Kinderverhütung
Ein Körper ohne Kopf ist ein Monster
Geben wir uns nicht der Täuschung jener hin, die glauben, Christus nachfolgen zu können, ohne in Treue dem Nachfolger Petri anzuhängen. Von Bischof Pascal N’Koué von Natitingou, Benin.
Schaufensterpuppe ohne Kopf
Schaufensterpuppe ohne Kopf
© Vortech, CC
(kreuz.net) Das Wort „Papst“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Papa“. Der Papst ist der Papa der katholischen Familie, der Vater der Väter („pater patrum“) und darum der Vater aller. Einen Vater liebt, respektiert und hört man.

Im übrigen ist er der einzige Vater, den man „Heiliger Vater“ nennt, weil er mehr als alle anderen zur Heiligkeit verpflichtet ist. Er ist der sichtbare Lenker, der den Marsch der einzigen Kirche leitet, die auf Christus gegründet ist.

Er ist es, der die Schlüssel zum Himmelreich und die ewigen Vollmachten in Händen hält. Er ist der Garant der gesunden Lehre, auch im Sturm widerstrebender Winde: „Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Hölle werden sie nicht überwinden“ (Mt 16,18). Was für ein Versprechen!

In anderen Worten: Der Papst ist eine unerschütterliche geistliche Autorität. Er ist Kephas, der solide Felsen, weil der Herr für ihn „Zuflucht und Kraft ist, Hilfe, die ihm immer in der Not angeboten ist.“

Nur die Kirche, die er leitet, ist ewig. Die menschliche Weisheit macht aus ihm den einzigen, der in seinen Ämtern nicht durch eine Altersbeschränkung noch durch eine Begrenzung der Amtszeit betroffen ist.

Schande über jene, die seinen Rücktritt fordern. Durch Meinungsumfragen kann man nicht entscheiden, wer Papst werden oder aufhören soll, es zu sein. Sein Primat ist kein Primat des Prestiges, sondern der Einheit und Gemeinschaft – ein Liebesdienst in der Wahrheit.

Er ist der einzige Religionsvertreter der auch Staatsoberhaupt ist, der Botschafter zu den zivilen Staaten und zur politischen Gemeinschaft entsendet und solche Botschafter empfängt. Das Ziel dieses Austausches besteht darin, die Staaten durch das Licht des Evangeliums zu erleuchten.

„Cum Petro“ und „sub Petro“, „mit Petrus und unter Petrus“: Das muß unsere Devise und unsere innere und äußere Haltung dem Papst gegenüber sein.

Geben wir uns nicht der Täuschung jener hin, die glauben, Christus nachfolgen zu können, ohne in Treue dem Nachfolger Petri anzuhängen. Sogar das Kollegium der Bischöfe kann nicht ohne ihn existieren (CIC 336).

Ein Körper ohne Kopf ist ein Monster. Die Kirche ruht auf Christus und auf dem Apostel Petrus.

Insofern wir vom römischen Papst abhängen, sind wir Römer. Auch wenn wir von französischen Missionaren evangelisiert wurden, auch wenn unsere Diözese geographisch in Afrika liegt, sind wir auf geistliche Weise Römer von Geburt. Rom ist unsere Mutter.

Obwohl die Kirche von Natitingou von gleicher Substanz ist, ist sie verpflichtet, sich der römischen Kirche zu unterwerfen, wie Jesus, gleichen Wesens mit dem Vater, aber ihm völlig unterworfen war: „Vater, nicht mein Wille sondern der Deine“ (Mt 26,39).

Die Treue zu Rom ist Kraft und Sicherheit und kein Sklaventum. Die Kirche Roms ist nicht Despot, sondern Befreierin. Sie ist eine Garantie der Stabilität im Glauben und in den Sitten.

