Finanzen
Die alte Geschichte vom Kamel und vom Nadelöhr
Der Hauptgrund für die Kirchenaustritte ist nicht der Papst, sondern die von den Altliberalen hochgelobte Kirchensteuer.
Die Kirchensteuer ist der Hauptgrund für den Kirchenaustritt
Die Kirchensteuer ist der Hauptgrund für den Kirchenaustritt
© 1suisse, CC
(kreuz.net, Ruhrgebiet) „Bei den Gründen für einen Austritt steht die Kirchensteuer sicher an erster Stelle“, zitierte das deutsche Portal ‘Der Westen’ am 13. August Heribert Kleine, den Leiter der Abteilung „Gemeinde und Lebensraum“ im Bistum Essen:

„Immer wenn es auf den Dezember zugeht, wenn das Weihnachtsgeld ansteht oder Veränderungen im Steuerrecht, macht sich das bei den Austritten bemerkbar.“

Eine Abhängigkeit der Austritte von der wirtschaftlichen Situation beobachtet auch die evangelische Kirche im Rheinland.

Nachdem die Austritte ein Jahrzehnt kontinuierlich zurückgingen auf rund 13.600 im Jahr 2007, hat sich der Trend im Krisenjahr 2008 offenbar umgekehrt.

In Deutschland umfaßt die Kirchensteuer neun Prozent der Lohn- oder Einkommenssteuer.

Wer 3.000 Euro brutto verdient, zahlt als Verheirateter 24,86 Euro.

„Die Kirchensteuer sichert Arbeit, macht sie verläßlich“, erklärt Jens Peter Iven, sprecher der evangelischen Kirche im Rheinland.

Man könne „verbindlicher planen“ als etwa in Italien, wo die Menschen selbst entscheiden, welcher Organisation ihre Kultursteuer zu Gute kommen soll.

Was Iven verschweigt: In Italien ist die Kirche viel aktiver, näher bei den Gläubigen und weniger verplant.

Die deutsche Kirche ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Arbeitgeber im Lande.

Etwa zwei Drittel der Kirchensteuer werden für Personal aufgewendet, für Seelsorge, für Jugendarbeit und Altenbetreuung zum Beispiel.

Das Portal ‘Der Westen’ erwähnt die Kirchensteuerlage im Bistum Essen. Sie ist durch den Massenabfall der Gläubigen stark in Mitleidenschaft gezogen.

Im laufenden Jahr werden die Kirchensteuer-Einnahmen wohl noch einmal um 15 Prozent unter denen des Vorjahrs liegen, wird der Bistumssprecher zitiert.

Auf der Diözese lastet außerdem ein Schuldenberg von vierzig Millionen Euro.

Die Kirchensteuer-Austritte liegen bisher auf dem Niveau des letzten Jahres. Damals verabschiedeten sich 4267 Menschen.
      
