Reif für die Pension? Der Nuntius in Schweden behauptet, er habe ‘Ecclesia Dei’ bereits im November 2008 über das Gaskammer-Interview von Mons. Williamson unterrichtet. Doch der Kardinal dementiert.
Der emeritierte Kurienkardinal Dário Castrillón Hoyos
(kreuz.net, Vatikan) Der emeritierte Kurienkardinal Dário Castrillón Hoyos soll bereits im November
2008 von dem Interview mit Pius-Bischof Richard Williamson über Gaskammern gewußt haben.
Das behauptete
der Nuntius in Schweden, Erzbischof Emil Paul Tscherrig, in einer Stellungnahme vor dem schwedischen Fernsehen.
Der Beitrag wurde am letzten Mittwoch ausgestrahlt.
Mons. Tscherrig erklärte, mehrere Personen im Vatikan
über das Interview informiert zu haben – darunter den damaligen Präsidenten der Päpstlichen Kommission
Ecclesia Dei, Kardinal Castrillon.
Kardinal Castrillon wußte nichts
Der Kirchenfürst wies die „Verleumdung“
vor der Freitagsausgabe der scharf kirchenfeindlichen deutschen Tageszeitung ‘Süddeutsche’ zurück: „Ich
bedauere diese unseriöse Äußerung sehr, denn sie ist falsch.“
„Wir speichern alle Dokumente, die wir
bekommen, in digitaler Form. Bischof Arborelius [von Stockholm] sollte also sagen, wie, wem und wann er
das mitgeteilt hat, und ob das schriftlich oder mündlich geschah.“
Man habe ‘Ecclesia Dei’ weder aus
der Kurie noch aus der Bischofskongregation noch aus einer nationalen Bischofskonferenz je über Äußerungen
von Mons. Williamson zum Holocaust informiert.
Zum Zeitpunkt der Aufhebung der Exkommunikation „hat keiner
von uns das geringste über Bischof Williamsons Aussagen gewußt“: „Keiner von uns! Und keiner hatte die
Pflicht, es zu wissen!“
Die ‘Süddeutsche’ geht davon aus, daß die Nachricht des schwedischen Nuntius
im Staatssekretariat – das nichts von der bevorstehenden Aufhebung der Pius-Exkommunikationen wußte –
„einfach abgeheftet“ wurde.
Geschichtsforschung ist keine theologische Frage
Zur Aufhebung der Exkommunikationen
der vier Pius-Bischöfe betonte Kardinal Castrillón, daß es „keine politische Handlung“ sei:
„Sie ist
ein Akt der Barmherzigkeit. Es handelt sich also um ein pastoral-theologisches Problem, nicht um eine
Einmischung der Kirche in die politische Sphäre.“
Kardinal Castrillón erklärte vor der Zeitung unmißverständlich,
sich nicht mit Politik zu beschäftigen.
Bei der Aufhebung der Exkommunikationen sei es nicht um inhaltliche,
sondern um kirchenrechtliche Fragen gegangen.
„Meine Arbeit besteht nicht darin, einen Bischofsbruder
zu beurteilen. Das ist die Aufgabe der Bischofskongregation und der Kongregation für die Glaubenslehre.“
Zur Schoah sagte der Kardinal, daß die Kirche die ungerechte Gewalt deutlich ablehne: „Ein solcher rassistischer
Genozid ist ein unmoralisches Verbrechen gegen die Menschheit.“
Doch Bischof Williamson sei wegen seiner
unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert worden, „nicht wegen seiner Theorien, Urteile oder Aussagen zum
Holocaust“:
„Das anders zu sehen ist ein deutscher Fehler!“
Es sei historischer Irrtum, zu sagen, daß
es fünf statt zehn Tote gegeben hat, „kein moralisches Urteil“ – erklärt Kardinal Castrillon.
Die ‘Süddeutsche’
erwähnte in dem Bericht auch, daß es heute zu einem Treffen zwischen Kardinal Castrillón und dem Generaloberen
der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, kommen wird.
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65 Lesermeinungen
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#67 Paulaner † 23:41:59 | Sonntag, 27. September 2009
Alljährlich naht vom Himmel eine Taube, um neu zu stärken seine Wunderkraft. Ben Sira: cappa magna Das
schadet doch nur dem Ansehen der Kirche. Ach was… Peter Hofmann www.youtube.com/watch?v=1jTMtaojTzc
1982 Bayreuth, In fernem Land
#66 Ben Sira † 22:43:12 | Sonntag, 27. September 2009
cappa magna daher wohl das Märchen vom Rotcäppchen … Was soll eigentlich die öffentliche Kritik von
Rotcäppchen Hoyos gegenüber dem Nuntius in Schweden? Das schadet doch nur dem Ansehen der Kirche.
#64 Thomasius 10:58:20 | Sonntag, 27. September 2009
@Brandeburgis Ich gehe noch, war erst wählen. Wer aber das Wort „dreckiger Lügner“ verwendet, gibt sich
als Satanist zu erkennen. Auch Nazis gehen zur Messe.
#63 Brandenburgis 09:57:53 | Sonntag, 27. September 2009
Thomasius Das ist eine Lüge. Sie sind ein dreckiger Lügner. Und das am Sonntag morgen. Waren Sie denn
schon zur Messe??? Und dann gleich weiter lügen … ?
#62 Thomasius 09:55:07 | Sonntag, 27. September 2009
@Brandeburgis Sie vergaßen das Wörtchen „mehr“. Nach dem zweiten Weltkrieg ist manchem Kirchenmann aufgegangen
wohin kirchlicher Antisemitismus geführt hat. Die zahlreichen Foristen – Sie eingeschlossen – beweisen
aber, dass der Antisemitismus bei „Katholiken“ – Neonazis – noch verbreitet ist.