Nächstes Mal: Atmen wir mit voller Lunge die römische Luft
      
22 Lesermeinungen
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#22   Kunstmaler †   16:01:42 | Donnerstag, 10. September 2009
ach so ?
Viel gefährlicher: es wird mit einem „stellvertretenden“ Papst quasi behauptet, Christus selbst sei ein Mythos, er wandelte einmal unter den Menschen, aber jetzt sei tot und braucht einen Stellvertreter
auf Erde.
Wer behauptet das?
Niemand behauptet, dass Christus tot ist – im Gegenteil – er lebt geistig mitten unter uns durch die Hl. Messe und somit durch unseren Glauben an ihn.
Die Papstinstitution und Papstverehrung bleiben wie ein historisches Überbleibsel. Sie haben keine wirkliche geistige Bedeutung.
Für uns Katholiken hat der Papst sehr wohl auch eine Bedeutung für den Glauben an Christus.
Reine Folklore.
Könnte man von der Ostkirche auch behaupten.
Wird RKK ihr ursprüngliches geistiges Ziel irgendwann wiederfinden?
Das hat sie schon z.B. im zölibatären Leben für den katholischen Priester. Denn dieser Priester lebt im Geist Gottes und er lebt nicht nach dem Willen seines Gemächts.
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#21   LM.   22:52:52 | Mittwoch, 9. September 2009
gotthard
pardon – ihre krawatte sitzt ewas schief
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#20   Gotthard   22:49:34 | Mittwoch, 9. September 2009
Vatikan-Stadt
Er ist der einzige Religionsvertreter der auch Staatsoberhaupt ist, der Botschafter zu den zivilen Staaten und zur politischen Gemeinschaft entsendet und solche Botschafter empfängt. Das Ziel dieses Austausches besteht darin, die Staaten durch das Licht des Evangeliums zu erleuchten.
einem völkerrechtlichen Gebilde seit 1929 eine theologische Bedeutung beizumessen, ist schon abenteuerlich.
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#19   Klosterschüler   21:55:17 | Mittwoch, 9. September 2009
Erstaunlich
Ich dachte, dass es im Griechischen patros heißt, und im lateinischen pater. Man behauptet, dass ‘papst’ ein griechisch-lateinischer Mischmasch ist, der nicht einen ‘Vater’ bezeichnet, sondern einen Amtsträger.
‘Heiliger Vater’ heißt es auch nicht, weil er persönlich ‘heilig’ ist, sondern die Heiligkeit bezieht sich auf sein Amt.
Übrigens wurden auf dem Konzil von Konstanz gleich 3 konkurrierende Päpste abgesetzt und ein neuer gewählt.
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#18   Leo Miles   21:37:48 | Mittwoch, 9. September 2009
Es ist doch erstaunlich
daß uns Weißen die Schwarzen im Intellekt und im Begreifen der Wahrheiten schon locker den Rang ablaufen, obwohl sie vor nicht allzu langer Zeit noch „Wilde“ gewesen sind.
Wie sagte Jesus doch zu den unbotmäßigen Juden: „Mein Vater kann auch Steine zu Kindern Gottes machen“ oder „Das Himmelreich wird von euch genommen und einem anderen Volke gegeben werden“.
Eine wirkliche Schande für die Weißen, die ach so „aufgeklärten“…
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#17   Gallowglas   21:37:12 | Mittwoch, 9. September 2009
Da fragt man sich doch …
Der Papst ist der Papa der katholischen Familie, der Vater der Väter („pater patrum“) und darum der Vater aller. Einen Vater liebt, respektiert und hört man.
Im übrigen ist er der einzige Vater, den man „Heiliger Vater“ nennt, weil er mehr als alle anderen zur Heiligkeit verpflichtet ist.
wie passt das ganze mit der Bibel zusammen, wo Jesus bekanntlich sagt :
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Mt 23,9)
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#16   wassers   21:05:23 | Mittwoch, 9. September 2009
