Kurie
Ein deutsches und kein theologisches Problem
Reif für die Pension? Der Nuntius in Schweden behauptet, er habe ‘Ecclesia Dei’ bereits im November 2008 über das Gaskammer-Interview von Mons. Williamson unterrichtet. Doch der Kardinal dementiert.
Der emeritierte Kurienkardinal Dário Castrillón Hoyos
Der emeritierte Kurienkardinal Dário Castrillón Hoyos
(kreuz.net, Vatikan) Der emeritierte Kurienkardinal Dário Castrillón Hoyos soll bereits im November 2008 von dem Interview mit Pius-Bischof Richard Williamson über Gaskammern gewußt haben.

Das behauptete der Nuntius in Schweden, Erzbischof Emil Paul Tscherrig, in einer Stellungnahme vor dem schwedischen Fernsehen. Der Beitrag wurde am letzten Mittwoch ausgestrahlt.

Mons. Tscherrig erklärte, mehrere Personen im Vatikan über das Interview informiert zu haben – darunter den damaligen Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Kardinal Castrillon.

Kardinal Castrillon wußte nichts

Der Kirchenfürst wies die „Verleumdung“ vor der Freitagsausgabe der scharf kirchenfeindlichen deutschen Tageszeitung ‘Süddeutsche’ zurück: „Ich bedauere diese unseriöse Äußerung sehr, denn sie ist falsch.“

„Wir speichern alle Dokumente, die wir bekommen, in digitaler Form. Bischof Arborelius [von Stockholm] sollte also sagen, wie, wem und wann er das mitgeteilt hat, und ob das schriftlich oder mündlich geschah.“

Man habe ‘Ecclesia Dei’ weder aus der Kurie noch aus der Bischofskongregation noch aus einer nationalen Bischofskonferenz je über Äußerungen von Mons. Williamson zum Holocaust informiert.

Zum Zeitpunkt der Aufhebung der Exkommunikation „hat keiner von uns das geringste über Bischof Williamsons Aussagen gewußt“: „Keiner von uns! Und keiner hatte die Pflicht, es zu wissen!“

Die ‘Süddeutsche’ geht davon aus, daß die Nachricht des schwedischen Nuntius im Staatssekretariat – das nichts von der bevorstehenden Aufhebung der Pius-Exkommunikationen wußte – „einfach abgeheftet“ wurde.

Geschichtsforschung ist keine theologische Frage

Zur Aufhebung der Exkommunikationen der vier Pius-Bischöfe betonte Kardinal Castrillón, daß es „keine politische Handlung“ sei:

„Sie ist ein Akt der Barmherzigkeit. Es handelt sich also um ein pastoral-theologisches Problem, nicht um eine Einmischung der Kirche in die politische Sphäre.“

Kardinal Castrillón erklärte vor der Zeitung unmißverständlich, sich nicht mit Politik zu beschäftigen.

Bei der Aufhebung der Exkommunikationen sei es nicht um inhaltliche, sondern um kirchenrechtliche Fragen gegangen.

„Meine Arbeit besteht nicht darin, einen Bischofsbruder zu beurteilen. Das ist die Aufgabe der Bischofskongregation und der Kongregation für die Glaubenslehre.“

Zur Schoah sagte der Kardinal, daß die Kirche die ungerechte Gewalt deutlich ablehne: „Ein solcher rassistischer Genozid ist ein unmoralisches Verbrechen gegen die Menschheit.“

Doch Bischof Williamson sei wegen seiner unerlaubten Bischofsweihe exkommuniziert worden, „nicht wegen seiner Theorien, Urteile oder Aussagen zum Holocaust“:

„Das anders zu sehen ist ein deutscher Fehler!“

Es sei historischer Irrtum, zu sagen, daß es fünf statt zehn Tote gegeben hat, „kein moralisches Urteil“ – erklärt Kardinal Castrillon.

Die ‘Süddeutsche’ erwähnte in dem Bericht auch, daß es heute zu einem Treffen zwischen Kardinal Castrillón und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, kommen wird.
      
