Der „Kollege von Milingo“ hat wieder einmal den Bogen überspannt. Jetzt wächst das weltweite Entsetzen in den katholischen Internetforen. Der Vatikan ist informiert.
(kreuz.net, Wien) Am 3. September verbot Christoph Kardinal Schönborn von Wien dem Salzburger Weihbischof
Andreas Laun, an einer großen Demonstration gegen die Skandal-Ehrung eines Wiener Kinderschlachthofs
teilzunehmen.
Jetzt wird der Vorfall international diskutiert.
Die US-Webseite ‘Remnant.com’ meinte
dazu: „Kardinal Schönborn schlägt wieder zu.“
Die bekannte Lebensrechtsseite ‘LifeSiteNews’ verlinkt
unkommentiert auf einen englischsprachigen Bericht der katholischen Video-Webseite ‘gloria.tv’.
Die große
katholische US-Nachrichtenseite ‘Catholic Culture’ berichtete am Freitag über die Behinderung der Lebensrechtler
durch den Kardinal.
Ein Jahr Kloster für den Kollegen von Milingo
Mit großer Empörung äußert sich
die katholische Basis international auf zahlreichen katholischen Diskussions-Webseiten.
Im Portal ‘catholicforum.fisheaters.com’
bemerkt der User ‘Unum Sint’, daß Kardinal Schönborn einer der Äpfel ist, die sehr weit vom Baum des
Papstes weggefallen sind.
‘Baskerville’ betrachtet den Kardinal als „einen der größten Scherze der
Kirche“. Er solle „den Mund halten“ und eine seiner Luftballon-Messen besuchen.
Der User ‘Glgas’ befürchtet,
daß Kardinal Schönborn Papst werden könnte.
‘Devotedknuckles’ betet aus diesem Grund sogar dafür,
daß Kardinal Schönborn schon bald seinem Schöpfer begegne.
‘Matusleo’ gibt Entwarnung: „Warum sollte
einer der anderen Kardinäle diesen Mann unterstützen, der seine Zeit damit zu verbringen scheint, die
wirkliche katholische Erneuerung zu unterminieren“.
Keine Seminaristen nach Wien schicken
Im US-Forum
‘Angelqueen’ ärgert sich ‘secretman’ über den Kardinal: „Nein zur Lebensrechtsdemonstration. Okay zur
Medjugorje- »Seherin«.“
‘Tom’ bemerkt: „Er ist dabei, das Spiel zu verlieren – oder er hat es schon
verloren.“
‘Petertherock’ möchte, daß der Kardinal zum Rücktritt gedrängt wird.
Auf der bekannten
Seite ‘Cathcon.blogspot.com’ kommentierte der User ‘On the side oft he angels’ traurig und knapp: „Jesus
weinte.“
Das Forum ‘lesfemmes-thetruth.blogspot.com’ startete einen Gebetsaufruf für den Kirchenfürsten,
„der den Glauben untergräbt“.
Die Seite ‘totustuusegosum2000.blogspot.com’, weiß, daß koreanische
Seminaristen in Wien ihre Ausbildung absolvieren. Das müsse aufhören:
„Es ist eine komplette Verschwendung
von Zeit und menschlichem Intellekt, koreanische Seminaristen und Priester zum Studium an Orte zu schicken,
wo die Kirche von innen zusammenfällt.“
Skandal verbreitet sich im Schneeballsystem
Der Vorfall wird
auch auf polnischen und rumänischen Foren diskutiert.
Auf ‘fronda.pl’ bedauert der Leser ‘Sodalitium
Pianum’, daß Kardinal Schönborn den österreichischen Lebensrechtlern seine Unterstützung versagt.
Das rumänische ‘Forum Catolic’ diskutiert über Kardinal Schönborn unter der Rubrik „De facto Schismatiker“.
Leser ‘Fortunatus’ bezeichnet Kardinal Schönborn als „Säule des Modernismus“ und als „Kollege von Milingo“.
Ein Jahr in einem Kloster könne für so eine gequälte Seele Wunder bewirken.
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73 Lesermeinungen
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ungustiös ein paar irrelevante Meinungen von ungustiösen usern aus irgendwelchen Foren hier anzuführen
um gegen unseren Erzbischof Stimmung zu machen ist nicht mehr als „sehr peinlich“.
