Es ist unvorstellbar, daß der Patriarch nicht auf dem Hintergrund der jämmerlich gescheiterten Aggiornamento-Ideologie in der Katholischen Kirche gesprochen hat.
(kreuz.net) Die Kirche soll modern sein, aber nicht reformiert werden, um sich dem „vorübergehenden Geschmack
der Zeit“ anzugleichen.
Das erklärte der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill von Moskau und ganz Rußland
am 10. September nach Angaben der Nachrichtenagentur ‘Ria Novosti’.
Kirill sprach in der russischen Wolgastadt
Sarów vor mehreren Tausend Jugendlichen, die sich in einem Sportstadion versammelt hatten.
Er gilt als
hervorragender Redner und scharfer Denker.
Sarow ist eine Stadt mit 85.000 Einwohnern. Sie liegt etwa
zweihundert Kilometer südwestlich der Gebietshauptstadt Nischni Nowgorod.
„Die Kirche bewahrt den apostolischen
Glauben, den die Apostel vom Herrn selber erhalten haben“ – erklärte Kirill vor den Jugendlichen.
Sie
müsse vorwärts gehen, aber vermeiden, „modernen Tendenzen gefallen zu wollen.“
Gleichzeitig verurteilte
der Patriarch Tendenzen in gewissen christlichen Gruppierungen, die Priesterinnen-Ordination einzuführen
oder homo-unzüchtige Verkuppelungen zu segnen:
„Die Leute sollten erkennen, daß der Abfall vom Glauben –
unter welchem Vorwand auch immer – sündhaft und gefährlich für den Menschen ist“- erklärte Kirill.
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76 Lesermeinungen
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#77 Lycobates 15:24:24 | Freitag, 25. September 2009
Widersprüche Die Widersprüchlichkeit besteht[…]seitens der[…]Bruderschaft, die zwar einerseits behauptet,
Teil der katholischen Kirche zu sein (und damit deren gesatztem Recht zu unterstehen), aber gleichzeitig
Sakramente spendet[…]von deren Ungültigkeit sie selber weiß, weil diese Rechtsvorschriften[…]in
vergleichbarer gleicher Weise im CIC 1917[…]bestanden haben. Den Ausführungen C.C.s ist im allgemeinen
zuzustimmen. Man kann noch einiges anfügen. Der Widerspruch der PB EB Lefebvres ist leider ein riesengroßes
Problem. Das katholische Kirchenrecht sieht verbindlich vor, daß für die Spendung des Bußsakraments
und des Sakraments der Ehe, für deren Gültigkeit, eine spezifische Jurisdiktion des betreffenden Priesters
vorliegt. Die Priester der PB verfügen darüber nicht. Ein Notstand, etwa nach Kan. 209 CIC, liegt nur
dann vor, wenn es über längere Zeit keinen legitimen Diözesanbischof gibt, der diese Jurisdiktion erteilen
kann; bzw. wenn es keinen legitimen Papst gibt, der einen Diözesanbischof ernennen kann. Dies trifft
heute leider zu. Die Diözesanbischöfe und deren Papst jedoch als legitim und mit Jurisdiktion ausgestattet
anerkennen, und gleichzeitig einen Notstand beanspruchen, als gäbe es diese Bischöfe nicht, ist nach
katholischem Rechtsverständnis schismatisch. You can’t have a pope and eat him. Für die Gläubigen,
die bei Priestern der PB beichten, auch wenn sie Bescheid wissen, dürfte aber der „error communis“ nach
Kan. 209 ausreichen. Auch wäre Kan. 2261-2 heranzuziehen.
