Benedikt XVI. besucht Bonaventura + Wallfahrt gegen die Totengräber + Eine Pflicht + Anständige Familie + Bankräubern helfen statt bestrafen
Benedikt XVI. besucht Bonaventura
Vatikan. Heute reist Papst Benedikt XVI. in die Stadt Viterbo nördlich
von Rom. Dort wird er den einstigen Papstpalast besuchen, wo von Dezember 1268 bis September 1271 die
längste Papstwahl stattfand. Um 10.00 Uhr feiert er eine Messe unter freiem Himmel. Nachmittags fährt
Benedikt XVI. dreißig Kilometer weiter in die Ortschaft Bagnoregio zum Grab des heiligen Bonaventura
(† 1274).
Wallfahrt gegen die Totengräber
Deutschland. Der deutsche Distrikt der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X. hält an diesem Wochenende seine große Wallfahrt zum Grab des Heiligen Bonifatius in Fulda.
Gestern nahmen 800 Menschen an den Veranstaltungen teil. Bei einer gestrigen Prozession betete die Bruderschaft
um eine Verteidigung der christlichen Kultur gegen die neuzeitlichen Totengräber wie Liberalismus, Feminismus
und Materialismus. Zum heutigen Hochamt werden tausend Gläubige erwartet.
Eine Pflicht
Vatikan. Am
Samstag veröffentlichte der Papst seine Botschaft zum Weltmissionstag am 18. Oktober. Die Botschaft erinnert
an unzählige Missionare, die Christus unter Verfolgung und Unterdrückung bezeugen. Sie seien mit sozialer
Ausgrenzung, Gefängnishaft, Folter und sogar der Gefahr der Todesstrafe konfrontiert. Trotz dieser Widrigkeiten
müsse die Kirche „alle Völker auf ihrem Weg zu Gott durch die Geschichte mit dem Licht des Evangeliums
erleuchten“.
Anständige Familie
USA. Die US-Amerikanerin Michelle Duggar (42) erwartet ihr 19. Kind.
Als sie den positiven Schwangerschaftstest sah, war sie überglücklich. Zugleich dankte sie Gott, der
sie in ihrem Alter noch einmal mit einem Kind gesegnet hat. Die Familie ist durch das sogenannte Reality-Fernsehen
bekannt. Sie lebt in einem 650 Quadratmeter großen Haus in Arkansas. Die Frau ihres ältesten Sohnes
Josh (21) erwartet im Oktober ihr erstes Kind.
Bankräubern helfen statt bestrafen
Die Pressesprecherin
der Lebensrechtsvereinigung ‘Jugend für das Leben’, Margret Parzmair erklärte in ihrer Ansprache vor
den Demonstranten in Wien, daß Abtreiber nicht belohnt, sondern bestraft gehören: „Ungeborene Kinder
und schwangere Frauen müssen vor den Abtreibern wirksam geschützt werden. Das geht nur, wenn Abtreiber
gerecht bestraft werden.“ So wie die Bestrafung von Diebstahl das Eigentum schütze, so schütze auch
die Bestrafung der Abtreibung das Leben – erläutert Frau Parzmair.
Aus einer Pressemeldung der ‘Jugend
für das Leben’ zur Demonstration gegen die Ehrung der Wiener Abtreibungsklinik am Fleischmarkt im Wiener
Rathaus.
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56 Lesermeinungen
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@Sefirot: Das wissen Sie doch! Oder?? Murmelbruderschaft: Das ist diese Bande, die sich nach einer im
Petersdom zu Rom in einem Glaskasten zur Schau gestellten Mumie namens Pius X. benannt hat, in alten Teppichen
und Spitzengardinen umhertänzelt und bei gottesdienst-ähnlichen Veranstaltungen irgendwas vor sich hinMURMELT,
was vielleicht 5 % der Besucher dieser Treffen verstehen. Wegen des Gemurmels: Murmelbrüderschaft.
#55 Paulaner † 12:47:50 | Montag, 7. September 2009
Ein fataler Anspruch! Kreativität, Originalität, Provokation. Und kaufen solls auch wer! Leon: @Paulaner:
Ewige Diskussion: Was ist Kunst? Der Karajan hat den Celibidache verdrängt, war der Karajan „besser“?
