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Dienstag, 29. September 2009 18:37
„Der Nationalsozialismus basiert auf dem wahren Christentum“
Adolf Hitler pries in seinen Reden immer wieder das „wahre“ – im Gegensatz zum traditionellen – Christentum. Was war seine Absicht? Von Selwyn Duke.
Adolf Hitler 1933
Adolf Hitler 1933
(kreuz.net) Von Adolf Hitler sind zahlreiche scharf antichristliche Aussagen bekannt. Dennoch äußerte er sich manchmal auch zugunsten des Christentums und präsentierte sich als Mann des Glaubens.

Im Jahr 1934 sagte er während einer Rede in Koblenz: „Ich weiß, daß hier und da der Einwand vorgebracht wurde: »Sie haben das Christentum verlassen.« Nein, wir haben das Christentum nicht verlassen. Jene die vor uns gekommen sind, haben das Christentum verlassen. Der Nationalsozialismus widersetzt sich nicht der Kirche noch ist antireligiös. Im Gegenteil, er basiert auf dem wahren Christentum.“

Während einer Rede am 12. April 1922 sagte er: „Mein Gefühl als Christ verweist mich auf meinen Herrn und Erlöser als einen Kämpfer“.

In einer Berliner Rede im Jahr 1933 präsentierte er sich als Verteidiger des Glaubens und sagte:

„Wir waren davon überzeugt, daß das Volk diesen Glauben braucht und verlangt. Wir haben darum den Kampf gegen die atheistische Bewegung aufgenommen und das nicht nur mit einigen theoretischen Erklärungen: Wir haben ihn ausgemerzt.“

Es gibt viele pro-christliche oder antichristliche Hitlerzitate – nicht wenige von ihnen sind gefälscht. Sie werden in der scharfen Debatte zwischen Christen und Atheisten über Hitlers Weltanschauung verwendet.

Wie können wir Hitlers widersprüchliche Aussagen versöhnen? Der Kolumnist Joe Sharkey beantwortete diese Frage in der Tageszeitung ‘New York Times’:

Nach Angaben von Baldur von Schirach, dem Anführer der NS-Jugendorganisation – später als Hitler-Jugend bekannt – „war die Vernichtung des Christentums ein von Anfang an ausdrückliches Ziel der NS-Bewegung“. Doch zunächst machten es „Überlegungen zur Ratsamkeit unmöglich“ diese radikale Einstellung offiziell in die Tat umzusetzen, solange der Nationalsozialismus seine Macht nicht konsolidiert hatte.

Man folgte damit dem gesunden Menschenverstand. Denn Hitler war vieles, aber mit Sicherheit kein ungeschickter Politiker.

Er wußte, daß er für das christliche Volk und die Kirche zunächst eine Fassade errichten mußte, bis er die Macht in Händen hielt. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum praktisch alle seine pro-christlichen Aussagen stark verbreitet wurden – und zwar bevor er seine eiserne Faust um den deutschen Hals gelegt hatte.

Dagegen verbreitete er sein antichristliches Gift im privaten Raum – wie es scheint mit viel Leidenschaft – sodann auch nach seiner Machtergreifung, als er seine dunkle Seele ungestraft zeigen durfte.

Die politischen Vorteile des sich Einschmeichelns bei den christlichen Massen sind leicht zu verstehen. Denn hätte Hitler während seines Aufstiegs deren Widerstand provoziert, hätte ihn sein Glück verlassen.

Welchem politischen Ziel diente es später, den Glaube anzugreifen? Welche andere Gründe könnte Hitler gehabt haben, solche Dinge zu sagen – wenn er sie nicht wirklich geglaubt hätte?

Überrascht jemanden dieses Verhalten? Politiker sind wie Wasser, welche die Form des Gefäßes annehmen, in dem sie sich befinden.

Der Verfasser ist ein US-amerikanischer Autor und Kolumnist, der auch durch seine Vorträge bekannt ist.

Nächstes Mal: Hitler redete häufig mit dem Eifer eines Bischofs

© Bild: Deutsches Bundesarchiv, CC
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
3. „Der Nationalsozialismus basiert auf dem wahren Christentum“
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1…33 von 150 Lesermeinungen:
Montag, 5. Oktober 2009 21:31
Klosterschüler: @ Thomasius
Dank zurück.

