(kreuz.net) Ende August erzählte der Autor des deutschen Blogs ‘literaturundleben. blogspot.com’ von
seinem ersten Besuch der Alten Messe vor einigen Jahren: „Er fiel in die Zeit meiner Rückkehr zur Kirche.“
Er habe nicht viel über den Alten Ritus gewußt: „Ich war aber neugierig, wissensdurstig und – da frisch
bekehrt – ziemlich motiviert.“
Die Liturgie stellte er sich fremd und unzugänglich vorgestellt. Doch
das Vorurteil bestätigte sich nicht: „Die Schönheit des Gesangs, die ruhigen, ausgewogenen Gesten berührten
mich.“
Die stillen Teile erzeugten Ruhe und es entstand eine Empfindung der Angemessenheit beim Gebet
mit dem Priester zusammen auf Gott hin zu schauen: „Ich konnte mich fallenlassen, einfach da sein, und
das geht mir auch heute noch so.“
Doch trotz der Freude über diese Entdeckung hatte der Blogger anfänglich
gemischte Gefühle. Denn seine Rückkehr zur Kirche liessen ihn ihm auch die liturgischen Tage der Kindheit
aufsteigen: „Diese Erinnerungen waren aber mit dem neuen Ritus verbunden, mit dem ich großgeworden bin.“
„Als ich zur Kirche zurückgefunden hatte, hatte ich mir zurückerobert, was ich in den Jahren des Glaubensverlusts
aufgegeben hatte.“
Deshalb würde er auch heute auf die Neue Messe nicht verzichten wollen: „Es wäre
wie ein zweiter Verrat an meiner Kindheit. Vielleicht ist es Nostalgie, aber was soll’s.“
Dennoch empfindet
der Blogger die Neue Messe manchmal wie eine „zusammengestrichene, zerstückelte Version der alten, mit
einem hektischen Federstrich verfügt, ein Konstrukt, das etwas Gewachsenes ersetzen sollte.“
Darum versteht
er, warum gerade einige mit der Kirche verbundene Katholiken sie meiden: „Auch ich mußte sie neu zu schätzen
lernen. Heute mag ich sie, wenn sie schlicht und konzentriert gefeiert wird, korrekt und ohne Aktionismus.“
Am meisten stören ihn fremde Elemente, die nicht hineingehören. Er zählt auf:
„Hinzufügungen von
Banalitäten, Begrüßungen mit eigenen Worten (»Guten Morgen! Ich begrüße Sie zu diesem sonntäglichen
Gottesdienst und freue mich, daß der Regen / der Hagel /das schöne Wetter Sie nicht davon abhalten konnten
zu kommen und nun wollen wir beginnen im Namen des…«), eigenmächtige Änderungen am Text und vor allem
diese ganzen 70er-Jahre-Wohlfühl-Lieder, die von ihren Apologeten auch heute noch als »neu«, »zeitgemäß«
und »modern« verkauft werden.“
Die Preisgabe der Alten Messe ist dem nach der Einführung der Novus-Ordo-Liturgie
Geborenen ein Rätsel: „Wie konnte die Kirche einen solchen Schatz bloß aufgeben?“
Er hat Zweifel, daß
die angeblichen Reformen aus pastoralen Gründen unumgänglich waren und von den Gläubigen begeistert
begrüßt wurden.
Seine Hoffnung ist, daß „Benedikts »Hermeneutik der Reform« sich durchsetzt und
die Kirchengeschichte nicht mehr von gewissen Kreisen auf die letzten vierzig Jahre reduziert wird.“
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31 Lesermeinungen
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#32 chico flojo 22:12:36 | Sonntag, 18. Oktober 2009
Tja, tja, Nachdem ich jahrelang und als erwachsen Getaufter nichts anderes als die Neue Messe kannte,
lernte ich die sog. Alte Messe kennen und wußte auf ein mal, was mich an der bis dato bekannten Form
störte – es fehlt die Hälfte!
