Benedikt XVI.
Die Tschechen gehen lieber in den Supermarkt als zur Neuen Messe
Anläßlich des Papstbesuches sprechen tschechische Zeitungen die Kirchenkrise und den Massenabfall der nach dem Ende des Kommunismus noch eifrigen Gläubigen an. Pressesplitter.
Verzögerter Abflug

„Der Abflug des Papstes von Rom verzögerte sich wegen einer außerplanmäßigen Begegnung mit Premier Silvio Berlusconi um 25 Minuten. Italiens Regierungschef war nach seiner Rückkehr vom G-20-Gipfel in Pittsburgh kurz zuvor in Ciampino gelandet und hatte die Gelegenheit für eine persönliche Begrüßung des Papstes genutzt. Nach Angaben von Vatikansprecher Federico Lombardi dauerte die Unterredung zwischen dem Papst und dem Politiker nur wenige Minuten.“

Aus einem Bericht der Religionsseite des ‘Österreichischen Rundfunks’.

Bruch noch nicht verheilt

„Der Bruch seines rechten Handgelenks sei noch nicht vollständig geheilt, sagte der Papst am Samstag mitreisenden Journalisten auf dem Flug nach Prag. Er könne jedoch wieder schreiben und arbeiten. Benedikt XVI. kündigte an, der zweite Teil seines Jesus-Buches solle »mit Gottes Hilfe« im kommenden Frühjahr erscheinen.“

Aus einem Bericht von ‘Radio Vatikan’.

Der Versuch, die Kirche totzuschweigen

„Der Papst wies darauf hin, daß er im Jahr des 20. Jahrestages der ‘Samtenen Revolution’ in der ehemaligen Tschechoslowakei nach Tschechien gekommen sei. Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 sei ein »Scheidepunkt der Weltgeschichte« gewesen, so Benedikt XVI. Gleichzeitig warnte er, daß man die Folgen der kommunistischen Unterdrückung nicht unterschätzen könne. Es sei ein Versuch der Regierenden gewesen, die Stimme der Kirche totzuschweigen, so der Papst.“

Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘APA’ über die Ansprache am Flughafen in Prag.

Die Früchte des Kommunismus

„Zwar ist der Katholizismus die verbreitetste Religion, doch nur rund ein Viertel der Bevölkerung bekennt sich dazu. Zwei Drittel geben in Meinungsumfragen hingegen jeweils an, überhaupt keiner Konfession anzugehören.“

Aus einem Bericht der Schweizer ‘Neuen Zürcher Zeitung’.

Papst übte fleißig Tschechisch

„Überraschung und Bewunderung bei seinen Gastgebern hat Benedikt XVI. zum Auftakt seines Besuchs mit einigen Worten Tschechisch geerntet. Sowohl bei der Begrüßung auf dem Prager Flughafen als auch beim Besuch der Kirche Sancta Maria de Victoria in der Prager Innenstadt sprach das katholische Kirchenoberhaupt auch in der Landessprache. In der Kirche betete er zudem das Vaterunser auf Tschechisch.“

Aus einem Bericht von ‘Radio Vatikan’.

Nach der Wende waren die Kirchen voll

„Die liberale Tageszeitung ‘Prazsky denik’ […] sprach Benedikt XVI. direkt an: »Heiliger Vater, Sie werden es mit uns nicht leicht haben«. Vor zwanzig Jahren, nach der »Wende«, seien die Kirchen voll gewesen: »Da schien es, daß aus unseren rund vier Millionen getauften Katholiken auch gute Gläubige werden«. Inzwischen sei die Freiheit eingekehrt. Doch, so das liberale Blatt […], »wie manche von uns mit dieser Freiheit umgehen, werden Sie bei Ihrem Gottesdienst in Brünn erleben, wo Ihre Gegner Kondome verteilen wollen. Provozieren können wir. Andere Meinungen tolerieren weniger«. Ironisch-selbstkritisch fügte der Kommentator hinzu: »Wir gehen sonntags schon lange lieber in den Supermarkt als in die Kirche.«“

Aus einer Presseschau der österreichischen Nachrichtenagentur ‘Kathpress’.

