Kinderschlachtung
Vergebliche Liebesmühe
In Deutschland steht die „Woche für das Leben“ bevor. Doch solange der Widerspruch der Deutschen Bischöfe gegen die Enzyklika „Humanae Vitae“ nicht aus der Welt geschafft ist, wird die Liebesmühe vergeblich sein, meint die AKTION LEBEN e.V. Deutschland.
(kreuz.net, Abtsteinach). In einer Presseaussendung weist die „Aktion Leben Deutschland“ auf die „Woche für das Leben“ hin, die vom 9. bis 16. April in Deutschland begangen wird.

Die „Aktion Leben Deutschland“ ist eine landesweit tätige Lebensschutzorganisation. Die „Woche für das Leben“ ist eine Einrichtung der Katholischen Kirche und der Protestanten Deutschlands. Das diesjährige Motto lautet: „Mit Kindern ein neuer Aufbruch. Kindersegen – Hoffnung für das Leben.“

Die „Aktion Leben“ stimmt mit den Organisatoren überein, daß die Thematik des „Kindersegens“ hochaktuell ist, besonders in einer Zeit und in einem Land, wo die Kinderarmut eine kritische Grenze erreicht hat.

Leider würden aber die Gründe, die zum Aussterben der Kinder geführt haben, immer noch ignoriert, heißt es in der Pressemitteilung.

Man habe jahrelang von einer Bevölkerungsexplosion geredet. Gekommen sei das genaue Gegenteil. Um den gegenwärtigen Zustand zu vertuschen, habe man sich auf die beschönigende Sprachregelung „demographischer Wandel“ geeinigt.

Schon vor dreißig Jahren habe das katholische Lehramt diese negative Entwicklung vorausgesehen und davor gewarnt, meint die Presseaussendung mit Bezug auf „Humanae vitae“, dem berühmten Lehrschreiben von Paul VI. Dazu erklärt Walter Ramm, der Vorsitzende der „Aktion Leben Deutschland“: „Es wäre an der Zeit, Papst Paul VI., den Verfasser von ‘Humanae vitae’, feierlich zu rehabilitieren und ihm posthum für seine prophetische Enzyklika zu danken.“

In dem 1968 publizierten Lehrschreiben sprach sich der damalige Papst gegen jede Form der künstlichen Empfängnisverhütung aus. Die Enzyklika löste in Kirche und Welt einen Sturm der Entrüstung aus. Ganze Bischofskonferenzen stellten sich gegen den Papst.

In der sogenannten „Königsteiner Erklärung“ hätten sich auch die deutschen Bischöfe – so Ramm – zu einer „populistischen Antwort“ auf das Lehrschreiben des Papstes hinreißen lassen.

Die „Königsteiner Erklärung“ ist eine Verlautbarung der deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahre 1968. Darin relativieren die deutschen Oberhirten das päpstliche Lehrschreiben und überlassen dessen praktische Umsetzung dem Gutdünken des einzelnen.

Dazu Walter Ramm wörtlich: „Es ist an der Zeit, diese 68er Rebellion gegen das Lehramt zurückzunehmen.“

Eine „Woche für das Leben“, die den Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Kinderfeindlichkeit in Deutschland und dem damaligen Verhalten der deutschen Bischöfe ignoriere, sei es leider nicht wert, zur Kenntnis genommen zu werden.