#31 chiara lucia 22:05:16 | Sonntag, 18. Oktober 2009
@ john-boy was das buch beschreibt, das sie sich gekauft haben, entspricht der erfahrung der meisten menschen,
die den alten, fremdsprachlichen (lateinischen) ritus noch erlebt haben. man konnte sich einen schott
kaufen, um zweisprachig mitzulesen, was vorne am altar gebetet wurde. aber, vor allem, wenn auch noch
eine choralschola anwesend war, das aktive mit-feiern der gläubigen war enorm begrenzt. im grunde wurde
die durch die messe hervorgerufene emotionalität konsumiert. von vielen wurde die messe auch mehr oder
weniger durchdöst. „ganz schlaue“ besuchten allein die zur erfüllung der sonntagspflicht notwendigen
teile, d.h. sie kamen später und gingen früher (ich glaube, es reichte, ab dem glaubensbekenntnis anwesend
zu sein und die wandlung noch gesehen zu haben, aber das müsste ich nochmal nachlesen). in solche zustände
möchte ich nicht zurückkatapultiert werden! ich bin froh, dass ich heute mit dem priester von angesicht
zu angesicht aktiv die eucharistiefeier mit-feiern kann, dass ich viele gebete mitsprechen und (auch liturgische)
gesänge singen kann. DAS ist die intensivierung des gottesdienstlichen geschehens, die für uns überhastete
heutigen so notwendend wichtig ist! wir leben in einer welt, in der wir so vieles nur konsumieren können
und wenig gestalten – wie gut, dass wir eucharistiefeiern mitleben dürfen, an denen wir AKTIV teil haben.
ruhrgebietler: alte und neue Messe Sie messen die neue Liturgie wohl ausschließlich an ihren Auswüchsen
und Mißbräuchen, obwohl es letztere schon vor dem Konzil in der alten Liturgie gegeben hat, wie ich
aus eigener Erfahrung – Jahrgang 1942 – weiß. Die Liturgie in Groß-St. Martin ist eine vollgültige
monastische Liturgie, die über das ansonsten in solchen Konventen Übliche in Schönheit und Würde deutlich
hinausgeht, insbesondere, was die Sonntagsliturgie betrifft. Das werktägliche Konventamt entspricht in
etwas dem sonntäglichen Konventamt der uns bekannten monastischen Gemeinschaften, die Vesper ist auch
werktags deutlich schöner und feierlicher. Der Choral ist mehrstimmig. Wahre Schönheitkommt von innen.
So finden wir den Konvent (in Groß-St. Martin) schon eine halbe Stunde vor Liturgiebeginn in stiller
Anbetung in der Kirche, eine Reihe von Schwestern und Mönchen ist bereits wesentlich früher da. Alleine
aus dieser vorherigen Stille heraus erleben wir eine ganz andere geistliche Dichte. Damit ist die neue
Liturgie eben keine Veranstaltung, die nur eine Liturgie darstellen will.
JG, K Jenen ANhängern der alten Liturgie, die die neue ablehnen, empfehle ich dringend den Besuch eine
Sonnagsmesse in Groß-St. Martin in Köln oder in einer anderen Kirche, in der die monastische Gemeinschaft
von Jerusalem zelebriert. ich z.b. lehne sie nicht ab. sie ist eine veranstaltung, die versucht eine Liturgie
darzustellen, die keine ist. ich für meinen teil werde sie so vercshweigen wie ein v-ii-kleriker die
ewig gültige trid. Liturgie todschweigt. letztere versuchen ja doch nur ihre events durchzuziehen und
versuchen mess-simulationen.
#28 John-Boy 10:00:10 | Samstag, 12. September 2009
Habe mir mal ein Buch über die tridentinische Messe gekauft. Darin ist beschrieben, dass der Gläubige
bei solchen Messen hauptsächlich durch „frommes Gucken“ beteiligt ist. Deo gratias. Werde mal in WÜ
in die Hofkirche gehen.
was will man von Smallplayer (HBR) anderes erwarten ? 450 Jahre von 2009 Jahren + X Jahren – die tridentische
Messe war eine vorübergehende Erscheinung. Ich habe auch nichts dagegen, dass sie für Nostalgiekatholiken
weiter gefeiert wird, aber sie ist für die Zukunft der katholischen Kirche einfach überholt. Dieses
Alter muss die Neue Messe erst mal erreichen. Und wenn ich sage „erreichen“, meine ich natürlich „erreichen
mit einer nennenswerten Anzahl von Messbesuchern“.