Claudia, Sie haben Verbotenes gesehen!
Ihre teutschen Pischöfe haben gewarnt, aber Claudia hat geschaut. Mein Gott, wer hätte das gedacht, aber nach der Bruderorgie war wohl alles möglich.
Oh, Herr lasset uns beten für unsere Schwester Clarissa, die dem Hochmut verfallen ist und die Demut vermissen lässt, dass der Herr ihr Einsicht und Demut in ihr eigenes Fehl verleihen möge.
Reichen Sie für Ihr Seelenheil diese Pitte Ihrem Konzilspäcker, wenn er die Kekse und das pote Passer „segnet“! Denken Sie an Pontius Pilatus: „Er hat eine schöne Frau, wisst Ihr, wie man sie nennt?“
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#15   Brandenburgis   20:47:09 | Mittwoch, 9. September 2009
Sedisvakantismus,
was heißt das schon. Ist doch eh völlig gleichgültig ob oder ob nicht …
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#14   clarissa colonia   20:28:32 | Mittwoch, 9. September 2009
Zum Sedisvakantismus …?
Bitte die linke Tür und jeder nur ein Kreuz nehmen!
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#13   pneumat   20:23:55 | Mittwoch, 9. September 2009
Ohne Kopf
Hat Christus mit der weltlichen Institution Papst etwas zu tun?
Der iniverselle Anspruch für alle Christen der Welt „Papa“ zu sein ist nicht eine totalitäre Absurdität, die keinen Ursprung in der Urgemeinde hat?
Es gibt viele Väter. Wer einen Menschen geistig erzeugte, der ist sein geistlicher Vater. Formalistischer Vater-Papst für alle (faktisch Fürst dieser Welt) ist Gott sei dank nur ein Symbol, das bereits zu einer Eventspuppe ausartete.
Viel gefährlicher: es wird mit einem „stellvertretenden“ Papst quasi behauptet, Christus selbst sei ein Mythos, er wandelte einmal unter den Menschen, aber jetzt sei tot und braucht einen Stellvertreter www.braungardt.com/…Gross-Inquisitor.htm
auf Erde.
Also reine machtpolitische und atheistische Erfindung des alten weltorientierten Vatikans. Nun seine weltliche Macht ist vorbei.
Die Papstinstitution und Papstverehrung bleiben wie ein historisches Überbleibsel. Sie haben keine wirkliche geistige Bedeutung. Reine Folklore.
Alle Kirchen von Anfang an waren autonom. Anders kann es auch nicht sein, denn der Hl. Geist weht, wo er will.
Unter Anrufung des Hl. Geistes regelte Katholisches (gesamtes) Konzil die Glaubensfragen. So soll es sein.
Wird RKK ihr ursprüngliches geistiges Ziel irgendwann wiederfinden?
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#12   matt3   19:14:31 | Mittwoch, 9. September 2009
Paulus schreibt aber Christus ist Kopf der Kirche…
vermutlich ist daher die katholische Kirche ein Monster mit zwei Köpfen, oder man gesteht einem Kopf noch einen Ersatzkörper zu, vielleicht so einen unscheinbaren Spinnenleib wie in diesem Horrorfilm „The Thing“.
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#11   Thomasius   18:35:46 | Mittwoch, 9. September 2009
Eigenartig
„Er ist der sichtbare Lenker, der den Marsch der einzigen Kirche leitet, die auf Christus gegründet ist.
Er ist es, der die Schlüssel zum Himmelreich und die ewigen Vollmachten in Händen hält.“
Er ist also mehr als Jesus Christus.
Wenn ich das Gleichnis vom barmherzigen Samariter richtig verstehe – jenes nicht getauften, von den Juden als Häretiker Angesehnen, so handelt dieser in einer Weise dass er das ewige Leben bekommt.
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#10   Alois Bischof   18:01:06 | Mittwoch, 9. September 2009
Immerhin ist der heilige Johannes
dem heiligen Petrus bei der Leugnung Christi nicht gefolgt, und hat dem Herrn die Treue gehalten.
Das war nicht die Leugnung der petrinischen Autorität, sondern eine Glaubensfrage.
