Auch er glaubt, daß Mons. Lefebvre ein Lutheraner ist
„Befehl ist Befehl“ – lautet der oberste und offenbar einzige Glaubenssatz der Neokonservativen. Damit leugnen sie die Wahrheit noch effizienter als die Altliberalen. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Der neokonservative deutsche Dogmatiker, Hw. Joseph Schumacher (75), hat sich hinter einen
umstrittenen Artikel der deutschen Journalistin Regina Einig gegen Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991)
gestellt.
Fräulein Einig veröffentlichte Ende August in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ eine Schmährezension
der jüngsten Biographie über Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991).
Hw. Schumacher ist Diözesanpriester
von Münster. Er unterrichtete viele Jahre an der Universität Freiburg im Breisgau.
Am 16. September
sagte er vor dem deutschen Nachrichtenportal ‘kathnews.de’ über die Buchbesprechung von Fräulein Einig:
„Nicht Unrecht hat die Rezensentin meines Erachtens, wenn sie den Subjektivismus Lefebvres und seiner
Bewegung anprangert, den sie als protestantisch bezeichnet.“
Der Artikel von Fräulein Einig stieß auf
zum Teil heftigste Kritik.
Hw. Schumacher betont sehr, daß Papst und Konzilien in Glaubensdingen die
höchste Autorität besitzen: „Die Lehrautorität des Papstes und der Konzilien kann man als katholischer
Christ nicht in Frage stellen“.
Eine Reform der Kirche „von draußen“ sei unkatholisch und im Grunde
auch illusorisch.
Diese Aussagen sind korrekt, gehen aber an der Problematik vorbei. Denn Mons. Lefebvre
sammelte gerade jene Gläubigen, die hinter diesen Aussagen stehen und deswegen von einem modernistischen
und von Rom gestützten antirömischen Klerus aus der Kirche vertrieben wurden.
Loyalität und Gehorsam
Hw. Schumacher bleibt auf der Ebene eines abstrakten Dogmatismus: „An die Stelle der Objektivität des
Lehramtes setzen Lefebvre und seine Gefolgsleute die Evidenz ihrer Vernunft, die aber in Wirklichkeit
ihre subjektive Erkenntnis und Wertung ist.“
In Wahrheit waren es die nachkonziliären Bischöfe bis
in den Vatikan hinein, welche die „Objektivität des Lehramtes“ historisch relativierten und ökumenisch
in Frage stellten.
Hw. Schumacher ist zwar im Recht, wenn er erklärt, daß die Objektivität des Katholischen
darin besteht, daß der Geist Gottes die Kirche vor Irrtum bewahre.
An dem kirchlichen Absturz seit dem
Zweiten Vatikanum redet er mit dieser Aussage dennoch völlig vorbei.
Der Dogmatiker ist in einer äußerlich-autoritären
und letztlich untheologischen Dogmenbegründung gefangen: Was der Glaube der Kirche sei und wie er sich
in seiner Kontinuität darstelle, sage dem gläubigen Katholiken das Lehramt der Kirche, das im Papsttum
seine Kulmination erfahre – insistiert er.
Freilich setzt diese Aussage voraus, daß das Papsttum demütiger
Diener und nicht selbstherrlicher Herr über den Glauben und die Tradition der Kirche ist.
Mit seinen
Appellen an Recht und Ordnung bezeugt Hw. Schumacher einen theologischen Voluntarismus, der – wie es nach
dem Konzil geschah – beliebig und in einem dünn verschleierten Widerspruch zur Glaubensüberlieferung
auch gegen alle Wirklichkeit heraus definiert, was die Wahrheit des Glaubens oder die katholische Tradition
ist.
Nächstes Mal: Theologe oder General der Wehrmacht außer Dienst?
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Auch er glaubt, daß Mons. Lefebvre ein Lutheraner ist
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#47 Papst Petrus 22:49:34 | Donnerstag, 24. September 2009
LEFEBVRE PROTESTANTISCH ??? Da kann ich nur lachen! Herr Lefebvre war nicht intelligent genug, die biblische
Rechtfertigungslehre zu verstehen. Wie seine Fans. Die pöbeln und polarisieren, beschimpfen die Kirche
Jesu und schreiben judenfeindliche Beiträge. Das ist antikirchlich und alles andere als protestantisch!