Damit werde eine weitere Chance verpaßt, der Gesellschaft endlich Orientierung zu geben.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Paul Mayer   22:27:33 | Sonntag, 10. April 2005
Auf einen Papst, der die Häretiker
der Moraltheologie (einschließlich der Bischöfe) mit ihren „Königsteiner“, „Mariatroster“ u. a. Erklärungen abserviert, können wir offenbar nicht hoffen. Es wird ein Liberaler mit konservativem Habitus wie Kardinal Schönborn, der die Paralysierung der Lehre zuläßt und seinen Vorgänger in null-komma-nichts selig- und heiligspricht. Auf dass es „endlich“ die charismatische neue Kirche wäre. Jedem Gläubigen seine eigenen Ansichten und „Erscheinungen“…
Tatsächlich ist zwischen Amt (mit der diesem innewohnenden Amtsgnade) und Person beim Hl. Vater zu unterscheiden.
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#17   GerdEric   17:29:42 | Sonntag, 10. April 2005
@ sttn, @ chato, @ 7er
@ sttn: …@GerdEric: „Da wird vom Amt des Papstes geredet, das heilig sei, auch wenn der Papst selbst ein Häretiker sein…“
Ich habe,
so glaube ich,
nicht geschrieben,
dass dies meine Meinung ist.
Diese Ansicht wurde hier von anderen vertreten.
:-))
Damit übernimst Du die Meinung einer verschwinden geringen Minderheit und übersiehst das die überwältigende Mehrheit diese Meinung nicht teil.
Oh doch,
das sehe ich schon,
aber hier sieht es manchmal anders aus…
@ chato: GerdEric meint tasächlich
„Meine Ausdrücke … sind literarisch notwendig“
Sind das meine Worte?
@ chato: Oh Gerd, wenn du wüsstest wie sehr unnötig du bist.
und doch hat GOTT auch mich geschaffen.
und auch Dich,
mein lieber Kropf…
:-))
@ 7er: @Gerderic Wenn, du Österreicher wärst,wüsste ich nun welchem Gott du huldigst.
Nun,
lieber 7er,
ich unterstelle mal lieber nicht,
welchem österreichischen „Götzen“ Du huldigst…
(siehst Du,
es gibt immer noch blödere Bemerkungen)
@7er Die Gewalt, die du ausübst, … Es ist die Gewalt derer, … gottlose Gesetze …
Was weisst Du schon,
wieviel mir staatlische Gesetze sind und wieviel mir GOTTes Wort ist…
So!
und damit machen wir mal wieder Schluss mit den persönlichen Angriffen.
herzlichst
GerdEric
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#16   sttn   15:32:24 | Sonntag, 10. April 2005

