Piusbruderschaft
Jetzt muß sie unten durch
Eine ansonsten beachtliche katholische Journalistin hat sich in einem Artikel über Erzbischof Marcel Lefebvre eine beachtliche Blöße gegeben.
Erzbischof Marcel Lefebvre
Erzbischof Marcel Lefebvre
© Piusbruderschaft
(kreuz.net) Ende August veröffentlichte die deutsche Journalistin Regina Einig in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ eine Schmährezension über eine Biographie, die das Leben von Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) zum Gegenstand hat.

Das Werk stammt aus der Feder von Pius-Bischof Bernard Tissier de Mallerais.

Fräulein Einigs Rezension stieß bei Professor Luc Perrin – Kirchengeschichtler an der Universität Straßburg – auf heftigste Kritik.

Perrin ist kein Freund von Bischof Bernard Tissier de Mallerais.

„Regina Einig ist eindeutig ideologischer als Mons. Tissier de Mallerais“ – erklärte er am 8. September auf der französischen Webseite ‘leforumcatholique.org’:

„Ich habe selten eine parteiischere – und vor allem falschere – »Rezension« gelesen“ – fügte er hinzu.

Perrin geht mit Fräulein Einig hart ins Gericht. Sie habe die „Frechheit“ zu unterstellen, daß die Biographie zeige, wie der junge Seminarist Marcel Lefebvre im Fahrwasser der ‘Action Française’ schon damals Schwierigkeiten mit der päpstlichen Autorität gehabt habe.

Schon die Beschlüsse des Ersten Vatikanums seien für den Erzbischof ein Problem gewesen.

Die trockene Replik Perrins: „In Wahrheit besteht einer der Verdienste des Werkes von Mons. Tissier de Mallerais darin, das Gegenteil zu zeigen.“

Der Kirchengeschichtler gibt eine Beispiel: René Lefebvre, Bruder des späteren Erzbischofs, warf diesem vor, der „Engel“ des damaligen Rektors der Französischen Seminars in Rom geworden zu sein.

Dieser Rektor hatte den Auftrag, die letzten Einflüsse der – im Dezember 1926 von Papst Pius XI. verurteilten – ‘Action Française’ aus dem Seminar auszurotten.

Perrin fügt hinzu, daß Pius XI. († 1939) zu den Päpsten gehört, die von Erzbischof Lefebvre am häufigsten zitiert wurden.

Er läßt keinen Zweifel darüber, daß die Lefebvre-Biographie von Mons. Tissier de Mallerais nicht über jede Kritik erhaben ist: „Doch wenn man eine Kritik formuliert, ist die akademische – und wenn es sie überhaupt gibt – die journalistische Sorgfaltspflicht zu respektieren.“

Für Perrin hat Fräulein Einig mit ihrem Artikel bewiesen, daß die wissenschaftliche Sorgfaltspflicht für sie nicht existiert: „Alleine die Ideologie zählt.“

Er schließt mit einer Frage: „Hat Fräulein Einig dem Erzbischof – indem sie ihn eigenartigerweise und ohne Beweise als »Protestant« und als eine Art »neuen Luther« bezeichnet – in den Augen eines beachtlichen Teiles der Katholischen Kirche, die noch in Deutschland existiert, nicht einen – peinlichen – Ehrentitel verliehen?“
      