Die Kinderabtreibung ist das Ende der Zukunft

„Im Prager Jesulein betrachten wir die Schönheit der Kindheit und die Vorliebe, die Jesus Christus immer für die Kleinen gezeigt hat, wie wir im Evangelium lesen (vgl. Mk 10,13-16). Wie viele Kinder werden hingegen nicht geliebt, nicht angenommen und nicht geachtet! Wie viele sind Opfer der Gewalt und jeder Art von Ausbeutung durch skrupellose Menschen! Den Kleinen möge jene Achtung und jene Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen gebührt: Die Kinder sind die Zukunft und die Hoffnung der Menschheit.“

Aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. nach seinem Gebet beim Prager Jesulein.
      
40 Lesermeinungen
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#40   Franz Kappes   11:58:07 | Montag, 28. September 2009
@smallplayer
Sollen „die Tchechen“ hingehen wo sie wollen – die Wahrheit bleibt die Wahrheit.
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#39   Pius XII   11:56:24 | Montag, 28. September 2009
Tschechen
Anders als in Polen waren in Tschechien die Kirchen nie voll, zumindest nicht zur Messe, vielleicht für Politveranstaltungen. Die ganze „nationale Wiedergeburt“ der Tschechen hatte stets einen starken anti-deutschen und anti-katholischen Impetus. Drum wurde auch gleich nach der Staatsgründung 1919 die „Hussitische Kirche“ gegründet. Die kommunistische Kirchenverfolgung knüpfte da nahtlos an. Tschechien ist einer der wenigen Staaten, wo man dem „Konzil“ nicht sehr viel anlasten kann, denn hier war schon vorher nicht mehr viel vorhanden.
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#38   Paulaner †   00:15:58 | Montag, 28. September 2009
Es geht doch nichts über die Schadenfreude.
Die Toten werden auferstehen und Christi Gericht wird die Bösen von den Guten trennen. „Alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet“ (Mt. 25,31f.).
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#37   smallplayer   21:51:33 | Sonntag, 27. September 2009
Aber die
Tschechen gehen immer noch lieber in eine neue als in eine alte Messe.
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#36   Thomasius   21:47:44 | Sonntag, 27. September 2009
@sinah
Das Weltengericht ist Gottesgericht und Menschen, die sich anmaßen Gott zu sein, werden in der Hölle landen. Denn wie sagte auch unser Herr? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
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#35   vonHerzmanovsky-Orlando   17:44:35 | Sonntag, 27. September 2009
@sinah
Ja, immerhin. Sie müssen sich doch diese Scheidung zur Linken erst mal „verdienen“!
Bei denen ist keiner, der sich nicht entsprechende Verdienste in ausreichendem Maße erworben hätte. Da kannste janz sicher sein.
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#34   Sinah   17:41:56 | Sonntag, 27. September 2009
@ vonHerzm.O:
Ja, immerhin. Sie müssen sich doch diese Scheidung zur Linken erst mal „verdienen“!
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#33   vonHerzmanovsky-Orlando   17:30:21 | Sonntag, 27. September 2009
@sinah
„Alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet“
Heute werden die Böcke jedenfalls wieder mal gewinnen – egal wie es ausgeht!
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#32   Sinah   17:25:00 | Sonntag, 27. September 2009
Absonderung auch beim Weltgericht @Thomasius!
Das Weltgericht wird Christus als den von Gott bestellten König und Mittelpunkt der Welt erweisen. Die Wahrheit wird über alle Lüge, das Gute über alle Schlechtigkeit, Laster (und Ketzerei) triumphieren. Die Menschen werden am Ende der Zeiten Christus als ihren rechtmäßigen König anerkennen müssen, die Torheit derer, die gotteslästerlich sich einst von ihm abwandten, wird offenkundig werden.
Trennung bis hinein in alle Ewigkeit:
Die Toten werden auferstehen und Christi Gericht wird die Bösen von den Guten trennen. „Alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet“ (Mt. 25,31f.).
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#31   Kraut   15:58:08 | Sonntag, 27. September 2009