Offen gestanden fühle ich mich nicht kompetent genug, um mir über den sp.Bürgerkrieg ein Urteil zu bilden, und habe auch nicht die Zeit mir Kompetenz anzueignen. Interessant ist, dass Falange-Franco in den Jahrzehnten nach seinem Sieg zunehmend Schwierigkeiten mit der Kirche hatte.
Die Frage, wieweit Politik in einem konkreten Fall religiöse Hintergründe hat, ist auch ein subjektives Problem des Beobachters. Ich neige eher dazu, das politische Geschäft für so areligiös wie Schachspielen zu halten. Der Grund liegt nicht in der Politik an sich, sondern darin, dass erfolgreiche Macht-Menschen sich durch religiösen Fesseln behindern würden.
Wenn man (was ich nicht tue) den Kampf gegen profane Gegner einer Religion als ‘Religionskrieg’ bezeichnen will, war der spanische Bürgerkrieg auch ein Religionskrieg, wie auch der Sturz des Schah-Regimes.
Montag, 5. Oktober 2009 15:40
Paulaner: jaja, mit kreuznet versteht man Vieles ganz anders ;-)
gregorianer: @katho
jetzt verstehe ich das brutale vorgehen der talmudisten in palästina.


Die „ver“-Vorsilbe ist vieldeutig.
Montag, 5. Oktober 2009 15:31
gregorianer: @katho
sehr interessant, vielen dank. ich wusste noch gar nicht, das jesus im koran der messias ist.ich bin orthodox und
jetzt verstehe ich das brutale vorgehen der talmudisten in palästina. ich habe fotos gesehen von lebendig brennenden kindern durch phosphor und babys mit nahkopfschuss.gestern war auf „euro news“ der umstellte tempelberg zu sehen. die gläubigen werden gefangen und niedergeknüppelt wenn sie versuchen rein zu gehen. ganz klar: die anhänger des antichristen wollen den tempel zurückerobern .seit 1000 jahren leben christen, juden und muslime (kinder abraham) dort zusammen und nun kommt diese sekte und will alles enteignen. die unesco soll jetzt für diese räuber das kulturerbe umschreiben , sogar die genfer konvention wollen diese verbrecher jetzt manipulieren, damit ihre verbrechen in zukunft nicht mehr verfolgt werden können.die sind sogar bereit den 3. weltkrieg zu entzünden.die talmudisten sind doch stolz darauf jesus getötet zu haben. in you tube kann man das jeder zeit anschauen.wo verdammt noch mal bleiben die christen der tempelberg ist doch unser aller heiligtum ,das haus gottes und wir müssen demonstrieren um den tempelberg zu befreien. ich appelliere an alle christen sich zusammen zu tun um die Belagerer zu vertreiben. wer sich gläubig nennen will hat auch pflichten. wir haben eine stimme zu sprechen und eine hand zu schreiben.
der tempel ist keine privatimmobilie.
Montag, 5. Oktober 2009 14:05
Thomasius: @katho
Wann waren Sie zuletzt beim Arzt?
Montag, 5. Oktober 2009 13:55
katho: definiere
Der Atichrist ist sicher nicht im Nationalsozialismus zu suchen. Das wahre Christentum wurde von Anfang an von den Juden verfolgt. Warum? Jesus ist gekommen zum Tempel in Jerusalem um die Sekten der Juden Pharisäer usw.-das sind die Talmudisten-durch das Wort Gottes blosszustellen und den Tempel zu reinigen. Als sie erkannten, dass der Messias ihre Macht bedroht, fingen sie mit der Verfogung an. Durch Lügen und Propaganda hetzten sie das Volk auf . Sie versuchten den Messias für sich zu enteignen und errichteten das Kreuz, das ewige Zeichen ihrer Bosheit, um ihn zu erniedrigen und Furcht unter seine Anhänger zu verbreiten. Sie wollten das Volk glauben lassen , dass Jesus ein Betrüger ist und sie selbst hätten die Macht und nur von ihnen käme der Messias. Der Antichrist ist so schon längst m NT beschrieben und bis heute in der Sekte der Talmudisten etabliert. Diese Sekte will nun wieder zurück auf den Tempelberg um ihren eigenen Messias zu präsentieren. Dieser genau ist das Haupt des Antichristen.Die Gebete der Sekte und Aussagen des Talmud über Jesus wurden schon in den Artikeln bei Kreuz.net beschrieben.Heute sehen wir die Anhänger des Antichristen in Jerusalem. Sie haben den Tempel schon umzingelt und abgesperrt.
Ich bin Katholik und habe im Koran gelesen, dass Jesus ,Sohn der Jungfrau Maria definitiiv der Messias ist. Damit hat der Koran die universale Wahrheit wiederhergestellt.Die Sekte der Talmudisten versteckt sich in Palästina und damit bei den Semiten.
Sonntag, 4. Oktober 2009 21:05
Thomasius: @Klosterschüler@vonHerzmanovsky
Danke! Ich zitiere aus einem Geschichtswerk:
Die in der Verfassung- von 1931 – vorgenommene Trennung von Staat und Kirche, der laizistische Charakter der neuen Regierung und der Antklerikalismus führender Politiker bewirkten, dass die Amtskirche zu einer Gegnerin der Republik und zu einem Sammelbecken der Reaktion wurde, wenn auch der niedere Klerus anfangs die Ausrufung der Republik keineswegs ohne Sympathien betrachtete. Die (angebliche) Verteidigung der Rechte der Kirche wurde in den Jahren nach 1931 auch zu einem der wichtigsten Kristallisationspunkte im antirepublikanischen Kampf der konservativen Kräfte; die weitere Diskussion der „religiösen Frage“ führte in der Folgezeit zur Herausbildung der CEDA, deren rechter Flügel stark antirepublikanisch war. Nach Meinung vieler zeitgenössischer Beobachter und späterer Historiker wurde die Religionsfrage zum wichtigsten Problem der … Republik; der Bürgerkrieg ist später oft als Religionskrieg bezeichnet worden, wobei allerdings oft übersehen wurde, dass der Antiklerokalismus sich nicht gegen die Kirche als Glaubensgemeinschaft, sondern als gesellschaftliche Verbündete der traditionell Herrschenden wandte.
Sonntag, 4. Oktober 2009 15:08
Klosterschüler: Glaubenskriege
Wenn der spanische Bürgerkrieg ein Glaubenskrieg war, dann wohl auch Adolfs Angriff gegen das bolschewistische Russland. Schließlich durften die Ukrainer in den ‘befreiten’ Gebieten dann wieder ihre Religion öffentlich leben. Genug der Absurditäten, die einfach hier hingeschrieben werden.
Noch was zum irisch-englischen Konflikt, der nur scheinbar ein religiöser gewesen ist: Die Briten versuchten die IRA als protestantenfeindlich hinzustellen, um neben den irischen Protestanten auch in Großbritannien Unterstützung für die harsche Vorgehensweise zu gewinnen. In ihren Veröffentlichungen wurde immer dann die Konfession von Spionen oder Kollaborateuren, die von der IRA getötet wurden, angegeben, wenn das Opfer Protestant war. Bei katholischen Opfern (was die Mehrheit war), wurde die Konfession nicht notiert, damit der Eindruck entstünde, die IRA töte nur Protestanten
Sonntag, 4. Oktober 2009 14:53
Beispielsweise der spanische Bürgerkrieg angezettelt von General Franco und seinenUnterstützern.

