Zölibat
Wegen der demographischen Entwicklung?
Sobald das Zölibat abgeschafft ist, wollen alle katholische Priester werden, die Kirchen sind dann gestoßen voll – und alles wird gut.
Diakonenweihe in Großbritannien
Diakonenweihe in Großbritannien
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) „Ohne die pensionierten Priester sähe die katholische Kirche recht alt aus.“ Das erklärte die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ am 14. August.

Als Beispiel erwähnt das Blatt die Diözese Limburg: Dort gibt es 130 Priester im Pensionsalter – jene nicht mitgezählt, die jenseits der 65 Jahre noch eine reguläre Aufgabe innehaben.

Die Zeitung stellt den Frankfurter Priester, Hw. Franz Beffart, vor, der im November achtzig Jahre alt wird. Er ist offiziell seit zehn Jahren im Ruhestand.

Doch in dieser Zeit hat er viermal Pfarreien als Administrator geleitet. „Es ist selbstverständlich, daß ich geholfen habe, der Leute wegen“ – zitiert die ‘Frankfurter Allgemeine’ den Priester.

Die Zeitung erwähnt auch den früheren Frankfurter Stadtdekan, Hw. Klaus Greef (79).

Hw. Greef hat auch Pfarreien verwaltet, wo er nur für die Seelsorge verantwortlich war, während ein Laie die administrativen Vollmachten innehielt.

„Diese Aufgabenaufteilung zwischen Priestern und Pastoral- oder Gemeindereferenten wird es nach dem Willen des Bischofs allerdings nicht mehr geben“ – kommentiert die ‘Frankfurter Allgemeine’.

Hw. Greef hält es mit Goethes Iphigenie: „Ein unnütz’ Leben ist ein früher Tod“. Es macht ihn zufrieden, noch gebraucht zu werden: „Eine Aufgabe zu haben ist gut.“

Nach Angaben der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt bereiten sich derzeit zwölf Männer im Studium auf das Priesteramt vor.

In den vergangenen drei Jahren wurde je ein Mann zum Priester geweiht: „Die Alterspyramide der Priester ist ein auf der Spitze stehender Tannenbaum“, zitiert die Zeitung einen anonymen Resignaten.

Er sieht im Zölibat den „wichtigsten Grund für den Priestermangel“.

Für den „Fehler“, an dieser Regel festzuhalten, wolle er im Alter aber „nicht den Buckel hinhalten“ und mit 65 in den Ruhestand gehen.

Der älteste Geistliche im Bistum, der noch regulär Pfarrer ist, ist Hw. Artur Gläßer. Er wird Ende dieses Monats 76 Jahre alt und hält im Frankfurter Norden die Stellung.

Dort solle ein sehr großer Pastoraler Raum geschaffen werden, wie er schildert: „Dann werde ich wohl fällig.“

Bischof Tebartz-van Elst von Limburg geht davon aus, daß sich die Zahl der Gläubigen „wegen der demographischen Entwicklung“ von derzeit 680.000 innerhalb der nächsten 25 Jahre um bis zu 204.000 reduzieren wird.
      
