Legionäre Christi
Es ist undenkbar, daß niemand Bescheid wußte
Die von Skandalen geschüttelte Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi sucht einen Weg aus der Krise. Die Kernfrage wird sein, ob sie bereit ist, die Vergangenheit ohne neue Mystifikationen aufzuarbeiten.
Pressebild der Legionäre Christi zum Tod von Pater Macial Maciel
Pressebild der Legionäre Christi zum Tod von Pater Macial Maciel
(kreuz.net) Die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi will eine sachgemäße Aufarbeitung der „Erkenntnisse“ über ihren verstorbenen Gründer, Pater Marcial Maciel († 2008).

Das erklärte der Territorialdirektor der Legionäre Christi für Mitteleuropa, Pater Sylvester Heereman, in einem offenen Brief, der auf der Webseite der Legionäre veröffentlicht ist.

Interessanterweise schreibt Pater Heeremann den Namen des Ordensgründers in der falschen Version „Marciel Maciel“.

Der Text enthält die drei Punkte Sachstand, Aufarbeitung und Verantwortung.

Pater Heeremann ist sich bewußt, daß vor der Gemeinschaft ein „langer Weg und Heilungsprozeß“ liegt: „Ich denke dabei vor allem an jene, die durch das schwerwiegende Fehlverhalten von Pater Maciel verletzt worden sind.“

Der Pater bittet die Opfer im Namen der ganzen Kongregation ausdrücklich um Verzeihung.

Opfer im Plural

Der Generaldirektor des Ordens, Pater Álvaro Corcuera, besuche schon seit einiger Zeit „die Opfer“ des Ordensgründers, um sich persönlich zu entschuldigen – berichtet Pater Heeremann:

„Als Kongregation bedauern wir zutiefst, daß das Fehlverhalten von Pater Maciel nicht eher von der Institution erkannt, daher auch nicht behoben wurde und so noch mehr Leid verursacht worden ist.“

Ob damit auch frühere Ordensmitglieder gemeint sind, die Pater Maciel homosexuell geschändet hat – was im Jahr 2006 zu seiner de facto Suspendierung führte –, bleibt unklar.

In den letzten Jahrzehnten haben die Legionäre Christi gut dokumentierte Schändungen mit aller Kraft geleugnet.

Pater Heeremann erinnert nur daran, daß Pater Maciel eine Beziehung zu einer Frau unterhalten hat und in Madrid eine von ihm geborene Tochter lebt.

Zu den Aussagen eines mexikanischen Rechtsanwaltes, über weitere Beziehungen und Kinder, gibt Pater Heeremann keine Stellungnahme ab: Dazu gebe es derzeit nur bruchstückhafte Informationen.

Der enge Kreis um Pater Maciel deckte ihn

Die de facto Suspendierung des Ordensgründers 2006 und die jüngsten Skandale kamen für die Legionäre angeblich „vollkommen unerwartet und waren dementsprechend hart“:

„Die vielen und starken Emotionen, das Durcheinander von Informationen, Unterstellungen, Spekulationen und Meinungen, die verschiedenen kulturellen Sensibilitäten und die christliche Pflicht, Fehltritte von Mitmenschen nicht in der Öffentlichkeit breitzutreten, haben es sehr erschwert, schnell eine klare und umfassende Stellungnahme zu veröffentlichen, wie viele sie sich vielleicht gewünscht hätten.“

Der Pater beschwört, daß die Ordensgemeinschaft die „volle“ Wahrheit nicht kannte. Es bestünden auch jetzt noch viele Unklarheiten.

Der Territorialdirektor empfiehlt, sich von bevorstehenden Meldungen nicht erschüttern zu lassen. „Zum einen weiß man oft nicht, was stimmt; zum anderen ändern immer neue Einzelheiten auch nichts an dem wesentlichen Inhalt, der bereits bekannt ist.“

Die Situation sei ein Ärgernis für die Kirche und werfe einen dunklen Schatten auf das katholische Priestertum.

