(kreuz.net) „Ohne die pensionierten Priester sähe die katholische Kirche recht alt aus.“ Das erklärte
die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ am 14. August.
Als Beispiel erwähnt das Blatt die Diözese Limburg:
Dort gibt es 130 Priester im Pensionsalter – jene nicht mitgezählt, die jenseits der 65 Jahre noch eine
reguläre Aufgabe innehaben.
Die Zeitung stellt den Frankfurter Priester, Hw. Franz Beffart, vor, der
im November achtzig Jahre alt wird. Er ist offiziell seit zehn Jahren im Ruhestand.
Doch in dieser Zeit
hat er viermal Pfarreien als Administrator geleitet. „Es ist selbstverständlich, daß ich geholfen habe,
der Leute wegen“ – zitiert die ‘Frankfurter Allgemeine’ den Priester.
Die Zeitung erwähnt auch den früheren
Frankfurter Stadtdekan, Hw. Klaus Greef (79).
Hw. Greef hat auch Pfarreien verwaltet, wo er nur für
die Seelsorge verantwortlich war, während ein Laie die administrativen Vollmachten innehielt.
„Diese
Aufgabenaufteilung zwischen Priestern und Pastoral- oder Gemeindereferenten wird es nach dem Willen des
Bischofs allerdings nicht mehr geben“ – kommentiert die ‘Frankfurter Allgemeine’.
Hw. Greef hält es
mit Goethes Iphigenie: „Ein unnütz’ Leben ist ein früher Tod“. Es macht ihn zufrieden, noch gebraucht
zu werden: „Eine Aufgabe zu haben ist gut.“
Nach Angaben der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt
Georgen in Frankfurt bereiten sich derzeit zwölf Männer im Studium auf das Priesteramt vor.
In den
vergangenen drei Jahren wurde je ein Mann zum Priester geweiht: „Die Alterspyramide der Priester ist ein
auf der Spitze stehender Tannenbaum“, zitiert die Zeitung einen anonymen Resignaten.
Er sieht im Zölibat
den „wichtigsten Grund für den Priestermangel“.
Für den „Fehler“, an dieser Regel festzuhalten, wolle
er im Alter aber „nicht den Buckel hinhalten“ und mit 65 in den Ruhestand gehen.
Der älteste Geistliche
im Bistum, der noch regulär Pfarrer ist, ist Hw. Artur Gläßer. Er wird Ende dieses Monats 76 Jahre
alt und hält im Frankfurter Norden die Stellung.
Dort solle ein sehr großer Pastoraler Raum geschaffen
werden, wie er schildert: „Dann werde ich wohl fällig.“
Bischof Tebartz-van Elst von Limburg geht davon
aus, daß sich die Zahl der Gläubigen „wegen der demographischen Entwicklung“ von derzeit 680.000 innerhalb
der nächsten 25 Jahre um bis zu 204.000 reduzieren wird.
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79 Lesermeinungen
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#78 franziskus 07:27:42 | Samstag, 5. September 2009
@joberens: Zölibat grundsätzlich gut Bitte nicht das Kind mit dem Bad ausgießen! Sogar Sportler (in
China) müssen jahrelang zölibatär leben, um Höchstleistungen für ihr Land zu erreichen. Kulturelle
Höchstleistungen haben durch viele Jahrhunderte die kirchlichen (freiwillig zölibatären) Klosterbertriebe
vollbracht. Evangelische Christen beneiden die Katholiken schon lange darum, dass der Pfarrernachwuchs
ständig neu aus dem Volk kommt und nicht durch Inzucht degeneriert. Daher wäre ein freiwilliger Zölibat
auf Zeit für Akademiker (etwa bis zum 40. Lebensjahr) – mit humanen Lösungen für unbedingt Heiratswillige –
ein guter Kompromiss, der natürlich eine familiär stationäre (einfacher theologisch gebildete) Berufsgruppe
von zu Priestern geweihten erprobten Familienvätern (viri probati) voraussetzt. Reine Zukunftsmusik??
#77 joberens 10:12:35 | Freitag, 4. September 2009
Nochmals zum Pflichtzölibat Das Pflichtzölibat ist eine eine aufgezwungene Menschseinsbeschneidung denn
ohne sich diese Menschseinsbeschneidung aufderängen zu lassen kann Niemand Priester werden. So dürfte
das Pflichtzölibat, wegen dieser aufgezwungenen Menschseinsbeschneidung wohl auch kaum gottgefällig
sein sondern vielleicht sogar eher eine Versündigung derer darstellen, die es Menschen aufzuzwingen versuchen,
die sich ganz Gott opfern und ihm dienen wollen. Diese Menschseinsbeschneidung ist so erste und Hauptvoraussetzung
für ein Priestertum. Das Pflichtzölibat ist eine rein menschliche Erfindung die nichts mit Jesus und
dem Evangelium zu tun haben kann. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#75 franziskus 07:18:16 | Freitag, 4. September 2009
Erzb.Berg:Pensionisten sind beste Kapläne Man muss nicht, aber man kann. Mit dem Pensionsalter 75 wie
in Österreich scheint das schon etwas schwierig zu sein. Apostolisch gesinnte Priester könnten ab 65-67
Jahren noch segensreich wirken, befreit von allen bürokratischen oder organisatorischen Verantwortungen.