#60 Thomasius 09:11:16 | Sonntag, 27. September 2009
@Graf von Galen@clericus Eigentlich geht es doch darum, ob der Antisemitismus ein deutsches oder ein theologisches
Problem ist. Dabei ist völlig eindeutig, dass der Antisemitismus in den Ausartungen der Pogrome von Klerikern
angestiftet worden ist – die Pogrome in Spanien 1391 wurden gegen die erklärte Politik der Könige von
Klerikern angezettelt. Ebenso wurden die Aufstände der Muslime in Granada durch Rechtsbruch der Kleriker
verursacht. Sicherlich gibt es einen Unterschied zu dem Holocaust der Nazis. Diese haben die Kirche noch
„getopt“, indem sie den absurden „Rassengesichtspunkt“ zum Ausgangspunkt nahmen – Konversionen also generell
als unbeachtlich ansahen und das Ganze staatlich organisierten. Frühere Pogrome wurden „nur“ von Klerikern
allein angezettelt. Diesen Unterschied zu betonen aber erscheint reichlich „jesuitisch“, denn ohne den
kirchlichen Antisemitismus hätte es den Nazi-holocaust nicht gegeben.
#59 clericus 01:38:45 | Sonntag, 27. September 2009
An: Stimme der „Vernunft“ Nun haben Sie auch noch an der Amtstracht der Kardinäle herumzumäkeln. Ihr
haßtriefendes Geschwätz ist bezeichnend für Ihren Geisteszustand – Irre pflegen häufig ihre Krankheit
als „Vernunft“ zu qualifizieren.
#57 Graf von Galen 23:34:23 | Samstag, 26. September 2009
Für ein freies und heiliges Deutschland, Bischof Hoyos Herzlichen Dank an Bischof Hoyos dafür, daß
er den pharisärhaften, deutschen Gutmenschen mal so richtig vor Augen geführt hat, was für Idioten
diese eigentlich sind.
#56 Thomasius 17:46:18 | Samstag, 26. September 2009
@Dr. Chrisoph Heger Ich armer Ungebildeter hatte nur aus dem Buch zitiert. Zu Ihren Bemerkungen ein weitere
Absatz: „Die Eroberung Granadas durch Ferdinand und Isabella brachte eine weitere Viertelmillion Muslime
unter kastilische Herrschaft. Die Kapitulationsbedingungen sahen eine Tolerierung der islamischen Religion
vor, aber Kardinal Jiménez, das Oberhaupt der spanischen Kirche, missachtete diese Vereinbarung und ermunterte
seine Kleriker, die dortigen Muslime unter Androhung von Gewalt zu taufen. Daraufhin erhoben sich die
Mauren von Granada, und da Isabella die Muslime im eigenen Haus jetzt als Sicherheitsrisiko betrachtete,
stellte sie die Mauren in Kastilien(einschließlich Granadas) vor die Alternative: Taufe oder Exil. Die
meisten Muslime waren arme Leute, denen die Mittel fehlten, das Land zu verlassen. Sie unterwarfen sich
deshalb der Massentaufe, konnten aber nur dem Namen nach Christen sein, weil sie keinerlei Glaubensunterweisung
erhalten hatten. Man nannte sie Moriscos, Morisken, oder christliche Mauren. Ferdinand V. wandte diese
Politik in Aragón nicht an, wo die maurischen Gemeinden ihren Glauben bis zur Regierungszeit seines Nachfolgers,
Kaiser Karl V. () praktizieren konnten.“ Das von Ihnen erwähnte Tarragona gehörte zum Königreich Aragón.
@Thomasius: Indolenz und missionarischer Eifer Ihre letzte Darstellung ist grosso modo zutreffend. Allerdings
übertreiben Sie in einem Punkt: Obwohl sich die katholische Hierarchie nicht gerade glücklich über
die Tolerierung der Ungläubigen zeigte, gab es doch kaum Bekehrungsansätze Das übertreibt denn doch
die Wirkung der von Ihnen richtigerweise genannten Motive für eine Indolenz christlicherseits in Sachen
Mission unter den Muslimen Spaniens. Erstens war den christlichen Herrschern durchaus klar, daß die zunächst
versuchte spiegelbildliche Anwendung des zuvor unter islamischer Herrschaft auf Christen und Juden angewandten
Dhimma-Systems nun unter christlicher Herrschaft auf Muslime bei letzteren zu dogmatischem Bauchgrimmen
führen mußte, das letztlich untragbar sein würde. Und so ist es ja auch gekommen: Gebot der Taqiya
seitens der muslimischen Autoritäten, Zunahme der Unterdrückungsmaßnahmen gegen den Kryptoislam, islamische
Aufstände und schließlich die Vertreibung der Moriskos. Zweitens gab es sehr wohl in den christlichen
Reichen der iberischen Halbinsel schon seit einigen Jahrhunderten sowohl arabistisch-wissenschaftliche
wie auch missionarische Bestrebungen. Ich selbst hatte zufällig Gelegenheit – ich glaube es war in Tarragona
–, ein Haus zu besuchen, das von Kaiser Karl V. zur Ausbildung katholischer Geistlicher aus dem Islam
gestiftet war. Solche Beispiele missionarischen Eifers gibt es sehr viel mehr. MfG Christoph Heger
Süddeutsche Zeitung Die ‘Süddeutsche’ geht davon aus, daß die Nachricht des schwedischen Nuntius im
Staatssekretariat „einfach abgeheftet“ wurde. Wieso geht man davon aus? Weshalb prüft man nicht? Ich
gehe mal davon aus, dass bei der „Süddeutschen“ nur Idioten arbeiten!
