Muttergottes
Bin geheilt! Gruß Lisbeth
Wundersame Krankenheilungen werden von Exegeten – die ihre eigenen Glaubensprobleme in die Heilige Schrift hineinprojizieren – aus der Bibel herausinterpretiert. Trotzdem geschehen Wunder bis zum heutigen Tag. Von Hubert Hecker.
Mutter Immaculata war ab 1924 ans Bett gefesselt
Mutter Immaculata war ab 1924 ans Bett gefesselt
(kreuz.net) Vor hundert Jahren lebte die junge Lehrerin Elisabeth Tombrock in der kleinen Pfarrei Mülheim-Sichtigvor im Bistum Paderborn.

Von Kindheit an hatte sie eine schwächliche Konstitution. Bevor sie in das Lehrerinnenseminar eintreten konnte, plagte sie ein Halsleiden mit Stimmbandentzündung.

Im zweiten Seminarjahr mußte sie die Ausbildung aufgrund eines schweren Lungenleidens unterbrechen.

Als die Kirche im Jahre 1904 das fünfzigste Jahr der Dogmenverkündigung von der unbefleckt empfangenen Gottesmutter feierte, trat Elisabeth Tombrock – wie viele Laien damals – in der Dritten Orden des Heiligen Franziskus ein und nahm den Namen ‘Immaculata’ an.

Schon zwei Jahre nach ihrer Anstellung an der Volksschule Mülheim-Sichtigvor mußte sie den Unterricht für länger Zeit aussetzen – aufgrund eines Hüftleidens, einer Stimmbänderentzündung und einer ‘Lungenspitzenaffektionen’.

Elisabeth Tombrock
Die Lourdes-Grotte an der Pfarrkirche von Mülheim-Sichtigvor, wo die spätere Ordernsgründerin mehrere Jahre als Lehrerin tätig war. Die Grotte wurde 1934 errichtet - zur 25jährigen Wiederkehr der wunderbaren Krankenheilung von Elisabeth Tombrock.Reproduktion von einer der sechs Postkarten, die Elisabeth Tombrock noch am Abend ihrer Heilung mit der geheilten rechten Hand schrieb: "Bin geheilt! Gruß Lisbeth"Das Geburtshaus der Elisabeth Tombrock in Ahlen in Westfalen

Es kommt zu Amputationen

Im Herbst 1908 bescheinigte ihr der Arzt Dr. Ulrich Herzschwäche und tuberkulöse Geschwüre am rechten Zeigefinger.

Mehrere Spezialisten versuchten die fortschreitende Knochentuberkulose durch das schrittweise Amputieren des Zeigefingers aufzuhalten.

Nach neun Handoperationen – wegen der Herzschwäche alle „ohne Chloroform“ – mußte die innere Handfläche aufgeschnitten werden – ohne Erfolg.

Schließlich trafen die Ärzte Vorbereitungen, um am 1. Mai 1909 die ganze rechte Hand zu amputieren.

Doch dann wurde festgestellt, daß die Tuberkeln das Handgelenk schon überschritten hatten. Man wollte darum den ganzen Arm entfernen, um die Ausbreitung der Krankheit aufzuhalten.

In dieser Situation menschlicher Hoffnungslosigkeit erinnerte sich die junge Frau an die Erstkommunionwidmung ihrer Mutter:

„Zu Jesus kommt man durch Maria. Verehre sie täglich, dann wird sie auch Deine Mutter sein und dir beistehen in allen Nöten.“

Letzte Hoffnung: Lourdes

Mit den Worten: „In Marias Hand lege ich mein Leben und Sterben“, teilte Elisabeth ihrer Mutter mit, daß sie keine Operation mehr wolle, sondern nach Lourdes zur Muttergottes fahre.

Inzwischen hatte sich das Leiden verschlimmert. Die TBC zeigte sich auch an den Zehen.

Deshalb bekam die Schwerkranke von ihrer Familie nur widerwillige Hilfe bei der Planung der Pilgerreise. Man glaubte, daß die Fahrt nach Lourdes ihr Tod wäre oder diesen beschleunigen würde.

Am 9. August erreichte der in Straßburg zusammengestellte Pilgerzug Lourdes.

Noch am Abend um 9 Uhr kniete Elisabeth Tombrock an der Grotte, dem „Ziel ihrer Sehnsucht“, wie sie sich ausdrückte.