79 Lesermeinungen
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#80   Colombe de la paix   08:43:55 | Sonntag, 6. September 2009
Wer kommt
auf so einen geballten Schwachsinn?
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#79   Dr. Guillotin   07:46:09 | Samstag, 5. September 2009
josef berens
Wären Sie gerne Priester? Der muß allerdings mehr können als Orgel spielen.
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#78   franziskus   07:27:42 | Samstag, 5. September 2009
@joberens: Zölibat grundsätzlich gut
Bitte nicht das Kind mit dem Bad ausgießen!
Sogar Sportler (in China) müssen jahrelang zölibatär leben, um Höchstleistungen für ihr Land zu erreichen.
Kulturelle Höchstleistungen haben durch viele Jahrhunderte die kirchlichen (freiwillig zölibatären) Klosterbertriebe vollbracht.
Evangelische Christen beneiden die Katholiken schon lange darum, dass der Pfarrernachwuchs ständig neu aus dem Volk kommt und nicht durch Inzucht degeneriert.
Daher wäre ein freiwilliger Zölibat auf Zeit für Akademiker (etwa bis zum 40. Lebensjahr) – mit humanen Lösungen für unbedingt Heiratswillige – ein guter Kompromiss, der natürlich eine familiär stationäre (einfacher theologisch gebildete) Berufsgruppe von zu Priestern geweihten erprobten Familienvätern (viri probati) voraussetzt.
Reine Zukunftsmusik??
O:)
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#77   joberens   10:12:35 | Freitag, 4. September 2009
Nochmals zum Pflichtzölibat
Das Pflichtzölibat ist eine eine aufgezwungene Menschseinsbeschneidung denn ohne sich diese Menschseinsbeschneidung aufderängen zu lassen kann Niemand Priester werden.
So dürfte das Pflichtzölibat, wegen dieser aufgezwungenen Menschseinsbeschneidung wohl auch kaum gottgefällig sein sondern vielleicht sogar eher eine Versündigung derer darstellen, die es Menschen aufzuzwingen versuchen, die sich ganz Gott opfern und ihm dienen wollen. Diese Menschseinsbeschneidung ist so erste und Hauptvoraussetzung für ein Priestertum.
Das Pflichtzölibat ist eine rein menschliche Erfindung die nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben kann.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#76   Berti †   09:09:29 | Freitag, 4. September 2009
Karl Kraus:
„Enthaltsamkeit rächt sich immer. Bei dem einen erzeugen sie Pusteln, beim andern Sexualgesetze.“ :-O
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#75   franziskus   07:18:16 | Freitag, 4. September 2009
Erzb.Berg:Pensionisten sind beste Kapläne
Man muss nicht, aber man kann. Mit dem Pensionsalter 75 wie in Österreich scheint das schon etwas schwierig zu sein.
Apostolisch gesinnte Priester könnten ab 65-67 Jahren noch segensreich wirken, befreit von allen bürokratischen oder organisatorischen Verantwortungen.
Ein solcher hat bei uns folgenden Emailrundbrief versandt:
Zunächst herzlichen Gruß :-)
meinen bisherigen Aushilfepfarren und denen, die es noch werden wollen!
Bisher durfte ich fast lückenlos sonntags auswärts aushelfen.
Nach 50 ortsgebundenen Dienst- oder Amtsjahren, macht es direkt Spaß als mobiler Aushilfspriester hilfreich unterwegs zu sein.
Als solcher werde ich extra besoldet und die termingeplagten Pfarrer oder Pfarrverbände müssen nur jeweils 15.- EUR plus Stipendienanteil aufbringen
Variatio delectat, Abwechlung erfreut nicht nur mich, sondern auch die Pfarren, wo es doch laut anonymer Umfragen eines Pastoralinstituts mindestens vier spirituell unterschiedlich eingestellte Priestertypen gibt.
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#74   JMX   00:07:25 | Freitag, 4. September 2009
Also doch
Demenz… :-D
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#73   pneumat   23:50:31 | Donnerstag, 3. September 2009
JMX:Kindliches Gemüt?
Ist damit Demenz gemeint, oder wie jetzt?
Ausnahmsweise* wird erklärt:
Mat 18:2 Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
*1Kor 5,11-13
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#72   JMX   23:34:00 | Donnerstag, 3. September 2009
Kindliches Gemüt?
Ist damit Demenz gemeint, oder wie jetzt? o.O
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#71   pneumat   23:25:23 | Donnerstag, 3. September 2009
Entschuldigung für den Verschreiber*
Alte Priester können nichts Verwerfliches sein.
„Priester im Pensionsalter“
Im Gegenteil, zur Beichte und zu anderer diskreten Lebensberatung sind sie besser geeignet als die Jüngeren. Das Hauptkriterium wäre, ob sie glaubwürdig sind, ein kindliches Gemüt haben, inbrünstig an Christus glauben, nachts im Gebet die Tränen um ihr sündiges Adam-Wesen vergiEssen und an allem eine altväterliche Enthaltsamkeit üben.
Solche Alten sind sogar vorzuziehen.
*für Schriftgelehrten und Pharisäer
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#70   Großwildjäger   23:11:04 | Donnerstag, 3. September 2009
Werte clarissa,
die Annahme drängt sich wirklich auf… :-D
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#69   clarissa colonia   23:08:56 | Donnerstag, 3. September 2009
Ob wohl
„vergissen“
ein Bastard aus „vergessen“ und „verpissen“ ist?
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#68   pneumat   23:05:11 | Donnerstag, 3. September 2009
„Priester im Pensionsalter“
Alte Priester können nichts Verwerfliches sein.
Im Gegenteil, zur Beichte und zu anderer diskreten Lebensberatung sind sie besser geeignet als die Jüngeren. Das Hauptkriterium wäre, ob sie glaubwürdig sind, ein kindliches Gemüt haben, inbrünstig an Christus glauben, nachts im Gebet die Tränen um ihr sündiges Adam-Wesen vergissen und an allem eine altväterliche Enthaltsamkeit üben.
Solche Alten sind sogar vorzuziehen.
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#67   Amanda   18:47:21 | Donnerstag, 3. September 2009