Der Territoraldirektor versichert, daß die Legionäre Christi Konsequenzen gezogen haben und ziehen werden. Als erste Maßnahme werde die Sicht auf die Person und das Wirken von Pater Maciel überarbeitet:

„Auf der einen Seite können und wollen wir nicht vergessen, daß Pater Marcial der Gründer gewesen ist und viel Gutes bewirkt hat.

Auf der anderen Seite stehen seine schwerwiegenden Fehler und das, was jüngst ans Licht gekommen ist.“

Derzeit würden die Legionäre Christi ihre Internetseiten überarbeiten und die Neuauflage von Schriften ihres Gründers prüfen.

Pater Heeremann unterscheidet einerseits zwischen der Person und dem Wirken des Ordensgründers und seiner angeblich „soliden katholischen Lehre, die er uns vermittelt hat“ sowie anderseits den rechtlich-institutionellen Aspekten der Legionäre Christi: „Diese Unterscheidung ist nicht leicht und kann nicht über Nacht erfolgen.“

Ferner diene die aktuelle Apostolische Visitation der Aufarbeitung.

Der Territorialdirektor geht davon aus, daß danach „weitere Maßnahmen“ folgen werden: „Möglicherweise wird der Heilige Vater nach Abschluß der Visitation Anweisungen geben, die wir dann gerne umsetzen werden.“

Erste Änderungen bereits vollzogen

Am Ende spricht Pater Heeremann über Verantwortung. Er betont, daß die Legionäre in und mit der Kirche gehen:

„Wir haben in den vergangenen Jahren auch konkrete Anweisungen vom Heiligen Stuhl hinsichtlich unseres Ordenslebens erhalten, die wir bereits umgesetzt haben.“

Der Pater erinnert an das Sondergelübde der Legionäre Christi, das der Papst vor zwei Jahren aufgehoben hat.

Das „Gelübde der Nächstenliebe“ untersagte den Legionären Christi jede Kritik an ihren Ordensoberen und deren Entscheidungen und verbot, in solchen Angelegenheiten Beschwerde zu führen.

Nach Pater Heeremann sollte das Gelübde gewährleisten, „daß man etwaige Schwierigkeiten mit dem eigenen Vorgesetzten entweder mit dem Betreffenden selbst oder den höheren Instanzen besprach, wodurch verantwortungsloser Kritizismus oder interne Parteienbildung vermieden werden sollten.“

Auf Empfehlung des Heiligen Stuhls sei auch die Beichtdisziplin geändert worden: „In der Praxis haben die Mitglieder früher oft die Beichte auch bei ihren Oberen abgelegt. Auf Empfehlung des Heiligen Stuhls sind Obere nun nicht mehr Beichtväter ihrer Untergebenen.“

Pater Maciel zog viele Spenden undokumentiert ab

Zur finanziellen Lage erklärt Pater Heeremann,daß „die Verwendung von Mitteln seit Jahren durch festgeschriebene Vorgaben geregelt“ sei. Diese zielten auf „eine klare und eindeutige Abrechnung aller Eingänge und Ausgaben ab“.

Seit Jahren sei auch ein externes Steuerbüro mit der Prüfung der Finanzen beauftragt. Wie Pater Maciel Unmengen an Spendengeldern für Privatvergnügen beiseiteschaffen konnte, bleibt unklar.

Abschließend erklärte Pater Heeremann, daß die Konstitutionen der Legionäre Christi „größten Wert auf respektvollen, achtsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Minderjährigen“ legen.