Frischer und sauberer Wind in die Köpfe der stumpfsinnigen Gewohnheitswähler!
Wer weiß wieviele hier im Land immer noch ohne Durchblick rumgurken und immer noch auf die Phrasen der „CDU/CSU“ blindlings hereinfallen.
Hier hat sich eine Art loyale Gewohnheit breitgemacht, die Getreuen dieser schwarzen Blender glauben immer noch sie tun etwas Gutes für sich und ihr Land…
Fakt ist, daß bei den schwarzen Blendern das „C“ nichts mehr dort zu suchen hat, dieses „C“ macht aus der Union eine regelrechte Mogelpackung. Denn sie wirbt mit etwas, daß sie offenbar am liebsten wegradieren möchte.
Wo findet sich im sog. Lissaboner Vertragswerk ein Gottesbezug. Und wer waren und sind die Personen die Deutschland an Brüssel abgegeben haben?
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#30   vonHerzmanovsky-Orlando   15:54:27 | Sonntag, 27. September 2009
@Samurai
Oh je, du hast mich immer noch nicht verstanden. Dass man als Katholik die NPD nicht wählen darf, das sehe ich als Allgemeinplatz. Aber die CDU ist genauso wenig wählbar. In deren Regierungsprogramm von CDU und CSU „Wir haben die Kraft – Gemeinsam für unser Land“ kommt das Wort Abtreibung gar nicht vor, offensichtlich sind sie mit dem unsittlichen Status-quo zufrieden. Verantwortung wird in erster Linie retrospektiv verstanden:
Wir erinnern an den Nationalsozialismus und seine grauenhaften Verbrechen,
die millionenfach Tod und Leid über die
Welt gebracht und vor allem mit der Ermordung
von sechs Millionen Juden in
Europa eine unauslöschliche Mahnung
hinterlassen haben. Diese Erinnerung
nicht in Vergessenheit geraten zu lassen
ist um so wichtiger, als bald keine Zeitzeugen
mehr von ihren Schicksalen berichten
können.
Als ob man die Geschichte verändern könnte. Und der Rest sind populistische Thesen bezüglich der Gegenwart, z.B. Elektroautos, als ob der Strom in der Steckdose produziert wird.
Was ist daran für einen Katholiken wählbar?
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#29   Samurai   15:43:01 | Sonntag, 27. September 2009
Dann sagen Sie mir doch, was Sie an der NPD besser finden?
Konkret bitte!
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#28   vonHerzmanovsky-Orlando   15:39:59 | Sonntag, 27. September 2009
@Samurai
Lesen Sie sich einfach das Parteiprogramm der NPD durch-
Das ist nicht das Problem; das Problem ist, dass ich das Parteiprogramm der CDU auch gelesen habe.
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#27   Samurai   15:35:54 | Sonntag, 27. September 2009
Lesen Sie sich einfach das Parteiprogramm der NPD durch-
dann kennen Sie den Unterschied zwischen NPD und CDU.
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#26   vonHerzmanovsky-Orlando   15:34:34 | Sonntag, 27. September 2009
@Samurai
Wer heute nicht wählt, hat sich keine Gedanken gemacht über die Folgen oder ist dumm.
Die Chancen der rechtsradikalen Parteien müssen so gering wie möglich gehalten werden.
Was ist an der SPD, den Linken oder der CDU besser als an der NPD?
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#25   Samurai   15:09:56 | Sonntag, 27. September 2009
@ Brandenburgis
Wer heute nicht wählt, hat sich keine Gedanken gemacht über die Folgen oder ist dumm.
Die Chancen der rechtsradikalen Parteien müssen so gering wie möglich gehalten werden.
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#24   Stephanus   11:46:52 | Sonntag, 27. September 2009
Auch Konsum kann hinderlich sein auf dem Weg ins Himmelreich, darum
lesen wir im Evangelium dieses Sonntages: …Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.
Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.
Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.
Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden,
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
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#23   Brandenburgis   11:22:24 | Sonntag, 27. September 2009
Na ja, er hat ja seine Anordnung
gar nicht exekutiert.
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#22   Thomasius   11:12:53 | Sonntag, 27. September 2009
