(kreuz.net) Aus beruflichen Gründen war ich neulich übers Wochenende in einer deutschen Domstadt.
Nachdem
ich viele Jahre lang der Kirche entfremdet war, habe ich erst vor ein paar Monaten durch die Alte Liturgie
zum Glauben zurückgefunden.
Darum hatte ich mich schon vorher erkundigt, ob in der betreffenden Domstadt
eine traditionelle Sonntagsmesse gefeiert würde.
Das war Gott sei Dank der Fall – wenn auch erst am
späteren Nachmittag.
Nach der Tagesoration begann der zelebrierende Priester die Lesung vorzutragen –
und zwar auf Deutsch.
Allerdings mußte ich feststellen, daß der Lesungstext ein anderer war als der,
welcher in meinem Schott abgedruckt war. Mit dem Evangelium war es dasselbe.
Nach der Messe ging ich
darum in die Sakristei und bat den Priester, mir zu erklären, warum die vorgetragenen Texte nicht mit
denen in meinem Schotts übereinstimmten.
Daraufhin erklärte mir der Priester, daß er die Texte nach
der neuen Leseordnung verwendet habe. Es sei doch wohl völlig egal, welche Texte vorgetragen würden.
Er hätte immer auch wenigstens eine Sonntagsmesse im neuen Ritus zu feiern und keine Zeit, zwei verschiedene
Predigten vorzubereiten.
Das sei auch ganz im Sinn seines Bischofs und des Papstes, denn die Leute sollten
schließlich nach und nach auch mit den Errungenschaften der neuen Liturgie vertraut gemacht werden.
Da ich erst vor einigen Monaten durch die klassische Liturgie zur Kirche zurückgefunden habe, wagte ich
nicht, dem Priester zu widersprechen.
Ich habe mich aber anschließend schlau gemacht.
Nach Artikel
6 des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ „können die Lesungen auch in der Volkssprache verkündet werden –
unter Gebrauch der vom Apostolischen Stuhl rekognoszierten Ausgaben“.
Dem mit ‘Summorum Pontificum’ Kommentar
des Münchner Kirchenrechtlers Hw. Wolfgang F. Rothe zufolge geht es dabei „eindeutig nicht um die Textauswahl
der Lesungen, sondern einzig und allein um deren Textfassung, näherhin deren Sprache – kurz: um die Form
und nicht um den Inhalt.“
„Wer die ‘alte’ Form der Messe wählt“, schreibt Hw. Rothe unter Berufung auf
den Theologen Andreas Heinz, „muß sich an die alte Leseordnung halten“.
Mehr noch: Wenn in einer Messe
nach dem klassischen Ritus die neue Leseordnung verwendet wird, müsse „das als liturgischer Missbrauch
charakterisiert, beanstandet und korrigiert werden“.
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98 Lesermeinungen
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#99 wassers 18:42:15 | Mittwoch, 9. September 2009
Frage an alle Gelehrten Warum kann mit Gottes Gnade sich in der Redaktion nicht die Einsicht durchsetzen,
dass der Link zu Meisners Dummradio dieser Seite nicht gut tut, sondern ihr eher schadet, wird doch so
evoziert, die Meisnersche Dummradio- Seite wäre katholisch, was sie nicht in Ansätzen ist.
#98 fides et ratio 13:55:35 | Mittwoch, 9. September 2009
zu Clarissa Colonia Die Tatsache, dass Sie ständig behaupten, für meine und anderer Diskussionsteilnehmer
Auffassung fehle ein entsprechender Zusatz im Motuproprio, wie etwa „iuxta ordinem eiusdem Missalis“ (o.ä.),
macht deutlich, dass Sie zwar Latein können, aber nicht wissen, was Auslegung eines Rechtstextes im Gesamtzusammenhang
eines Vorganges bedeutet. Sacerdos helveticus hat die Sache korrekt dargelegt. Auch Ihr Nachsatz…„und
ich dachte, der römische Ritus sei ein einziger, der in zwei verschiedenen Gebräuchen zelebriert wird
…“ soll wohl Polemik sein. in der Tat gibt es nunmehr zwei Formen des römischen Ritus. Aber zu glauben
diese könnten gleichzeitig oder wechselseitig „durcheinander“ zelebriert werden, hat mit dem Motuproprio
nun gar nichts zu tun. Selbst mit Ihren Lateinkenntnissen werden Sie keine Hinweise oder gar Vorgaben
dazu finden.
#97 defendor 10:46:10 | Mittwoch, 9. September 2009
@Domenico Tuttisanti…Sie sagen es ! »Die Reform der Liturgie aus dem Geist der liturgischen Bewegung
bildete für die Mehrheit der Konzilsväter keine Priorität, für sehr viele überhaupt kein Thema. So
hat zum Beispiel Kardinal Montini, der als Papst Paul VI. zum eigentlichen Konzilspapst wurde, bei seinem
Themenaufriß nach Beginn des Konzils ganz klar gesagt, daß er hier keine wesentliche Aufgabe für das
Konzil finden könne.« Vor allem Deutschland und Frankreich setzten es jedoch durch, daß in der Vorbereitungsphase
ein Schema über die heilige Liturgie erarbeitet wurde. Mit dem vom Konzil verabschiedeten Schema wurde
jedoch in keiner Weise ein Bruch mit dem überlieferten römischen Ritus beabsichtigt: Joseph Kardinal
Ratzinger, Aus meinem Leben, DVA 1997, S.103f. –--- »Daß die negativen Seiten der Liturgischen Bewegung
hernach verstärkt wiederkehren und geradezu auf die Selbstzerstörung der Liturgie hindrängen würden,
habe ich nicht vorauszusehen vermocht.³ »Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben,
weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter sogar so konzipiert wird,»etsi Deus non
daretur».« Joseph Kardinal Ratzinger, Aus meinem Leben, DVA 1997, S. 64 u. 174 –--- www.gloriapolo.net/
sacerdos, Sie haben recht! Die Lesungen, Gesänge und Orationen bilden eine durchkomponierte und programmatische
Einheit mit zahlreichen Referenzen, wie ich gestern um 17:13 Uhr schon erläutert habe. Dieses Gewebe
mutwillig zu zerstören, hat mit Sicherheit kein Papst die Erlaubnis gegeben!