44 Lesermeinungen
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#45   solafide   22:47:15 | Montag, 21. September 2009
Den alten Trottel…
… als Protestanten zu beteichnen, ist tatsächlich eine Beleidigung für jeden Lutheraner. Insofern ist die Kritik gerechtfertigt. Ich werde ungern mit Animisten, Piussen und dergleichen in einen Topf geworfen.
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#44   Lieblingsuli   19:48:46 | Freitag, 18. September 2009
Was ist in sie gefahren?
Vielleicht hatte sie als Kind Rötel.
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#42   Eifelplatz †   15:24:50 | Donnerstag, 17. September 2009
Ich wusste gar
nicht, dass H. Lefebvre in einem V-II-Seminar ausgebildet worden ist … naja, geschichtliches Denken war den Traditionalisten ja schon immer fremd :-)
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#41   r.ruhrgebietler   11:15:54 | Donnerstag, 17. September 2009
Eifelplatz – V-II Seminarien
also als Tummelplatz für Homounzüchtige und deren Brutstätten!
Bravo, V-II, so kennen wir Dich!
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#40   clarissa colonia   08:56:13 | Donnerstag, 17. September 2009
Engel werden …
… als Vorwurf …?
… etwa in Richtung „St.-Pöltener-Vorkommnisse“ …?
(Wann soll das gleich noch mal gewesen sein? Sollte damals nicht, nach Auffassung der Murmelbrüder und der hier weithin verbreiteten Zuschriftenmeinung, ob Liturgiesprache, Ritus und Zelebrationsrichtung die katholische Welt „noch in Ordnung“ gewesen sein …?)
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#39   wassers   08:15:30 | Donnerstag, 17. September 2009
Eichelplatz – Solche Ideen?
Sind Sie erfahren auf dem Seminarsektor und haben bei der Konzilsgemeinschaft eine Ausbildung zum Sektenprediger erfahren, wenn Sie sich schon so kenntnisreichäußern?
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#38   Eifelplatz †   07:52:54 | Donnerstag, 17. September 2009
@ ruhrgebietler
Denken Sie doch einfach mal selber drüber nach: was machen Geitsliche und angehende Geistliche in solchen Seminaren auf Weihnachtsfeiern und bei anderen Anlässen unterm Mistelzweig am liebsten? Und wenn dann einer noch Knecht Ruprecht ist und der andere „sein Engel“? Dann fällt Ihnen die Antwort doch nicht schwer, ob neue oder alte Rechtschreibung …
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#37   r.ruhrgebietler   07:11:56 | Donnerstag, 17. September 2009
eifelplatz – nachgefragt
zusammen lebenden Männer
neu oder alt Rechtschreibung?
jetzt liest jeder „zusammen lebenden Männer“
oder wollten Sie diffamieren und meinen „zusammenlebenden Männer“, also Homounzüchtige! nach dt. Recht wäre das Verleumdung…
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#36   Sefirot   23:43:40 | Mittwoch, 16. September 2009
Ist zwar leich verschwommen
aber kein Double von Peter Alexander
in jüngeren Jahren… Er isses :-)
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#35   Gisela Dormann   23:39:47 | Mittwoch, 16. September 2009
Ist das Peter Alexander auf dem Foto?
Wie geht’s ‘n dem? Singt er noch ab und an? Grüßt ihn mal lieb von mir!
Liebe Grüße, Gisela
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#34   clarissa colonia   22:03:01 | Mittwoch, 16. September 2009
Wieso eigentlich
„Fräulein“ Einig?
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#33   Sefirot   21:59:16 | Mittwoch, 16. September 2009
Werter Romulus und wenn die Leserschaft
der DT nicht verärgert wäre, würde das grundsätzlich etwas ändern oder möglicherweise verbessern…Doch wohl nicht…! :-)
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#32   smallplayer   20:39:44 | Mittwoch, 16. September 2009
Wahrscheinlich
gab es keine Leserbriefe.
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#31   Romulus   20:37:27 | Mittwoch, 16. September 2009
Tagespost mal wieder
Für Perrin hat Fräulein Einig mit ihrem Artikel bewiesen, daß die wissenschaftliche Sorgfaltspflicht für sie nicht existiert: „Alleine die Ideologie zählt.“