#76 Alois Bischof 10:58:55 | Freitag, 25. September 2009
Jetzt spùrt es auch die Russisch-Orthodoxe Auslandskirche durch „wassers“, daß jeder ein Nazi ist, der
ihm nicht gefällt oder historische Dokumente freigibt. 1 Min 10 Sek. Russisch-Orthodoxe Kirche in Kiew –
wiedereingerichtet November 1941: media.studio-hamburg.de/…C0320C000000.mpg.asf 0 Min 14 (Länge 5 Min): media.studio-hamburg.de/…C04C0B000000.mpg.asf Russisch-Orthodoxer Trauergottesdienst der russischen
Minderheit in der litauisch-polnischen Stadt Wilna (Vilnius). Abordnungen der Staaten Deutschland, der
weißruthenischen Selbstverwaltung, der autonomen Republik Lokot, des Generalgouvernements, Rumäniens,
Bulgariens und der Slowakei wohnen im April 1944 der Trauerfeier bei. Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat
1917 bis 1942 fast ausschließlich im Ausland überlebt, vor allem in Estland, Lettland, Finnland und
Litauen sowie in Deutschland. Im Jahre 1935 spendete Adolf Hitler mehr als Zehntausend Reichsmark für
den Bau der Russisch-Orthodoxen Kirche in Berlin-Wilmersdorf. www.youtube.com/watch?v=soxB7rBZ88Q (2Min45Sek
eine Russisch-Orthodoxe Bäuerin mit einem Kreuz segnet die vorüberziehenden deutschen Truppen.) Russisch-Orthodoxes
Weihnachtsfest am 6.1.1945 in Berlin für Ostarbeiter u. Kriegsfreiwillige: media.studio-hamburg.de/…C0640B000000.mpg.asf
#71 prinzvonsaba 20:43:26 | Donnerstag, 24. September 2009
Werte Clarissa, Vielen Dank für Ihre ausführlichen Stellungnahmen. Sie haben sicher Recht mir Ihren
Analysen. Helfen Sie bitte durch Ihr Gebet, dass sich diese nebulösen Zustände bald aufklären.
Nein, mein lieber Prinz, das ist es nicht – unabhängig von subjektiven Empfindungen. Den Regelungen des
Rechts der Kirche unterliegen alle Gläubigen der Kirche ugeachtet ihres konkreten Standes in der Kirche.
Das Tridentinum hat zB. bestimmt, daß Ehen von Katholiken nur dann kirchlich bestehen und kanonische
Rechtskraft besitzen, wenn sie in Gegenwart zweier Zeugen von einen trauungsbefugten Geistlichen stattfinden.
Dies gilt nur für Katholiken; nach welchen Regelungen Nichtkatholiken Ehen schließen oder Sakramente
Empfangen, ist vom Kirchenrecht, dem nur die Katholiken unterstehen, nicht zu regeln. Und, wenn die Kirche
die Gültigkeit des in ihrem Namen gespendeten Bußsakraments dogmatisch und juristisch an die Bedingungen
gültiger Weihe und Vollmacht bindet, hat sie das Recht dazu (das übrigens schon vor dem Tridentinum
bestand und von diesem nur bestätigt wurde). Die Widersprüchlichkeit besteht – wenn überhaupt – seitens
der betreffenden Bruderschaft, die zwar einerseits behauptet, Teil der katholischen Kirche zu sein (und
damit deren gesatztem Recht zu unterstehen), aber gleichzeitig Sakramente spendet oder deren Spendung
assistiert (Buße, Firmung, Ehe), vo deren Ungültigkeit sie selber weiß, weil diese Rechtsvorschriften
keine Erfindung des Kirchenrechts des CIC von 1983 sind, sondern in vergleichbarer gleicher Weise im CIC
1917, ja sogar schon im Corpus Iuris Canonici bestanden haben. Und damit will die Bruderschaft als Tradition
nur das anerkennen, was sie selber dafür hält, oder ihr nutzt…
#66 Thomasius 10:27:21 | Donnerstag, 24. September 2009
@Brandenburgis Die Entwicklung hat mit der von Ihnen kritisierten „Konzilskirche“ weniger zu tun. Auch
die „Vorkonzilskirche“ missachtete die einheimische und als Sklaven importierte Bevölkerung. Kirchliche
Funktionsträger wurden weitgehend von den Spaniern und Portugiesen gestellt. Indios und Mestizen weitgehend
ausgeschaltet. Da orientiert „man“ sich eher an den „Leidensgenossen“ aus dem Norden Amerikas, die sich
auf die christliche Kirche in Äthiopien und nicht auf die römische Kirche beziehen. Jesus Christus wirkte
bekanntlich nicht in Rom sondern in Palästina und das Christentum verbreitete sich nicht von Rom aus
sondern von Palästina über Alexandria bis nach Äthiopien. (Auch Mohamed suchte zeitweilig den Schutz
der christlichen Äthiopier.)