Ein solcher hat bei uns folgenden Emailrundbrief versandt: Zunächst herzlichen Gruß meinen bisherigen
Aushilfepfarren und denen, die es noch werden wollen! Bisher durfte ich fast lückenlos sonntags auswärts
aushelfen. Nach 50 ortsgebundenen Dienst- oder Amtsjahren, macht es direkt Spaß als mobiler Aushilfspriester
hilfreich unterwegs zu sein. Als solcher werde ich extra besoldet und die termingeplagten Pfarrer oder
Pfarrverbände müssen nur jeweils 15.- EUR plus Stipendienanteil aufbringen Variatio delectat, Abwechlung
erfreut nicht nur mich, sondern auch die Pfarren, wo es doch laut anonymer Umfragen eines Pastoralinstituts
mindestens vier spirituell unterschiedlich eingestellte Priestertypen gibt.
#73 pneumat 23:50:31 | Donnerstag, 3. September 2009
JMX:Kindliches Gemüt? Ist damit Demenz gemeint, oder wie jetzt? Ausnahmsweise* wird erklärt: Mat 18:2
Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei
denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. *1Kor 5,11-13
#71 pneumat 23:25:23 | Donnerstag, 3. September 2009
Entschuldigung für den Verschreiber* Alte Priester können nichts Verwerfliches sein. „Priester im Pensionsalter“
Im Gegenteil, zur Beichte und zu anderer diskreten Lebensberatung sind sie besser geeignet als die Jüngeren.
Das Hauptkriterium wäre, ob sie glaubwürdig sind, ein kindliches Gemüt haben, inbrünstig an Christus
glauben, nachts im Gebet die Tränen um ihr sündiges Adam-Wesen vergiEssen und an allem eine altväterliche
Enthaltsamkeit üben. Solche Alten sind sogar vorzuziehen. *für Schriftgelehrten und Pharisäer
#68 pneumat 23:05:11 | Donnerstag, 3. September 2009
„Priester im Pensionsalter“ Alte Priester können nichts Verwerfliches sein. Im Gegenteil, zur Beichte
und zu anderer diskreten Lebensberatung sind sie besser geeignet als die Jüngeren. Das Hauptkriterium
wäre, ob sie glaubwürdig sind, ein kindliches Gemüt haben, inbrünstig an Christus glauben, nachts
im Gebet die Tränen um ihr sündiges Adam-Wesen vergissen und an allem eine altväterliche Enthaltsamkeit
üben. Solche Alten sind sogar vorzuziehen.
#65 Leon † 18:40:07 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Rosa-Buch ist wirklich gut Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die vielendie Augen öffnen kann. Wir
brauchen noch mehr solche Entlarvungen der Machenschaften des Klerus – schonungslos muss offen gelegt
werden, was dem „Kirchenvolk“ verschwiegn werden soll. Dazu gehören auch die sexuellen Übergriffe katholischer
Pfaffen zum Nachteil von Kindern. Für solche Täter: Lebenslanges Berufsverbot und harte Arbeit im Steinbruch –
bis zum Umfallen!
#64 joberens 17:58:11 | Donnerstag, 3. September 2009
nochmals für eigerhar der nicht richtig gelesen hat – Menschseinsbeschneidungen nicht gottgefällig Der
Pflichtzölibat wird hier immer wieder damit begründet, daß die Priester allein Christus Dienen sollen,
nach wollen wird da nicht gefragt. Wer weiß denn, und wer fragt da danach, ob Christus und Gott nicht
viel mehr Wohlgefallen und Freude an ganz normal verheirateten Priestern haben könnte? Wird da nicht
zu viel amtskirchlich versucht, Gott einfach zu übergehen, zu bevormunden und wie einen alten Mann zu
behandeln, der nicht mehr so alles mit bekommt?? Gott hat dem Menschen die ganz normale Sexualität doch
nicht als etwas schlechtes oder gar als Sündenfalle gegeben sondern doch eher als großes, wunderbares
Geschenk und Bereicherung des Leben. So dürfte es sogar eine kaum noch zu überbietende Amtsanmaßung
Gott gegenüber sein, wenn Menschen, was auch für den Papst gilt, Mitmenschen, die sich zu einem besonderen
Dienst für Gott berufen fühlen, dies davon abhängig machen, daß sie dafür eine riesige Menschseinsbeschneidung
in Kauf nehmen. Mit welchem Recht eigentlich? Sollte man sich im Vatikan, auch in dieser Sache, nicht
wieder mehr auf Jesus und das Evangelium zu besinnen versuchen? Sollte man sich nicht wieder mehr des
Größen- und Standesunterschiedes Gott und einer Eintagsfliege gleichen Menschen wieder mehr bewußt
werden? Ist die Selbstherlichkeit nicht eines der größten eingeschlichenen Übel in unserer kath. Kirchenführung?