#73 Braut † 16:49:03 | Dienstag, 22. September 2009
Carl. Das wahre Problem sind die Sünden, mit denen wir Gott b(e)leidigen! Welchen Gott? Wenn ich die
jetzt alle aufzähle, werde ich nie fertig. Allein schon wir Germanen… Hunderte… Ägypter… Tausende…
Man kann es nicht jedem Gott recht machen! Fertig aus.
Das wahre Problem sind die Sünden, mit denen wir Gott bleidigen! @ Phineas: Elijahu: „Was ist wohl besser?
Die Juden auszurotten, oder sich als Christ von den jüdischen Kommunisten nach einer Revolution an die
Wand stellen zu lassen? Damals ging es für uns Christen um alles oder nichts, wir Katholiken sollten
Hitler dankbar sein.“ Wo er recht hat, hat er recht! Als Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus sind
wir aufgerufen, die Feinde der Kirche Christi zu bekehren, nicht sie auszurotten. Natürlich ist der bewaffnete
Kampf gegen Angreifer (Reconquista Spaniens, Kreuzzüge, Lepanto, Wien, uvm.) ein legitimes Mittel der
katholischen Reiche. Das ist aber nicht ausrotten. Doch der Hauptkampf ist ein geistiger. Der Hauptfeind
sind wir selber. Wir Katholiken sind gegen das nachchristliche Judentum wegen seiner Gegnerschaft zu Jesus
Christus, dem Messias. Doch schlimmer als die untreuen Juden, als die Un- und Irr-Gläubigen, ist die
Untreue der Nachfolger Christi: angefangen mit Judas. Jeder sündende Katholik wird zum Judas. Wir Sünder
sind das Hauptproblem, nicht die Un- und Irr-Gläubigen. Wir müssen zuerst uns bekehren, dann diese.
Die Stärke der Feinde der Kirche speist sich aus der Glaubensschwäche der Katholiken. Es ist unklar,
was Elijahus bezweckt. Laufend übertreibt er Richtiges so maßlos, daß er es schließlich diskreditiert.
Sei es die Kirche, die Ablehnung des Judentums, der gebotene Revisionismus gegen die Geschichtslügen
wie „Holocaust“-Lüge, etc. Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!
Nun, werter Begierdekatholik, mein Angebot, mich zu widerlegen, gilt Ihnen uneingeschränkt. So Sie es
können, tun Sie’s doch auch, denn an larmoyantem Gefasel herrscht hier, weiß Gott, kein solcher Mangel,
als daß es des Ihren auch noch bedürfte.
Schon wieder, werter Begierdekatholik, laufen Sie ins Leere (ist das Ihr Hobby, so gut, wie Sie das machen?).
Kein einziges Urteil habe ich gefällt – geschweige denn über den Weihbischof in Salzburg, zu dessen
Koterie Sie zu zählen scheinen; sollte ich es doch getan haben, steht es Ihnen frei, mir das nachzuweisen.
Ich habe (das, glaube ich, schrieb ich aber schon einmal) lediglich hier berichtete Sachverhalte referiert
und dazu Fragen gestellt. Für die Antworten, die Sie sich offensichtlich selbst auf diese Fragen zu geben
genötigt sahen, kann ich nichts; ja mehr noch: Ich vermag noch nicht einmal zu ahnen, welche Antworten
Sie sich gaben, da sich Sich dazu ja auszuschweigen beliebten. Falls Ihnen Ihre eigenen (ungeäußerten)
Antworten auf meine Fragen nicht gefallen haben sollten, dürfte das ebenfalls deutlich mehr Ihr als mein
Problem sein, denn welche Antworten ich auf meine Fragen zu geben geneigt sein könnte, muß für Sie
leider reine Spekulation im Irrealis sein (und bleiben). Sollten Sie also unzufrieden sein, müßten Sie
es wohl – Ihren eigenen Antworten entsprechend – mehr mit sich als mit mir sein, oder?