65 Lesermeinungen
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#68   Thomasius   09:10:10 | Montag, 28. September 2009
@Ben Sira
Üben Sie Nachsicht mit Hoyos. Werden Sie erst einmal 80 Jahre alt. Beschwerden des Alters können sich auch mental äußern.
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#67   Paulaner †   23:41:59 | Sonntag, 27. September 2009
Alljährlich naht vom Himmel eine Taube, um neu zu stärken seine Wunderkraft.
Ben Sira: cappa magna
Das schadet doch nur dem Ansehen der Kirche.
Ach was… Peter Hofmann www.youtube.com/watch?v=1jTMtaojTzc 1982 Bayreuth, In fernem Land
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#66   Ben Sira †   22:43:12 | Sonntag, 27. September 2009
cappa magna
daher wohl das Märchen vom Rotcäppchen …
Was soll eigentlich die öffentliche Kritik von Rotcäppchen Hoyos gegenüber dem Nuntius in Schweden? Das schadet doch nur dem Ansehen der Kirche.
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#65   Brandenburgis   11:12:04 | Sonntag, 27. September 2009
Satanisch ist es
erst zur Wahl zu gehen und dann ungebeichtet zur hl. Messe.
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#64   Thomasius   10:58:20 | Sonntag, 27. September 2009
@Brandeburgis
Ich gehe noch, war erst wählen.
Wer aber das Wort „dreckiger Lügner“ verwendet, gibt sich als Satanist zu erkennen. Auch Nazis gehen zur Messe.
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#63   Brandenburgis   09:57:53 | Sonntag, 27. September 2009
Thomasius
Das ist eine Lüge. Sie sind ein dreckiger Lügner. Und das am Sonntag morgen. Waren Sie denn schon zur Messe??? Und dann gleich weiter lügen … ?
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#62   Thomasius   09:55:07 | Sonntag, 27. September 2009
@Brandeburgis
Sie vergaßen das Wörtchen „mehr“. Nach dem zweiten Weltkrieg ist manchem Kirchenmann aufgegangen wohin kirchlicher Antisemitismus geführt hat.
Die zahlreichen Foristen – Sie eingeschlossen – beweisen aber, dass der Antisemitismus bei „Katholiken“ – Neonazis – noch verbreitet ist.
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#61   Brandenburgis   09:46:55 | Sonntag, 27. September 2009
Es gibt keinen kirchlichen
Anitsemitismus. Es gibt lediglich jüdischen Menschen- und Kirchenhaß.
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#60   Thomasius   09:11:16 | Sonntag, 27. September 2009
@Graf von Galen@clericus
Eigentlich geht es doch darum, ob der Antisemitismus ein deutsches oder ein theologisches Problem ist.
Dabei ist völlig eindeutig, dass der Antisemitismus in den Ausartungen der Pogrome von Klerikern angestiftet worden ist – die Pogrome in Spanien 1391 wurden gegen die erklärte Politik der Könige von Klerikern angezettelt. Ebenso wurden die Aufstände der Muslime in Granada durch Rechtsbruch der Kleriker verursacht.
Sicherlich gibt es einen Unterschied zu dem Holocaust der Nazis. Diese haben die Kirche noch „getopt“, indem sie den absurden „Rassengesichtspunkt“ zum Ausgangspunkt nahmen – Konversionen also generell als unbeachtlich ansahen und das Ganze staatlich organisierten. Frühere Pogrome wurden „nur“ von Klerikern allein angezettelt.
Diesen Unterschied zu betonen aber erscheint reichlich „jesuitisch“, denn ohne den kirchlichen Antisemitismus hätte es den Nazi-holocaust nicht gegeben.
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#59   clericus   01:38:45 | Sonntag, 27. September 2009
An: Stimme der „Vernunft“
Nun haben Sie auch noch an der Amtstracht der Kardinäle
herumzumäkeln. Ihr haßtriefendes Geschwätz ist bezeichnend für Ihren Geisteszustand – Irre pflegen häufig
ihre Krankheit als „Vernunft“ zu qualifizieren.
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#58   stimme der vernunft †   00:49:00 | Sonntag, 27. September 2009
Hoyos
man muss sich nur das Bild ansehen: Der eitle Pfau sorgt sich mehr um seine Purpurfummel als um irgendwelche Nuntiaturschreiben.
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#57   Graf von Galen   23:34:23 | Samstag, 26. September 2009
Für ein freies und heiliges Deutschland, Bischof Hoyos
Herzlichen Dank an Bischof Hoyos dafür, daß er den
pharisärhaften, deutschen Gutmenschen mal so richtig
vor Augen geführt hat, was für Idioten diese eigentlich
sind.
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#56   Thomasius   17:46:18 | Samstag, 26. September 2009
@Dr. Chrisoph Heger
Ich armer Ungebildeter hatte nur aus dem Buch zitiert. Zu Ihren Bemerkungen ein weitere Absatz:
„Die Eroberung Granadas durch Ferdinand und Isabella brachte eine weitere Viertelmillion Muslime unter kastilische Herrschaft. Die Kapitulationsbedingungen sahen eine Tolerierung der islamischen Religion vor, aber Kardinal Jiménez, das Oberhaupt der spanischen Kirche, missachtete diese Vereinbarung und ermunterte seine Kleriker, die dortigen Muslime unter Androhung von Gewalt zu taufen. Daraufhin erhoben sich die Mauren von Granada, und da Isabella die Muslime im eigenen Haus jetzt als Sicherheitsrisiko betrachtete, stellte sie die Mauren in Kastilien(einschließlich Granadas) vor die Alternative: Taufe oder Exil. Die meisten Muslime waren arme Leute, denen die Mittel fehlten, das Land zu verlassen. Sie unterwarfen sich deshalb der Massentaufe, konnten aber nur dem Namen nach Christen sein, weil sie keinerlei Glaubensunterweisung erhalten hatten. Man nannte sie Moriscos, Morisken, oder christliche Mauren. Ferdinand V. wandte diese Politik in Aragón nicht an, wo die maurischen Gemeinden ihren Glauben bis zur Regierungszeit seines Nachfolgers, Kaiser Karl V. () praktizieren konnten.“
Das von Ihnen erwähnte Tarragona gehörte zum Königreich Aragón.
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#55   Ben Sira †   12:26:18 | Samstag, 26. September 2009
Weshalb nur
ist der Beitrag von „Braut“ gelöscht worden?
