Medjugorje
Einem Seher von Medjugorje ist der Papst erschienen
Die Erscheinung ereignete sich in einer Kirche in den USA. Sie dauerte acht Minuten. Der verstorbene Papst befand sich an der Seite der Muttergottes.
(kreuz.net, Medjugorje) Einer der Seher von Medjugorie, Ivan Dragicevic (39), hat bekanntgegeben, daß er während einer seiner täglichen Erscheinungen der Muttergottes auch den kürzlich verstorbenen Papst Johannes Paul II. gesehen habe. Das berichtete die gestrige Ausgabe der in Split erscheinenden kroatischen Tageszeitung Slobodna Dalmacija („Freies Dalmatien“).

Der spektakuläre Auftritt soll sich in einer nicht näher bezeichneten Kirche im US-Bundesstaat New Hampshire ereignet haben. New Hampshire befindet sich im Nordosten der USA.

Ivan Dragicevic ist einer der Seher, der angeblich seit über 20 Jahren täglich die Muttergottes sieht. 1994 hat er die ehemalige Miss Massachusetts, Loreen Murphey, geheiratet. Das Paar hat vier Kinder und lebt teilweise in Boston an der US-amerikanischen Ostküste und teilweise in Medjugorje. Boston befindet sich in der Nähe von New Hampshire.

Die Muttergottes kam in der besagten Erscheinung zunächst alleine. Nach einem kurzen Gebet mit ihr zeigte sich auf der linken Seite der Heilige Vater, etwas unterhalb der Muttergottes. Johannes Paul II. habe jung ausgesehen und gelächelt. Nach Aussagen Dragicevic soll er mit einem weißen Gewand und einem goldenen Gürtel bekleidet gewesen sein.

Nähere Details über die Schau des am am vergangen Samstag verstorbenen Papstes wollte er nicht erteilen: „Darüber habe ich zur Zeit nichts hinzuzufügen“, so der Seher Ivan.
      