Schriftlesungen im usus extraordinarius Es sollte doch eigentlich klar sein, dass sich die Erlaubnis,
die Lesungen in der Muttersprache zu verlesen, nur auf die Leseordnung des betreffenden Ritus (bzw. auf
die betreffende Form des Ritus) bezieht, da ja die Leseordnung integraler Bestandteil des Ritus ist. Aus
dem Fehlen von Worten, die dies ausdrücklich verbieten, die Erlaubtheit zu folgern, scheint mir abwegig
und arbiträr zu sein. Mit der gleichen Argumentation müsste ja sogar die Verwendung der Schriftlesungen
gemäss z.b. dem syro-malabarischen Ritus erlaubt sein. Allgemein ist ja eine Vermischung verschiedener
Riten nicht erlaubt und hätte man hier von diesem übergeordneten Prinzip abweichen wollen und ausdrücklich
die Integration von Elementen eines anderen Ritus bzw. von Elementen einer anderen Form des gleichen Ritus
erlauben wollen, so hätte der Gesetzgeber dies m.E. ausdrücklich erwähnen müssen.
Cara fides ratione illudente, „Contra eum, qui legem dicere potuit apertius, interpretatio est facienda.“
(Bonifaz’ VIII., lib. VI, 5,13,57) Und in Art. 6 SumPont fehlt nun einmal der Hinweis, Lectiones … „iuxta
ordinem eiusdem Missalis“ (o.ä.), was aber zur Eindeutugkeit der Bestimmung in Ihrem Sinne erforderlich
gewesen wäre. Statt dessen schreibt der Pontifex nur vor, daß die muttersprachlichen Lesungen einem
vom apostolischen Stuhl rekognoszierten Lektionar zu entnehmen sind. Da es m.W. gar keine solchen muttersprachlichen
Lektionare zum Missale des Jahres 1962 gibt (zumindest keine in deutscher Sprache), und der „Schott“ kein
in diesem Sinne für den öffentlichen Gottesdienst der Kirche rekognosziertes Lektionar ist, erübrigt
sich weitere Diskussion.
#92 fides et ratio 08:36:19 | Mittwoch, 9. September 2009
zu Clarissa Colonia: Mit Ihren Ausführungen „das Motuproprio Summorum Pontificum verlangt in Art. 6,
daß der Priester, der unter Beiwohnung von Gläubigen eine Messe nach dem Missale des Jahres 1962 zelebriert,
die darin vorgetragenen Lesungen irgendeinem muttersprachlichen Lektionar entnimmt, dessen Ausgabe von
apostolischen Stuhl gebilligt worden ist.“ widersprechen Sie mir und offenbar auch Herrn Dr.Rothe nicht.
Sie lesen nur nach Gusto etwas in den Text hinein. Der alte Messritus enthält eo ipso eine festgefügte
Textzusammenstellung – einschließlich Lesung und Evangelium – für die jeweiligen Sonn- Fest- und Werktage.
Wenn nun das Motuproprio grundsätzlich gestattet, die Messe im herkömmlichen Ritus (Missale von 1962)
zu feiern, dann schließt das die Einhaltung der mit diesem Missale verbundenen Ordnung (auch was die
vorgegebenen Lesungstexte anbelangt) ein. Die von Ihnen zitierte Regelung genehmigt – in Abwandlung des
Ritus von 1962 – lediglich, Lesung und Evangelium (des jeweils für den Tag im Missale vorgegebenen Messtextes)
in der Landessprache vorzutragen und zwar in einer vom mHl. Stuhle genehmigten Fassung/Version. Alles
an dere wäre sinnwidrige Ausweitung des fraglichen Textes. Als Jurist kann ich Ihnen nur sagen, dass
Ihre Auslegungsversuche reine zweckorientierte Tricksereien sind, die mit sauberer systematischer juristischer
Auslegung nichts zun haben.
@Gotthard im Alten Ritus kann es liturgischen Missbrauch geben … wunderbar! Dann ist er nicht besser
als die aktuelle Liturige … wunderbar! Was Sie, lieber Gotthard, jedoch anscheinend übersehen, ist,
dass der genannte Missbrauch erst durch den Neuen Ritus und die mit ihm verbundene andere Lesordnung ermöglicht
wird. Gäbe es den Neuen Ritus nicht, wäre zumindest der genannte Missbrauch im Alten Ritus nicht möglich.
Gleiches gilt übrigens für die Handkommunion.
#90 TheCrow 07:45:32 | Mittwoch, 9. September 2009
Keks waren gestern jetzt gibts Dönnerbrot Jeder der einen Liturgiemissbrauch erleben will, sollte mal
nach Garsten in Oö fahren. Der dortige Pfarradministrator soll ja einiges an Erfahrung haben was man
so hort.
#89 wassers 07:38:19 | Mittwoch, 9. September 2009
Nein, das gefällt C. C. auch nicht Sie müssen in konziliare Keksfeiern gehen, dort gibt Sie Ihnen einen
von ihr konsekrierten Keks in die Hand in Form eines…
@Leon Leon: @rums: Gestatte mir Korrektur: Mariä Geburt ist Fest – kein Hochfest. Ja, das ist richtig
und steht so in der Ordnung. Für mich, als ein unwürdiger Marienverehrer ist es ein Hochfest, denn die
Kirche feiert nur zwei Geburtstage im Jahreskreis. 1. Maria Geburt 2. Johannes des Täufer Auch der Herz-Marien-Samstag
ist für mich ein Hochfest der Gottesmutter Maria. Es ist doch wunderbar einer so Hohen Frau wie Maria,
sie zu Ehren und Ihr zu danken.
#87 Abbé Liszt 00:44:30 | Mittwoch, 9. September 2009
@clarissa Honey, ich weiß leider nicht, worauf Sie hinauswollen. Vielleicht habe mich mich falsch augedrückt.
Also,storno und nochmal: Ich gehe gerne zur FSSPX zur Messe. Verklagen Sie mich. Gefällt Ihnen das besser?
Missbrauch Jeder Ritus kann anfällig sein für Missbrauch. Denn die Menschen sind es, die den Ritus missbrauchen,
d. h. entweihen. Das war früher so, das ist auch heute so. Die Art des Missbrauchs hat sich geändert.