Um 3,2%? Porsche? Salzburg/München? Eliette? Beide sind jetzt auf CD.
Doch 800 Teilnehmer … … wurden im vergangenen Jahr nicht deren 1.500 gemeldet? Wenn in der Kirche
die Gläubigenzahlen (binnen Jahresfrist) um knapp 50% zurückgingen, schriee die Murmelbruderschaft und
ihre Koterie, dies wäre der Beweis für die Implosion der Kirche nach dem Vat.-II … Legte man nun die
gleichen Maßstäbe an, käme man wohl zu welchem Ergebnis …?
@Paulaner: Ewige Diskussion: Was ist Kunst? Viele Menschen, auch ich, meinen: Deix-Werke sind Kunst. Andere
nicht. Es ist doch eine ewige Diskussion: Was ist Kunst? Als Kunst gilt vielen beispielsweise des bedeutenden
Komponisten John Cages Werk „4’33“: Inhalt = nichts, absolute Stille. Das Orchester sitzt da, das Publikum
auch – Über 4 Minuten absolute Stille, kein Instrument wird angetastet. Nach der Stille erhebt sich der
Dirigent, der nichts zu dirigieren hatte – und das Publikum applaudiert. Nein, nicht im Saal einer psychiatrischen
Klinik, sondern vielerorts in der Welt in hohe Eintrittspreise verlangenden, bedeutenden „Konzerttempeln“.
Die „Noten“ für die Musiker bestehen aus einem weißen Stück Papier, auf dem dreimal das Wort „tacet“
gedruckt ist. In seiner Lecture on Nothing, die er zwei Jahre vor der Uraufführung (1952) von 4’33’’
gehalten hatte, schrieb Cage: »Struktur ohne Leben ist tot. Aber Leben ohne Struktur ist nicht wahrzunehmen.
Pures Leben drückt sich in und durch Struktur aus.« Deshalb gab er dem Nichts einen Rahmen. Kunst? Ein
anderes Beispiel ist das umstrittene „Werk“ des Künstlers Piero Manzoni, der seine eigenen Exkremente
eindoste, ettikierte und das als Kunst deklarierte. Die Büchsen wurden zu horrenden Preisen von „Kunstkennern“
gekauft! Näheres und Foto: kackblog.net/…te-kuenstlerscheisse Andere wieder verweigern allen Gegenständlichen
Werken, die in der „modernen“ Zeit entstanden, den Titel „Kunst“. Was ist Kunst?
#51 Paulaner † 00:13:54 | Montag, 7. September 2009
auweh, nunja, Kunst ist es nicht und ordinär ist es auch aber wenigstens nicht sexy. Leon: @Paulaner:
Ich „lieferte“ bislang nur Kunst, Wappen k&k dic.academic.ru/…/75/K_u_k_Wappen.png
@Paulaner: Ich „lieferte“ bislang nur Kunst, zum Beispiel die Werke von Deix! Und die sind nun wahrlich
nicht ordinär, allenfalls ein wenig anzüglich. Eklig empfand ich dann doch die Beschreibung von Körperöffnungen
usw. usw. Anbei als Gute-Nacht-Gruß mal was ganz ohne Nackerte oder ordinäre Gesten usw. – stattdessen
ein Deix-Werk, das ich „Katholische Zukunft“ betiteln möchte… www.news.at/…ial/deix/2009/31.jpg
#49 Leo Miles 19:39:58 | Sonntag, 6. September 2009
@Leon Der Sozialismus wird kommen Der wird auch wieder gehen. Was bleibt, ist die katholische Kirche.
„Sozialismus“ ist nur ein Sammelbegriff für Materialismus, Menschenvergötzung, Auflehnung gegen die
gesunde Ordnung. Aus diesen Dingen können keine bleibenden Werte und Strukturen entstehen. „Die Revolution
frißt ihre Kinder“, wie es so schön heißt. Sofern sie Früchte hervorbringt, sind es zumeist ätzende
Früchte der allgemeinen Fäulnis; es wird nichts davon übrig bleiben.