9 Lesermeinungen
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#9   freddie   20:47:49 | Donnerstag, 20. April 2006
An Ivan
Ist die „Gospa“ nicht genug? Nun auch der Heilige Papst noch dazu?
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#8   Ulrich Müller   15:03:49 | Samstag, 9. April 2005
@Botschaft an Ivan = fraglich auf Kath.net !
Interessanterweise titelt „Kath.net“ die Überschrift zur Botschaft an Iwan ( heute 11.15 Uhr ) mit einem Fragezeichen.
Erschien Johannes Paul II. dem Seher Ivan aus Medjugorje?
Es scheint, dass selbst die mit Medjugorje sympathisierenden „Kath.Netter“ ein wenig skeptisch zu sein scheinen, über das, was da so alles aus Medjugorje und Seherumfeld zum Besten gegeben wird.
Wäre m. E. sehr wünschenswert, wenn eine ansonsten gute Informationsseite die Kehrtwendung vollzieht und hier auf eine gesunde Distanz zu M. geht. Dieses Fragezeichen ist ein lobenswerter Anfang.
mfg
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#7   Marcel   12:46:24 | Samstag, 9. April 2005
Kleine Korrektur der URL
Die Bezeichnung Betrug für eingebildete Botschaften in Medjugorje ist noch sehr zurückhaltend formuliert. Das hat überhaupt nichts mit Bekehrungen zu tun, die es schließlich auch im Schützengraben von Kriegen gibt.
Aber Paul Mayer hat zu dem Thema eigentlich alles gesagt. Vielen dank für diese weisen Worte!
Auch danke für den URL zur WWW-Seite von „Theologisches“; kannte ich noch nicht. Nur den Herrn Berger, dessen Arbeiten ich sehr schätze.
Übrigens geht der URL nach wie vor nicht, denn bei WWW-Serv(ier)ern ist die Groß- und Kleinschreibung wichtig. Der URL auf das aktuelle Heft müßte demnach so lauten: www.theologisches.net/THEO3-05.pdf
(Man kann auch auf die normale WWW-Seite gehen, dann den Verweis „Aktuelles Heft“ auswählen und dann ganz unten das PDF herunterladen.)
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#6   Paul Mayer   12:14:04 | Samstag, 9. April 2005
Der fehlende Link zu „Theologisches“
Hier ist er:
Marienerscheinungen („Theologisches“) www.theologisches.net/theo0205.pdf
Man lernt ja dazu…
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#5   1+1=7   09:57:35 | Samstag, 9. April 2005
Stimmt, Paul Mayer, stimmt alles.
Wie sag ichs dem Kinde?
Den zarten Trieb eines Hoffenden;
Den Glauben eines Kindes;
Die Theologie der Volksfrömmigkeit,
sind trotzdem Tatsachen die behutsam behandelt werden mögen, während anderortens gespart wird mit der Klarheit und dem Mut dem Feind ins Gesicht zu spucken.
Lauheit, Abtreibung, Ehebruch, Homophilie, Kinderschändung, Greuel am und um den Altar.
Da heisst es Gas geben meine Freunde!
Bitten wir um ein starkes Herz und kämpfen wie es unserem Stand gebührt. Am Arbeitsplatz, in unserem Heim, auf den Gassen und wo wir auch sind.
Prüfen wir unseren Mut nicht an jenen die zu schwach sind.
Klartext im spezifischen Fall: „Lade den Pilgern nicht zuviel auf. Geh zu den Verantwortlichen und fordere Rechenschaft.“
Ein heute milder
7er
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#4   Paul Mayer   09:41:08 | Samstag, 9. April 2005
Die Früchte einer Erscheinung sind niemals primär,
sondern sekundär. Zuerst muß die Authentizität der Erscheinungen geprüft werden. Sind die Erscheinungen nämlich nicht echt, können dort vor Ort dennoch Früchte – unabhängig von den falschen „Erscheinungen“ – geschehen.
Wenn die Leute beten und die Sakramente in Anspruch nehmen, kann die göttliche Gnade auch dann wirken, wenn sie sich im Adressaten Ihres Gebetes (z.B. Maria von der falschen „Erscheinung“) irren. Bekanntlich steigen alle Gebete zum einen und dreifaltigen auf, auch wenn z.B. Fürbitten an nicht anerkannte Selige und Heilige gerichtet werden, ja sogar dann, wenn die verstorbene Person gar nicht selig- oder heiliggesprochen werden könnte.
Die von Christus eingesetzten Sakramente haben über die Vermittlung der Hl. Kirche die ihnen innewohnede Gnade, die durch den Hl. Geist gegeben wird. Im Falle Medjugorjes wird immer nur über die positiven Früchte gesprochen (die noch dazu häufig falsch zugeordnet werden), die negativen Früchte werden von den Propagandisten ignoriert oder geleugnet.
Auch durch noch so viele Früchte wird aus einer falschen „Erscheinung“ keine echte. Hinweis auf eine Ausgabe von „Theologisches“: [link]www.theologisches.net/…f[link]Theologisches über Marienerscheinungen[link]
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#3   1+1=7   09:08:42 | Samstag, 9. April 2005
Es sind sehr viele, die
sich in Medjugorje bekehrt haben. Nicht zu Halbwahrheiten oder zu Sekten. Sondern viele sind heimgekehrt in den Schoss der Hl. Mutter Kirche zurück unter den Mantelsaum der Mutter Gottes.
Es gibt genug Plätze, Stätten und Orte über die wir uns das Maul zerreissen können und sollen.
Das betrifft auch andere Marienerscheinungsorte!
An den Früchten erkennt man den Baum nicht an der theologischen Bildung oder an der Wahl der Universität.
Schwindler hin oder her; Es gibt Früchte.
Falsche Lehren und dazupassende Proheten können keine Frucht bringen.
Also müssen zwischen dem Rummel auch Bitte um Vergebung der Sünden, Hoffnung augf eine würdigere Zukunft, Taufen im Namen unseres dreifaltigen Gottes,
Abertonnen von Gebeten für die Betenden selbst aber auch für mich, für dich, und den Rest der Welt.
Da fällt das bisschen Neonlicht einelner Schwindler nicht ins Gewicht, denn Gott schreibt auch auf extrem verzerrten Zeilen, aufs äusserste gerade.
@Marcel: Betrug ist ein sehr, sehr hartes Wort.
Kannst du das verantworten vor denjenigen, die dort einen Weg zu Gott, über Maria, in der Kirche gefunden haben?
Sei vorsichtig dass die Peitsche nicht auf den falschen Rücken niederknallt, sonst triffst du am Ende noch Christus selbst. :)
mfg
7er
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#2   Marcel   08:04:13 | Samstag, 9. April 2005
Medjugorje, der große Betrug
Gewichtige Stimmen der katholischen Welt sprechen dafür, daß dieser angebliche Erscheinungsort mit seinen mehreren zehntausend (!) „Botschaften“ purer Betrug ist. Darunter auch sehr viele große Marienverehrer; an einem gebrochenen Verhältnis zur allerseligsten Jungfrau liegt die Ablehnung also definitiv nicht (im Gegenteil).
Es ist auch kein Zufall, daß Medjugorje aufs engste mit den angeblichen Botschaften von Amsterdam verknüpft ist („Frau aller Völker… ‘einst’ Maria“), die zwar im Gegensatz zu Medjugorje vom gutgläubigen Ortsbischof lokal anerkannt sind, aber das bedeutet in diesen wirren Zeiten der großen Kirchenkrise nichts.
Ich selber muß zugeben, einige Jahre lang ein Medjugorje-Jünger gewesen zu sein, und kenne ich mich daher mit der Materie ungefähr aus. Alle meine Medjugorje-Bekannten sind gleichzeitig große Amsterdam-Anhänger und umgekehrt. Ich halte beides für unecht und vollkommen inkompatibel mit z.B. echten anerkannten Erscheinungsorten wie Fatima (freilich lernte ich Fatima erst _nach_ Medjugorje kennen!).
Die diversen „charismatischen“ Bewegungen, wie z.B. die quasi-protestantische Halbsekte „Gemeinschaft Emmanuelle“, die sich Medjugorjes bemächtigt haben, tragen dazu bei, daß Medjugorje bei genauer Betrachtung (nicht bei oberflächlicher!) in einem sehr schlechten Lichte „erscheint“.
Von dieser neuen Meldung hier halte ich daher sehr wenig.
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#1   Konrad   07:59:06 | Samstag, 9. April 2005
Vision
Lohnt es wirklich, diese Mitteilung eines Wichtigtuers aus dem Balkan weiterzugeben? Hat das etwas mit „katholischen Nachrichten“ zu tun?
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Weiterlesen:
MedjugorjeWieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje? MedjugorjeDie Frau mit dem blutigen Nastuch und das herunterfallende Christkind
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