Zweites Vatikanum
Petition der Heuchler und Inkompetenten
Ein katholischer Dogmatiker hat die Autoren einer peinlichen Antipapst-Kampagne bis auf die Unterhosen ausgezogen.
Webseite der kirchenfeindlichen "Petition Vatican II"
Webseite der kirchenfeindlichen „Petition Vatican II“
(kreuz.net) Die Stellungnahme der kirchenfeindlichen ‘Petition Vatican II’ ist in sich widersprüchlich, theologisch unzurechend und enthält unhaltbare Unterstellungen gegen Papst Benedikt XVI.

Das erklärte Hw. Manfred Hauke in einer Stellungnahme des Vorstandes der Fördergemeinschaft der Monatszeitschrift ‘Theologisches’ in deren Juli/August-Nummer.

‘Theologisches’ ist eine aufgrund ihres Herausgebers ins Zwielicht geratene katholische Publikation, die einst hochangesehen war.

Hw. Hauke ist Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät von Lugano in der Schweiz.

Uneingeschränkt?

Hw. Hauke bezeichnet die ‘Petition Vatican II’ als widersprüchlich, weil sie die „uneingeschränkte Anerkennung“ des Zweiten Vatikanums fordert und gleichzeitig die Anerkennung altliberaler Theologen verlangt, „die wohl kaum die Inhalte sämtlicher Konzilsdokumente unterschreiben können.“

Der Theologe gibt Beispiele: „Eine »uneingeschränkte« Anerkennung der Konzilsbeschlüsse würde bedeuten, auch disziplinäre Bestimmungen zu akzeptieren, die wohl niemand der Unterzeichner verwirklicht, so den Gebrauch der lateinischen Sprache in der Liturgie (Liturgiekonstitution, Artikel 36) sowie insbesondere für die Kleriker beim Stundenbuch (Artikel 101).“

Hw. Hauke geht auch nicht davon aus, daß sich die Unterzeichner der Petition „plötzlich zur Anerkennung der kirchlichen Lehre über die Geburtenregelung durchgerungen hätten, wie es das Zweite Vatikanum verlangt“.

Im übrigen weist Hw. Hauke darauf hin, daß eine „uneingeschränkte“ Anerkennung der Konzilsaussagen nicht einmal vom Konzil selber verlangt wird.

Diese habe sich nach seiner authentischen Interpretation durch die Päpste als Pastoralkonzil verstanden, „das in einer bestimmten geschichtlichen Situation verankert ist, die sich wandelt.“

Uneingeschränkt anzuerkennen sind nach Hw. Hauke die Glaubensaussagen des Konzils, „wobei freilich kein neues Dogma definiert wird“.

Für die übrigen Aussagen gelten die klassischen Regeln der theologischen Erkenntnislehre, „wobei die unterschiedliche Gattung der Konzilsdokumente selbst mit zu veranschlagen ist.“

Diese reichen vom höchsten Grad einer „dogmatischen Konstitution“ bis zum niedrigsten Grad einer „Erklärung“.

Jeder Katholik sei zwar gehalten, alle Dokumente mit religiösem Gehorsam anzuerkennen: „Das heißt freilich nicht, daß alle Einzelaussagen jenseits der theologischen Diskussion stünden“.

Vermischung von Sachverhalten

Hw. Hauke stellt weiter fest, daß die ‘Petition Vaticanum 2’ theologisch unzureichend ist, „weil sie die Aufhebung der Pius-Exkommunikation mit Sachverhalten vermischt, die damit unmittelbar nichts zu schaffen haben.“

Die Pius-Bischöfe seien nicht wegen eines Widerstandes gegen das Zweite Vatikanum, sondern wegen der unerlaubten Weihen exkommuniziert worden:

„Man kann innerhalb der Kirche darüber diskutieren, ob die päpstliche Aufhebung einer Exkommunikation in einer konkreten Situation angemessen ist, aber es steht einem katholischen Christen nicht zu, dem Nachfolger Petri das Recht dazu abzusprechen.“

Verleumdungen des Papstes

Schließlich weist Hw. Hauke der ‘Petition Vaticanum II’ auch unhaltbare Unterstellungen gegen den Papst nach. Aus den Schriften von Papst Benedikt XVI. gehe deutlich hervor, „daß es absurd ist, ihm eine Zurückweisung des Zweiten Vatikanums vorzuwerfen.“

