Dem Kardinal von Paris ist aufgefallen, daß die mit der neuen Messe abgefallenen Katholiken nach dem Motu Proprio nicht schlagartig wieder zurückgekommen sind.
Der Erzbischof von Paris, André Kardinal Vingt-Trois.
(kreuz.net, Paris) Es hat nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ keinen massiven Ansturm – „Tsunami“ –
auf die Alten Messen gegeben.
Das erklärte der neokonservative Erzbischof von Paris, André Kardinal
Vingt-Trois, am Donnerstag vor Journalisten nach Angaben der katholische Tageszeitung ‘La Croix’.
Kardinal
Vingt-Trois war in der Vergangenheit der Alten Messe gegenüber sehr reserviert.
Ausdrücklich leugnete
er den massiven Anstieg der Nachfrage nach der Alten Messe. Es seien nur „hier und da“ entsprechende Regelungen
getroffen worden.
Insgesamt hätte sich die religiöse „Praxis der französischen Katholiken“ kaum geändert –
so der Kardinal, der damit nur das massenhafte Fernbleiben von der Kirche meinen kann.
Kardinal torpediert
Versöhnung
Die Versöhnungsgespräche mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. betrachtet Kardinal Vingt-Trois
schon bevor sie überhaupt begonnen haben skeptisch.
Für eine Einigung brauche es per Definition zwei –
suhlt der Kirchenfürst im Pessimismus.
Die Piusbruderschaft habe die angebliche Vorbedingung des Papstes,
eine „Anerkennung“ des Zweiten Vatikanischen Pastoralkonzils, nicht erfüllt.
Der Kardinal sieht neben
der Liturgie weitere Unterschiede mit der Piusbruderschaft – und damit auch mit der Kirche der letzten
beiden Jahrtausende.
Das Zweite Vatikanum bezeichnete der Kardinal als „ein konstitutives Element des
Lebens der Kirche“.
In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts habe man gedacht, es genüge, das Konzil
umzusetzen. Jetzt zeige sich, daß das allein nicht ausreicht.
Die Katholiken sollten die – langatmigen
zweideutigen und teilweise völlig den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verhafteten – Texte des Pastoralkonzils
verinnerlichen.
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27 Lesermeinungen
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Liebe, nicht Hass Zitat einer Lesermeinung: sapientia: „Kommunionskandal“ Haben die SchreiberInnen und
LeserInnen dieses Forums nichts Sinnvolleres zu tun, als in einer primitiven, respektlosen Sprache, die
für ihr intellektuelles „Niveau“ spricht, Mitchristen zu diffamieren? Von den ersten Christen sagte Tertuliian :
„Seht, wie sie einander lieben“ – und hier und heute??? Ich kann mich dem nur anschließen. Es ist erbärmlich,
ja beängstigend, in welchem Stil und mit welcher Wortwahl hier bei kreuz.net Artikel geschrieben werden.
Habe ich die Botschaft Jesu falsch verstanden? Verkündete er nicht, dass man seinen Mitmenschen nicht
hassen darf, sondern ihn lieben soll? Auch wenn er eine andere Meinung hat. Jesus weist die zurecht, die
seine Botschaft nicht teilen, aber er hasst nicht! Wenn ich die Artikel hier lese, dann schlägt mir in
den meisten der pure Hass entgegen und ich denke mir: Gott sei Dank, ich lebe in einer Zeit, in der es
hoffentlich nicht mehr möglich ist, dass solche Leute wie die Artikelschreiber das gesellschaftliche
Leben bestimmen; ich fürchte, dann würden wieder die Scheiterhaufen brennen. Ich hoffe und bete, dass
irgendwann auch bei diesen Menschen die Botschaft Jesu Christi ankommt und sie ihren Hass und ihre Ängstlichkeit
überwinden können.
#27 MartinBieger 23:54:11 | Samstag, 19. September 2009
@Wassers Da ich einigermassen gut verdiene in meinem Job kann ich mir Kondome und Spenden für wohltätige
zwecke leisten. Ich muss deswegen nicht anfangen keusch zu werden.
#26 Antipacelli † 21:31:00 | Samstag, 19. September 2009
@Bernd-Jupp: Ich kann Sie in Ihrer Kritik an den kreuz.net-Schreiberlingen nur unterstützen! Das gleiche
gilt aber für den Pariser Scheinbischof namens „23“! Der nicht ganz auf den Kopf gefallene Leser wundert
sich in der Tat, a) dass ein so junger Scheinbischof (er dürfte kaum 60 sein) die Verhältnisse von vor
40 Jahren, insbesondere aber die Zahl der „mit der neuen Messe abgefallenen (und dann wieder zurückgekommenen)
Katholiken“ so gut kennen soll, b) warum er, wie der kreuz.net-Schreiberling, seine Behauptung nicht mit
Zahlen belegt. Im Übrigen: Der Besuch der alten Messe schützt noch lange nicht vor Apostasie. Wer den
Häretiker, Apostaten und bekennenden Halacha-Judaisten Joseph Ratzinger für einen katholischen Bischof
oder gar für den Vicarius Christi hält, verbleibt auch nach seiner evtl. „Rückkehr“ zur alten Messe
in der Apostasie! o^/
Wassers Warum bin ich ein übler Demagoge. Bitte mal keine Schlagwörter sondern eine fundierte Begründung.