27 Lesermeinungen
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#27   wassers   13:51:02 | Samstag, 5. September 2009
r.rahrgebietler – Vielen Dank!
Für Ihre freundliche Charakterisierung als Apostat oder Häretiker. Vielen herzlichen Dank!
1. Ich biete Schweinen niemals das „Du“ an! Weisen Sie mir das in Ihrem Schweinefall nach!
2. Sie haben mein Mitleid, denn Sie sind im Hirn nicht ganz wohl auf!
3. Sie sind ein Account – Dieb, denn Sie sorgen so für eine Verwechslung mit „ruhrgebietler“ und dieses machen Sie Drecksschweinabsichtlich!
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#26   defendor   12:44:05 | Samstag, 5. September 2009
Welch ein Schrecken ohne Ende…
…wird denjenigen zuteil, die @Gallowglas als
„mündige Menschen, welche sich ihre eigenen Gedanken manchen“ hochjubelt und naiv-absurd dies als „Glanzleistung“ vorfabuliert, ohne offenbar erkennen zu wollen, dass ein Mensch
a u s s e r h a l b
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES…
zum Tode verurteilt ist und diesen zweiten – ewigen – Tod denn auch im ewigen FEUER des ZORNES GOTTES wird erleiden müssen !
Wer hier derart egomanisch verseucht dahingeht und die
GESETZE und GEBOTE GOTTES als „abgeschafft“ vorgeistert und nur „mündige“ Menschen mit offensichlticher Feindschaft gegenüber der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche um sich sehen will, der sucht wie besessen nach „Bestätigungen“ für seinen sündhaften Lebenswandel, den ihm selbstredend die Protagonisten der Lüge in Politik und Wirtschaft gerne servieren !
Die Lüge nachplappernde Seelenverderber/innen sind denn auch „salonfähig“, denn sie sind angeblich
„in“ und „cool“ und „dabei“…
aber tatsächlich sind sie in diesem Zustand
„out“( von der Anteilhabe am Göttlichen Leben ausgeschlossen) ,
„erbärmlich“ ( im Sumpf der Sünde watend ) und
„weg“ ( von den Lebendigen getrennt )
Wer die
BARMHERZIGKEIT CHRISTI bis zuletzt unbussfertig verstockt mit Füssen tritt spricht sein eigenes „Urteil“…und wird von der Gerechtigkeit des Vaters erfasst…und vor dieser kann niemand bestehen !
FÜR oder gegen die
EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS
Ein Dazwischen gibt es nicht
im Himmel gibt es keine Kompromisse !
www.gloriapolo…
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#25   kaylet   12:37:12 | Samstag, 5. September 2009
24 Euro ????
Wer 3.000 Euro brutto verdient, zahlt als Verheirateter 24,86 Euro.
Das kann doch nicht stimmen.
Meine Tochter verdiente früher 3600 Euro Brutto, die Kirchensteuer lag über 60 Euro. Mit 4000 Euro Brutto zahlte meine Frau früher über 80 Euro. Ich zahlte noch mehr.
Dafür erhielten wir nicht einmal Antworten auf Anträge, die eigentlich nur darum baten, das Kirchenrecht auch einzuhalten. Totale Funkstille!!!!! Methode: Gutsherrenart pur. Eine begründete Absage wäre ja vielleicht i.O. gewesen, aber so??? Geldhahn wurde zugedreht, seitdem geht es uns besser.
Das Geld geht jetzt übrigens an die Pius- und Petrusbruderschaft.
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#24   Gallowglas   12:23:01 | Samstag, 5. September 2009
@DerRabe
Sie haben wirklich eine verkommene Meinung wenn sie meinen, dass die Kirche die Menschen möglichst jung in ihre Finger bekommen möchte um ihnen Schaden zuzufügen. Wenn der Zeitgeist die Kinder in seinen Fingern hat, bleibt wahrhaftig nicht mehr viel vom echten Menschsein übrig aber das stört Sie weniger, nicht wahr!
„Echtes Menschsein“ und Kirche bzw. christliche Le(e/h)re sind Widersprüche in sich …
Und natürlich geht es der Kirche nur darum, dumme Schafe nachzuzüchten, denn mündige Menschen, welche sich ihre eigenen Gedanken manchen anstatt die vorgekaute Meinung der Kirche nachzuplappern sind Gift für die Machtstruktur der Kirche.
