08:48:32 | Dienstag, 15. September 2009
Dem Bruder gewidmet + Linz: Den falschen befördert + Erst Kopftücher, dann Kreuze + Geht es bei den Gesprächen nur um sekundäre Fragen? + Die Theorie stimmt

Prälat Georg Ratzinger bekam die Habilitationsschrift seines Bruders.
© Pressefoto Bistum Regensburg Dem Bruder gewidmetVatikan. Am Sonntag überreichte Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg dem
Papst in Castel Gandolfo die gedruckte Fassung von dessen ursprünglicher Habilitationsschrift. Sie wurde
als zweiter Band der gesammelten Werke von Joseph Ratzinger veröffentlicht. Gestern vormittag bekam der
Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, eine Ausgabe des Werkes. Es ist ihm zum 85. Geburtstag gewidmet
„in Dankbarkeit für die Weg- und Denkgemeinschaft eines ganzen Lebens“ – schrieb Benedikt XVI. im Vorwort.
Linz: Den falschen befördertÖsterreich. Bischof Ludwig Schwarz von Linz hat den altliberalen Prälaten
Maximilian Mittendorfer zum Bischofsvikar für Caritas und soziale Aufgaben ernannt. Der Prälat war in
der Diözese bereits Generalvikar und lange Jahre Regens. Als solcher hat er versucht, die wenigen Linzer
Seminaristen vom katholischen Glauben
abzubringen. Zuletzt war er Pfarrmoderator in Langholzfeld in Pasching
bei Linz. Prälat Mittendorfer wird sein neues Amt am 1. Oktober antreten.
Erst Kopftücher, dann Kreuze
Belgien. Seit letztem Freitag existiert an den staatlichen Schulen in Flandern ein Kopftuchverbot. Doch
Schülerinnen haben gegen die Bestimmung geklagt. Heute Dienstag wird ein Verwaltungsgericht über die
Legalität des Kopftuchverbots entscheiden. Die katholischen Schulen werden selber entscheiden, ob sie
Kopftücher erlauben oder nicht.
Geht es bei den Gesprächen nur um sekundäre Fragen?Vatikan. Die
Verhandlungen mit der Piusbruderschaft werden nicht vor Mitte Oktober beginnen. Das berichtete die Tageszeitung
‘Le Figaro’ am Montag. Die Gespräche über das Zweite Vatikanum, den interreligiösen Dialog oder die
Religionsfreiheit würden in einem streng vertraulichen Rahmen stattfinden. Die genaue
Zusammensetzung
der Dialogkommission ist nach Angaben des ‘Figaro’ noch nicht bekannt.
Die Theorie stimmt„Eine Glaubensgemeinschaft
muß sich immer wieder ihres Profils vergewissern. Sie muß widerständig sein und manchmal entschleunigen –
es war und ist gut, daß die Kirche nicht alle Moden mitmacht. Der Auftrag der Bischöfe ist es, den Glauben
zu bewahren. So ist die Kirche in ihrer Art eher beharrend. Das klingt in den Ohren mancher vielleicht
konservativ. Aber was die Kirche glaubt, ist nicht beliebig, ist nicht ein: Wie hätten Sie es denn gern?
Die Kirche wird noch in tausend Jahren an den zehn Geboten festhalten und sagen, daß Ehebruch verboten
ist. Ist das etwa konservativ?“
Erzbischof Reinhard Marx von München-Freising im Gespräch mit der kirchenfeindlichen
österreichischen Tageszeitung ‘Standard’ vom 22./23. August.
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#13
rums 20:43:43 | Dienstag, 15. September 2009
#12
MartinBieger 20:33:32 | Dienstag, 15. September 2009
#11
smallplayer 16:37:42 | Dienstag, 15. September 2009
#10
Gunsenum 13:35:22 | Dienstag, 15. September 2009
#9
Elijahu † 12:44:06 | Dienstag, 15. September 2009
#8
lateiniheini 11:58:49 | Dienstag, 15. September 2009
#7
Berti † 11:56:19 | Dienstag, 15. September 2009
#6
wickerl 10:43:38 | Dienstag, 15. September 2009
#5
jolie 10:29:07 | Dienstag, 15. September 2009
#4
Brandenburgis 09:38:41 | Dienstag, 15. September 2009
#3
clarissa colonia 09:20:51 | Dienstag, 15. September 2009
#2
unbestechlicher 09:07:18 | Dienstag, 15. September 2009
#1
homopoliticus † 09:01:38 | Dienstag, 15. September 2009