War eindeutig ein Glaubenskrieg, in dem das spanische Volk die gläubigen Kommunisten davorn abgehalten hat noch mehr Unschuldige zu ermorden.
Sonntag, 4. Oktober 2009 14:36
Thomasius: @Klosterschüler
Zur Aufbesserung Ihrer Geschichtskenntnisse. Wanderarbeiter sind kein modernes Problem. Auch die „Westwanderung“ ist nicht neu. Während der Phase der Industrialisierung wanderte aus dem Osten in das Ruhrgebiet. Oder man wanderte aus über Hamburg oder Bremen nach den Vereinigten Staaten. Polnische Saisonarbeiter – Erntehelfer – sind auch keine neue Erscheinung.
Die EU hat von Anfang an die Politik verfolgt, dass die Arbeitsplätze am besten in der Nähe der Wohnorte der Arbeitnehmer angesiedelt sein sollten. Das bedeutet in Klartext: Reduzierung der damaligen „Gastarbeiter“ und Export der einfacheren Arbeitsplätze – was die Gewerkschaften beklagen. Der Begriff Lohndrücker ist eine durchaus unchristliche Bezeichnung. Versetzen Sie sich mal in die Lage der von Ihnen so titulierten!
Die logische Konsequenz, die Bildungsanstrenungen hier zu verbessern, hat man aber „verschlafen“.

