Liturgie
Der Glaubensverfall ist bis in die liturgischen Bücher eingedrungen
Das Problem der Strukturreformen in den deutschen Diözesen besteht darin, daß die Gründe für den pastoralen Zusammenbruch tabuisiert werden.
Römisches Meßbuch
Römisches Meßbuch
© jikido-san, CC
(kreuz.net) Anfang September berichtete Prälat Christoph Casetti – Kanonikus der Kathedrale in Chur und Pressesprecher der Diözese – in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ über die jüngste ‘Internationale Theologische Sommerakademie’ in Aigen, Oberösterreich.

Die Veranstaltung fand vom 31. August bis 2. September statt. Sie stand unter dem Titel „Glaubenskrise und Seelsorgekrise. Wie geht es mit der Seelsorge weiter?“

Die Tagung wird sei über zwanzig Jahren vom Linzer Priesterkreis organisiert.

Prälat Casetti stellte seinen Artikel unter den Titel „Strukturreformen können einer Neuevangelisierung im Wege stehen“.

Er bezeichnet es als Stärke der Tagung, die Bildung von Seelsorgeräumen und die kooperative Pastoral nicht nur vom Organisatorischen, sondern von verschiedenen Standpunkten beleuchtet zu haben.

Die Referenten hätten deutlich gemacht, daß auf die pastoralen Schwierigkeiten nicht mit pragmatischen Rezepten angegangen werden könnten. Zunächst seien die Gründe für die Glaubenskrise zu erheben.

Der Umbau konstruiert eine andere Kirche

Generalvikar Markus Walser aus der Erzdiözese Vaduz wies auf innerkirchliche Gründe des Glaubensverfalls hin. In der Verkündigung würden seit Jahrzehnten wesentliche Glaubensaussagen verschwiegen.

An Beispielen nannte er die Bestattungsliturgie und den Ritus der Kindertaufe. Damit konnte er zeigen, „daß der Glaubensverfall bis ins Innerste der Kirche, bis in die Liturgie eingedrungen ist“ – faßt Prälat Casetti zusammen.

Der emeritierte Augsburger Dogmatiker, Hw. Anton Ziegenaus, sprach von einer Identitätskrise des Priesters. Er führte sie auf eine Akzentverschiebung auf das Soziologische zurück. Vorausgegangen seien dieser Entwicklung theologische Defizite.

Hw. Johannes Nebel von der Vorarlberger Gemeinschaft ‘Das Werk’ befaßte sich mit dem Priestertum in der Theologie von Leo Kardinal Scheffczyk († 2005) – ein Gründervater der Sommerakademie.

Vertreter des deutschen ‘Netzwerks katholischer Priester’ zeigten nach Angaben von Prälat Casetti „auf eindrückliche Weise“ die Fakten und Folgen des Umbaus der Seelsorgestrukturen im deutschen Sprachraum auf.

Dabei wurde der Verdacht geäußert, daß hinter den Umbauten auch „der Wunsch nach einer anderen Kirche, anderen Formen der Gemeindeleitung und der Seelsorge“ stünden.

Es sei zu erkennen, dass das Bild des Pfarrers und Priesters verschwimme.

Man scheue auch nicht vor Reformen zurück, die mit den Normen der Kirche nicht übereinstimmten – etwa die unbefristete Ernennung von Pfarradministratoren und die frühere Pensionierung als im Kirchenrecht vorgesehen.

Verflüchtigung der Führungsstruktur

Der Autor und Mitarbeiter der Diözese Augsburg, Peter Christoph Düren, zeigte die Gefahren der pastoralen Umstrukturierungen am Beispiel des Bistums Aachens auf.

Dort werden 35 Großpfarreien und 71 „Gemeinschaften der Gemeinden“ gebildet. Die Verantwortung für die Seelsorge in diesen Räumen tragen „Pastoralteams“.

Das führt nach Düren zum Verschwinden des Pfarrers und der Pfarrei im bisherigen und auch im kirchenrechtlichen Sinn.

Kaplan Winfried Rohr aus Regensburg analysierten die Vorstellung von „Struktur“, die in bei dem Umbau vorausgesetzt wird.

Während „Struktur“ früher vom Inhalt her begründet worden sei, werde das Wort heute äußerlich verstanden. Damit würden die Träger von Funktionen auswechselbar.