Och Berens,
nicht schon wieder…
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#66   Großwildjäger   18:42:51 | Donnerstag, 3. September 2009
Leon,
bei Gelegenheit (also wenn ich meine Bücher hier wieder etwas geordnet habe) kann ich gerne noch mehr interessante Bücher vorstellen…
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#65   Leon †   18:40:07 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Rosa-Buch ist wirklich gut
Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die vielendie Augen öffnen kann. Wir brauchen noch mehr solche Entlarvungen der Machenschaften des Klerus – schonungslos muss offen gelegt werden, was dem „Kirchenvolk“ verschwiegn werden soll. Dazu gehören auch die sexuellen Übergriffe katholischer Pfaffen zum Nachteil von Kindern. Für solche Täter: Lebenslanges Berufsverbot und harte Arbeit im Steinbruch – bis zum Umfallen!
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#64   joberens   17:58:11 | Donnerstag, 3. September 2009
nochmals für eigerhar der nicht richtig gelesen hat – Menschseinsbeschneidungen nicht gottgefällig
Der Pflichtzölibat wird hier immer wieder damit begründet, daß die Priester allein Christus Dienen sollen, nach wollen wird da nicht gefragt. Wer weiß denn, und wer fragt da danach, ob Christus und Gott nicht viel mehr Wohlgefallen und Freude an ganz normal verheirateten Priestern haben könnte?
Wird da nicht zu viel amtskirchlich versucht, Gott einfach zu übergehen, zu bevormunden und wie einen alten Mann zu behandeln, der nicht mehr so alles mit bekommt??
Gott hat dem Menschen die ganz normale Sexualität doch nicht als etwas schlechtes oder gar als Sündenfalle gegeben sondern doch eher als großes, wunderbares Geschenk und Bereicherung des Leben.
So dürfte es sogar eine kaum noch zu überbietende Amtsanmaßung Gott gegenüber sein, wenn Menschen, was auch für den Papst gilt, Mitmenschen, die sich zu einem besonderen Dienst für Gott berufen fühlen, dies davon abhängig machen, daß sie dafür eine riesige Menschseinsbeschneidung in Kauf nehmen. Mit welchem Recht eigentlich?
Sollte man sich im Vatikan, auch in dieser Sache, nicht wieder mehr auf Jesus und das Evangelium zu besinnen versuchen? Sollte man sich nicht wieder mehr des Größen- und Standesunterschiedes Gott und einer Eintagsfliege gleichen Menschen wieder mehr bewußt werden? Ist die Selbstherlichkeit nicht eines der größten eingeschlichenen Übel in unserer kath. Kirchenführung?
Man sollte endlich wieder erkennen, daß nicht der Papst und der Vatikan sondern Gott ganz allein Mittelpunkt
unserer Kirche ist und sein kann.
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#63   Ansgar   17:45:15 | Donnerstag, 3. September 2009
Nanu,…
… das sind ja übelklingende Töne wie aus einer Holzknechtsauna. „Arschloch“, „verkacken“. Um das gesellschaftliche Niveau bei den Werteverweigerern steht es übel, und pestillenzartiger Gestank entweicht ihren flachen Gedanken.
@ Confitür: Das Leben sollte man mit sinnvollerem füllen als der Lektüre des seine Gelübde verratenden de Rosa, dennoch: Ich habe den Fehler gemacht und seine schlichte Prosa gelesen. Alles Unfug. So läßt er den Papst Benedikt V., der bekanntlich traurig in Hamburger Exil verblich, als Sittenstrolch in einer Jauchegrube enden. De Rosa hat das frei erfunden. Von diesem Idioten soll ich etwas lesen? Das ist eher etwas für Cretins, die „verkacken“ für ein angemessenes Vokabular halten.
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#62   Paulaner †   17:40:26 | Donnerstag, 3. September 2009
typisch kreuznet, Kategorien in der Wurstmaschine.
Fridericius: Päpste sind keine heiligen Männer – jedenfalls nicht per se.
Brillante Theologie, Respekt! :-[
Heilig ist nicht der Mann sondern das Amt. Und helig bedeutet, egal was die verlogenen Eierköpfe in den 2000 Jahren dazu gedichtet haben, dem Heil dienlich = vorbildlich.
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#61   Confiteor   17:28:52 | Donnerstag, 3. September 2009
Ansgar: Und Sie machen vor lauter Angst
Heldenblut in die Unterhose, weil Sie sich verkacken würden vor lauter Angst, ein Buch wie das von Peter de Rosa überhaupt zu lesen. Dabei steht es nicht auf dem Index. Sie müssten die Lektüre nicht beichten…
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#60   Fridericius †   17:24:55 | Donnerstag, 3. September 2009
Ansgar: Päpste…
Päpste sind keine heiligen Männer – jedenfalls nicht per se. Es gab Heilige unter den Päpsten, sicher, aber alleine durch den Titel wird niemand heilig, auch wenn es „Heiliger Vater“ heisst.
Und im übrigen „plappere ich nicht nach“, Sie Arschloch.
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#59   smallplayer   17:23:58 | Donnerstag, 3. September 2009
Es ist nur
folgerichtig, dass das Zölibat fällt. Das alleine reicht aber noch nicht aus, um die Probleme der RKK zu lösen. Der nächste Schritt sollte die Zulassung von Frauen zum Priesteramt sein.
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#58   Großwildjäger   16:43:55 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Ansgar:
Die Kirche ist sich bewusst, dass der Zölibat kein göttliches Gebot ist.
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#57   Thomasius   16:40:23 | Donnerstag, 3. September 2009
@Ansgar
Warum gibt es eigentlich so zahlreiche Pastoralreferenten und so wenig jüngere Priester? Warum gibt es so viele Unierte Kirchen, die den Papst anerkennen aber den Zölibat nicht praktizieren? Bei diesen Kirchen wie auch bei der Orthodoxie wird der Zölibat nur von dem höheren Klerus – der aus den Mönchsorden besetzt wird – verlangt. Was ist daran so schrecklich? Der Umstand dass gerade einige Päpste und hochrangige Kleriker der römischen Kirche sich konkubilen „geleistet“ haben?