Zu den Kriegen des letzten Jahrhunderts:
Beispielsweise der spanische Bürgerkrieg angezettelt von General Franco und seinenUnterstützern. Oder das Pinochetregime in Chile, manche wollen den Diktator ja schon wegen seiner Mordtaten heilig sprechen.
Anderes Beispiel: Irland
The Grand Famine – die Hungersnot – wurde von den Briten „mit großem Interesse“ zur Kenntnis genommen.Es waren ja nur Katholiken. Der Befreiungskrieg in ersten Weltkrieg war natürlich auch religiös motiviert. Der Bürgerkrieg der IRA in Nordirland – auch religiös motiviert.
Sonntag, 4. Oktober 2009 13:40
Klosterschüler: Legasthenie & Geschichtsklitterung
@ Thomasius

Es geht nicht um einen Beistandspakt, sondern um Aufrüstung(= ‘ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern’).
Finanzausgleich – für wen? Für die korrupten Eliten in den Ostländern und die Renditen der West-Konzerne. Den Normalos dort(die ja nix von der EU bekommen) geht es schlechter als zu sozialistischen Zeiten. Oder warum sollten sonst tausende Ungarn in deutschen Schlachthöfen als Lohndrücker arbeiten. Fragen sie doch mal eine polnische Haushaltshilfe, warum sie heute in Deutschland schwarz arbeitet. (z.B. weil ihr Mann, wg. der ukrainischen Lohndrücker in Polen kein ausreichendes Einkommen mehr hat.) Die Leute zu Wanderarbeitern zu degradieren und damit den Familienzusammenhalt zu zerstören, ist ja super-christlich.

@ Paulaner
Polieren Sie doch mal unsere Geschichtkenntnisse auf, wann hat es seit dem alten Fritz in Europa ‘religiös angezettelte’ Kriege gegeben? Und wann gab es Ihrer Meinung nach einen letzten solchen Krieg.
(Sie schreiben ja so vage von ‘religiös angezettelten Kriegen. Meinen Sie damit Kriege aus auch religösen Motiven, wie den 30-jährigen, die Reconquista, oder einfach Kriege mit Militärseelsorge ?) Man darf gespannt sein.
Sonntag, 4. Oktober 2009 12:55
Paulaner: Leider, Brandenburgis, mangelt es mir an deiner Brillanz, zB. Pinochet in Ironie zu verkleiden.
Brandenburgis: Leider, Paulaner, …

Wäre deine Bewunderung nicht ironisch gemeint, dann müsste dich für einen kapitalen Deppen halten. Aber sooo…
Sonntag, 4. Oktober 2009 12:30
Brandenburgis: Leider, Paulaner,
stirbt die Dummhiet nie aus, wie man an Ihnen allzu deutlich merkt.
Sonntag, 4. Oktober 2009 12:15
Paulaner: Die meisten Kriege Europas waren Bürgerkriege, religiös angezettelt.
Thomasius: @Klosterschüler
Die EU ist aber kein Staat.


Die EU ist dazu da, diese idiotischen Bürgerkriege in Zukunft zu vermeiden. Ich befürchte allerdings, dass das nicht gelingen wird aus verschiedenen Gründen.