Diesbezüglich habe es noch nie einen begründeten Verdacht gegeben.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Franz Kappes   10:33:02 | Donnerstag, 10. September 2009
@Ben Sira
Wenn Sie meinen …
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#47   Ben Sira †   19:51:21 | Dienstag, 8. September 2009
wenn schon Lefebvre,
dann Kristine Lefebvre!:
www.femalefirst.co.uk/…+Lefebvre-15351.html
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#46   Franz Kappes   11:12:06 | Dienstag, 8. September 2009
Neuigkeiten
Gibt es im Casus Neuigkeiten?
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#45   Ansgar   10:08:08 | Dienstag, 8. September 2009
Erstaunlicher P. Maciel
Immerhin scheint der gescholtene Pater doch über exzeptionelle Fähigkeiten verfügt zu haben. Zitat kreuz.net:
„Pater Heeremann erinnert nur daran, daß Pater Maciel eine Beziehung zu einer Frau unterhalten hat und in Madrid eine von ihm geborene Tochter lebt.“
Das vermag nun wahrlich nicht jedermann – jeder Mann.
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#44   clarissa colonia   09:23:38 | Dienstag, 8. September 2009
Ach vielleicht, cara fides ratione carente,
überlassen Sie es mir, was meinem Ego dient, dann sind sie nicht so notorisch auf Ihre eigenen Vermutungen zu diesem Thema angewiesen (oder fixiert?).
Vielleicht auch konzentrieren Sie sich besser auf die Widerlegung meiner Sachvorträge, denn dazu hat man von Ihnen bisher noch nichts gehört, da Sie sich, scheint’s, auf larmoyante persönliche Angriffe (wenn man Ihrem Geschreibsel wenigstens diesen Sinn unterstellen will) beschränkt.
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#43   fides et ratio   08:55:55 | Dienstag, 8. September 2009
Clarissa colonia
ist an Blasiertheit und Geltungssucht, die aus jeder ihrer Zuschriften sprechen, kaum zu überbieten. Außer sich selbst hat sie kaum etwas zu verkaufen. Und die Weisheiten, die sie ständig auftischt, dienen in erster Linie ihrem Ego und nicht so sehr der Diskussion in der jeweiligen Angelegenheit, zu der sie sich äußert.
Im übrigen ist zu dem Artikel zu sagen, dass er nichts Neues enthält. Im Grunde scheint auch der Autor nicht an der Aufarbeitung des Skandals und an der Reinigung des Ordens interessiert zu sein. Vielmehr soll offenbar der Skandal in lebhafter Erinnerung bleiben, damit der Orden nachhaltigen Schaden nimmt oder gar zerstört wird. Und letztere Intention findet sich bei einem Großteil der „Diskussionsteilnehmer“, der es aber auf diesen Papst und die röm. kath. Kirch in toto abgesehn hat. Das haben sie dann mit einigen Büchsenspannern des militanten Zweigs der FSSPX gemein. Eine interessante Treibjagdgesellschaft.
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#42   wassers   08:21:53 | Dienstag, 8. September 2009
So leicht ist der Vergleich
Die „Legionäre C.“ sind der Prototyp der Konzilsgemeinschaft: „Wahrlich Ihr werdet den Baum an seinen Früchten erkennen.“, sagt die hl. Schrift. Wie wahr, wie wahr!
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#41   clarissa colonia   00:11:38 | Dienstag, 8. September 2009
So leicht, werter vineta,
sind Ihnen Informationen über Ihre wendische Herkunft zu entlocken …?
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#40   Vineta   23:52:27 | Montag, 7. September 2009
Aber, aber, liebe offenbar ganzjährig zum Karnevalismus aufgelegte CC
Das ist ja ein Ding! Sie lassen sich hier ertappen, weder zu wissen, wie die alten Römer ihre Weinberge nannten, noch, daß es diese an der Ostsee auch vor Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden nicht gab – und daß es dort statt dessen aber was anderes gab, das Sie offenbar erst ergoogeln müssen.
Davon abgesehen: Wollten Sie eigentlich nicht hier auch Ihrer nichtkarnevalistischen Ader Rechnung tragen und die Kreuznetwelt hier in aller Kürze darüber in Kenntnis setzen, in welchen Fällen ( nicht ohne Bezug zu den von mir kritisierten ) der Papst ( leider bloß) Orden auflösen und Bischöfe entmachten kann ?