Sollte ich wirklich Unrecht haben so würde ich mich selbstverständlich entschuldigen.
#24 Bernd-Jupp 01:48:50 | Samstag, 19. September 2009
So ein Schwachsinn… Jetzt bin ich mal gespannt, ob dieser Beitrag öffentlich gemacht wird, nachdem
die letzten Beiträge von mir immer gelöscht wurden – obwohl nicht unflätig und beleidigend geschrieben,
sondern nur mit Tatsachen behaftet gewesen. Kreuz.net schreibt: Ausdrücklich leugnete er den massiven
Anstieg der Nachfrage nach der Alten Messe. Liebe mit anscheinender Blindheit geschlagene +net Schreiber –
bitte belegt doch eine solche Aussage mit Zahlen. Schließlich wollt ihr das von uns – die wir nicht Eurer
Meinung sind – auch immer haben. Ihr behauptet immer ins Blaue hinein – ohne jegliche fundamentale Belegung.
Also: Entweder Fakten bringen oder den Schnabel halten!!
smallplayer ich habe nun einige Ihrer Beiträge gelesen, aber jeder tut weh. Ihr Glaube ist total vernebelt.
Ohne fremde Hilfe kommen Sie da nicht mehr heraus, Sie sind ein Opfer der heutigen geistigen Umnachtung.
Das Sie so denken und handelt, dafür tragen andere die Verantwortung. Sie haben aber genug Intellekt
bekommen ,um richtige Glaubenswahrheiten zu erfassen, und hier für tragen Sie Verantwortung.
#22 Siegfried 22:08:54 | Freitag, 18. September 2009
joberens ist von den Toten erstanden -olle das gibt es nicht, ein einfacher und zum Denken etwas behinderter
Mensch und nach seiner Behauptung „Katholik“ betritt die Bühne des Lebens. Nach einigen Monaten im Koma
spricht er wieder seine Unkenntnisse. Er hat bis heute noch nicht verstanden, als mit Gewalt der NOM eingeführt
wurde, haben die Gläubigen die Kirche verlassen, Priester haben sich laisieren lassen und die Priesteramtskandidaten
haben die Seminare verlassen. Anfang 1970 sind in manchen Landkreisen in einer Woche 5 Priester gegangen.
joberens reise durch Deutschland schau in den Pfarrarchiven nach und mache Dich sachkundig. Erst dann
rede, aber halte den Mund solange Du nicht gefragt bist. Man glaubte j. ist verschwunden, nun ist wieder
zum Entsetzen der Menschen hier.
#20 wassers 21:36:11 | Freitag, 18. September 2009
Bieger: Was sind Sie bereit… zu spenden für die Enthaltsamkeit in puncto Sexualität – u. U. erspartes
Geld für Kondome – für die notleidenen Menschen, die durch Sozilatafeln ihr Essen bekommen?
#18 joberens 21:13:24 | Freitag, 18. September 2009
Bitte lieber nicht Mit der „Hocus-pocus-messe“ vertreibt man auch noch die Letzten Gottesdienstbesucher
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#10 MartinBieger 18:45:39 | Freitag, 18. September 2009
@wassers Ich dachte da mehr an spenden wie zum Beispiel die Tafeln wie sie in jeder Grosstadt leider zu
finden ist. Darüber liest man hier nie etwas.Das es Menschen gibt die sich nicht eineml mehr eine Mahlzeit
für sich und ihre Familien leisten können. Aber dann das Geld lieber den Teppich und Brokatfreaks in
den Allerwertesten schiben.
Bieger oder zum Kondomkauf für sozial schwache Schwule, damit die Infizierung nicht so schnell vorgeht!
Ja, Sie sind schon ein aufrecht denkender Konzilsbruder, von Katholizismus keine Spur mehr!
#7 MartinBieger 18:33:30 | Freitag, 18. September 2009
Kaum zu Glauben Das es Menschen gibt die diesen Fundamentalisten auch noch Geld spenden.Es gibt doch genügend
wohltätige Projekte wo das Geld besser angelegt wäre. Oder es sich besser aufs Sparbuch legen.