#51 Thomasius 17:21:28 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Christoph Heger Da wir schon mal dabei sind: Alfons X von Kastilien nannte sich selbst „König der
drei Religionen“, denn in seinem Herrschaftsbereich lebten Christen, Juden und Muslime. Dies missfiel
den islamischen Religionsgelehrten, nach deren Auffassung kein Muslim unter ungläubiger Herrschaft leben
durfte, wenn er die Möglichkeit hatte, seinen Wohnsitz in ein islamisches Land zu verlegen. In der Folge
wanderten zahlreiche muslimische Grundbesitzer und Stadtbewohner nach Granada oder Marokko ab. Aber noch
am Ende des 15.Jahrhunderts gab es zahlreiche ländliche muslimische Bevölkerung im christlichen Spanien.
Obwohl sich die katholische Hierarchie nicht gerade glücklich über die Tolerierung der Ungläubigen
zeigte, gab es doch kaum Bekehrungsansätze, nicht zuletzt weil die meisten Kleriker wenig Neigung an
den Tag legten, die arabische Sprache zu lernen. Die Könige waren ihrerseits nicht an der Bekehrung der
Mauren interessiert, weil die von ihnen gezahlte Religionssteuer zu einem wichtigen Faktor der Kroneinkünfte
geworden war.
@Thomasius: Das von Ihnen gebrachte Zitat bestätigt, was ich sagte: Der Inquisition unterstanden nur
Getaufte, keine Juden. Eine Ergänzung ist nur in folgendem angebracht: In den 1390er Jahren kam es in
spanischen Städten zu einer Welle anti-jüdischer Ausschreitungen. Natürlich „kam es“ nicht einfach
dazu. Vielmehr hatte die Volkswut ihren Grund (der auch die Inquisition in ihrer Anfangszeit populär
sein ließ): Die Erwartung auf christlicher Seite, daß sich nach erfolgreichem Abschluß der Reconquista
Muslime und Juden massenhaft bekehren würden, erwies sich zunächst als richtig. Die Neubekehrten waren
beliebt, man – auch der Adel – verschwägerte sich mit ihnen, und sie stiegen auch zu hohen kirchlichen
Ämtern auf. Daß allerdings viele „Neu-Christen“ nicht nur ihren alten Glauben heimlich weiter lebten,
sondern selbst in hohen Stellungen ihre Verachtung für den „neuen“ Glauben in der Öffentlichkeit zeigten
erregte Wut und Empörung bei den „Alt-Christen“ usw. Wie auch immer – jedenfalls vermochte die spanische
Inquisition das zu verhindern, was den Dönmeh und ähnlichen Kryptojuden im ausgehenden Osmanischen Reich
gelang: die Durchsetzung und nachfolgende Revolution der Monarchie.
#47 Thomasius 16:43:16 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Christoph Heger „Das ist doch Blabla. Um es kurz zu machen: Der „spanischen Inquisition“ unterstanden
bekanntlich nur Getaufte, nicht Juden usw.“ Dazu ein Zitat: „Diese Politik einer faktischen Toleranz (der
spanischen Könige)änderte sich erst gegen Ende des Mittelalters. In den 1390er Jahren kam es in spanischen
Städten zu einer Welle anti-jüdischer Ausschreitungen. Dann, im Jahre 1483, setzten Ferdinand V. von
Aragon und seine Gattin IsabelleI. von Kastilien die spanische Inquisition ein, die somit – im Gegensatz
zu mitteralterlichen päpstlichen Inquisition – unter königlicher Kontrolle stand. Die neuen Inquisitionstribunale
verfolgten in erster Linie zum Christentum konvertierte Juden, die – angeblich – im Verborgenen ihren
alten Glauben praktizierten. Im Jahre 1492 wurden die verbliebenen ortodoxen Juden beider Königreiche
vor die Wahl gestellt, entweder zu konvertieren oder das Land zu verlassen.“(Die christliche Welt des
Mittelalters,Hamilton)
@Thomasius: Eine unvorsichtige Parallele Ich leide keineswegs an Amnesie, Sie aber offenbar an etwas,
das ich „Präjudizitis“ nennen möchte. Zunächst darf ich bemerken, daß Sie vom Thema der Verantwortlichkeit
am Justizmord Jesu Christi völlig abgehen, und mir die Unterstellung verbitten, ich betriebe „Desinformation“.
Was aber nun Ihr Ablenkmanöver im einzelnen angeht: spanische Inquisition sowie die Pogrome im Osten
und im Mittelalter bei uns religiös motiviert waren Das ist doch Blabla. Um es kurz zu machen: Der „spanischen
Inquisition“ unterstanden bekanntlich nur Getaufte, nicht Juden usw. Was die „Pogrome im Osten“ angeht,
so haben wir davon i.w. das Bild, das jüdische Vertreter im Westen davon gezeichnet haben, und gegen
diese Schwarz-Weiß-Zeichnung ist etwas Vorsicht angebracht. Daß Adolf Hitler „in antisemitischen katholischen
Kreisen Wiens tätig“ gewesen sei, ist erstens – wie die jüngere Forschung gezeigt hat – historisch falsch
und wäre zweitens auch unerheblich. Daß jemand Juden mißtraut oder Gegner jüdischer Bestrebungen ist,
vulgo also „Antisemit“ ist, prädestiniert ihn in gar keiner Weise, Verbrechen gegen Juden zu begehen.
