Klerus
Großstadteremiten und Märtyrer
„Es ist, als müßten die wenigen verbliebenen Priester durch ihr Verschlissenwerden für die umfassende Libertinage der gesamten westlichen Gesellschaft sehr konkret büßen.“
Beichtstuhl
Beichtstuhl
© Flickr-Benützer ‘two stout monks’, CC
(kreuz.net) Bis auf das Sprechen der Konsekrationsworte und die Absolution bei der Beichte ist fast alles im Priesterberuf auf Laiengremien übergegangen.

Diesen Eindruck äußerte der emeritierte deutsche Exeget Klaus Berger in einem Artikel für die deutsche Zeitung ‘Tagespost’.

In dieser Situation ist das Priestersein nach Berger „dreimal so schwer wie vor fünfzig Jahren.“

Darunter leide auch die Kirche als ganze schwer: „Auf Dauer wird der katholische Glaube aus diesem Grund in unserem Land erheblich zurückgehen.“

Berger stellt fest, daß die verbreitete Rede vom allgemeinen Priestertum zur Verunklarung des Priesterberufs geführt hat: „Beides hat gar nichts miteinander zu tun.“

Der katholische Priester sei im wesentlichen Abbild seines Herrn als Leiter und Haupt der Kirche.

Den Zölibat des Priesters sieht Berger nicht als Undankbarkeit gegenüber dem Schöpfer, sondern als Ankündigung dessen, daß es mehr gibt als Familie und Nachkommen, nämlich eine zweite, neue Schöpfung.

Das Lebensopfer des Priesters verhalte sich zum Opfer Christi wie der Wassertropfen im Wein: „Zu lange wurde nur das stellvertretende Opfer Christi betont, mit der Konsequenz, daß die Christen meinten, eine leidensfreie Existenz führen zu können.“

Somit läßt die Situation der Priester nach Berger keine andere Wahl als den einen Ausweg: Heiligkeit.

Berger stellt fest, daß diese Dimension in den letzten vierzig Jahren in der Kirche verlorengegangen ist. Das zeigen viele Einzelheiten der Meßfeier wie Kommunionausteiler im Straßenanzug, Platzierung der Tabernakel in einer Seitennische, Verlust der Kniebeuge und der Verzicht auf Priesterkleidung.

Daraus erkennt Berger das Offensichtliche: „Mit dem Verzicht auf sinnfällige Darstellung der Heiligkeit verschwindet das Berufsmerkmal Radikalität.“

Berger zitiert mit Blick auf den Priester aus dem zweiten Kapitel des Weisheitsbuches: „Schon sein bloßer Anblick machte uns ein schlechtes Gewissen.“

In einem positiven Sinn solle der Anblick des Zölibatären an die „bleibend nur unvollständig erfüllte Sehnsucht“ der Menschen erinnern.

Berger erwähnt auch das Schicksal des Priesters als Märtyrer: „Meine priesterlichen Freunde, besonders die in Norddeutschland, schildern nicht nur immer wieder, wie sie aufgerieben werden, weil sie nur noch so wenige sind, sie sind im strengen Sinne auch physisch die Opfer ihres Berufes, wovon dann die allzu früh eintreffenden Todesanzeigen sprechen.“

In diesen Priestern sieht er die ersten unter den Opfern, welche die Orientierung einer ganzen Gesellschaft „am Evangelium vorbei“ fordert:

„Es ist, als müßten die wenigen verbliebenen Priester durch ihr Verschlissenwerden für die umfassende Libertinage der gesamten westlichen Gesellschaft sehr konkret büßen“.

Der Priesterberuf ist nach Berger eine konkrete Märtyrerexistenz, die eine Ausbildung zum Großstadteremiten und Märtyrer verlangt.

Berger antwortet auch auf den möglichen Einwand, wonach das für Ordensgeistliche, aber nicht für Weltpriester gelten möge: „Jesus lebte mit seinem Zölibat nicht im Kloster, sondern unter den Menschen“.