Nirgends ist der religiös verklärte Säkularismus weiter fortgeschritten als bei den Lefebvre-Fans.
#46 SignumSalutis † 21:56:17 | Donnerstag, 24. September 2009
Reformation auf Französisch Die Kathe beißt sich in den Schwanz. Kaum hat Clarissa wieder mal brillant
die Selbstwidersprüche der Pius-Kleingärtner aufgezeigt, kommen so schlagkräftige Argumente, das es
ja „um die Sache selbst“ geht, es geht gegen die „Zerstörung des Glaubens“. Um den „Willen Christi“ –
und ein ökumenisches Konzil der Weltkirche wird zur „Räubersynode“. Ich erinnere an die Worte Martin
Luthers: dem ging es auch um die Sache, um die Zerstörung des Glaubens (der war zutiefst davon überzeugt!).
„Jetzt geht es um das ganze, jetzt muss man sich um des Wesentlichen Willens gegen die kirchliche Disziplin
stellen.“ Klar, das niemand hören möchte, wie die besagten Autoren aufgezeigt haben, dass dies die Lefevre-Variante
von „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir!“ ist. Reformation auf Französisch. SignSal
#45 wassers 18:44:11 | Donnerstag, 24. September 2009
C.C. vom Konziliarismus zerfressen Eigentlich, Allerwerteste, sind Sie ein bedauernswertes Geschöpf,
wie das Gros der Konzilsfunktionärer ist Ihr „Glaube“ auf abstrus-neurotisch Zwang restringiert, Gehorsam
leisten zu müssen oder zu wollen, um die Zerstörung des katholischen Glaubens durchsetzen zu wollen,
führt ins Leere.denn Sie vergessen dabei, dass Aufgabe eines Katholiken die Verbreitung und nicht die
Zerstörung des Glaubens ist. Der Herr hat seiner Kirche die Mission aufgetragen, die jedoch seit der
Räubersynode gegen Null gefahren wurde, damit wird der Wille Christi missachtet und es liegt ein völliger
Ungehorsam und damit letztlich Abfall vom Glauben vor.
#44 fides et ratio 17:40:28 | Donnerstag, 24. September 2009
Nun sie oberschlaue Clarissa C odere D, Sie belöeuchten den FAll der Priesterbruderschaft ja gar nicht,
sondern Sie bringen lediglich ein Geschichte aus der Zeit des Pontifikates Pius X und behaupten, dass
es sich um einen einschlägigen Vergleich handelt. Die beiden „Fälle“ sind völlig unterschiedlich gelagert.
Eine Cause FSSPX hätte es nämlich vermutlich unter Pius X nicht gegeben. Also was soll der hinkende
Vergleich. Mit Ihre Logik könnte man behaupten, dass ein Übergewichtiger, der bei seiner Gewichtsabnahme
rigoros vorgeht, auch z. B. bei der Ablehnung von ihne störenden Einflüssen rigoros vorginge. Das wiederung
entspricht der Logik: Der Himmel ist balu, folglich ist der Löwe mutig! Sie wollen doch immer so intelligent
und gebildet sein, dann unterlassen Sie doch bitte diese allzu durchsichtige zweck- und zielorientierte
Winkeladvokaterie!
#42 Kraut 15:18:56 | Donnerstag, 24. September 2009
Homo-Boy leidet an depressiver Dauermüdigkeit. -Gähn.- Dies führt auf Dauer zu irreparablem Hirnbrand,
wie man es hier schon gut erkennen kann. Eine Behandlung würde den Kreislauf stimulieren.
#38 John-Boy 14:06:57 | Donnerstag, 24. September 2009
Also ich muss schon sagen, das sind Themen hier. Gähn. Bringt die mal in anderen Foren zum Gespräch.