Am letzten Pilgertag, dem 15. August 1909, bat sie die Pflegerinnen, sie noch einmal zur Grotte zu begleiten.

Keine Hoffnung mehr

Alle Hoffnung schien geschwunden, als sie auf dem Weg dorthin bewußtlos wurde und zurück ins Bett gebracht werden mußte.

Krankenschwestern verbanden ihre von eitrigen Entzündungen überzogene Hand zum wiederholten Male.

Trotz ihres elenden Zustands drang Elisabeth Tombrock darauf, am Spätnachmittag an der Sakramentsprozession teilnehmen zu können. Die pflegenden Damen erfüllten ihr diesen „letzten Wunsch“.

Der Priester ging mit dem Allerheiligsten in der Monstranz segnend an den Kranken vorbei. Er blieb vor Elisabeth Tombrock stehen.

„In diesem Augenblick versagte mir das Bewußtsein“, schrieb sie später. „Es war wohl keine Ohnmacht, sondern eher die Fülle des Glücks, die mich zwanzig Minuten entrückten.

Als ich wieder zur Wirklichkeit zurückkam, durchzuckte mich ein Schauer. Meine Finger streckten sich. Ich konnte sie bewegen. Ich konnte die Hände falten.“

„Die Wunden waren ganz geschlossen und mit Fleisch und mit Haut bekleidet.“

Noch am selben Abend schrieb Elisabeth sechs Postkarten an ihre Familie, Freunde und Bekannte – alle mit der kurzen Nachricht: „Bin geheilt! Gruß Lisbeth“.

Nichts konnte das Wunder ihrer Heilung besser demonstrieren als die Schreibschrift mit der von den Ärzten aufgegebenen Hand.

Der Weg ins Klarissinnenkloster

Noch ein Jahr unterrichtete die gesundete Lehrerin an der Volksschule. Dann klopfte sie bei dem Klarissinnenkloster in Münster an. Elisabeth hieß jetzt Mutter Immaculata.

Schon bald nahm sie den Ruf des aus Deutschland stammenden und in Brasilien wirkenden Franziskanerbischofs Amandus Bahlmann († 1939) an, als Missionsklarissin am Amazonas Kinder- und Jugenderziehung zu betreiben.

Mutter Immaculata wurde Gründerin einer kleinen Klostergemeinschaft in der Stadt Santarem in Nordbrasilien. Die Klosterfrauen nannten sich „Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes“.

Um den Nachwuchs schon in Deutschland zu schulen, gründete Mutter Immaculata im Jahr 1915 die erste deutsche Niederlassung – das „Lourdeskloster“ in Münster.

Ab dem Jahr 1924 fesselte eine Knochenentzündung die Schwester erneut ans Bett. Vom Krankenbett leitete Mutter Immaculata ihren Orden bis 1936. Bis zu jenem Jahr entstanden siebzehn Neugründungen in aller Welt.

Im Jahre 2010 feiern die Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes das hundertjährige Bestehen ihres Ordens, dessen Wurzeln im Wunder der Elisabeth Tombrock liegen.

Der Autor stammt aus der Pfarrei Mülheim-Sichtigvor, in der Frl. Tombrock mehrere Jahre als Lehrerin tätig war.
      