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#56   Ansgar   16:35:44 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Großwildjäger
Naivling! De Rosa ist ein gefallener Priester, hat deshalb ein schlechtes Gewissen. Zur Bekämpfung desselben schreibt er freche Bücher. Flektion nennt man das in der Psychologie. Das eigentlich Tragische: Diese Bücher finden auch noch schlichtgemütige Leser wie Großwildjäger.
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#55   eigerhar †   16:35:24 | Donnerstag, 3. September 2009
Beschneidungen nicht gottgefällig
@joberens
Dass Beschneidungen nicht gottgefällig sind weiss hier jeder.
Aber was, bitte sehr, sollen Menschheitsbeschneidungen sein.
Das katholische Zölibat soll eine Beschneidung sein?
Wo die Bibel die Beschneidung eindeutig verwirft!!!
Wie man einen Menschen beschneidet ist mir klar. Aber wie soll man die Menschheit beschneiden?
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#54   Großwildjäger   15:42:24 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Ansgar:
Mitnichten!
Ich empfehle Ihnen z. B. mal die Lektüre des Buches „Gottes erste Diener“ von Peter de Rosa.
Sollte Ihnen der Autor nicht bekannt sein: de Rosa ist Absolvent der Gregoriana, der wichtigsten päpstlichen Universität…
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#53   joberens   15:40:13 | Donnerstag, 3. September 2009
Menschseinsbeschneidungen dürften nicht gottgefällig sein
Der Pflichtzölibat wird hier immer wieder damit begründet, daß die Priester allein Christus Dienen sollen, nach wollen wird da nicht gefragt. Wer weiß denn, und wer fragt da danach, ob Christus und Gott nicht viel mehr Wohlgefallen und Freude an ganz normal verheirateten Priestern haben könnte?
Wird da nicht zu viel amtskirchlich versucht, Gott einfach zu übergehen, zu bevormunden und wie einen alten Mann zu behandeln, der nicht mehr so alles mit bekommt??
Gott hat dem Menschen die ganz normale Sexualität doch nicht als etwas schlechtes oder gar als Sündenfalle gegeben sondern doch eher als großes, wunderbares Geschenk und Bereicherung des Leben.
So dürfte es sogar eine kaum noch zu überbietende Amtsanmaßung Gott gegenüber sein, wenn Menschen, was auch für den Papst gilt, Mitmenschen, die sich zu einem besonderen Dienst für Gott berufen fühlen, dies davon abhängig machen, daß sie dafür eine riesige Menschseinsbeschneidung in Kauf nehmen. Mit welchem Recht eigentlich?
Sollte man sich im Vatikan, auch in dieser Sache, nicht wieder mehr auf Jesus und das Evangelium zu besinnen versuchen? Sollte man sich nicht wieder mehr des Größen- und Standesunterschiedes Gott und einer Eintagsfliege gleichen Menschen wieder mehr bewußt werden? Ist die Selbstherlichkeit nicht eines der größten eingeschlichenen Übel in unserer kath. Kirchenführung?
Man sollte endlich wieder erkennen, daß nicht der Papst und der Vatikan sondern Gott ganz allein Mittelpunkt
unserer Kirche ist und sein kann.
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#52   Ansgar   15:37:25 | Donnerstag, 3. September 2009
Sie plappern,…
… Fridericus, Sie plappern alles nach. Ungeprüft, das schadet Geist und Seele. Päpste sind heilige Männer, auch wenn niedrige Neidinge an ihnen kritteln und kratzen.
Und Ihre Analyse der Motivation zur Ergreifung des Priestertums: haarsträubend. Gerade heute kämpft die heilige Kirche doch mit den saturierten Kirchensteuer-Geistlichen, krawattentragenden Dicken mit in sterilen Tagungshäusern breitgesessenen Hintern. Materiell geht es denen viel besser als dem Pfründe-Dorfpfarrer von einst. Die verweltlichen Geistlichen sind es, die der Kirche schaden und die Gotteshäuser leeren. Heilsam für die Kirche sind Armuts- und Schlichtheitsbewegungen – freilich nicht von jener geistigen Schlichtheit, unter der Sie bitter leiden.
@ Großwildjäger. Ihre Analyse ist vollkommen ahistorisch und paradox. Fällt Ihnen das nicht auf?
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#51   NOM-OPFER 1991   15:26:26 | Donnerstag, 3. September 2009
Dann lasst die Priester
doch heiraten. Ich hoffe ihr mögt die heimelige Wärme der Hölle. Entschuldigung, die Hölle gibts ja seit 1965 auch nicht mehr!
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#50   Großwildjäger   15:26:06 | Donnerstag, 3. September 2009
@ NOM-OPFER 1991:
Das ist keine „Verschwörungstheorie“. Diese Angaben finden Sie in jedem seriösen Werk über die Geschichte der Kirche!
abgesehen von Veröffentlichungen der Pius-Brüder…
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#49   Fridericius †   15:20:49 | Donnerstag, 3. September 2009
Nom-Opfer und Ansgar
Ich bin weder für noch gegen den Zölibat, das mal zuerst.
Aber: Was Sie hier verzapfen ist nicht zum Aushalten. Der für alle Priester verpflichtende Zölibat ist keine „heilige Maßnahme“, sondern ein menschengemachtes Gesetz, was die allermeisten höheren Kleriker (und es steht zu vermuten, auch die kleinen Priester) jahrhundertelanng nicht davon abhielt, sich Konkubinen zu erhalten und (bei manchen Päpsten weiss man das) viele Kinder mit diesen zu zeugen. Nur konnten sie diese Konkubinen eben nicht heiraten.