#65 prinzvonsaba 10:07:24 | Donnerstag, 24. September 2009
Werte Clarissa, wenn ich Sie richtig verstanden habe, könnte man also (unter bestimmten Bedingungen)
bei der Piusbruderschaft gültig beichten, wenn sie nicht Teil der Kirche wäre, falls sie Teil der Kirche,
dann ungültig. Finden Sie das nicht auch widersprüchlich?
Nun, werter Prinz, das ist von der Frage abhängig, ob die Priesterbruderschaft ein Teil der katholischen
Kirche ist, oder ob es sich dabei um eine eigene Kirche handelt, die zwar die gleichen Sakramente wie
die katholische hat, aber eigenem Recht unterliegt. Ist die Bruderschaft Teil der katholischen Kirche,
unterliegt die von ihren Mitgliedern vorgenommene Sakramentenverwaltung dem geltenden Recht der katholischen
Kirche (für das Bußsakr. cann. 959 ff CIC). Ist die Bruderschaft aber nicht Teil der katholischen Kirche,
die von ihren Mitgliedern vorgenommene Sakramentenverwaltung dem geltenden Eigenrecht dieser eigenen Kirche
(für Katholiken kann dann unter bestimmten Bedingunge der Ausnahmetatbestand des can. 844 CIC greifen).
#62 Brandenburgis 09:37:47 | Donnerstag, 24. September 2009
Die „Armen und Entrechteten“ laufen der Kirche zu Millionen davon, eben wegen der Linksdiktatur in der
Kirche seit dem Konzil. Zur Zeit des Konzils war ganz Süd- und Mitelamerika noch fast flächendeckend
katholisch, das ist inzwischen weitestgehend abgebaut, die Seelen wurden von der Konzilskirche in die
Hand des Teufels weitergereicht.
#61 Paulaner † 09:33:13 | Donnerstag, 24. September 2009
Wer hat denn da die Arbeiterpriester und die Befreiungstheologen „bekämpft“? Der Papst persönlich? Thomasius:
Kampf gegen die „Arbeiterpriester“ in Europa, Bekämpfung der „Befreiungstheologen“ in Lateinamerika.
Wer hat sich in den Zeiten der sozialen Schieflage um die Seelen der Reichen gekümmert? SEELSORGE! Nicht
einmal zum Erbschaft-Absahnen waren sie da.
#59 Thomasius 09:24:51 | Donnerstag, 24. September 2009
@Sycamore: Thema verfehlt? Bekanntlich hat sich die Kirche bei der Beschäftigung mit den Armen und Ausgebeuteten
insbesondere auch im letzten Jahrhundert besonders schwer getan. Kampf gegen die „Arbeiterpriester“ in
Europa, Bekämpfung der „Befreiungstheologen“ in Lateinamerika. de.wikipedia.org/…/Befreiungstheologie
Dadurch fühlten sich die entsprechenden Bevölkerungsgruppen von der „offiziellen katholischen Kirche“
abgewiesen und orientierten sich mehr zu den nordamerikanischen „schwarzen Kirchen“ hin. Das Ganze ist
also das Ergebnis der Politik des Vatikan – auch des gegenwärtigen Papstes.
#57 prinzvonsaba 09:19:57 | Donnerstag, 24. September 2009
Werte Clarissa, nun verstehe ich aber nicht, wieso ich bei einem orthodoxen Priester gültig beichten
könnte, aber bei einem Pater der Piusbruderschaft nicht.