Hat sie sich etwa über das purpurrote „Braut-Kleid“ des Kardinals lustig gemacht?
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#53   Dr. Christoph Heger   23:35:08 | Freitag, 25. September 2009
@Thomasius: Indolenz und missionarischer Eifer
Ihre letzte Darstellung ist grosso modo zutreffend. Allerdings übertreiben Sie in einem Punkt:
Obwohl sich die katholische Hierarchie nicht gerade glücklich über die Tolerierung der Ungläubigen zeigte, gab es doch kaum Bekehrungsansätze
Das übertreibt denn doch die Wirkung der von Ihnen richtigerweise genannten Motive für eine Indolenz christlicherseits in Sachen Mission unter den Muslimen Spaniens.
Erstens war den christlichen Herrschern durchaus klar, daß die zunächst versuchte spiegelbildliche Anwendung des zuvor unter islamischer Herrschaft auf Christen und Juden angewandten Dhimma-Systems nun unter christlicher Herrschaft auf Muslime bei letzteren zu dogmatischem Bauchgrimmen führen mußte, das letztlich untragbar sein würde.
Und so ist es ja auch gekommen: Gebot der Taqiya seitens der muslimischen Autoritäten, Zunahme der Unterdrückungsmaßnahmen gegen den Kryptoislam, islamische Aufstände und schließlich die Vertreibung der Moriskos.
Zweitens gab es sehr wohl in den christlichen Reichen der iberischen Halbinsel schon seit einigen Jahrhunderten sowohl arabistisch-wissenschaftliche wie auch missionarische Bestrebungen. Ich selbst hatte zufällig Gelegenheit – ich glaube es war in Tarragona –, ein Haus zu besuchen, das von Kaiser Karl V. zur Ausbildung katholischer Geistlicher aus dem Islam gestiftet war. Solche Beispiele missionarischen Eifers gibt es sehr viel mehr.
MfG
Christoph Heger
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#52   IZAAC   22:39:25 | Freitag, 25. September 2009
Süddeutsche Zeitung
Die ‘Süddeutsche’ geht davon aus, daß die Nachricht des schwedischen Nuntius im Staatssekretariat „einfach abgeheftet“ wurde.
Wieso geht man davon aus? Weshalb prüft man nicht? :-S
Ich gehe mal davon aus, dass bei der „Süddeutschen“ nur Idioten arbeiten! :-D
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#51   Thomasius   17:21:28 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Christoph Heger
Da wir schon mal dabei sind:
Alfons X von Kastilien nannte sich selbst „König der drei Religionen“, denn in seinem Herrschaftsbereich lebten Christen, Juden und Muslime. Dies missfiel den islamischen Religionsgelehrten, nach deren Auffassung kein Muslim unter ungläubiger Herrschaft leben durfte, wenn er die Möglichkeit hatte, seinen Wohnsitz in ein islamisches Land zu verlegen. In der Folge wanderten zahlreiche muslimische Grundbesitzer und Stadtbewohner nach Granada oder Marokko ab. Aber noch am Ende des 15.Jahrhunderts gab es zahlreiche ländliche muslimische Bevölkerung im christlichen Spanien. Obwohl sich die katholische Hierarchie nicht gerade glücklich über die Tolerierung der Ungläubigen zeigte, gab es doch kaum Bekehrungsansätze, nicht zuletzt weil die meisten Kleriker wenig Neigung an den Tag legten, die arabische Sprache zu lernen. Die Könige waren ihrerseits nicht an der Bekehrung der Mauren interessiert, weil die von ihnen gezahlte Religionssteuer zu einem wichtigen Faktor der Kroneinkünfte geworden war.
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#50   lux in tenebris   17:03:50 | Freitag, 25. September 2009
BRAVO, EMINENZ!
zerstören sie das lügen- und intriegengespinnst dieser elenden dunkelmänner!
DEUS LO VULT
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#49   Dr. Christoph Heger   17:00:12 | Freitag, 25. September 2009
@Thomasius:
Das von Ihnen gebrachte Zitat bestätigt, was ich sagte: Der Inquisition unterstanden nur Getaufte, keine Juden.
Eine Ergänzung ist nur in folgendem angebracht:
In den 1390er Jahren kam es in spanischen Städten zu einer Welle anti-jüdischer Ausschreitungen.
Natürlich „kam es“ nicht einfach dazu. Vielmehr hatte die Volkswut ihren Grund (der auch die Inquisition in ihrer Anfangszeit populär sein ließ): Die Erwartung auf christlicher Seite, daß sich nach erfolgreichem Abschluß der Reconquista Muslime und Juden massenhaft bekehren würden, erwies sich zunächst als richtig. Die Neubekehrten waren beliebt, man – auch der Adel – verschwägerte sich mit ihnen, und sie stiegen auch zu hohen kirchlichen Ämtern auf. Daß allerdings viele „Neu-Christen“ nicht nur ihren alten Glauben heimlich weiter lebten, sondern selbst in hohen Stellungen ihre Verachtung für den „neuen“ Glauben in der Öffentlichkeit zeigten erregte Wut und Empörung bei den „Alt-Christen“ usw.
Wie auch immer – jedenfalls vermochte die spanische Inquisition das zu verhindern, was den Dönmeh und ähnlichen Kryptojuden im ausgehenden Osmanischen Reich gelang: die Durchsetzung und nachfolgende Revolution der Monarchie.
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#48   biomilch   16:51:25 | Freitag, 25. September 2009
@Thomasius
Genaueres hier:
antifo.wordpress.com/…gung-der-inquisition/ :-O
Und immer schön bei der Wahrheit bleiben! ^-^
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#47   Thomasius   16:43:16 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Christoph Heger
„Das ist doch Blabla. Um es kurz zu machen: Der „spanischen Inquisition“ unterstanden bekanntlich nur Getaufte, nicht Juden usw.“
Dazu ein Zitat:
„Diese Politik einer faktischen Toleranz (der spanischen Könige)änderte sich erst gegen Ende des Mittelalters. In den 1390er Jahren kam es in spanischen Städten zu einer Welle anti-jüdischer Ausschreitungen. Dann, im Jahre 1483, setzten Ferdinand V. von Aragon und seine Gattin IsabelleI. von Kastilien die spanische Inquisition ein, die somit – im Gegensatz zu mitteralterlichen päpstlichen Inquisition – unter königlicher Kontrolle stand. Die neuen Inquisitionstribunale verfolgten in erster Linie zum Christentum konvertierte Juden, die – angeblich – im Verborgenen ihren alten Glauben praktizierten. Im Jahre 1492 wurden die verbliebenen ortodoxen Juden beider Königreiche vor die Wahl gestellt, entweder zu konvertieren oder das Land zu verlassen.“(Die christliche Welt des Mittelalters,Hamilton)