Der Eichstätter Psychotherapeut Georg Muschalek stellte fest, daß die Strukturreformen den wirklichen Bedürfnissen vor allem der Laien nicht gerecht werde.

Sie versuchten einfach, den Herausforderungen der heutigen Kultur zu entsprechen. Doch der heutige Mensch habe aber ein tiefes Bedürfnis nach Sakralität, nach Stille und Gebet.

Der österreichische Pfarrer und Kirchenhistoriker, Hw. Ignaz Steinwender, betonte, daß die einfache Verwaltung des Mangels noch keine Glaubenserneuerung ist.

Nach Angaben von Prälat Casetti bestand das Fazit der Tagung in Aigen darin, daß notwendige Strukturreformen sehr behutsam angegangen werden müssen:

„In manchen Planungen scheint eine Ideologie enthalten, welche dem Wesen der Kirche und ihrer hierarchischen Verfassung widerspricht.“

Darum müsse nicht nur am Pfarreiprinzip festgehalten werden, sondern vor allem der Pfarrer als Hirte seiner Pfarrei gestärkt werden.
      
23 Lesermeinungen
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#23   fides et ratio   18:27:41 | Dienstag, 15. September 2009
Clarissa demens scheint den Artikel nicht zu begreifen,
sonst würde sie nicht ein derartig plattes, mit nichts untermauertes Statement abgeben. Sie hätte – wie in zahlreichen anderen Fällen – besser geschwiegen. Ob man sie dann allerdings als Philosophin hätte bezeichnen können, erscheint mir allerdings eher als höchst fraglich!!!
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#22   r.ruhrgebietler   16:17:34 | Dienstag, 15. September 2009
clarissa colonia – grins
sächsicher Genitiv ist heute nicht mehr gefragt…
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#21   clarissa colonia   01:43:12 | Dienstag, 15. September 2009
Spannend, spannend,
die Ausführungen von Hw. Dr. Markus Walser hätten mich ja interessiert; aber, wenn ein
„ … Mitarbeiter der Diözese Augsburg … die Gefahren der pastoralen Umstrukturierungen am Beispiel des Bistums Aachens [sic!]“
aufzeigt, kann dabei ja nur Blödsinn herauskommen (sachlich wie sprachlich), oder?
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#20   Gunsenum   15:47:19 | Montag, 14. September 2009
Lieber Sprecher des Kardinal Lehmann…
als Sprecher eines häretischen, selbstgefälligen und beleidigtenB Bischofs X [= LEfebvre, Williamson und der Rest des Piitenvereins!].
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#19   smallplayer   14:59:10 | Montag, 14. September 2009
wassers:
Vielen Dank.
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#18   wassers   14:52:55 | Montag, 14. September 2009
smallplayer – Spielen Sie Vertreter
Mir scheint dasLehmann hat im Forum einen neuen Sprecher:
Herzlich willkommen, smallplayer, Sprecher S. E. des Herrn Vielfrasses!
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#17   smallplayer   07:27:37 | Montag, 14. September 2009
eliboy:
Du verkörperst das Böse und bist deshalb aus dem Priesterseminar rausgeflogen.
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#16   Elijahu †   00:26:07 | Montag, 14. September 2009
Das Böse ist am Werk in der Kirche
Feministen/-istinnen, „Menschenrechtler“, Homoperverse, sie alle basteln seit V2 in der RKK daran, die Kirche zu „verheutigen“. Mit grossem Erfolg. Im Schatten verrichten sie ungehindert ihr Zerstörungswerk, die Bischöfe spielen die Hilflosen, sind aber in Wahrheit deren ideologische Kumpanen.
Das Böse ist am Werk in der Kirche, und wie ein Krebsgeschwür muss man es herausschneiden und ins Feuer werfen. Die Kirche muss sich gesundschrumpfen und dieses Gesocks endlich radikal über Bord werfen.
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#15   pneumat   23:41:21 | Sonntag, 13. September 2009
Blaumeise:
Hat Martin Luther diese Stelle nicht gekannt? Oder einfach ignoriert- damit es passt mit seiner Rechtfertigungslehre?
Alle Ketzer aller Zeiten machen immer das gleiche: Reißen aus der Schrift irgendwelche Stelle aus, welche sie angeblich „göttlich erleuchtete“, und absolutisieren sie.