Nun, werter aquae, statt, wie der geschätzte ruhgebietler, wenigstens den Versuch zu unternehmen, mich
zu widerlegen, kam von Ihnen doch wieder über-flüssiger Nonsens … aber, nomen est omen … Werter
ruhrgebietler, die Kirche beansprucht für sich die Vollmacht, die Verwaltung der Sakramente zu regeln
(Trid. – D 931). Schon das Tridentinum hat bestimmt, daß ein Priester zur Gültigkeit einer von ihm gespendeten
Absolution einer besonderen facultas bedarf, die ihm nur der Ortsbischof verleihen kann, ansonsten ist
die von diesem erteilte Absolution ungültig (D 903). Dies akzeptieren Sie doch bei der Hl. Messe gleichermaßen:
eine noch so ehrfürchtige Zelebration mit ungültiger Materie (Essig u. verschimmeltes Brot, o. Coca-Cola
und Kartoffelchips) würden Sie ja nicht als Sakrament ansehen, oder. Nur beim Bußsakrament wollen Sie
nun auf einmal Ihre eigenen Bedingungen „backen“? Wie geht das zusammen?
#54 Alois Hudal 08:30:53 | Donnerstag, 24. September 2009
@Artikel: Der Herr Patriarch muß ziemlich die Klappe halten, so wie er in letzter Zeit Medwedew bezüglich
der Re-Sowjetisierung der Geschichtsschreibung in den Hintern gekrochen ist ! Und das trotz 70.000 ermordeter
russisch-orthodoxer Priester zur Sowjetzeit. Er ist eben Politiker und schwätzt abwechselnd links und
konservativ. Das macht ihn gefährlich ! Die orthodoxe Kirche redet immer der gerade opportunen Politik
nach dem Munde !
#53 wassers 07:57:45 | Donnerstag, 24. September 2009
C.C. – Inquisition Seien Sie froh und danken dem Herren, gäbe es noch die hl. Inquisition, Sie, Euer
Böswilligkeit, könnten sicher sein, Sie würden auf feuchtem Reisig verbrennen.
#52 r.ruhrgebietler 07:03:14 | Donnerstag, 24. September 2009
Hilfe! Jesus Christus komme! Hier gilt nicht mehr Dein Wort und Segen. Hier sind es die Menschen, die
sich selbst ihr Gesetzeswerk zu Götzen erhoben haben. CC – mit „dürfte“ begeben Sie sich mal wieder
auf ein formaljuristisches dünnes Brett. Mir ist es übrigens Schnurz was Sie denken – ob der Kleriker
der FSSP(X) „gültig“ Beichte hört: Es ist der Herr Jesus Christus dem ich beichte und ich erkenne Ihn
in dem Priester, der ehrfürchtig die trid. Liturgie zelebriert.
Die Gültigkeit der sakramentalen Absolution ist neben der Priesterweihe von der gültigen Erteilung einer
speziellen Beichtfakultas oder -jurisdiktion durch den zuständigen Ortsordinarius abhängig (cann. 872-881
CIC 1917 bzw. 967-975 CIC). Wurde einem Priester eine solche nicht durch den örtlich und sachlich zuständigen
Ortsordinarius erteilt, hört er gültig weder die Beichte eines Pönitenten, noch erteilt er diesem eine
gültige sakramentale Absolution. Ausgenommen davon ist nur der Fall, daß sich der Pönitent in konkreter
unmittelbar bevorstehender oder vorhersehbarer Todesgefahr befindet (cann. 882 CIC 1917 bzw. 976 CIC).
(Aber obwohl sogar der von Pius X. veranlaßte CIC des Jahres 1917 ausdrücklich die Ungültigkeit solcher
Absolutionen vorsieht, dürfte das der murmelmessenbruderschaftlichen Rechtsagnostikervereinigung egal
sein, weil sie sich, voraussichtlich, wieder auf ihr singuläres universal-semper-et-ubique-ad-perpetuam-rei-memoriam-notlagenneurotisches
Nonsensargument stützen zu können meint, obwohl das auf eine klare – und strafbare – simulatio sacramenti
hinausläuft)
#50 Sycamore 00:53:19 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Thomasius Wieder Thema verfehlt! Noch vor 20 Jahren war der katholische Bevölkerungsanteil in diesen
Länder etwa 80%. Dies war so nach Sklaverei, Unterdrückung etc. Was wollen Sie dann sagen?