Alte und neue Liturgie Jenen ANhängern der alten Liturgie, die die neue ablehnen, empfehle ich dringend
den Besuch eine Sonnagsmesse in Groß-St. Martin in Köln oder in einer anderen Kirche, in der die monastische
Gemeinschaft von Jerusalem zelebriert.
+/- oder was auch immer hat er oder nicht? PIUS V. meine ich und sogar mit Dekret! Damit jedem Dummlaber
ein Riegel vorgeschoben wird und häretischen Geschwafel z.B. Ihrerseits ein Riegel vorgeschoben wird.
Es geht um Habsucht im Stipendienwesen, Ehrfurchtslosigkeiten (Musik, Willkür des Zelebranten, Benehmen
usw.) um Aberglauben (unfehlbare Wirkung einer bestimmten Anzahl von Messen u. dgl.), usw.? Missbrauch
der Liturgie also nur heute oder typisch NOM? hab ich davon geschrieben? NEIN – es war die Zeit des aufkeimenden
Protestantismusses. Da mußte ein Riegel vorgeschoben werden! Das V-II manifestiert nur lutheranische
Denke! Und ermöglicht genau das, was PIUS V. sogar per Dekret verbot! Was wollen Sie mir da sagen? Alles
neu macht der Mai? tz tz tz … Das ist doch gerade der Punkt: NOM & Co-GmbH wollen doch ihre Räubersynode
als für ewig gut hinstellen – aus meiner Sicht ist dem nicht so. Warum verschweigt er uns, dass sich
schon die Nachfolger von Pius V. nicht mehr an diese Promulgation hielten: „Missale Romanum ex decreto
sacrosancti Concilii Tridentini restitutem, s. Pii V. Pontificis Maximi iussu editum, Clemens VIII., Urbani
VIII. et Leonis XIII. auctoritate recognitum.“ (1889), oder: „Missale Romanum …, aliorumque pontificum
cura recognitum, a Pio X. reformatum et Benedicti XV. auctoritate vulgatum“ (1951) und nicht erst das
VKII.? Nur weil diese Bande geil wie Nachbars Lumpie war? Und lieber ála Lehmann der Völlerei dienten
statt der Nachfolge Jesu Christi? tz tz tz… Drama oh Drama!
#23 proetcontra 14:52:42 | Freitag, 11. September 2009
@r.ruhrgebietler fragt, ob er er „Papst PIUS V abschwören und SEINE PROMULGATION AUF EWIG für nichtig
anerkennen (solle), weil Sie das nicht verstehen?“ und ignoriert völlig und wohl auch BEWUSST! (denn
er hätte sich darüber informieren können) und schuldhaft, dass sich der Messritusin einzelnen Gebieten
ganz unterschiedlich ausgeprägt hat (also nichts mit der einen und ewig gültigen…) und auch im Laufe
der zeit gewandelt hat. Das ist denn auch seine Häresie: ein kleiner Ausschnitt aus Lehre und Tradition
wird wesensfremd verabsolutiert! Warum erzählt uns der Liebhaber des tridentinischen Ritus nicht, dass
die Neuordnung 1570 mit einem Dekret verbunden wurde, das die weit umfangreicheren Abususlisten konzentriert:
Es geht um Habsucht im Stipendienwesen, Ehrfurchtslosigkeiten (Musik, Willkür des Zelebranten, Benehmen
usw.) um Aberglauben (unfehlbare Wirkung einer bestimmten Anzahl von Messen u. dgl.), usw.? Missbrauch
der Liturgie also nur heute oder typisch NOM? Warum verschweigt er uns, dass sich schon die Nachfolger
von Pius V. nicht mehr an diese Promulgation hielten: „Missale Romanum ex decreto sacrosancti Concilii
Tridentini restitutem, s. Pii V. Pontificis Maximi iussu editum, Clemens VIII., Urbani VIII. et Leonis
XIII. auctoritate recognitum.“ (1889), oder: „Missale Romanum …, aliorumque pontificum cura recognitum,
a Pio X. reformatum et Benedicti XV. auctoritate vulgatum“ (1951) und nicht erst das VKII.? Weil er ein
Sektierer und Häretiker ist!