@GerdEric
„Da wird vom Amt des Papstes geredet, das heilig sei, auch wenn der Papst selbst ein Häretiker sein…“
Damit übernimst Du die Meinung einer verschwinden geringen Minderheit und übersiehst das die überwältigende Mehrheit diese Meinung nicht teil.
Hast Du nicht gesehen was in der letzten Woche los war? Millionen waren in Rom, Millionen waren in Gottesdiensten, Milliarden haben die Ereignisse am Bildschirm verfolgt.
Dieser Papst wird aber nicht nur geliebt und verehrt, sondern auch als positives Vorbild wahrgenommen, eben als ein Mensch der den Glauben glaubhaft vorlebt und weltweit repräsentiert. Das ist die Meinung der überwältigenden Mehrheit der Katholiken und auch vielen Nicht-Katholiken.
@1+1=7
„Zutiefst Rot und Jüdisch“ … Rot ist die Trauerfarbe des Vatikans und Jüdisch ist Jesus …
Also ist „Rot und Jüdisch“ = Katholisch, eigentlich ein nettgemeintes Kompliment an GerdEric
Zu Kreisky: Ein Mann der für Österreich sehr viel erreicht hat. Das er Jude war, war ein Glücksfall für Österreich, denn so konnte sich Österreich glaubwürdig von seiner tief-braunen Vergangenheit lösen.
Österreich wäre ohne Kreisky nicht dort wo es heute ist.
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#15   chato †   13:34:51 | Sonntag, 10. April 2005
GerdEric meint tasächlich
„Meine Ausdrücke … sind literarisch notwendig“
Oh Gerd, wenn du wüsstest wie sehr unnötig du bist.
Jemand, der sein Geschreibsel für „literarisch notwendig“ hält, ist
so überflüssig wie ein Kropf
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#14   1+1=7   12:41:58 | Sonntag, 10. April 2005
@Gerderic Wenn, du Österreicher wärst,
wüsste ich nun welchem Gott du huldigst.
Dem „Göttlichen Kreisky“ gilt dein Sinnen.
Zutiefst „rot“ und „jüdisch“. Klar, das alles für dich Bahnhof ist. Vielleicht neigst du ja dem deutschen Equivalent dein Haupt.
Die Gewalt, die du ausübst, ist viel schlimmer. Es ist die Gewalt derer, die durch gottlose Gesetze bestimmen was Gewalt ist und was nicht.
mfg
7er
P.S. Der Rosenkranz schadet keinem!
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#13   Yersinia   12:35:43 | Sonntag, 10. April 2005
interessante „Zuschreibungen“
ohne „Umsetzung“ des Glaubens in der Welt hätte dieser Glaube wohl wenig Sinn; das Hat Nichts mit „Änderungen“ oder „Anpassungen an den Zeitgeist“ zu tun, sondern meint schlicht, wie Verkündigung möglich sein kann; – nochmals zu diesen „Zuschreibungen“: habe ich das wirklich gesagt?
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#12   GerdEric   12:31:59 | Sonntag, 10. April 2005
Mir kommt das Geschrei
um die Verworfenheit der Heutigenzeit so vor,
wie man über die Zeit vor 2000 Jahren spricht,
als wenn alle GOTT leugneten…
Da wird vom Amt des Papstes geredet,
das heilig sei,
auch wenn der Papst selbst ein Häretiker sein…
wo liegt der Unterschied zu den Sadduzäern,
die das Amt der Hohenpriester führten?
aber doch dem Glauben entrückt waren?
Das Volk,
die „Kirche“ von Unten,
hat GOTTes Gebote erkannt,
die Vertreter des Volkes,
die Pharisäer haben die Leitlinien bestimmt,
sie haben den Glauben getragen,
sie tragen ihn noch heute.
Die Sadduzäer,
der jüdische „Adel“ ist verschwunden,
den gibt es nicht mehr,
doch das Judentum des Volkes besteht,
wie vor 2000 Jahren.
Der Adel der Christen wird verschwinden,
wenn er sich nicht zu GOTT bekennt,
sich ihm unterwirft,
denn keine Institution hat Macht von GOTT.
GOTT hat dem Menschen gesagt,
was Richtig und was Falsch.
GOTT hat sich SEIN Volk gewählt,
wie schon einst zuvor in Ägypten,
es ist das Volk,
nicht irgend eine selbstbestimmte Elite,
die die Sprache GOTTes nicht kennt.
Der Heilige Geist GOTTes lässt sich nicht in ein System verstricken,
er sucht Propheten für GOTT.
Ebenso, wie GOTT die verwirft,
die SEINE Gebote verwerfen,