#49 Alois Bischof 00:25:23 | Donnerstag, 24. September 2009
@prinzvonsaba Sie sollten hier keine Lügen verbreiten. Selbstverständlich ist die Lossprechung durch
einen Pater der Piusbruderschaft gültig. Dagegen kann auch die Novus Ordo-Kirche nichts sagen. Die lautlose
Bestätigung gab es im Falle der Errichtung der Apostolischen Administratur Campos in Brasilien. Hören
Sie also auf mit einer öffentlichen Verunsicherung der Seelen traditionstreuer Katholiken.
#48 prinzvonsaba 21:25:20 | Mittwoch, 23. September 2009
Werte Clarissa, Vielen Dank für Ihre Antwort. Schade, dass gleiches nicht auch für die Beichte bei den
Patres der Piusbruderschaft gilt. Diese sollen ja, wie ich gehört habe, ungültig absolutieren.
#47 wassers 21:12:05 | Mittwoch, 23. September 2009
Wahrer katholischer Glaube Im Gegensatz zum „Zuschreiberkollegium“ stehend, zieht meine Wenigkeit es vor,
sich den Worten S. H. Kyrill des Patriarchen von Moskau und ganz Russland nicht nur sich anzuschließen,
sondern diese gläubig aufzunehmen. S. H. hat sehr treffend erkannt, nachdem die Kirche Christi über
70 Jahre grausamst durch die Kommunisten verfolgt wurde, dass nun eine viel größere Gefahr droht: Materialismus
und Indifferentismus! Die Überheblichkeit der Verehrer der römischen Scheinpatriarchen – voranpreschend
Ihre Böswilligkeit die Schreibende- ist durch nichts mehr zu überbieten. Sie ignorieren, ja sie bestreiten
den Verfall der Kirche des römischen Patriarchen und wundern sich, warum sie in eine neue protestantische
Gemeinschaft transformiert worden sind, die sich gern – heute versteckter – die konziliare Kirche nennt,
weil sie sich nur auf eine ungültige Räubersynode stützt und den katholischen und apostolischen Glauben
verlassen hat.
#46 Thomasius 21:06:24 | Mittwoch, 23. September 2009
@Sycamore „In lateinamerikanischen Ländern ist die Lage dramatisch. In Honduras oder Guatemala (bitte
nachschauen) sind inzwischen 60% der Christen Evangelikalen. Vor ein Paar Jahrzenten, waren sie zu 80%
Katholiken.“ Was wundert Sie das? Die katholische Kirche förderte die Sklaverei in der Region und anschließend
die Unterdrückung der ärmeren Bevölkerungsschichten also derjenigen, deren sich Jesus Christus angenommen
hat. Prieser, die sich der Ärmeren annahmen, wurden verfolgt.
Werter Prinz, Sooft die Notwendigkeit dies fordert oder wirklicher geistlicher Nutzen dies nahelegt, dürfen
Katholiken, die physisch oder moralisch gehindert sind, einen katholischen Geistlichen anzugehen, die
Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung auch von orthodoxen Geistlichen empfangen,
solange nicht die Gefahr des Irrtums oder des Indifferentismus besteht. (can. 844 § 2 CIC) Im Klartext:
Sie dürfen, wenn Sie einen katholischen Priester nur unter unverhältnismäßigem Aufwand erreichen könnten.
#37 Sycamore 19:38:38 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Paulaner: Evangelikalen In lateinamerikanischen Ländern ist die Lage dramatisch. In Honduras oder Guatemala
(bitte nachschauen) sind inzwischen 60% der Christen Evangelikalen. Vor ein Paar Jahrzenten, waren sie
zu 80% Katholiken. Die Katholische Kirche wird als eine machtlose politische Partei angesehen. Dies hat
man der „Theologie der Befreiung“ zu verdanken, die von großen Teile des lateinamerikanischen Klerus
angenommen wurde. Anstatt das Evangelium zu predigen und sich um das Seelenheil der Menschen zu kümmern,
haben sie „christlichen Klassenkampf“ betrieben und die Menschen, die echte religiöse Bedürfnisse hatten,
aus den Kirchen vertrieben. Die kleinen Che Guevaras am Altar glaubten, damit den Menschen und der Kirche
Gutes zu tun. Damit hat die Katholische Kirche nicht nur ihre traditionelle Klientel verloren, sondern
auch die Adressaten ihrer „Option“ für die Armen und die Entrechteten. Ebensolche haben jedoch die Evangelikalen
gewählt und füllen nun ihre Kirchen und Gemeinden. Es gibt jedoch immer noch viele Intellektuelle in
Europa und anderswo, welche die Theologie der Befreiung als einfach wunderbar empfinden und den inzwischen
laisierten Franziskanermönch und Befreiungstheologe Leonardo Boff als das non plus ultra der theologischen
Moderne betrachten. Illusionisten!