„Antisemitismus“ ist vielmehr eines seiner Freiheitsrechte. Was soll übrigens die alberne Frage, ob ich
„die Foristen nur selektiv“ lese? Selbstverständlich kann ich nicht alles lesen, und die Beiträge mancher
Schwachköpfe lese ich in der Tat nie. Da hätte ich ja viel zu tun. Zum Schluß eröffnen Sie einen unvorsichtigen
Blick auf eine Parallele. Die denken Sie mal zu Ende!
#45 Thomasius 15:39:26 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Christoph Heger Sie leiden offensichtlich unter Amnesie. Sonst würden Sie nicht verdrängen, dass
die spanische Inquisition sowie die Pogrome im Osten und im Mittelalter bei uns religiös motiviert waren.
Adolf Hitler war zufällig in antisemitischen katholischen Kreisen Wiens tätig hat er die armen Mitkatholiken
etwas beeinflusst oder war es nicht umgekehrt? Weshalb führen Sie sich zu Desinformation veranlasst.
Lesen Sie die Foristen nur selektiv? Merken Sie nicht, wie sich zahlreiche Foristen als Katholiken bezeichnen
und die jetzt lebenden Juden verteufeln. Der maßgebliche Hohe Priester lebte vor zweitausend Jahren.
Die heutigen Juden sind dafür genauso verantwortlich wie Sie für die Taten Adolf Hittlers verantwortlich
sind!
@Thomasius: Kümmerlich Ihre Versuche, die offenbare Verantwortlichkeit der seinerzeitigen führenden
Schicht der Juden in Jerusalem für den Justizmord an Jesus Christus zu verwischen, sind schlichtweg kümmerlich.
Weder Ihr Versuch, die Evangelien als historische Quellen mit ein paar pauschalen – und obendrein noch
sachlich falschen – Allerweltsargumenten zu mindern, noch Ihre Unverfrorenheit, einem kirchlichen „Antisemitismus“
die Judenverfolgung der Nazis, also einer der kirchenfeindlichsten Bestrebung der Geschichte, in die Schuhe
zu schieben, können diese Verantwortlichkeit vernebeln. Daß letztere Unverfrorenheit sich anscheinend
immer größerer Beliebtheit in jüdischen Kreisen erfreut spricht für den Realismus der älteren Kirche,
dessen Verunglimpfung als „Antisemitismus“ fadenscheinig ist. Dass der Talmud im Nachhinein die Römer
nicht erwähnt und das Urteil für gerechtfertigt erklart, bedeutet nicht das geringste. Diese Ihre Aussage
liegt auf demselben Niveau wie „Daß die XY-Partei den Judenmord der Nazis für gerechtfertigt erklärt,
bedeutet nicht das Geringste.“ MfG Christoph Heger
#43 Thomasius 14:47:03 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Heger Danke für Ihren Hinweis. Mein Vortrag ist keine Folge von Altersstarrsinn sondern bedeutet
lediglich einen Hinweis auf das damals geltende Recht, das offenbar manchem Zeitgenossen heute nicht bekannt
ist. Bekanntlich sind die Evangelien verschriftlicht worden zu einer Zeit als der jüdische Krieg für
die Juden mit einer Niederlage und mit der Zerstörung des zweiten Tempels sowie der Vertreibung aus Jerusalem
zu Ende gegangen war. Für manche Christen, die Jerusalem „rechtzeitig“ verlassen hatten, ein Grund zur
Schadenfreude. Lucas bezieht sich in seinem Evangelium ausdrücklich auf die Befragung von Zeitgenossen,
deren Bekundungen sich historisch nicht im Zusammenhang verifizieren lassen.(Hinweis auf Quirinius, Steuerschätzung,
Maßnahme des Kaisers Augustus u.ä.) Dass der Talmud im Nachhinein die Römer nicht erwähnt und das
Urteil für gerechtfertigt erklart, bedeutet nicht das geringste. Der kirchliche Antisemitismus, der letzlich
auch zur Judenverfolgung durch die Nazis geführt hat, wird jedenfalls durch die Schilderungen in der
Bibel in keiner Weise auch nur im Ansatz gerechtfertigt. Glücklicherweise hat sich die Kirche nach dem
zweiten Weltkrieg von dieser unseligen Betrachtungsweise gelöst. Nur hier bei kreuz.net tummeln sich
die Unverbesserlichen.
#42 Paulaner † 14:35:28 | Freitag, 25. September 2009
ich bin nicht sicher, ob „das“ … „alles“ erklärt Dr. Christoph Heger: @Sycamore: Besten Dank! Vielleicht
zähle ich da die falschen Korinthen aber manchmal blinkt bei Thomasius eine sympathische Eigenheit durch:
wehret der Fachidiotie. Wahrscheinlich aber verstehe ich das auch nur falsch, weil mir das besonders sympathisch
wäre.
#41 biomilch 14:29:35 | Freitag, 25. September 2009
biomilch Bischof Williamson hat den Holocau$t(TM) nicht „geleugnet“. Williamson hat lediglich die sowohl
demographisch als auch naturwissenschaftlich-technisch korrekte Darstellung geäußert. 1. Es sind während
des 2WK ca. 500 kJuden ums Leben gekommen (per Demographie bewiesen). 2. Gaskammern (Zyklon B und Dieselmotorabgase)
sind in der beschriebenen Form nicht machbar (naturwissenschaft-technisch bewiesen). Mit Kirchen und Theologie
hat das alles nichts zu tun. Außer man erklärt den Holocau$t(TM) zur Religion und – verbietet jedwede
ergebnisoffene Forschung – erklärt Gaskammern und 6Mio zum Dogma – steckt Zweifler ins Gefängnis. Uuups!