61 Lesermeinungen
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#61   AlexandraM   10:04:57 | Freitag, 10. September 2010
Wunder von Lourdes
Ist das nicht einmal etwas schöne? Wunder sind Zeichen Gottes. Und in Lourdes www.wallfahrt-lourdes.de/ wirkt Gott noch heute. Ich finde es immer wieder schön, wenn Beispiele der obigen Art der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
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#60   reiner-katholik   17:47:12 | Sonntag, 15. November 2009
Wunderbarer Bericht,
der uns sehr viel Hoffnung geben sollte!
Gerade die Ungläubigen, von Dämonen besessenen Menschen sollten begreifen, wie wundersam Gottes Wege sind.
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#59   DJM †   17:38:25 | Sonntag, 15. November 2009
@ caritatem
Die Zeit erlaubt uns nicht zu halten.
Sie will uns entfalten und umgestalten.
In ihrem Schein die Erdenwürmer,
verliebte Seelen und Weltenstürmer.
In allem vereint so diese Weise
Zeit und Ewigkeit im Kreise.
Bestimmt ist, wer sich tätig hält,
wie ein Bogen sich spannt,
zum himmlischen Zelt.
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#58   caritatem   17:32:11 | Sonntag, 15. November 2009
DJM : Siehe oben,gell kleiner Poet
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#57   clarissa colonia   17:01:22 | Mittwoch, 23. September 2009
Können Sie’s, werter Orlando,
etwa umfassend beurteilen oder kategorisch ausschließen?
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#56   vonHerzmanovsky-Orlando   16:51:08 | Mittwoch, 23. September 2009
@clarissa colonia
Deine alte Überheblichkeit.
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#55   clarissa colonia   11:22:25 | Mittwoch, 23. September 2009
Das, werter Orlando,
kann ich nicht beurteilen, ohne es indes kategorisch ausschließen zu wollen …
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#54   vonHerzmanovsky-Orlando   11:01:13 | Mittwoch, 23. September 2009
@Clarissa Colonia
Und die Orthodoxen www.orthpedia.de/…3%A4_Einf%C3%BChrung sind alle Deppen?
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#53   Josef_G   10:37:38 | Mittwoch, 23. September 2009
Ein sehr persönlicher Beitrag zu Mülheim-Sichtigvor
Nach einer Fehlgeburt war meine Frau wieder schwanger. Im kritischen 3. Monat kam sie vom Frauenarzt, daß sich auch dieses Kind nicht bewegt. Ich ging dann 3 Tage lang zu dieser Lourdesgrotte in Mühleim-Sichtigvor www.derdom.de/index.php?eID=tx_cms_sho…, wo ich sehr viele Rosenkränze gebetet habe.
Am vierten Tag kam die Nachricht, daß die vorherige wohl eine Fehldiagnose war. Und dieses Kind ist heute schon fast erwachsen.
Clarissa
Der Tempel war ein sehr großes Gebäudenkomplex. Kann es nicht sein, daß es mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Zugangsberechtigungen hatte? Dafür spricht: „ …nun war sie (Prophetin Hanna) eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.“ (Luk. 2,37)
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#52   Lycos   10:26:11 | Mittwoch, 23. September 2009
Sehen sie Frau Colonia,
sie müssen nicht alles glauben was sie so lesen!
;-)
Sie dürfen auch betend selber darüber nachdenken.
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#51   clarissa colonia   10:22:25 | Mittwoch, 23. September 2009
Kein Mensch muß müssen,
und ein Derwisch müßte?
Was müßt’ er denn?
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#50   Lycos   10:14:20 | Mittwoch, 23. September 2009
Sie müssen nur daran glauben,
dann stimmt auch alles was dort in einer deutschen Übersetzung steht.
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#49   clarissa colonia   10:10:47 | Mittwoch, 23. September 2009
Nun, leider nicht
in Hocharabisch …
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#48   Lycos   10:06:57 | Mittwoch, 23. September 2009
Haben sie auch
den Koran gelesen?
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#47   clarissa colonia   10:06:19 | Mittwoch, 23. September 2009
Nein, werter Wolf,
das wüßte ich!
Nur bin ich – scheint’s im Gegensatz zu manch anderem – des Lesens kundig …
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#46   Lycos   10:03:11 | Mittwoch, 23. September 2009
Und Frau Colonia