Allein die neokonservative Ideologie zählt, müßte es genauer heißen.
Verwunderlich ist auch, dass keine Leserbriefe zu der Schmähkritik veröffentlicht wurden. Ob der Herausgeber, ein Würzburger Domherr, Fräulein Einig zu sich zitiert hat? Ich bin mir sicher, dass die Leserschaft der DT sehr verägert ist.
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#30   Doppelbock61 †   16:05:25 | Mittwoch, 16. September 2009
Als gläubiger Katholik
wähle ich Angela Merkel!!!
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#29   Eifelplatz †   15:56:59 | Mittwoch, 16. September 2009
„Engel“
„René Lefebvre, Bruder des späteren Erzbischofs, warf diesem vor, der „Engel“ des damaligen Rektors der Französischen Seminars in Rom geworden zu sein.“
… eine schöne Formulierung … jetzt wird nachzuforschen sein, welches Verhältnis die beiden zusammen lebenden Männer genau hatten …
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#28   Heggi   14:45:08 | Mittwoch, 16. September 2009
proetcontra
Ja wessen Geistes Kind ist Prof. Perrin denn?
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#27   wassers   14:44:17 | Mittwoch, 16. September 2009
JA, hat sie, „konziliare Glaubensnutte“
Ihr Ehrentitel soll ihr hiermit verliehen werden, sie hat sich für die konziliare Zerstörung große Verdienste erhoben, deshalb erhält sie den Ehrentitel:
Konziliare Glaubensnutte I. Kl. mit Schulterband und Stern
Herzlichen Glückwunsch, gnädige Frau!
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#26   proetcontra   14:33:24 | Mittwoch, 16. September 2009
Wessen Geistes Kind
dieser Prof. Perrin ist, verdeutlicht dieses Interview …ww.summorum-pontificum.de/meinung/perrin.shtml.
Inhaltlich so aussagekräftig wie „Rauchen ist gesund! Gez. Dr.Marlboro“.
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#25   Moguntinus   14:32:37 | Mittwoch, 16. September 2009
an Gunsenum
Nicht aus Finthen, da hätte ich mich nicht getraut, mich zu „outen“ :-# . Ich wohne im Moment in Mummerum. Sollte Ruhrgebietler die Gonsbachlerchen wirklich gut finden, würde er in meinem Ansehen doch etwas steigen… Ein Werum und ein Becker (beide aus Gunsenum) waren im Gynasium mit mir in einer Klasse :-) .
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#24   Gunsenum   13:49:46 | Mittwoch, 16. September 2009
@ruhrgebielter
Du kennst die Gonsbachlerchen und findest die am Ende auch nch gut? Respekt!
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#23   Sinah   13:39:53 | Mittwoch, 16. September 2009
Biographie
Jedoch darin zu behaupten, Erzbischof Lefebvre habe sich im Vollzug seiner Unterschriften der Konzilsdekrete geirrt und wußte nicht, wieviel er unterschrieben hatte, ist schon mehr als merkwürdig. Erzbischof Lefebvre war bis zuletzt in bester geistiger Verfassung, so daß nicht davon auszugehen ist, daß er in einer so wichtigen Sache sich nicht mehr klar erinnern konnte, welche Dekrete er unterschrieben hat und welche nicht.
Ein Widerspruch übrigens zu Michael Davies, „Apologia“:
Lefebvre hat von den 12 Dokumenten 10 unterzeichnet und die Unterschrift unter zwei abgelehnt. Das eine „Gaudium et spes“…
Und:
„Mgr. Lefebvre hat sich außerdem geweigert, die Erklärung über die Religionsfreiheit zu unterzeichnen.“
Man könnte sich fragen, warum er nicht mehrheitlich den Dekreten die Unterschrift verweigert hat: Unter dem Druck der Freidenker-Kardinäle und des Widerspruchsgeistes beim Konzil, nicht zuletzt vom Papst selbst, der auch bei den fragwürdigsten Dekreten in der Konzilsaula erklärte, daß nichts enthalten sei, was der Tradition widerspricht, ist es leicht verständlich, warum bei diesem vorher niemals auszudenkenden Desaster Lefebvre noch zögerte.
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#22   clarissa colonia   13:38:47 | Mittwoch, 16. September 2009
Die gleiche Meinung dazu, werter Ruhrgebietler,
finden Sie z.B. auch in den „Institutiones juris naturalis et ecclesiastici publici“ des Jakob Anton v. Zallinger zum Thurn vertreten. Auch er ist der Meinung, daß es zwischen professio fidei und dem Treueid zu keinen Konflikten kommen kann (ibid. Bd. 4, 155).