#22 Moguntinus 14:44:11 | Freitag, 11. September 2009
an Gunsenum Ich bin ein absoluter Befürworter der Koexistenz, glaube aber, die Verhärtung so vieler
auf der „traditionalistischen“ Seite ist vor allem dadurch entstanden, daß die andere Seite diese Koexistenz
über Jahre nicht wollte und bis dato nicht wirklich will. Daher wurde doch vielerorts mit allen Mitteln
versucht, die Zelebration der außerordentlichen Form zu verhindern. Schau doch mal in Dein (und mein)
Heimatbistum! May wird zähneknirschend toleriert und Mohr hatte nur eine Chance, als das Motu Proprio
kam. Von einer echten und aufrichtig gewollten Koexistenz kann da kaum die Rede sein. Mit Grüßen aus
der Moguntia an den Gonsbach!
@smallthinker Wer von „überholt“, „nicht zeitgemäß“, „ewig-gestrig“ faselt, hat von Kirche und Glauben
rein gar nichts verstanden. Sie sollten beim Hinterherlaufen hinter Moden nicht vergessen, nach dem Ziel
zu fragen.
@Smallplayer Der NOM ist genau gesagt eine Erscheinungsform des römischen Ritus und wird nach „Summorum
pontificum“ auch usus ordinarius genannt. Eine „tridentinische Versammlung“ gibt es demgegenüber nicht.
Es sei denn, man möchte so das Konzil von Trient bezeichnen. Neben dem ordentlichen Usus gibt es aber
noch den „außerordentlichen Usus“. So einfach ist das. Beide Usus gehören zum römischen Ritus und beide
sind übrigens voll gültig. Es gibt leider auch noch einen dritten Usus, den „unordentlichen Usus“. Sie
wollen wissen, wo der gefeiert wird? St. Michael in Schweinfurt ist ein Beispiel dafür. In jedem Fall
hat letzterer nichts mit der nachkonziliaren Liturgiereform zu tun, sondern ist einfach liturgischer Wildwuchs.
Mir scheint oft, Sie reden von Dingen, von denen Sie keine Ahnung haben, werter Smallplayer. Oder sollten
Sie etwa studierter Theologe und Liturgiewissenschaftler sein? Nein, das kann ich bei Ihren Postings nicht
vorstellen. Machen Sie sich nichts draus; viele Schreiber hier wollen mitreden, ohne sich mit den Dingen
richtig beschäftigt zu haben. Und da kommt dann meist nicht mehr als dümmliche Polemik heraus. Ach ja:
Mit ihren Lateinkenntnissen steht es auch nicht zum besten. Ordo, -inis m. ist immer noch maskulinum,
von daher: der Novus Ordo Missae.
#19 smallplayer 13:55:11 | Freitag, 11. September 2009
450 Jahre von 2009 Jahren + X Jahren – die tridentische Messe war eine vorübergehende Erscheinung. Ich
habe auch nichts dagegen, dass sie für Nostalgiekatholiken weiter gefeiert wird, aber sie ist für die
Zukunft der katholischen Kirche einfach überholt.
vorübergehende Erscheinung die mal eben und locker über 450Jahre gut und himmelführend war und – gott-sei-dank –
immer noch ist. Bis dann ein paar Deppen meinten sie könne einfach todgeschwiegen werden. Mir ist das
unverständig! Ich freue mich schon auf die nächste trid. Liturgie! Einheit mit dem Allerhöchsten! Hier
erfahre ich die eucharistische Realpräsenz Jesu Christi! Hier darf ich klein sein vor dem Allerhöchsten,
hier brauche ich nicht perfekt zu sein und stelle mir die Frage, warum so viele andere gar nicht versprüren,
dass der NOM direkt in die Hölle führen kann (oder gar führt) Danke lieber Gott, daß ich noch zur
trid. Liturgie gehen darf! Wie würde ich Dich vermissen.