Woher wissen sie das? Waren sie damals dabei?
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#45   clarissa colonia   09:58:18 | Mittwoch, 23. September 2009
Was Seherinnen so alles sehen …
Nur leider wissen wir, daß Frauen zum jerusalemer Tempel nur Zutritt bis zur Schranke im Vorhof der Heiden hatten (vgl. Maier, Art. Tempel – III. Biblisch-theologisch, in: LThK 3. Aufl., Bd. 9, coll.1321-1329, hier: 1323).
Contra facta valent neque argumenta neque visiones!
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#44   Josef_G   09:42:53 | Mittwoch, 23. September 2009
Woher wissen wir, daß Maria im Tempel diente?
Seherin Maria Agreda beschriebt sehr ausführlich das Leben der Heiligen Jungfrau in ihrem Buch, „Die geheimnisvolle Stadt Gottes“. In diesem ist auch diese Periode des Lebens der Hl. Jungfau sehr ausführlich beschrieben.
Die Visionen von Maria Agreda gehörden in die Kategorie der Privatoffenbarungen, siehe die entsprechende katholische Lehre.
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#43   r.ruhrgebietler   07:41:58 | Mittwoch, 23. September 2009
clarissa colonia – haben Sie die bibel endlich begradigt?
clarissa colonia: Nur, leider, leider …gab es vom Regierungsantritt Herodes d. Gr. (ca. 37 v. Chr.) bis zur Zerstörung des Tempels (70 n. Chr.) keinen einzigen namens „Zacharias“.
Und, die fromme Legende, in welcher die Eltern die allerseligsten Jungfrau auf die unterste Stufe des Tempels gestellt hätten, scheitert darüber hinaus schon daran, daß Frauen, zu denen wohl auch die allerseligste Jungfrau und ihre Mutter zu rechnen wären, nur Zutritt zum äußeren Vorhof des Tempels hatten.
Auch ein Art Geschichte zu bewältigen – nicht gerade brilliant aber beachtlich! Bitte teilen Sie mir Ihre Quellenlage mit. Bin sehr daran interessiert mich fortzubilden! Ggfls. einscannen und mir zumailen! Herzlichen Dank!
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#42   St. Anton †   02:28:17 | Mittwoch, 23. September 2009
Gott und Wunder
Es freut mich, daß Gott uns Tag für Tag unser täglich Internet gibt, sogar solchen geisteskranken Spinnern wie unserer jungen Elijahu.
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#41   vonHerzmanovsky-Orlando   23:59:06 | Dienstag, 22. September 2009
@Elijahu
Du denkst auch immer nur in deinen Stereotypen. Wenn man das denken nennen will!
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#40   Elijahu †   23:56:16 | Dienstag, 22. September 2009
Geh sterben, Judas
Judas Berens. Internetstunde im Altersheim.
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#39   vonHerzmanovsky-Orlando   23:41:15 | Dienstag, 22. September 2009
@wolfgang e.
Ich kann dir sagen was das aussagte. Es sachte das aus, was alle Äüßerungen Bährens aussagen: Ich bin jescheit und alle anderen sind dumm.
Wennste dir da mal nicht irrst, Bährens!
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#38   wolfgang e.   23:12:23 | Dienstag, 22. September 2009
jubärens
Nicht alle sind joberens, wo jubärens drauf steht.
oder so ähnlich…
Aber was genau das jetzt aussagt, weiß ich auch nicht.
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#37   vonHerzmanovsky-Orlando   22:59:54 | Dienstag, 22. September 2009
@jobärens
Nicht alles sind Wunder, wo Wunder drauf steht.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
Ja z.B. das Wunder von der Marne, gewirkt vom „heiligen“ Oberstleutnant Hentsch.
Auf anderen Dingen steht das Wunder nicht drauf, wird vom neo=modernistischen Klerus auch aufs heftigste bestritten: Die Wandlung in der heiligen Messe. Und ist doch ein Wunder bei jeder heiligen Messe.
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#36   Jubärens   22:38:29 | Dienstag, 22. September 2009
Ein einfach denkender Wunderkritiker aus der Eifel
Jetzt mal konkret auf den Tisch, Herr Berens, was Sie an dem beschriebenen Lourdes-Wunder von Frl. Tombrock rumzumäkeln haben.
Sicherlich haben Sie auch Vorbehalte zu den Wundern Jesu Christi in der Bibel – z. B.?
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#35   Kraut   22:35:40 | Dienstag, 22. September 2009
Tales from the crypt: josef berens.
Die Forenmumie.
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#34   joberens   22:33:23 | Dienstag, 22. September 2009