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#21   Gunsenum   13:30:32 | Mittwoch, 16. September 2009
Verrate se mir mal, wo genause herkommen :)
Hoffentlich nicht aus Finthen!
UND zwenn ich jetzt nach den Gunsenumer BEkannte frage, wirst Du Becker 1.2.3.4.5.6…244654 oder Werum antworten ;)
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#20   r.ruhrgebietler   13:30:04 | Mittwoch, 16. September 2009
gunsenum
trä-räääää
trä-räääää
trä-räääää de Gonsbachlerchen ^-^
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#19   Moguntinus   13:28:33 | Mittwoch, 16. September 2009
an Gunsenum
In Meenz geborn und immer dort geblibbe… Bin relativ oft in Gunsenum und kenne dort einige Leute.
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#18   r.ruhrgebietler   13:27:37 | Mittwoch, 16. September 2009
tz tz tz Dinge gibt es…
vgl. Ülhof, Wilhelm, Die Zuständigkeit zur Weihespendung mit besonderer Berücksichtigung des Zusammenhangs mit dem Weihetitel und der Inkardination, München 1962, 93).
also auf dem V-II basierend…
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#17   Gunsenum   13:24:24 | Mittwoch, 16. September 2009
@moguntinus Ja
Genau, dort wohne ich, bin jedoch zur Zeit in Frankreich unterwegs… und selbst? Auch Meenzer oder gar Messfremder?
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#16   Moguntinus   13:21:33 | Mittwoch, 16. September 2009
an Gunsenum
Ein dreifach donnerndes zurück! Wohnen Sie dort? Grüße Richtung Gonsbach!
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#15   Gunsenum   13:13:41 | Mittwoch, 16. September 2009
@domenico @clarissa @moguntinus
Domenico/ Ich bin kein Kirchenrechtler, ich komme von der Kirchengeschichte. Die Lqbertasche überhöre ich.
clarissa:
Das ist spannend, hinsichtlich der Güterkonflikte!
@moguntinus Treffer! Gonsenheim Helau!
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#14   clarissa colonia   13:07:58 | Mittwoch, 16. September 2009
Der Treueid …
… wird von einem Bischofskandidaten nach der provisio canonica und vor der Professio fidei in der vom apostolischen Stuhl gebilligten Fassung geleistet (vgl. can. 332 § 2 CIC 1917). Zwischen beiden Eiden kann es, so die Rechtsdoktrin, zu keinen Normen- bzw- Güterkonflikten kommen (vgl. Ülhof, Wilhelm, Die Zuständigkeit zur Weihespendung mit besonderer Berücksichtigung des Zusammenhangs mit dem Weihetitel und der Inkardination, München 1962, 93).
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#13   Moguntinus   12:53:30 | Mittwoch, 16. September 2009
ad clarissam
Gunsenum ist meines Wissens ein rhein-fränkisches Dialektwort für Gonsenheim. Dazu dürfte es doch keinen Vocativ geben. Oder irre ich mich da? Oder fange ich gar an, Erbsen zu zählen? :-]
Liebe Grüße von Moguntinus
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#12   jolie   12:52:37 | Mittwoch, 16. September 2009
an moguntinus
dann fragen sie sich mal, warum der guido horst nicht mehr in der chefredaktion sondern im fernen rom sitzt…
fragt der
freche
jolie
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#11   clarissa colonia   12:48:57 | Mittwoch, 16. September 2009
Care gunsene,
die (aktuelle. aber im Vergleich zur vormaligen nur unwesentlich veränderte) Fassung des bischöflichen Treueids in der Fassung von 1987 findet sich hier www.ulrichrhode.de/kanon/glaub.html.
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#10   Moguntinus   12:48:32 | Mittwoch, 16. September 2009
an den frechen jolie
Ich kann Ihnen, was die Tagespost angeht, nicht wirklich zustimmen. Immer wieder lese ich in der Tagespost Beiträge, die sich sehr kritisch mit den deutschen Bischöfen und ihrer „Linie“ befassen (besonders von Guido Horst). Gerade dafür bin ich der Redaktion dieser Zeitung sehr dankbar.
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#9   jolie   12:40:29 | Mittwoch, 16. September 2009
die rezension der tagespost ist tatsächlich