Daß es heute so ein Problem ist für Priesterberufungen liegt nicht daran, dass die Priester früher irgendwie besser gewesen wären – es liegt schlicht an der Information und daran, dass die Menschen heute als Priester nicht mehr wirtschaftlich besser (wie es Jahrhunderte lang der Fall war), sondern eher schlechter als das „gemeine Volk“ dastehen. Früher war der Priester oft der gebildetste, angesehndste und wohlhabendste Mann im Dorf – dafür nahm man das theoretische Zölibat schon in Kauf. Heute hingegen ist der Priester gestresst, hat nicht das beste Gehalt und angesehen… naja, kommt aufs Dorf an. Wieso also sollte er den Zölibat in kauf nehmen? Und kommen Sie nicht mit „wahre Brufung“… die pekuniären Gründe waren es früher oft, Priester zu werden – von Bischöfen ganz zu schweigen. Bistümer wurden höchstbietend versteigert, manchmal war der Käufer nichtmal Kleriker und musste noch schnell geweiht werden… Berufung? Hah!
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#48   Gunsenum   15:20:18 | Donnerstag, 3. September 2009
@nom Nein ist es nicht!
Das ist die materialistisch Rechtfertigung! Und materialistische Rechtfertigungen und Erklärungsansätze liegen Menschen und INstitutionen leidr meist näher, als die idealisitschen. Auch wenn Gegentieliges vertreten oder behauptet wird!
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#47   NOM-OPFER 1991   15:20:15 | Donnerstag, 3. September 2009
@ansgar
Niemand kann und sollte da widersprechen!
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#46   Ansgar   15:18:51 | Donnerstag, 3. September 2009
Sinnvoll, fomm und heilig…
… ist der Zölibat für Priester, Ordensleute und auch berufene Laien; wer anderes meint, ist nicht gescheit. Der Priesterzölibat in der lateinischen Kirche hat sich seit Jahrhunderten als probat bewährt. Er ist auch frech, unangepaßt, macht frei. Er ist edel und kühn. Ein Abenteuer mit Gott, bis das Herz ruht in ihm. Ein Opfer durch die Liebe für die Liebe, als Lohn: Liebe. Wer wollte da widersprechen?
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#45   NOM-OPFER 1991   15:17:17 | Donnerstag, 3. September 2009
@Großwildjäger
Das ist eine Verschwörungstheorie der Kirchenfeinde!
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#44   Großwildjäger   15:16:34 | Donnerstag, 3. September 2009
Wenn man…
…aufmerksam die Kirchengeschichte liest, dann kommt man nicht an der Tatsache vorbei, dass der Zölibat eingeführt wurde, damit der Kirche das eventuelle Vermögen der Priester zufällt und nicht seiner möglichen Familie.
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#43   NOM-OPFER 1991   15:12:13 | Donnerstag, 3. September 2009
@ magnum
Die Katholische Kirche ist die einzige von Jesus Christus eingesetzte Kirche. In keiner anderen ist das Heil zu finden. Warum muss das alles haargenau in der Bibel stehen? Sind wir etwa Protestanten sola scriptura, oder was? :-[
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#42   Confiteor   15:09:36 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Zözlibat hat überhaupt keine
biblische Qualität und ein Dogma ist es auch nicht.
Es könte per Federstrich abgeschafft werden und
die heilige Mutter und deren Preiester von einem
unseligen Joch befreien…!
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#41   Magnum X   15:09:14 | Donnerstag, 3. September 2009
Kirche
@NOM-OPFER 1991:
Warum nicht? Ob katholisch, evangelisch oder orthodox, keine dieser Kirchen findet eine Berechtigung in der Bibel und kann daher aus rein christlicher Sicht als die wahre Kirche angesehen werden.
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#40   NOM-OPFER 1991   15:07:23 | Donnerstag, 3. September 2009
@Ansgar
Da bin ich genau Ihrer Meinung!
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#39   Ansgar   15:06:01 | Donnerstag, 3. September 2009
Wer fordert den Zölibat?
Verführte, Mißgeleitete sind es. Sie öffnen ihr Ohr der Schlange. Deren süßes Gelispel und Gewisper ist ihnen Gesetz. Wissen diese nicht, daß Satan alles tut, die Kirche zu schwächen?
Was geschieht mit jenen kirchenähnlichen Vereinigungen ohne Zölibat? Volle Häuser, Eintrittswellen? Warum ist die altkatholische „Kirche“, die doch alle Forderungen der Modernisten erfüllt hat, ein unattraktiver Haufen Welt-Kot, den niemand ernst nimmt? Und: Warum treten alle Zölibats-Trompeter nicht in jene alkatholische Sekte mit verheirateten Priestern, Frauenpriestern etc. ein und lassen die Wissenden in Ruhe?
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#38   NOM-OPFER 1991   15:04:46 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Magnum X
Die katholische Kirche steht außer Konkurrenz. Sie ist die einzige Kirche die es gibt und braucht sich deshalb um ihre Dominanz keine Sorgen zu machen. Oder wollen Sie die Evangelen als Kirche bezeichnen? :-D :-D :-D
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#37   Magnum X   15:02:38 | Donnerstag, 3. September 2009
Warum nicht
Warum sollten Priester keine Ehen eingehen sollen? Die kath. Kirche muss endlich menschlich werden, wenn sie die dominierende Kirche bleiben will.
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#36   Biene Maja   15:02:36 | Donnerstag, 3. September 2009
eigerhar
das hab ich erlebt vor Jahren auf dem Platz den ich jetzt sitze bekam ich meine Berufung das ich die Kraft die ich für einen Partner gebraucht hätte Christus gebe ganz freiwillig
und von da ging es mir besser und kann vieles ertragen
wie Ihr wisst da kam Reue über meine Sünden meines
Lebens von da an hält ER mich und trägt mich
die Biene Maja ER führte mich ins Licht seiner Wahrheit .
ansatzweise bekomme ich das schon hin. es ist Gnade.
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#35   eigerhar †   14:50:35 | Donnerstag, 3. September 2009
Der Glaube
Für Berufungen braucht es den Glauben.
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#34   NOM-OPFER 1991   14:46:26 | Donnerstag, 3. September 2009
@joberens
Sollte man sich amstkirchlich nicht endlich dazu druchringen, auch den Priestern ein ganz normales Sexualleben zu gönnen?