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#46   Dr. Christoph Heger   16:26:03 | Freitag, 25. September 2009
@Thomasius: Eine unvorsichtige Parallele
Ich leide keineswegs an Amnesie, Sie aber offenbar an etwas, das ich „Präjudizitis“ nennen möchte.
Zunächst darf ich bemerken, daß Sie vom Thema der Verantwortlichkeit am Justizmord Jesu Christi völlig abgehen, und mir die Unterstellung verbitten, ich betriebe „Desinformation“.
Was aber nun Ihr Ablenkmanöver im einzelnen angeht:
spanische Inquisition sowie die Pogrome im Osten und im Mittelalter bei uns religiös motiviert waren
Das ist doch Blabla. Um es kurz zu machen: Der „spanischen Inquisition“ unterstanden bekanntlich nur Getaufte, nicht Juden usw.
Was die „Pogrome im Osten“ angeht, so haben wir davon i.w. das Bild, das jüdische Vertreter im Westen davon gezeichnet haben, und gegen diese Schwarz-Weiß-Zeichnung ist etwas Vorsicht angebracht.
Daß Adolf Hitler „in antisemitischen katholischen Kreisen Wiens tätig“ gewesen sei, ist erstens – wie die jüngere Forschung gezeigt hat – historisch falsch und wäre zweitens auch unerheblich. Daß jemand Juden mißtraut oder Gegner jüdischer Bestrebungen ist, vulgo also „Antisemit“ ist, prädestiniert ihn in gar keiner Weise, Verbrechen gegen Juden zu begehen. „Antisemitismus“ ist vielmehr eines seiner Freiheitsrechte.
Was soll übrigens die alberne Frage, ob ich „die Foristen nur selektiv“ lese? Selbstverständlich kann ich nicht alles lesen, und die Beiträge mancher Schwachköpfe lese ich in der Tat nie. Da hätte ich ja viel zu tun.
Zum Schluß eröffnen Sie einen unvorsichtigen Blick auf eine Parallele. Die denken Sie mal zu Ende!
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#45   Thomasius   15:39:26 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Christoph Heger
Sie leiden offensichtlich unter Amnesie. Sonst würden Sie nicht verdrängen, dass die spanische Inquisition sowie die Pogrome im Osten und im Mittelalter bei uns religiös motiviert waren. Adolf Hitler war zufällig in antisemitischen katholischen Kreisen Wiens tätig hat er die armen Mitkatholiken etwas beeinflusst oder war es nicht umgekehrt? Weshalb führen Sie sich zu Desinformation veranlasst.
Lesen Sie die Foristen nur selektiv? Merken Sie nicht, wie sich zahlreiche Foristen als Katholiken bezeichnen und die jetzt lebenden Juden verteufeln. Der maßgebliche Hohe Priester lebte vor zweitausend Jahren. Die heutigen Juden sind dafür genauso verantwortlich wie Sie für die Taten Adolf Hittlers verantwortlich sind!
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#44   Dr. Christoph Heger   15:20:14 | Freitag, 25. September 2009
@Thomasius: Kümmerlich
Ihre Versuche, die offenbare Verantwortlichkeit der seinerzeitigen führenden Schicht der Juden in Jerusalem für den Justizmord an Jesus Christus zu verwischen, sind schlichtweg kümmerlich.
Weder Ihr Versuch, die Evangelien als historische Quellen mit ein paar pauschalen – und obendrein noch sachlich falschen – Allerweltsargumenten zu mindern, noch Ihre Unverfrorenheit, einem kirchlichen „Antisemitismus“ die Judenverfolgung der Nazis, also einer der kirchenfeindlichsten Bestrebung der Geschichte, in die Schuhe zu schieben, können diese Verantwortlichkeit vernebeln.
Daß letztere Unverfrorenheit sich anscheinend immer größerer Beliebtheit in jüdischen Kreisen erfreut spricht für den Realismus der älteren Kirche, dessen Verunglimpfung als „Antisemitismus“ fadenscheinig ist.
Dass der Talmud im Nachhinein die Römer nicht erwähnt und das Urteil für gerechtfertigt erklart, bedeutet nicht das geringste.
Diese Ihre Aussage liegt auf demselben Niveau wie „Daß die XY-Partei den Judenmord der Nazis für gerechtfertigt erklärt, bedeutet nicht das Geringste.“
MfG
Christoph Heger
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#43   Thomasius   14:47:03 | Freitag, 25. September 2009
@Dr. Heger
Danke für Ihren Hinweis. Mein Vortrag ist keine Folge von Altersstarrsinn sondern bedeutet lediglich einen Hinweis auf das damals geltende Recht, das offenbar manchem Zeitgenossen heute nicht bekannt ist.
Bekanntlich sind die Evangelien verschriftlicht worden zu einer Zeit als der jüdische Krieg für die Juden mit einer Niederlage und mit der Zerstörung des zweiten Tempels sowie der Vertreibung aus Jerusalem zu Ende gegangen war. Für manche Christen, die Jerusalem „rechtzeitig“ verlassen hatten, ein Grund zur Schadenfreude.
Lucas bezieht sich in seinem Evangelium ausdrücklich auf die Befragung von Zeitgenossen, deren Bekundungen sich historisch nicht im Zusammenhang verifizieren lassen.(Hinweis auf Quirinius, Steuerschätzung, Maßnahme des Kaisers Augustus u.ä.) Dass der Talmud im Nachhinein die Römer nicht erwähnt und das Urteil für gerechtfertigt erklart, bedeutet nicht das geringste.
Der kirchliche Antisemitismus, der letzlich auch zur Judenverfolgung durch die Nazis geführt hat, wird jedenfalls durch die Schilderungen in der Bibel in keiner Weise auch nur im Ansatz gerechtfertigt. Glücklicherweise hat sich die Kirche nach dem zweiten Weltkrieg von dieser unseligen Betrachtungsweise gelöst. Nur hier bei kreuz.net tummeln sich die Unverbesserlichen.
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#42   Paulaner †   14:35:28 | Freitag, 25. September 2009
ich bin nicht sicher, ob „das“ … „alles“ erklärt :-)
Dr. Christoph Heger: @Sycamore: Besten Dank!
Vielleicht zähle ich da die falschen Korinthen aber manchmal blinkt bei Thomasius eine sympathische Eigenheit durch: wehret der Fachidiotie.