Gebete für die Ungeborenen In einer Zeit, wo Personen vor Gericht ziehen können, um sich das Recht des
eigenen Todes durch bspw. verhungern, (wie gerade in den Medien ist) durchzusetzen, fragt man sich, wozu
der ganze Lärm um Abtreibungen? Der Papst hat den limbus infantium de.wikipedia.org/wiki/Limbus_(Theologie)
abgeschafft. Es gibt auch den „Kreuzweg für die ungeborenen Kinder www.kostbare-kinder.de/…die-Ungeborenen.html“.
Schönborn hat richtig gehandelt. :(3
@ clarissawColonia „Darf man daraus auf den Wert schließen, den Laun dem Lebensschutz beimißt?“ Nein,
dazu müssten Sie z.B. wissen, ob er im Moment, da er Seinem Erzbischof zusagte, nicht teilzunehmen, wußte,
ob er zu Gehorsam in der Frage verpflichtet war. Aus einem einzelnen Telefonat zu schließen, dass jemand
den Lebensschutz nicht unterstützen will, ist ziemlich daneben. Sie wollen halt den Laun verurteilen,
und nageln sich dazu brüchige Argumente zusammen.
Abermals Danke! WB Laun hat also, so Ihr Eingeständnis ohne Not, seinen Einsatz für den Lebensschutz
gegen den Gehorsam gegenüber einer Weisung abgewogen, die ihn gar nicht binden konnte. Darf man daraus
auf den Wert schließen, den Laun dem Lebensschutz beimißt?
@ clarissa wcolonia Sie verwechseln um 19:56 alles: Laun hat nicht den Wert „Leben“ gegen den Wert „Gehorsam“
abgewogen, sondern die Teilname an einer Pro-Life Demo gegen den Gehorsam. (Hoffe ich mal, dass er das
so abgewogen hat …) Auch in der Logik haben Sie Schwierigkeiten. Sie schreiben beispielsweise: „Zum
Beispiel zum Gut des Lebensschutzes: Wenn dies … eine … bindende Frage ist“ Nun, liebe ClarissaWColonia:
Güter sind keine Fragen.
Nun, werter Begierdekatholik, zunächst: Sie irren hinsichtlich Ihrer Prämissen! Ich habe nämlich keine
Behauptungen aufgestellt, sondern lediglich unstreitige Sachverhalte referiert und dazu Fragen gestellt.
Zum Beispiel zum Gut des Lebensschutzes: Wenn dies – entsprechend der kirchlichen Morallehre – eine das
Gewissen des Gläubigen unbedingt bindende Frage ist, in der es keine Güterabwägung geben kann, muß
es für WB Laun dennoch (irgendwie) möglich gewesen sein, diese gegen „Gehorsam“ abzuwägen. Wenn es
nun WB Laun moraltheologisch möglich war, die Frage des Lebensschutzes gegen „Gehorsam“ abzuwägen, müssen
beide gleichwertige sittliche Güter sein, daß dies überhaupt möglich war. Und, wenn WB Laun konform
mit der kirchlichen Morallehre „Lebensschutz“ gegen „Gehorsam“ abwägen dürfte, dann müßte es doch
auch statthaft sein, daß eine Frau „Abtreibung“ gegen „psychische Unversehrtheit“ abwägt, oder?
panetta kaum steht die BTW an, da kommt er wieder angekrochen und versucht ein paar Nazistimmen für seine
Nazipartei zu bekommen. Dabei hat Herr Panetta noch nicht mal gegen den §130 verstossen, und wird wohl
von vielen Kameraden als eine verweichlichte Pussy gesehen… Meine Meinung über den Panetta, verstecke
ich im Grummeln meines Bartes. Hihihi
#59 Brandenburgis 19:45:05 | Montag, 21. September 2009
Na ja, ich will nicht so streng sein, was heißt schon Lüge? Falsche Tatsachenbehauptung? Kann ja gelegentlich
auch erlaubt sein, oder? Immer wenn ich von der Polizie befragt werde, lüge ich, daß sich die Balken
biegen. Ist das erlaubt? Oder Sünde??