Kirill hat Recht! „Die Leute sollten erkennen, daß der Abfall vom Glauben – unter welchem Vorwand auch
immer – sündhaft und gefährlich für den Menschen ist“ wider dem V-II
#35 Paulaner † 19:16:48 | Mittwoch, 23. September 2009
Die Evangelikalen sind eine größere Gefahr für die Kirche als die Homos und die Ungläubigen… Sycamore: @
Evangelikalen Für schlichte Geister und Farbenblinde (sie nehmen nur schwarz und weiß wahr) sind die
Evangelikalen Spitze! Ich habe sie in den USA erlebt! Ja, und sie kommen in Riesenschritten übern Teich!
Junge Leute wechseln von der Papstwiese zu den Evangelikalen hin und her. Es wäre interessant, wie viele
Taucher hier verdeckt in kreuznet posten.
#34 Sycamore 19:11:44 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Evangelikalen Für schlichte Geister und Farbenblinde (sie nehmen nur schwarz und weiß wahr) sind die
Evangelikalen Spitze! Ich habe sie in den USA erlebt!
#33 St. Anton † 18:45:04 | Mittwoch, 23. September 2009
Modern in der Kirche Der Kirche ist „Modern“ doch nicht fremd, schließlich modert es hier schon seit
Jahrhunderten: Mit etwas Abstand zum volatilen Verlauf einzelner Jahrzehnte erkennt man klar und deutlich:
Der Niedergang der Kirche und des Glaubens ist über Generationen hin ziemlich konstant – und möglicherweise
sogar unaufhaltsam. Ausgerechnet die Evangelikalen haben großen Zulauf, allerdings verzichten diese weitgehend
auf Traditionspflege, spirituelle Fragwürdigkeiten und die ungeliebte Hierarchie eines verfetteten Klerus –
offenbar wirkt das auf viele Katholiken und andere Neugläubigen attraktiv.
#32 Sycamore 18:40:30 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Thomasius: mind your own business! Was geht das Sie eigentlich an? Habe ich Sie etwa als geistlichen
Führer meiner Seele gewählt? Um meine seelischen Bedürfnisse kümmere ich mich selber!
#30 Gotthard 18:28:03 | Mittwoch, 23. September 2009
@kunstmaler Weil er nämlich sonst genauso blöde Ansagen gehört hätte, wie man hier lesen kann. nein,
Jesus hat intelligent gesprochen … und sich nicht hinter fromm klingenden Allgemeinplätzen verschanzt.
#29 pneumat 18:24:13 | Mittwoch, 23. September 2009
„Kirill sprach in der russischen Wolgastadt Sarów“ Sarów. In diesem Ort nicht fern von unserer Zeit
wurde geboren und erschien ein großer Heiliger Seraphim von Sarov de.wikipedia.org/…i/Seraphim_von_Sarow
1754 – 1833. Die besonderen Merkmale diesen Heiligen: Neben großer Liebe zum Nächsten, wahrer Demut
und Bescheidenheit days.pravoslavie.ru/Images/ib16.jpg war sein asketisches Leben days.pravoslavie.ru/Images/ib7.jpg
(er ließ sich einmauern für 20 J.) von verschiedenen Wundern begleitet, die man nur aus Evangelium kennt.
Er konnte wie Christus am Berg Tabor im verklärten Licht erscheinen, man „erwischte“ ihn zufällig beim
Gebet, wie er über die Erde etwa 20 cm schwebte, er sagte alle Ereignisse der blutigen russischen Revolution
in Details voraus, er heilte hoffnungslose Krankheitsfälle. Insbesondere war seine Lehre auf so genannten
„Intelligenten“ ausgerichtet, die durch bereits fortschreitenden Nihilismus und Materialismus zersetzt
waren. Einer von ihnen -Nikolaj Motovilov, der zunächst große Skeptiker und Zyniker, als er von Seraphim
von unheilbarer Krankheit geheilt wurde, veränderte er sich vom Hl.Geist angesteckt und schrieb später
ausführliches Buch über den Großen Heiligen.