Ist ja der Fall. – Es gibt sogar eine Kathedrale (Auswitch). – Heilige (Eli the Weasel) – Gedenkstätten
(Berlin, Urushalim) – Feiertage (St. Holocau$t) Shit! Dann ist Williamson natürlich der Reichsobersünder.
Häretiker. Auf den Scheiterhaufen mit ihm.
#39 Chrysanthus 14:00:12 | Freitag, 25. September 2009
Chrysanthus, Ihr leichtsinniger Vorwurf der Unbedarftheit gegen Kardinal Castrillón Hoyos fällt auf
Sie selbst zurück. Im Unterschied zu Ihnen kennt der Kardinal die Geschehnisse um Jesu Verurteilung und
Tod, und auch den Völkermord gegen die Juden kann er besser einschätzen als Sie.
#38 Sycamore 13:12:35 | Freitag, 25. September 2009
@ Dr. Christoph Heger: Thomasius Mit Thomasius hatte gab es eine ausführliche Auseinandersetzung zum
selben Thema (im Archiv nachzuschauen, s. ebenfalls newtube). Die gleichen Argumente wurden ausgetauscht,
die Evangelien herangezogen etc. Resultat: Thomasius wiederholt unverdrossen und unbelehrbar seine Meinungen.
Der Argumentation ist er nicht zugänglich. Altersstarre? Vermutlich.
Wer ist hier unbedarft? Jedenfalls nicht Kardinal Hoyos. Es ist doch allgemein bekannt, dass […] Jesusu
Christus […] nicht von den Juden sondern von einem römischen Gericht zum Kreuzestod verurteilt worden
ist. Das ist bekanntlich nur die halbe Wahrheit. Hier die andere Hälfte: Der Verurteilung durch Pilatus
gingen voraus die Verurteilung durch den Hohen Rat (Synhedrion) der Juden und die nachfolgende Anklage
bei den römischen Behörden. In dem römischen Prozeß bedrohten die (jüdischen) Ankläger den Richter
mit Anschwärzen bei Kaiser Tiberius. Im Klartext: Sie drohten, in Rom dem Pilatus vorzuwerfen, einen
jüdischen Thronprätendenten aus davidischem Geschlecht verräterischerweise geschont zu haben. Diese
Drohung konnte Pilatus zu Recht ernstnehmen, da ihm sowohl der mißtrauische Charakter des Kaisers als
auch die guten Beziehungen der herrschenden jüdischen Schicht dorthin bekannt gewesen sein dürften.
Insofern ist das Auftrumpfen im Talmud, der nichts von einem römischen Todesurteil gegen Jesus wissen
will, vielmehr betont, daß er aufgrund eines jüdischen Gerichtsurteils „zu Recht“ hingerichtet wurde,
nicht so ganz falsch. MfG Christoph Heger
#36 Thomasius 12:39:37 | Freitag, 25. September 2009
@Paulaner Korrekt. Es ist doch allgemein bekannt, dass Palästina zur Zeit des Wirkens des Herrn Jesusu
Christus eine römische Provinz war und dass er schon aus diesem Grunde nicht von den Juden sondern von
einem römischen Gericht zum Kreuzestod verurteilt worden ist. Dass es um diese Zeit in Jerusalem „mächtige“
jüdische Zirkel gab, die ihn als Häretiker beschimpften, ist offensichtlich, doch ändert das nicht
an der Rechtslage und daran, dass es in Judäa und anderswo in der Diaspora eine Vielzahl von Menschen
jüdischen Glaubens gab, die von dem Vorgang nichts mitbekommen haben. Bekanntlich hat sich das Christentum
gerade an Orten jüdischer Diasporagemeinden verbreitet.
#35 Paulaner † 12:17:43 | Freitag, 25. September 2009
Wer von den Theologen möchte hier°° erklären, dass Jesus selber den Samen für den Streit ins Evangelium
gelegt hat? Den ganz normalen akademischen Eitelkeitsstreit, der zu erwarten gewesen ist mit den Stellen
in den Schriften, die die falschen und die richtigen Propheten und all den Zerfallskram betreffen. Hätte
das Jesus selber gewollt, dann wäre er nicht göttlich gewesen sondern wie einer der Kleinkrämer, die
in den ersten Jahrhunderten an den Schriften herumgepfuscht haben und die vielen Evangelischen und Bibel-Sekten
auf dem Kerbholz haben.
#34 Thomasius 12:15:58 | Freitag, 25. September 2009
@Lorenz Zur Klarstellung: Die Menschen jüdischen Glaubens sind nicht besser und nicht schlechter als
andere Menschen nicht christlichen Glaubens und auch nicht schlechter als viele sogenannte Christen.
#33 Gunsenum 12:11:46 | Freitag, 25. September 2009
Christliche Politik Der Priester muss barmherzig handeln, der Politiker ehrbar. Mit dem Schwert der göttlichen
Barmherzigkeit muss der christliche Politiker ein Versöhnungsbad unter den Feinden Gottes anrichten,
unter den Ekeljahuuschuhbiduhperversen, den Konformisten, den Isten, den Alen, sprich unter den ganzen
Menschen. Tut er das nicht, so sündigt er.
#32 Elijahu † 12:09:12 | Freitag, 25. September 2009
Christliche Politik Der Priester muss barmherzig handeln, der Politiker grausam. Mit dem Schwert der göttlichen
Rache muss der christliche Politiker ein Blutbad unter den Feinden Gottes anrichten, unter den Homoperversen,
den Kommunisten, den Sozialisten, den Liberalen, sprich unter den ganzen Perversen. Tut er das nicht,
so sündigt er.
#27 Sycamore 11:45:11 | Freitag, 25. September 2009
@ Lorenz: Hilfe zur klaren Sicht. Ich befürchte, daß Ihr Hilferuf an den falschen Adressaten gelandet
ist, der selbst Hilfe braucht, um klar zu sehen. Dann würde ein Blinder einen anderen Blinden führen.