Wahrscheinlich aber verstehe ich das auch nur falsch, weil mir das besonders sympathisch wäre.
:-)
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#41   biomilch   14:29:35 | Freitag, 25. September 2009
biomilch
Bischof Williamson hat den Holocau$t(TM) nicht „geleugnet“.
Williamson hat lediglich die sowohl demographisch als auch naturwissenschaftlich-technisch korrekte Darstellung geäußert.
1. Es sind während des 2WK ca. 500 kJuden ums Leben gekommen (per Demographie bewiesen).
2. Gaskammern (Zyklon B und Dieselmotorabgase) sind in der beschriebenen Form nicht machbar (naturwissenschaft-technisch bewiesen).
Mit Kirchen und Theologie hat das alles nichts zu tun.
Außer man erklärt den Holocau$t(TM) zur Religion und
– verbietet jedwede ergebnisoffene Forschung
– erklärt Gaskammern und 6Mio zum Dogma
– steckt Zweifler ins Gefängnis.
Uuups!
Ist ja der Fall.
– Es gibt sogar eine Kathedrale (Auswitch).
– Heilige (Eli the Weasel)
– Gedenkstätten (Berlin, Urushalim)
– Feiertage (St. Holocau$t)
Shit!
Dann ist Williamson natürlich der Reichsobersünder.
Häretiker.
Auf den Scheiterhaufen mit ihm.
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#40   Dr. Christoph Heger   14:18:30 | Freitag, 25. September 2009
@Sycamore: Besten Dank!
Das erklärt alles. Dieses Verhalten ist nicht ungewöhnlich.
MfG
Christoph Heger
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#39   Chrysanthus   14:00:12 | Freitag, 25. September 2009
Chrysanthus,
Ihr leichtsinniger Vorwurf der Unbedarftheit gegen Kardinal Castrillón Hoyos fällt auf Sie selbst zurück.
Im Unterschied zu Ihnen kennt der Kardinal die Geschehnisse um Jesu Verurteilung und Tod, und auch den Völkermord gegen die Juden kann er besser einschätzen als Sie.
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#38   Sycamore   13:12:35 | Freitag, 25. September 2009
@ Dr. Christoph Heger: Thomasius
Mit Thomasius hatte gab es eine ausführliche Auseinandersetzung zum selben Thema (im Archiv nachzuschauen, s. ebenfalls newtube). Die gleichen Argumente wurden ausgetauscht, die Evangelien herangezogen etc. Resultat: Thomasius wiederholt unverdrossen und unbelehrbar seine Meinungen. Der Argumentation ist er nicht zugänglich. Altersstarre?
Vermutlich.
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#37   Dr. Christoph Heger   13:04:22 | Freitag, 25. September 2009
Wer ist hier unbedarft?
Jedenfalls nicht Kardinal Hoyos.
Es ist doch allgemein bekannt, dass […] Jesusu Christus […] nicht von den Juden sondern von einem römischen Gericht zum Kreuzestod verurteilt worden ist.
Das ist bekanntlich nur die halbe Wahrheit. Hier die andere Hälfte: Der Verurteilung durch Pilatus gingen voraus die Verurteilung durch den Hohen Rat (Synhedrion) der Juden und die nachfolgende Anklage bei den römischen Behörden. In dem römischen Prozeß bedrohten die (jüdischen) Ankläger den Richter mit Anschwärzen bei Kaiser Tiberius. Im Klartext: Sie drohten, in Rom dem Pilatus vorzuwerfen, einen jüdischen Thronprätendenten aus davidischem Geschlecht verräterischerweise geschont zu haben.
Diese Drohung konnte Pilatus zu Recht ernstnehmen, da ihm sowohl der mißtrauische Charakter des Kaisers als auch die guten Beziehungen der herrschenden jüdischen Schicht dorthin bekannt gewesen sein dürften.
Insofern ist das Auftrumpfen im Talmud, der nichts von einem römischen Todesurteil gegen Jesus wissen will, vielmehr betont, daß er aufgrund eines jüdischen Gerichtsurteils „zu Recht“ hingerichtet wurde, nicht so ganz falsch.
MfG
Christoph Heger
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#36   Thomasius   12:39:37 | Freitag, 25. September 2009
@Paulaner
Korrekt. Es ist doch allgemein bekannt, dass Palästina zur Zeit des Wirkens des Herrn Jesusu Christus eine römische Provinz war und dass er schon aus diesem Grunde nicht von den Juden sondern von einem römischen Gericht zum Kreuzestod verurteilt worden ist. Dass es um diese Zeit in Jerusalem „mächtige“ jüdische Zirkel gab, die ihn als Häretiker beschimpften, ist offensichtlich, doch ändert das nicht an der Rechtslage und daran, dass es in Judäa und anderswo in der Diaspora eine Vielzahl von Menschen jüdischen Glaubens gab, die von dem Vorgang nichts mitbekommen haben.
Bekanntlich hat sich das Christentum gerade an Orten jüdischer Diasporagemeinden verbreitet.
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#35   Paulaner †   12:17:43 | Freitag, 25. September 2009
Wer von den Theologen möchte hier°° erklären, dass Jesus selber den Samen für den Streit ins
Evangelium gelegt hat? Den ganz normalen akademischen Eitelkeitsstreit, der zu erwarten gewesen ist mit den Stellen in den Schriften, die die falschen und die richtigen Propheten und all den Zerfallskram betreffen.
Hätte das Jesus selber gewollt, dann wäre er nicht göttlich gewesen sondern wie einer der Kleinkrämer, die in den ersten Jahrhunderten an den Schriften herumgepfuscht haben und die vielen Evangelischen und Bibel-Sekten auf dem Kerbholz haben.
:-( >:)
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#34   Thomasius   12:15:58 | Freitag, 25. September 2009
@Lorenz
Zur Klarstellung: Die Menschen jüdischen Glaubens sind nicht besser und nicht schlechter als andere Menschen nicht christlichen Glaubens und auch nicht schlechter als viele sogenannte Christen.
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#33   Gunsenum   12:11:46 | Freitag, 25. September 2009
Christliche Politik
Der Priester muss barmherzig handeln, der Politiker ehrbar. Mit dem Schwert der göttlichen Barmherzigkeit muss der christliche Politiker ein Versöhnungsbad unter den Feinden Gottes anrichten, unter den Ekeljahuuschuhbiduhperversen, den Konformisten, den Isten, den Alen, sprich unter den ganzen Menschen.
Tut er das nicht, so sündigt er.