#48 Paulaner † 18:44:25 | Sonntag, 6. September 2009
sei nicht so pingelig, du lieferst selber auch ordinäre Bilder reihenweise! Leon: Also, ich kann ja viel
vertragen sei nicht so pingelig, du! www.dreilicht.de/…nel%20Nordportal.jpg
#33 Paulaner † 17:16:19 | Sonntag, 6. September 2009
oh mei, Lycos … Lycos: Hallo Paulaner, Sie berufen sich doch nicht auf den hl. Paulus, oder? ich berufe
mich auf gar niemand… Mein Namenspatron ist der Heilige Franz von Paul, der Gründer des Ordens der
Minoriten aka Paulaner. Hab ich dir denn nicht den Link hingeschrieben! Warst wieder zu faul zu Lesen!
Der Bayrische König hat in München anno Schnee zwar das Kloster aufgelöst, die Brauerei aber stehen
lassen. Minoritenkirchen gibt es auch dort und da noch in Mitteleuropa.
#31 Tridentinus 17:05:22 | Sonntag, 6. September 2009
Anständige Familie Ist sie auch traditionstreu katholisch, diese Familie? Die Angabe der für die Familie
erforderlichen Wohnraums zeigt schon, daß es sich kaum jemand leisten könnte, anständig zu sein, wenn
Anstand (und übrigens auch Katholizität) ausschließlich oder überwiegend an einer hohen Kinderzahl
abzulesen wären.
@Leon Unrecht hat Honni aber nicht gehabt: Der Sozialismus wird kommen, aber nicht in der Form wie in
der DDR. Wieso wird kommen? Ist er nicht schon da?
@Matthäus: Ochs und Esel kommen im Weihnachtsevangelium nicht vor! Beide Tiere sind im AT zu finden:
„Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe des Herrn“ (Jesaja 1,3). Der Bezug der Tiere
zu Jesu Geburt und zum Wirken Christi ist gegeben, wäre aber zu umfangreich, das jetzt hier zu erläutern,
zumal einige der interessanten Stellen dazu in den Apokryphen zu finden sind. Aber Honecker mag durchaus
an die beiden biblischen Tiere gedacht haben seinerzeit, aber nachgedacht hat der Greis wohl auch nicht
dabei, denn störrisch, also „aufhaltend“ ist nur der Esel; der Ochse tut treu und brav seine Pflicht
und geht voran und tut, was sein Herr von ihm verlangt. (Unrecht hat Honni aber nicht gehabt: Der Sozialismus
wird kommen, aber nicht in der Form wie in der DDR.) Die Partibonzokratie in der DDR (in der wahrlich
nicht „alles schlecht“ war!!) gleichzuetzen mit dem Sozialismus wäre ebenso falsch wie eine Gleichsetzung
der Pius-Sekte mit der katholischen Kirche. Übrigens: Honecker lebt! Hier bitte: www.youtube.com/watch?v=KX_ov86H4ZU
@ smallplayer: Es gab in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche immer wieder Veränderungen!
Was war mit dem Apostelkonzil? Petrus und Paulus haben einen Diskuss darüber geführt ob es Juden- oder
Heidenchristen geben sollte! Das war eine entscheidende Veränderung und hat dazu geführt, dass die röm.-kath.
Kirche sich verbreiten konnte! Der tridentinische Ritus gibt es auch erst seit dem 16. Jahrhundert! In
diesem wurde der römische Ritus verarbeitet und erneuert. Diese Form des Ritus ist der älteste aber
auch nicht der allerälteste. Die „Alte Messe“ wie wir sie kennen wurde im Konzil von Trient maßgeblich
gestaltet. Obwohl sie auch früher hätte bestehen können. Doch man soll bekanntlich nicht über Wirksamkeit
eines Konzils streiten, oder dessen Gehalt für wahr oder falsch betrachten. Das wichtigste ist die Konsequenz!
Positiv war eine stärkere Einbindung der Messteilnehmer in die Messe. Die Verfechter des Anti-Konzilliarismus
sind der hohen Meinung, dass Sie die wahre Lehrgewalt besitzen. Sie wollen der Kirche schaden und werden
zur Sekte. Diese Sekte aber ist böse und bezichtigt die „Mutter“ der Sektiererei! Das ist schlimm, gemein
und widerwärtig! Ist das noch katholisch? kreuz.net – Osservatori Servo-di-Dio Commissario per le attività
speciali Ministero della Propaganda
#24 Brandenburgis 12:35:22 | Sonntag, 6. September 2009
Jaa ja, noch nicht einmal ein Zitat können Sie bringen und sas bei so weitreichenden Behauptungnen. Darf
ich mal was sagen? Sie wissen überhaupt nicht, was Sie die ganze Zeit daherplappern.