Zur klaren Sicht reicht doch die sorgfältige Lektüre der Evangelien und der apostolischen Schriften
aus. Nehmen Sie sich ruhig die besten Kommentare dazu. Dies ist zumindest meine persönliche Erfahrung
gewesen. Die Heilige Schrift wird Ihnen nicht nur klare Sicht ermöglichen, sondern auch Gnade gewähren –
dort spricht Ihnen der lebendige Gott. Sie wirkt nicht nur im Verstand sondern in der Seele!
#26 newtube 11:30:15 | Freitag, 25. September 2009
@ fides et ratio Dieselbe Frage stellt sich jedem, der diese Geschehnisse betrachtet. Ich bin völlig
Ihrer Meinung und Teile mit Ihnen die Vermutung der Eitelkeit, der solche Apparatschiks besonders anfällig
sind. Der Nuntius ist zudem Diplomat. Er soll also wissen, wann er den Mund zu halten hat, auch und gerade
dann, als er vieles sagen könnte. Der Staatssekretär sollte ihn sofort zurückbeordern und als Erzbischof
von Lappland befördern.
Thomasius Auch an Sie: Können Sie lesen? Sind Juden sakrosankt, weil unser Herr seiner Menschheit nach
Jude war? Gehören Juden nicht zu denen, die unseres Herrn Lehre, ja ihn selbst verwarfen? Helfen Sie
mir bitte, damit auch ich klarer sehe.
#24 Sycamore 11:22:48 | Freitag, 25. September 2009
@ Ach, Thomasius! … Ich gewinne zunehmen den Eindruck, daß Sie furchtbar unbedarft sind. Anstatt mit
Jesus Christus anzufangen, schauen Sie sich doch die nicht zu widerlegende Logik des Kardinals an und
zeigen Sie, wenn Sie es können, wo er einen logischen Fehler begangen hat. Seine Denkweise ist nämlich
rigoros konsequent. Da unsere Vernunft und ihre Gesetzmäßigkeiten Teil der Schöpfung sind, also so
von Gott gewollt, steht der Kardinal auch theologisch auf festem Boden.
#23 Alois Bischof 11:21:22 | Freitag, 25. September 2009
Gaskammern: „Detail der Geschichte“ So Jean-Marie Le Pen. Das stimmt ja auch. Und sowieso gibt es noch
keinen Holocaustkult im Kirchenrecht von 1983 der Konzilskirche. Nicht einmal da. Die medienbundesdeutsche
Hysterie gegen Weihbischof Williamson wird von der Mehrheit des Volkes übrigens nicht mitgetragen. Die
Wahrheit wird siegen. Auch wenn es Jahrzehnte braucht.
Unbestechlicher Können Sie lesen? Die Aufhebung war ein pastoraler Akt, der nichts mit Geschichtsdeutungen
zu tun haben konnte. Meine Güte. So viel Ignoranz nervt.
#21 fides et ratio 11:19:08 | Freitag, 25. September 2009
Den Ausführungen des em. Kurienkardinals ist wohl kaum etwas hinzuzufügen. Es wäre lediglich zu fragen,
wessen Geschäft der schwedische Nuntius betreibt. Will er sich wichtig machen oder will er den Papst
desavouieren? Es sprcht viel für letzteres: Der Versöhnungsversuch mit der FSSPX soll kaputt gemacht
werden zum Preis, dass dem Papst in unverantwortlicher Weise politische Unzuverlässigkeit (latente Rechtslastigkeit)
unterstellt wird. Aber einigen – leider zu vielen – Figuren in der Kirche reicht es schon, wenn sie von –
auch noch so fragwürdigen und einseitigen – Medien hofiert und gerühmt werden. Die Eitelkeit läßt
grüßen.
#20 newtube 11:17:25 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher: zuerst Denken, dann reden! Ob Sie wirklich unbestechlich sind, sei dahingestellt. Daß
Sie logisch denken können, ist jedoch auf heftigsten zu bestreiten. Wenn Sie den Beitrag überhaupt gelesen
haben, haben Sie trotzdem kein Wort davon verstanden!
#19 Thomasius 11:16:14 | Freitag, 25. September 2009
Reichlich unbedarft „Hoyos: Williamson wurde wegen seiner illegitimen Bischofsweihe exkommuniziert, nicht
wegen seiner Theorien, Urteile oder Aussagen zum Holocaust. Das anders zu sehen ist ein deutscher Fehler!“
Viel unbedarfter als dieser Kardinal kann man nicht sein. Bekanntlich ist Jesus Christus als Jude und
damit als Angehöriger des hebräischen Volkes auf die Welt gekommen und nicht als Heide. Wenn sich die
Nachfolger damaliger Heiden einbilden besser als die Nachfolger der damaligen Juden zu sein und diese
beliebig abschlachten zu können mithin gegen das fünfte Gebot verstoßen und das Gebot „liebe Deinen
Nächsten wie dich selbst“ missachten zu können, so verunglimpfen sie den Herrn Jesus Christus. Aber
es ist ja bekannt, dass auch Kirchenfunktionäre nicht davor gefeit sind, in der Hölle zu landen.
#18 Sycamore 11:12:52 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher „Na also. Die Aufhebung der Exkommunikation war Unrecht und basierte auf Unwissen der
vatikanischen Bürokratie.“ Wie das? Könnten Sie gnädigst Ihre logisch nicht nachvollziehbare Folgerung
explizieren? Wenn Sie den Artikel gelesen „und verstanden“ hätten, wäre eine solche Schlußfolgerung
eben illegitim. Könnten Sie ferner Bischof Williamson Ihren Name und Ihre Adresse angeben, damit er sich
bei Ihnen stellen kann, da die Staatsanwaltschaft ein Interesse an einer Festnahme des Kirchenmannes ausdrücklich
zurückweist?