Außer *g*, *rofl* etc. werden keinerlei reaktionen erfolgen. Da hat vor Jahrzehnten ein Bischof seinen
eigenen Weg der „Tradition“ eingeschlagen. Wayne interessierts? Auch die Ansichten der VII-Kirche sind
doch mittlerweile fast allen leuten egal.
Nun, dann beleuchten wir den Fall der Bruderschaft doch einmal nach den Kriterien, welche der hochgelobte
(und namensgebende) Pius X. in vergleichbaren Fällen angewendet hat: Da gab es eine polnische (?) Seherin,
die mit ihren wilden Visionennicht nur Laien als Anhänger um sich scharen konnte, sondern auch einige
Ordenspriester aus irgendwelchen Gemeinschaften der „franziskanischen Familie“. Die Privatoffenbarungen
der Seherin wurden nach Prüfung als nicht übernatürlich und zT. heterodox beurteilt und die Seherin
wurde aufgefordert, zu widerrufen, was sie nicht tat. Ihre Priesterkoterie sollte sich von der Seherin
distanzieren und wieder ihrer eigentlichen Berufung und Tätigkeit nachgehen, was auch diese verweigerten.
Dies ging so lange, bis auch der Pontifex in höchsteigener Person mit dem Falle befaßt war und, wohl
des Gezänks überdrüssig, die ganze Mariavitentruppe exkommunizierte, weil sie nicht bereit waren, sich
seiner pontifikalen Autorität in spiritualibus et super temporalia zu beugen. Wie wohl der Hl. Pius X.
mit den Herren Murmelbrüdern umgesprungen wäre, sofern sie sich seiner Gewalt nicht gebeugt hätten?
#36 No Comment 13:40:43 | Donnerstag, 24. September 2009
„neokonservativ“ Neokonservativ? Das ist aus Sicht von kreuz.net wohl ein anderer Ausdruck für „jüdisch-bolschewistische
Weltverschwörung“? Wenn man, außer weiland die „DDR“, irgendeinen Begriff in Anführungszeichen setzen
muss, dann doch wohl „neokonservativ“. P.S. Marcel Lefebvre ist der Gründer einer Freikirche und wird
von seinen Anhängern folgerichtig längst mehr verehrt als San Pio X.
fundamentaler Fehler „Der Dogmatiker ist in einer äußerlich-autoritären und letztlich untheologischen
Dogmenbegründung gefangen“ Professor Schumacher ist nicht Dogmatiker, sondern Fundamentaltheologe.
#33 eigerhar † 13:00:35 | Donnerstag, 24. September 2009
Kadavergehorsam Kadavergehorsam ist ein ANTI-JESUITISCHER Begriff. Er ist von den Feinden der Jesuiten
erfunden worden, um sich über den hohen Gehorsamsbegriff der Jesuiten lustig zu machen. Kadavergehorsam
ist eine Sünde. Selbstverständlich ist die weltliche und geistliche Autorität von Gott. Wie der heilige
Thomas von Aquin lehrt ist aber kein Mensch einem anderen in jeder Hinsicht übergeordnet, sondern immer
nur auf begrenzten Gebieten. In allem anderen untersteht der Mensch nicht seinem Oberen.
#32 wolfgang e. 12:52:24 | Donnerstag, 24. September 2009
Kadavergehorsam Ein Gläubiger hält nicht für wahr, was ihm der Obere befiehlt, sondern was er aus dem
lebendigen, übernatürlichen Licht des Lehramtes erkennt. Aus dem lebendigen, übernatürlichen Licht
des Lehramtes kann ich aber auch erkenne, dass die Hierarchie von Gott eingesetzt und gottgewollt ist.
Dass es also Obere gibt, die das Recht und die Pflicht haben, Anordnungen zu treffen, ist kein blöder
Zufall und auch kein Werk des Teufels. Die Oberen sind also von Gott auf diesem Platz gewollt. Ich werde
ihnen gegenüber also loyal und gehorsam sein (oder zumindest: mich darum bemühen). Natürlich sind auch
die von Gott eingesetzten Oberen Menschen und damit Sünder. Daher darf der Gehorsam auch nie blind sein.