Wunder
Nicht alles sind Wunder, wo Wunder drauf steht.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#33   Brandenburgis   20:44:03 | Dienstag, 22. September 2009
Ernst ist der Herbst
Ernst ist der Herbst,
und wenn die Blätter fallen
sinkt auch das Herz zu trübem Weh herab.
Still ist die Flur
und nach dem Süden wallen
die Sänger stumm wie nach dem Grab.
Bleich ist der Tag,
und blasse Nebel schleiern
die Sonne wie die Herzen ein.
Früh kommt die Nacht:
denn alle Kräfte feiern,
und tief verschlossen ruht das Sein.
Sanft wird der Mensch.
er sieht die Sonne sinken,
er ahnt des Lebens wie des Jahres Schluß.
Feucht wird das Aug’,
doch in der Träne Blinken
erströmt des Herzens seligster Erguß.
Klaus Groth
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#32   Stephanus   20:41:37 | Dienstag, 22. September 2009
zum Herbstanfang um 23Uhr18:
+
*
~
Es flammet das herrlichste Sonnengold
Es flammet das herrlichste Sonnengold
Im Westen – die Sonne geht unter –
Der grünende Teppich ist aufgerollt,
Er strotzet voll Blumen, voll bunter.
Ein Mensch in Gedanken im Schatten steht
Und fühlet im Herzen ein froh Gebet.
Er kehrte zurück aus dem Menschen-Gewühl
Der Städte – das Herz entzweit und zerrissen,
Verletzt und verwundet sein innigst Gefühl,
Gerettet allein sein Gewissen. –
Und kaum, daß er einsam drei Tage weilt –
Sein Herz, sein Gefühl sind plötzlich geheilt.
Friederike Kempner, 1903
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#31   gunther maria michel   19:32:29 | Dienstag, 22. September 2009
@Freinsberg,
wie Lycos schon andeutete: es steht auch nicht in der Bibel, dass die Christenheit Weihnachten am 25. Dezember feiern soll, und vieles andere auch nicht.
Zu Ihrer Kenntnisnahme:
Das Konzil von Trient über Schrift und Tradition www.theology.de/…riftundtradition.doc
Nicht einmal die Protestanten mit ihrem unbiblischen „Allein-die-Schrift“-Prinzip können auf Anleihen bei der Tradition verzichten.
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#30   rums   18:11:15 | Dienstag, 22. September 2009
Navon Korrektur!
Nicht 69 anerkannte Wunder durch die Kath. Kirche, es sind 65 Heilungen.
Es werden durch das Bureau Medical und das Comite’ Me’dical International geprüft. Bislang sind 65 Heilungen als mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht erklärbar bez. Durch eine kirchl. Kommission als Wunder anerkannt worden.
Wenn sie Arzt sind, können sie in den gen. Kommissionen mitarbeiten!
Feine Sache.
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#29   Damenschuh   18:07:46 | Dienstag, 22. September 2009
Falsche Erwartung
Was kann man auch von einer Einrichtung, die an Schwachsinnigkeiten wie „Wunder“ und „Blutverflüssigung“ glaubt, in puncto Humanität und Toleranz schon erwarten.
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#28   clarissa colonia   18:05:47 | Dienstag, 22. September 2009
Nur, leider, leider …
gab es vom Regierungsantritt Herodes d. Gr. (ca. 37 v. Chr.) bis zur Zerstörung des Tempels (70 n. Chr.) keinen einzigen namens „Zacharias“.
Und, die fromme Legende, in welcher die Eltern die allerseligsten Jungfrau auf die unterste Stufe des Tempels gestellt hätten, scheitert darüber hinaus schon daran, daß Frauen, zu denen wohl auch die allerseligste Jungfrau und ihre Mutter zu rechnen wären, nur Zutritt zum äußeren Vorhof des Tempels hatten.
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#27   rums   18:03:29 | Dienstag, 22. September 2009
Navon
Das sogenannte „Blutwunder“ mag ja für den ungebildeten Katholiken ein unerklärliches Wunder sein, für jeden anderen ist es die simple Ausnutzung einer thixotropen Flüssigkeit (de.wikipedia.org/wiki/Thixotropie), welche bei mechanischer Beanspruchung wie Rühren oder Schütteln vom festen in den flüssigen Zustand übergehen und anschließend wieder fest werden. (…)
Nein, …das ist ja Unglaublich und das seit 1389, naja, da gab’s Wiki noch nicht, aber alles klar. ;-)
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#26   Lycos   18:03:16 | Dienstag, 22. September 2009
Es gibt nunmal
unendlich viel mehr als das was in der hl. Schrift steht!