Der Zölibat werde im Unterschied zu Eheleuten greifbar. Dort werde er gebraucht: „Seit wann ist der Weltpriester in Differenz zum Ordenspriester nicht dazu berufen, Zeichen zu sein?“
      
26 Lesermeinungen
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#26   Krak des Chevaliers   08:14:50 | Samstag, 5. September 2009
Einzelkämpfer auf verlorenem Posten
Der Priester steht heute als Einzelkämpfer allein auf weiter Flur. Er muss sich mit Gremien herumärgern, die entweder von Kirchenvolksbegehrern und anderen Linkskatholiken oder von allmächtigen Dorfbaronen beherrscht werden und deren Vorsitzende sich grenzenlose Macht zusprechen. Von den Bistumsleitungen erhält ein Priester nur selten spürbare Rückendeckung. Dort wird man erst dann aktiv, wenn wieder mal einer die Brocken geschmissen hat. Aber noch gibt es ja Kanonenfutter, spricht Priester, die die immer größer werdenden Seelsorgseinheiten leiten sollen und im Grund nicht wissen, auf welches Abenteuer sie sich da guten Willens einlassen. o.O
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#25   unbestechlicher   01:49:10 | Samstag, 5. September 2009
Märtyrer und Großstadteremiten
„Der Priesterberuf ist nach Berger eine konkrete Märtyrerexistenz, die eine Ausbildung zum Großstadteremiten und Märtyrer verlangt“
Na bitte, jeder sucht sich seine Berufung aus. Wenn die Priester diese Märtyrerexistenz haben wollen: okay so. Der Zölibat: unbiblisch und theologisch nicht begründbar. Die 50 Priester der Pius-Brüder in Dtl. werden die Herzen der Menschen nicht gewinnen wenn sie Kirchenlatein sprechen und frühchristliche Riten verwenden. Den Karteileichenchristen ist das wurscht. Chance wäre es den Menschen die das wollen Lebenshilfe zu geben. Jammern und beklagen bringt nichts, wie man an den Zahlen der Gottesdienstbesuchern sieht: geht im Sturzflug nach unten. Jede Wette dass in 20 Jahren noch viel weniger Menschen die angebotenen pastoralen Dienstleistungen brauchen werden. Das werden die Pius-Leute nicht verhindern. Wenn eine Religion geht kommt die nächste Religion. Alles hat seine Zeit.
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#24   Gotthard   22:56:26 | Freitag, 4. September 2009
@nom-opfer 1991
kann man kaum noch als Opferpriester „nach der Ordnung Melchisedechs“ bezeichnen.
Was soll ich mir unter einem Opferpriester vorstellen?
Zur Heiligkeit sind alle Getauften gerufen, die gesalbt sind wie Christus zu Priestern, Königen und Propheten.
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#23   smallplayer   22:33:50 | Freitag, 4. September 2009
Paulaner:
Ich begreife Deinen Post nicht.
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#22   Paulaner †   22:29:04 | Freitag, 4. September 2009
Nein, sie sind Kinder Gottes!
Auch die Uni Karlsruhe sind als wissenschaftliche Einrichtung und die berliner Philharmoniker als kulturelle Institution Teil der Gesellschaft.
– – –
ätsch!
O:)
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#21   smallplayer   22:23:33 | Freitag, 4. September 2009
Paulaner:
Auch die Uni Karlsruhe sind als wissenschaftliche Einrichtung und die berliner Philharmoniker als kulturelle Institution Teil der Gesellschaft.
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#20   Paulaner †   22:21:04 | Freitag, 4. September 2009
Die Berliner Philharmoniker sind kein Teil der Gesellschaft, sie leisten mehr.
smallplayer: Aufgabe der RKK ist es,
Und die Uni-Karlsruhe auch nicht.
Die Kirche ist ein Serviceunternehmen für die Gläubigen – auch wenn sich die Haare der elitären, aristokratischen Angestellten sträuben.
Mir stellen sich die Haare auf bei den bunten Prozessionen der Würdenträger, von denen immer noch viele reichlich und umfangreich sind.
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#19   smallplayer   22:06:25 | Freitag, 4. September 2009
Aufgabe der RKK ist es,
das Wort Gottes zu verbreiten. Das kann sie aber nur, ween sie sich an die Menschen wendet. Daher ist die Kirche auch Teil der Gesellschaft. Wenn es nicht genügend Priester gibt, müssen Laien diese Aufgabe mit übernehmen. Eine andere Überlegung wäre, den Priestermangel durch Zulassung von Frauen zum Priesteramt entgegen zu wirken.