schlecht und oberflächlich. das liegt aber daran, weil dass tagespost auf bischofslinie ist und dann muss man die lefebvristen halt doof finden. sonst gibts keine knete mehr. ganz einfach.
die biographie ist aber auch keine offenbarung, auch wenn die bruderschaft das gerne anders hätte. das buch ist total unkritisch und streckenweise super-langatmig. der erzbischof hätte m.e. besseres und adäquateres verdient
denkt sich
der freche
jolie
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#8   Domenico Tuttisanti   12:39:39 | Mittwoch, 16. September 2009
Gunsenum: Sehr verdächtig,
wenn ausgerechnet eine liberal-katholische Labertasche wie Sie sich auf einmal für Kirchenrecht und Eidesformeln interessiert! Hier darf gelacht werden! :-D
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#7   Gunsenum   12:30:34 | Mittwoch, 16. September 2009
@clarissa Gut aufgepasst.
Kannst Du den kompletten Formeltext des Eides: der Eide posten? Wie ist es um die Konkurrenz zweier Eide resp. die Qualitäten mehrerer Einzelversprechen in einem Eid bestellt?
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#6   clarissa colonia   12:26:55 | Mittwoch, 16. September 2009
Spannend, spannend,
was Tissier de Mallerais so schreibt; spannender indes, was er nicht erwähnt …
So leuchtet er in seiner Bio-, die mehr eine Hagiographie ist, zwar subtil die psychologischen Motivationen Lefebvres aus, verschweigt aber geflissentlich, was ihm später zum Konflikt werden könnte:
Auf den Seiten 169-172 wird Lefebvre vom Autor zur Figur „Auf dem Schachbrett der römischen Kongregation für die Ausbreitung des Glaubens“ und beflissen verweist der Autor darauf hin, daß Lefebvre bei seiner Bischofsweihe zum fünften Male den sog. Antimodernisteneid geleistet habe (S. 171).
Daß dieser aber nach der Ernennung zum apostolischen Vikar auch ausdrücklich einen Treueid abgelegt hat, der ihn „in unverbrüchlichem Gehorsam und immerwährender Treue“ an den Pontifex und seine Nachfolger band, findet Tissier de Mallerais nicht erwähnenswert – wohl, weil er erkannte, daß seine Hagiographie vor dem Hintergrund der späteren Ereignisse und Entscheidungen Lefebvres böse Sprünge bekommen würde!
Ja, so sieht sicher seriöse Wissenschaft aus …
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#5   Sefirot   12:18:51 | Mittwoch, 16. September 2009
Parteiisch-Parteiischer-am Parteiichsten
„Ich habe selten eine parteiischere – und vor allem falschere – »Rezension« gelesen“ – fügte er hinzu.
Falsch-Falscher-am Falschesten
Über all sind Steigerungen drin. Das ist doch ganz
gut so für das Wachstum… :-D :-D :-D
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#4   sensus catholicus   11:42:15 | Mittwoch, 16. September 2009
Das stimmt nicht ganz …
Es findet zwar ein Rückbezug auf die Rezension der Biographie des Erzbischofs von Frau Einig in der „Tagespost“ statt, allerdings wird diese hier durch Professor Luc Perrin kritisiert und wird kein Bezug auf die Gegendarstellung auf der Netzpräsenz der Piusbruderschaft genommen. Thematisch ähneln sich die Artikel aber (naturgemäß) schon.
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#3   Ernst von Zwiefalten   11:38:52 | Mittwoch, 16. September 2009
@R.ruhrgebietler
Es ist schon ein Unterschied, ob eine website wie kreuz.net oder ein international angesehener Kirchenhistoriker wie Perin eine solche Kritik schreibt. Das Letztere ist sehr ernst zu nehmen. Und da ich im Augenblick keine Zeit habe, das Buch von Frau Einig zu lesen, bin ich auf Rezensionen angewiesen.
Deshalb ist diese Meldung schon wichtig.
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#2   stimme der vernunft †   11:21:27 | Mittwoch, 16. September 2009
@Ruhrgebietler
Diesen Artikel hatten wir schon in sehr ähnlicher Form
Ähem, ich dachte das gehört zum Konzept dieser Site?
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#1   r.ruhrgebietler   11:17:47 | Mittwoch, 16. September 2009
Diesen Artikel hatten wir schon
in sehr ähnlicher Form.
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