Ich glaube auch nicht, dass Ignatius von Loyola mit seinem „gehorchen, als ob man ein Kadaver wäre“ wirklich
das gemeint hat, was man heute unter Kadavergehorsam versteht (sonst hätten die Jesuiten auch keine gute
Bildung gebraucht, wenn sie soewoieso nur nach Befehl handeln sollten…) Wie gesagt, so strikt, wie ich
das bisweilen bei der Piusbruderschaft schon gesehen habe (entweder Du machst das genau so, wie wir das
sagen, oder Du bist draußen… Wir haben ja die Standesgnade… – und das oft auf Gebieten wie der Kleiderordnung,
die von der priesterlichen Standesgnade gar nicht betroffen ist…) habe ich das bisher bei keinem hier
sogenannten „neokonservativen“ Verein gesehen. Das der Papst jedoch auch eine Standesgnade haben könnte,
wird geflissentlich übersehen.
#31 eigerhar † 12:51:02 | Donnerstag, 24. September 2009
Gute Intuition aber vollständig irrige Ausführung @Clarissa Es soll auf die Kirchendisziplin als actus
secundus hingewiesen werden, als eine Verbindlichkeit, welche einem freien Willensakt nachfolgt. daß
man sich beileibe nicht an Regeln halten muß (und es auch nicht tut), wenn man es nicht selbst will.
An fremde „Regeln“ hält sich er edle Mensch grundsätzlich nicht in sturer weise. Das machen nur Kleingeister.
Was aber die Prinzipien der Moral und des Glaubens angeht, so gelten sie unabhängig davon, ob wir das
wollen oder nicht. Die Kirchengliedschaft hilft nur in absoluter Weise diesen Gesetzen treu zu bleiben.
Sie ist Hilfe und in der übernatürlichen absoluten Forderung erst Ermöglichungsgrund. Obwohl die menschlichen
Gesetze und der Gehorsam vom Menschen ausgehen, so haben sie dennoch ihre Verankerung in der göttlichen
Ordnung. Auch hier ist die Pflicht der Befolgung unabhängig davon, ob wir wollen oder nicht. Der Kadavergehorsam
ist kein besonders grosser Gehorsam, sondern ein Laster gegen den Gehorsam, per excessum.
Thema verfehlt? Es geht beileibe nicht um Kadavergehorsam im Sinne Johann Nikolaus Weislingers „Friß,
Vogel, oder stirb“; wer solches behauptete, hätte dies nämlich vorsätzlich entweder nicht oder mißverstanden.
Vielmehr offenbart sich gerade anhand dieser Frage, daß man sich beileibe nicht an Regeln halten muß
(und es auch nicht tut), wenn man es nicht selbst will. Niemand kann durch koerzitive Maßnahmen gegen
seinen Willen gezwungen werden, Kirchenglied zu sein oder zu bleiben. Aber einerseits die eigene Kirchengliedschaft
zu behaupten, andereseits aber sowohl ausdrücklich wie durch konkludentens Handeln die Befolgung der
„kirchlichen Regeln“ zu verweigern, das geht nicht zusammen. Damit war noch nie Kirche „zu machen“, damit
ist Kirche nicht „zu machen“, damit wird Kirche nicht „zu machen“ sein. Denn: Hielte man auch das Vat.-II
und den CIC des Jahres 1983 für modernistisch, müßte man sich ja wohl wenigstens an das Recht des CIC
halten, der von 1917-1983 in der Kirche galt, und mehr noch an das Recht des Corp. Iur. Can., das bis
1917 in der Kirche galt. Doch: Einerseits die Konzilien vor dem XXI. ökumenischen frenetisch zu beklatschen
(zB. das Tridentinum), aber sich noch nicht einmal an deren Regeln und Bestimmungen zu halten, das geht
gar nicht. Mit derart falschem Rechts- und Traditionsverständnis ist eben Kirche nicht „zu machen“. Wenn
die Herren anderswo gärtnern wollen: Bitte schön! Aber in der Kirche geht das eben nur nach den kirchlichen
„Spielregeln“!