Ob das, werter Brandenburgis, nicht eine unzulässige Verallgemeinerung ist? (Vor allem angesichts der
Tatsache, daß auch Lefebvre und sein deutscher Wadlbeißer erweislich gelogen haben, scheint mir der
Gegensatz nicht wirklich vorhanden … es sei denn, Sie hätten ihn [M.L.] mitgemeint …)
@ clarissaw colonia Zu Ihrem Kommentar um 19:15: Es ziemt sich für einen Kleriker immer, an einer Demo
gegen Mord teilzunehmen. Zu Ihrem Kommentar um 19:22: Gehorsam ist ein hohes Gut, das Sie hier herabwürdigen.
Sehen Sie: um 18:38 ziehen Sie Schlüsse aus falschen Voraussetzungen Um 19:15 suggereieren Sie, eine
Anti-Mord-Demo würde nicht dem klerikalen Stand entsprechen Um 19:22 versuchen Sie, die sehr schwierige
Frage zwischen Gehorsam und Eintreten für die kath. Moral für einen anderen Menschen zu entscheiden,
ohne dessen genaue Gewissens-Gründe zu kennen. Soviel Unsinn – mit CIC gewürzt und aufpoliert – können
Sie gar nicht selbst für voll nehmen, weshalb ich tatsächlich vermute, dass Sie dafür bezahlt werden.
Nun, abermals Dank für den Freistoß! 1) Laun sieht die Gewissensverpflichtung, gegen organisierte Abtreibung
Stellung zu nehmen. 2) Laun sieht die Gewissensverpflichtung, einer an ihn gerichteten Bitte zu entsprechen.
3) Güterabwägung kann es nach kirchlicher Morallehre nur zwischen zwei gleichwertigen Gütern geben.
4) Laun wog ab und entschied sich für die Nichtteilnahme. Welche Schlußfolgerung über die Güterabwägung
des Moraltheologen Laun läßt dies wohl zu?
@ proetcontra clarissa will doch nicht wirklich argumentieren. Wenn man ihre Texte liest, bemerkt man
z.B sowas: „warum er sogar einer illegitimen Bitte bzw. einem widerrechtlichen Verbot gegen sein Gewissen
Folge geleistet hat“ Da sind mehr Fehler als Zeilen enthalten: niemand hat gesagt, dass die Bitte, falls
es eine solche war, illegitim gewesen sei. Eine >Bitte< kann nicht illegitim sein, es sei denn es wäre
die Aufforderung zu einer Sünde. Die Frage, warum man einer Bitte nachkommt, ist dämlich. Die Antwort
ist bekannt: um dem anderen demütig seinen Willen unterzuordnen. Und „gegen sein Gewissen“? Er hat im
Gewissen sorgfältig abgewogen, ob er dem Kardinal entsprechen soll oder teilnehmen soll, und hat wohl
eine Entscheidung gemäß seinem Gewissen getroffen, nicht gegen.
Nun, werter Begierdekatholik, danke für die Gelegenheit zum Freistoß … Nun hätte, die Richtigkeit
Ihrer Behauptung angenommen, Laun also nicht als Privatmann an einer Veranstaltung teilgenommen, dann
doch wohl eindeutig in priesterlicher oder gar bischöflicher Funktion. Da er nicht teilnahm, muß man
annehmen, daß er die Verbote des can. 285 §§ 1 u. 2 CIC greifen sah: § 1 – „Kleriker müssen sich …
von allem, was sich für ihren Stand nicht geziemt, völlig fernhalten.“ § 2 – „Was dem klerikalen Stand
fremd ist, haben die Kleriker zu meiden, auch wenn es nicht ungeziemend ist.“ Ob Laun seine Anwesenheit
bzw. Teilnahme für dem klerikalen Stande unziemlich oder diesem nur für fremd hielt? Wenn ja, hätte
dies ja dann für die Teilnahme jedes Klerikers an jeder gleichartigen Veranstaltung zu gelten, oder?
#51 proetcontra 19:09:14 | Montag, 21. September 2009
@clarissa Ich habe diese Sache nicht weiter verfolgt und bin damit nicht zu einer fundierten Meinung in
der Lage. So frage ich mich: Warum erfolgte durch den Herrn Kardinal keine (öffentliche) Richtigstellung,
gegen die Behauptung des Herrn Weihbischof bzgl. eines „Verbotes“? Eine Frage an Sie, werte Gesetzes“fromme“:
Kann man wirklich alle gegensätzliche Meinungen und die sich daraus ergebenden Einzelentscheidungen aus
einer nur „juristischen“ Sichtweise beurteilen? Wäre es nicht denkbar, dass der Herr Kardinal unmißverständlich
dem Herrn Weihbischof nahelegte, aus bestimmten (politischen?) Gründen nicht an der Demonstration teilzunehmen?
