Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat den gegenwärtigen Nuntius in Kanada, Erzbischof Luigi Ventura
(64), zum neuen Apostolischen Nuntius in Frankreich ernannt. Das gab der vatikanische Pressesaal am Dienstag
bekannt. Gleichzeitig ernannte der Papst zwei neue Mitglieder der Glaubenskongregation. Es handelt sich
um den brasilianischen Erzbischof Walmor Oliveira de Azevedo (55) von Belo Horizonte und den venezolanische
Bischof Mario del Valle Moronta Rodriguez (60) von San Cristobal.
Keine offizielle Empfehlung
Irland.
Die irischen Bischöfe geben den Gläubigen keine offizielle Wahlempfehlung für das wiederholte Referendum
zum Lissabon-Vertrag in Irland am 2. Oktober. Nach Angaben der Oberhirten wird der Vertrag angeblich nichts
an den verhältnismäßig menschenfreundlichen Abtreibungsgesetzen Irlands ändern. Vertreter der Methodisten
und Anglikaner haben dazu aufgerufen, mit „Ja“ zu stimmen.
Pater der Piusbruderschaft verstorben
USA.
Am 8. September, dem Fest Mariae Geburt, starb der US-amerikanische Pater John Peek (58) von der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X. nach langer Krankheit und Dialyse-Behandlung. Das gab die Piusbruderschaft bekannt. Der
Verstorbene kam in einer protestantischen Familie im US-Bundesstaat Georgia zur Welt. 1974 konvertierte
er zur katholischen Kirche. 1990 trat er bei der Piusbruderschaft in Winona ins Priesterseminar ein. Die
Priesterweihe empfing er 1996.
Noch ein Altliberaler?
Vatikan. Ab 1. November übernimmt der Jesuit
und frühere Jugendseelsorger in Hamburg, Pater Bernd Hagenkord (40), die Leitung des deutschsprachigen
Programms von ‘Radio Vatikan’. Sein Vorgänger, Pater Eberhard von Gemmingen SJ (73), leitete das Radio
seit 1982. Nach einem Herzinfarkt im Jahr 2007 konnte er monatelang seine journalistischen Aufgaben nicht
mehr wahrnehmen. Künftig wird er die Spendenzentrale der Jesuiten in München übernehmen.
Eiligsprechung
vorantreiben
Vatikan. Papst Johannes Paul II. könnte noch in diesem Jahr seliggesprochen werden. Das
erklärte der frühere Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Joaquin Navarro-Valls, vor der spanischen
Zeitung ‘El Mundo’. Es fehlten „nur“ noch zwei Schritte bis zur Seligsprechung: die Bestätigung des heroischen
Tugendgrades und eines Wunders auf die Fürsprache des verstorbenen Papstes.
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55 Lesermeinungen
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#56 Phillip 19:25:46 | Mittwoch, 23. September 2009
@ taruriges Gretchen Es wundert mich nicht, daß Sie alkoholkrank sind. Ihre Existenz lsst sich sonst
offenbar nicht ertragen. Überwinden Sie Ihre Perversion und gewinnen Sie Ihre Würde zurück! Dann werden
Sie auch nicht mehr zur Vodkaflasche greifen müssen. Mit Jesus Christus können Sie es schaffen! Suchen
Sie einen Priester auf, beichten Sie Ihre Sünden, zeigen Sie Reue, tun Sie Buße und bitten Sie um Hilfe!
Man wird Sie nicht abweisen!
#52 Paulaner † 18:13:52 | Mittwoch, 23. September 2009
Diese Bauerntrampel ist eine Plage! Gott lässt niemanden leiden. Nur der Teufel lässt Menschen leiden.
Der arme Mann war so besessen, dass der Teufel leichtes Spiel mit ihm hatte.
#48 Kunstmaler † 15:10:02 | Mittwoch, 23. September 2009
l’alleanzadifensivaperlaverità erhielt P.Pio sichtbar die Wundmale Christi, was in der Folge viel Leid
für ihn bedeutete. Er litt gerne für den Herrn u.d.unsterblichen Seelen. Es war ein inniges Mitleiden
mit dem Erlöser… Gott lässt niemanden leiden. Nur der Teufel lässt Menschen leiden. Der arme Mann
war so besessen, dass der Teufel leichtes Spiel mit ihm hatte. Pios Persönlichkeitsprofil: er war also
seit seiner Kindheit krank d.h. dass dieser von seiner Umgebung sehr verhätschelt wurde – ein primärer
Narzissmus ist somit leicht abbleitbar aufgrund Verwöhng seitens seiner Eltern, die ihn verhätschelten.