Früher konnte die Kirche solche Leute noch beseitigen, heute muß sie zu anderen Mitteln greifen. Und was bietet sich da mehr an, daß sich an den Wehrlosen zu vergreifen ?
Das konnte man ja in Berlin wunderbar sehen, denn sobald die Kinder die Chance haben, sich für oder gegen den RU zu entscheiden, laufen der Kirche die Leute weg, also sollten sie gezwungen werden (nur ging das, glücklicherweise, schief )
Aber freu dich, ihr hab ja noch NRW und Bayern, welche den Kids systematisch ihre Rechte im Bezug auf Religionsfreiheit verweigern …
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#23   unbestechlicher   12:03:59 | Samstag, 5. September 2009
Kindstaufe und Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft
dienen alleine dazu den Kirchen neues Kanonenfutter in Form unschuldiger Kinderseelen zu zuführen.
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#22   DerRabe   10:36:29 | Samstag, 5. September 2009
Gallowglas
Sie haben wirklich eine verkommene Meinung wenn sie meinen, dass die Kirche die Menschen möglichst jung in ihre Finger bekommen möchte um ihnen Schaden zuzufügen. Wenn der Zeitgeist die Kinder in seinen Fingern hat, bleibt wahrhaftig nicht mehr viel vom echten Menschsein übrig aber das stört Sie weniger, nicht wahr!
Sagt den Kindern dass sie in Gtt eine unsterbliche Seele haben und betet oft mit ihnen, dass sie sich nicht so furchtbar entwerten lassen.
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#21   Gallowglas   09:33:43 | Samstag, 5. September 2009
@unbestechlicher
Die Kirchensteuer dient auch der Finanzierung aller möglichen sozialen Aktivitäten. Früher sehr wichtig, heute überflüssig. Wozu braucht man Kirchen als Träger von Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und für die Kinderbetreuung? Diese Aufgaben können heute staatliche Insitutionen und andere Träger übernehmen. Die Aufgabe der Kirchen ist die Verkündigung des Wortes Gottes.
Es geht nicht um Hilfe oder Betreuung, es geht um Werbung … auch wenn der Staat die Kosten für die „kirchlichen“ Krankenhäuser und KiGas trägt, die Kirchen dürfen ihren Namen drauf kleben und so die Lüge von der „Wohltätigen Kirche“ stützen. Das sichert ihnen, zumindest bis auf weiteres, einen stetigen Geldfluß an Spenden und es hält so einige davon ab, aus der Kirche auszutreten.
Ich merke das immer wieder, wenn wir Informationsveranstaltungen zur Kirchenfinanzierung & Co haben, die meisten glauben die Lügen und wissen nicht, wer WIRKLICH für diese Einrichtungen bezahlt.
So mancher ist nach einer solchen Veranstaltung geradewegs zum Standesamt gegangen und ist ausgetreten >:)
Bei den Kindergärten, Schulen & Co kommt natürlich noch die gezielte Indoktrination der wehrlosen Kinder hinzu … je jünger die Kirche sie in die Finger bekommt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß sich die Kinder zu denkbefreiten Schäfchen entwickeln.
U.a. aus dem Grund hat Papst Pius XI ja so bereitwillig mit den Nazis zusammengearbeitet, um den Religionsunterricht als Pflichtfach zu bekommen (Artikel 21-24 Reichskonkordat…
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#20   DerRabe   08:53:31 | Samstag, 5. September 2009
Es gibt so viele…
…die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten und so ein Meer von Verbrechen und Gaunereien ermöglichen. Wenn wir uns aber nicht auch selber als Feinde der Wahrheit und Liebe erkennen, nennen wir Gott automatisch einen Lügner, weil die Bibel von uns sagt: „Da ist keiner der Gutes tut, auch nicht einer“
Wir sollten über das eigene Verhalten benruhigt sein. Nur in Gott können wir Heilige werden und wenn wir nicht Heilige sind gehen wir nicht wirklich auf Gott zu. Christus sagt: Nur wer sich richten läßt, ist schon gerichtet.
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#19   Mathias Wagener   08:29:37 | Samstag, 5. September 2009
Entschädigung