Man sollte endlich wieder erkennen, daß nicht der Papst und der Vatikan sondern Gott ganz allein Mittelpunkt
unserer Kirche ist und sein kann.
#63 Ansgar 17:45:15 | Donnerstag, 3. September 2009
Nanu,… … das sind ja übelklingende Töne wie aus einer Holzknechtsauna. „Arschloch“, „verkacken“.
Um das gesellschaftliche Niveau bei den Werteverweigerern steht es übel, und pestillenzartiger Gestank
entweicht ihren flachen Gedanken. @ Confitür: Das Leben sollte man mit sinnvollerem füllen als der Lektüre
des seine Gelübde verratenden de Rosa, dennoch: Ich habe den Fehler gemacht und seine schlichte Prosa
gelesen. Alles Unfug. So läßt er den Papst Benedikt V., der bekanntlich traurig in Hamburger Exil verblich,
als Sittenstrolch in einer Jauchegrube enden. De Rosa hat das frei erfunden. Von diesem Idioten soll ich
etwas lesen? Das ist eher etwas für Cretins, die „verkacken“ für ein angemessenes Vokabular halten.
#62 Paulaner † 17:40:26 | Donnerstag, 3. September 2009
typisch kreuznet, Kategorien in der Wurstmaschine. Fridericius: Päpste sind keine heiligen Männer –
jedenfalls nicht per se. Brillante Theologie, Respekt! Heilig ist nicht der Mann sondern das Amt. Und
helig bedeutet, egal was die verlogenen Eierköpfe in den 2000 Jahren dazu gedichtet haben, dem Heil dienlich =
vorbildlich.
#61 Confiteor 17:28:52 | Donnerstag, 3. September 2009
Ansgar: Und Sie machen vor lauter Angst Heldenblut in die Unterhose, weil Sie sich verkacken würden vor
lauter Angst, ein Buch wie das von Peter de Rosa überhaupt zu lesen. Dabei steht es nicht auf dem Index.
Sie müssten die Lektüre nicht beichten…
#60 Fridericius † 17:24:55 | Donnerstag, 3. September 2009
Ansgar: Päpste… Päpste sind keine heiligen Männer – jedenfalls nicht per se. Es gab Heilige unter
den Päpsten, sicher, aber alleine durch den Titel wird niemand heilig, auch wenn es „Heiliger Vater“
heisst. Und im übrigen „plappere ich nicht nach“, Sie Arschloch.
#59 smallplayer 17:23:58 | Donnerstag, 3. September 2009
Es ist nur folgerichtig, dass das Zölibat fällt. Das alleine reicht aber noch nicht aus, um die Probleme
der RKK zu lösen. Der nächste Schritt sollte die Zulassung von Frauen zum Priesteramt sein.
#57 Thomasius 16:40:23 | Donnerstag, 3. September 2009
@Ansgar Warum gibt es eigentlich so zahlreiche Pastoralreferenten und so wenig jüngere Priester? Warum
gibt es so viele Unierte Kirchen, die den Papst anerkennen aber den Zölibat nicht praktizieren? Bei diesen
Kirchen wie auch bei der Orthodoxie wird der Zölibat nur von dem höheren Klerus – der aus den Mönchsorden
besetzt wird – verlangt. Was ist daran so schrecklich? Der Umstand dass gerade einige Päpste und hochrangige
Kleriker der römischen Kirche sich konkubilen „geleistet“ haben?
#56 Ansgar 16:35:44 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Großwildjäger Naivling! De Rosa ist ein gefallener Priester, hat deshalb ein schlechtes Gewissen.
Zur Bekämpfung desselben schreibt er freche Bücher. Flektion nennt man das in der Psychologie. Das eigentlich
Tragische: Diese Bücher finden auch noch schlichtgemütige Leser wie Großwildjäger.
#55 eigerhar † 16:35:24 | Donnerstag, 3. September 2009
Beschneidungen nicht gottgefällig @joberens Dass Beschneidungen nicht gottgefällig sind weiss hier jeder.
Aber was, bitte sehr, sollen Menschheitsbeschneidungen sein. Das katholische Zölibat soll eine Beschneidung
sein? Wo die Bibel die Beschneidung eindeutig verwirft!!! Wie man einen Menschen beschneidet ist mir klar.
Aber wie soll man die Menschheit beschneiden?
#54 Großwildjäger 15:42:24 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Ansgar: Mitnichten! Ich empfehle Ihnen z. B. mal die Lektüre des Buches „Gottes erste Diener“ von Peter
de Rosa. Sollte Ihnen der Autor nicht bekannt sein: de Rosa ist Absolvent der Gregoriana, der wichtigsten
päpstlichen Universität…
#53 joberens 15:40:13 | Donnerstag, 3. September 2009
Menschseinsbeschneidungen dürften nicht gottgefällig sein Der Pflichtzölibat wird hier immer wieder
damit begründet, daß die Priester allein Christus Dienen sollen, nach wollen wird da nicht gefragt.