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#39   clarissa colonia   23:04:16 | Montag, 7. September 2009
Da ich, werter LM,
keine Schwestern habe, habe ich wohl auch keine im Kloster …
(Leider nur 0 Punkte – q.e.e.!)
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#38   LM.   23:01:40 | Montag, 7. September 2009
klarissa
haben sie hübschere schwestern die nicht im kloster sind…
hab ich
100 punkte ?? :-P
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#37   clarissa colonia   22:53:14 | Montag, 7. September 2009
Tja, werter LM,
und Ihre letzte Zuschrift offenbart offensichtlich den Unterschied zwischen „Haben“ und „Nichthaben“.
(Gab es bei Ihnen auch so etwas wie eine Volksschule, oder sind das – dem Augenschein entsprechend – lediglich autodidaktische Kenntnisse?)
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#36   LM.   22:50:03 | Montag, 7. September 2009
clarissa hat
ein recht auf ihre lesbische meinung.
leider hat sie keine diskussionskultur.
wenn ihr wer nicht beipflichtet sagt sie immer: „du bist dumm“
wenn die unterschichtler etwas allgemeinbildung erhalten geben sie immer damit an wie der bauer der aufs ross kommt – das kann man hier studieren :-D
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#35   clarissa colonia   22:43:28 | Montag, 7. September 2009
Sie, werte Galatea,
sind es doch stets, die sich eigener Kompetez entsprechend jeden Sachkommentars enthält. Warum sollte ich mir deshalb ausgerechnet an Ihnen ein Vorbild nehmen?
(Und: Wer außer Ihnen versucht hier, die Legitimität von Meinungsäußerungen zu zensieren? – Wenn Ihnen das nicht zu Recht den „Gouvernatenruf“ eintrug?)
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#34   Paulaner †   22:38:10 | Montag, 7. September 2009
Sie haben es gut! Ihre Synapsen sind trainiert auf WÖRTER.
clarissa colonia: schon dafür müssen Sie „googeln“?
Ich schalte um zwischen 2-3 Programmiersprachen, Bildverarbeitung, Angeboten, Bankverbindung, e-mail, usenet und … auch kreuznet.
Verschiedene Tastaturen…
:-) Da purzelt das Vokabular auch schon mal!
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#33   Galatea   22:36:12 | Montag, 7. September 2009
Danke, Frau clarissa colonia,
a. für Ihre Logik.
b. für Ihre Einsicht.
c. für Ihre Diskussionskultur.
d. für Ihren Aufenthalt hier.
Wer es denn wissen mag:
de.wikipedia.org/wiki/Erica_Pappritz
Mich mit dieser Dame zu vergleichen ist der clarissa colonia einziges Argument seit Menschengedenken – ich hoffe, Frau/Herr clarissa colonia, Ihnen damit nicht recht Unrecht zu tun.
P.S.: Hatten Sie zur Sache noch etwas beizutragen?
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#32   clarissa colonia   22:30:30 | Montag, 7. September 2009
Nun, werter Weinsberger,
schon dafür müssen Sie „googeln“? Na, ob das wirklich für Sie spricht?
(N.B.: Werte Galatea, Ihre Erica-Pappritz-Attitüde mag ja bei anderen Zuschreibern (vielleicht) verfangen; bei mir nicht!)
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#31   Galatea   22:25:57 | Montag, 7. September 2009
In der Tat…
…Frau clarissa colonia:
wohl kaum anzunehmen, daß mir Ihre Idiotie besser gefällt, als Ihnen selbst …
Da haben Sie wohl selbst „die Nase vorn“, denn jeder Narr hält seinen eigenen sprichwörtlichen Wind eben für Ambrosia.
Und, nur nebenbei: Sofern Sie sich schon für jeden „kreuz.net-Zuschreiber“ halten, müßte man Ihrerseits wohl eine histrionische Persönlichkeitsstörung vermuten oder diagnostizieren.
Nee, Frau clarissa colonia. Nicht ich meine die Nase vorn zu haben.
Das tun fälschlicherweise Sie.
Und jetzt wäre eine Diskussion einmal angebracht, die absieht von Ihren grauslichen Zuschriften.
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#30   Vineta   22:25:15 | Montag, 7. September 2009
@CC, die vor lauter Kirchenrechtsbeschlagenheit kaum mehr zu einem unbekümmerten Denken Zugang hat