Er war also eine narzisstische hysterische Persönlichkeitsstruktur, welche der Besessenheit aufgrund
„Größenwahns“ anheim fiel. Eine Teufelsaustreibung hätte ihm viel genützt – dabei wären nämlich
die Wundmale verschwunden. Der Teufel kennt viele Wege den Gläubigen zu vertrotteln – Pater Pio war einer
davon.
Und natürlich wünschen wir auch ganz viel #################################### ############ Hl. Geist!
################ ####################################
Ja, Gottes Segen für die Mitarbeiter von radio vaticana tedesca ist dringend erforderlich. Bisher ist
das Wirken dieser Abteilung von Radio Vatikan nämlich alles andere als segensreich!
Glückwunsch Ein herzliches Grüß Gott Wir, die Mitarbeiter von der Deutschen Abteilung von Radio Vaticn
wünschen unserem neuen Leiter Hochwürden Pater Bernd Hagenkord alles Gute und segenreiches Schaffen
und Gottes Segen.
Gott bewahre den J-P-II eilig zu sprechen! Eher müsste padre Pio zur Ehre der Altäre Heilig gesprochen
werden! Er zelebrierte die trid. Liturgie und war überhaupt ganz und gar ein vorbildlicher Priester in
der bekennenden Nachfolge Jesu Christi! Auf seine Art Pfr. von Ars!
l’alleanzadifensivaperlaverità: Würde gerne noch 6. anfügen: Pater Pio hatte auch die Gnade der Bilokation –
das Erscheinen an mehreren Orten gleichzeitig.
P.Pio – ein Geschenk GOTTES an unsere Zeit Zum hl. P.Pio ein paar wichtige Erläuterungen: 1.) P.Pio hat
sich niemals als Messias gefühlt, und er ließ sich nicht anbeten! Er war äußerst demütig, war sich
bewusst, ein sündiger Mensch zu sein, und er wies durch sein ganzes Leben auf CHRISTUS hin! 2.) P.Pio
hatte nachweislich die Gabe der Prophetie. Dafür gibt es unzählige Belege. 3.) P.Pio hatte von GOTT
zahlreiche Charismen bekommen, u.a. die Seelenschau. Gar manche Beichtende, die P.Pio noch niemals gesehen
hatten und schwere Sünden verschwiegen, waren zutiefst erschüttert, wenn P.Pio ihnen ihre schweren Sünden
genau aufzählte. 4.) Durch P.Pio wurden viele Menschen auf wunderbare Weise geheilt. Selbstverständlich
war ihm klar, dass der Urheber jeden echten Wunders GOTT ist! Dass bei Wundern immer wieder gläubige
Menschen mitgewirkt haben u.wirken, soll niemanden verwundern, das ist übrigens auch biblisch fundiert.
Siehe Apostelgeschichte! 5.) Am 20.9.1915 erhielt P.Pio sichtbar die Wundmale Christi, was in der Folge
viel Leid für ihn bedeutete. Er litt gerne für den Herrn u.d.unsterblichen Seelen. Es war ein inniges
Mitleiden mit dem Erlöser. Dazu hat uns übrigens der hl.Paulus Wichtiges gesagt. An den Händen und
Füßen waren d.Wundmale über 2 cm groß, so dass die Ärzte mit Daumen u.Zeigefinger hindurchgreifen
konnten. Einer der berühmtesten Ärzte damals in Italien, Dr. Festa, früher ungläubig, sagte, dass
sich d.Wundmale P.Pios nicht auf natürl. Weise erklären lassen, da sie sämtlichen Naturgesetzen widersprechen.
#38 Paulaner † 12:42:51 | Mittwoch, 23. September 2009
soso, ich wusste nicht, dass der Pater Pio als Seher bekannt gewesen war. Josef_G: Ich zweifele nicht
an der Heiligkeit von P. Pio. Ich frage nur: Ob er auch vorausgesehen hat, Was die Leut so alles durch
ein ander bringen.