so verwirft ER die,
die SEINE Gebote benutzen,
um SEIN Volk zu unterdrücken
SEIN Volk ist das Proletariat der Welt,
wer sich besser wähnt,
ist schon verworfen.
Amen
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#11   Ulrich Müller   10:52:22 | Sonntag, 10. April 2005
@Yersina – fragte nach der Sache !
– wenn nun ein Kardinal ganz bestimmt und lautstark sagte, „was Sache ist“ – was würde er in dieser Gesellschaft wohl bewirken?
Diese Gesellschaft würde wie immer, wenn es einer wagen würde noch die Wahrheit zu sagen, heulen wie alle Dämonen gleichzeitig, denen man auf den Schwanz getreten hat und ihm ihre linke Presse auf den Hals hetzen.
Gleichzeitig würde diese dämonisierte Gesellschaft ein paar Sondersendungen starten und sämtliche geistigen Müllschleudern ausgraben und zum Smalltalk einladen = Geissler, Küng und Company !
Wenn es dann ein bischöfliches Weichei ist, welches sich darin versucht hat zur Sache zu sprechen, würde er widerrufen, zurücknehmen oder schönreden.
Wenn er stark ist und wirklich glaubt, würde er den deutschen Schein- ( Donum Viatae ) und Scheinkatholiken noch sagen, dass, wer Sonntags mit dem Hintern im Bett bleibt, die Sonntagsmesse schuldhaft versäumt und nicht mindestens einmal im Jahr zur Einzelbeichte geht und seine Sünden bereut, sich die Tatstrafe der Exkommunikation zugezogen und somit auch nicht mehr Mitglied dieser Kirche ist, da er ist draussen ist und somit die Klappe zu halten hat.
Das würde dem Kardinal hier im irdischen Jammertal zu keinem Karnevalsorden gereichen, – aber er hätte dafür eine friedliche Sterbestunde in der ihn die Engel heimgeleiten werden. Das ist es wert.
mfg – mein Wort zum Sonntag. Auszugweise Wiedergabe in Pfarrbriefen gestattet :-) !
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#10   spectator †   10:13:45 | Sonntag, 10. April 2005
@ weder Kuh, noch Fisch noch Vogel
@ sttn
In „Donum vitae“ kann man den Frauen helfen und aktiv dazu beitragen das Abtreibungen verhindert werden.
In euren Aussagen dominiert immer noch der Bezug auf die Diesseitigkeit – von Gott und Seiner Wirklichkeit, die wir durch Akzeptanz dessen, was zuletzt nicht Seinem Willen entspricht möglicherweise verspielen, keine Spur. Ihr schwulenfreundliche Proletarier, eure Welt des Glaubens ist der Zuckerguss auf der Oberfläche der gottlosen Realität, auf die ihr euch dann noch, als opportune Herausforderung für die Entfaltung der Kirche, bezieht. Und ihr wollt hier vom Glauben (an Gott) und Seiner Kirche reden?
@ Yersinia
wenn nun ein Kardinal ganz bestimmt und lautstark sagte, „was Sache ist“ – was würde er in dieser Gesellschaft wohl bewirken?
Es geht hier nicht darum, was er bewirken kann, es geht hier darum, wofür er steht. Passt der zukünftiger Papst die Lehre der Kirche diesem von dir erwähntem Faktum an, dann setzt er das Erbe, das die Kirche von ihrem Gründer empfing, aufs Spiel. Da man euch, Möchtegernkatholiken, schon eingeredet hat, dass ihr bereits erlöst seid, ist für euch der Glaube der Kirche (wie er formuliert wird und was er ermittelt) nicht relevant. Relevant ist für euch die Umsetzung der Lehre der Kirche in die Realität. Da dies jedoch in einer gottlosen Gesellschaft nicht möglich ist, bleibt am Ende nichts anderes, als faule Kompromisse und die Akzeptanz dessen, was Sünde ist. Zum Teufel mit derartiger Mentalität.
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#9   Yersinia   09:14:50 | Sonntag, 10. April 2005
ob ganz Rom damals so „verkommen“ war
sei dahin gestellt – woher wollte man das über alle damals – zu welcher Zeit? – Lebenden wissen?
