Politik in der Kirche Nordrhein-Westfalens: Die Bischöfe reißen ihr Maul vor allem dann auf, wenn sie sicher sind, daß sie mit ihren eitlen Stellungnahmen auf der Seite der Stärkeren stehen.
Bildschirmphoto der Internetseite ‘pro-nrw.org’
(kreuz.net) „Mit brennender Sorge und steigendem Befremden beobachten wir seit geraumer Zeit den Leidensweg
der Kirche, die wachsende Bedrängnis der ihr in Gesinnung und Tat treubleibenden Bekenner und Bekennerinnen
inmitten des Landes und des Volkes, dem Sankt Bonifatius einst die Licht- und Frohbotschaft von Christus
und dem Reiche Gottes gebracht hat.“
Diese Worte aus der Enzyklika von Papst Pius XI. vom 14. März 1937
zitierte Anfang September die deutsche Webseite ‘christen-pro-koeln.de’. Sie steht der bürgerlich konservativen
Bürgerbewegung ‘Pro Köln’ nahe.
Die Enzyklika – „die der Papst aus Anlaß der dramatischen Bedrohungen
der Kirche im deutschen Reich verfaßt hatte“ – sei heute aktueller denn je:
„Katholische und evangelische
Kirche befinden sich in akuter Bedrängnis durch den Willen der etablierten politischen Klasse, sie im
Geiste einer politischen Korrektheit zu instrumentalisieren und für zweifelhafte politische Projekte
wie die Aufgabe der abendländischen Werte in Alibihaftung zu nehmen.“
Die Webseite zitiert ein jüngstes
Beispiel: „In einem Grußwort der evangelischen Landeskirchen und der katholischen (Erz-)Bistümer in
Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2009 wird erklärt, daß die Positionen von ‘pro NRW’ mit dem christlichen
Glauben nicht vereinbar seien.“
Die Partei ‘pro Nordrhein-Westfalen’ ist die Landespartei von ‘pro Köln’.
Zu den Unterzeichnern des Grußworts gehören alle Bischöfe Nordrhein-Westfalens – einschließlich Joachim
Kardinal Meisner von Köln.
Für die Webseite ‘christen-pro-koeln.de’ ist das erschreckend: „Denn schließlich
sind die Bischöfe als vom Papst ernannte Oberhirten ihrer Bistümer in erster Linie Diener des Evangeliums
Christi, jener Frohbotschaft also, deren Verbreitung durch den heiligen Bonifatius Pius XI. in seiner
Enzyklika erwähnt.“
Die Webseite zitiert auch den Konkordatsvertrag, der das Verhältnis zwischen Katholischer
Kirche und Staat in Deutschland regelt, der vorsieht, daß die Bischöfe vom Staat – „also dem deutschen
Steuerzahler“ – bezahlt werden: „Sie sind deshalb zu absoluter politischer Neutralität verpflichtet.“
Diese Pflicht hätten die Bischöfe in Nordrhein-Westfalen nun „zum wiederholten Mal“ mißachtet:
„Das
ist um so schlimmer, weil sich Bischöfe und die unterzeichnenden Vertreter der evangelischen Kirche anmaßen,
bei dieser politischen Stellungnahme im Namen aller Mitglieder ihrer Kirchen zu sprechen.“
Zudem gewinne
der Leser den Eindruck, daß sich niemand der Unterzeichner mit den durchweg demokratischen Positionen
von ‘pro NRW’ auseinandergesetzt hat:
„Ansonsten wäre ihnen aufgefallen, daß sie mit der erklärten
Ablehnung der Positionen der Bürgerbewegung ‘pro Nordrhein-Westfalen’ nicht nur die Demokratie, sondern
auch das von ihnen so gepriesene friedliche Zusammenleben der Menschen in unserem Land ablehnen, das eines
der Hauptziele der pro-Bewegung ist.“
Email-Adressen der Empfänger
26 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#26 Vineta 22:43:01 | Donnerstag, 10. September 2009
Smallplayer, nennen Sie sich etwa deshalb so, Christen und pro NRW passen ebensowenig zusammen wie Christen
und Faschisten. proköln ist außerdem nicht bürgerlich konservativ, sondern bürgerlich-nationalistisch.
weil Sie nur ein paar Phrasen dreschen, ohne detailliert erläuternde, nachvollziehbare Argumente anzubieten?