Dass dies so eindringlich geschehen sein mag, dass es für den Herrn Weihbischof subjektiv als „Befehl“
aufgefasst wurde? Was ich meine: Muss man auf eine Unlauterkeit (gleich welcher Seite) schließen, wenn
die andere Seite noch keine gegesätzliche Aussage/Richtigstellung dazu getroffen hat? Und selbst wenn
der Herr Kardinal dezitiert gesagt haben sollte: „Du, das gefällt mir nicht und ich möchte nicht, dass
Du daran teil nimmst!“ Noch mehr: „Ich verbiete es Dir“!, wird es erst zu einer juristischen Frage, wenn
der so Aufgeforderte sein Recht in Anspruch nehmen will, doch entgegen der Forderung zu handeln. Wenn
der Herr Weihbischof in einem solchen Falle sich („des Friedens willen“) fügt, so mag es zwar unpassend
erscheinen, von einem „Befehl“ zu reden, aber de facto war es ein solcher. Wenn…! Und damit bin ich
wieder bei meiner Ausgangsfrage.
#50 gelobtseijesus 18:59:44 | Montag, 21. September 2009
International diskutiert? Alle rechtskonservativen Netzwerke vereinigt euch und diskutiert, bedauert
und ärgert euch, vernadert und kommentiert oder befürchtet: euch allen ist gemeinsam, ihr seid nicht
katholisch! Devotedknuckles’ betet aus diesem Grund sogar dafür, daß Kardinal Schönborn schon bald
seinem Schöpfer begegne. Und ihr seid so fromm, dass ihr euer Gebet missbraucht, kennt ihr das 2. Gebot
nicht? o^/
@ clarissa colonia Ihre Voraussetzung ist falsch: Laun wäre nicht als Privatmann dort gewesen. Wenn schon
versachlichen, dann richtig, und nicht richtig falsch.
Nur zur Versachlichung: 1) Das einzige, was dem salzburger WB vom wiener EB als Diözesanbischof untersagt
hätte werden können, wäre das Führen von Pontifikalien im EB Wien gewesen. 2) Ansonsten hatte der
(Privatmann) v. Schönborn dem (Privatmann) Laun nach Kirchenrecht nichts zu erlauben oder zu verbieten.
3) Für die Behauptung des WB in Salzburg, der EB von Wien hätte ihm ein bestimmtes Tun ge- oder verboten,
gibt es nur das Wort Launs selbst. 4) Auch dann, wenn Schönborn Laun etwas über seine kirchenrechtlichen
Befugnisse hinaus ge- oder verboten haben sollte (wofür es nur Launs Behauptung gibt), wäre Laun nicht
gehalten gewesen, dieser Weisung zu entsprechen. 5) Wenn Laun die Frage des Lebensschutzes schon ein so
großes Gewissensanliegen ist, bliebe immer noch zu fragen, warum er trotzdem einem (wenn es denn wahr
wäre) Schönborns Wunsch entsprochen hat? 6) A fortiori ist zu fragen, warum er sogar einer illegitimen
Bitte bzw. einem widerrechtlichen Verbot gegen sein Gewissen Folge geleistet hat, obwohl dies ihn zu nichts
verpflichten konnte? 7) Ob Andreas Laun wirklich die Lichtgestalt ist, als den ihn mancher sehen möchte?
#41 eigerhar † 15:13:16 | Montag, 21. September 2009
Nicht OK Ich finde es NICHT OK, wenn ein Kardinal in Sachen Abtreibung Verbote gegen einen Bischof der
Katholischen Kirche ausspricht. Wenn er sich aus Liberalität den Abtreibern gegenüber aller Verbote
enthält. Das ist ein Skandal sondergleichen: Eine eindeutige Parteinahme.
Wenn ich mich nicht irre… wurde diese Demonstration von einer Partei organisiert (Christliche Mitte).