#17 Sefirot 13:48:51 | Freitag, 11. September 2009
Winkeltheologen-Branche und Murmelbruderschaft Wer den NOM vorzieht ist besser bei den Protestanten aufgehoben.
Ebenso, wer die eucharistische Realpräsenz leugnet. Mariahilfer: Da passt doch: und bist Du nicht willig,
so wer’ ich gewaltig oder willst Du etwa nicht ein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.
NOM ist die Messe der katholischen Kirche, deshalb muss ich nicht zu den Protestanten gehen. Das heißt,
wenn ich es will, kann ich zu den Protestanten… …und mit der Realpräsenz sollte man es nicht übertreiben,
denn in den Evangelienberichten steht darüber nichts, kein Jota nicht. Es ist immer ein Geheimnis des
Glaubens und das Geheimnis lässt eine große Facetten-Vielfalt zu. Wenn Sie davon verwirrt werden, können
sie ja die Realpräsenz als einzige Möglichkeit betrachten. Aber schreiben Sie bitte nicht anderen Menschen
vor, was sie für richtig zu halten haben… Oder gehören Sie auch zur Winkeltheologen-Branche und sind
bei der Murmelbruderschaft engagiert…? Das erkläret einiges
#16 Mariahilfer 13:31:28 | Freitag, 11. September 2009
@smallplayer: Genau das ist der hasserfüllte Exklusivanspruch, der aber den Anhängern der Alten Messordnung
vorgeworfen wird. quod erat demonstrandum Übrigens: Es heisst DER novus ordo missae (NOM).
Natürlich! Selbstverständlich ißt man bei der hlg. Kommunion Gott auf. Das haben viele schon früher
nicht begriffen und sind mit Grausen im Nacken weggelaufen vom Herrn. Joh. 6/32. Man muß nicht immer
alles verstehen. Das ist faustisch, und man weiß, wohin es führt.
proetcontra – soll ich jetzt Papst PIUS V abschwören und SEINE PROMULGATION AUF EWIG für nichtig anerkennen,
weil Sie das nicht verstehen? Die Antwort lautet NEIN. Es ist heute nicht einfach katholisch in der bekennenden
Nachfolge Jesu Chrisi zu sein. viele Weg bleiben verschlossen. Hinsichtlich meines körperlichen und geistigen
Alters habe ich nie etwas zum Besten gegeben. Und das ändert sich auch nicht. ABER eines darf ich Ihnen
versichern: sie denken auch hier falsch. Und das ich mit der welt nicht zurecht komme ist ebenfalls eine
Vermutung von Ihnen. Bislang hatte ich jedenfalls nicht den Eindruck. Papstamt – es kann jeder Laie zu
Papst durch die wahlberechtigteten Kleriker erklärt werden. Es ist eine irrige Annahme es könne nur
ein Kurienmitglied zum Papst dekoriert werden! Gott beschütze uns vor unwürdigen Päpsten – derer leider
zuviele schon da waren. J-XXIII, P-VI, JP-II um nur einige zu nennen. Ihnen einen guten Tag, den gottgefälligen
Seelen den Segen des Herrn Jesu Christi, den im Glauben irrenden eine baldige Bekehrung!
#10 proetcontra 11:44:18 | Freitag, 11. September 2009
So geschmacklos ist die Bemerkung nicht einmal, vielleicht in der Formulierung überzogen. r.ruhrgebietler,
mit seinen einem magischen Ritualismus verherrlichenden Ansichten, in denen er behauptet, dass die Messordnung
von 1570 „ewig“ sei, hat mit Sicherheit auch ein carnovorisches Verständnis der Kommunion. Und in diesem
primitiven magischen Denken verhaftet, meint er, dass das Konzil, die letzten Päpste, die Kardinäle
und Bischöfe, Klerus und alle Gläubige der rkKirche den „wahren“ Glauben verloren hätten! ER aber besitze
ihn! Ein armer alter Mann, der mit sich und der Welt nicht mehr klar kommt. Lasst ihn einfach sterben.