Früher vielleicht geistlos in 15 min. heruntergehaspelte Messen, heute geistlos erfundene, für „menschennah“
gehaltene Texte, die eher in einen freikirchlichen Gottesdienst passen als in eine kath. Messe. Vieles
ließe sich da noch aufzählen: Früher vielleicht Bauern, die ihre Schweine halblaut verkauften, heute
bisweilen ein schrecklich lauter „Klangteppich“, der besser in eine Bahnhofskneipe als in ein Gotteshaus
passt. Aber von der manchmal auftauchenden fehlenden menschlichen Sensibilität für das Heilige früher
wie heute soll man sich nicht täuschen lassen: Sowohl den ordentlichen wie den außerordentlichen Usus
kann man sehr würdig, feierlich und rubrikentreu zelebrieren. Das ist aber eine Frage einer guten liturgischen
Schulung. Und da liegt vieles im Argen. Vieles wird noch zu tun sein. Wenn es auch die einen (Hardcoretradis)
wie die anderen (Superliberal“katholiken“) ärgert: Der römische Ritus hat zwei Usus. Das ist geltendes
Kirchenrecht! Und das ist auch gut so!
Schön, mon cher Abbé, daß Sie beiwohnen können; das sollte nach kanonischem Recht auch – als mögliches
indispensierbares Weihehindernis – ernsthafter Prüfung unterzogen worden sein. Daß Sie indes Ihre Beiwohnungsfähigkeit
hier derart indiskret ausbreiten zu müssen meinen, spricht jedoch deutlich gege Sie! Nach geltenden hiesigen
Maßstäben dürften Sie nämlich gar nicht wissen, daß Sie beizuwohnen vermögen (obwohl sie dieser
Fähigkeit nachweislich teilhaftig sein mußten, um sich die Hl. Weihen erheischen zu können). Dies hier
aber auszubreiten, muß man als indiskret und ordinär einstufen, jawohl!
#83 Abbé Liszt 00:19:17 | Mittwoch, 9. September 2009
@SignumSalutis 1. Schade, dass Ihnen mein Nick nicht gefällt. Ich fand ihn ganz originell. Was Liszts
fromme Anwandlungen „Gegen Ende seines Lebens“ betrifft, so sei Ihnen die Lektüre einer guten Biographie
empfohlen. Am besten das dreibändige Werk von Alan Walker. Und ja, ich kann Klavier spielen. Angeblich
auch nicht schlecht (ich bin Musiker). 2. Ich habe keine Probleme damit, Messen der FSSPX beizuwohnen.
Was daran „blöd“ ist, weiß ich nicht. Die Messen sind gültig, der Priester rechtgläubig und laut eines
Kurienkardinals darf ich dort meine Sonntagspflicht erfüllen, was ich gerne tue. Ich gehe auch in Messen,
die in Einheit mit dem Ortsbischof und dem Papst gefeiert werden, ja sogar zu NOM, wenn es sich nicht
vermeiden lässt. 3. Zu keinem Zeitpunkt habe ich behauptet, im alten Ritus gäbe es keine Missbräuche.
Im Gegenteil.
Nun, wertes Heilszeichen, so weit ist es also schon gekommen, daß ich Sie aufs schärfste rügen muß …
Niemals, ich wiederhole: niemals (!) haben Christgläubige der „alten Messe“ unandächtig beigewohnt!
Alle nämlich, ich wiederhole: alle Gläubigen hatten nämlich ein „Schott-Meßbuch“ in ihrem Besitz,
das sie instandsetzte, der gelesenen Hl. Messe mit höchstmöglichem Verständnisse beizuwohnen. Nehmen
Sie das jetzt bitte abschließend zu Kenntnis!
@ Fliszt 1. Ihr nick. Glauben Sie ernsthaft, der alte Womanizer Liszt, der gegen Ende seines Lebens fromme
Anwandlungen bekam, würde heute den tridentinischen Messen hinterherlaufen? Können sie überhaupt Klavier
spielen? 2… wegen der besseren Parkmöglichkeiten feiern Sie die Hl. Messe NICHT in Einheit mit Ortsbischof
und Papst. Blöder geht’s wohl nicht! Die Messe ist eine Feier der Kirche: da ist es nicht gleichgültig,
ob der Zelebrant in Gemeinschaft dem Nachfolger des Hl. Petrus steht. Soll diese Ihre Haltung etwa römisch-katholisch
sein? Oder gehören Sie zu den „Parking-Tradis“? 3. Im alten Ritus „kein Missbrauch“??? Runtergeplapperte
Tridentinumsmessen gab es früher zu Hauf, Bauern, die ihre Schweine im Kirchenschif halblaut verkauften,
nicht zuende gelesene Messen, Kirchgänger, die in großen Kirchen mal beim Hochamt im Hauptschiff mit
Musik lauschten, dann mal schnell an den Seitenaltar huschten, um bei einer Schnellmesse die den Leib
des Herrn zu empfangen, während man bei der feierlichen Mozartmesse im Hauptschiff erst beim Sanctus
war. So ein Unfug: behaupte doch keiner, dass es das nicht gegeben habe! Es ist doch erlogen und erstunken,
wenn irgendwelche Tradi-Fritzen behaupten, durchgeknallte Modernisierer hätten 1964 beim 6. Glas Rotwein
am Tiber sich das alles ausgedacht! SignSal
Nun, werter Gotthard, jetzt sehen Sie es doch bitte ein: Im „alten Ritus“ ist ein Mißbrauch des Zelebranten
völlig ausgeschlossen … (Schon allein deshalb, weil der mangels Sprachkenntnis nicht „dazwischenquatschen“
kann!)
#79 Gotthard 23:40:57 | Dienstag, 8. September 2009
@abbe liszt dass Missbräuche nicht im Ritus per se begründet sind sondern der Willkür der Zelebranten
entspringen. mag ja sein. Aber es wurde immer von den Liebhabern des Alten Ritus, bevorzugt von den Pius-Hanseln,
gefolgert, dass im Alten Ritus kein „Missbrauch“ (was immer das sein mag) möglich sei…
@Sefirot Die Paramentik ist in der Tat nur ein kleiner Teilbereich der gegenwärtigen Probleme, da gebe
ich Ihnen recht. Es geht um nichts weniger als die flächendeckende Wiedergewinnung der Dimension des
Heiligen in der Liturgie und Kirche ingesamt. Denn wo die Ehrfurcht vor dem Heiligen, vor Gott, verlorengeht,
da degeneriert die Kirche zu einem innerweltlichen Verein mit sozialem Interesse! Das alleine wäre zu
wenig!
