Schöner Aufbruch: Diese Priester sind ihrem veralteten Dresscode treu geblieben – und nach einem vierzigjährigen Irrweg immer noch nicht gescheiter geworden. Ein Kommentar.
Die Webseite der Nachrichtenagentur ‘Kipa’ berichtet über drei Priester in ihrem veralteten Dresscode
(kreuz.net) Am 18. August bejubelte die kirchenfeindliche Schweizer ‘Katholische Internationale Presseagentur’
drei verbürgerlichte, altliberale Zivilkleriker des Bistums Sankt Gallen.
Anlaß dazu war ausgerechnet
das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene internationale Priesterjahr.
Bei den Angehimmelten handelte es
sich um Dompfarrer Josef Raschle von Sankt Gallen, Pfarrer Stephan Guggenbühl von Appenzell und Pfarrer
Georg Schmucki von Niederuzwil.
Die drei werden in dem Artikel des Journalisten Josef Osterwalder als
„Priester des 68er-Aufbruchs“ bezeichnet: „Weder Priesterkragen noch Kreuz im Knopfloch.“
In völliger
Anpassung an die damals boomende kapitalistische Gesellschaft traten sie vor vierzig Jahren ihre erste
Stelle als Krawatten-Priester an.
Angeblich vom Konzil geprägt, wollten sie sich nie mit einer besondern
Priesterkleidung von „der Welt“ abheben – moralisiert der Artikel.
Sie hätten vielmehr mit ihrer zivilen
Kleidung zeigen wollen, daß Kirche und Welt sich näher gekommen seien. Zu welchem Preis das geschah,
läßt der Artikel offen.
„Die Karte, mit der [Hw.] Georg Schmucki, [Hw.] Stephan Guggenbühl und [Hw.]
Josef Raschle zu ihrer Priesterweihe einluden, paßte so gar nicht in die Heiligenbildchen-Tradition solcher
Anlässe“ – erklärt der Artikel.
Das Kartenbild zeigt „fünf fröhliche junge Leute, die lustvoll und
ausgelassen tanzen und das erst noch als Gebet verstehen: »Jauchzet vor dem Herrn…«.“
Vierzig Jahre
später gehören die drei Jubelpriester zu jener Priestergeneration, die ihren spärlichen Nachfolgern
eine pastorale Wüste hinterläßt.
Sie sind völlig uneinsichtig: „Es war ein guter Weg“ – rechtfertigen
die drei noch heute ihre Abbruchpastoral.
Altliberale Sprüche
Hw. Raschle hat der 68er Traum noch nicht
ausgeträumt: „Wir hatten die Chance, eine Kirche im Aufbruch zu erleben“ – gibt er einen altliberalen
frommen Spruch von sich. Aber vielleicht wollte er „Abbruch“ sagen.
Auch Hw. Guggenbühl befindet sich
im Tiefschlaf: „Wir erlebten die Kirche als Bewegung, als Ort, an dem wir etwas bewirken können“. Was
er bewirkt hat, ist vor aller Leute Augen.
Der Artikel fühlt auch ein starkes Bedürfnis zu rechtfertigen,
warum die drei sich schämen, sich vor der Welt als Priester erkenntlich zu geben:
„Sie gingen ihren
eigenen Weg, paßten nie in das traditionelle Bild eines Priesters, der mit steifem Kragen und langer
Soutane leicht abgehoben über dem Alltag schwebt.“
In Wahrheit macht nicht priesterliche Tarnkleidung,
sondern der Talar den Geistlichen sichtbar und bringt ihn mit der Welt in Kontakt. Man stelle sich Don
Camillo mit der Krawatte von Peppone vor.
Einen älteren Herrn – der in der Öffentlichkeit als kirchlicher
Geheimpolizist in Zivil daherkommt – redet auf der Straße erfahrungsgemäß niemand an.
Doch die Wirklichkeit
berührt die drei 68er-Ideologen nicht: „Man soll das Priestertum nicht an unserm Rock, sondern am Verhalten
erkennen“ – hält sich Hw. Raschle für ein Vorbild.