#28 Sycamore 18:20:53 | Mittwoch, 23. September 2009
Endlich Klartext! Endlich jemand, der Klartext redet: ja, ja, nein, nein – was darüberhinaus geht ist
vom Bösen (sinngemäß). Die Herrschaften in Rom und anderswo in der Westkirche sollen die Ohren spitzen
und das Gehirn schärfen. Es ist tröstlich zu wissen, daß die Orthodoxie lebt!
#27 Thomasius 18:19:25 | Mittwoch, 23. September 2009
@Kunstmaler Ihrer Auffassung nach sind die Apostel – insbesondere Petrus – also Repräsentanten des „verhurten
Volkes“. (Hinweis auf Paulus Brief an die Korinther 9,5)
#26 Ben Sira † 18:09:31 | Mittwoch, 23. September 2009
Anpassung der Kirche? „Frag’ hundert Katholiken, was das Wichtigste in der Kirche ist. Sie werden antworten:
die Messe. Frag’ hundert Katholiken, was das Wichtigste in der Messe ist. Sie werden antworten: die Wandlung.
Sag’ hundert Katholiken, dass das Wichtigste in der Kirche die Wandlung ist. Sie werden empört sein.
Nein, alles soll bleiben, wie es ist.“ (Lothar Zenetti)
@ Brandenburgis Vgl. zur Zählung der Konzilien in der (besseren) Zukunft der Kirche und Deutschlands
nach dem Dritten Weltkrieg das berühmte „Lied der Linde“ im Faksimile-Erstdruck: www.schauungen.de/…ki/images/f/f3/1.jpg
Das sagt an sich schon sehr viel aus … Sollte man dann wieder auf das Zweite Vaticanum zurückgreifen,
dann nur im Sinne einer deutlichen Revision, und sicher unter völliger Ausscheidung des fatalen „Konzilsgeistes“.
#23 Kunstmaler † 17:54:42 | Mittwoch, 23. September 2009
Jesus wusste, dass die meisten Menschen „es nicht fassen können“ und deshalb hat er geschwiegen. Weil
er nämlich sonst genauso blöde Ansagen gehört hätte, wie man hier lesen kann. Und dazu hat er sich
eben nicht „herabgelassen“, denn er wusste schon, wie der Teufel denkt und hat sich eben „den Staub von
den Füßen gewischt“. Und das tue ich jetzt auch. Das verhurte Volk wird den Sinn des Zölibats nie einsehen –
warum auch? Das wäre ja unlogisch. Nicht jeder ist dazu bestimmt, den Weg, den Christus gegangen ist,
zu verstehen. Das wird nicht jedem gegeben.
#21 smallplayer 17:50:44 | Mittwoch, 23. September 2009
Jesus hat deshalb nichts zu dem Thema Priester und Sexualität gesagt, weil Priester Menschen sind und
es daher selbstverständlich ist, dass sie Sex haben.
#20 Braut † 17:48:40 | Mittwoch, 23. September 2009
Eben! Zum Thema Priester und Sexualität hat er kein Wort gesagt, war ihm unwichtig. Genau, deshalb meinen
die hätten jetzt ein Recht darauf sich an Kindern zu vergehen. Jeder interpretiert es halt nach seinem
Gusto. Die Braut, als einfach denkende katholische Atheistin.
#19 Kunstmaler † 17:48:34 | Mittwoch, 23. September 2009
Gotthard Es gibt nur einen wirklichen Priester und das war und ist Jesus. Alles andere ist nur eine Nachahmung,
die selten gelingt. Man sehe: Zölibatsbrecher, karrieregeile Typen ect. Nicht zu vergessen aber jene
Priester, die die Worte Christi verstehen und den Zölibat auch einhalten. o^/
#18 Gotthard 17:45:57 | Mittwoch, 23. September 2009
@kunstmaler Nö – diese „Privatmeinung“ hatte Christus. das ist deine private Meinung, dass Jesus diese
Ansicht verkündet hat. Zum Thema Priester und Sexualität hat er kein Wort gesagt, war ihm unwichtig.