Es sind eigentlich sehr zu bemitleidende Christen die sich nur auf die hl. Schrift berufen.
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#25   Freinsberg   18:00:59 | Dienstag, 22. September 2009
gunter maria michel
Ich fragte nach einem biblischen Text, nicht nach apokryphen Überlieferungen!
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#24   Navon   17:57:28 | Dienstag, 22. September 2009
@ rums:
Das sogenannte „Blutwunder“ mag ja für den ungebildeten Katholiken ein unerklärliches Wunder sein, für jeden anderen ist es die simple Ausnutzung einer thixotropen Flüssigkeit (de.wikipedia.org/wiki/Thixotropie), welche bei mechanischer Beanspruchung wie Rühren oder Schütteln vom festen in den flüssigen Zustand übergehen und anschließend wieder fest werden. Das ist keine Neuheit und es gibt im Netz massenweise Beispiele, wie man aus einfachsten Substanzen, die es auch schon vor hunderten Jahren gab, diesen Effekt selbst herstellen kann.
(www.quarks.de/illusion2/04.htm)
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#23   Samurai   17:54:19 | Dienstag, 22. September 2009
@ Gunther M. Michel
Soso, im Jerusalemer Tempel diente Maria als Tempeljungfrau?
Und wie darf man sich das vorstellen, was tat sie dort?
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#22   Lycos   17:52:07 | Dienstag, 22. September 2009
Wer schon mal in Lourdes war
und gesehen hat wieviele kranke Menschen dort Kraft zum tragen ihrer Kreuze bekommen schätzt diesen Wallfahrtsort nicht nur wegen der Wunderheilungen.
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#21   Braut †   17:51:56 | Dienstag, 22. September 2009
Entschuldigung
aber von welchem Gott redet ihr überhaupt?
die Braut
als einfach denkende katholische Atheistin <3
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#20   gunther maria michel   17:51:49 | Dienstag, 22. September 2009
@freinsberg
Hier noch einmal der Link:
Einführung Mariens in den Tempel www.orthpedia.de/…php/Mariä_Einführung
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#19   rums   17:51:28 | Dienstag, 22. September 2009
Navon
In Anbetracht der großen Zahl von Pilgern (ich habe die Zahl von 6 Millionen jährlich gefunden), scheint mir 67 Heilungen eine eher tiefe Rate. Das dürfte auf jeden Fall unter dem zu erwartenden Placeboeffekt liegen.
Das ist Unsinn!
Es sind ca. 2000 Heilungen dokumentiert, die medizinisch nicht zu erklären sind.
69 Heilungen sind von der Kirche dokumentiert und als Wunder eingestuft.
Hier spiegelt sich die Sorgfalt der Kath. Kirche wieder. Dabei ist aber auch die Verbindung der zeichenhaften Wunder mit den sog. Glaubenswundern zu achten, die nur vom Glauben aufgenommen werden können.
Wer die zeichenhaften Wunder nicht annimmt, weil Gott angeblich nicht über die Natur hinausgehend wirken kann, der muss auch all die genannten Glaubenswunder leugnen und im Rationalismus landen.
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#18   Fridericius †   17:49:15 | Dienstag, 22. September 2009
ja, Navon…
Manche Leute brauch das, glauben zu können, dass es irgendwelche Plätze auf der Welt gibt, an denen Gott wirkt – mehr als an anderen Orten.
Ich halte das alles eher für eine großartige Geschäftsidee – nicht, dass ich nicht an Wunder glauben würde, das kann schon sein, dass es sowas gibt. Aber das Wunder geht dann auch Zuhause, falls Gott aus irgendeinem Grund meint, der oder diejenige solle noch etwas länger leben.
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#17   gunther maria michel   17:42:11 | Dienstag, 22. September 2009
@Freinsberg,
das wissen wir aus der katholischen Überlieferung, welche die Glaubensquelle neben der Heiligen Schrift ist.
Bis zur Liturgiereform gab es das Fest Einführung Mariens in den Tempel, oder Mariä Tempelgang. In der Liturgiereform hat man dieses Fest umbenannt in Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem:
www.erzabtei-beuron.de/…prium/November21.htm
Da die orthodoxe Kirche sich von rationalistischen Zweifeln an der Tradition weniger beeinflussen lässt als die römische Kirche, können Sie den Inhalt dieses Festes besser in diesem orthodoxen Artikel finden:
www.orthpedia.de/…php/Mariä_Einführung
@smallplayer:
