Schon wieder Umweltschutz + Birituelle Benediktiner + Kinder werden ausgeliefert + Bischöfe gegen Anti-Minarett-Initiative + Ehrung für den Großherzog
Schon wieder Umweltschutz
Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach am Donnerstag erneut über den Umweltschutz.
Der Heilige Vater empfing in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo 35 Förderer des vatikanischen Pavillons
bei der Weltausstellung Expo in der spanischen Stadt Saragossa. Der Heilige Vater mahnte, daß die Menschheit
die Natur nicht mißbrauchen dürfe. Die Schöpfung sei ein Beweis der Liebe Gottes für den Menschen.
„Der Umweltschutz ist ethisch grundgelegt.“ Dazu zähle auch der Respekt vor der menschlichen Natur.
Birituelle Benediktiner
Brasilien. Im Jahr 2008 wurde in der Diözese Braganca Paulista in der Provinz
Sao Paulo ein Benediktinerkloster gegründet, das die Messe im neuen und im Alten Ritus feiert. Das berichtete
der spanische Weblog ‘Divinas Vocaciones’. Das Kloster wurde von Bischof José María Pinheiro (71) nach
diözesanem Recht errichtet.
Kinder werden ausgeliefert
Uruguay. Als erstes Land in Lateinamerika wird
Uruguay Kinder an Homo-Paarungen ausliefern. Das Abgeordnetenhaus und der Senat billigten am Donnerstag
die Änderung des Adoptionsgesetzes. Die Kirche warnte im Vorfeld massiv vor dem Unrechtsgesetz. Bereits
seit einem Jahr bekommen Homo-Paarungen in dem nur 3,5 Millionen Einwohner großen Staat unbegründete
Privilegien.
Bischöfe gegen Anti-Minarett-Initiative
Schweiz. Die Schweizer Bischofskonferenz stellt
sich gegen die Anti-Minarett-Initiative. Das gaben die Bischöfe am Donnerstag bekannt. Die Schweizer
Bürger stimmen am 29. November darüber ab, ob Minarette in der Eidgenossenschaft verboten werden sollen.
Die Bischöfe fürchten, dieses Verbot könnte den Weg der Integration behindern. Sie sind sich bewußt,
daß nicht alle islamischen Länder die Religionsfreiheit respektieren. Doch sie wollten keine Symmetrie
des Unrechts unterstützen.
Ehrung für den Großherzog
Luxemburg. Großherzog Henri von Luxemburg bekommt
den diesjährigen Van-Thuan-Menschenrechtspreis des Vatikan. Das gab der Vatikan am Donnerstag bekannt.
Die Auszeichnung wird am kommenden Mittwoch in Rom verliehen. Die Ehrung ist nach dem vietnamesischen
Kardinal Francois Xavier Nguyen Van Thuan († 2002) benannt. Großherzog Henri hat sich im Dezember 2008
geweigert, ein Gesetz zur Einführung der Euthanasie zu unterschreiben.
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21 Lesermeinungen
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„Biriturelle Benediktiner“ ist falsch. Richtig muß es heißen: „biliturgische Benediktiner“, denn sie
praktizieren zwei verschiedene Litugien des römischen Ritus, nicht jedoch zwei verschiedene Riten, wie
die Benediktiner in Niederaltaich und Chevetogne, jeweils den römischen und den byzantinischen Ritus.
@ matt3 Glaube an EINEN Gott = Glaube an denselben Gott ich meine, deshalb hat man auch den Unterschied
zwischen „Das Selbe“ und „Das Gleiche“ aus dem Wörterbuch gestrichen.
Monotheismus verspricht noch lange nichts gutes… es mag zwar sein, dass Menschen EINEN Gott anbeten,
aber deshalb können sie von diesem trotzdem ein derart falsches Bild haben, dass ihre Religion eine einzige
Falschheit und Widersacherei bedeutet. Die Kurzschlußbehauptung: Glaube an EINEN Gott = Glaube an denselben
Gott ist daher für sich eine Falschheit.
#14 Fridericius † 16:51:04 | Freitag, 11. September 2009
Tja, pneumat… ein „katholisches Land“… das gibt es nicht. Die Menschen lassen sich nichts mehr befehlen
von der Kirche – und das ist in diesem Fall auch gut so.
#13 pneumat 16:38:44 | Freitag, 11. September 2009
Uruguay Das Abgeordnetenhaus und der Senat billigten am Donnerstag die Änderung des Adoptionsgesetzes.
Wie kann ein katholisches Land sowas billigen?! So entsteht legitimer Verdacht, dass alle Regierungen
bloß FM-Logen sind, die von der Zentrale angesteuert werden. Das Verbrechen wird extra hinterlistig aus
einer quasi „Provinz“ ausbreitet: „O, schon die Provinzen überholen uns die Großen, wir müssen schnell
nachlegen“
#12 Gallowglas 15:52:55 | Freitag, 11. September 2009
@Elrassel: Naja, bei denen wird halt mit zweierlei Maß gemessen … wenn SIE nicht überall bevorzugt
werden, kreischen sie gleich, daß sie verfolgt werden, aber wehe anderen werden gleiche Rechte zugestanden
(egal, ob es sich dabei um Homosexuelle(Ehe, Adoption), Atheisten(Fördergelder, Trägerschaften, Unterricht
etc) oder andere Religionsgemeinschaften handelt), dann platzen sie vor Neid …
#11 Genoveva 15:27:42 | Freitag, 11. September 2009
@joberens: Seit wann … Ein ganz entscheidender Knackpunkt ist da die Person des Juden Jesus. In ihm
sehen sowohl die Juden wie auch die Moslems einen großen Gesandten Gottes … sehen die Juden denn in
Jesus einen großen Gesandten Gottes? Könnten Sie mir hier Nachhilfe durch entsprechende Quellen geben?