Was soll denn am Zölibat unmenschlich oder eine Beschneidung der Lebensqualität darstellen? Es wird ja ohnehin niemand gezwungen Priester zu werden und somit den Zölibat zu halten. Wenn die Berufung zum Priestertum am Zölibat scheitetert, dann kann dies keine echte Berufung gewesen sein. Wer Christus liebt und ihm nachfolgen will, der wird mit Freuden den Zölibat halten. Im Konkubinat lebende Priester sind gefallene Persönlichkeiten, die sich ihrer Weihe gegenüber als unwürdig erwiesen haben! Frage: Seit wann ist eine ausgelebte Sexualität ein Menschrecht?
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#33   Alois Bischof   14:35:34 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Zölibat
gibt es in den soziologischen Konstrukten „Kirchen“ auch sonstwo nicht mehr. Und dennoch gibt es immer weniger evangelische Pfarrer die sich in der Altliberalität und mit sterbenden FeministInnen ausbluten lassen wollen durch linksliberale Theologie. Auch bei der anglikanischen Gemeinschaft hat es nichts geholfen.
In der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche gibt es gerade viele Berufungen in den zölibatären Orden – weil man die verheirateten Priester seit jeher als weniger ausgebildet und missionarisch betrachtet.
Das Zölibat ist eine heilige Disziplin der lateinischen Kirche. Nur Abtrünnige fordern ihre Abschaffung.
Dessen ungeachtet sind auch verheiratete Priester der Ostkirchen gute und heilige Priester in vielen Fällen. Keiner soll ihnen dieses Privileg wegnehmen und diese Tradition ihrer Teilkirchen.
Die lateinische Kirche behält jedoch das Recht, zum Priestertum nur diejenige zu erwählen, die sich dem Zölibat um des Himmelreichs Willen verpflichtet haben. Die hl. Priesterweihe ist kein Recht, sondern eine Ehre, eine Gnade.
Das soll in unseren verkrusteten egalitären Gesellschaftsstrukturen mal klargemacht werden. Nicht jeder hat das Recht Priester zu werden – auch nicht jeder, der zölibatär lebt. Es gibt Fälle, wo Benediktiner die sich auf die Priesterweihe vorbereitet hatten, noch Jahrzehnte darauf warten mussten.
Für Sozialarbeiter in Pfarreien der Konzilskirche und für Kirchen von Unten-Agnostiker ist eine Priesterweihe ohnehin verschwendete Gnade.
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#32   joberens   14:32:16 | Donnerstag, 3. September 2009
Aufgezwungene, unbegründbare Menschseinsbeschneidung
Sollte man sich amstkirchlich nicht endlich dazu druchringen, auch den Priestern ein ganz normales Sexualleben zu gönnen? Die Sexualität ist doch ein großes Gottesgeschenk an den Menschen und dient zum allgemeinen Wohlbefinden, ist Bereicherung des ganz normalen Menschseins und auch der allgemeinen Ausgeglichenheit.
Die fragliche amtskirchliche Einstellung zur normalen menschlichen Sexualität ist ja auch eine rein menschliche Erfindung und hat nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun.
Sogar Jesus dürfe ein ganz normales Verhältnis zu Sexualität gehabt haben, denn er hat doch zu allem, was ihm wichtig erschien etwas gesagt. Zur menschlichen Sexualität hat er sich bekanntlich nie geäußert, was doch eigentlich bedeuten müßte, daß er kein Problem damit hatte, ja sie als Mensch vielleicht sogar selbst gelebt hat.
Wozu versucht man dann den Priesteramtskandidaten diese unsinnige Menschseinsbeschneidung aufzudrücken?
Wenn das schon nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat, kann der Grund ja eigentlich nur darin zu suchen sein, daß die Herren in Purpur, die Priesteramtskandidaten diese Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen versuchen, Befriedigung daran finden und das Ganz nichts mit Gott zu tun hat.
So kann von einem heiligen Pflichtzölibat auch nicht gesprochen werden.
So ist es doch auch druchaus verständlich, daß kaum noch selbst denkende Männer sich einen Pflichtzölibat aufschwatzen lassen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#31   NOM-OPFER 1991   14:22:21 | Donnerstag, 3. September 2009
Mehr oder weniger
Für mein Verständnis ja. Aber bitte zum Thema Zölibat zurück! :-|
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#30   clarissa colonia   14:15:30 | Donnerstag, 3. September 2009
Ob sich dann die Kirche
in ihren Bemühungen beim Florentinum geirrt hat?
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#29   NOM-OPFER 1991   14:07:43 | Donnerstag, 3. September 2009
Genau
Exakt! Sie habens erfasst!
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#28   clarissa colonia   14:06:34 | Donnerstag, 3. September 2009
Ach, so,
dann stehen die orientalischen Priester also nicht ganz im Dienst der Kirche – oder unseres Herrn?
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#27   NOM-OPFER 1991   14:06:16 | Donnerstag, 3. September 2009
Ich halte die Katholizität
der uniierten Orientalen ohnehin für fragwürdig. Da sind mir die Orthodoxen lieber! Die machen wenigstens keinen Hehl daraus, dass sie Schismatiker sind. Auch wenn da die Meinungen auch auseinandergehen… :-@
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#26   Begeisterter   14:04:48 | Donnerstag, 3. September 2009
in leben in keuschheit
gibt dem priester erst die kraft, seine triebe zu besiegen und sich ganz in den dienst der kirche zu stellen.
wir bräuchten mehr solcher seelsorger!
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#25   clarissa colonia   14:02:23 | Donnerstag, 3. September 2009
Seit wann denn nur …
sind die orientalischen Kirchen nicht mehr katholisch?
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#24   Biene Maja   14:01:05 | Donnerstag, 3. September 2009
Antwort
dass Sie ungehindert GV haben können denken statt ans Gebet nur an Sex in der Nacht und lassen den leidenden