#77 Abbé Liszt 23:32:51 | Dienstag, 8. September 2009
@Gotthard: falsche Annahme Ihr Argument, dass wenn es im alten Ritus liturgische Missbräuche geben kann,
er nicht besser ist als der neue Ritus, basiert auf der Annahme, dass ein Ritus gut ist, wenn er Missbäuche
ausschließt. Was Sie dabei übersehen, ist, dass Missbräuche nicht im Ritus per se begründet sind sondern
der Willkür der Zelebranten entspringen.
#76 Sefirot 23:29:12 | Dienstag, 8. September 2009
Ein Experte in Paramentik zu sein, ist wirklich nicht erforderlich. Das Christentum, bzw. die RKK, hat
wichtigere Probleme zu lösen, als einen Paramentenstreit vom Zaun zu brechen… oder das Märchen vom
Kaiser und seinen neuen Kleidern zu spielen…
@Sefirot Warum sollte ich als Laie Messgewänder tragen? Das steht mir nicht zu! Vieles von dem, was Sie
so hochmütig und von oben herab als „Plunder“ bezeichnen, empfinde ich als kunstvoll und schön! Ich
akzeptiere ja, dass es Ihnen nicht gefällt! Aber es gibt Katholiken, denen das sehr wohl gefällt. Und
bei weitem muss man da kein Piusbruder sein. Und man muss auch nicht das Konzil ablehnen, um römische
Messgewänder zu schätzen. Man sollte den Respekt wahren, werter Sefirot. Vor seinen Mitmenschen und
deren Überzeugungen, auch wenn es nicht die eigenen sind. Und mal unter uns: Ein Experte für Paramentik
scheinen Sie mir wirklich nicht zu sein, werter Sefirot.
@Sefirot Sie sind ein ganz schönes Schandmaul. Sie spotten, wo es nur geht, über den älteren Gebrauch
der römischen Liturgie. Damit sind Sie auch keinen Deut besser als die, die dies mit dem usus ordinarius
tun. Ob es Ihnen passt oder nicht: Beide Formen gehören zur römischen Liturgie! Und wenn Ihnen das nicht
passt, können Sie ja gerne protestantisch werden.
#70 Leo Miles 21:58:44 | Dienstag, 8. September 2009
@smallplayer Das sagen vielleicht 90% einer gewissen Klientel. Aber ob das Katholiken sind, ist sehr zu
bezweifeln. Denn, wer den katholischen Glauben bzw dessen Dogmen leugnet, hat aufgehört, ein Katholik
zu sein.
#65 Abbé Liszt 21:50:32 | Dienstag, 8. September 2009
@wassers Sie liefern weitere Gründe warum man die „alte“ Messe nicht bei sogenannten Motu – Priestern
hören sollte, denn diese wollen nur die Gläubigen zum Abfall vom Glauben bewegen, indem sie sie zur
Mahlfeier führen. Mir persönlich sind sehr gute Gemeindepriester bekannt, die rubrikengetreu die Messe
nach den Büchern von 1962 feiern und die Gläubigen gerade so von der Mahlfeiermentalität we und hin
zum Glauben führen. Dennoch sollte man ehr zur altgläubigen Gemeinschaften gehen – ob das nun die FSSPX,
die FSSP oder wer auch immer ist, ist dabei nicht so wichtig. Obwohl ich persönliche Verbindungen zur
Petrusbruderschaft habe, sind es die kürzere Anfahrt und die besseren Parkmöglichkeiten, die mich ehr
zur FSSPX gehen lassen
@SignumSalutis: Danke für die ICD10-Liste: Endlich ist es möglich, die Poster hier mit einem kurzen
Code zu klassifizieren; im vorliegenden Falle empfehle ich F 60.2. Allerdings: Sie nennen den Poster „Mr.
Lychow-Dannenberg“; kommt er daher? Dann können die Störungen eine interessante Ursache haben: In jenem
Gebiet (ich glaube, man schreibt es mit ü) liegt Gorleben – und da ist ein Atommüllager mit gar gefährlicher
Strahlung!
Ein Rotzlöffel kann sich im Sandkasten immer nur gerade so schlecht aufführen, wie die anderen Kinder
es ihm ermöglichen. Gleiches gilt für Kirche und Politik. Mit dem Einreißen aller Normen in der BRDDR
ist heute eigentlich alles dem Zufall überlassen, sofern es nicht den weiteren Normenverfall verhindert.
Erst dann, wenn es jemand wagt, sich diesem Befehl nach dem Herausmendeln vom möglichst kleinen IQ zu
widesetzten, dann kommt die Staatsmacht und beginnt wie zu Preußens Gloria mit der Anwendung der allerstrengsten
Normen. Aber die Abtreibungsgegner die verfolgt man wie Schwerstkriminelle. Alexandra Maria Linder Geschäft
Abtreibung Abtreibung ist nicht nur eine millionenfach erlebte menschliche Tragödie, sondern inzwischen
auch ein Milliardengeschäft. Die Journalistin Alexandra Maria Linder berichtet in diesem Buch Fakten,
die verschwiegen werden, und deckt die skandalösen Zusammenhänge zwischen der massenweisen Tötung von
Kindern und den wirtschaftlichen Interessen von Abtreibungsärzten und Industrie auf: Ist Abtreibung schon
längst ein lukrativer Erwerbszweig geworden? Wer verdient am Geschäft mit dem Tod? Was passiert mit
den Babyleichen? Welche Rolle spielen Pharma- und Kosmetikindustrie? Welche Motive treiben die weltweite
Pro-Abtreibungslobby wirklich an? Ist die Propagierung des Rechts auf Abtreibung eine neue Form von Kolonialismus
gegenüber der Dritten Welt? Warum schweigt die Politik zu den skandalösen Vorgängen? Fragen, bei deren
Beantwortung sich Abgründe auftun. ISBN 978-3-86744-084-4 gebunden, 176 Seiten, 135 mm x 215 mm EUR 18,90
(D),
Ich schmeiß mich weg … … die Thesen von Mr. Lychow-Dannenberg sind nicht unoriginell . Der rennt
wohl jetzt immer in die Sakristei und fragt nach Weihedatum- und ritus. Heimatland! Traditum dieser Ausprägung
braucht dringend eine Klassifizierung www.dimdi.de/…lamtl2006/fr-icd.htm gemäß internationaler medizinischer
Normern! Und die steilen Thesen zu Bibelstudium in der Messe sind auch beachtenswert. Da hätten sich
der hl. Athanasius und seine Freunde die Mühe mit der Bildung des biblischen Kanons wohl sparen können,
Hauptsache, die Opfermesse wird gelesen. Dass biblische Bücher als Ganze eine theologische und geistliche
Aussage haben, verwerfen wir mal gleich. Die paulinischen Gemeinden haben die Briefe ihres Apostels nur
aus Langeweile gesammelt, wenn ihnen mal nicht gerade eine tridentinische Messe gemurmelt wurde. „Bahnlesungen“
sind also „judaisierend“ (was ja schlimm ist, da wir schon gleich mal leugnen, dass das Bekenntnis zu
Christus Wurzeln im Judentum hat, und die Urkirche hat sich NATÜRLICH vom Synagogengottesdienst abgegrenzt,
durch ein Versehen aber weiter die Psalmen gesungen …). Und Paul VI. mit dem Pferdefuss – da wissen
wir gleich, was die Stunde geschlagen hat. Und so möchte Herr Leukos von der kanonischen Bibel verschont
bleiben, sondern die vom Himmel gefallene Spitzendeckchenmesse von Priestern mit Tradi-Echtheitszertifikat
gelesen bekommen und glaubt ernsthaft, dass dies und NUR DIES das Vermächtnis des Herrn an die Apostel
und die Kirche sei. Welche Form psychischer Leiden haben wir hier vor uns? Sign…
#58 DerRabe 19:58:19 | Dienstag, 8. September 2009
bei der alten messe… …stellten früher viele fest, dasss der priester am murmeln war, lateinisch am
murmeln wie viele spöttisch meinten. und nicht wenige wagten zu behaupten, dass der priester immerzu
ganz schnell 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 murmele was sich unbedingt sehr latainisch anhören würde. der alte
ritus liegt mir persönlich am herzen, das latein stört mich nicht wenn ich dazu eine übersetzung in
der hand habe.