Wer weiß denn, und wer fragt da danach, ob Christus und Gott nicht viel mehr Wohlgefallen und Freude
an ganz normal verheirateten Priestern haben könnte? Wird da nicht zu viel amtskirchlich versucht, Gott
einfach zu übergehen, zu bevormunden und wie einen alten Mann zu behandeln, der nicht mehr so alles mit
bekommt?? Gott hat dem Menschen die ganz normale Sexualität doch nicht als etwas schlechtes oder gar
als Sündenfalle gegeben sondern doch eher als großes, wunderbares Geschenk und Bereicherung des Leben.
So dürfte es sogar eine kaum noch zu überbietende Amtsanmaßung Gott gegenüber sein, wenn Menschen,
was auch für den Papst gilt, Mitmenschen, die sich zu einem besonderen Dienst für Gott berufen fühlen,
dies davon abhängig machen, daß sie dafür eine riesige Menschseinsbeschneidung in Kauf nehmen. Mit
welchem Recht eigentlich? Sollte man sich im Vatikan, auch in dieser Sache, nicht wieder mehr auf Jesus
und das Evangelium zu besinnen versuchen? Sollte man sich nicht wieder mehr des Größen- und Standesunterschiedes
Gott und einer Eintagsfliege gleichen Menschen wieder mehr bewußt werden? Ist die Selbstherlichkeit nicht
eines der größten eingeschlichenen Übel in unserer kath. Kirchenführung? Man sollte endlich wieder
erkennen, daß nicht der Papst und der Vatikan sondern Gott ganz allein Mittelpunkt unserer Kirche ist
und sein kann.
#52 Ansgar 15:37:25 | Donnerstag, 3. September 2009
Sie plappern,… … Fridericus, Sie plappern alles nach. Ungeprüft, das schadet Geist und Seele. Päpste
sind heilige Männer, auch wenn niedrige Neidinge an ihnen kritteln und kratzen. Und Ihre Analyse der
Motivation zur Ergreifung des Priestertums: haarsträubend. Gerade heute kämpft die heilige Kirche doch
mit den saturierten Kirchensteuer-Geistlichen, krawattentragenden Dicken mit in sterilen Tagungshäusern
breitgesessenen Hintern. Materiell geht es denen viel besser als dem Pfründe-Dorfpfarrer von einst. Die
verweltlichen Geistlichen sind es, die der Kirche schaden und die Gotteshäuser leeren. Heilsam für die
Kirche sind Armuts- und Schlichtheitsbewegungen – freilich nicht von jener geistigen Schlichtheit, unter
der Sie bitter leiden. @ Großwildjäger. Ihre Analyse ist vollkommen ahistorisch und paradox. Fällt
Ihnen das nicht auf?
#50 Großwildjäger 15:26:06 | Donnerstag, 3. September 2009
@ NOM-OPFER 1991: Das ist keine „Verschwörungstheorie“. Diese Angaben finden Sie in jedem seriösen Werk
über die Geschichte der Kirche! abgesehen von Veröffentlichungen der Pius-Brüder…
#49 Fridericius † 15:20:49 | Donnerstag, 3. September 2009
Nom-Opfer und Ansgar Ich bin weder für noch gegen den Zölibat, das mal zuerst. Aber: Was Sie hier verzapfen
ist nicht zum Aushalten. Der für alle Priester verpflichtende Zölibat ist keine „heilige Maßnahme“,
sondern ein menschengemachtes Gesetz, was die allermeisten höheren Kleriker (und es steht zu vermuten,
auch die kleinen Priester) jahrhundertelanng nicht davon abhielt, sich Konkubinen zu erhalten und (bei
manchen Päpsten weiss man das) viele Kinder mit diesen zu zeugen. Nur konnten sie diese Konkubinen eben
nicht heiraten. Daß es heute so ein Problem ist für Priesterberufungen liegt nicht daran, dass die Priester
früher irgendwie besser gewesen wären – es liegt schlicht an der Information und daran, dass die Menschen
heute als Priester nicht mehr wirtschaftlich besser (wie es Jahrhunderte lang der Fall war), sondern eher
schlechter als das „gemeine Volk“ dastehen. Früher war der Priester oft der gebildetste, angesehndste
und wohlhabendste Mann im Dorf – dafür nahm man das theoretische Zölibat schon in Kauf. Heute hingegen
ist der Priester gestresst, hat nicht das beste Gehalt und angesehen… naja, kommt aufs Dorf an. Wieso
also sollte er den Zölibat in kauf nehmen? Und kommen Sie nicht mit „wahre Brufung“… die pekuniären
Gründe waren es früher oft, Priester zu werden – von Bischöfen ganz zu schweigen. Bistümer wurden
höchstbietend versteigert, manchmal war der Käufer nichtmal Kleriker und musste noch schnell geweiht
werden… Berufung? Hah!
#48 Gunsenum 15:20:18 | Donnerstag, 3. September 2009
@nom Nein ist es nicht! Das ist die materialistisch Rechtfertigung! Und materialistische Rechtfertigungen
und Erklärungsansätze liegen Menschen und INstitutionen leidr meist näher, als die idealisitschen.