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#32   Elijahu †   12:09:12 | Freitag, 25. September 2009
Christliche Politik
Der Priester muss barmherzig handeln, der Politiker grausam. Mit dem Schwert der göttlichen Rache muss der christliche Politiker ein Blutbad unter den Feinden Gottes anrichten, unter den Homoperversen, den Kommunisten, den Sozialisten, den Liberalen, sprich unter den ganzen Perversen.
Tut er das nicht, so sündigt er.
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#31   Paulaner †   12:08:05 | Freitag, 25. September 2009
Schön zu sehen, wie sich die Fachidioten gegenseitig als Fachidioten verunglimpfen.
O:) Obwohl das Fachidiotentum das höchste Gut in der „Branche“ ist.
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#30   Ottonis   12:04:40 | Freitag, 25. September 2009
Williamsons Holocaustleugnung
Wofür man besonders schwärmt – wenn es wieder aufgewärmt …
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#29   HarroMeyer †   11:51:49 | Freitag, 25. September 2009
Hier geht es doch nicht um den Holocaust!
Hier geht es gegen die Christl. Kirche an sich >:)
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#27   Sycamore   11:45:11 | Freitag, 25. September 2009
@ Lorenz: Hilfe zur klaren Sicht.
Ich befürchte, daß Ihr Hilferuf an den falschen Adressaten gelandet ist, der selbst Hilfe braucht, um klar zu sehen. Dann würde ein Blinder einen anderen Blinden führen.
Zur klaren Sicht reicht doch die sorgfältige Lektüre der Evangelien und der apostolischen Schriften aus. Nehmen Sie sich ruhig die besten Kommentare dazu. Dies ist zumindest meine persönliche Erfahrung gewesen.
Die Heilige Schrift wird Ihnen nicht nur klare Sicht ermöglichen, sondern auch Gnade gewähren – dort spricht Ihnen der lebendige Gott. Sie wirkt nicht nur im Verstand sondern in der Seele!
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#26   newtube   11:30:15 | Freitag, 25. September 2009
@ fides et ratio
Dieselbe Frage stellt sich jedem, der diese Geschehnisse betrachtet.
Ich bin völlig Ihrer Meinung und Teile mit Ihnen die Vermutung der Eitelkeit, der solche Apparatschiks besonders anfällig sind.
Der Nuntius ist zudem Diplomat. Er soll also wissen, wann er den Mund zu halten hat, auch und gerade dann, als er vieles sagen könnte.
Der Staatssekretär sollte ihn sofort zurückbeordern und als Erzbischof von Lappland befördern.
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#25   Lorenz   11:27:10 | Freitag, 25. September 2009
Thomasius
Auch an Sie: Können Sie lesen?
Sind Juden sakrosankt, weil unser Herr seiner Menschheit nach Jude war?
Gehören Juden nicht zu denen, die unseres Herrn Lehre, ja ihn selbst verwarfen?
Helfen Sie mir bitte, damit auch ich klarer sehe.
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#24   Sycamore   11:22:48 | Freitag, 25. September 2009
@ Ach, Thomasius! …
Ich gewinne zunehmen den Eindruck, daß Sie furchtbar unbedarft sind.
Anstatt mit Jesus Christus anzufangen, schauen Sie sich doch die nicht zu widerlegende Logik des Kardinals an und zeigen Sie, wenn Sie es können, wo er einen logischen Fehler begangen hat. Seine Denkweise ist nämlich rigoros konsequent.
Da unsere Vernunft und ihre Gesetzmäßigkeiten Teil der Schöpfung sind, also so von Gott gewollt, steht der Kardinal auch theologisch auf festem Boden.
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#23   Alois Bischof   11:21:22 | Freitag, 25. September 2009
Gaskammern: „Detail der Geschichte“
So Jean-Marie Le Pen. Das stimmt ja auch.
Und sowieso gibt es noch keinen Holocaustkult im Kirchenrecht von 1983 der Konzilskirche. Nicht einmal da.
Die medienbundesdeutsche Hysterie gegen Weihbischof Williamson wird von der Mehrheit des Volkes übrigens nicht mitgetragen.
Die Wahrheit wird siegen. Auch wenn es Jahrzehnte braucht.
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#22   Lorenz   11:20:23 | Freitag, 25. September 2009
Unbestechlicher
Können Sie lesen?
Die Aufhebung war ein pastoraler Akt, der nichts mit Geschichtsdeutungen zu tun haben konnte.
Meine Güte. So viel Ignoranz nervt.
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#21   fides et ratio   11:19:08 | Freitag, 25. September 2009
Den Ausführungen des em. Kurienkardinals
ist wohl kaum etwas hinzuzufügen.
Es wäre lediglich zu fragen, wessen Geschäft der schwedische Nuntius betreibt. Will er sich wichtig machen oder will er den Papst desavouieren? Es sprcht viel für letzteres: Der Versöhnungsversuch mit der FSSPX soll kaputt gemacht werden zum Preis, dass dem Papst in unverantwortlicher Weise politische Unzuverlässigkeit (latente Rechtslastigkeit) unterstellt wird. Aber einigen – leider zu vielen – Figuren in der Kirche reicht es schon, wenn sie von – auch noch so fragwürdigen und einseitigen – Medien hofiert und gerühmt werden. Die Eitelkeit läßt grüßen.
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#20   newtube   11:17:25 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher: zuerst Denken, dann reden!
Ob Sie wirklich unbestechlich sind, sei dahingestellt.
Daß Sie logisch denken können, ist jedoch auf heftigsten zu bestreiten.
Wenn Sie den Beitrag überhaupt gelesen haben, haben Sie trotzdem kein Wort davon verstanden!
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#19   Thomasius   11:16:14 | Freitag, 25. September 2009
Reichlich unbedarft
„Hoyos: Williamson wurde wegen seiner illegitimen Bischofsweihe exkommuniziert, nicht wegen seiner Theorien, Urteile oder Aussagen zum Holocaust. Das anders zu sehen ist ein deutscher Fehler!“
Viel unbedarfter als dieser Kardinal kann man nicht sein.
Bekanntlich ist Jesus Christus als Jude und damit als Angehöriger des hebräischen Volkes auf die Welt gekommen und nicht als Heide.