#29 eigerhar † 11:57:14 | Donnerstag, 24. September 2009
Kadavergehorsam entgegen jeder Vernunft Wenn es um die alte Messe geht und die eucharistischen und marianischen
Dogmen, vergessen Leute wie Hw. Schuhmacher ganz schnell das Lehramt und die Päpste. Dieser Unglaube
wird auf der anderen Seite durch einen umso grösseren Kadavergehorsam kompensiert, der genau so sündhaft
ist. Gerade der Glaube, der im Lehramt durch Päpste jahrhundertelang klar ausformuliert wurde, schützt
die Gläubigen, vor totalitärer Willkür der Oberen. Ein Gläubiger hält nicht für wahr, was ihm der
Obere befiehlt, sondern was er aus dem lebendigen, übernatürlichen Licht des Lehramtes erkennt.
#27 wolfgang e. 11:37:11 | Donnerstag, 24. September 2009
Befehl ist Befehl“ – lautet der oberste und offenbar einzige Glaubenssatz der Neokonservativen. ??? So
ein Blödsinn. Eine dermaßen strikte Komandoordnung ist eher typisch für die Piusbruderschaft (was ich
nicht werten will: auch die Jesuiten hatten einmal eine strikte Komandoordnung und der „Kadavergehorsam“
entstammt ja der jesuitischen Tradition; Ungut ist lediglich, das dieses Gehorchenmüssen oft auch auf
die Laien-Anhänger ausgedehnt wird…). Lediglich für die oberste Führungsschicht der Piusbruderschaft
scheint eher zu gelten: „Befehl ist mir wurscht“. Vielleicht sollten wir uns alle zusammen auf den gesunden
Mittelweg begeben, der etwa so aussehen könnte: Wenn man gehorchen will (weil die Hierarchie von Gott
stammt, etc.), muss man auch um Einsicht ringen, dass der „Befehl“ auch richtig ist (also: kein „blinder“
Gehorsam). Die größere Verantwortung liegt zwar immer bei dem, der zu befehlen hat. Der, der gehorcht,
ist dadurch aber nicht aus seiner Verantwortung entlassen. Sollte man zur Einsicht gelangen, das der Befehl
falsch war, darf man nicht gehorchen, wenn die angeordnete Handlung eine Sünde wäre. Wenn die angeordnete
Handlung falsch erscheint, aber an sich nicht sündhaft ist, wird man das sagen, aber trotzdem gehorchen,
wenn darauf bestanden wird. Im Zweifelsfall wird man eher gehorchen als nicht gehorchen. Je nach Stand
und Charisma wird der Grad, wie sehr man gehorchen soll, dann auch unterschiedlich sein. (Die Jesuiten
könnten ruhig wieder Gehorsamkeit lernen, ein Priester hat dem Bischof mehr zu gehorchen, als ein Laie,
etc.)
pretcontra Ihr Beitrag ist völlig belanglos und Ihr Pochen auf Gefolgschaft gegenüber dem II. Vatikanischen
(Pastoral-)Konzil, bzw. dem was Post-Konziliaristen daraus gemacht haben, wenn Sie zu denen gehören,
die die Leugnung zahlreicher Dogmen aus früheren Konzilen hinnehmen. Es ist übrigens Papst Benedikt
XVI. selbst, der in der FSSPX offensichtlich ein Mittel sieht, die Liberal- und Arbiträr-Katholiken an
die Tradition zu erinnern, die ja nicht mit dem Jahre 1962 beginnt! Man kann die Lehrautorität der Kirche
nicht im Jahr 1962 einfrieren – das muß der Bruderschaft ganz klar sein. Aber manchen von denen, die
sich als große Verteidiger des Konzils hervortun, muß auch in Erinnerung gerufen werden, daß das II.
Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt. Wer ihm gehorsam sein will, muß den Glauben
der Jahrhunderte annehmen und darf nicht die Wurzeln abschneiden, von denen der Baum lebt www.vatican.va/…ne-scomunica_ge.html.