#10 Elrassel 15:20:29 | Freitag, 11. September 2009
Nochmal Homosexuelle unbegründete Privilegien??? Schwule und Lesben haben gleiche Pflichten und sollten
deshalb auch gleiche Rechte bekommen. Ihr Pius-Brueder habts ja nicht so mit der Demokratie …
#9 smallplayer 13:04:13 | Freitag, 11. September 2009
Homosexuelle Paare können auch gute Eltern sein. Ob Menschen geeignet sind, ein Kind zu adoptieren, wird
im Rahmen des Adoptionsverfahrens geprüft. Die sexuelle Orientierung ist dafür kein Maßstab.
#8 joberens 10:59:16 | Freitag, 11. September 2009
Warum? – Minarette gehören zur Moschee und das sind doch in Wirklichkeit Gotteshäuser Es gibt viele,
verschiedene Religionen und die meisten Menschen glauben an etwas Höheres. Jede dieser Religionen nimmt
für sich in Anspruch, die einzig richtige zu sein und, dass allein ihr Gott der einzige und wahre ist
Das gilt auch für die drei großen Weltreligionen aus denselben Wurzeln, die in ihrer Verschiedenheit,
letztlich doch ein und denselben Gott verehren Die Urreligion dieser drei ist bekanntlich das Judentum,
aus dem sich das Christentum und der Islam mehr oder weniger abgezweigt und entwickelt haben. Nun behauptet
jede dieser drei Religionen, trotz Differenzen, alleiniger Wahrheitseigner zu sein und dem Willen Gottes
allein oder zumindest am ehesten zu entsprechen. Ein ganz entscheidender Knackpunkt ist da die Person
des Juden Jesus. In ihm sehen sowohl die Juden wie auch die Moslems einen großen Gesandten Gottes während
wir Christen in ihm den Sohn Gottes verehren und an die Trinität Gottes (Gott in drei Personen) glauben.
Die Sohngotteschaft Jesu, die in einem Dogma zementiert wurde und an die jeder Christ zu glauben verpflichtet
ist, ist ja auch alleiniges, oder zumindest sehr wichtiges Fundament unseres Christentums überhaupt.
In den christlichen Kirchen wird die Verehrung Jesu nicht selten sogar höher gestellt als die des Urgottes
Abrahams, wenn man ihn so nennen darf Was wäre aber, wenn die Juden oder Moslems wider Erwarten, in dieser
Sache Recht hätten und Jesus wirklich nur großer Gesandter Gottes gewesen wäre? J Berens (als einf.
denk. Katholik
Herzlichen Glückwunsch nach Uruguay! Zu beglückwünschen ist Uruguay zu der vernünftigen Entscheidung,
gleichgeschlechtlich lebenden Paaren das Recht zur Adoption zu geben. Es ist zu erwarten und zu hoffen,
dass diese Gesetzesänderung ein weltweites Signal ist und all jene Staaten erreicht, welche das Adoptionsrecht
für Lesben und Schwule noch nicht eingeführt haben. In Deutschland, das ist bekannt, sind die Weichen
für ein Adoptionsrecht, das gleichgeschlechtlichen Paaren die gleichen Rechte gewährt wie Heteros, bereits
gestellt. In Exklusiv-Interviews mit dem schwulen Magazin DU&ICH, der Lesbenzeitschrift L-MAG und der
SIEGESSÄULE, Berlins schwullesbischem Stadtmagazin, haben fühende Bundespolitiker, unter ihnen Guido
Westerwelle und Cem Özdemir, bekräftigt, dass ihre Parteien für die fällige Gesetzesreform stimmen
werden: SPD, FDP, Grüne und Die Linke. Die CDU gibt sich noch „bedeckt“, war auch nicht bereit, an dem
Interview teilzunehmen. Das zeigt, wie unbeweglich und ängstlich hinsichtlich eines Verlustes konservativer
Stimmen die Merkel-Partei ist; ein weiterer Grund, sie nicht zu wählen. Konsequent ablehnende Meinungen
zur Gesetzesänderung gibt es bislang nur aus dem ultrarechten Bereich und von konservativen Splittergruppen.
Aber die sind ebenso unbedeutend und einflusslos wie im religiösen Bereich die Pius-Bande. Was nun in
Uruguay und schon in vielen anderen Staaten realisiert wurde, wird auch in Deutschland kommen: Unbeschränktes
Adoptionsrecht für Lesben und Schwule. Und das ist auch gut so!
#5 Botschafter 10:05:53 | Freitag, 11. September 2009
Die Schweizer Bischofskonferenz Die Schweizer Logen-Bischofskonferenz erzeugt die Meinung: Alle Religionen
sind gleich! Die Schweizer Logen-Bischofskonferenz ist nicht katholisch! Die Schweizer Logen-Bischofskonferenz
kann mich mal…
Unterschiede zwischen Islamisten und Pius-Band sind leider marginal. Beide sind in der Mission tätig,
die Pius-Bande allerdings weitgehend erfolglos. Jeder sucht sich seine Religion aus. Mission ist überflüssig.
Jesus hat niemals missioniert. Nur gelehrt und nur bei Juden. Das wars.
#1 Beobachterin 09:20:35 | Freitag, 11. September 2009
islamische Missionierung durch katholische Bischöfe Der Missionsauftrag Jesu steht immer noch und wurde
vom Vatikan wiederholt bekräftigt. Gemeint ist allerdings die Verkündung und Verbreitung des Christentums.
Aber inzwischen sind wir so weit, daß die Muselmanen kaum bessere Helfer als den katholischen Klerus
und das Fußvolk für die Vorantreibung der Islamisierung in Mitteleuropa finden können