Ich finde es absolut okay, wenn da nicht gerade Würdenträger der Kirche mitmarschieren und damit so
ganz nebenbei eine politische Partei unterstützen. Von daher könnte ich die Haltung des Wiener Erzbischofs
absolut verstehen.
#37 Gunsenum 14:40:40 | Montag, 21. September 2009
@desperatus, ja sic! wo ein deutliches Wort, dass keinen persönlichen Angriff, sondern vielmehr eine
punktuelle Meinungsäusserung bedeutet,Überbewertet oder absichtlich falschinterpretiert wird (sicsicsic!!)
#35 Gunsenum 14:32:49 | Montag, 21. September 2009
@desperatus wo… ein deutliches Wort nicht geschätzt wird; wo die Nennung eines deutlichen Wortes auf
Ablehnung stösst; wo ein deutliches Wort, dass keinen persönlichen Angriff, sondern vielmehr eine punktuelle
Meinungsäusserung bedeutet,Überbewertet oder absichtlich falschinterpretiert wird; wo ein punktueller
Mückensatz zum generellen Elefantengehalt aufgeblasen wird – da schweige ich!
#34 Paulaner † 14:29:53 | Montag, 21. September 2009
Des Manna, geij, des sogiengglei, deskinzeng gleisöwadringa, geij! I honnoniakoa Manna drunga! Desperatus:
Die actuosa participatio kommt jedem Katholiken zu, aber das ist allenfalls eine banale Binsenweisheit.
#33 Gotthard 14:23:57 | Montag, 21. September 2009
Vorbild für Österreich – 5. 9. 2009 Vorbild für Österreich Slowakei. Am 1. September ist in der Slowakei
eine Änderung des Abtreibungsgesetzes in Kraft getreten. Die Gesetzesnovelle verlangt eine Pflichtberatung
für abtreibungsgefährdete Mütter. Ferner bekommen die Mütter eine verpflichtende Bedenkzeit von 72
Stunden zwischen der Beratung und einer möglichen Kinderschlachtung. Minderjährige Mädchen brauchen
künftig für eine Kinderschlachtung die schriftliche Zustimmung ihrer Eltern. was denn nun?
#32 Desperatus † 14:12:23 | Montag, 21. September 2009
@Gunsenum Wo Grenzen geachtet und beachtet werden, wo ein kritisches Wort so formuliert wird, daß es
nicht verletzt, wo Einfühlungsvermögen die Bereitschaft zum Verstehen im Vordergrund stehen, da wird
Kritik zur Bereicherung und nicht zur Verletzung
#27 Paulaner † 13:46:30 | Montag, 21. September 2009
Die Butzenscheibentypen, die sich großmäulig auf Prinzipien berufen, müssen per Gesetz zur Dreck- arbeit
(~Volontariat) in Spitälern verdonnert werden! Dann ist Ruh. Das neue Gesetz hat mit dem Abtreibungsgesetz
überhaupt nichts zu tun, es fällt unter „Bildungsfortschritt“ und kann deswegen auch nicht angefochten
werden.
#26 Gunsenum 13:43:20 | Montag, 21. September 2009
@desperatus Was wisse sie schon… …-von der Messe? -von der katholischen Kirche? -vom katholischen
Glauben? -von der katholischen Basis? Sie gehn in die Messe? ui!
#24 eigerhar † 13:31:47 | Montag, 21. September 2009
Pragmatismus angebracht In dem Punkte ist Fredericus Recht zu geben: Wenn es nachgewiesen wäre, dass
der Beratungsschein zu einer starken Verminderung der Abtreibung führt, müsste man die Praxis verteidigen.
Wenn es erreicht Abtreibungen zu verringern, ist dieses Mittel zulässig. Hier ist Pragmatismus angebracht
und keine Prinzipienreiterei. Allerdings ist das nicht der Fall. Dadurch nimmt die Abtreibung zu. Im Bewusstsein
des Volkes wird das absolute Tabu der Abtreibung durchbrochen. Schon sehr früh haben die deutschen Bischöfe
klargemacht, dass sie ein solches absolutes Tabu nicht kennen (Kaplan Fink). Die Bischöfe wollten von
Anfang an eine Liberalisierung der Abtreibung. Die Leute von Donum Vitae wollen genau das selbe. Daran
ist kein Zweifel.