#23 smallplayer 12:31:04 | Sonntag, 6. September 2009
Die Einberufung des zweiten vatikanischen Konzils ist aufgrund der Herausforderungen der zunehmenden Säkularisierung
und Liberalisierung erfolgt. Ziel war es, eine Antwort der RKK darauf zu finden. Die Reformer haben sich
beim zweiten vatikanischen Konzil durchgesetzt. Die zunehmende Liberalisierung hat sich in der Folgezeit
in der RKK gezeigt. Erinnert sei an die Einführung der Neuen Messe, zunehmende Beschäftigung mit Fragen
der Ökumene, die Frage der Kommunion wiederverheirateter Geschiedener…
#22 Confiteor 12:27:41 | Sonntag, 6. September 2009
Piusse feiern in der barocken Orangerie… Der deutsche Distrikt der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
hält an diesem Wochenende seine große Wallfahrt zum Grab des Heiligen Bonifatius in Fulda. Gestern nahmen
800 Menschen an den Veranstaltungen teil. Bei einer gestrigen Prozession betete die Bruderschaft um eine
Verteidigung der christlichen Kultur gegen die neuzeitlichen Totengräber wie Liberalismus, Feminismus
und Materialismus. Zum heutigen Hochamt werden tausend Gläubige erwartet. Damit da bloß kein verkehrter
Eindruck entsteht, die ritenreinen Piusbrüder haben ihr Begängnis nicht etwa im Fuldaer Dom, sondern
halten ihre Feiern und Weihungen in der barocken Orangerie ab, einem Lusthaus des ehemaligen Fürstbischofs…
. Als Alternative hätte nur der kleine Blumenladen zur Verfügung gestanden, er vor Monaten mit viel
Pomp und Glorie zum Sektentempel erhoben wurde…!
liberalismus ist mit dem Vaticanum II immer mehr vereinbar Die katholische Kirche hat sich seit dem zweiten
Vatikanum schon sehr von Gott liberalisiert! o^/
Ich habe mir mal eine Rede von Lothar Bisky angehört, die war mit mehr Evangeliumzitaten gespickt als
die Sonntags-Predigt der meisten katholischen Priester! o^/
#18 smallplayer 12:14:35 | Sonntag, 6. September 2009
Liberalismus und Feminismus sind mit der Lehre der RKK seit dem zweiten Vatikanischen Konzil vereinbar.
Sie tragen sogar zu einer Weiterentwicklung des katholischen Glaubens bei. Eine Bedrohung stellen der
Liberalismus und der Feminismus nur für den Steinzeitglauben der Piussektierer dar.
#16 Brandenburgis 12:12:13 | Sonntag, 6. September 2009
Wie gesagt, da gerade Johannes Paul II. das definiert hat, was ich gesagt habe, stehe ich im Recht und
Sie im Unrecht. Sie plappern und blubbern nur. Was Sie übrigens gegen die Steinzeit haben, bleibt unklar.
Die Menschen damals standen geistig ungliech jhöhre, als Sie.
wörtlich lautet das Zitat so: (Zitat – Erich Honecker postum in den Mund gelegt). „Den Sozialismus in
seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!“ Man beachte die feinsinnige Zitierung des Weihnachtsevangeliums.
#14 MartinBieger 12:09:29 | Sonntag, 6. September 2009
Würde die Kirche auch dem Steinzeitkatholizismus anhängen wie einige hier propagieren und auch die Piusbrüder
wäre sie längst untergegangen,oder zumidest zu einer kaum beachteten Sekte verkommen.
Morsch ist nicht die ewige wahrheit der Katholischen Kirche Morsch ist die Welt die nicht auf die Kirche
hört, morsch ist die deutsche Gesellschaft, morsch ist die ewigkeit der Homosexuellen!
@Brandenburgis: Ihr Steinzeitkatholizismus basiert auf menschlichen (überholten) Satzungen. Er ist morsch.