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#18   LM.   21:47:40 | Freitag, 4. September 2009
smallplayer
gleich und gleich gesellt sich gern
am kot der lüge sitzen viele fliegen
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#17   smallplayer   21:44:12 | Freitag, 4. September 2009
LM: Moderne Katholiken
Mein Pfarrer und viele Mitglieder meiner Gemeinde teilen meine Ansicht.
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#16   LM.   21:39:48 | Freitag, 4. September 2009
nun smallplayer
ihre biologischen aussagen „der mensch ist erst ab geburt ein mensch“ bilden mit ihren kirchen“politischen“ eine stimmige symbiose der einfalt
wenn schon ein tor dann auf allen ebenen – gratulation zu ihrer konsequenz
wahnsinn kompromisslos durchzuziehen bedarf auch eines gewissen mutes
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#15   Paulaner †   21:39:23 | Freitag, 4. September 2009
Was zum Kuckuck TUT denn die Kirche überhaupt in der Gesellschaft?
smallplayer: Angesichts
Tanzt Walzer im Schwimmbecken.
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#14   smallplayer   21:34:39 | Freitag, 4. September 2009
Angesichts
des Priestermangels bleibt leider nichts anderes übrig, als immer mehrn Aufgaben auf Laien zu übertragen. Die Alternative wäre ein weitgehender Rückzug der katholischen Kirche aus der Gesellschaft.
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#13   NOM-OPFER 1991   19:54:37 | Freitag, 4. September 2009
Heiligkeit allgemein
In der Askese der katholischen Tradition versteht man unter dem Attribut heilig, wenn er auf eine Person bezogen wird, die Vereinigung mit Gott, die Angleichung des eigenen Tuns an den Willen Gottes. Erst mit dem Tod ist die Unificatio (lat. für „Vereinigung“) ganz möglich. Von einem, der sich bemüht hat, diese Vereinigung schon auf Erden zu verwirklichen, sagt man, er habe ein heiligmäßiges Leben geführt.
Zur priesterlichen Heiligkeit drei Worte: Johannes Maria Vianney
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#12   Fridericius †   19:50:45 | Freitag, 4. September 2009
Nom-Opfer
Definieren Sie mal Heiligkeit.
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#11   NOM-OPFER 1991   19:47:32 | Freitag, 4. September 2009
Die Heiligkeit des Priester
die Ziel und Erfüllung des priesterlichen Dienstes ist(oder zumindest sein sollte, wird von der modernen Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzil geradezu geächtet. Dies beginnt schon in den Priesterseminarien: dort werden den jungen Alumnen von ihren Regenten und Begleitern geradezu die katholischen Tugenden ausgetrieben. Wer an der katholischen Tradition festhält wird, dies weiß ich aus eigener Erfahrung, von seinen Vorgesetzten unter massiven Druck gesetzt und mit Repressalien aller Art bedacht. Wohin soll dies noch führen? Was heute aus den Seminarien kommt, besonders aus dem von Erzbischof Zollitsch heruntergewirtschafteten Freiburg, kann man kaum noch als Opferpriester „nach der Ordnung Melchisedechs“ bezeichnen. Vielmehr scheint es als wolle die VII-Kirche einen de facto protestantischen Pseudo-Klerus ausbilden und in Deutschland installieren um Luther doch noch zum apostatischen Endsieg zu führen. Doch was noch schlimmer scheint, die wenigen Priester, die Christus treu bleiben, werden verlacht und von den Bischöfen nicht gerne gesehen. Diese Mißstände müssen aufhören oder die Kirche wird zumindest in Deutschland zu Grunde gehen!
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#10   Jens Unterbauer   19:22:49 | Freitag, 4. September 2009
Ist es denn hier nicht möglich, in *anständiger Sprache*
auch gegensätzliche Meinungen auszutauschen?
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#9   r.rahrgebíetler   19:19:40 | Freitag, 4. September 2009
@sukigasakasa
Man muß ihm verzeihen, er hatte die Schweinegrippe.
Nach der Genesung sieht er aber besser aus wie vorher.
Hier ein Bild 4.bp.blogspot.com/…rippe+panikmache.jpg von ihm.