Soso, es ist also abwegig, eine Meinung zu äußern, wenn man dabei einen exotischen Namen irrtümlich mit e statt mit i schreibt!
Sie haben aber zumindest insofern recht, daß mir das nicht passiert wäre, wenn ich mir ein wenig Zeit fürs Googeln genommen hätte!
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#29   clarissa colonia   22:15:06 | Montag, 7. September 2009
Es ist, werte Galatea,
wohl kaum anzunehmen, daß mir Ihre Idiotie besser gefällt, als Ihnen selbst …
Da haben Sie wohl selbst „die Nase vorn“, denn jeder Narr hält seinen eigenen sprichwörtlichen Wind eben für Ambrosia.
Und, nur nebenbei: Sofern Sie sich schon für jeden „kreuz.net-Zuschreiber“ halten, müßte man Ihrerseits wohl eine histrionische Persönlichkeitsstörung vermuten oder diagnostizieren.
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#28   vagabundo   22:07:59 | Montag, 7. September 2009
Sitten ändern sich
„Erneut hat ein ehemaliger Priester der Legionäre Christi behauptet, als Jugendlicher von Pater Marcial Maciel mißbraucht worden zu sein.“
Bei den alten Griechen war das eine weitgehend akzeptierte Sitte, was heute als Mißbrauch bezeichnet wird.
Damit soll es nicht relativiert werden. Unnatürlich ist es allemal, zumindest aus heutiger Sicht.
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#27   Dr. Guillotin   22:05:21 | Montag, 7. September 2009
Der Fehler war
Marciel konnte und wollte nicht seine Sexualität beherrschen. Er hätte behandelt werden müssen.
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#26   Galatea   22:02:37 | Montag, 7. September 2009
Was Sie, sehr geehrte Frau c.c. miterlebt haben,
das haben Sie jedem kreuz.net-Zuschreiber per PN zukommen lassen.
Sie können gerne mehr darüber berichten.
Sie könnten aber auch erklären, warum Ihnen jede Idiotie besser gefällt als die Wahrheit in Christi.
Das ist, was man lesen möchte. Und das wäre, was interessiert.
Nur zu. Als hätten Sie etwas zu befürchten.
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#25   Paulaner †   22:01:35 | Montag, 7. September 2009
Ein Orden ist kein Diözesanbischof
Vineta: @Paulaner, den Kirchenrechtspezialisten <---<<< jo mei!
Ein Orden wird nach theologischen Gründen zugelassen – oder nicht. Die Lebensdauer ist für „ewig“ vorgesehen.
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#24   clarissa colonia   21:57:36 | Montag, 7. September 2009
Ob der Bischof nich doch
Milingo hieß?
Ob man nicht über etwas informiert sein sollte, bevor man dazu eine Meinung hat (resp. äußert)?
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#23   Vineta   21:48:45 | Montag, 7. September 2009
@Paulaner, den Kirchenrechtspezialisten
Wie erklären Sie uns denn z.B.
1) Daß Päpste die Gründung eines Ordens durch Franziskus anfangs ablehnten, den Jesuitenorden für lange Zeit aufhoben und verboten?
2) Daß der unsägliche Bischof Melingo nach jahrelangem haarsträubenden Verhalten schließlich seines Bischofsamtes enthoben wurde ( freilich nicht so, daß man ihm auch keine Pension mehr zahlen würde)
So ohnmächtig ( und alsdann überflüssig) wie Sie hier tun,können ja wohl Päpste von Amts wegen nicht sein.
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#22   clarissa colonia   21:31:36 | Montag, 7. September 2009
Werter brandenburgis,
sicher gibt ist die Zahl der brudeschaftlichen Heldenvideos Legion; auf diesen ürften Sie die entsprechende Bestätigung finden.
Allerdings war ich dabei gewesen und habe es selbst gehört und gesehen (Und das ist kein Zeugnis vom Hörensagen)!
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#21   Brandenburgis   21:26:33 | Montag, 7. September 2009
@Clarissa
Eine letzte Frage: Wo ist denn der Vorgang beschrieben?
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#20   clarissa colonia   21:24:35 | Montag, 7. September 2009
Lag denn nun ein mandatum pontificis vor?