#23 Desperatus † 13:27:43 | Montag, 21. September 2009
Die katholische Basis „Mit großer Empörung äußert sich die katholische Basis international …“ Komisch
nur, daß ich gestern beim sonntäglichen Treffen der katholischen Basis davon nichts mitbekommen habe.
Von den etwa 400 Katholiken in der Heiligen Messe hätte danach doch wenigstens eine oder einer das Thema
anschneiden müssen, wenn denn die Aussage hier bei +.net richtig ist. (Wenigstens 0,25 % der Gottesdienstbesucher
sollten ja schon zur katholischen Basis gehören, oder?)
@Fridericius DonumVitae ist keine Tötungseinrichtung – es ist eine Beratungsstelle FÜR das Leben. Diese
elende Prinzipienreiterei, dass man das nicht tun dürfe, weil mit dem Beratungsschein die Möglichkeit
erteilt wird, Kinder abzutreiben, lasse ich nicht gelten. Na ja, ihre Behauptung ist etwas differenzierter
zu betrachten. Richtig ist, dass DV eine Beratungsstelle ist! Aber… DV führt Schwangerschaftsberatung
durch soweit OK, und DV führt Schwangeren-Konflik-Beratung durch mit Ausstellung des Beratungsschein
der zur straffreien Abtreibung führt. Die Hinterfotzigkeit von DV liegt unter dem Mäntelchen „katholisch
zu sein“.
#20 eigerhar † 12:57:56 | Montag, 21. September 2009
Befehle von oben herab Der Demokrat will Befehle von oben herab, die das Volk beschlossen hat. Der Königstreue
will Gehorsam Leuten gegenüber denen er vertraut und die ihn hören. Das ist Freiheit!
#19 St. Anton † 12:22:51 | Montag, 21. September 2009
Demokratie und Autorität Demokratie ist immer schlecht, der Klerus will Struktur, er will Befehle von
oben herab. Aber wenn dann mal ein Befehl von oben herab kommt, wird gejault und gewinselt… …ja, was
denn nun?
Dumm wie’n Schuh Was auf h*kenkreuz.net geschrieben wird, interessiert in der katholischen Kirche auch
niemanden Hast du ne Ahnung. Du bist wohl falsch besohlt!
#17 Damenschuh 12:03:51 | Montag, 21. September 2009
Hehe, super Idee oder vielleicht möchten einige auch mal bei den Vergasungsexperimenten von „Überlebender“
mitmachen; es müsste dann allerdings gewährleistet sein, dass die Behälter auch wirklich voll sind…
#16 lateiniheini 11:59:39 | Montag, 21. September 2009
@damenschuh Man sollte die Redakteure mal zu einem bekannten Berliner Psychotherapeuten schicken! Der
hat doch bestimmt für jeden den richtigen Cocktail parat…
#15 Damenschuh 11:57:42 | Montag, 21. September 2009
Na, da wird sich Kardinal Schönborn ja mächtig in die Hose machen wenn er von ein paar geistesgestörten
Fanatikern in irgend welchen Internetforen kritisiert wird. Was auf h*kenkreuz.net geschrieben wird, interessiert
in der katholischen Kirche auch niemanden, es dient aber durchaus zu Belustigung und sicher auch zu Demonstrationszwecken
in an Psychiatrie-Kliniken
#14 Fridericius † 11:48:08 | Montag, 21. September 2009
Don Carlos / Holsatius Don Carlos: Und jetz erklären Sie mir mal, wie der Rückzug aus der Beratung auch
nur ein einziges Kind retten soll. Das Gegenteil ist der Fall. Holsatius: Ich wusste nicht, dass es neuerdings
verboten ist, gegen politische Entscheidungen des Papstes zu sein. ich glaube, Sie haben das mit dem „Katholisch-Sein“
ein bisschen falsch verstanden…
#13 Holsatius 11:38:38 | Montag, 21. September 2009
@Fridericus Entsprechend der Lehre des 2. Vatikanischen Konzils sind Sie, falls Sie katholisch sein sollten,
verpflichtet die Lehre des Heiligen Stuhls bezüglich menschlicher Fortpflanzung anzunehmen und zu beachten.