Nun, niemand unterliegt objektivem Zwang zur Mitgleidschaft im Kleingartenverein „Abendsonnenschein“;
man kann nämlich auch anderswo trefflich gärtnern. Wenn ich mich aber zur Mitgliedschaft in besagtem
Kleingartenverein entschließe, tue ich das nach den dort geltenden Satzungen und Regeln, denen ich mich
zu unterwerfen habe, wenn ich dort Mitglied sein will. Aber: Dort zwar Mitglied sein, mich aber nicht
an dessen Satzung halten wollen, geht nicht zusammen. Ich kann dann zB. – anderswo gärtnern, aber für
mich und im eigenen Namen. – anderswo gärtnern, aber behaupten ich gehörte trotzdem zum Verein „Abendsonnenschein“.
– anderswo einen eigenen Kleingartenverein gründen, aber behaupten, das wäre der Verein „Abendsonnenschein“.
Andere Möglichkeiten hat auch die Lefebvre-Truppe nicht.
#23 diakonus 11:14:40 | Donnerstag, 24. September 2009
Blieb Lefebvre in der lebendigen Tradition? Was offensichtlich manche Mitchristen schwer verstehen können,
ist das Faktum, dass wohl sehr viel dagegenspricht, dass Erzbischof Lefebvre und sein Anhänger in der
lebendigen Tradition der katholischen Kirche geblieben sind. Das ist kein Widerspriuch zu Frömmigkeit
und hohen moralischen Lebensstandard. Es mag schmerzlich sein, aber aus unterschiedlichen Gründen haben
manche immer wieder den mystischen Leib verlassen. Ob die Bezeichnung „Lutheraner“ für diese Haltung
besodners glücklich gewählt ist, glaube ich nicht. Warum sich jemand dagegen echauffiert kann ich nach
bestem Wissen auch nicht nachvollziehen…
#19 Gunsenum 11:07:06 | Donnerstag, 24. September 2009
Ungeheuerlich! Ouiiii, hâtten der heilige Petrus und Paulus bloss mal Kenntnis und Possesion von Monsignore
Lefebvre, Manipelchen und Barock gehabt! Wie begrÜnden die Piusottos es eigentlich, dass ausgerechnet
dieses Missale Paul V. GÜltigkeitsanspruch hat. Was ist denn mit den Liturgien vorher?
#18 proetcontra 11:06:45 | Donnerstag, 24. September 2009
@domenico Das Eingangsposting von Gunsenum ist treffend! Noch bei jedem Konzil in der Geschichte der Kirche
gab es im Anschluß (manchesmal jahrhundertelang) Krisen; meist hervorgerufen durch Leute, die der Hl.Geist
mit Erkenntnissen segnete, die er den Konzilsvätern und den nachfolgenden Päpsten beharrlich verweigert
hat. Bzgl. der irrigen Begriffsdeutungen von „Tradition“ und „Pastorales Konzil“ durch die Lefebvrianer-Sekte
haben sich Päpste, Glaubenskongregation und nahmhafte Theologen hinreichend geäußert, …jedoch vergebens.
Der Beharrungs- und Verweigerungsstandpunkt der Lefebvrianer-Sekte richtet sich im Prinzip gegen die Kirche
und ihre Traditionen: Das hat bereits ein Teil dieser Sekte begriffen und den Weg zurück in die Katholische
Kirche gefunden (Petrusbruderschaft). Nach den Mitte Oktober erfolgenden Gesprächen wird die Entwicklung
wohl zur Abspaltung eines weiteren Teils von der Sekte kommen. Übrig bleiben Fundemantalextremisten,
die sich wohl um den Holocoust-Leugner versammeln bzw. anderen Sekten wie Lingen und PiusV. zuzuordnen
sein werden.
#17 Desperatus † 11:01:20 | Donnerstag, 24. September 2009
@Gunsenum AzV: A… zum Volk. Wirkliche gültige Heilige Gottesdienste werden erst und nur nach dem Heiligen
Missale des Heiligen Paul V gefeiert. Alles andre war und ist eine satanisch-freimaurerische-jüdisch-kommunische-sodomistische-Me?simulation.