Auch wenn Gegentieliges vertreten oder behauptet wird!
#46 Ansgar 15:18:51 | Donnerstag, 3. September 2009
Sinnvoll, fomm und heilig… … ist der Zölibat für Priester, Ordensleute und auch berufene Laien;
wer anderes meint, ist nicht gescheit. Der Priesterzölibat in der lateinischen Kirche hat sich seit Jahrhunderten
als probat bewährt. Er ist auch frech, unangepaßt, macht frei. Er ist edel und kühn. Ein Abenteuer
mit Gott, bis das Herz ruht in ihm. Ein Opfer durch die Liebe für die Liebe, als Lohn: Liebe. Wer wollte
da widersprechen?
#44 Großwildjäger 15:16:34 | Donnerstag, 3. September 2009
Wenn man… …aufmerksam die Kirchengeschichte liest, dann kommt man nicht an der Tatsache vorbei, dass
der Zölibat eingeführt wurde, damit der Kirche das eventuelle Vermögen der Priester zufällt und nicht
seiner möglichen Familie.
#43 NOM-OPFER 1991 15:12:13 | Donnerstag, 3. September 2009
@ magnum Die Katholische Kirche ist die einzige von Jesus Christus eingesetzte Kirche. In keiner anderen
ist das Heil zu finden. Warum muss das alles haargenau in der Bibel stehen? Sind wir etwa Protestanten
sola scriptura, oder was?
#42 Confiteor 15:09:36 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Zözlibat hat überhaupt keine biblische Qualität und ein Dogma ist es auch nicht. Es könte per
Federstrich abgeschafft werden und die heilige Mutter und deren Preiester von einem unseligen Joch befreien…!
#41 Magnum X 15:09:14 | Donnerstag, 3. September 2009
Kirche @NOM-OPFER 1991: Warum nicht? Ob katholisch, evangelisch oder orthodox, keine dieser Kirchen findet
eine Berechtigung in der Bibel und kann daher aus rein christlicher Sicht als die wahre Kirche angesehen
werden.
#39 Ansgar 15:06:01 | Donnerstag, 3. September 2009
Wer fordert den Zölibat? Verführte, Mißgeleitete sind es. Sie öffnen ihr Ohr der Schlange. Deren süßes
Gelispel und Gewisper ist ihnen Gesetz. Wissen diese nicht, daß Satan alles tut, die Kirche zu schwächen?
Was geschieht mit jenen kirchenähnlichen Vereinigungen ohne Zölibat? Volle Häuser, Eintrittswellen?
Warum ist die altkatholische „Kirche“, die doch alle Forderungen der Modernisten erfüllt hat, ein unattraktiver
Haufen Welt-Kot, den niemand ernst nimmt? Und: Warum treten alle Zölibats-Trompeter nicht in jene alkatholische
Sekte mit verheirateten Priestern, Frauenpriestern etc. ein und lassen die Wissenden in Ruhe?
#38 NOM-OPFER 1991 15:04:46 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Magnum X Die katholische Kirche steht außer Konkurrenz. Sie ist die einzige Kirche die es gibt und
braucht sich deshalb um ihre Dominanz keine Sorgen zu machen. Oder wollen Sie die Evangelen als Kirche
bezeichnen?
#37 Magnum X 15:02:38 | Donnerstag, 3. September 2009
Warum nicht Warum sollten Priester keine Ehen eingehen sollen? Die kath. Kirche muss endlich menschlich
werden, wenn sie die dominierende Kirche bleiben will.
#36 Biene Maja 15:02:36 | Donnerstag, 3. September 2009
eigerhar das hab ich erlebt vor Jahren auf dem Platz den ich jetzt sitze bekam ich meine Berufung das
ich die Kraft die ich für einen Partner gebraucht hätte Christus gebe ganz freiwillig und von da ging
es mir besser und kann vieles ertragen wie Ihr wisst da kam Reue über meine Sünden meines Lebens von
da an hält ER mich und trägt mich die Biene Maja ER führte mich ins Licht seiner Wahrheit . ansatzweise
bekomme ich das schon hin. es ist Gnade.
#34 NOM-OPFER 1991 14:46:26 | Donnerstag, 3. September 2009
@joberens Sollte man sich amstkirchlich nicht endlich dazu druchringen, auch den Priestern ein ganz normales
Sexualleben zu gönnen? Was soll denn am Zölibat unmenschlich oder eine Beschneidung der Lebensqualität
darstellen? Es wird ja ohnehin niemand gezwungen Priester zu werden und somit den Zölibat zu halten.
Wenn die Berufung zum Priestertum am Zölibat scheitetert, dann kann dies keine echte Berufung gewesen
sein. Wer Christus liebt und ihm nachfolgen will, der wird mit Freuden den Zölibat halten. Im Konkubinat
lebende Priester sind gefallene Persönlichkeiten, die sich ihrer Weihe gegenüber als unwürdig erwiesen
haben! Frage: Seit wann ist eine ausgelebte Sexualität ein Menschrecht?