Das Fazit des Theologen: „Wir weisen den Versuch, Papst und Konzil gegeneinander auszuspielen sowie den Vorwurf, der Papst verrate das Konzil, entschieden zurück.“
      
12 Lesermeinungen
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#12   clarissa colonia   02:05:01 | Dienstag, 15. September 2009
Nun ja, werter aquae,
wenn es Ihnen noch nicht einmal gelingt, Ihre Widersacher sprachlich korrekt zu beleidigen, was muß man dann wohl von Ihren sonstigen Ausführungen halten?
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#11   Paulaner †   00:16:28 | Sonntag, 13. September 2009
Solcherlei Zitate laufen „immer“ Gefahr, zum Bumerang zu werden.
Stephanus: … Der Lümmel und der Protz sind …
:-D Deswegen meide ich sie wie der Teifö des Weihwossa
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#10   wassers   20:32:30 | Samstag, 12. September 2009
Atheistenschwein – Konsequent!
Sie sind ein inkonsequenter Konzilskanibalist. Meine Wengikeit hat diesem Betrügerverein schon 1977 in ganz jungen Jahren „Auf Wiedersehen“ gesagt. Wäre schön, Sie würden das auch für das hiesige Forum sagen, denn Sie sind hier völlig falsch am Platze!
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#9   Stephanus   20:27:17 | Samstag, 12. September 2009
Nach 14 Tagen „Klausur“ im benachbarten Ausland
muß ich mit Entsetzen feststellen:
Alles beim Alten hier auf kreuz-net.
Darum zur Mahung Aller:
ein Spruchgedicht von Alois Josef Ruckert:
Der Lümmel und der Protz sind
Geschnitzt aus gleichem Holz;
Den einen bläht die Dummheit auf,
Den anderen bläht der Stolz.
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#8   atheisti †   19:09:08 | Samstag, 12. September 2009
Brandenburli und wässerchen
tretet endlich aus diesem Scheiss-Verein aus!
Da sind ja die Pius-Brüderchen ein ganz anderes Kaliber: Die denken, reden und kleiden sich wie im Mittelalter – und dahin gehört doch der ganze Glaubensdreck! Geben die Deppen sogar selber zu!
Also ab zu den Piusspinner und dem Mittelalter gefrönt! :-D
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#7   Brandenburgis   17:31:22 | Samstag, 12. September 2009
OH ja, Ratzinger hat sich
eifrig darum bemüht und in den Jahrzehnten seither alles getan, daß die undichten Stellen nicht geschlossen werden.

Berger kann ich in der Liste der Unterzeicher übrigens nicht entdecken.
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#6   wassers   17:07:23 | Samstag, 12. September 2009
Eine Räubersynode hat einen Geist!
Das liegt in der Logik einer irgendwie gearteten Versammlung. Diese Räubersynode atmet den Geist Satans und der Niedergang der Kirche Roms beweist es. Die Initiatoren, der Häretiker Monitini vor allem, haben immer wieder über den Geist Satans lamentiert, der in die Kirche eingedrungen ist. Ja, wer hat ihn denn hereingelassen, Ratzinger vielleicht auch?
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#5   MaxYasgur   15:31:00 | Samstag, 12. September 2009
Seltsam
Hat der Herausgeber von „Theologisches“ nicht selbst auch diese Petition unterschrieben? :-@
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#4   noch ein Landorganist   13:14:18 | Samstag, 12. September 2009
lustigerweise
hat WsK ja auch von sich erklärt, dass es sich nicht mit den Inhalten der Petition identifiziert, da sie die Beschlüsse des Konzils selber anlehnen.
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#3   Elijahu †   12:53:20 | Samstag, 12. September 2009
Geist des Konzils = Rauch Satans
der in die Kirche eingedrungen ist.
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#2   RJH   12:32:49 | Samstag, 12. September 2009
Die Unterzeichner haben sich selbst gebrandmarkt
Interessanterweise wurden ja von der „WsK“ alle Unterzeichner veröffentlicht. Aus den HTML-Dateien mit allen Daten der Unterzeichner kursiert mittlerweile eine leicht durchsuchbare und sortierte Datei. Damit weiss man wie man mit einigen Personen dran ist. Hochinteressant wer da alles Position gegen Papst und Kirche bezogen hat.
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#1   Domenico Tuttisanti   11:37:34 | Samstag, 12. September 2009
„Geist des Konzils“ , der Un-Geist persönlicher Willkür
Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigener Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln …
Goethe
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