#16 Gunsenum 10:58:14 | Donnerstag, 24. September 2009
Ja aber! AzV? Und: Zo kein barock ist, kann man doch nicht würdig kulten!!!!! unvorstellbar, dass die
frühen Christengemeinden gültige Gottesehr betreiben, ohne Barock feierten! Ihre Unkenntnis spricht
mal wieder für sich!
#13 Desperatus † 10:49:20 | Donnerstag, 24. September 2009
@Gunsenum das tut dieser Bau nicht, denn nie stand dort ein Volkfrontaltar, an dem die postpaulinsextische
Meßsimulation vorgetäuscht wurde noch erklang dort je ein mutersprachliches Gebet.
In welchem Masse die Post-Konziliaristen selbst das II. Vatikanum missachten, auf dessen Einhaltung (durch
andere !!! ) sie angeblich Wert legen, hat der Bischof von Basel in einem lesenswerten Beitrag www.kreuz.net/article.9375.html
zur Debatte gestellt! Wenn katholische Post-Konziliaristen fast alle Konzilien der 2000 jährigen Kirchengeschichte
mehr oder weniger leugnen (Stichworte: Gottessohnschaft, Jungfrauengeburt, Sühneleiden Christi, Kirche
als göttl. Stiftung, Amtsgewalten in der Kirche, Papsttum, Zulassung zum Priesteramt, Opfercharkter der
Messe und , und, und …) dann bringt die heuchlerische Berufung auf das letzte Konzil, das ausdrücklich
nur ein Pastoralkonzil sein wollte (und das deswegen auch nur an seinen pastoralen Früchten zu messen
ist, s. Mt. 7, 16) gar nichts!
#10 Desperatus † 10:41:39 | Donnerstag, 24. September 2009
@Gunsenum Eddersheim in Zusammenhang mit M.L. zu bringen ist ein Schlag ins Gesicht jeden aufrichtigen
Eddersheimers. Eddersheim ist übrigens ain Stadtteil von Hattersheim im Bundesland Hessen. In Hattersheim
gibt es die heile Kapelle des Heiligen Athanasius in der die heilige Liturgie nach dem Heiligen Missale
des Heiligen Paul V zum Heil der Menschen in Heiliger Ordnung gefeiert wird.
#9 Gunsenum 10:38:22 | Donnerstag, 24. September 2009
@desperatus Ich schichte schonmal… den kreuznet-Schieterhaufen und zerdeppere einige Flaschen fürs
Scherbengericht! Du wagst es, Monsignore Lefebvre den Orakelrang abzusprechen? Pfui Eddersheim!
#6 Desperatus † 10:34:41 | Donnerstag, 24. September 2009
@Gunsemum Es geht um die alt Frage des Pilatus: was ist Wahrheit. Die Antwort aus dem Munde Jesu an anderer
Stelle: Ich bin die Wahrheit. Jesus selbst ist die Wahrheit, nichts und niemand sonst.
#5 Gunsenum 10:26:31 | Donnerstag, 24. September 2009
Ist es sehr wohl! Aber ich finde es zu bilig, einfach zu sagen „Die VII-ler verletzen meine Tradition“,
und sich dann auf den Stndpunkt zu stellen, nur Deine Tradition sei die richtige!
Die Traditionalisten berufen sich nicht auf Vernunftevidenzen, sondern auf die Tradition! Tatsächlich
verletzt der post-konziliare Katholizismus mehr Traditionsbestände (das II. Vatikanum eingeschlossen!!!)
als die Tradis!
#1 Gunsenum 10:00:41 | Donnerstag, 24. September 2009
Treffender kann man es nicht sagen! An die Stelle der Objektivitätdes Lehramtes setzen Lefebvre und seine
Gefolgsleute die Evidenz ihrer Vernunft, die aber in Wirklichkeit ihre subjektive Erkenntnis und Wertungist
Das triffts! Respekt für diese scharfsinnige und wohlgesetzte Formulierung!