Ob unsere heutige Zeit so „verkommen“ ist, sei ebenfalls dahingestellt – es ist genauso eine pauschale Aussage, die in Wirklichkeit nichts belegt, mit der nichts wirklich anzufangen ist – außer dass sie ein Stimmungsbild über den Aussagenden abgibt. – nicht zuletzt: selbstverständlich greift das Wort Gottes auch heute; die Frage stellt sich aber immer wieder neu, wie wir Zeugnis geben können von unserer „größeren Hoffnung“?
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#8   chato †   08:29:18 | Sonntag, 10. April 2005
der Unsinn,
dass in einer heutigen Gesellschaft, das Wort der von Jesus gegründeten Kirche nicht greifen könne, ist widerlegt mit dem Vergleich Roms zur Zeit Paulus.
Rom war ebenso verkommen wie die heutige Welt und dennoch machte das Wort diese Zentrale des Christenhasses und der Christenvernichtung, zur Zentrale der Kirche Christi.
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#7   Yersinia   07:48:49 | Sonntag, 10. April 2005
@spectator: ich habe nirgends eine Veränderung/Anpassung der kirchlichen Lehre gefordert!
Ich habe eine Teilaussage über die heutige Rezeption kirchlicher Lehraussagen in der modernen Gesellschaft gemach – nicht mehr; ein Punkt ist, wie sich die moderne Nachkriegsgesellschaft entwickelt hat – und bitte, da sind soziologische und sozialpsychologische Erkenntnisse sicher hilfreich – welche Schlüße gezogen, welche Aktionen von welchen Interessensgruppen gesetzt werden, steht auf einem anderen Blatt. Gib mir keine Schelte, dass sich unsere westeuropäische Gesellschaft zu einer freiheitlich liberalen mit demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen entwicklet hat; marktwirtschaftlich geprägt, mit allen Vor- und Nachteilen und Widersprüchen (Kommerzialisierung auch der Sexualität) Und letztlich haben wir heute eine Gesellschaft mit vielen verschiedenen Weltbildern und Lebensauffassungen – das ist ein Faktum, in dem wir uns bewegen; wenn nun ein Kardinal ganz bestimmt und lautstark sagte, „was Sache ist“ – was würde er in dieser Gesellschaft wohl bewirken? – eine erneute Diskussion – vielleicht; kaum mehr. Dass eine moderne Gesellschaft nicht linear gut oder schlecht ist, sondern vielfältig, widersprüchlich und komplex, ist ja gerade der Grund, warum einfache „Rezepte“ oder Analysen nicht mehr so recht greifen; aber: es ist faszinierend, wie sinnlich greifbare Glaubensereignisse wirken und ankommen – und hier, im ganz einfachen, erfahrbaren Glaubenszeugnis, liegt wohl die Chance der Glaubensgemeinschaften.
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#6   sttn   00:21:41 | Sonntag, 10. April 2005
ob’s jemand wahrnimmt
„Damit werde eine weitere Chance verpaßt, der Gesellschaft endlich Orientierung zu geben.“
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit können manchmal welten liegen.
@Yersinia
Gut gesagt und lesenswert.
Ergänzend möchte ich noch anbringen: Man meint das früher alle viel bräver waren als Heute, aber dies ist genauso ein Märchen wie das „Früher war alles besser“.
@Toby
Ich denke schon das dieses Thema viele interessiert und das es „Donum vitae“ noch gibt und aktiv ist zeigt doch das es viele gibt die mehr tun wollen als nur über Abtreibung zu diskutieren.
In „Donum vitae“ kann man den Frauen helfen und aktiv dazu beitragen das Abtreibungen verhindert werden.
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#5   spectator †   20:51:25 | Samstag, 9. April 2005
@ Yersinia
danke für die Beschimpfungen
Bitte schön!
Deine Beiträge sind genauso „dünnblütig“ wie die Formulierungen der Deutschen Bischofskonferenz – nicht Kuh, nicht Fisch, nicht Vogel.
Du schreibst: „Nicht zuletzt sollte bedacht werden…“ – wer soll etwas bedenken? Die Obrigkeit der Kirche? – Sie hat das die biblische Offenbarung, die für die Entwicklung der Lehre der Kirche ausschlaggebend ist und nicht das Gejammer der Gottlosigkeit der Welt.