Die EU sollte ein lockerer Unionsstaat werden mit Interessensausgleich, bevor es zum Krieg kommt. Rechthaberische, rachsüchtige, fundamental- und national orientierte Idioten, wie sie auch hier in kreuznet immer wieder aufflackern, sterben hoffentlich bald aus.
Sonntag, 4. Oktober 2009 12:04
Thomasius: @Klosterschüler
Ach je!! Jeder Staat hat die selbstverständliche Aufgabe, seine Bürger vor kriegerischen Angriffen von außen zu schützen und für solche Fälle vorzusorgen. Die EU ist aber kein Staat. Deswegen muss solidarisches Verhalten in die Verträge hineingeschrieben werden. Bei einem Staat ist das nicht erforderlich.
Die EU strebt an – wie die Bundesrepublik übrigens auch – die Lebensverhältnisse der Einwohner einander anzugleichen. In Deutschland gibt es dazu den Finanzausgleich der Länder, in der EU vergleichbare Maßnahmen. Das bedeutet, dass die Regionen, in denen es den Menschen relativ schlechter geht, gefördert werden. Die Mittel dazu werden von den Regionen aufgebracht, in denen es den Menschen relativ besser geht. So ist das nun mal. Darüber sollte man sich – insbesondere als Christ – nicht besonders aufregen.
Sonntag, 4. Oktober 2009 11:34
Klosterschüler: @ Thomasius
Sicher, die EU-Länder haben den Kriegen untereinander abgeschworen, aber nicht den Kriegen nach außen. Diese aggressive Grundhaltung ist auch bemerkenswerterweise in der EU-Verfassung festgeschrieben:
„Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern“ (Art. 27, 3
Wieviele Verfassungen kennen Sie, wo der Militarismus Verfassungsrang hat? Und ob Sie das jetzt einen Verfassungsvertrag nennen, wie es seit dem Scheitern der ersten Irland-Abstimmung geschieht, ist egal. Natürlich waren diese Friedensmissionen nicht von der UNO beschlossen worden. Oder glauben sie, die Chinesen hätten der Bombardierung ihrer Botschaft in Belgrad damals zugestimmt?
Die Aufrüstung ist nur ein Aspekt der EU-Gaudi. Derzeit geht es vor allem durch Öffnung der innereuropäischen & außereuropäischen Grenzen die Lebenstandards der Mehrheitsbevölkerungen zu drücken.
Was hat das nun mit Katholisch sein zu tun? Mich stört, die unkritische, ja affirmative Positionierung des Klerus zu diesem ‘wunderbaren Friedenswerk’.
Sonntag, 4. Oktober 2009 10:11
Thomasius: @Klosterschüler
Da wir hier ja uns bei den Katholiken befinden, die sich Christen nennen und Jesus Christus den Frieden gepredigt hat, ist es schon interessant, dass innerhalb des christlichen Europa praktisch ständig Kriege gegeneinander geführt wurden – auch unabhängig von der Bewegung des Protestantismus. (100-jähriger Krieg, Spanien,Habsburg,Frankreich.) Auch die Kriege in der Welt wurden von den europäischen Mächten gegeneinander geführt 7-jähriger Krieg, Großbritannien, Frankreich, Niederlande/Spanien. Da ist es schon von einiger Bedeutung, dass sich die europäischen Länder vertraglich wirksam verbunden und dem Krieg gegeneinander „abgeschworen“ haben.
Der von Ihnen angesprochene Einsatz der Bundeswehr außerhalb der EU erfolgte, wenn ich mich recht entsinne jedesmal aufgrund eines Beschlusses der UNO. Es geht dabei weniger um die Devise „Germans to the front“ – bekanntlich ein Einsatz gegen die damaligen Freiheitsbestrebungen der Chinesen gegenüber europäischen Interventionen, weil die Deutschen nach der Reichsgründung 1871 unbedingt als „Weltmacht“ agieren wollten und deswegen später auch zwei Weltkriege anzettelten – sondern um solidarisches Verhalten um Exzesse zu vermeiden = „friedenstiftende Maßnahmen“.
Samstag, 3. Oktober 2009 20:45
Klosterschüler: @ Thomasius
Was meinen Sie?

Dass die EU-Einigung wohl innereuropäische Kriege verhindern wird, aber dafür Kriege mit anderen Weltmächten provozieren wird. Übrigens dauert der europäische Frieden schon seit 1945 nicht wegen der EU, sondern dank des ‘Gleichgewichts des Schreckens’.
Seit der Auflösung des Ostblocks ist die deutsche Wehr schon wieder aktiver geworden: In den Sezessionskriegen in Jugoslawien, in Afghanistan, Somalia. Weltweit gehen die Germans to the front zur Durchsetzung europäischer/deutscher Interessen, ähm nein – natürlich aus humanitären Gründen.
Samstag, 3. Oktober 2009 16:06
Thomasius: @Brandenburgis
Tja. Bei mir ist es eben Vergangenheit!
Samstag, 3. Oktober 2009 15:58
Brandenburgis: Woran sollen Sie sich wohl
entsinnen, da Sie lebenslang doch recht dumm waren??
Samstag, 3. Oktober 2009 15:56
Thomasius: @Brandenburgis
Sie meinten wohl: der Wohlstand der westlichen Welt wurde zunächst durch die Kolonialisierung der Welt und Ausbeutung deren Reichtümer „geschaffen“, infolge des WKII wurden dann die „Reichtümer“ der Kolonialmächte reduziert. Der Reichtum Deutschlands nach WKI hielt sich auch in Grenzen und wurde nicht durch die Demokratie sondern durch die Alliierten niedrig gehalten, die sich Deutschlands Verhalten nach dem Krieg 1871 zum Vorbild genommen hatten.
Ich meine, mich zu entsinnen, dass Deutschland damals keine Demokratie war.
Samstag, 3. Oktober 2009 14:35
Brandenburgis: Woher soll ich das wissen?
Ich vermute es aber. Liberaldemokratie ist nur in Wohlstandszeiten möglich. Sobald es kriselt, bricht sie regelmäßig zusammen und Diktatoren übernehmen die Gewalt. Das hat’s nun schon hundertfach, ja tausendfach gegeben. Und da der Wohlstand der westlichen Welt durch die kriminellen Demokraten total runiert ist und wir uns nur durch Schuldenexzesse über Wasser halten, denke ich mal, daß bald wieder ein Gewaltregime installiert wird.
Samstag, 3. Oktober 2009 14:07
chico flojo: @Brandenburgis
[…]daß sie die Restauration des Ancién Regime für unmöglich halten…
ist wohl in dem Sinne zu verstehen, daß bereits ein neuer General Franco in den Startlöchern steht?
Samstag, 3. Oktober 2009 14:01
Brandenburgis: DAs hat aber sehr viel
damit zu tun, daß sie die Restauration des Ancién Regime für unmöglich halten.
Samstag, 3. Oktober 2009 14:00
chico flojo: @Brandenburgis
[…]obwohl alle Sachkundigen davon abrieten.