#36 Paulaner † 12:00:34 | Mittwoch, 23. September 2009
Es gibt eine einfachere Erklärung für die irdische „Heiligkeit“ des Pater Pio Aber damit begebe ich
mich auf ein sehr dünnes Pflaster, „heilig“ ist nämlich dazu ein falscher Begriff. Vorstellbar wären
seine besonderen Fern-Heilungsfähigkeiten, wenn Pater Pio einmal bereits nahezu tot gewesen wäre („Nahtoderfahrung“)
und seine Seele wieder mit einem Auftrag zurück ins irdische Leben befohlen worden wäre. Sein irdischer
Körper ist dann „mit Krankheit gestraft“. Mehra sogi ned.
@ Fridericus nach meiner Erfahrung ist die Frage an Gläubige „wieso sollte Gott dies oder jenes tun“
leider meist sinnlos. Denn ein Gläubiger findet immer eine einfache Erklärung für das oft widersprüchliche
Gedankenkonstrukt seiner Religion. Deshalb sagt unser lieber Papst ja auch: „Der christliche Gläubige
ist eine einfache Person. Aufgabe der Bischöfe ist es deshalb, den Glauben dieser kleinen Leute vor dem
Einfluss von Intellektuellen zu bewahren“. (Benedikt XVI, alias Kardinal Ratzinger, Predigt vom 31.12.1979
schön auch die Glaubenswahrheiten der katholischen Kirche: „Wer sagt, die Menschenvernunft sei so unabhängig,
dass ihr der Glaube nicht von Gott befohlen werden könne, der sei ausgeschlossen.“ oder „Wer sagt, die
menschlichen Wissenschaften müssten mit solcher Freiheit behandelt werden, dass ihre Behauptungen als
wahr festgehalten und von der Kirche nicht verworfen werden könnten, auch wenn sie der geoffenbarten
Lehre widersprächen, der sei ausgeschlossen.“ toll oder? Die Kirche möchte die alleinige Deutungshoheit
über die Welt. Zum Glück hat sie diese tödliche Machtposition endlich durch die Aufklärung verloren.
Die letzten fundamentalistischen Katholiban auf kreuznet werden dies zwar wohl nie einsehen, aber das
ist vermutlich auch belanglos! Und den einfachen Leuten wird ein Wunderglaube an die Wundmale eines Pater
Pios gelassen! Also weiter: Pius-Messe-murmeln, Heiligenbildchen aufhängen, keine Fragen stellen!
Josef_G Ich zweifele nicht an der Heiligkeit von P. Pio. Ich frage nur: Ob er auch vorausgesehen hat,
daß JP2 die Buddha-Statue auf das Tabernakel aufstellen wird, ob er den Koran küssen wird, ob er sagen
wird, daß wir Christen und die Mohamedaner zum gleichen Gott beten? Davon wird nichts in dem Beitrag
berichtet, tut mir leid.
#31 Kunstmaler † 11:48:23 | Mittwoch, 23. September 2009
der Glaube sollte nicht in eine Vertrottelung ausarten. Menschen anbeten – ist Vertrottelung pur. Christus
ist unser Heil, denn er sprach: Glaubt an mich, nur durch mich, kommt ihr zum Vater. Und er sprach: Du
nennst mich gut, niemand ist hier gut. Wäre nett, wenn das so mancher „Gläubige“ mal einsehen würde.
Christus führt unsere Seele zu Gott, sonst niemand.
#30 Josef_G 11:47:50 | Mittwoch, 23. September 2009
@rums, alle „Dem jungen polnischen Priester Karol Woityla, dem späteren Papst Johannes Paul II., soll
er bei einem Besuch im Jahre 1947 sowohl die Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche als auch das Attentat
von 1981 vorher gesagt haben.“ Ich zweifele nicht an der Heiligkeit von P. Pio. Ich frage nur: Ob er auch
vorausgesehen hat, daß JP2 die Buddha-Statue auf das Tabernakel aufstellen wird, ob er den Koran küssen
wird, ob er sagen wird, daß wir Christen und die Mohamedaner zum gleichen Gott beten?
#27 Paulaner † 11:42:02 | Mittwoch, 23. September 2009
Wenn es doch VouTube-Aufnahmen vom Original-Jesus gäbe statt Mitschriften von Zuhörern! Christus sprach:
Es werden viele nach mir kommen, glaubt ihnen nicht. Damit kann JEDER daherkommen und sich als Original-Fälscher
von den anderen Fälschern distanzieren.