Eine Übersicht über die sexuellen Sünden gemäß katholischer Moralllehre finden Sie hier:
karmelblume.wordpress.com/…den-der-unkeuschheit/
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#16   rums   17:42:08 | Dienstag, 22. September 2009
smallplayer
(…)Gibt es keine Wunder aus neurerer Zeit?
Genügendst!
Letzten Samstag in Neapel:
Januarius (Gennaro) war Bischof von Neapel (oder von Benevent), als die Verfolgung des Kaisers Diokletian ausbrach. Er soll mit mehreren anderen um 300 in Puteoli (Pozzuoli) enthauptet worden sein: Seine Reliquien befinden sich seit 1497 in Neapel. Über das berühmte „Blutwunder“ des Januarius gibt es Nachrichten seit dem Jahr 1389. Es kann heute noch beobachtet werden und besteht darin, dass das Blut des Heiligen wieder flüssig wird, wenn das Gefäß mit dem trockenen Blut in die Nähe des Kopfes gebracht wird. Über den Sinn dieses Vorgangs gibt es keine Klarheit.
Nur ein Beispiel von X^…
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#15   Navon   17:38:08 | Dienstag, 22. September 2009
Wunderheilingen in Lourdes
Die 67 ‘Wunder’ von ‘spontanen’ Heilungen nach einer Pilgerfahrt nach Lourdes. Ein paar Gedanken hierzu.
In Anbetracht der großen Zahl von Pilgern (ich habe die Zahl von 6 Millionen jährlich gefunden), scheint mir 67 Heilungen eine eher tiefe Rate. Das dürfte auf jeden Fall unter dem zu erwartenden Placeboeffekt liegen.
Fairerweise muss man erwähnen, dass die Katholische Kirche anscheinend nicht mehr von ‘Wundern’ spricht sondern von ‘unerklärlichen Heilungen’. Man könnte natürlich auch ins Feld führen, dass die Anzahl anerkannter ‘Wunder’ statistisch keinerlei Repräsentativität besitzen und die reale Zahl viel höher liegen müsste.
Nun gibt aber die Kirche auch an, dass in den letzten 120 Jahren 7000 ‘Heilungen’ gemeldet wurden, also etwas über 58 pro Jahr. Selbst wenn wir diese, auch vom Vatikan längst nicht alle als ‘unerklärlich’ bestätigte Heilungen als Grundlage nehmen, bleiben die Zahlen wenig überzeugend. Erhoffen nur 3.2% aller dieser Pilger sich Heilung von irgendwas, würde diese Zahl den sehr seltenen Spontanremissionen bei Krebs entsprechen (20 bis 30 auf 100,000 pro Jahr).
Gemäß der offiziellen Statistik gab es im Jahre 1999 in Frankreich auf 100,000 Einwohner 27.2 Todesfälle im Straßenverkehr. Die Statistik eins zu eins auf die Pilger übertragen, würde bedeuten, dass jährlich über 1,600 von ihnen auf der Pilgerfahrt in Frankreich im Straßenverkehr zu Tode kämen, also 28 mal mehr als eine ‘Heilung’ melden (es geht mir um die Vergleichsgröße, nicht um eine sta…
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#14   rums   17:37:19 | Dienstag, 22. September 2009
smallplayer: Die Glaubenslehren
(…)Die katholische Kirche sollte deutlich sagen, das sowohl Geschlechtsverkehr mit Tieren als auch mit Menschen gleichen Geschlechts Sünde ist, anstatt beides mißverständlich unter den Begriff der Sodomie zu packen.
Die Evidenz der Glaubenslehren der Kath. Kirche ist im folgenden nachzulesen, hier nur mal das Alte Testament
Lev 18,22:
Du darfst mit einem Mann keinen Umgang haben wie mit einer Frau. Es wäre eine Greueltat.
Lev 18,23:
Auch mit keinem Tier darfst du Umgang haben und dich verunreinigen. Eine Frau darf sich nicht einem Tier zum Umgang hingeben. Dies wäre eine Schandtat.
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#13   smallplayer   17:35:01 | Dienstag, 22. September 2009
Muß man
denn unbedingt auf ein Wunder zurückgreifen, dass sich vor fast hundert Jahren ereignet hat? der Artikel büßt dadurch an Überzeugungsjkraft ein. Gibt es keine Wunder aus neurerer Zeit?
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#12   Samurai   17:33:17 | Dienstag, 22. September 2009
@Freinsberg
Ich habe mich auch gewundert, denn in den bekannten kanonisierten Evangelien steht von Maria als Tempeljungfrau oder dergleichen- nichts!
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#11   Freinsberg   17:28:14 | Dienstag, 22. September 2009
gunther maria michel
>>Die heilige Jungfrau hat, als sie bis zu ihrer Verlobung mit dem hl. Josef Tempeljungfrau in Jerusalem war, Paramente gewebt und genäht.<<
Wo steht denn das? Im 3. Korintherbrief?