Rom ist an allem schuld
Die Flucht in die Welt
hat bei den dreien schon während des Studiums begonnen: „An der Universität Freiburg führten sie ein
weltoffenes Studentenleben.“
Im Theologiestudium hätten sie „verstaubte Fächer“ mit Fassung getragen –
„interessierten sich aber um so mehr für psychologische Zusammenhänge und die auf den Menschen ausgerichtete
Moral.“ Entsprechend dünn und moralisierend sind heute ihre Predigten.
Dem Artikel tropft angesichts
der Lobeshymnen auf die drei der Speichel förmlich von den Lippen.
In der „hierarchisch orientierten
Priesterschaft“ seien die drei nicht besonders beliebt gewesen: „Aber man zollte ihnen Respekt“.
Dann
wird Hw. Schmucki zitiert: „Wir waren immer uns selber“.
Der Artikel erwähnt auch, daß alle drei bei
der letzten Bischofswahl in der Diözese Sankt Gallen auf eine Sechser-Liste mit möglichen Kandidaten
gesetzt wurden.
Das Bistum Sankt Gallen ist völlig in altliberal-kirchenfeindlicher Hand. Bei der Aufstellung
der erwähnten Liste ging es nie um die Fähigkeiten der Kandidaten, sondern nur um deren Ergebenheit
gegenüber den altliberalen Dogmen.
Fehler sehen die drei nur bei den anderen: „Die Enttäuschung blieb
nicht aus. Rom trat auf die Bremse.“
Denn dem altliberalen Klerus, der die Beichte abgeschafft hat, bleibt
keine andere Wahl, als die eigenen Sünden anderen in die Schuhe zu schieben:
„Der Vision vom Reich Gottes
wurde mit dem Kirchenrecht der Garaus gemacht“ – dämonisieren die drei im Ungeist des neomarxistischen
Manichäismus.
Zivilkleider machen keine Priester
Für die altliberale ‘Katholische Internationale Presseagentur’ –
die von kirchlichen Geldern lebt – gibt es keine Zweifel: Der verstaubte, verweltlichte und gottlose Altliberalismus
mit seinen bankrotten protestantischen Rezepten ist an dem von ihm produzierten kirchlichen Zusammenbruch
völlig unschuldig.
Angesichts des „bösen Roms“ trösten sich die drei Geistlichen an ihrem Bistum Sankt
Gallen: „Wenigstens blieb in unserer Diözese noch etwas vom Geist des Aufbruchs erhalten“ – seufzen sie.
In Zahlen ausgedrückt sieht dieser „Aufbruch“ so aus: Von 1970 bis 2004 ist die Anzahl der Katholiken
im Bistum Sankt Gallen von 58.4 Prozent auf 51.2 Prozent gefallen, die Priesterzahl von 412 auf 232 Diözesan-
und Ordensgeistliche. Ordensschwestern gab es im Jahr 1970 noch 1,130. Jetzt sind es 575. Die überlebenden
Priester und Schwestern sind sehr stark überaltert.
Dann brennt die klerikale Kleiderfrage dem Artikelschreiber
noch einmal auf der Zunge: „Sie haben die Novelle »Kleider machen Leute« zu gut gelesen, um auf die
Magie kirchlicher Gewandung zu setzen.“
Zum Glück. Denn es ist im Interesse der Kirche, daß diese drei
uneinsichtigen und kirchenfremden Geistlichen von den Menschen möglichst nicht erkannt werden.
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70 Lesermeinungen
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#68 wassers 15:21:55 | Donnerstag, 10. September 2009
Na klar, die Priesterkleidung ist immer hinderlich, z. B. wenn ein Konzilspriester seine Kebse besucht
und dort übernachtet. Er muss sich tarnen, damit sein Doppelleben nicht so schnell auffällt. Die Zivilkleidung
ist ein offenes Bekenntnis zur Unmoral, die für die Konzilssekte symptomatisch ist.