(Ich habe die Szene noch lebhaft vor Augen und „im Ohr“!)
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#19   Galatea   21:20:14 | Montag, 7. September 2009
Schmidberger, Frau clarissa colonia.
Schmidberger. Sie wollen ja nicht plötzlich als der Legasthenie erst jüngst entwachsene(r) Jungspund(in) dastehen.
Gern geschehen!
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#18   clarissa colonia   21:15:49 | Montag, 7. September 2009
Nun, werter brandenburgis,
Ihre Frage ist leichterhand beantwortet:
Lefebvre: „Adeste mandatum romani Pontificis?“
Schmidtberger: „Adest!“
Ob das wohl der Wahrheit entsprach?
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#17   Paulaner †   21:11:08 | Montag, 7. September 2009
Und wieder einer, der den Papst für den Vorstandsvorsitzenden hält.
Vineta: Und wieder ein Artikel, der aufzeigt, was im argen liegt!
Daß sie Bischöfe dulden,
Der Papst kann die Bischöfe nicht feuern, er hat sie nicht bestellt.
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#16   Vineta   21:01:02 | Montag, 7. September 2009
Und wieder ein Artikel, der aufzeigt, was im argen liegt!
1) Smallplayer, nun aber raus mit der Sprache!
Was wissen Sie (da Sie so tun, als wüßten Sie da was) in bezug auf uneheliche Kinder ( bis zu 6), Knabenschändungen, Drogensucht und Drogenhandel, Geldverunteuung und -zweckentfremdung, Vertuschungsanordnungen usw. bei M. Lefebvre, den Gründer des Piusordens ?
2) Brandenburgis, Sie haben zumindest insofern recht: Ein Orden, dessen Gründer mehr einem Mafiaboß ähnelt als einem vorbildlichen Christen ist ein Unding und gehört aufgelöst – zumal alles Unerhörte von den Legionären jahrzehntelang vertuscht und dreist geleugnet wurde und heute noch in unerträglicher Weise – wie aus obigem Artikel hervorgeht -verharmlost wird.
PS: Wirklich unfaßbar skandalös an der Sache ist aber nur, daß die Auflösung nicht schon längst durch die römischen Päpste angeordnet wurde.
Was haben wir denn eigentlich für Päpste! Sind die etwa besser als z.B. um 1500? Man denke auch daran:
Daß sie Bischöfe schalten und walten lassen, die pädophile Priester bis zu hundertmal einsetzen und sich das Vertuschen deren Verfehlungen Summen in Milliardenhöhe kosten lassen.
Daß sie Bischöfe nicht feuern, denen noch nie ein Wort zur Pornokratie einfiel und kaum was zum Homohedonismus und zur Abtreibung.
Daß sie Bischöfe dulden, die sich für Zahlungen an die Juden ohne Ende einsetzen, sich mit Moslems verbrüdern und stramm mitmarschieren beim Zungezeigen gegen Rechts, sich aber stur weigern, detailliert zu erklären , wieso sie das eigentlich tun.
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#15   katholikin   21:01:00 | Montag, 7. September 2009
Legionäre
also ich muss zugeben, dass mich diese ganze Angelegenheit ein wenig mit Genugtuung erfüllt. Ich konnte die LC s nie leiden. Der verhältnismässig grosse Wert den sie auf gutes aussehen und perfekte Manieren legen,hat mich immer schon gewundert, mittlerweile weiss ich aber ,dass es deshalb ist, dass sie bei höher gestellten und Adligen usw. gut ankommen bzw. ordentlich abkassieren können. Ich kenne eine alte, brave Frau, die von ihrer kleinen Rente ab und zu auch den LC s spendete. Daraufhin wurde sie so bedrängt, dass sie jemand um Hilfe bitten musste, ihr die ganze Bande wieder vom Leib zu schaffen. Hoffentlich erfährt sie nie, dass ihr Geld womöglich für die Unterhaltszahlungen von P. Maciels illegitimen Abkömmlingen verwendet wird. Eine Andere Bekannte wurde von einem LC Priester so was von in die Pfanne gehauen, dass man es sich gar nicht vorstellen kann. Soweit meine Erfahrungen mit den LC s.
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#14   Paulaner †   20:52:48 | Montag, 7. September 2009
Der Hl.Geist ist voll beschäftigt mit der „Unfehlbarkeit“ in Rom!
Ernst von Zwiefalten: @clarissa colonia
Sie haben recht, nur dafür braucht es den Heiligen Geist, und dem geben diese Menschen in ihrer Selbstherrlichkeit keine Landebahn