#33 Alois Bischof 14:35:34 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Zölibat gibt es in den soziologischen Konstrukten „Kirchen“ auch sonstwo nicht mehr. Und dennoch
gibt es immer weniger evangelische Pfarrer die sich in der Altliberalität und mit sterbenden FeministInnen
ausbluten lassen wollen durch linksliberale Theologie. Auch bei der anglikanischen Gemeinschaft hat es
nichts geholfen. In der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche gibt es gerade viele Berufungen in
den zölibatären Orden – weil man die verheirateten Priester seit jeher als weniger ausgebildet und missionarisch
betrachtet. Das Zölibat ist eine heilige Disziplin der lateinischen Kirche. Nur Abtrünnige fordern ihre
Abschaffung. Dessen ungeachtet sind auch verheiratete Priester der Ostkirchen gute und heilige Priester
in vielen Fällen. Keiner soll ihnen dieses Privileg wegnehmen und diese Tradition ihrer Teilkirchen.
Die lateinische Kirche behält jedoch das Recht, zum Priestertum nur diejenige zu erwählen, die sich
dem Zölibat um des Himmelreichs Willen verpflichtet haben. Die hl. Priesterweihe ist kein Recht, sondern
eine Ehre, eine Gnade. Das soll in unseren verkrusteten egalitären Gesellschaftsstrukturen mal klargemacht
werden. Nicht jeder hat das Recht Priester zu werden – auch nicht jeder, der zölibatär lebt. Es gibt
Fälle, wo Benediktiner die sich auf die Priesterweihe vorbereitet hatten, noch Jahrzehnte darauf warten
mussten. Für Sozialarbeiter in Pfarreien der Konzilskirche und für Kirchen von Unten-Agnostiker ist
eine Priesterweihe ohnehin verschwendete Gnade.
#32 joberens 14:32:16 | Donnerstag, 3. September 2009
Aufgezwungene, unbegründbare Menschseinsbeschneidung Sollte man sich amstkirchlich nicht endlich dazu
druchringen, auch den Priestern ein ganz normales Sexualleben zu gönnen? Die Sexualität ist doch ein
großes Gottesgeschenk an den Menschen und dient zum allgemeinen Wohlbefinden, ist Bereicherung des ganz
normalen Menschseins und auch der allgemeinen Ausgeglichenheit. Die fragliche amtskirchliche Einstellung
zur normalen menschlichen Sexualität ist ja auch eine rein menschliche Erfindung und hat nicht das Geringste
mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Sogar Jesus dürfe ein ganz normales Verhältnis zu Sexualität gehabt
haben, denn er hat doch zu allem, was ihm wichtig erschien etwas gesagt. Zur menschlichen Sexualität
hat er sich bekanntlich nie geäußert, was doch eigentlich bedeuten müßte, daß er kein Problem damit
hatte, ja sie als Mensch vielleicht sogar selbst gelebt hat. Wozu versucht man dann den Priesteramtskandidaten
diese unsinnige Menschseinsbeschneidung aufzudrücken? Wenn das schon nichts mit Jesus und dem Evangelium
zu tun hat, kann der Grund ja eigentlich nur darin zu suchen sein, daß die Herren in Purpur, die Priesteramtskandidaten
diese Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen versuchen, Befriedigung daran finden und das Ganz nichts mit
Gott zu tun hat. So kann von einem heiligen Pflichtzölibat auch nicht gesprochen werden. So ist es doch
auch druchaus verständlich, daß kaum noch selbst denkende Männer sich einen Pflichtzölibat aufschwatzen
lassen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#27 NOM-OPFER 1991 14:06:16 | Donnerstag, 3. September 2009
Ich halte die Katholizität der uniierten Orientalen ohnehin für fragwürdig. Da sind mir die Orthodoxen
lieber! Die machen wenigstens keinen Hehl daraus, dass sie Schismatiker sind. Auch wenn da die Meinungen
auch auseinandergehen…
#26 Begeisterter 14:04:48 | Donnerstag, 3. September 2009
in leben in keuschheit gibt dem priester erst die kraft, seine triebe zu besiegen und sich ganz in den
dienst der kirche zu stellen. wir bräuchten mehr solcher seelsorger!
#24 Biene Maja 14:01:05 | Donnerstag, 3. September 2009
Antwort dass Sie ungehindert GV haben können denken statt ans Gebet nur an Sex in der Nacht und lassen
den leidenden Jesus alleine das finde ich schade für die Kirche der Opfergedanke ist abhanden gekommen
darum unwürdig auch das heiligste Messopfer zu zelebrieren da geht es um das Kreuz und Auferstehung des
Herren in der heutigen Zeit ist ja das Kreuz vorherrschend zum feiern haben wir wenig mein Eindruck die
Biene Maja PS. das bezeugen die Austrittszahlen es wird zunehmend Gottlos.