#24 Ben Sira † 11:37:59 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Clarissimat – Grüß Gott! Betr. Ableben sämtlicher Piusbrüder als wirkliche Nachricht Dachten Sie
an ein Ereignis wie in Georgetown am 18. November 1978?
#23 Fridericius † 11:34:57 | Mittwoch, 23. September 2009
l’alleanzadifensivaperlaverità: Wundmale Ich verstehe das nicht – vielleicht kann mir ja jemand von Ihnen
erklären, was an Wundmalen „wunderbar“ sein soll. Einer, der so etwas hat, ist doch behindert – und das
mein ich ganz wortwörtlich – mit Löchern oder Wunden in den Händen kann man sich wahrscheinlich nichtmal
ein Brot schmieren und Löcher in den Füßen sind bestimmt auch nicht so angenehm. Wieso also sollte
Gott das jemandem antun?
#22 Lorenz 11:28:07 | Mittwoch, 23. September 2009
An von Herzmanovsky Kennen Sie eine wirklich katholische, also wahrscheinlich kritische Auseinandersetzung
mit dem Trotta-Streifen über die Heilige Hildegard? Nach dem, was ich an Kurzberichten lesen konnte,
wird sie dort als Vorkämpferin der Emanzipationsbewegung dargestellt. Das wäre natürlich ein mittlerer
Skandal.
#21 Kunstmaler † 11:25:26 | Mittwoch, 23. September 2009
l’alleanzadifensivaperlaverità Thema: Pater Pio Haben Sie schon einmal in Erwägung gezogen, dass dieser
Mann einfach nur „besessen“ war und das die Wundmale ein Ausdruck des Antichristen waren. Christus sprach:
Es werden viele nach mir kommen, glaubt ihnen nicht. Wieso glaubt mancher Katholik eher den Besessenen,
statt sich die Worte Jesus genau durchzulesen und zu begreifen? Weil der Mensch sich und seine Mitmenschen
gerne „verherrlicht“ und der Teufel weiß das und deshalb macht er sich einen Jux mit so manch „gutgläubigen“
Katholiken, welche dann seine Diener anbeten, statt den Geist ausschließlich auf Jesus zu lenken. Es
gibt keine Heiligen – es gibt nur Christus, denn er spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh 14, 6) Er sagte nicht, dass wir unsere Mitmenschen verherrlichen
sollen – er sagte das Gegenteil, doch dass muss man halt begreifen und das geht ausschließlich über
den Weg der „Demut“ und der „Bescheidenheit“. Also nix da – mit Menschen anbeten – und sich vom Teufel
verwirren lassen. Auf Christus soll man seinen Geist lenken.
„Zwergerlaufstände“ ringsum Zwar haben die folgenden Ausführungen nichts mit den heutigen „kreuzmeldungen“
zu tun, aber mit den Beiträgen von „Gottsuchender“ und „Paulaner“. Es geht um den hl. P.Pio, dessen Fest
wir heute feiern. Bezüglich seiner Wundmale wird immer wieder „alter Schmarrn“ aufgewärmt. Das soll
einmal jemand versuchen (bitte lieber doch nicht): sich mit Karbolsäure und Veratrin derartige Wundmale
zufügen, wie sie P.Pio hatte, und das 50 Jahre lang! Wenn es nicht so traurig wäre, dass gewisse Leute
und Kreise unsere Heiligen und die ganze Kirche unglaubwürdig und schlecht machen wollen, müsste man
über manche plumpe Aktionen eigentlich lachen. Wer an Wunder nicht glauben will, erfindet die abstrusesten
Ausreden! Zur 2.„kreuzmeldung“: Beten wir, dass die Iren sich am 2.Oktober (Schutzengelfest!) wieder mit
„NEIN“ zum Lissabonvertrag stimmen! Es zeugt von der großen Überheblichkeit gewisser EU-Mächtigen,
dass sie das frühere „NEIN“ der Iren im Grunde missachten und ihre gottlosen Pläne durchziehen wollen!
Aber, wie auch immer es weiter geht, der Tag kommt, an dem GOTT auch diese Mächtigen, falls sie sich
nicht bekehren, vom Thron stürzen wird!