Es wäre ihm zu wünschen, dass dies noch vor der Incorporation von Pius X. in die Petrusbruderschaft
geschieht. Sonst ist er der einzige (noch-)„Katholik“ (evtl. „Paterchen“ Lingen?) und gezwungen „Bischöfe“
zu weihen, da ihm natürlich das Papstamt zufallen würde. Die Bedingungen erfüllt er ja jetzt schon:
beseelt vom Hl.Geist eignet ihm tiefe Spiritualität, Liebe zur katholischen Kirche und eine Unfehlbarkeit,
um die ihn jeder Papst beneiden müsste!
da ich auch zu den genannten gehöre Die hier so filegran diffamierte „alte Messe“ ist ja in Wirklichkeit
die Messe aller Zeiten. Als ich die ewig gültige trid. Liturgie besuchte wurde mir klar, daß alles andere
in keinster Weise gottgefällig sein konnte. Ich erlebte unter dem V-II sogenannte Priester, die den Clown
machten, damit ihnen überhaupt noch wer zuhörte. Besonders traurig: die alten Leute, die die Hlg. Messe
aller Zeiten noch kennengelernt hatten – sie sassen da und ließen sich nur noch berieseln statt aufzustehen
und ganz klar den V-II-Häresien entgegenzutreten! Und schritten die ersten zu „Kommunionempfang“ immer
schön das Pfötchen im stehen hinhaltend. Ohne Demut, Ehrfurcht vor dem unendlich wertvollen Geschenk
Gottes! Welche ein Unterschied in der Hlg. Messe aller Zeiten! Priester!, ja Priester nach Herzen Gottes,
die vornweg, und zuerst, sich Gott aufopfern und das betende Volk zu Gott hinführen, an den Opferaltar
und sich, im Gebet vereint mit dem Volk vereint, Gott kieend zuwendet und die Opfermesse zelebriert.!
Was für ein erhebender Unterschied! Gott die Ehre!! statt ausleben persönlicher Profilneurosen! Ich
liebe die Hlg. Messe aller Zeiten. Sie heißt auch trid. Liturgie.
#4 Mariahilfer 11:00:32 | Freitag, 11. September 2009
@ Gunsenum: Leider muss ich Ihnen widersprechen. Ich glaube, Sie sehen den Balken im eigenen Auge nicht.
Den Exklusivanspruch haben gerade auch die „new-mass-freaks“ (um Ihre hasserfüllte Diktion zu verwenden),
die den alten Ritus behindern und am liebsten verbieten würden. Diese Zensoren sind in der kirchlichen
Hierarchie sehr verbreitet und vor allem mächtig. Für „Altgläubige“ und Anhänger der alten Messe ist
die Verwerfung all dessen, was die Kirche viele hundert Jahre geprägt, ja ausgemacht hat nicht verständlich,
ebenso dieser Hass. Einen gewissen Gegensatz der Standpunkte kann man nicht leugnen. Ob die Kirche nach
dem VII (und vor allem dem, was man hineininterpretiert und daraus gemacht hat) noch dieselbe ist wie
zuvor, wird ja von beiden Seiten – mit unterschiedlicher Bewertung – nicht ohne Grund bezweifelt.
#3 Gunsenum 10:39:23 | Freitag, 11. September 2009
Und genau das ist der Kritikpunkt… eine kleine Gruppe; die sich gegen jedwedes Ereignis der Moderne
stellt glaubt im Besitz der alleingültigen Wahrheit zu sein! Genau das ist der Kritikpunkt!
#2 Alois Bischof 10:35:18 | Freitag, 11. September 2009
Friedliche Koexistenz wie mit dem realen Sozialismus? Kann nur dann erlaubt sein, wenn klar gemacht wird,
daß man trotzdem den realen Sozialismus (die Neue Messe) besiegen wird, wie die Sowjetunion nach dem
Kalten Krieg (der aber heute zurückgekehrt ist, heißer wird, und wobei der Marxismus noch längst nicht
ausgerottet ist).
#1 Gunsenum 10:23:49 | Freitag, 11. September 2009
Wann checken die Old-mass-freaks eingetlich, dass die wenigsten hier im Forum etwas gegen die alte Messe
haben. Die Kritik hängt sich eher am Exklusivanspruch, allein die alte Messe sei gut und die nue nur
Schund, auf. Der Grossteil der User hier wirbt doch für eine Koexistenz!