War die Einführung der Kirchensteuer nicht als eine Art Entschädigung für die Enteignungen kirchlichen Vermögens vor allen Dingen Grundbesitzes vor vielen, vielen Jahren gedacht ?
Die Kirchensteuer hat sich als unverzichtbar erwiesen. Sonst könnte die Kirche nichtauch Kindergärten usw. betreiben…
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#18   unbestechlicher   02:49:26 | Samstag, 5. September 2009
Re: DJM
Lieber DJM. Ich war gerade vor kurzem wegen einer kleinen OP in einer Uni-Klinik in NRW. 3 Tage stationär. Das gibt es eine interkonfessinelle Kapelle. Auf der chir. Station auf der ich lag waren von den ca. 25 Patienten ca. 10-12 türkische Freunde vermutlich muslimischen Glaubens. Die anderen Patienten haben sich nicht geoutet was ihre Religionszugehörigkeit angeht. Wenn man die Unterstützung eines christlichen Seelsorgers braucht kann man über das Krankenhaustelefon eine Nummer anrufen. Das hat einer der Mitpatienten gemacht. Dort läuft ein Band und man kann seinen Besuchswunsch aufsprechen. Da hat ein Patient gemacht, es gab aber keinen Besuch sondern nach 2 Tagen einen Rückruf mit der Möglichkeit einer telefonischen Terminvereinbarung am Krankenbett oder in einem Büro. Das ist für die Patienten okay. Nur wer will kann sich seelsorgerisch betreuen lassen. Die anderen haben eher kein Interesse.
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#17   DJM †   02:20:25 | Samstag, 5. September 2009
@ unbestechlicher
Noch Fragen?? Fragen. Nein, ich denke ein christliches Krankenhaus hat in den Zimmern auch Kreuze oder zumindest eine Kapelle, aber ich denke jedes Krankenhaus hat mittlerweile eine solche Kapelle. Bloß kann ich mir nicht vorstellen, dass dort Ordensleute beten oder sich um Kranke kümmern.
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#16   unbestechlicher   02:12:06 | Samstag, 5. September 2009
Re: DJM
Um den Kranken Trost zu spenden braucht die Kirche nicht Träger eines Krankenhauses zu sein. Die Priester und Pfarrer können ihre Mitglieder in jedem öffentlichen nichtkirchlichen Krankenhaus betreuen, so wie es jeden Tag in Dtl. geschieht. Noch Fragen??
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#15   DJM †   02:06:47 | Samstag, 5. September 2009
@ unbestechlicher
Wozu braucht man Kirchen als Träger von Krankenhäusern
Um den Kranken Trost und Schutz zu spenden.
N8
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#14   unbestechlicher   01:59:02 | Samstag, 5. September 2009
Kirchensteuer braucht man nicht -sie ist schädlich
Die Kirchensteuer dient auch der Finanzierung aller möglichen sozialen Aktivitäten. Früher sehr wichtig, heute überflüssig. Wozu braucht man Kirchen als Träger von Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und für die Kinderbetreuung? Diese Aufgaben können heute staatliche Insitutionen und andere Träger übernehmen. Die Aufgabe der Kirchen ist die Verkündigung des Wortes Gottes. Religionsbeamte wie Priester und Pfarrer die ihr Salär durch die staatlich eingezogene Kirchensteuer erhalten sind faul und träge geworden. Religionsbeamtentum ist biblisch und theologisch nicht begründbar.
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#13   DerRabe   19:53:52 | Freitag, 4. September 2009
Von Dostojewski…
…gibt es das Buch „Die toten Seelen“ und handelt von einem Russen der Karteileichen kauft und zum Schluss eine sehr hohe Zahl von Leibeigenen auf dem Papier besitzt. Der Handel mit toten Seelen findet überall statt, aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen Gründen.
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#12   r.rahrgebíetler   19:14:51 | Freitag, 4. September 2009
@wassers
Du bist ein dreckiger Häretiker oder soll ich sogar sagen Apostat.
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#11   mens sana in corpore sano   19:13:17 | Freitag, 4. September 2009