#67 Fridericius † 15:18:13 | Donnerstag, 10. September 2009
An Amanda: Stichwort Priesterkleidung Ich habe vor einigen Tagen just über dieses Thema ein Gespräch
mit einem Bekannten gehabt, der Priester ist (angeregt durch einen Kreuznet-Artikel). Dieser mein Bekannter
trägt meistens auch Zivil – und sagte mir folgendes: Es sei es so, dass die Menschen ganz anders auf
ihn zugingen, wenn sie ihn sofort als Priester erkennen würden – die einen mit einer gewissen Ehrfurcht,
manch andere von vornherein ablehnend. Er als Mensch würde kaum wahrgenommen, er sei dann quasi „die
Kirche“. Echte Freunde zu finden sei als Priester nicht ganz so einfach – in der Gemeinde gelte er meist
als der Herr Pfarrer, dem man entweder repektvoll begegne oder lieber gar nicht. Zudem sei es so, dass
er in Ziviler Kleidung mit kirchen-/glaubensfernen Menschen, gerade mit Jugendlichen, weit besser über
Gott ins Gespräch kommen könne, als wenn er es vor sich hertrage, Priester zu sein. Seine Priesterkleidung
legt er nur zu offiziellen Anlässen (sowie natürlich zur Messe) an. Und ich finde das völlig in Ordnung.
#66 Amanda 15:00:16 | Donnerstag, 10. September 2009
Es war, so glaube ich, Gabriele Kuby, die sinngemäß schrieb, wenn sie mit einem Mann ins Gespräch komme
und sich erst mittendrin herausstelle, dass er Priester ist, fühle sie sich getäuscht. Er komme ihr
dann vor wie ein Ehemann, der seinen Ring nicht trägt.
Es wundert mich,… …dass sich Leute hier noch immer dazu hinreissen lassen, mit den Verfassern und
Verfechtern dieser haarsträubenden und fundamentalistischen Ansichten zu diskutieren (und das auch noch
auf deren Ebene). Dieser, wie soooviele andere Artikel auf Kreuz.net, sind kirchenpolitisch, moralisch
wie menschlich nicht haltbar und es verwundert nicht, dass sich offizielle Kirchenstellen deutlich von
hier Geäussertem distanzieren. Alleine Aussagen wie: „Denn es ist im Interesse der Kirche, daß diese
drei uneinsichtigen und kirchenfremden Geistlichen von den Menschen möglichst nicht erkannt werden.“
sind der reinste Hohn. Hier den Anspruch zu erheben im Namen der Kirche (egal ob nun als Institution oder
Ekklesia) zu sprechen lässt doch tief blicken. Mein Fazit: Diesen Fundamentalisten nicht mehr Aufmerksamkeit
zugestehen als umbedinngt nötig. Es gibt soviele Sachen über die man sich wirklich auf der Welt aufregen
kann, wenn man denn will – Artikel wie dieser hier sind den Aufwand aber einfach nicht wert.
#64 Gretchen † 14:41:54 | Dienstag, 8. September 2009
Huuuuch! Da schreibt man von mir! Naja ich bin ja auch die Fachfrau für Fummel usw. Also die Prister
usw. können ja so rumlaufen in ihren langen Röcken und Kostümen. Mich macht das ja nicht an und die
gucken immer so ernst. Aber wenn wir schon beim Thema sind, ein bisschen moderner könnten sich die Priester
schon anziehen vor allem, wenn sie mit jungen Leuten arbeiten. Mal ein Dressvorschlag ganz seriös, wie
ihn die drei Männer auf dem Foto zeigen. …damuh.files.wordpress.com/2009/03/dscf0023.jpg
#63 wassers 08:30:39 | Dienstag, 8. September 2009
Klar Schwulenopa Leon Das ist eine andere Form von „Fummel“, natürlich fühlen Sie sich auch darin wohl,
warum soll es denn immer ein Kostüm oder Abendkleid sein. Aus dem Minirockalter sind Sie ja heraus, wie
wir wissen, das kann Trans – Grete noch, kommt auf ihre Stampfer an.