Ich wünsche allen Möchtegernkatholiken und dem Pack von solchen wie „Donum vitae“, „Kirche von Unten“ und „Wir sind Kirche“, dass der liberalste Kardinal zum Papst gewählt wird. Denn auch dann, wird er das nicht ändern (können/wollen), was Christus nicht ändern will. Die Möchtegernkatholiken aber, werden sich weiter an ihren gottlosen und primitiven Aussagen ergötzen, mit denen sie der Kirche den Einfluss des Heiligen Geistes absprechen möchten.
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#4   Yersinia   19:42:45 | Samstag, 9. April 2005
@spectator: danke für die Beschimpfungen, aber ich meine
etwas völlig anderes gesagt zu haben, als du da herausliest bzw in deine Vorstellung von mir hineinlegst.
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#3   spectator †   19:18:44 | Samstag, 9. April 2005
@ Yersinia
glaubt wirklich jemand,
dass sich die Masse der KatholikInnen von kirchlichen Äußerungen zur Sexualität leiten ließe?
Aha. Und deshalb muß die Lehre der Kirche so umgemotzt werden, dass das „sich von kirchlichen Äußerungen zur Sexualität leiten lassen“ sich automatisch ergibt.
Sag mal, wie beschränkt bist du eigentlich?
Und dass das so ist, hat mit der Entwicklung der modernen Gesellschaft, mit der wesentlich höheren Bildung und Selbstständigkeit der heutigen Menschen zu tun; aber wohl nichts mit irgendwelchen „abweichenden“ Erklärungen…
Blödsinn. Dass das so ist, resultiert aus verderblichem Egoismus und Abneigung zur Forderungen die aus der biblischen Offenbarung entstehen.
Nicht zuletzt sollte bedacht werden, dass kirchliche Vorgaben zur Sexualität auch in früheren Zeiten eher nicht beachtet wurden – es gab halt mehr Scham, Peinlichkeit und Unterdrückung – mit ein Grund, warum sich viele Menschen „frei machten“ von kirchlichen Lehrsätzen zur Sexualmoral.
Und hat es den Menschen etwas genutzt?
Francis Kardinal Arinze sagte: „Ich habe noch niemanden gesehen, der durch Keuschheit gestorben ist, ich habe aber Menschen gesehen, die trotz Benutzung von Kondomen gestorben sind.“
Leute,
eure Dummheit und Ignoranz ist unübertroffen. :-)))))
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#2   Yersinia   18:32:16 | Samstag, 9. April 2005
glaubt wirklich jemand,
dass sich die Masse der KatholikInnen von kirchlichen Äußerungen zur Sexualität leiten ließe? Und dass das so ist, hat mit der Entwicklung der modernen Gesellschaft, mit der wesentlich höheren Bildung und Selbstständigkeit der heutigen Menschen zu tun; aber wohl nichts mit irgendwelchen „abweichenden“ Erklärungen – damit versuchten die Verantwortlichen wohl eher, nicht ganz den Anschluß zu verlieren. Umgekehrt: wer sich an lehramtliche Vorgaben halten will, tut dies entweder aus freier (Glaubens-)Entscheidung oder aus einer „Bindung an das Über-Ich“; je nachdem hat diese Entscheidung dann ihre je eigene Qualität. Nicht zuletzt sollte bedacht werden, dass kirchliche Vorgaben zur Sexualität auch in früheren Zeiten eher nicht beachtet wurden – es gab halt mehr Scham, Peinlichkeit und Unterdrückung – mit ein Grund, warum sich viele Menschen „frei machten“ von kirchlichen Lehrsätzen zur Sexualmoral.
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#1   Toby   14:34:47 | Samstag, 9. April 2005
„Donum vitae“
Auch das Verhältnis der katholischen Kirche in Deutschland zu der von katholischen Laien initiierten und getragenen Beratungsorganisation „Donum vitae“ bedarf nach wie vor einer dringenden Klärung.
Zwar wird immer wieder darauf hingewiesen, dass „Donum vitae“ kein kirchlicher Verein sei. Dennoch scheint man über seine Existenz ganz froh zu sein. Und was ist mit den Initiatoren von „Donum vitae“? Streng genommen müssten sie nach den kirchenrechtlichen Bestimmungen exkommuniziert werden. Aber dieses Thema scheint keinen mehr zu interessieren …
Toby
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