Wenn sich die Nachfolger damaliger Heiden einbilden besser als die Nachfolger der damaligen Juden zu sein und diese beliebig abschlachten zu können mithin gegen das fünfte Gebot verstoßen und das Gebot „liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“ missachten zu können, so verunglimpfen sie den Herrn Jesus Christus. Aber es ist ja bekannt, dass auch Kirchenfunktionäre nicht davor gefeit sind, in der Hölle zu landen.
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#18   Sycamore   11:12:52 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher
„Na also. Die Aufhebung der Exkommunikation war Unrecht und basierte auf Unwissen der vatikanischen Bürokratie.“
Wie das? Könnten Sie gnädigst Ihre logisch nicht nachvollziehbare Folgerung explizieren?
Wenn Sie den Artikel gelesen „und verstanden“ hätten, wäre eine solche Schlußfolgerung eben illegitim.
Könnten Sie ferner Bischof Williamson Ihren Name und Ihre Adresse angeben, damit er sich bei Ihnen stellen kann, da die Staatsanwaltschaft ein Interesse an einer Festnahme des Kirchenmannes ausdrücklich zurückweist?
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#17   Franz Kappes   11:10:08 | Freitag, 25. September 2009
@eigerhar
Gibt es 2 Artikel dazu, oder? Verwirrend.
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#16   unbestechlicher   10:59:36 | Freitag, 25. September 2009
Wiiliamson – komm raus und stelle dich
„„Zum Zeitpunkt der Aufhebung der Exkommunikation „hat keiner von uns das geringste über Bischof Williamsons Aussagen gewußt“: „Keiner von uns! Und keiner hatte die Pflicht, es zu wissen!“
Na also. Die Aufhebung der Exkommunikation war Unrecht und basierte auf Unwissen der vatikanischen Bürokratie.
Jetzt wird es Zeit das der kirchenfeindliche Nazi-Bischof Williamson sich der dt. Justiz stellt. Aber er ist feige und versteckt sich hinter den Klostermauern. Kommt raus Williamson, Nazis gehören in die Klappse und vor Gericht!
:-) :-) :-)
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#15   biomilch   10:56:00 | Freitag, 25. September 2009
Ein deutscher Fehler (2)
@Eigenhaar: Balfour habe ich erwähnt, lies nochmal genau nach (1916)
Fortsetzung:
– 1933 März „Judea Declares War on Germany“, Organisation von weltweiten Boykotts
– 1933 April Aufruf zum symbolischen Boykott jüdischer Geschäfte an einem einzigen Sabatt :-O , nämlich dem 1.4.1933 (April, April)
– 1939 August: Erklärung des jüd. Weltkongresses, daß die Judenheit auf Seiten der Briten kämpfen würde (das war vor Kriegsausbruch!!!)
– 1942 Chaim Weizmann ruft zu Boykottmaßnahmen der Juden in Deutschland und im deutsch besetzten Europa auf; er erklärt, daß die Judenheit auf Seiten der Alliierten kämpft
– 1942 Daraufhin werden die Juden als „Angehörige einer Feindnation“ zunächst gelb gekennzeichnet, später auch teilweise deportiert.
– 1946 Der Nürnberger Prozeß wird vorwiegend von jüdischen Winkeladvokaten vorbereitet. Kleine Auswahl der Lügen:
–- Massenmorde mit Wasserdampf in Treblinka
–- Massenvergasungen in Dachau
–- Ermordung der poln. Intelligenzia in Katyn
–- 3 Millionen Ermordete Juden in Auswitch
–- etc.
– 1960 Die These von den Massenvergasungen in Dachau wird fallen gelassen
– 1975 In Treblinka waren es doch Dieselabgase (die allerdings nicht akut giftig sind)
– 1992 In Auschwitz haben > 2,5 Millionen Jüdlein doch überlebt
– 1992 Katyn war der jüdische Bolschewismus
– 2009 Der iranische Präser verkündet der Welt vor der UN-Vollversammlung, daß der Holoquatsch Käse ist und für den Genozid an den Palis gebraucht wird.
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#14   Franz Kappes   10:53:18 | Freitag, 25. September 2009
@eigerhar
Gut. Dann werde ich das mal lesen, wenn ich Zeit dazu habe.
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#13   eigerhar †   10:49:38 | Freitag, 25. September 2009
Balfour-Erklärung
@Franz Kappes
Die Balfour-Deklaration ist ein historisches Faktum, an dem kein moderner Historiker etwas herumdeuteln kann.
Deshalb kann man hier wahrscheinlich einfach Wikipedia zur Hand nehmen. (Hier kann nicht einmal Wikipedia etwas verwischen.)
Damit man aber nicht durch einen undurchsichtigen Dauertext das Wesentliche aus den Augen verliert, ganz kurz eine Zusammenfassung:
Die Araber im 1.WK mit den Engländern zusammengekämpft. Es wurde ihnen ein Araberstaat versprochen.
Die Engländer haben den Krieg gewonnen. Aber statt den Arabern haben die (mit den Deutschen verbündeten) Türken einen eigenen Staat bekommen.
Es war eiskalter Verrat der Engländer. Lord Balfour hielt in einem Geheimdokument mit den Zionisten (Rothschild) fest, dass er trotz Abmachung den Arabern keinen Staat gewähren werde, sondern staat dessen den Zionisten einen Staat gewähre.
Als dies bekannt wurde standen die Zionisten in ganz Europa in einem negativen Licht da. Hitler war davon beeinflusst. Seine Ablehnung des Zionismus war kein Antisemitismus.
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#12   Sycamore   10:46:23 | Freitag, 25. September 2009
@ Kardinal Castrillon Hoyos und die „deutsche Krnakheit“
Endlich jemand, der klipp und klar die notwendige Unterscheidung macht zwischen „historischen“ und „moralischen“ Urteilen, und zwischen „pastoralen“ und „politischen“ Entscheidungen.
Diese Unfähigkeit der Unterscheidung aus Gründen der „politischen Korrektheit“ ist „ein deutscher Fehler“, sagt der Kardinal gnädig – ich würde sie die „deutsche Krankheit“ nennen.
Auf der praktischen Ebene spiegelt sich diese Krankheit in der deutschen Unfähigkeit, klare politische Entscheidungen zu treffen, wider. In Brüssel geht das
geflügelte Wort vom „deutschen Votum“ um – gemeint ist die Unfähigkeit, eine klare Position zu beziehen und dazu zu stehen.
Mann würde denken, daß zumindest die katholische Hierarchie in Deutschland von dieser Krankheit geschont geblieben ist und, im klaren Licht des Evangeliums in der Lage wäre, die vom Kardinal mit logischer Schärfe gemachte Unterscheidungen selbst zu machen und an die Schafen zu kommunizieren.