Soutanen und Messgewänder: Werden sie nicht, ganz abgesehen von „Tragepflicht“ etc. von manchen Priestern
auch recht gern angezogen? Von Männnern, denen der feminine Charakter dieser Gewänder (Kleider- und
Rockähnlichkeit ist offensichtlich) sehr gefällt. So kann man(n) seinen Hang zum Transvestitismus auch
im Alltag vortrefflich ausleben, muss allerdings, wenn man nicht im stillen Kämmerlein ist, auf Schminken,
Langhaar-Perücke etc. verzichten. Kann mir gut vorstellen, dass auch Priester, die diesen Hang haben
oder sich sowieso eher dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, im Urlaub usw. voll und ganz – natürlich
mit richtiger Damenbekleidung usw. – ganz als Frau auftreten. Warum auch nicht?! Von mir aus kann auch
ein Transgender die Messe zelebrieren.
#61 wassers 08:18:42 | Dienstag, 8. September 2009
Kraut Sie haben Recht So erging es auch noch unter Msgr. Lustiger – Konzilserzbischof von Paris – einem
seiner „Mitbrüder“, der anlässlich einer Bischofskonferenz in Paris die Gelegenheit nutzen und im Puff
vom Tod überrascht wurde. So könnte man auch diese neue/alte Mode der Konziliaren als Puff- und Nuttenmode
bezeichnen.
#59 Paulaner † 01:45:10 | Dienstag, 8. September 2009
Das war ein fataler Fehler, das mit der Volksnähe! Ein Priester muß Gott nahe sein. Holsatius: Just
follow the CIC! Und das dadurch die Kirche volksnaher wird, daß Priester Anzug tragen, mag sein. Damit
wird sie auch weltlicher. Und das soll sie eben nicht sein, zwar in der Welt aber nicht von der Welt.
#58 Holsatius 01:22:27 | Dienstag, 8. September 2009
Just follow the CIC! Es ist schon so 0-8-15 für die liberale Ecke: wenn ein böser Piusbrüder einen
Kreuzanhänger ohne Erlaubnis des Ortsbischofs segnet, dann ist das antikatholische Hetze und inakzeptabel
und er ist anathema; wenn aber liberale Priester munter, fröhlich und frei 40 Jahre kontinuierlich gegen
noch heute geltendes Kirchenrecht (nach CIC MUß der Priester geistliche Kleidung tragen) verstoßen,
dann paßt das schon. Wieso soll ein Priester Priesterkleidung tragen? 1. Nach katholischem Recht ist
es seine Pflicht. 2. Man soll Priester erkennen können, besonders wenn man sie braucht. 3. Der Priester
soll bescheiden sein und sich nicht selbst produzieren und zu Eitelkeiten hinreißen lassen, siehe Stolz.
Und das dadurch die Kirche volksnaher wird, daß Priester Anzug tragen, mag sein. Damit wird sie auch
weltlicher. Und das soll sie eben nicht sein, zwar in der Welt aber nicht von der Welt. Wie dem auch sei,
Rom hat gesprochen, die Sache ist entschieden, und alles Debattieren ändert nichts am Kirchenrecht. Und
wer sich (insbesondere 40 Jahre) nicht an das Recht hält ist ein Verbecher und gehört bestraft.
#55 Paulaner † 23:21:36 | Montag, 7. September 2009
Klar doch, vor ~40 Jahren hat mich die Polizei mit dem Bart als Rudi-Dutschke-Sympathisant erkannt gelobtseijesus:
@paulaner Ein Bart macht doch keinen Muslimen und ein Talar signalisiert noch lange keinen Seelsorger.
Tempora mutantur!
@herzman: Lebensentwürfe Verlogene Lebensentwürfe? Ach, sieh einer an. Herzman. Sie getrauen sich über
das Leben der drei Seelsorger zu urteilen. Die Lebenserfahrung dieser drei entspricht vielleicht den Entwürfen
ihres Schöpfers. Auch wenn’s Ihnen nicht passt, da werden Sie doch die höhere Instanz einklagen müssen.