Wiiliamson – komm raus und stelle dich „„Zum Zeitpunkt der Aufhebung der Exkommunikation „hat keiner von
uns das geringste über Bischof Williamsons Aussagen gewußt“: „Keiner von uns! Und keiner hatte die Pflicht,
es zu wissen!“ Na also. Die Aufhebung der Exkommunikation war Unrecht und basierte auf Unwissen der vatikanischen
Bürokratie. Jetzt wird es Zeit das der kirchenfeindliche Nazi-Bischof Williamson sich der dt. Justiz
stellt. Aber er ist feige und versteckt sich hinter den Klostermauern. Kommt raus Williamson, Nazis gehören
in die Klappse und vor Gericht!
#15 biomilch 10:56:00 | Freitag, 25. September 2009
Ein deutscher Fehler (2) @Eigenhaar: Balfour habe ich erwähnt, lies nochmal genau nach (1916) Fortsetzung:
– 1933 März „Judea Declares War on Germany“, Organisation von weltweiten Boykotts – 1933 April Aufruf
zum symbolischen Boykott jüdischer Geschäfte an einem einzigen Sabatt , nämlich dem 1.4.1933 (April,
April) – 1939 August: Erklärung des jüd. Weltkongresses, daß die Judenheit auf Seiten der Briten kämpfen
würde (das war vor Kriegsausbruch!!!) – 1942 Chaim Weizmann ruft zu Boykottmaßnahmen der Juden in Deutschland
und im deutsch besetzten Europa auf; er erklärt, daß die Judenheit auf Seiten der Alliierten kämpft
– 1942 Daraufhin werden die Juden als „Angehörige einer Feindnation“ zunächst gelb gekennzeichnet, später
auch teilweise deportiert. – 1946 Der Nürnberger Prozeß wird vorwiegend von jüdischen Winkeladvokaten
vorbereitet. Kleine Auswahl der Lügen: –- Massenmorde mit Wasserdampf in Treblinka –- Massenvergasungen
in Dachau –- Ermordung der poln. Intelligenzia in Katyn –- 3 Millionen Ermordete Juden in Auswitch –-
etc. – 1960 Die These von den Massenvergasungen in Dachau wird fallen gelassen – 1975 In Treblinka waren
es doch Dieselabgase (die allerdings nicht akut giftig sind) – 1992 In Auschwitz haben > 2,5 Millionen
Jüdlein doch überlebt – 1992 Katyn war der jüdische Bolschewismus – 2009 Der iranische Präser verkündet
der Welt vor der UN-Vollversammlung, daß der Holoquatsch Käse ist und für den Genozid an den Palis
gebraucht wird.
#13 eigerhar † 10:49:38 | Freitag, 25. September 2009
Balfour-Erklärung @Franz Kappes Die Balfour-Deklaration ist ein historisches Faktum, an dem kein moderner
Historiker etwas herumdeuteln kann. Deshalb kann man hier wahrscheinlich einfach Wikipedia zur Hand nehmen.
(Hier kann nicht einmal Wikipedia etwas verwischen.) Damit man aber nicht durch einen undurchsichtigen
Dauertext das Wesentliche aus den Augen verliert, ganz kurz eine Zusammenfassung: Die Araber im 1.WK mit
den Engländern zusammengekämpft. Es wurde ihnen ein Araberstaat versprochen. Die Engländer haben den
Krieg gewonnen. Aber statt den Arabern haben die (mit den Deutschen verbündeten) Türken einen eigenen
Staat bekommen. Es war eiskalter Verrat der Engländer. Lord Balfour hielt in einem Geheimdokument mit
den Zionisten (Rothschild) fest, dass er trotz Abmachung den Arabern keinen Staat gewähren werde, sondern
staat dessen den Zionisten einen Staat gewähre. Als dies bekannt wurde standen die Zionisten in ganz
Europa in einem negativen Licht da. Hitler war davon beeinflusst. Seine Ablehnung des Zionismus war kein
Antisemitismus.
#12 Sycamore 10:46:23 | Freitag, 25. September 2009
@ Kardinal Castrillon Hoyos und die „deutsche Krnakheit“ Endlich jemand, der klipp und klar die notwendige
Unterscheidung macht zwischen „historischen“ und „moralischen“ Urteilen, und zwischen „pastoralen“ und
„politischen“ Entscheidungen. Diese Unfähigkeit der Unterscheidung aus Gründen der „politischen Korrektheit“
ist „ein deutscher Fehler“, sagt der Kardinal gnädig – ich würde sie die „deutsche Krankheit“ nennen.
Auf der praktischen Ebene spiegelt sich diese Krankheit in der deutschen Unfähigkeit, klare politische
Entscheidungen zu treffen, wider. In Brüssel geht das geflügelte Wort vom „deutschen Votum“ um – gemeint
ist die Unfähigkeit, eine klare Position zu beziehen und dazu zu stehen. Mann würde denken, daß zumindest
die katholische Hierarchie in Deutschland von dieser Krankheit geschont geblieben ist und, im klaren Licht
des Evangeliums in der Lage wäre, die vom Kardinal mit logischer Schärfe gemachte Unterscheidungen selbst
zu machen und an die Schafen zu kommunizieren. Weit gefehlt! Wenn überhaupt, so hat man beim Superstar
der deutschen Bischöfe ein klassisches Beispiel der bis zur Kunstform entwickelten Ambiguität: die Kunst
der sich widersprechenden Botschaften, vor Augen.