Jesus alleine das finde ich schade für die Kirche
der Opfergedanke ist abhanden gekommen darum unwürdig auch das heiligste Messopfer zu zelebrieren
da geht es um das Kreuz und Auferstehung des Herren
in der heutigen Zeit ist ja das Kreuz vorherrschend zum feiern haben wir wenig mein Eindruck die Biene Maja
PS. das bezeugen die Austrittszahlen es wird zunehmend
Gottlos. :'( :-( :'( :-( :'(
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#23   NOM-OPFER 1991   14:00:20 | Donnerstag, 3. September 2009
@ colonia
Es gibt ohnehin nur ein gültiges Priestertum, welches da ist das der römisch-katholischen Kirche. Die Orientalen können da nicht mithalten.Deren Befügnis leitet sich einzig von der Gnade der katholischen Kirche ab!
Anmerkung: Verheirate Priester können bei den Orientalen keine Bischöfe werden. Sollte doch zu denken geben, oder?
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#22   clarissa colonia   13:51:46 | Donnerstag, 3. September 2009
So, so …
„Fällt der Zölibat,so fällt das Priestertum.“
Ob dann die rechtmäßig verheirateten Klerikr der orientalischen Kirchen ungültig das Weihesakrament empfangen haben?
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#21   NOM-OPFER 1991   13:44:49 | Donnerstag, 3. September 2009
Zölibat
Der heilige Zölibat ist nicht das Problem, das den Priestermangel herbeigeführt hat. Ein Priester der wahrhaft im katholischen Glauben verwurzelt ist und den Heiland Jesus Christus über alle Maßen liebt, den schreckt der Zölibat nicht ab. Vielmehr ist dieser dann logische Konsequenz der Liebe zu Christus, dei keine weltliche Nebenbuhlerin duldet. Fällt der Zölibat,so fällt das Priestertum. Schauen Sie doch wie weit es in der evangelischen Glaubensgemeinschaft(nicht Kirche) gekommen ist. Diese protestantischen Pastoren können wir als Katholiken unmöglich ernst nehmen. Der Zölibat muss bleiben!
In diesem Sinne GOTTES SEGEN o^/
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#20   eigerhar †   13:33:39 | Donnerstag, 3. September 2009
Unwürdige Priester
@Thomasius
Frage: Wie das? Sind Priester mit Kindern, als Präderasten o.ä. „würdig“?
Das sind genau die, welche die Abschaffung des Zölibats fordern.
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#19   Leon †   13:21:22 | Donnerstag, 3. September 2009
@eiterhar: Warum im Konjunktiv
all dieses schreiben: „Dann kämen alle Versager, Homosexuellen und Pädophile, die es im Leben versagt haben und würde sich nach dem Lustprinzip das heilige Priesteramt anmassen, da sie trotz ihres versauten Lebens noch einen Beruf hätten.“
Leicht modifiziert und richtig dazu hieße es so:
„Schon sehr lange kommen ins Priesteramt Versager, Homosexuelle und Pädophile, die anderswo versagt hätten und maßen sich das Priesteramt an, da sie so trotz ihres versauten Lebens einen Beruf haben“. Das ist so!
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#18   Thomasius   13:00:26 | Donnerstag, 3. September 2009
@eigerhar
„DasZölibat verhindert nur unwürdige Priester.“
Frage: Wie das? Sind Priester mit Kindern, als Präderasten o.ä. „würdig“?
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#17   JMX   12:40:04 | Donnerstag, 3. September 2009
@ Romulus
Am besten du wanderst nach Nordkorea aus. Dann bist du im Atheistenparadies.
Das zeigt wieder mal die Unwissenheit von Wüstenfeegläubigen. :-S
Nord-Korea ist eine Theokratie, genaugenommen eine Thanatokratie oder Mausolokratie. Ihr aktueller politischer Führer ist ein Mann, der seit Jahren tot ist, sein Sohn, bei dessen Geburt die Vögel im Land auf Koreanisch gesungen haben sollen. Da fehlt nur noch eine Generation zur Dreifaltigkeit!
Dieses Regime ist alles mögliche, atheistisch aber auf keinen Fall. Es ist ein Personenkult mit Sektencharakter, der in allen Bereichen religiöse Merkmale aufweist, aber mit Atheismus, rationalem Denken oder gar säkularem Humanismus hat das nichts zu tun, außer halt bei jenen, die sich ihr Weltbild selbst zurechtdenken und auf reale Fakten und Beweise lieber verzichten, um ihren Wüstenaberglauben zu bewahren.
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#16   noch ein Landorganist   12:04:32 | Donnerstag, 3. September 2009
ohne Zölibat
wären Josef Berens und David Ho Priester
*kotzkotzkotz* :-!
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#15   eigerhar †   12:01:12 | Donnerstag, 3. September 2009
Zölibat ist ein Segen
DasZölibat verhindert nur unwürdige Priester.
Trotz massivster Unterdrückung der wahren Katholiken durch die Bischöfe, nehmen die Berufungen bei den wahren Katholiken zu und bei den modernen ab.
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#14   joberens   11:54:16 | Donnerstag, 3. September 2009
Pflichtzölibat – rein menschlich Erfindung
Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, rein menschliche Erfindung und eine ganz enorme, aufgezwungene Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen, im Laufe eines langen Lebens, schmerzlich und problematisch werden kann und mit Jeus und dem Evangelium nicht das Geringste zu tun hat. So könnte es auch für Gott vollkommen wertlos sein, denn an aufgezwungenen Opfern soll er ja kein Wohlgefallen haben.
So könnte es sogar gegen den Willen Gottes sein und sogar zu einer Versündigung derer führen, die versuchen Priesteramtskandidaten diese unsinnige Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen. Es scheint sogar so, als ob das Pflichtzölibat nur egoistischen Eigeninteressen und der Befriedigung derer dienen könnte, die es Priesteramtskandidaten aufzuzwingen versuchen.
Verständlicherweise und nicht zu Unrecht, erkennen immer mehr sich selbst informierende und selbst denkende Priesteramtsberufungen die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats und reagieren entsprechend.
