen. Ich bin auch keine Satanistin. Ich
hätte nur vermutet das dise Anglikanerinnen eher zu den Piusslern gehen würden.
Luthersche Hure! Sie wollen „Theologin“ sein, Sie sind nach allem, was man liest, Satonologin und sollten
in der lutherischen Satanssekte wirken, denn dort haben Sie leichtes Spiel. Sich über Anglikanerinnen,
die durch die nicht zu bremsende Geilheit Heinreichs XIII in die Häresie gezogen wurden, ist Schmutz,
der dem der Konzilshäretiker gleichkommt.
Latein bewahren? Bei den Episkopalen gibt es kein Latein und die Schwestern wollen ihren anglikanischen
Ritus beibehalten. Was hat das also mit Latein zu tun?
#6 Gunsenum 13:02:38 | Mittwoch, 2. September 2009
Nicht mehr die Jüngsten? Bei uns in Rheinhessen spricht man da eher von „Spinnweb“…Habt ihr (evt. wutschäumende)
Erklärungen dafür, dass sich dieser latinophile Konvent nicht zu Euch hin orientiert? Ist doch schon
bemerkenswert!
#5 eigerhar † 13:02:08 | Mittwoch, 2. September 2009
Anglikaner und Piusbrüder @Gusen… Die Anglikaner der High Church sind zum Teil konservativer als die
Piusbrüder. (Liturgie, Kleidung, Gregor. Gesang …). Die Traditionalisten werden schon seit Anbeginn
von Anglikanern aufgesucht. Das wird auch in diesem Fall so sein.