#57 Lycobates 19:47:45 | Dienstag, 8. September 2009
weitere Gründe @wassers Ich stimme zu. Dabei muß aber leider auch noch ein weiteres schwerwiegendes,
und oft verschwiegenes Problem, daß die geprellten Gläubigen zusätzlich belastet, erwähnt werden:
bei „Motu-Priestern“ (ich übernehme Ihren Ausdruck), die nicht nach dem überlieferten Ritus zu Priestern
geweiht wurden, und zwar von einem Bischof, der selber auch nach diesem Ritus von einem ebenso geweihten
Bischof konsekriert wurde, kann von einer gültigen Messe mit großer Wahrscheinlichkeit keine Rede sein.
(Die Webseite „Rore Sanctifica“ informiert darüber ausgiebig) Auf jeden Fall, auch wenn es nur einen
Zweifel gäbe, muß man aus Gründen des Tutiorismus von derartigen Messen oder „Messen“ Abstand nehmen.
Man ist gut beraten, „alte“ Messen nur bei „alt“ geweihten Priestern zu hören, wobei man bei Priestern,
die spätberufen oder jünger als 65 Jahre alt sind, das Konsekrationsdatum bzw. den Konsekrationsritus
ihres Weihbischofs erfragen sollte.
#55 wassers 19:19:49 | Dienstag, 8. September 2009
Sie liefern weitere Gründe, warum man die „alte“ Messe nicht bei sogenannten Motu – Priestern hören
sollte, denn diese wollen nur die Gläubigen zum Abfall vom Glauben bewegen, indem sie sie zur Mahlfeier
führen.
#54 Abbé Liszt 19:15:39 | Dienstag, 8. September 2009
Leider nichts Ungewöhnliches Lesung und Evangelium in der Volkssprache im alten Ritus ist, denke ich,
ok. Aber dann bitte schön in der entrsprechenden Leseordnung. Was jener Priester in der Domstadt wohl
nicht wusste – und das ist traurig genug – ist, daß die Messformulare Kompositionen sind, deren sorgfältig
aufeinander abgestimmte Bauteile (Introitus, Oratio, Epistel, Graduale, Evangelium etc) eine Gesamtstimmung
und einer Gesamtaussage ergeben. Ändert man einen Nauteil, ist die Komposition dahin, die Aussage der
Messe ist eine andere und die liturgische Willkür setzt wieder ein. Ich habe allerdings auch schon selber
erlebt, daß die Lesung in der Volkssprache von einer Lektorin vorgetragen wurde und die Handkommunion
ausgeteilt worden ist – im alten Ritus. Begründung des Zelebranten: Er wollte die Gemeindemitglieder
auf die alten Form hin „erziehen“ und sie nicht gleich mit lauter „ungewöhnlichen“ Sachen erschrecken
Damit keint er wohlzum Beispiel keine Laien im Altarraum und der würdige Empfang der Kommunion…
#53 wassers 19:10:56 | Dienstag, 8. September 2009
Resultat – Messe nur bei FSSPX Eines sollten alle gehorsamsgewohnten Katholiken doch gelernt haben, die
katholische Messe ohne irgendwelche Versuche der Verfälschungen, Veränderungen oder Abweichungen können
Sie nur hören, wenn diese von Priestern der Bruderschaft St. Pius X zelebriert werden. Alle übrigen
gelesenen „alten“ Messe mögen nach außen katholisch scheinen, aber die Konzilssekte weiß immer Mittel
und Wege dem Katholizismus zu entweichen und ihrem Lieblingshobby zu frönen, Liturgie zu fälschen und
zu verfälschen.
ist überhaupt ein problematischer Nick in einem Forum, in dem es schon einen Lycos gibt … da könnte
man leicht einen aktiven und einen passiven Part vermuten, um es zurückhaltend auszudrücken.
#51 Lycobates 18:58:10 | Dienstag, 8. September 2009
noch einmal Lese(un)ordnung zum interessanten Beitrag von Domenico Tuttisanti wollte ich noch hinzufügen
(der Platz ging mir vorhin aus), daß das Beispiel des vergangenen 14. Sonntags nach Pfingsten besonders
gut gewählt ist, um den inneren theologischen Zusammenhang eines Meßformulars hervorzuheben. Im übrigen
wurde wie ich sehe die Leseordnung des Missale Romanum auch im protestantischen Gottesdienst durchgehend
beibehalten. Die mechanische Bahnlesung (nach Art des früheren Synagogengottesdienstes) ist wie gesagt
eine Montini’sche „Errungenschaft“.