Der Häretiker Luther war sogar so frech, dass es sich traute, den
Hl. Apostel Jacobus für seine „Werke“ zu verunglimpfen und zu verteufeln – als „jüdischen Agenten“.
Außerdem handeln diese „erleuchteten“ Häretiker immer im Alleingang.
Dagegen die Hl. Apostolische Kirche regelt ihre Glaubensfragen immer kollegial, während des gesamten Katholischen Konzils.
Auch in diesem Forum erkennt man gleich einen Häretiker daran, dass er sich nicht auf die Hl. Überlieferung bezieht, sondern macht sich selber zum Maß der Dinge. Etwa: „Meinetwegen sollen Frauen Priester werden, wenn sie nicht koitieren“. Etc.
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#14   Leo Miles   20:33:25 | Sonntag, 13. September 2009
@Gottesdiener
Die Sterbenden lachen also über die Gesunden und Beständigen. Ganz schön blöd. Man sollte doch lieber versuchen, sich zu den Gesunden und Wachsenden zu gesellen, anstatt dem eigenen Untergang zu applaudieren.
Die neue „Kirche“, die neue „Theologie“ ist offensichtlich der Dienst des Todes, der „neue Bund“ mit dem Tod. Denn wie kann man sonst als halbwegs intelligenter Mensch dem eigenen Verderben und Tod zujubeln…
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#13   vagabundo   18:25:25 | Sonntag, 13. September 2009
Ideologie
„In manchen Planungen scheint eine Ideologie enthalten, welche dem Wesen der Kirche und ihrer hierarchischen Verfassung widerspricht.“
Ideologie ist da wohl ein zu schwaches Wort. Es gibt vom Staate gesetzlich festgeschriebene Wahrheiten. Jeder muß sie glauben, Zweifel zu äußern, führt in den Kerker. Und dabei handelt es sich nicht etwa um ein Dogma, das der Papst ‘ex cathedra’ verkündet hätte.
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#12   unbestechlicher   16:55:47 | Sonntag, 13. September 2009
Gottesdiener
„…sich eine kleine Gruppierung von vom Glauben abgefallener „Scheinkatholiken“ sich immer wieder dazu aufraffen und gegen Papst und Kirche, gegen Konzil und Lehrmeinung zu stellen!“
Bei uns an der Arbeit existieren schon Pius- und Sedisvakantistenwitze! Die werden mit einer Freude und Wonne erzählt und darüber gelacht!
Hallo Gottesdiener. Darfst Du denn auf so einer Site wie kreuz.net surfen und auch noch Komms schreiben? Ich würde sagen: nein ! Husch ins Körbchen, alter Knabe, wenn Bene 16 Dich erwischt gibt es Probleme. „ bei uns an der Arbeit?? „ Seit wann wird im Vatikan gearbeitet? Und was wird gearbeitet? Im Vatikan wird gebetet und nciht gearbeitet! Verstanden??? Über die Pius-Banditen brauchen wir nicht diskutieren. Abschaum! Die Vatikaner sind nur peinlich. :-D :-D
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#11   HarroMeyer †   16:18:44 | Sonntag, 13. September 2009
Wie will man den Hirte sein, wenn man die Wölfe
am Zaun sägen läßt, um die Schafe zu befreien >:) .
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#10   Paulaner †   15:48:27 | Sonntag, 13. September 2009
schlaf weiter ;-)
Dormitor: Mein Gott!
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#9   Dormitor †   14:49:08 | Sonntag, 13. September 2009
Mein Gott!
Und diese Seite erhebt den Anspruch, katholisch zu sein?
Sektenmäßig und nicht mehr!
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#8   Paulaner †   14:12:04 | Sonntag, 13. September 2009
ich möchte gar nicht wissen, was für eine Arbeit „bei euch“ getan wird :-(
Servo-di-Dio@vatican.va: Es ist doch immer wieder lustig, dass…
Nein, ich möchte das wirklich nicht wissen.
:-@ Dein Beitrag strotzt nur so von katholischer Insider-Blödheit!
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#7   Der Wiederkehrer   13:34:36 | Sonntag, 13. September 2009
Der Glaubensverfall ist bis in die liturgischen Bücher eingedrungen
und auch in kreuz.net
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#6   Sefirot   13:27:05 | Sonntag, 13. September 2009
vonHerzmanovsky-Orlando: Ich kenne das
ein bißchen anders, mit den guten Werken bei den Protestanten. Von Irrglaube möchte ich nicht sprechen.