Man hat den Eindruck
es soll hier vermittelt werden, eine Kirche laufe auch ohne Geld. Das ist aber nicht der Fall. (Man sehe sich mal die Spendenaufrufe der Pius-Clique an)
Ich gehe häufig in ausländische Kirchen und bekomme es da immer hautnah mit, welcher kollektive Zwang dort herrscht Sonntag für Sonntag einen mit Banknoten gefüllten Umschlag oder sogar zwei (für Bistum und Gemeinde) abzuliefern. Wehe, einer hat den nicht oder wagt es, nur Münzen reinzuwerfen.
Und in Österreich ist es doch auch wie eine Steuer. Sie wird nur nicht vom Staat erhoben sondern von einem Büro der Kirche, das eigens dafür unterhalöten wird, aber letztlich nach den gleichen Regeln arbeitet wie die Kirchensteuer bei uns.
Das einzige was mich am deutschen System stört, ist, dass „Steuertrickser“, die also in Wahrheit Geld genug haben, die Kirchensteuer gleich mit wegtricksen können.
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#10   St. Anton †   19:12:48 | Freitag, 4. September 2009
Jede Entscheidung
ist eine Abwägung zwischen Kosten und Nutzen.
Das Argument, Grund für den Austritt wäre die Kirchensteuer, ist daher nur die halbe Wahrheit.
Die Kirchensteuer betrifft den Schaden, die Kostenseite. Dem gegenüber steht die Nutzenseite: Was hat ein Gläubiger davon, wenn er, sozusagen „freiwillig“, Kirchensteuer entrichtet?
Normalerweise lautet die Antwort: Ein gutes Gewissen, weil der Gläubige damit karitative und andere Zwecke unterstützt – aber manchen Ex-Gläubigen reicht das nicht mehr.
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#9   DJM †   18:43:07 | Freitag, 4. September 2009
~~~~~
Der Hauptgrund für die Kirchenaustritte ist nicht der Papst, sondern die von den Altliberalen hochgelobte Kirchensteuer.
Hätte man die Wahl zwischen Rundfunk- und Kirchensteuer, wäre mir die zweite Wahl lieber.
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#8   Gallowglas   18:13:46 | Freitag, 4. September 2009
@Smallplayer
Kirchensteuer kann nman streiten. Sie hängt aber mit der Entscheidung des deutschen Gesetzgebers zusammen, der den kirchen viele Aufgaben des sozialen Bereichs, angefangen von Kindergärten, Hausaufgabenbetreuung, Beratung bis hin zu Senoirentreffpunkten übertragen hat.
Die Kirchensteuer dient auch der Finazierung dieser Aktivitäten.
Das ist natürlich falsch, der Staat bezahlt diese angeblichen Aktivitäten nahezu vollständig (wie eigentlich alles, wo „kirchlich“ drauf steht), der Rest des Geldes zahlen, z.B. bei KiGas, die Eltern oder Spender …
Die Kirchen geben nur 5 (RKK) – 10% (EKD) der Kirchensteuer überhaupt für „soziale Belange“ aus.
Die Kirche setzt aber alles daran, daß dies nicht zu sehr an die Öffentlichkeit kommt (auch wenn jeder die Finanzpläne der Bistümer ect. anfordern kann), verständlich, schließlich sind die meisten „Taufscheinchristen“ nur noch in der Kirche, weil sie das Märchen der „Wohltätigkeit“ glauben.
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#7   wassers   17:54:16 | Freitag, 4. September 2009
Was ermöglicht das Lotterleben der Amtskirche?
Jede Organisation muss für das, was Sie einnimmt, auch etwas leisten. In Deutschland nun haben wir die kuriose Situation, dass eine Organisation – genannt kath. Kirche – gar nichts leisten muss und trotzdem reich durch die Kirchensteuer entlohnt wird.
Warum ist so etwas möglich? Nun, das sind zum einen historisch bedingte Verhältnisse, dass die kath. Kirche für die Einziehung von Kirchenbesitz durch Steuern entschädigt wurde, aber nicht nur das, sondern man verhalf der Organisation zu einem sorgenfreien Leben, der von ihr Besoldeten, denn für historische Gebäude z. B. kommen die Länder auf. Für Kindergärten gibt es Zuschüsse, Privatschulen werden zu 80 % bezuschusst. Die sog. kath. Bischöfe werden aufgrund historischen Rechtes vom Bundesdeutschen Staat besoldet – also von jedermanns Geld, d. h. auch von nicht Kirchenmitgliedern –, wobei diese Angelegenheit der verfassungsrechtlichen Überprüfung bedürfte.