Morscher als die Berliner Mauerreste, die noch irgendwo rumstehen, im Museum oder sonstwo. Sehen Sie denn
wirklich nicht, wie Ihr Kirchen-Phantasiegebäude immer mehr in sich zusammenstürzt? Ganz schlicht gesagt:
Kirche, wie Sie sie sehen und verstehen, ist so gut wie tot, liegt in den allerletzten Zügen. Und die
paar Sektierer, die ihr noch nachweinen, können ihr kein Leben mehr einhauchen. Sie ist auf dem Weg zum
Müllhaufen der Kirchengeschichte. Aufblühen und lebendig bleiben wird eine Kirche, wie sie zum Beispiel
der großartige Leonardo Boff beschreibt! Ich empfehle Ihnen sehr die Lektüre seiner Werke!
#11 Brandenburgis 11:55:34 | Sonntag, 6. September 2009
Im Unterscheid zur Mauer basiert die Lehre der Kirche nun einmal auf göttlichen, unzerstörbaren Satzungen.
Und der Kommunismus wurde gerade darum zerstört, weil er NICHT auf solchen basierte. Und so wirds auch
dem MÜllhaufen ergehen, auf dem SIE vegetiereren!
„Niemals, niemals – wird der antiimperialistische Schutzwall fallen, – wird das Zentralkommitee Sozialistische
Einheitspartei Deutschlands aufgelöst, – wird die Nationale Volksarmee aufgelöst – wird die Deutsche
Demokratische Republik aufhören, zu existieren…“ (Zitat – Erich Honecker postum in den Mund gelegt).
Und die Realität: Niemals, ich betone niemals wird der Brandenburgis seine Borniertheit, Engstirnigkeit
und, Realitätsferne aufgeben.
#8 Brandenburgis 11:38:56 | Sonntag, 6. September 2009
Niemals, ich wiederhole niemals wird kommmen – Fortfall des Zölibats – Zulassung von Frauen zum Diakoninnendienst.
– Zulassung von Frauen zum Priesterdienst, da dem göttliches REcht entgegensteht, wie übrigens auch
Johannes Paul II. unumstößlich definiert aht.
Ernst genommen wird halt immer nur, wer sich nicht vor mühevoller gedanklicher Arbeit drückt Mißstände
konkret zu benennen und detailliert, abschreckend, nachvollziehbar, klar und kaum widerlegbar zu beschreiben
ist zweifellos immer der Mühe wert. Das bloße Auflisten ( oder gebetsmäßige Erwähnen) von Ismen wie
Liberalismus, Feminismus, Materialismus usw. , unter die fast alle Mißstände sicherlich gedanklich eingereiht
werden können, hingegen ist pure Zeitverschwendung, ja erregt nur Unmut, Kritik oder löst breites Grinsen
oder Gelächter aus.
@RJH: Dieser „Mauerfall“, von dem Pfarrer Breitenbach hier spricht, wird kommen: Zuerst der Fortfall des
Zölibats, dann die Zulassung von Frauen zum Diakoninnen- und Priesterdienst. Ja, ist ja gut, ihr Fundis;
spart Euch das jetzt gleich bei Euch aufkommende Gekrähe für den Singsang bei Euren gottesdienst-ähnlichen
Treffen. Die verknöcherten SED-Betonköppe haben auch laut aufgeschrieen, wenn jemand auch nur Ansatzweise
etwas von Wiederveinigung etc. zu erwähnen wagte.
Äußerst optimistisch ist die Pius-Clique, wie oben zu lesen ist: 1000 Menschen werden zu einer gottesdienst-ähnlichen
Versammlung erwartet! Nun ja, erwarten darf man alles… Aber wie kommt der Schreiberling, der sich die
Meldung ausgedacht hat, auf 800 Teilnehmer des Sektenausflugs, während Augenzeugen ganz andere Zahlen
berichten? Hat der Verfasser der Notiz zuviel von dem Wein getrunken, der für die gottesdienst-ähnlichen
Konventikel in Fulda bereitsteht? Liberalismus, Feminismus usw. werden in der Meldung als „Totengräber“
bezeichnet. Und das von Gestalten, die sich tagtäglich als Totengräber der Vernunft betätigen mit ihrem
Schwachsinn! Aber: Die Spaten jener Totengräber sind stumpf geworden, sehr stumpf und rostig. Dank der
Vernunft.