Dann wäre auch die Version, dass die guten Werke
Logenplätze im Himmel bewirken der blanke Irrglaube.
Und Irrglaube und Irrglaube haben sich gegenseitig auf… das ist wie bei der doppelten Verneinung, die
sich zu einer Bejahung umwandelt…
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#5   Fridericius †   13:26:19 | Sonntag, 13. September 2009
So ein Unfug
Mache was du willst – aber beichte!
Das ist katholisch…
Nein, im Ernst, weder wir noch die Protestanten glauben, dass man machen könne was man wolle. Die Protestanten sagen: Alleine durch den Glauben. Aber, was heisst das?
Wenn ich nun also durch die Weltgeschichte tingele und einen nach dem anderen ermorde, dann glaube ich nicht – in der Bibel steht nämlich: Du sollst nicht morden.
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#4   vonHerzmanovsky-Orlando   13:20:45 | Sonntag, 13. September 2009
@Sefirot
Der Weg des Protestantismus war doch folgender: Zuerst sagte man, dass es auf die guten Werke nicht so sehr ankommt, dann sagte man dass es nur auf den Glauben ankommt, im nächsten Schritt sagte man dann, dass den der glaubt auch die schlechten Werke nicht ungerecht machen können. Die ganze protestantische Moral ist darauf aufgebaut. Glaube und mache was du willst, das ist der ganze lutherische Irrglaube.
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#3   Sefirot   13:14:57 | Sonntag, 13. September 2009
Werte Blaumeise
auch Luther wusste um Sinn und Notwendigkeit der guten Werke, die eben nicht dazu dienen, um sich einen
Plätzchen im Himmel zu reservieren…
Sondern die guten Werke sind nach Luthers Verständnis Zeichen des christlichen Glaubens und Zeugnis der Nachfolge Christi, der gesagt haben soll: Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
JX hat nicht versprochen… Wer gute Werke tut, der kommt auch in den Himmel…! Wie das die Katholiken fälschlicheweise immer noch versteckt annehmen… :-)
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#2   Servo-di-Dio@vatican.va †   13:09:04 | Sonntag, 13. September 2009
Es ist doch immer wieder lustig, dass…
…sich eine kleine Gruppierung von vom Glauben abgefallener „Scheinkatholiken“ sich immer wieder dazu aufraffen und gegen Papst und Kirche, gegen Konzil und Lehrmeinung zu stellen!
Bei uns an der Arbeit existieren schon Pius- und Sedisvakantistenwitze! Die werden mit einer Freude und Wonne erzählt und darüber gelacht!
Allein der Papst kann bzw. darf entscheiden!
Aber scheinbar sind ein Paar Piusbrüder und Sedisvakantistenpatres nicht besser als die „Wir-sind-Kirche“-Aktivisten!
Was im liturgischen Gebrauch nötig ist bzw. die liturgischen Texte vorschreiben ist allein durch Jesus Christus entstanden und wurde durch Konzilien, Weiterentwicklung und durch Veränderung des Kanons weitergereicht.
Leider scheint man das Opfer im II. Vatikanuum gefunden zu haben, bzw. in Papst Johannes XVIII. Papst Paul VI. und Papst Johannes Paul II. zu finden. Deswegen, werden ehrenwerte Päpste zu Höllenmenschen klassifiziert. Was man mit Exkommunikation zu bestrafen hat!
Ich glaube, dass sich Papst Pius IV., Papst Pius X. und Pius XII. bei euch Pseudokatholiken im Grabe umdrehen, denn das was Ihr verfolgt ist nicht katholisch, denn geschweige in deren Sinne!
NEHMT DAS ZU HERZEN!
Servo-di-Dio
Commissario per le attività speciali
Ministero della Propaganda
V – 00120 Vatikanstadt
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#1   Blaumeise   12:49:53 | Sonntag, 13. September 2009
„Allein durch Glauben“ – eine Frage an die Protestanten
Die Lesung des heutigen und des nächsten Sonntags (NOM – 24., 25. Sonntag im Jahreskreis, „B“) ist dem Jakobusbrief Kapitel 2 entnommen. Es geht um das Verhältnis Glaube – gute Werke. Vers 14: „Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten?“
Hat Martin Luther diese Stelle nicht gekannt? Oder einfach ignoriert- damit es passt mit seiner Rechtfertigungslehre?
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