Die Modernisten von heute sind die Pharisäer von damals, und die Politiker von heute, die Hohepriester von damals. Sie können die Wahrheit Christi nicht ertragen.
Deswegen werden sie künftig, wie bereits seit 200 Jahren, versuchen den mystischen Leib Jesu Christi endgültig zu ‘kreuzigen’ – durch Verfolgung.
Die Wiederaufstehung der heiligen Kirche vor dem Endkampf wird umso herrlicher sein.
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#9   smallplayer   17:50:54 | Mittwoch, 9. September 2009
wassers:
Der Torso stellt die Piusse dar, die meinen, sie könnten ohne Rom die katholische Kirche verkörpern.
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#8   wassers   17:36:27 | Mittwoch, 9. September 2009
Ein Torso = Konzilsgemeinschaft
Eine wunderbare Skulptur, sie sieht aus wie die glaubensamputierte Konzilssekteund seien allen Menschen – auch dem verstockten Teil der Forumsteilnehmer – zur Meditation und zum Gebet zur Wiederherstellung der wahren Kirche empfohlen, nicht wahr smallplayer?
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#7   SignumSalutis †   17:29:33 | Mittwoch, 9. September 2009
@smallplayer
… kann Ihnen nur beipflichten!
SignSal
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#6   wunderkind3   17:21:19 | Mittwoch, 9. September 2009
ein körper ohne kopf…
…ist kein monster, sondern, in den meisten fällen, eine leiche.
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#5   Peter-Pan   17:13:42 | Mittwoch, 9. September 2009
Von wegen Vater…
Das Wort „Papst“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Papa“. Der Papst ist der Papa der katholischen Familie, der Vater der Väter („pater patrum“) und darum der Vater aller.
Im Gegenteil, der Papst ist Niemands Vater – jedenfalls nicht, wenn er die Sache mit dem Zölibat ernst genommen hat. Darum muss er sich mit einem symbolischen Titel begnügen. Von wahrer Vaterschaft weiß er nichts…
Geben wir uns nicht der Täuschung jener hin, die glauben, Christus nachfolgen zu können, ohne in Treue dem Nachfolger Petri anzuhängen.
Was nichts anderes heißt, als das jeder Christ der nicht Teil der katholischen Kirche ist, verdammt ist – überhaupt jeder, gleich welcher Religion. Mehr noch, dass niemand überhaupt Christ sein kann, wenn nicht im Sinne der RKK. Aber welche Religion ist schon nicht von sich überzeugt den alleinigen Heilsweg zu kennen.
Ein Körper ohne Kopf ist ein Monster.
???
Nein, ein Körper ohne Kopf ist mit ziemlicher Sicherheit ein Leichnam – kein Monster und auch sonst nichts Gefährliches.
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#4   Ansgar   17:03:09 | Mittwoch, 9. September 2009
Erfreulich!
Dieser Bischof ist eine tadellose Gestalt! Ein Mohr, der trotz getaner Schuldigkeit keinesfalls gehen sollte.
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#3   smallplayer   16:44:04 | Mittwoch, 9. September 2009
Ein guter Artikel
Dieser Artikel sei allen Piussen zum Studium empfohlen.
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#2   F.U.   16:35:24 | Mittwoch, 9. September 2009
Mal ‘ne Frage
Wenn der Papst doch schon zu lebzeiten heilig ist „Heiliger Vater“, „Seine Heiligkeit“, weshalb muss er dann eigentlich noch heilig gesprochen werden?
Also ist JP II ein Heiliger?
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#1   Tridentinus   16:24:18 | Mittwoch, 9. September 2009
Es müßte im Deutschen
hier unbedingt „anzuhangen“ heißen! „Anhängen“ meint etwas ganz anderes. Katholiken sind keine Anhänger des Papstes, aber sie hangen ihm an.
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