#49 Lycobates 18:37:45 | Dienstag, 8. September 2009
Leseunordnung @Domenico Tuttisanti Die Perikopenordnung des Missale Romanum bildet mit den anderen Texten
zusammen ein unaufhebbares Ganzes, und das schon seit frühester Zeit (zumindest seit dem 6. Jh.). In
der NOM-Leseordnung dagegen werden in einem 3-jährigen Zyklus z.T. nicht auf einander bezogene Texte
ziemlich wahllos vorgebracht (wenn der Priester oder „Priester“ sich wenigstens an das Lektionar hält).
Dieser Praxis liegt die abwegige (protestantisierende, bzw. jansenistische (Pistoia), auch von der schon
früh auf Abwege geratenen liturgischen Bewegung befürwortete) Idee zu Grunde, die Messe sei der bevorzugte
Ort, Bibelstudium zu betreiben (etwa nach Art des vergangenen Synagogengottesdienstes), und es müsse
während der Liturgie möglichst viel aus der Bibel gelesen werden, wobei auch die historischen Bücher
des AT über Gebühr vertreten sind. Nun ist aber die Messe etwas wesentlich anderes als der vergangene
Synagogengottesdienst, in dem aus der Schrift vorgetragen und interpretiert wurde: nämlich das Opfer
des Neuen Bundes, für uns täglich verwirklicht und fruchtbar gemacht. Deshalb leuchtet ein, weshalb
die gesamten römischen Meßtexte zwar aus Psalm- und anderen AT-Stellen zusammengesetzt sind, allerdings
so, daß jedes Meßformular für sich ein Ganzes bildet, nach einem gewollten theologischen Konzept, auf
Grund dessen diese Stellen des AT als Typus für die Heilsgeschehnisse des NT herausgestellt werden, keineswegs
aber nach Art einer judaisierenden (auch hier erkennt man Montinis Pferdefuß!) Bahnlesun…
#47 Braut † 18:31:49 | Dienstag, 8. September 2009
arkanum ich bin die braut die sich traut. ich bin die person, die euch alle befreien wird, und euch aufklären
wird über die FLOUR-LÜGE. Natürlich schreiben die Duden FLUOR, aber es heisst FLOUR. und GLAMUOR SIEHST
DU WIE VERWIRRT DU BIST. es heisst ja auch BRAUT Und nicht BRUAT. jetzt bin ich aber total gaga. GAGAGAGAGA
GAGAGA-BRAUT bitte um sofortige Sperrung ich werde wahnsinnig.
#46 Paulaner † 18:28:51 | Dienstag, 8. September 2009
Die fies-möppichkeit ist die Sünde, nicht der Virenscanner! void main: paulaner ah ja… und was für
einen Virus? was hat dir denn dein Virenscanner gemeldet? Text aus dem Gedächtnis: „hab ich dir denn
befohlen, den verseuchten Link anzuklicken?“ KLAR?
#45 void main † 18:27:49 | Dienstag, 8. September 2009
arkanum FLUOR!!!! scheisse, was soll man da noch sagen! Die Braut, das ist ne ganz ne dumme Nudel. Aber
sie hat mir eine PM geschrieben, in der sie mir mitteilt. Sie fühlt sich wohl auf dieser Seite, man nimmt
sie ernst. Wundern tut mich das nicht. Hallelujah und F E I E R A B E N D Ich ziehe mir meine Socken an,
und fahre heim !!!
#44 eigerhar † 18:27:19 | Dienstag, 8. September 2009
Nimm „exit failed“ nicht enst @Paulaner Nimm „exit failed“ nicht ernst. Ich glaube das ist ein Web-Robot.
Der hat noch nie einen intelligenten Satz von sich gegeben, sondern nur Hass versprüht. Wir wissen hier
alle, dass du mit Nazis wie mir nichts zu tun hast. Jeder der dieses Forum ausführlich verfolgt weiss
das. Lass dich nicht nicht provozieren. „exit failed“ spinnt.
Mi cara fides ratione carente, das Motuproprio Summorum Pontificum verlangt in Art. 6, daß der Priester,
der unter Beiwohnung von Gläubigen eine Messe nach dem Missale des Jahres 1962 zelebriert, die darin
vorgetragenen Lesungen irgendeinem muttersprachlichen Lektionar entnimmt, dessen Ausgabe von apostolischen
Stuhl gebilligt worden ist. Alles darüber hinaus gehört in den Bereich der kanonistischen Phantasien
und Sondermeinungen des Herrn Dr. Rothe, denn Rechtstexte sind zunächst nach ihrem Wortlaut zu verstehen
und auszulegen (can. 17 CIC). Außerdem gilt auch hier der Rechtsgrundsatz: „Contra eum, qui legem aptior
ferre potuerit, interpretatio est facienda.“ Hätte der Hl. Stuhl beabsichtigt, die Freiheit des Zelebranten
zur Auswahl von Lesungstexten aus der Hl. Schrift einzuschränken, hätte er das sagen können (und müssen).
„Flour“ … als Experte zum Thema sollte man schon wissen, daß es Fluor heißt … flour ist hingegen
das englische Wort für Mehl und das macht höchstens dann willenlos, wenn Mutterkorn drin ist …
#40 Paulaner † 18:07:00 | Dienstag, 8. September 2009
Entweder hast du was missverstanden oder ich void main: Paulaner Nazis willkommen! Spassaccounts sperren!
Da gehts nicht um Spass sondern um eine fiese möpp, der mit einem anklickbaren Link einen Virus verschleudert.
#39 eigerhar † 18:02:25 | Dienstag, 8. September 2009
Ignoranz der Modernisten @smallplayer Die alte Messe gibt es erst seit 1570 Der hl. Pius V. hatKEINE Liturgie
erfunden. Im Gegensatz zum Novo Ordo hat der hl. Pius V. weiterhin alle Riten gelten lassen, deren Tradition
älter als 500 Jahre war. Die alte Messe ist praktisch unverändert aus der karolingischen Zeit bekannt.
Ihre Tradition ist unvordenklich.
#38 void main † 18:02:17 | Dienstag, 8. September 2009
fides et irratio sofern ihre Ausgabe (edition) vom Hl. Stuhl rekognosziert, was wohl soviel wie „anerkannt“
heißt, worden ist. HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA Eigennotiz für den Kopf oder was?? HAHAHA ich hau mich
weg!!