#17 Kunstmaler † 17:33:04 | Mittwoch, 23. September 2009
Gotthard dies ist aber rein deine Privat-Theologie… Nö – diese „Privatmeinung“ hatte Christus. Damit
sagte er uns, dass er hier diese Welt nicht schätzt, sondern, dass er sich fern hält vom Dienst an der
Sexualität, sondern, dass er „dem Geist, also der Seele“ dienen will. Übrigens – die Äußerungen Christi
decken sich mit überhaupt keiner Meinung auch nur irgend einer irdischen Institution. Woran das wohl
liegen mag? Christus spricht: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
#16 proetcontra 17:29:57 | Mittwoch, 23. September 2009
@Brandenburgis Weiß ich doch! Nur fehlt mir Ihre Bestätigung bzgl. der PiusX-Sekte! Warum nehmen Sie
keine Stellung? Scheint es Ihnen in der Konsequenz zu anmaßend?
#14 Fridericius † 17:29:44 | Mittwoch, 23. September 2009
Alexander von Eich: nein, wahrscheinlich nicht. Sie sind wahrscheinlich kein Sünder – wie könnten Sie
bestraft werden für etwas, für das Sie wahrscheinlich nichts können? Ich kann auch vieles nicht glauben –
und das hat nichts mit wollen zu tun, es geht einfach nicht. Und so kann ich aus persönlicher Erfahrung
nur mutmaßen, dass ein „Anfall vom Glauben“ ebenso keine Sünde in diesem Sinne sein kann – genausowenig
wie andersgläubig sein.
#13 Gotthard 17:27:04 | Mittwoch, 23. September 2009
@kunstmaler Außerdem ist ein wesentlicher Punkt für das Priesteramt von Bedeutung – und das ist die
volle Nachfolge Christi durch ein zölibatäres Leben, dies ist aber rein deine Privat-Theologie, die
sich mit keinerlei Lehräußerungen der Kirche deckt.
#8 John-Boy 17:01:49 | Mittwoch, 23. September 2009
Homosexualität= Abfall vom Glauben. Sicher, das hat man freiwillig gewählt, um den Glauben lächerlich
zu machen. Sehr geistreich und schafsinnig der Mann, wie bereits oben erwähnt.
#6 Ottonis 16:55:35 | Mittwoch, 23. September 2009
Wenn nur die Bischöfe im Umgeang mit den Kinderschändern in ihrere Priesterschaft genauso konsequent
wären wie mit den Priestern die die Heilige Messe in ihrer auserordentlichen Form feiern wollen, und
ihre Energie eher auf die Zucht ihres Klerus richten würden, wäre viel gewonnen
#2 Kunstmaler † 16:35:38 | Mittwoch, 23. September 2009
Abfall vom Glauben ? Frauen zum Priesteramt zuzulassen, die den Zölibat einhalten – also unter denselben
Bedingungen zu leben wie ein RKK, ist kein Abfall vom Glauben. Einen Kinderschänder am Altar zu lassen
und dann noch herzlich zu beglückwünschen für seine Tat durch weitere „Aufgaben“ im kirchlichen Bereich –
das ist ABFALL vom GLAUBEN. Außerdem ist ein wesentlicher Punkt für das Priesteramt von Bedeutung –
und das ist die volle Nachfolge Christi durch ein zölibatäres Leben, welche die Priester (?) der Ostkirche
nicht gewillt sind einzuhalten. Wer ist nun schon seit langem von Christus abgefallen? Man kann sich an
das Alte Testament halten und den GV verherrlichen. Mann kann sich aber auch an das Neue Testament halten,
wo Christus spricht: Wer es fassen kann, der fasse es. Ostkirchen können es nicht fassen – wer ist nun
vom Weg Christi abgefallen. Eine zölibatär lebende Priesterin der RKK (falls es diese jemals gibt) fällt
durch diese Treue Christi gegenüber dem Glauben nicht ab.