Der Heilige Stuhl hat sich eindeutig aus den Gründen die Sie verwerfen gegen Donum Vitae entschieden.
Wer also diese Einrichtung unterstützt und sich gegen die Entscheidung des Heiligen Vaters wendet, der
wendet sich gegen das kirchliche Lehramt und gegen den katholischen Glauben selbst. Nur Feinde von Prinzipien
übrigens verwenden den Ausdruck Prinzipienreiterei.
#12 Don Carlos 11:37:05 | Montag, 21. September 2009
zu Fredericus – MessagefromMary-Nana! Beratung hin – Beratung her! Solange Donum Vitae den Beratungsschein
ausstellt, trägt diese Vereinigung zur Tötung menschlichen Lebens bei. Und das ist nicht zu akzeptieren.
In diesem Zusammenhang bin ich gespannt, wie unsere Dt. Bischöfe hinsichtlich des „neuen Vorsitzenden“
bzw. Kandidaten für das ZdK (Alois Glück) entscheiden werden.
#11 Bernd-Jupp 11:18:11 | Montag, 21. September 2009
Sehr gut… …ich greife den Vorschlag gerne auf und bete täglich dafür, dass Kardinal Schönborn als
Papst Johannes XXIV. dem derzeitigen barischen Bläßebild nachfolgen werde.
#10 Fridericius † 11:03:26 | Montag, 21. September 2009
MessagefromMary: Nana! DonumVitae ist keine Tötungseinrichtung – es ist eine Beratungsstelle FÜR das
Leben. Diese elende Prinzipienreiterei, dass man das nicht tun dürfe, weil mit dem Beratungsschein die
Möglichkeit erteilt wird, Kinder abzutreiben, lasse ich nicht gelten. Gäbe es DonumVitae nicht, so würden
das andere Vereinigungen übernehmen – und ob die dann so für das Leben streiten würden wage ich zu
bezweifeln.
@Gunsenum ICH FORDERE DIE UMGEHENDE LÖSCHUNG UND DIE SPERRUNG DES LESERACCOUNTS ELIJAHUUU ! Na und? Sie
fordern schließlich auch, dass Homo-Perversen mit Respekt begegnet werden soll. Dies kann nur ein völlig
Abgefallener oder nie im Glauben Gewesender fordern. Was ist wohl besser? Die Juden auszurotten, oder
sich als Christ von den jüdischen Kommunisten nach einer Revolution an die Wand stellen zu lassen? Damals
ging es für uns Christen um alles oder nichts, wir Katholiken sollten Hitler dankbar sein. Wo er recht
hat, hat er recht!
Verhöhnung Jesu Christi MessagefromMary: Kardinäle und Bischöfe beten um geistliche Berufungen – unternehmen
aber nichts gegen die Abtreibungen. Tötungseinrichtungen wie „ProFamilia“ und „DonumVitae“ lassen sie
freie Hand. Sie beten um geistliche Berufungen und Gott möge doch viele Arbeiter in Seinen Weinberg schicken.
Gott möchte nichts lieber als das tun, aber die vielen Priester, die er senden wollte, wurden zu tausenden
abgetrieben! Wenn die Bischöfe ihre täglichen Messen feiern und den Altar küssen – der ein Symbol für
Jesus darstellt – lautet die Antwort Jesu: „Mit einem Kuss verrätst du mich?!“
Ach, ach, … als Beleg für ein solches Verbot genügt also eine larmoyante Aussage des Salzburger Weihbischofs …
spannend, spannend! (Wenn sich der aber gar nicht an ein „Verbot“ halten mußte, wenn es denn überhaupt
eines gab, warum hat er sich denn daran gehalten? – Wollte er das etwa und kam ihm das „Verbot“ gerade
zupaß?)
#2 lateiniheini 10:21:35 | Montag, 21. September 2009
Blasphemie! betet aus diesem Grund sogar dafür, daß Kardinal Schönborn schon bald seinem Schöpfer
begegne. Tja, da reißen die selbsternannten „Lebensschützer“ das Maul auf, um anschließend für den
Tod eines Kardinals zu beten…