So wird es für unsere kath. Kirche, leider mehr und mehr zum reinen, unverantwortlichen und unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz. Es ist nicht nur unsinnig, sondern auch unnötig wie ein Kropf.
Das alles scheinen weder der Papst noch die Bischöfe einsehen zu wollen.
So wird die seelsorgerische Betreuung der Menschen, wie auch der Fortbestand unserer kath. Kirche, unverantwortlicherweise, wohl auch weiterhin dem unsinnigen Pflichtzölibat geopfert werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#13   Domenico Tuttisanti   11:33:52 | Donnerstag, 3. September 2009
Die Sache ist ganz einfach!
Schaut in die evangelische „Kirche“: kein Zölibat – mehr PastorInnen, als gebraucht werden – und TROTZDEM leere Kirchen! :-!
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#12   F.U.   11:14:36 | Donnerstag, 3. September 2009
Das Zölibat ist nicht
DASS Übel, aber eines der Übel.
Ohne Zölibat gäbe es vielleicht tatsächlich mehr Priester. Diese wiederum könnten mehr in die Gesellschaft wirken und somit die Gläubigen bei der Stange halten, junge Menschen begeistern bzw. auch verlorene Seelen zurückgewinnen.
Es gibt tatsächlich ev. Gemeinden gerade in Mitteldeutschland, die wachsen, weil eine junge Pfarrersfamilie Glauben für die jungen Menschen spannend macht.
„Tradition heißt: das Feuer hüten, nicht: die Asche aufbewahren.“
Johannes XXIII
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#11   sanfrancesco   11:04:25 | Donnerstag, 3. September 2009
Nein, @eigerhar
Die kommen schon jetzt. Es würde vielleicht auch mehr Normale geben (und weniger Homoperverse, um eine Sprachwendung von kreuz.net zu gebrauchen) und man könnte auswählen (anstatt, wie ich das schon in meiner Diözese beobachtet habe, beide Augen zuzudrücken und vollkommen Ungeeignete zur Weihe zuzulassen). Der Weg, den dieser seinem Vorgänger (der mich übrigens geweiht hat) unwürdige Nachfolger (Tebartz…oder wie er heißt) geht ist ein Holzweg. Aber er ist halt ein Parteisoldat.
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#10   eigerhar †   10:59:43 | Donnerstag, 3. September 2009
Weg damit
@Unbestechlicher:
Du bist nicht in der Bibel:
Also weg damit!!!
(Der Zölibat hingegen ist in der Bibel).
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#9   Gunsenum   10:53:59 | Donnerstag, 3. September 2009
Was ich sehr ulkig finde…
ist die Tatsache, dass sich die sogenannten Piusbrüder den status quoi einer x-beliebigen Epoche der Kirchengeschichte auserwählen – und dann, ausgehend vom ist-Zustand dieses kleinen Augenblickes definieren, was Tradition ist und diese Momentafnahme dann konservieren.
Vergessen all die anderen Ausformungen, Bewegungen, Riten, Kasualien, Traditionsflüsse in der übrigen Kirchengeschichte. Im 7.Jahrhundert bspw. trug der Bischof keine Schnallenschühchen. Im 13. Jahrhundert waren Biretta unbekannt… aber egal. PIuslogik eben!
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#8   Romulus   10:51:13 | Donnerstag, 3. September 2009
@JMX @Ansgar
Am besten du wanderst nach Nordkorea aus. Dann bist du im Atheistenparadies.
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#7   Ansgar   10:41:11 | Donnerstag, 3. September 2009
@ JMX
Die These, die Welt würde immer schlauer, die Sie in ihrem Pubertäts-Idiom da ausplappern, halten wir für gewagt. Figuren wie Sie demonstrieren doch ad oculus, daß der Triumph der Dummheit keinesfalls vorbei ist.
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#5   unbestechlicher   10:32:32 | Donnerstag, 3. September 2009
Der Zölibat
ist sowieso unbiblisch und theologisch nicht begründbar. Also weg damit. Dann brauchen die Priester auch ihre Freundinnen und Freunde nicht mehr zu verstecken. :-)
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#4   JMX   10:26:19 | Donnerstag, 3. September 2009
Ihr Naivlinge glaubt immer noch,
es läge an Details wie Zölibat oder Liturgie, daß euch die Leute weglaufen?
Nein, es liegt daran, daß immer mehr Leute schnallen, daß das Ganze (inkl. der Hauptpersonen) eine Fiktion ist, und eine schädliche dazu.
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#3   Gunsenum   10:15:33 | Donnerstag, 3. September 2009
@eigenhar Mach die Augen auf!
Du glaubqst doch wohl nicht, dass die Oiusbrürder von deinen genannten Defekten frei ist! Ich zolle ja letztlich jedem Menschen und Christen, auch den Piusbrüdern, auch wenn ich mich spasseshalber in diesem Forum gerne, aber nie wirklich bösartig motiviert, Über sie aufblase, Respekt.
Aber gegen diese Immerwährende Glorifizierung der Piusbrüder als diiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie makellose Reinheit in Person, dagegen hege ich meine Zweifel!
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#2   eigerhar †   10:08:29 | Donnerstag, 3. September 2009
Was gäbe das für Priester!!!
Dann kämen alle Versager, Homosexuellen und Pädophile, die es im Leben versagt haben und würde sich nach dem Lustprinzip das heilige Priesteramt anmassen, da sie trotz ihres versauten Lebens noch einen Beruf hätten.
Die Bischöfe würden sie mit offenen Händen empfangen: „Hauptsache keine Piusbrüder!!“
Vieles davon findet schon heute statt.
Es wird nur schlimmer werden.
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#1   DerRabe   10:06:20 | Donnerstag, 3. September 2009
Schon Nietzsche…
…hat gesagt, dass der Zölibath ein besonderer Stein des Anstoßes ist und dass er eine starke Säule im kathoilischen Glauben darstellt. Denn niemand wählt den Zölibat, der nicht an Gott glaubt, niedere Beweggründe mal ausgeklammert.
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