Mutig! o^/
@clarissa colonia Drei verlogene Lebensentwürfe? Also nach meiner Erfahrung läßest du vor allem auf
einen verlogenen Lebensentwurf nichts kommen: deinen eigenen.
Drei verlogene Lebensentwürfe? Also, auf – Marcial Maciel Degollado; – Marcel Lefebvre, und – Richard
Williamson lasse ich so schnell nichts kommen … auch von Ihnen nicht!
@paulaner Sie sind ein gar lustiger Geselle. Ein Bart macht doch keinen Muslimen und ein Talar signalisiert
noch lange keinen Seelsorger. Stellen Sie sich vor: Jesus war ein Bärtiger und mein Bartwuchs ist auch
o.k.
@gelobtseijesus Dazu noch eifersüchtig, diffamierend und banal verlogen. Verlogen ist, nach gsj, wer
Verlogenheit benennt, um nix anderes handelt es sich hier. Um drei verlogene Lebensentwürfe.
Fröhliche und offene Gesichter Im Theologiestudium hätten sie „verstaubte Fächer“ mit Fassung getragen –
„interessierten sich aber um so mehr für psychologische Zusammenhänge und die auf den Menschen ausgerichtete
Moral.“ Entsprechend dünn und moralisierend sind heute ihre Predigten. Das Bild zeigt drei fröhliche
und lebendige, weltoffene Priester. Schön, oder? Ein tiefschwarzer Talar macht noch keinen Seelsorger.
Und was das Moralisierende betrifft: Dünner und moralisierender als dieser +nette Artikel kann eine Predigt
gar nicht sein. Dazu noch eifersüchtig, diffamierend und banal verlogen.
Keiner will sie, keiner braucht sie, also können sie unerkannt im Loch bleiben „Zum Glück. Denn es ist
im Interesse der Kirche, daß diese drei uneinsichtigen und kirchenfremden Geistlichen von den Menschen
möglichst nicht erkannt werden.“
Hier ist wohl, und nicht zufällig, Herr Smallplayer, der Wunsch der Vater des Gedankens: Priesterkleidung
tragen, signalisieren Sie der Männerwelt, dass sie wahrscheinlich schwul sind. – Ihr Zitat. Nein. Priester,
die Priesterkleidung tragen, die treten für ihre eigene Keuschheit ein und sind Vorbild für uns alle.
Was ist daran missverständlich? Priester, die Priesterkleidung tragen, veröffentlichen abgesehen davon
Ihre Weihe zum Priester, Ihre Hinwendung zu Gott und ihr Ehelosigkeitsversprechen. Wenn Sie daran etwas
schmutziges finden, dann, Herr Smallplayer, ist das Ihrer eigenen Phantasie gedankt, die Sie, wie ich
anmerken darf, in den letzten Tagen züchtig in Zaum halten.
smalplayer, Zivilkleidung ist näher am Zivilisten als Priesterkleidung? Ja, und alles weltliche am Priester
ist näher am Weltliche als das göttliche. Sie verdrehen die Wahrheit doch wirklich pausenlos! Sie verkünden
Lüge auf Lüge und Irrtum auf Irrtum und somit muss jeder tiefere Wahrheit für sie unannehmbar sein.
Krawatten-Priester Zivilkostüm mit Krawatte kann gewiss als FM-Uniform gedeutet werden, daher für die
Geistlichen völlig ungeeignet. Auch „normale“ Christen sollten vermeiden es zu tragen.
#39 Paulaner † 21:22:34 | Montag, 7. September 2009
manchmal sind Sie schon seeeehr heiter smallplayer: Und wenn sie Priesterkleidung tragen, signalisieren
Sie der Männerwelt, dass sie wahrscheinlich schwul sind.
#37 MartinBieger 21:06:38 | Montag, 7. September 2009
@DerRabe Denn in ihrer Zivilkleidung suggerieren sie der Damenwelt, dass sie mit der kirche nichts zu
tun haben und frei sind für sie Wo ist denn da das Problem.Wenn sie wirklich mal eine Frau anbaggern
sollte,dann werden sie ihnen schon sagen das so etwas bei ihnen nicht geht.