Warum nun kann eine zerfallende Organisation trotzdem weiterhin, ihre Gläubigen, besser Mitglieder – so behandeln. Ganz einfach: Deutsche Katholiken sind träge, ängstlich und bequem, bevor sie zum Einwohnermeldeamt gehen und der nichtsnutzigen Vereinigung kath. Kirche den Geldhahn abdrehen, zahlen sie lieber für diesen Verein, obwohl dessen Dienstleistungen völlig überflüssig, unnötig und noch dazu schlecht sind, ökonomisch betracht: Preis – Nutzen – Verhältnis ist nicht gegeben.
Was sollte die Konsequenz sein? Sich endlich aufrufen und mit dieser Organisation abrechnen,…
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#6   troja   17:11:45 | Freitag, 4. September 2009
verschwendung
nur ein beispiel aus münchen: 80 millionen gibt das ordinariat münchen-freising für ihre neue zentrale aus. das ehemalige gebäude der landesbank. die begründung: so kann man in der altstadt bleiben.
das gleiche ordinariat, das nach der zeit von friedrich wetter 1/3 der gläubigen verloren hat und das in den gemeinden betteln läßt, um die notwendigsten kirchenreperaturen durchführen zu können. ich frage mich, wer sich noch immer illusionen über die sinnhaftigkeit der kirchensteuer macht.
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#5   DerRabe   17:08:39 | Freitag, 4. September 2009
Es gibt sehr viele Kirchenaustritte…
…und noch mehr Karteileichen, die aber noch bares Geld bringen.
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#4   karljosef   16:14:52 | Freitag, 4. September 2009
Die Kirchensteuer macht die Kirchenfürsten
unabhänig von den Gläubigen. Deshalb muss sie weg.
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#3   Pascal123   14:51:59 | Freitag, 4. September 2009
Kirchensteuer
Die Leute die Austreten sind vorher auch nicht in die Kirche gegangen sondern waren wahrscheinlich einfach zu faul den Schritt zu machen oder haben es vergessen.
Jeder der mit seiner Gemeinde zufrieden ist und regelmässig in die Kirche geht wird sicherlich nicht wegen 25 euro austreten weiss er doch wofür er bezahlt.
In anderen christlichen Geinschaften klappt das auch wunderbar ohne Kirchensteuer einfach weil man gerne geht und weiss wofür mein seinen Zehnten gibt. Wer mit seiner Gemeinde und seiner Gemeinschaft verbunden ist hat sicherlich kein Problem damit zu opfern.
Wenn man sich aber weniger verstanden fühlt und allein gelassen dann dürften auch diese 25 Euro für denjenigen schon zuviel sein.
Kirchensteuer hat auch was mit zwang zu tun und sowas ist immer suspekt.
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#2   Ogorek   14:28:52 | Freitag, 4. September 2009
Kirchensteuer
Es ist nicht nur eine gesetztliche Entscheidung, sondern vor allem eine kirchliche.
Vor ca. 10 Jahren hat man in Polen über die Kirchensteuer diskutiert und vor allem Gegner der Kirche und Religion haben sich sehr stark dafür gemacht.
Dier polnische Kirche hat den Vorschlag abgewiesen.
Bis heute deklarieren sich ca. 93% der Polen als Gläubige.
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#1   smallplayer   14:22:02 | Freitag, 4. September 2009
Über die
Kirchensteuer kann nman streiten. Sie hängt aber mit der Entscheidung des deutschen Gesetzgebers zusammen, der den kirchen viele Aufgaben des sozialen Bereichs, angefangen von Kindergärten, Hausaufgabenbetreuung, Beratung bis hin zu Senoirentreffpunkten übertragen hat.
Die Kirchensteuer dient auch der Finazierung dieser Aktivitäten. In Ländern wie Frankreich, in denen es keine Kirchensteuer gibt, sind die Kirchen im sozialen Sektor weit weniger aktiv. Für die reine Verkündigung des Glaubens ist die Kirchensteuer nicht notwendig.
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