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#10   gunther maria michel   17:11:08 | Dienstag, 22. September 2009
Sodomie und Bestialität
Smallplayer, die katholische Morallehre tut das doch gar nicht, was Sie ihr vorwerfen. Sie differenziert sehr genau. Sex zwischen Gleichgeschlechtlichen ist Sodomie, Sex mit Tieren ist Bestialität.
Die von Ihnen gewünschte „Anpassung“ ist ja insofern erfolgt, als der neue Katechismus diese traditionellen Begriffe nicht mehr erwähnt.
Ich bezweifle allerdings, dass diese Anpassung gut ist.
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#9   smallplayer   17:06:15 | Dienstag, 22. September 2009
Die Glaubenslehren
der katholischen Lehre sind aber schwierig zu verstehen, wenn der katholische Sprachgebrauch von dem sonst üblichen abweicht. Die katholische Kirche sollte deutlich sagen, das sowohl Geschlechtsverkehr mit Tieren als auch mit Menschen gleichen Geschlechts Sünde ist, anstatt beides mißverständlich unter den Begriff der Sodomie zu packen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Samurai   17:04:47 | Dienstag, 22. September 2009
@gunsenum
Falls es interessiert:
[link]http://www.missionsschwestern-muenster.de[link]
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#7   gunther maria michel   16:58:40 | Dienstag, 22. September 2009
@smallplayer
es wird vielmehr Zeit, dass die Allgemeinheit die Gebote Gottes respektiert, die in der katholischen Morallehre gelehrt werden, und die Verwerflichkeit der widernatürlichen gleichgeschlechtlichen Unzucht, genannt Sodomie, anerkennt.
Erratum:
Nicht „Vorschriften“, sondern „Vorstellungen“ sollte es heißen in meinem letzten Beitrag.
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#6   smallplayer   16:54:25 | Dienstag, 22. September 2009
Es wird Zeit,
dass die katholische Morallehre den allgemeinen Sprachgebrauch respektiert und den Begriff der Sodomie auf den Geschlechtsverkehr mit Tieren beschränkt.
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#5   gunther maria michel   16:44:47 | Dienstag, 22. September 2009
@Gunsenum, 1. Terminologie; 2. Paramente
1. Zur richtigen Terminologie:
Widernatürliche Unzucht mit Gleichgeschlechtlichen wird in der katholischen Morallehre Sodomie genannt, widernatürlicher Sex mit Tieren Bestialität.
2. Was die Beziehung Gottes und der hl. Jungfrau u. Gottesmutter Maria zu den Paramenten betrifft, haben Sie unzulängliche Vorschriften.
Gott selbst hat die Kleider, ihre Materialien und Schnitte im Alten Testament angeordnet, ebenso die Architektur und kostbare Ausstattung des Tempels. Sein menschgewordener Sohn Jesus Christus hat diese Anordnungen nicht abgeschafft. Die Apostel und ihre Nachfolger haben als das Neue Israel ebenfalls besondere Paramente für den Kult benutzt, wie in allen apostolischen Kirchen aus ältester Zeit überliefert ist.
Die heilige Jungfrau hat, als sie bis zu ihrer Verlobung mit dem hl. Josef Tempeljungfrau in Jerusalem war, Paramente gewebt und genäht.
Im Kult wird Gott dem Allerhöchsten das Höchste und Kostbarste aus seiner Schöpfung dargebracht. Dazu gehören auch kostbare und kunstvolle Materialien.
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#4   Gunsenum   16:33:57 | Dienstag, 22. September 2009
@gumamichel Mir egal!
Manipelchen, spitzendeckchen, Brokatstoffe, etc. juckten die Jungfrau von LOurdes NICHT! Und Gott auch nicht!
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#3   gunther maria michel   16:29:46 | Dienstag, 22. September 2009
@Gunsenum,
es gibt keine „Brokatalben“.
Alben sind traditionell aus reinem Leinen.
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#2   smallplayer   16:11:17 | Dienstag, 22. September 2009
Der Artikel
beweist, dass die Ärzte in Paderborn Anfang des 20 Jahrhunderts nichts konnten. Das ist kein Wunder, denn schließlich handelt es sich bei Ostwestfalen ebenfalls um Westfalen
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#1   Gunsenum   15:59:14 | Dienstag, 22. September 2009
das ist doch eine schöne Episode!
Bravo! ALlein auf Gott vertrauen wir. da brauchen wir keine Manipelchen oder Brokatalben… die gute Schwester zeigt uns durch ihre Vita, dass allein der Glaube hilft, rettet und heilt!
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