#23 NOM-OPFER 1991 14:00:20 | Donnerstag, 3. September 2009
@ colonia Es gibt ohnehin nur ein gültiges Priestertum, welches da ist das der römisch-katholischen
Kirche. Die Orientalen können da nicht mithalten.Deren Befügnis leitet sich einzig von der Gnade der
katholischen Kirche ab! Anmerkung: Verheirate Priester können bei den Orientalen keine Bischöfe werden.
Sollte doch zu denken geben, oder?
So, so … „Fällt der Zölibat,so fällt das Priestertum.“ Ob dann die rechtmäßig verheirateten Klerikr
der orientalischen Kirchen ungültig das Weihesakrament empfangen haben?
#21 NOM-OPFER 1991 13:44:49 | Donnerstag, 3. September 2009
Zölibat Der heilige Zölibat ist nicht das Problem, das den Priestermangel herbeigeführt hat. Ein Priester
der wahrhaft im katholischen Glauben verwurzelt ist und den Heiland Jesus Christus über alle Maßen liebt,
den schreckt der Zölibat nicht ab. Vielmehr ist dieser dann logische Konsequenz der Liebe zu Christus,
dei keine weltliche Nebenbuhlerin duldet. Fällt der Zölibat,so fällt das Priestertum. Schauen Sie doch
wie weit es in der evangelischen Glaubensgemeinschaft(nicht Kirche) gekommen ist. Diese protestantischen
Pastoren können wir als Katholiken unmöglich ernst nehmen. Der Zölibat muss bleiben! In diesem Sinne
GOTTES SEGEN o^/
#20 eigerhar † 13:33:39 | Donnerstag, 3. September 2009
Unwürdige Priester @Thomasius Frage: Wie das? Sind Priester mit Kindern, als Präderasten o.ä. „würdig“?
Das sind genau die, welche die Abschaffung des Zölibats fordern.
#19 Leon † 13:21:22 | Donnerstag, 3. September 2009
@eiterhar: Warum im Konjunktiv all dieses schreiben: „Dann kämen alle Versager, Homosexuellen und Pädophile,
die es im Leben versagt haben und würde sich nach dem Lustprinzip das heilige Priesteramt anmassen, da
sie trotz ihres versauten Lebens noch einen Beruf hätten.“ Leicht modifiziert und richtig dazu hieße
es so: „Schon sehr lange kommen ins Priesteramt Versager, Homosexuelle und Pädophile, die anderswo versagt
hätten und maßen sich das Priesteramt an, da sie so trotz ihres versauten Lebens einen Beruf haben“.
Das ist so!
@ Romulus Am besten du wanderst nach Nordkorea aus. Dann bist du im Atheistenparadies. Das zeigt wieder
mal die Unwissenheit von Wüstenfeegläubigen. Nord-Korea ist eine Theokratie, genaugenommen eine Thanatokratie
oder Mausolokratie. Ihr aktueller politischer Führer ist ein Mann, der seit Jahren tot ist, sein Sohn,
bei dessen Geburt die Vögel im Land auf Koreanisch gesungen haben sollen. Da fehlt nur noch eine Generation
zur Dreifaltigkeit! Dieses Regime ist alles mögliche, atheistisch aber auf keinen Fall. Es ist ein Personenkult
mit Sektencharakter, der in allen Bereichen religiöse Merkmale aufweist, aber mit Atheismus, rationalem
Denken oder gar säkularem Humanismus hat das nichts zu tun, außer halt bei jenen, die sich ihr Weltbild
selbst zurechtdenken und auf reale Fakten und Beweise lieber verzichten, um ihren Wüstenaberglauben zu
bewahren.
#15 eigerhar † 12:01:12 | Donnerstag, 3. September 2009
Zölibat ist ein Segen DasZölibat verhindert nur unwürdige Priester. Trotz massivster Unterdrückung
der wahren Katholiken durch die Bischöfe, nehmen die Berufungen bei den wahren Katholiken zu und bei
den modernen ab.