Phillip Auch ein herzliches Grüß Gott. Der Beitrag ist nicht von mir, bevor ich es merkte, war der Beitrag
ohne die Schrift kursiv zu setzen abgeschickt. Mea culpa.
#17 Paulaner † 10:29:04 | Mittwoch, 23. September 2009
Bringt der DEUTSCHE SPIEGEL schon WIEDER einen HEILIGEN zu FALL? Gottsuchender: Pater Pio doch sehr fragwürdig –
naja … Lauwarme Suppen erneut um 1,23°K aufgewärmt und frisch serviert.
Pater Pio doch sehr fragwürdig naja, wenn soagar schon die überaus wundergläubige katholische Kirche
selbst schon mehrfach Pater Pio anzweifelt, sollte man doch sehr vorsichtig sein: Hier ein Beitrag aus
dem Spiegel www.spiegel.de/…,1518,528186,00.html: Aktuell wurde die Diskussion über die Glaubwürdigkeit
Pios durch ein neues Werk von Sergio Luzzatto angeheizt, bei dem es sich um alles andere als eine Heiligenbiografie
handelt. Der Turiner Historiker hat die italienischen Archive durchwühlt, Akten und Dossiers studiert.
In seinem Buch bezweifelt er, ob die Wundmale, die Pater Pio am 20. September 1918 empfing und unter denen
er bis zu seinem Tod 1968 gelitten haben soll, tatsächlich Gottes Werk waren. Luzzatto fand Belege, dass
der fromme Bruder heimlich beim Apotheker Valentini Vista aus Foggia größere Mengen von Karbolsäure
und des Giftes Veratrin geordert hatte, mit denen er sich die Wundmale Christi selbst beigebracht haben
könnte. Um die Ursache für die Wunden herauszufinden, untersuchten diverse Mediziner den Pater Anfang
der zwanziger Jahre. Je nach Gutgläubigkeit oder Skeptizismus der Ärzte fielen die Ergebnisse unterschiedlich
aus.
#6 Biene Maja 08:52:20 | Mittwoch, 23. September 2009
DJM ich bin auch traurig Pater Pio ich war einmal an der Stelle wo Er starb und wirkte das hat mich beeindruckt
sehr tief Guten Morgen die Biene Maja ist wieder da
@alle Francesco Forgione wurde als Kind einer Bauernfamilie geboren. Er habe weniger als andere Kinder
gegessen und kaum geschlafen, schwere Fieberanfälle wie durch ein Wunder überstanden. Im Alter von 16
Jahren trat er als Novize den Kapuzinern in seiner Heimat bei und erhielt den Ordensnamen Pio. Unter Mühen
ob seiner angeschlagenen Gesundheit – er litt unter Tuberkulose – hielt er das asketische Leben durch,
absolvierte das Theologiestudium und wurde 1910 in der Kathedrale von Benevent zum Priester geweiht. Bis
1915 war er in seinem Heimatort als Gehilfe des Ortspfarrers tätig, ab 1916 als Mönch im Kapuzinerkloster
von San Giovanni Rotondo. 1918 erschienen auf seinem Körper plötzlich die fünf Wundmale Christi, die
ihn zum ersten stigmatisierten Priester in der Geschichte der katholischen Kirche machten. Bald schon
kamen die ersten Pilger zu Pater Pio in sein Kloster und erlebten ihn bei seinen Messen wie der Wirklichkeit
entrückt. Er wurde als Beichtvater zum „Apostel des Beichtstuhls“, seine prophetische Gabe wurde weithin
gerühmt, er zählte zu den größten Mystikern unseres Jahrhunderts, die katholische Kirche distanzierte
sich aber von ihm, bezeichnete ihn als „Hysteriker“, verbot ihm sogar zeitweise das Lesen der Messe und
das Beantworten von Seelsorgebriefen. Aber die Menschen vertrauten ihm; ab 1940 begann er, Leiden der
Pilger durch Handauflegen oder mit Worten zu lindern oder gar zu heilen. Dem jungen polnischen Priester
Karol Woityla, dem späteren Papst Johannes Paul I…
Hm … Es fehlten „nur“ noch zwei Schritte bis zur Seligsprechung: die Bestätigung des heroischen Tugendgrades
und eines Wunders auf die Fürsprache des verstorbenen Papstes. Gilt ein Exorzismus auch als ein „Wunder“?