Weit gefehlt! Wenn überhaupt, so hat man beim Superstar der deutschen Bischöfe ein klassisches Beispiel der bis zur Kunstform entwickelten Ambiguität: die Kunst der sich widersprechenden Botschaften, vor Augen.
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#11   Gunsenum   10:42:40 | Freitag, 25. September 2009
@biomilch Nicht zu vergessen, dass DIE Juden…
auch schweeeeeeere Schuld daran tragen, dass
-in China ein Sack Reis umfiel,
-meine Katze gestern kotzte,
-es übermorgen in Toulouse bestimmt regnen wird,
-mein Türscharnier quietscht und
-es heute in der Kantine wieder nur Salat und Fisch gibt!
Das sind doch wohl die Ursünden der Juden, jahahahaaaaaaaaa! Frag ELIJAHUUU, der wirds Dir bestätigen!
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#10   Franz Kappes   10:41:55 | Freitag, 25. September 2009
@Brandenburg…
Das ist FALSCH! Lies die Lehramtstexte.
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#8   Franz Kappes   10:37:16 | Freitag, 25. September 2009
@eigerhar
Wo kann ich mich Deiner Meinung nach darüber informieren?
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#7   Domenico Tuttisanti   10:36:52 | Freitag, 25. September 2009
Ob Schlamperei
der vatikanischen Behörden vorliegt oder Wichtigtuerei des Nuntius in Schweden könnte immerhin geklärt werden, wenn der Nuntius der Aufforderung des Kardinals folgt und bekanntgibt, wann und in welcher Form er wen benachrichtigt hat.
Abgesehen davon bleibt es wahr, dass Fragen historischer Faktizität, die Neuzeit betreffend, keine theologischen Fragen sind und auch nicht über die Zugehörigkeit zur Kirche entscheiden können.
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#6   eigerhar †   10:36:22 | Freitag, 25. September 2009
Unvollständige Aufzählung
@Biomilch
Danke für die wertvolle Aufzählung.
Aber der wichtigste Punkt fehlt:
Die Balfour-Erklärung
(Wie man die Araber betrog und Baron Rothschild Israel ergaunerte.)
Das war auch der Grund, warum wir Deutschen völlig unverhofft die Araber an unserer Seite sahen.
Ein äusserst bedeutendes politisches Element.
Wer die Balfour-Erklärung kennt kann nicht mehr behaupten, die Ablehnung der Juden in Europa sei Antisemitismus.
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#5   Franz Kappes   10:36:19 | Freitag, 25. September 2009
Die Kirche KANN irren
Lies mal die Lehramtstexte.
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#4   Gunsenum   10:30:33 | Freitag, 25. September 2009
Römische Schlamperei!
Wer, wie ich, ein wenig das Leben und vor Allem das Eigenleben, der südlichen Verwaltungsstellen, wie bspw. Italiens oder Frankreichs, kennt, den wird das Szenario : „Posteingang-Was ist denn das?-Bin ich zuständig?-Nein?-Du etwa?-Auch nicht!-Mal den Chaf fragen!-Keine Ahnung, fragen Sie Kollegen XYZ!-Wer, ich?-Abwarten,Wiedervorlage------>Registratur-Ende!“ nun wirklich nicht verwundern.
Ich gehe fest davon aus, dass die Information bekannt war, sich aber im bürokratischen UnzuständigkeitsfÜhlen der vatikanischen Verwaltung verlief. Oder man klassifizierte „Bischof“ Williamson regelgerecht nicht als katholische Angelegenheit :-D
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#3   eigerhar †   10:30:04 | Freitag, 25. September 2009
Danke für die Werbung
Mein Opa sagte vom Zweiten Weltkrieg her:
„Viel Feind, viel Ehr.“
Ohne diese Hetze bliebe der wahre Katholizismus ohne irgend eine Bedeutung.
Besser schlechte Werbung als gar keine.
Einen Rechtsrutsch brauchen wir im Katholizismus ohnehin.
Wir müssen klar machen, dass man uns auf dieser Seite findet.
Danke für die Werbung der Süddeutschen Zeitung.
Und wenn sich der Papst von Bischof Williamson distanziert werden die Leute zu uns kommen.
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#2   biomilch   10:25:46 | Freitag, 25. September 2009
Ein deutscher Fehler
„Das anders zu sehen ist ein deutscher Fehler!“
Es sei historischer Irrtum, zu sagen, daß es fünf statt zehn Tote gegeben hat, „kein moralisches Urteil“ – erklärt Kardinal Castrillon.
Weniger ein deutscher als eher ein undeutscher Fehler. Und eine jüdische Lüge (mal wieder, Joh. 8, 44).
Die Juden haben angefangen. Kleiner historischer Abriß:
– 1871 Der erste Reichstagspräsident des Deutschen Reiches wird ein Jüdlein
– 1871 – 1914 Die Juden in Deutschland assimilieren sich, in anderen Ländern werden sie verfolgt (Affaire Dreyfuss in Frankreich, Pogrome in Rußland)
– 1895 Die Zionisten wollen Palästina, das damals türkisch ist
– 1900 Zum ersten Mal werden 6 Millionen ermordete Juden in Osteuropa erwähnt (Stephen Wise, Zionist)
– 1916 Die Engländer haben Probleme im Krieg, der jüdische Weltkongress verspricht, die USA-Insassen propagandistisch Umzustimmen und England zu unterstützen, wenn sei Palästina bekommen (Balfour-Deklaration)
– 1916 – 1918 Die Juden Luxemburg und Liebknecht organisieren Streiks in der Rüstungsindustrie (Dolchstoß)
– 1919 Der Versailler Vertrag wird vornehmlich von Juden ausgearbeitet
– 1919 John Glynn beschreit den Holocaust in Osteuropa mit 6 Millionen Juden
– 1919 – 1933 Aus der SU wandern Massenhaft Juden ein
– 1923 US-Juden machen sich die Lage in D zu nutze und kaufen in der Inflation ganze Straßenzüge auf
– 1933 März „Judea Declares War on Germany“, Organisation von weltweiten Boykotts
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#1   Gotthard   10:08:25 | Freitag, 25. September 2009
Rentner
Die ‘Süddeutsche’ erwähnte in dem Bericht auch, daß es heute zu einem Treffen zwischen Kardinal Castrillón und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, kommen wird.
der Rentner Hoyos hat sonst auch nichts zu tun.
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