#14 joberens 11:54:16 | Donnerstag, 3. September 2009
Pflichtzölibat – rein menschlich Erfindung Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, rein
menschliche Erfindung und eine ganz enorme, aufgezwungene Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen,
im Laufe eines langen Lebens, schmerzlich und problematisch werden kann und mit Jeus und dem Evangelium
nicht das Geringste zu tun hat. So könnte es auch für Gott vollkommen wertlos sein, denn an aufgezwungenen
Opfern soll er ja kein Wohlgefallen haben. So könnte es sogar gegen den Willen Gottes sein und sogar
zu einer Versündigung derer führen, die versuchen Priesteramtskandidaten diese unsinnige Menschseinsbeschneidung
aufzuzwingen. Es scheint sogar so, als ob das Pflichtzölibat nur egoistischen Eigeninteressen und der
Befriedigung derer dienen könnte, die es Priesteramtskandidaten aufzuzwingen versuchen. Verständlicherweise
und nicht zu Unrecht, erkennen immer mehr sich selbst informierende und selbst denkende Priesteramtsberufungen
die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats und reagieren entsprechend. So wird es für unsere kath. Kirche,
leider mehr und mehr zum reinen, unverantwortlichen und unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz. Es ist
nicht nur unsinnig, sondern auch unnötig wie ein Kropf. Das alles scheinen weder der Papst noch die Bischöfe
einsehen zu wollen. So wird die seelsorgerische Betreuung der Menschen, wie auch der Fortbestand unserer
kath. Kirche, unverantwortlicherweise, wohl auch weiterhin dem unsinnigen Pflichtzölibat geopfert werden.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Das Zölibat ist nicht DASS Übel, aber eines der Übel. Ohne Zölibat gäbe es vielleicht tatsächlich
mehr Priester. Diese wiederum könnten mehr in die Gesellschaft wirken und somit die Gläubigen bei der
Stange halten, junge Menschen begeistern bzw. auch verlorene Seelen zurückgewinnen. Es gibt tatsächlich
ev. Gemeinden gerade in Mitteldeutschland, die wachsen, weil eine junge Pfarrersfamilie Glauben für die
jungen Menschen spannend macht. „Tradition heißt: das Feuer hüten, nicht: die Asche aufbewahren.“ Johannes
XXIII
#11 sanfrancesco 11:04:25 | Donnerstag, 3. September 2009
Nein, @eigerhar Die kommen schon jetzt. Es würde vielleicht auch mehr Normale geben (und weniger Homoperverse,
um eine Sprachwendung von kreuz.net zu gebrauchen) und man könnte auswählen (anstatt, wie ich das schon
in meiner Diözese beobachtet habe, beide Augen zuzudrücken und vollkommen Ungeeignete zur Weihe zuzulassen).
Der Weg, den dieser seinem Vorgänger (der mich übrigens geweiht hat) unwürdige Nachfolger (Tebartz…oder
wie er heißt) geht ist ein Holzweg. Aber er ist halt ein Parteisoldat.
#9 Gunsenum 10:53:59 | Donnerstag, 3. September 2009
Was ich sehr ulkig finde… ist die Tatsache, dass sich die sogenannten Piusbrüder den status quoi einer
x-beliebigen Epoche der Kirchengeschichte auserwählen – und dann, ausgehend vom ist-Zustand dieses kleinen
Augenblickes definieren, was Tradition ist und diese Momentafnahme dann konservieren. Vergessen all die
anderen Ausformungen, Bewegungen, Riten, Kasualien, Traditionsflüsse in der übrigen Kirchengeschichte.
Im 7.Jahrhundert bspw. trug der Bischof keine Schnallenschühchen. Im 13. Jahrhundert waren Biretta unbekannt…
aber egal. PIuslogik eben!
#7 Ansgar 10:41:11 | Donnerstag, 3. September 2009
@ JMX Die These, die Welt würde immer schlauer, die Sie in ihrem Pubertäts-Idiom da ausplappern, halten
wir für gewagt. Figuren wie Sie demonstrieren doch ad oculus, daß der Triumph der Dummheit keinesfalls
vorbei ist.
Der Zölibat ist sowieso unbiblisch und theologisch nicht begründbar. Also weg damit. Dann brauchen die
Priester auch ihre Freundinnen und Freunde nicht mehr zu verstecken.
Ihr Naivlinge glaubt immer noch, es läge an Details wie Zölibat oder Liturgie, daß euch die Leute weglaufen?
Nein, es liegt daran, daß immer mehr Leute schnallen, daß das Ganze (inkl. der Hauptpersonen) eine Fiktion
ist, und eine schädliche dazu.
#3 Gunsenum 10:15:33 | Donnerstag, 3. September 2009
@eigenhar Mach die Augen auf! Du glaubqst doch wohl nicht, dass die Oiusbrürder von deinen genannten
Defekten frei ist! Ich zolle ja letztlich jedem Menschen und Christen, auch den Piusbrüdern, auch wenn
ich mich spasseshalber in diesem Forum gerne, aber nie wirklich bösartig motiviert, Über sie aufblase,
Respekt. Aber gegen diese Immerwährende Glorifizierung der Piusbrüder als diiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie
makellose Reinheit in Person, dagegen hege ich meine Zweifel!
#2 eigerhar † 10:08:29 | Donnerstag, 3. September 2009
Was gäbe das für Priester!!! Dann kämen alle Versager, Homosexuellen und Pädophile, die es im Leben
versagt haben und würde sich nach dem Lustprinzip das heilige Priesteramt anmassen, da sie trotz ihres
versauten Lebens noch einen Beruf hätten. Die Bischöfe würden sie mit offenen Händen empfangen: „Hauptsache
keine Piusbrüder!!“ Vieles davon findet schon heute statt. Es wird nur schlimmer werden.
#1 DerRabe 10:06:20 | Donnerstag, 3. September 2009
Schon Nietzsche… …hat gesagt, dass der Zölibath ein besonderer Stein des Anstoßes ist und dass er
eine starke Säule im kathoilischen Glauben darstellt. Denn niemand wählt den Zölibat, der nicht an
Gott glaubt, niedere Beweggründe mal ausgeklammert.