#11 Gunsenum 10:42:40 | Freitag, 25. September 2009
@biomilch Nicht zu vergessen, dass DIE Juden… auch schweeeeeeere Schuld daran tragen, dass -in China
ein Sack Reis umfiel, -meine Katze gestern kotzte, -es übermorgen in Toulouse bestimmt regnen wird, -mein
Türscharnier quietscht und -es heute in der Kantine wieder nur Salat und Fisch gibt! Das sind doch wohl
die Ursünden der Juden, jahahahaaaaaaaaa! Frag ELIJAHUUU, der wirds Dir bestätigen!
Ob Schlamperei der vatikanischen Behörden vorliegt oder Wichtigtuerei des Nuntius in Schweden könnte
immerhin geklärt werden, wenn der Nuntius der Aufforderung des Kardinals folgt und bekanntgibt, wann
und in welcher Form er wen benachrichtigt hat. Abgesehen davon bleibt es wahr, dass Fragen historischer
Faktizität, die Neuzeit betreffend, keine theologischen Fragen sind und auch nicht über die Zugehörigkeit
zur Kirche entscheiden können.
#6 eigerhar † 10:36:22 | Freitag, 25. September 2009
Unvollständige Aufzählung @Biomilch Danke für die wertvolle Aufzählung. Aber der wichtigste Punkt
fehlt: Die Balfour-Erklärung (Wie man die Araber betrog und Baron Rothschild Israel ergaunerte.) Das
war auch der Grund, warum wir Deutschen völlig unverhofft die Araber an unserer Seite sahen. Ein äusserst
bedeutendes politisches Element. Wer die Balfour-Erklärung kennt kann nicht mehr behaupten, die Ablehnung
der Juden in Europa sei Antisemitismus.
#4 Gunsenum 10:30:33 | Freitag, 25. September 2009
Römische Schlamperei! Wer, wie ich, ein wenig das Leben und vor Allem das Eigenleben, der südlichen
Verwaltungsstellen, wie bspw. Italiens oder Frankreichs, kennt, den wird das Szenario : „Posteingang-Was
ist denn das?-Bin ich zuständig?-Nein?-Du etwa?-Auch nicht!-Mal den Chaf fragen!-Keine Ahnung, fragen
Sie Kollegen XYZ!-Wer, ich?-Abwarten,Wiedervorlage------>Registratur-Ende!“ nun wirklich nicht verwundern.
Ich gehe fest davon aus, dass die Information bekannt war, sich aber im bürokratischen UnzuständigkeitsfÜhlen
der vatikanischen Verwaltung verlief. Oder man klassifizierte „Bischof“ Williamson regelgerecht nicht
als katholische Angelegenheit
#3 eigerhar † 10:30:04 | Freitag, 25. September 2009
Danke für die Werbung Mein Opa sagte vom Zweiten Weltkrieg her: „Viel Feind, viel Ehr.“ Ohne diese Hetze
bliebe der wahre Katholizismus ohne irgend eine Bedeutung. Besser schlechte Werbung als gar keine. Einen
Rechtsrutsch brauchen wir im Katholizismus ohnehin. Wir müssen klar machen, dass man uns auf dieser Seite
findet. Danke für die Werbung der Süddeutschen Zeitung. Und wenn sich der Papst von Bischof Williamson
distanziert werden die Leute zu uns kommen.
#2 biomilch 10:25:46 | Freitag, 25. September 2009
Ein deutscher Fehler „Das anders zu sehen ist ein deutscher Fehler!“ Es sei historischer Irrtum, zu sagen,
daß es fünf statt zehn Tote gegeben hat, „kein moralisches Urteil“ – erklärt Kardinal Castrillon. Weniger
ein deutscher als eher ein undeutscher Fehler. Und eine jüdische Lüge (mal wieder, Joh. 8, 44). Die
Juden haben angefangen. Kleiner historischer Abriß: – 1871 Der erste Reichstagspräsident des Deutschen
Reiches wird ein Jüdlein – 1871 – 1914 Die Juden in Deutschland assimilieren sich, in anderen Ländern
werden sie verfolgt (Affaire Dreyfuss in Frankreich, Pogrome in Rußland) – 1895 Die Zionisten wollen
Palästina, das damals türkisch ist – 1900 Zum ersten Mal werden 6 Millionen ermordete Juden in Osteuropa
erwähnt (Stephen Wise, Zionist) – 1916 Die Engländer haben Probleme im Krieg, der jüdische Weltkongress
verspricht, die USA-Insassen propagandistisch Umzustimmen und England zu unterstützen, wenn sei Palästina
bekommen (Balfour-Deklaration) – 1916 – 1918 Die Juden Luxemburg und Liebknecht organisieren Streiks in
der Rüstungsindustrie (Dolchstoß) – 1919 Der Versailler Vertrag wird vornehmlich von Juden ausgearbeitet
– 1919 John Glynn beschreit den Holocaust in Osteuropa mit 6 Millionen Juden – 1919 – 1933 Aus der SU
wandern Massenhaft Juden ein – 1923 US-Juden machen sich die Lage in D zu nutze und kaufen in der Inflation
ganze Straßenzüge auf – 1933 März „Judea Declares War on Germany“, Organisation von weltweiten Boykotts
#1 Gotthard 10:08:25 | Freitag, 25. September 2009
Rentner Die ‘Süddeutsche’ erwähnte in dem Bericht auch, daß es heute zu einem Treffen zwischen Kardinal
Castrillón und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, kommen
wird. der Rentner Hoyos hat sonst auch nichts zu tun.