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#8   Sukigasakasa †   19:11:54 | Freitag, 4. September 2009
@wassers
Du bist ein dreckiger Häretiker oder soll ich sogar sagen Apostat.
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#7   St. Anton †   19:08:56 | Freitag, 4. September 2009
Weinerlichkeit des modernen Priesters
…und woraus besteht nun eigentlich das Problem des heutigen Priesters? Bei manchen Kreuz.net-Artikeln nimmt man leider nur ein Stimmungsbild wahr – mit Informationen wird gern gegeizt…
Da ist der Priester plötzlich „Märtyrer“, weil zu viele Laien herumpfuschen. Also, ich will mich nicht beschweren, aber unter einem Märtyrer stelle ich mir noch immer etwas anderes vor…
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#6   pneumat   19:08:21 | Freitag, 4. September 2009
Klaus Berger
träumt und fantasiert: „Jesus lebt mit seinem Zölibat nicht im Kloster, sondern unter den Menschen“.
Wie kann sich ein einfacher Mensch mit Christus, der Gott war, vergleichen!?
Der historische Weg der RKK war nur Hochmut, Überheblichkeit, Fantasien und verballe Bekenntnisse. Auch ihre „Heiligen“ waren meist Fantasisten. Der Fr. von Assisi träumte gleiche Leiden wie Christus am Kreuz zu erleiden. Ist das überhaupt möglich? Welchen Hochmut muß ein haben? Christus litt für ALLE Sünden der Vergangenheit und der Zukunft voraus.
Außerdem ist das Ziel des Christentums, das Kruzifix (Kreuz) als Götze, als Ding-für-sich zu mißbrauchen?
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#5   wassers   18:40:59 | Freitag, 4. September 2009
Job mal was Neues!
Sie sind wirklich ein dummer einfältiger Konzilsbandit, denn Sie plappern immer wieder dasselbe: Zölibat, Zölibat… Legen Sie einmal eine andere Platte auf: Konzilsscheiß, Konzilsscheiß, Konzilsscheiß…
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#4   sensus catholicus   18:08:20 | Freitag, 4. September 2009
@ Berti
Ja, die göttliche und geoffenbarte Wahrheit wird sich auf die Dauern gegen die darwinistische Evolutionshypothese und die hysterisch-kritische Exegese wieder durchsetzen :-).
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#3   Romulus   17:41:42 | Freitag, 4. September 2009
Karrieregeile Domkaitulare
Der Priesterberuf ist nach Berger eine konkrete Märtyrerexistenz, die eine Ausbildung zum Großstadteremiten und Märtyrer verlangt.
… Wovon die meisten Geistlichen der Domkapitel in Deutschland meilenweit entfernt sind… Die lassen es sich mit ihrer Pfründe gut gehen und sind oftmals zu blöde eine alte Messe zu lesen.
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#2   Berti †   17:37:10 | Freitag, 4. September 2009
Die Sache ist so:
In dieser Situation ist das Priestersein nach Berger „dreimal so schwer wie vor fünfzig Jahren.“
Und warum? Weil dem aufgeklärten Bildungsbürger immer schwieriger Märchen als Wahrheit zu verkaufen ist. So einfach ist das. Zölibat hin, Zölibat her. Ich sage nur Evolutionstheorie und „historisch-kritische Methode“ – die Wahrheit setzt sich langsam aber sicher durch. Die Märchenonkel haben ausgedient. :-O
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#1   joberens   17:31:46 | Freitag, 4. September 2009
Pflichtzölibat nicht gottgefällig
Das Pflichtzölibat hat nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun und ist eine aufgezwungene Menschseinsbeschneidung. Nieman kann Priester werden, ohne sich die Menschseinsbeschneidung aufzwingen zu lassen.
So dürfte das Pflichtzölibat, wegen dieser aufgezwungenen Menschseinsbeschneidung wohl auch kaum gottgefällig sein sondern vielleicht sogar eher eine Versündigung derer darstellen, die es Menschen aufzuzwingen versuchen, die sich ganz Gott opfern und ihm dienen wollen. Diese Menschseinsbeschneidung ist so erste und Hauptvoraussetzung für ein Priestertum.
Da es wohl kaum gottgefällig ist, dient es doch eher hauptsächlich der Befriedigung derer, die es Mitmenschen aufzuzwingen versuchen. Zudem wird es immer mehr zum reinen Priesterverhinderungsgesetz.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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