#25 smallplayer 16:18:11 | Donnerstag, 10. September 2009
Christen und pro NRW passen ebensowenig zusammen wie Christen und Faschisten. proköln ist außerdem nicht
bürgerlich konservativ, sondern bürgerlich-nationalistisch.
#23 HarroMeyer † 13:13:23 | Donnerstag, 10. September 2009
Vineta@So ist es. Da fehlt den Oberhirten alles, was einen erfolgreichen Prediger abgibt, sei es auf Grund
der Auswahl oder weil sie selber nicht mehr an die eigene Sache glauben, da kuscht man sich lieber unter
die Politik und läßt sich von da aushalten und die christl. Werte der letzten 2000 Jahre kaputtgehen.
Eine eigenständige Funktion hat die Kirche seit Pius XII sowieso nicht mehr. Wer die Praxis der Sonntagspredigt
kennt, wird nicht verblüfft sein, dass sich die Menschen eher von einem politischen Volksprediger angezogen
fühlen, als von den Wundermären und den peinlich erkennbaren Anempfindungen unserer Oberhirten an den
jeweiligen Zeitgeist (Friedr. Heer). Die weltweiten Unruhen und Betrügereien sind Vorzeichen der Brände,
die nicht verlöschen werden, bevor sie diese bankrotte Welt verzehrt haben
#22 Wahrheit † 12:21:22 | Donnerstag, 10. September 2009
Statt Handkäserezept eine einführende Zusammenfassung der Widerlegung des Zyklonholocaust Die Widerlegung
des Zyklonholocaust forum.thiazi.net/showthread.php?t=127906 basiert auf dem Vergleich von unverfälschten
Zeugenaussagen und sonstigen über den Holocaust veröffentlichen Daten der Holocaustapologeten mit den
tatsächlichen physikalischen Möglichkeiten. Wenn die Zeugenaussagen mit den realen Möglichkeiten innerhalb
einer gewissen Toleranzbreite nicht übereinstimmen, müssen zwangsweise die Zeugenaussagen falsch, also
erlogen sein. Dies ist insbesonders dann schwerwiegend und eben widerlegend, wenn das gesamte Zeugenkollektiv
solche falsche Aussagen gemacht hat. In diesem Fall steht die Zeugenaussage unverrückbar fest, ein Aussageirrtum
ist damit ausgeschlossen. In der Widerlegung wird sowohl im Experiment als auch durch Rechnung nachgewiesen,
daß nicht einmal in der maximal behaupteten Tötungszeit von 20 Minuten soviel Giftgas freigesetzt worden
wäre, daß auch bei unterstellter größter Empfindlichkeit der Juden gegenüber Blausäure hierdurch
eine Tötung möglich gewesen wäre. Noch weniger wäre dies in dem als „normal“ behaupteten Tötungszeitbereich
von 5-7 Minuten möglich gewesen. Die Untersuchung deckt den gesamten infrage kommenden Bereich aller
wesentlichen Parameter ab und ist zudem noch mit „Reserven“ ausgestattet. Das bedeutet, sie kommt den
Holocaustbehauptungen schon sehr entgegen. Die physikalische Untersuchung beschäftigt sich nur mit den
zur Verfügung stehenden Wärmeleistungen für Erwärmung und Verdampfung der Blausäure.
#21 Lorenz 09:50:43 | Donnerstag, 10. September 2009
An Unbestechlicher Von welchem Versagen reden Sie? Dass Pro nicht gewählt worden ist – war das ein Versagen?
Falls sie es so meinen, schiene mir das sehr undurchdacht. Grüße
#20 Vineta 02:16:00 | Donnerstag, 10. September 2009
Gotthard, furchtlos wie die Bischöfe! Pro… sind ausländerfeindlich ( und neonazistisch) und bedienen
unterste Schubladen.“ Ist es nicht eher soooo, daß die sog. Ausländerfeindlichkeit hierzulande 1)wegen
der Dominanz einer einschüchternden PC ( in Verbindung mit einem volksverdummenden steuergeldfinanzierten
K(r)ampf gegen Rechts ) relativ zaghaft in Erscheinung tritt. 2)gefühlsmäßig kaum jeweils Personen
mit italienischem, spanischen … usw. Migrationshintergrund betrifft 3) und weitgehend identisch ist
mit der nicht zu Unrecht empfundenen Angst vor moslemischen Anmaßungen und Dreistigkeiten, der planmäßig
durchgeführten Islamisierung und längst offen zugegebenen Landnahme, den Dankgebeten der Imame, daß
Allah das reiche Mitteleuropa den Muslimen kampflos zum Geschenk gemacht hat, insofern die naiven und
(als Folge ihres Porno-, Abteibungs- und Homohedonismus ) lebensmüde gewordenen und aussterbenden Menschen
hier ihr Schicksal vertrauensvoll in die Hände der Moslempower legen, wie z.B. die vielen Claudia Roths,
Schäubles, die Bischöfe und die ihnen blind folgenden Gotthards.