#37 fides et ratio 17:59:12 | Dienstag, 8. September 2009
zu Clarissa Colonia Sehr geschätzte Expertin. Leider liegt mir „summorum pontificum“ nicht im Wortlaut
vor. Das von Ihnen ausgewählte Zitat stützt allerdings Ihre These nicht, denn (zumindest) dort ist keine
Rede von „verwendeter Leseordnung“ sondern nur von Lesungen, die Verwendung finden dürfen, sofern ihre
Ausgabe (edition) vom Hl. Stuhl rekognosziert, was wohl soviel wie „anerkannt“ heißt, worden ist. In
der Tat sind die Texte der Messe (wie übrigens auch im „neuen“ Ritus) auf einander abgestimmt, was sehr
einfach im alten Schott nachzulesen oder nachzuvollziehen ist. Dass jeder Priester selbst entscheidet,
was er gerade liest ist auch in der neuen Liturgie nicht vorgesehen, da dort die „Lesejahre“ und damit
die zu lesenden Texte vorgegeben sind.
Nun, wenn das Kirchensterben seit 1962 stattfindet und noch andauert, kann man ja noch Hoffnung auf rechtzeitige
Remedur und Heilung haben. Wenn aber das Bruderschaftssterben in einem Jahr zur faktischen Drittelung
führt (die Bruderschaft erwartete 1.500 Teilnehmer [Quelle www.kreuz.net/article.9757.html], die Polizei
zählte deren 600 [Quelle www.osthessen-news.de/beitrag_G.php?id=1171092]), wird man wohl annehmen müssen,
daß die Murmelbruderschaft bei derart galoppierender Schwindsucht das Ende der Kirche kaum erleben dürfte
…
#34 Paulaner † 17:51:41 | Dienstag, 8. September 2009
Braut ist wieder eins von den fiesen Möppen … Braut: hat dir Gott befohlen diesen Link anzuklicken?
Na also, Weg mit dem ganzen account, nicht nur mit dem virenverseuchten Beitrag!
#31 eigerhar † 17:48:08 | Dienstag, 8. September 2009
Alter Glaube= Abendland So tot kann die alte Messe nicht gewesen sein. Sie hat das Abendland hervorgbracht.
Alle 33 Kirchenväter haben sie verteidigt. Das grosse Kirchensterben findet seit 1962 statt.
#30 Paulaner † 17:46:46 | Dienstag, 8. September 2009
Anhang zu „Latein“… Kein Staat der Welt hätte davon einen wirtschaftlichen Vorteil so wie derzeit die
Briten und die Amerikaner von der Vorherrschaft der englischen Sprache.
#28 Braut † 17:44:58 | Dienstag, 8. September 2009
unbestechlicher hat dir Gott befohlen diesen Link anzuklicken? Na also, wer sündigt, muss bestraft werden.
(eigentlich wird nur dein Browsercache ausgelesen und gespeichert, keine verfolgenden Cookies oder dergleichen)
<3
#27 Paulaner † 17:44:36 | Dienstag, 8. September 2009
Eine lebende Sprache ist ständig im Wandel, die Vokabel haben nicht überall die selbe Bedeutung. smallplayer:
Paulaner: Sprechen Sie im Alltag Latein? Deswegen wäre Latein ein gutes „Esperanto“ für die Welt, wenn
nicht so viele Ideologen wegen des Vatikans stur dagegen wären.
#26 fides et ratio 17:39:45 | Dienstag, 8. September 2009
zu Leon: Dümmer geht’s nimmer! Die wenigsten in diesem Forum interessieren sich für eine ernsthafte
(theologische) Auseinandersetzung mit Fragen der Liturgie, Dogmatik, Disziplin etc. Es geht nach dem Mpotto:“
Es lebe der Relativismus auf allen Ebenen!“ Darum haben wir in DEU auch so tolle Verhältnisse – aber
nicht nur in der Kirche. Der gleiche sagenhafte Relativismus scheint ja zunehmend das Staatsprinzip in
DEU geworden zu sein. – Ich vergaß beinahe, das überaus wichtige Prinzip der „political correctness“
als ergänzende Doktrin in DEU’s Medienlandschaft zu erwähnen, die neben dem Staat auch inzwischen in
der Kirche in DEU eunzug gehalten hat (Sozusagen vom Staat rübergeschwappt). Ich fürchte nur, dass sich
auf derartig fragwürdige Prinzipien niemand bei seinem eigenen jüngsten Gericht wird zurückziehen können.
stimme bar jeder vernunft Weder die Lesung, noch Gesänge werden gemurmelt! I.ü. vollzieht der fromme
Katholik die Liturgie durch Gebrauch des Messbuches mit. Auch die vielen Messerklärungen, die immer noch
in zahlreichen Haushalten vorhanden sind und genutzt werden, würde durch Beliebigkeit der Lesungen unbrauchbar.
Es ist kein Zufall, das einem Besucher gerade der Alten Messe die Verwendung eines „fremden“ Evangeliums
überhaupt aufgefallen ist. Der Besucher des NOM dagegen frisst weit eher alles, was ihm vorgesetzt wird!
Braut: Sie sind eine Teufelsbraut Wer auf Ihren Link klickt kann sich einen Trojaner fangen. Also der
Link mit dem willenlos usw.-Gelaber. Durch mein spezielles Anti-Trojaner und Anti-Piusbanden Programm
wurde dieser Versuch vereitelt und Sie wurden entlarvt. Schämen sie sich bitte: 20 mal ein Gegrüßet
usw, 5 mal den Engel usw, 3 mal das Glaubensbekenntnis und 30 Tage absolute Keuschheit im Sinne der heiligen
Lucia könnte das wieder gut machen. Der Unbestechliche
In Art. 6 Summorum Pontificum heißt es: „In Missis iuxta Missale B. Ioannis XXIII celebratis cum populo,
Lectiones proclamari possunt etiam lingua vernacula, utendo editionibus ab Apostolica Sede recognitis.“
Sofern die verwendete Leseordnung einer (muttersprachlichen) Ausgabe entnommen wurde, die vom Hl. Stuhl
rekognosziert worden ist, entspricht diese der Bestimmung aus Art. 6 SumPont. Alles andere zur Kompatibilität
verschiedener Leseordnungen ist kirchenrechtliche Privatmeinung von Herrn Dr. Rothe.