Ich kann nicht anders, manchmal habe ich da die Assoziation mit dem Alois Hingerl www.youtube.com/watch?v=sQ_l2qA5bj0 (YouTube) im Hofbräuhaus.
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#13   Brandenburgis   20:45:53 | Montag, 7. September 2009
Was hat denn der Schmidberger
am 30.6.88 gelogen???
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#12   Ernst von Zwiefalten   20:43:59 | Montag, 7. September 2009
@unbestechlicher
Fragen Sie mal hier an:
www.acharisma.de/deu/willkommen.html
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#11   unbestechlicher   20:41:32 | Montag, 7. September 2009
Clarissa
Die Pius-Komiker werden niemals diese Punkte zugeben oder auch nur überdenken. Lüge und Schisma sind ja das Geschäftsmodell um arme Seelen in ihre Fänge zu locken.
Auf den Straßen von Fulda wo am letzten Sonntag der nationale Bekenntnistag oder so stattfand (300 Leute wenn es hochkommt) konnte man sich die bedauernswerten Opfer ansehen. Gibt es Programme für Ex-Piusse wie bei Scientology? Wäre nicht schlecht. :-D :-D :-D
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#10   Ernst von Zwiefalten   20:39:04 | Montag, 7. September 2009
@clarissa colonia
Sie haben recht, nur dafür braucht es den Heiligen Geist, und dem geben diese Menschen in ihrer Selbstherrlichkeit keine Landebahn :-D
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#9   clarissa colonia   20:30:21 | Montag, 7. September 2009
Wahrlich, wahrlich …
es würde Zeit, daß auch die Bruderschaft von der gemurmelten Messe ihre Vergangenheit aufarbeitet, indem sie endlich:
– den Eidbruch ihres Übervaters zugibt.
– den Wortbruch ihres Gründers einräumt.
– Lefebvres kreativen Umgang mit der Wahrheit gesteht.
– den Vertragsbruch des Missionserzbischofs beim Namen nennt.
– Schmidtbergers Lüge vom 30.06.1988 verurteilt.
– den Rechts-, Gehorsams und Traditionsbruch des päpstlichen Thronassistenten anerkennt.
– ihr Schisma ohne Beschönigungsversuche eingesteht.
und sich reumütig der Gnade des römischen Pontifex unterwirft.
(Dann wäre auch endlich einmal etwas Positives über die Murmelbruderschaft zu berichten …)
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#8   Brandenburgis   20:12:06 | Montag, 7. September 2009
LInkskatholiken
sind die Agenten Satans und eine Bande von Mördern und Verbechern. Das kann man übrigens rein schriftmäßig leicht beweisen. (Diese Anmerkung für die mitlesenden Protestanten).
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#7   smallplayer   20:11:52 | Montag, 7. September 2009
LM: Das
wüsste ich aber.
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#6   LM.   20:10:15 | Montag, 7. September 2009
die tarntruppen satans
sind die liberalen katholiken
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#5   smallplayer   20:09:22 | Montag, 7. September 2009
brandenburgis:
Die Satanistentruppe waren, sind und bleiben die Piusse.
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#4   JMX   20:05:52 | Montag, 7. September 2009
So ist es halt in der katholischen Kirche…
www.youtube.com/watch?v=VABSoHYQr6k
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#3   unbestechlicher   20:05:41 | Montag, 7. September 2009
Mal sehen wann bei der Pius-Mafia
ähnliches bekannt wird. :-D
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#2   Brandenburgis   19:45:12 | Montag, 7. September 2009
Es wird Zeit,
daß diese Satanisten-Trupope aufgelöst und dem weltlichen Arm zur Aburteilung übergeben wird.
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#1   smallplayer   19:43:39 | Montag, 7. September 2009
Die Legionäre
Christi machen sich an die harte Arbeit der Aufarbeitung. Das ist lobenswert und unterscheidet sie von Sektenversammlungen wie den Piussen, die solche Vorkommnisse stillschweigend unter die Teppiche kehren.
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