#18 unbestechlicher 00:46:07 | Donnerstag, 10. September 2009
Pro Köln ist doch die Spaßtruppe die den Bau einer wunderschönen Moschee in Köln verhindern wollte.
Also stark antireligiös und glaubensfeindlich bis in Mark. Bei der Kommunalwahl in NRW haben sie kläglich
versagt. Schande über sie.
#16 Gotthard 23:06:32 | Mittwoch, 9. September 2009
@Jowaho13 keine Neo-Nazi-Partei wird sich als solche empfinden … kein Anhänger und Wähler dieser fremdenfeindlichen
Mini-Grüppchen wird diese Definition bestätigen. Darum geht es auch nicht. „Pro-----“ sind ausländerfeindlich
und bedienen unterste Schubladen.
clarissa austeilen – einstecken geben ist seliger als nehmen geben sie trotz ihrer bedürftigkeit dem
zechpropst mal ne münze geben statt im körberl zu fischen bringt segen
#13 Jowaho13 22:41:15 | Mittwoch, 9. September 2009
Allso Gotthard Sie haben wirklich ne Schraube in Ihrem Oberstübchen etwas locker. Die Pro Köln Bewegung
als nazis zu betiteln. Mehr lohnt sich glaube ich nicht zu sagen. Drehen Sie bitte Ihre schrauben nach
und informieren sie sich bevor sie hier solch ein Müll von sich geben. MfG Jowaho13
Ja, werter leo, daß Sie sich als Freidenker www.freidenker.org/cms/dfv/ ausgegrenzt fühlen, dürfte
wohl weniger am „frei“, als am „Denken“ liegen, oder irre ich da?
wer autark und unabhängig ist kann auf die political korrectness nach lust und freude abkacken. polcrrl
ist ein herrschaftsinstument der mächtigen zur psychovergewaltigung der masse und zur ausgrenzung von
freidenkern
#9 Gotthard 22:19:24 | Mittwoch, 9. September 2009
Unverfrorenheit es ist schon sehr unverfroren, wenn diese Neonazis von „pro …“ die Enzyklika „Mit brennender
Sorge“ zitieren – und sie gegen unsere Bischöfe ausspielen. Es ist die Aufgabe unserer Bischöfe, gegen
Gruppierungen zu argumentieren, die Fremdenhass predigen.
#7 Fridericius † 21:43:11 | Mittwoch, 9. September 2009
DerRabe Sie reißen schon immer nur dann das Maul auf, wenn sie auf der Seite der Stärkeren stehen –
schon mindestens seit 1000 Jahen ist das so. Und warum? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
Sefirot Beachten Sie die Aussage, dass die Bischöfe im allgemeinen nur dann das Maul aufreissen wenn
sie auf der Sete der Stärkeren stehen. Diese Aussage ist gar nicht so schlecht und wert widergekäut
zu werden!
Würdiger Jargon Die Bischöfe reißen ihr Maul vor allem dann auf, wenn sie sicher sind, daß sie mit
ihren eitlen Stellungnahmen auf der Seite der Stärkeren stehen. Was ist denn das für ein würdiger Jargon
bei einem sich katholisch nennenden Forum…auauauauau, eieieieiei…
XXX-pro-Irgendwas Pro-Köln, Christen-pro-Köln, pro NRW, … Der Lächerliche Versucht eines fäkalbraunen
Dutzends, sich größer darzustellen, als sie sind. Immer die selben Nazis, die sich in Zig identischen
Organisationen tummeln und so öffentliches Interesse simulieren. Wie wenige Nazis es wirklich sind, hat
man ja bei der lustigen Anti-Islam-Konferenz gesehen, die dann heulend auf ein Boot geflüchtet sind…