kreuzmeldungen
Zwei Kardinäle sagen ab + Schweigen ist Gold + Johannes, Paul und Karol + Kanadischer Kardinal fährt kurz nach Hause + Weltjugendtag: „Homosexualität ist gottgewollt“ + Das Begräbnis in Zahlen
Zwei Kardinäle sagen abVatikan. Am nächsten Konklave werden nur 115 der 117 Kardinäle teilnehmen. Der emeritierte philippinische Kardinal Jaime Sin (77) hat seine Teilnahme schon vor einigen Tagen abgesagt. Kardinal Sin (Bild links) ist schwer zucker- und nierenkrank. Sein Arzt hatte ihm die Reise nach Rom verboten. Jetzt gab der Pressesprecher des Vatikan, Dr. Joaquin Navarro Valls, bekannt, daß auch der emeritierte Erzbischof von Monterrey in Mexiko, Adolfo Antonio Kardinal Suárez Rivera (78), aus gesundheitlichen Gründen nicht am Konklave teilnehmen kann. Der Kardinal (Bild rechts) ist infolge seiner Zuckerkrankheit praktisch erblindet.
Schweigen ist Gold
Als „Geste der Verantwortung“ werden die Kardinäle in Zukunft keine Interviews mehr geben oder sonst medial auftreten. Einen entsprechenden Beschluß haben die Kirchenfürsten – so Vatikansprecher Joaquin Navarro Valls – einstimmig gefaßt. Mit einem angeblich vom Kurienkardinal Joseph Ratzinger durchgesetzten „Interviewverbot“ habe das nichts zu tun. Das sei eine Erfindung von Journalisten. Die Mediensperre dürfe auch nicht als Unhöflichkeit verstanden werden. Navarro Valls bat die Reporter das Schweigen der Kardinäle zu respektieren und diese nicht mehr zu kontaktieren.
Johannes, Paul und Karol
Polen. Eine junge Mutter hat letzten Mittwoch Drillinge geboren. Die drei Burschen heißen Jan, Pawel und Karol. Die Namen seien – so die Mutter – eine ausdrückliche Ehrenbezeugung für den verstorbenen Papst Johannes Paul II.
Kanadischer Kardinal fährt kurz nach Hause
Kanada. Kardinal Marc Ouellet von Quebec in Kanada (60) ist kurzfristig in sein Heimatland zurückgekehrt. Kardinal Quellet verließ Rom, um in Quebec am gestrigen Sonntag zwei Weihbischöfe zu weihen. Gleich nach der Weihe machte sich der Kardinal auf den Rückweg, um sich auf das Konklave vorzubereiten.
Weltjugendtag: „Homosexualität ist gottgewollt“
Deutschland. Mehrere deutsche Homosexuellenvereine wollen durch verschiedene Aktionen beim Weltjugendtag Aufsehen erregen. Das berichtete der Kölner Stadtanzeiger schon im März. Unter dem Arbeitstitel „Homosexualität ist gottgewollt“ wolle man „eindeutig politisch Stellung beziehen“ und die angebliche „Ausgrenzung“ sexueller Störungen durch die katholische Kirchenhierarchie aufzeigen.
Das Begräbnis in Zahlen
17 Könige, Königinnen und Prinzen * 57 Staatschefs * 3 Kronprinzen * 17 Regierungschefs * 13 Vertreter internationaler Organisationen * 8 Stellvertretende Staatschefs * 6 Stellvertretende Regierungschefs * 4 Parlamentspräsidenten * 12 Außenminister * 13 Kabinettsminister * 24 Botschafter * 142 Führer anderer Religionen und Vorsitzende religiöser Organisationen * 300.000 Gläubige auf dem Petersplatz und in der dorthin führenden Via della Conciliazione * zwei Millionen polnischen Pilger * 27 Großleinwände in der Stadt * 8.000 Angehörige der Sicherheitskräfte * 16 Stunden Verkehrsstillstand.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Montag, 11. April 2005 14:24
stimme der vernunft: Das ist doch egal, Toby…
… jedenfalls den Machern von kreuz.net, denen geht es bei dem Thema nur um möglichst schrille Schlagzeilen, die Wahrheit ist da nicht so wichtig
Sonntag, 10. April 2005 12:17
Toby: Homos beim Weltjugendtag
Liebe Kreuz.net Redaktion,
die von Ihnen gewählte Überschrift „Weltjugendtag: „Homosexualität ist gottgewollt“ ist irreführend. Es wird der Anschein erweckt, als sei dies eine Aussage der Verantwortlichen des Weltjugendtags. Dem ist aber nicht so, wie ja aus dem Wortlaut der Meldung hervorgeht.
die von Ihnen gewählte Überschrift „Weltjugendtag: „Homosexualität ist gottgewollt“ ist irreführend. Es wird der Anschein erweckt, als sei dies eine Aussage der Verantwortlichen des Weltjugendtags. Dem ist aber nicht so, wie ja aus dem Wortlaut der Meldung hervorgeht.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