Ach – und wer waren diese Sachkundigen? Und Sie meinen wohl das Bundesland Brandenburg – als Teil der Bundesrepublik Deutschland… Das hat aber nichts mit Ihren Wunschträumen zu tun.
Samstag, 3. Oktober 2009 14:00
Brandenburgis: 1933 war ja nun
alles andere als „kleinkariert“.
Samstag, 3. Oktober 2009 13:56
Thomasius: @chico flojo
Von „alten Zeiten“ träumen doch die meisten Foristen von kreuz.net. Die „Heimatkunde“ ist doch viel wichtiger und haften-bleibender als die „große Welt“. Schon Madame de Staél fand die deutschen als reichlich kleinkariert.
Samstag, 3. Oktober 2009 13:55
Brandenburgis: DA kann ich nur Schiler zitieren
„Alles wiederholt sich nur im Leben.“ Die Demokratie schien 1933 ff. in Deustchalnd auch unwiderruflich erledigt, und doch kam sie wieder, obwohl alle Sachkundigen davon abrieten. Also warten wir’s halt ab. Ein Land Brandenburg gabs auch nicht und es ist wieder da etc. pp.
Samstag, 3. Oktober 2009 13:45
chico flojo: @Brandenburgis
Träumen Sie eigentlich gerne von „alten Zeiten“? Tut mir leid für Sie – aber die sind unwiderruflich passé.
Samstag, 3. Oktober 2009 13:40
Brandenburgis: Nein, nein, da irren Sie
Diese beiden rechtlichen Objekte sind vielleicht nicht sichtbar, doch geben tut es sie schon. Aber Sie haben natürlich der gegenwärtigen Rechtslage nach auch teilweise recht. Das Herzogtum Pommern ist ja bereits 1815 „untergegangen“, nämlich als es in die „Provinz Pommern“ umgewandelt wurde. Dieser Vewaltungakt hatte immerhin den Schein des Rechtes für sich.

Mit Böhmen sieht es allerdings etwas anders aus. Eine rechtlich eindeutige „Abwicklung“ dieses Königreiches hat es nicht gegeben. Insofern halte ich den Prätendenten des Hauses Habsburges oder eines anderen Hauses nach wie vor für rechtmäßiges Oberhaupt des Königreiches Böhmen, die „Staaten“ die danach kamen sind eindeutig Unrechtsgebilde, die keinen dauerhaften Rechtsanspruch vortragen können.

Wenn es dem Obehuapt der Familie Habburg gelänge, die tatsächliche Macht in Böhmen an sich zu nehmen, dann wäre er auch rechtlich einwandfrei König von Böhmen.
Samstag, 3. Oktober 2009 13:30
chico flojo: @Brandenburgis
Es gibt weder ein „Herzogtum“ Pommern noch ein „Königreich“ Böhmen. Das war mal…
Samstag, 3. Oktober 2009 13:27
Brandenburgis: Wieso soll es die denn
nicht mehr geben? War gerade kürzlich dort!
Samstag, 3. Oktober 2009 13:26
chico flojo: @Brandenburgis
Die gibt es aber nicht mehr.
Samstag, 3. Oktober 2009 13:23
Brandenburgis: Nein, ich meine
die US-Pläne in Herzogtum Pommern und im Königreich Böhmen.
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