#36 smallplayer 21:05:54 | Montag, 7. September 2009
Wer zum Priester geweiht worden ist, ist Priester. Ein Priester in Zivilkleidung ist durch seine Kleidung
näher an den Menschen und kann umso wirkungsvoller Gottes Wort verkünden.
Mir genügt es schon auf dem Foto… …drei Menschen im totalen Zivil zu sehen. Diese Priester sind schon
deswegen keine richtigen Priester!! Denn in ihrer Zivilkleidung suggerieren sie der Damenwelt, dass sie
mit der kirche nichts zu tun haben und frei sind für sie und des weiteren zeigen sie damit an, dass sie
sich sogar der Existenz Gottes außerhalb der Kirche schämen.
@LM: Von M. Bieger kam ein sachliches Wort, und ruck, zuck wird es hier als „anale Meinung“ abqualifiziert.
Warum? Und: Was ist eine anale Meinung? Mein Anus kann nicht sprechen. Ihrer? Also ich kann mich beim
Furzen noch so anstrengen: Es kommen keine verständlichen Worte heraus, geschweige denn ganze Meinungen.
Es macht immer nur „prrrrruhp“ oder „fffffrrrr! oder „brrrrraaaaaatz“ oder ähnlich.
#30 MartinBieger 20:11:38 | Montag, 7. September 2009
Also taugt ein Priester nur was wenn er sich unbeliebt macht.Ist nur dumm wenn deswegen keiner zu ihm
in die Kirche geht. Vor einer leeren Kirche zu predigen macht aber auch keinen Spass.
beliebtheit oder unbeliebtheit sind irrelevant. Wer beliebt sein will ist als priester ungeeignet. die
arbeit des priesters ist metaphysisch nicht sozial, therapeuthisch oder verwaltungsökonomisch
#26 MartinBieger 20:05:03 | Montag, 7. September 2009
@smallplayer Der Priester in meinem Heimaort läuft in seiner Freizeit auch in „Räuberzivil“ rum und
wird von jedem erkannt,seiner Beliebtheit tut das auch keinen Abbruch.
jeder muss einen priester sofort als solchen erkennen. genauso wie einen sanitäter ein priester kann
in notfällen entscheidend sein für das ewige schicksal der seele
#24 smallplayer 20:02:32 | Montag, 7. September 2009
Eine Priester erkennt man an seinen Worten und Taten. Die Kleidung ist unwichtig. Die Piusse lehnen Zivilkleidung
wohl deshalb ab, weil sie zu dumm sind, eine Krawatte zu binden.
martin bieger Ob es Gott wirklich interessiert nach welchem Dresscode sich diese Priester kleiden. Viel
wichtiger sind doch ihre Qualitäten als Prieseter. das ist ihre anale Meinung. Fakt ist aber dass der
Priester als solcher erkennbar sein muss. l.g.
#17 smallplayer 19:39:48 | Montag, 7. September 2009
Der liberale Weg ist ein guter und gottgefälliger Weg. Die Kirche muß zu den Menschen gehen. Gottes
Segen für die Pfarrer Raschle, Guggenbühl und Schmucki.
@Desperatus: Schließe mich Ihnen an in puncto Enttäuschung über das Fehlen des vertrauten kreuz.net-Vokabulars.
Nun drängt sich wirklich die Frage auf: I s t es überhaupt ein kreuz.net-Artikel? Oder hat ein sündhafter
PC-perverser Hacker listig den Text eingeschmuggelt? Ich empfehle: Die operativen Kräfte des PND (Pius
Nachrichtendienst) sollten sich der Sache annehmen! Des Weiteren schließe ich mich Ihrer Fragestellung
an: Was trägt der pius-und-kreuz.net-getreue Priester unter der Soutane – vulgo: welche Unterwäsche?