Ludwig – sozialer Einsatz der „Tradis“! Sie sind ein übler Demagoge. Die Priesterbruderschaft St. Pius
X lebt von Spenden, die sie zunächst da einsetzt, wo der Glaube wieder belebt wird: in den Prioraten
und Kapellen, die dort liegen, wo man den Bodengrund oder vorhandene Immobilien kaufen konnte. Dann errichtete
man Schulen, um eine katholische Schulausbildung zu sichern ansgesichts der Zustände an staatlichen Schulen.
Des weiteren wurde ein Altersheim errichtet. Für Krankenhäuser benötigten Sie die finanziellen Mittel
und die Aufnahme in den Krankenhausplan der jeweiligen Bundesländer. Dieses erfordert nachgewiesenen
Bedarf, denn von Privatpatienten kann man nicht leben, die Unterstützer der Piusbruderschaft sind Menschen
mit Durchschnittseinkünften oder weniger. Bevor Sie posten, denken Sie, verleumden können Sie dann immer
noch. Das macht die Konzilsgemeinschaft (Amtskirche)ansonsten zur Genüge.
#5 Antipacelli † 18:11:38 | Freitag, 18. September 2009
Als wären 40 Jahre nichts!!! Wie kann man nur ein Ereignis vor nunmehr 40 Jahren mit einem dieses – ja
nur teilweise, um nicht zu sagen scheinbar – wieder rückgäng machendes Ereignis in seinen Wirkungen
auf die damals deswegen aus- und heute evtl. in die Konzilssekte „wieder“ Eingetreten vergleichen? Die
50-jährigen von damals sind heute scheintot, die 50-jährigen von heute waren damals noch Kinder…!
Wenn hier ein Vergleich Sinn machen soll, wird man eher die Zahl der praktizierenden Katholiken im Jahre
1965 mit denjenigen der Jahre 1975 oder 1980 vergleichen. Bereits da sind ja erhebliche Unterschiede festzustellen!
o^/
Piusbruderschaft Die römische Kirche ist auf die Piusse genau so angewiesen wie ein Kranker auf einen
eitrigen Appendix. Was macht denn die Piusbruderschaft ausser Streit, Rechthaberei und bodenlose Arroganz.
Sehen wir uns doch einmal die Lage ihrer Priorate und Kapellen an. Alles in gediegenen und konservativen
Gegenden. Wo sind denn die Brüder in armen Gegenende? Nirgens? Wo betreiben Sie denn Seelsorge in Problemgegenden?
Wo kümmern sie sich um die Leidenden, Ausgestossenen, Randgruppen? Wo sind sie bei der Aidsseelsorge,
bei den Gefangenen, den Flüchtlingen, den Leidenden, den in Krankenhäuser sich befindlichen? Nirgens
und warum? da gibst nichts abzustauben. Die Herren müssen da lieber ihren Gipskragen stärken, den Maipel
aufbügeln oder über die Känge der Cappa magna sich streiten. Das „Drecksgeschäft überläßt man daher
gerne der sogenannten Amtskirche. Denn die Piusse sind so heilig und so gerecht, wie könnten die dann
mit solchen Menschen Gemeinschaft pflegen? Übrigens ist auch die Armenspeisung nicht ihre Stärke. Man
verweist da sehr gerne auf die staatlichen Stellen. Da lobe ich mir aber die Franziskaner, Kapuziner,
Bedidiktiner und auch die orthodoxen Klöster. Daher sind dies alles Heuchler und Scheinheilige. Ferner
sollte ich auch die Kirche fragen seit wann der Schwanz mit dem Hund wedelt.
Kardinal 23 Insgesamt hätte sich die religiöse „Praxis der französischen Katholiken“ kaum geändert –
so der Kardinal, der damit nur das massenhafte Fernbleiben von der Kirche meinen kann. Da kann man nur
sagen: Wo nichts mehr ist, da kann so schnell auch nichts mehr werden. In Frankreich ist die Ruinierung
der Kirche noch weiter fortgeschritten, als in deutschen Landen. Was hier den offenen Verfall noch etwas
verzögert, sind die Kirchensteuern. Wenn die erst einmal fallen, haben wir auch hier ganz schnell – französische
Zustände.
Recht der Mann Daraus folgt, die Gespräche der Priesterbruderschaft St. Pius X mit „Rom“ führen in den
völligen Glaubensabfallund in die Umformung der Kirche Roms mit einem katholischen „Miniflügel“ und
den konziliaren Christen/Apostaten/Häretikern als ständig schrumpfendem Mehrheitsflügel und Benedikt
fliegt als Taube darüber und wackelt mit den Flügen: Absturz vorprogrammiert. Die treffende Bezeichnung
möge sich jeder aussuchen.