#21 Paulaner † 17:32:33 | Dienstag, 8. September 2009
Immer wieder kommen Sie mit dieser unbegründeten Behauptung daher ) smallplayer: Latein ist nur noch
historisch interessant. Immer wieder! Immer wieder! Immer wieder! Immer wieder! Immer wieder! Immer wieder!
@Tuttisanti Diese ganze Referenzen werden mutwillig zerstört, wenn es dem Priester erlaubt wäre, sich
Lesungen ad libitum zusammenzustellen oder die Lesungen irgend einer anderen Leseordnung zu entehmen.
Nur hat leider niemand etwas von diesen schönen Referenzen, weil sie ja niemand mitbekommt (Latein, Gemurmel).
Daher ist es dann doch wieder wurscht, welches Gschichterl der Priester vorliest, denn das stört ja nicht
die theoretischen (und unhörbaren) Referenzen
#19 Braut † 17:24:21 | Dienstag, 8. September 2009
latein + flour ist eine gefährliche Mischung, die zu eine Deatomisierung der Gebährmutter führen kann!
Jetzt lass ich aber mal die Abtreibungsfanatiker ran! Ich bin ja Chemiker und kein Lebensschützer!
Lesungen, Orationen und Gesänge der jeweiligen Messe nach dem Alten Ritus sind inhaltlich engstens aufeinader
bezogen und sie folgen auch im Jahresrhytmus einem theologischen Konzept. Darauf heben auch die alten
Messerklärungen ab, etwa die von Aemiliana Löhr OSB: Das Herrenjahr – Das Mysterium Christi im Jahreskreis
der Kirche. 5.Aufl. – Regensburg: Pustet, 1955. In der Messe am vergangenen Sonntag, dem 14. nach Pfingsten,
wurde im Graduale etwa gesungen: „Besser ist es, auf den Herrn zu bauen als auf Menschen. Besser auf den
Herrn zu hoffen als auf Fürsten“ aus Ps. 117. Das Evangelium aus Mat. (6, 24 – 33) bringt dann den damit
direkt korrespondierenden Gedanken: „Niemand kann zwei Herren dienen“ (V. 24) und in der Communio, die
im Hochamt vom Chor gesungen wird, heißt es dann: „Suchet zuerst das Reich Gottes, und alles andere wird
euch dazugegeben werden, spricht der Herr (!)“. Hier wird unmittelbar auf das Herrnwort im Evangelium
(V. 33) Bezug genommen. Diese ganze Referenzen werden mutwillig zerstört, wenn es dem Priester erlaubt
wäre, sich Lesungen ad libitum zusammenzustellen oder die Lesungen irgend einer anderen Leseordnung zu
entehmen.
@defendor Sehr gute Antwort. defendor, am Hochfest Maria Geburt darf ich sie herzlichst grüßen und der
Gottesmutter Maria während der Hl. Messe, die ich jetzt im Alten Peter hier in München besuchen werde,
anempfehlen. In der Liebe Christi und im Gebet verbunden, rums
@Defendor sondern einzig und allein um deren Textfassung, näherhin deren Sprache – kurz: um die Form
und nicht um den Inhalt.“ Kurz gesagt, es ist egal was man vorträgt, wenn man es nur in der „richtigen“
Form vorträgt, oder was hab ich da falsch verstanden?
#9 defendor 16:39:39 | Dienstag, 8. September 2009
So viele… …frei interpretierte Beiträge als Antwort auf diesen Artikel sind schon erstaunlich…
zumal die bisherigen Schreiber offenbar REIN GAR NICHTS verstanden haben. Hier geht es nicht um die lateinische
Sprache… sondern… Nach Artikel 6 des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ „können die Lesungen auch
in der Volkssprache verkündet werden – unter Gebrauch der vom Apostolischen Stuhl rekognoszierten Ausgaben“.
Dem mit ‘Summorum Pontificum’ Kommentar des Münchner Kirchenrechtlers Hw. Wolfgang F. Rothe zufolge geht
es dabei „eindeutig nicht um die Textauswahl der Lesungen, sondern einzig und allein um deren Textfassung,
näherhin deren Sprache – kurz: um die Form und nicht um den Inhalt.“ –--- Aber eben…„zeitgeistgemäss“
mit den Hunden bellen und mit den Wölfen heulen…das hat Vorrang ! www.gloriapolo.net/
smallplayer Die Pius-Bande hat mit der katholischen Kirche nichts zu tun. Die Pius-Bandenmitglieder sind
nur als Katholiken verkleidet. Die Pius-Bande kann jeden Ritus zelebrieren den sie will. Welchen ist vollkommen
wurscht. Die Katholiken haben ihren eigenen Ritus.
Der böse Priester! Warum auf Deutsch? Sollen doch die dämlichen Leute in der Kirche gefälligst das
Große Latinum nachholen. So! Und wenn sie den Text nicht verstehen, ist doch auch gleich; immerhin wird
er von Hochwürden vorgetragen. Und was Hochwürden vorliest, ist richtig. Immer. Sie, sie deutsch sprechender
Priester, der sie einen Bekehrten so schlimm enttäuscht haben: Was haben Sie sich bei ihrer Lesung gedacht?!
Sie haben Missbrauch getrieben. Missbrauch haben auch irgendwelche Ihrer Berufskollegen mit kleinen Jungens
getrieben – aber das sind doch nur Bubenspiele gewesen gegen DEN Missbrauch, in einer Tradi-Messe deutsch
zu sprechen! DAS sind die wahren Vergehen. Nun werden Sie gemeldet, nach Rom wahrscheinlich. Huh! Wenn
Sie dort auf den Peterdom von vorne gucken, gehen Sie nicht dorthin, gehen Sie nach links; da steht ein
finster-graues großes Gebäude! Da müssen Sie hinein. In den Keller! Das ist das Palais der Inqu…
äh, der Kongregation für die Glaubenslehre… Ach neeeee, die sind ja VII-modernistisch geworden! Sie,
sie böser, döser Deutsch-Priester, sie werden nach Zaitzkofen gebracht. Da lernen Sie erstmal richtig
Latein! Und wenn Sie laut genug „Asperge me!“ schreien, kommt vielleicht die Freiwillige Feuerwehr und
löscht den Scheiterhaufen…! Aber nur vielleicht.
#4 smallplayer 16:26:55 | Dienstag, 8. September 2009
Schon wahr: Aber der traditionelle Ritus ist seit dem zweiten vatikanischen Konzil überholt und wird
von kaum jemanden verstanden. Also besser bei NOM bleiben.