Spontan erinnert mich dies an einen Roman (war sogar ein Beststeller, aber ich hab den Titel vergessen),
wo ein hochrangiger Kardinal in Rom als DWT beschrieben wurde (DWT = Damenwäscheträger) – aber, igitt,
solche kardinalsperversen Gedanken seien bitte rasch vergessen. Ums kurz zu machen: Ich habe gründlch
recherchiert und herausgefunden, welche Unterbekleidung des Priesters auch den wachsamen Augen der Sündenkontrollkommission
der Pius-Brüder standhalten würde: …eutsches-strumpfmuseum.de/…9e_LU_1908_12_15.htm Sehr junge,
angehende Geistliche allerdings, die im Klerus – vielleicht sogar bei den Piussen – noch Karriere machen
wollen oder noch das Seminar besuchen, sei eines der folgenden Modelle empfohlen: www.paintmap.com/uploads/360.jpg
@wassers Kannst Du mal bitte die Klappe halten? Du scheinst unfähig zu sein, auch nur einmal einSachargument
zu bringen! Unfähig, einen Tag lang nicht zu beleidigen oder verwirrtes Zeug daherzuschreiben. Nimm diochmal
ohne die übliche Kampfrhetorik Stellung!
Leute… Wie wichtig ist denn nun für Euch das Sprichwort: 3die Kutte macht den Mönch!“ selbst, wenn
ich einen Geistlichen in Soutane seriöser finde, durchaus auch emazipierter und erotischer, ihn angemessener
würdige und betrachte – so ist mir ein wirklicher Seelenhirte, ein kluger Kopf, ein treuer Priester in
Krawatte und shorts doch trozdem mehr wert, als ein Windbeutel und Luftikus in Soutane!
Es wäre eine Sünde, mein schönes Haupt mit irgendetwas zu verhüllen! Ich wollte ihnen ja nur einen
Gebrauch zu ihrer Kippa geben damit sie ihren G’ott auch gefallen können! o^/
#2 sanfrancesco 13:44:22 | Montag, 7. September 2009
Wären sie gemeinsam, wie vieler ihrer damaligen Zeitgenossen brav in der Soutane daher gekommen …dann
hätten wir jetzt in der Schweiz (und nicht nur dort) soooo viele Priester, daß man nicht wüsste, wo
man sie unterbringen sollte . Es kann durchaus so sein, dass diese Priester, welche hier in kreuz.net
auf so widerliche Weise durch den Dreck gezogen werden, andere Menschen doch zum Glauben geführt haben,
ja möglicherweise auch für manchen Nachwuchspriester ein Vorbild waren. Eine sich elitär gebärdende,
lange Quasten an der Soutane tragende, Priesterkaste, wie sie offensichtlich kreuz.net vorschwebt, mag
ja für manch verklemmte Existenz Vorbild sein, für die Meisten Menschen ist die abschreckend.
#1 Desperatus † 13:43:58 | Montag, 7. September 2009
Liebe Kreuz.net-Redaktion Ich muß gestehen daß ich von diesem Artikel schwer enttäuscht bin. Kein Wort
von „Muselmanen“, wie Sie immer so penetrant schreiben, kein Wort von „Homoperversen“ und „Sodomiten“,
kein Wort von „Kinderschlachthöfen“, kein Wort von der „jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung“.
Ich stelle zu meinem großen Bedauern fest, daß die Redaktion offensichtlich entschieden nachgelassen
hat. Aber ich fürchte, daß schon bald dies alles in einer fundierten Artikel der „Katholischen Nachrichten“
wieder auftaucht. Bis dahin gibt es neben Welt- und Ordenspriestern eben auch noch Krawattenpriester.
Und natürlich Kollarpriester, Soutanenpriester, Turnschuhpriester, Stiefelpriester, Sandalenpriester,
Schwarzesockenpriester, Dunkelgrauesockenpriester, Schwarzeknieschrumpfmitstrumpfhalterpriester uns so
weiter und so fort. Der Phantasie der hochverehrten kreuz.net-Redaktion sind keine Grenzen gesetzt, denn
wir sind ja noch garnicht auf die Unterwäsche eingegangen.