@Sinah
„Am 31. Juli 1627 stellte der Kaiser Ferdinand II. alle Ketzer Böhmens vor die Wahl, zum Glauben zurückzukehren oder auszuwandern und das Land zu verlassen.
Das war wahrhaft eine kaiserliche Tat!“
Das hatten seine Verwandten von den Spaniern – Reyes Catolicos – abgeguckt. Das war nicht kaiserlich, das war brutal unchristlich – ein Werk Satans.
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#21   Brandenburgis   10:38:45 | Sonntag, 27. September 2009
Heil Kaiser
Ferdinand!!! Leider hat das Erzhaus danach doch ziemlich nachgelassen und ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst.
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#20   Sinah   10:36:34 | Sonntag, 27. September 2009
An alle Ketzer hier in diesem Forum
Am 31. Juli 1627 stellte der Kaiser Ferdinand II. alle Ketzer Böhmens vor die Wahl, zum Glauben zurückzukehren oder auszuwandern und das Land zu verlassen.
Das war wahrhaft eine kaiserliche Tat!
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#19   Brandenburgis   08:56:23 | Sonntag, 27. September 2009
Wer als intelligenter Mensch
an derartigen Wahlen auch nur teilnimmt, der muß bösartig oder niederträchtig oder grund-feige sein.
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#18   DJM †   03:01:24 | Sonntag, 27. September 2009
@ Stephanus : Heute ist Wahltag
Kybernetische Idiosynkrasie…
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#17   Stephanus   02:46:18 | Sonntag, 27. September 2009
Heute ist Wahltag
hoffentlich bleiben die Hetzer und Hohlbirnen alle hier auf kreuz-net, dann können sie wenigstens in den Wahllokalen kein Unheil anrichten.
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#16   stimme der vernunft †   00:35:48 | Sonntag, 27. September 2009
@Sinah
Jesulein als Kaiser von Deutschland? Eine Götzenfigur als Kaiser? Hab hier ja schon viele Verrücktheiten von euch Abergläubigen gelesen, aber das setzt dam ganzen ja die Krone auf, meinetwegen auch die Jesulein-Papst-Krone.
:-D :-D :-D
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#15   unbestechlicher   00:31:56 | Sonntag, 27. September 2009
Tschechen und ihr Land
haben offenbar großes Glück. Tschechien ist ein Land ohne PiuSSe. Die Pius-Taliban verbreiten dort anscheinend ihren Schwefelgestank nicht. Von Herrn B 16 will man auch nicht viel wissen, armer B 16.
:-D :-D :-D
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#14   stimme der vernunft †   00:25:22 | Sonntag, 27. September 2009
alte Messe, neue Messe
Die Tschechen gehen offenbar lieber in gar keine Messe.
Vernünftiges Volk.
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#13   Samurai   23:36:00 | Samstag, 26. September 2009
@ruhrgebietler
Sie schreiben, daß Deutschland mit dem II.Vatikanum zum Land der Richter und Henker wurde.
Komisch, ich dachte, die Nazis hätten in diesem Land von 33-45 ihr Unwesen getrieben und nicht ab 1962.
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#12   sankt niketas   21:56:33 | Samstag, 26. September 2009
Offensichtlich
Offensichtlich gehen die Tschechen lieber in den Supermarkt als in die Alte Messe.
Was sagt uns das über den Zustand der Altrituellen (FSSP) und der Tradition-endet-im-Jahr-1962-Gläubigen (FSSPX)?
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#11   Sinah   21:42:32 | Samstag, 26. September 2009
„Ja, ICH bin ein KÖNIG“ (Joh. 18,37)
Das Geschenk der Krone des Papstes an das PRAGER JESULEIN in Ehren! Wesentlich aber wäre, unserem HERRN die Königsherrschaft über die Gesellschaft zurückzugeben, anzuerkennen und zu fordern. Von diesem JESUSKIND wird eine geheimnisvolle Herkunft überliefert. Nach der Überlieferung kommt die Statue aus Spanien.
Es hat geschichtliche Bedeutung erlangt in den Entscheidungskämpfen des Hl. Römischen Reiches gegen die Feinde des Glaubens. Gegen die Feinde des Glaubens, die heute erneut mehr denn je massiv vordringen. Wenn doch auch heute wieder unsere Staats- und Kirchenoberhäupter erkennen würden, was ihnen zum Frieden dient und es ihren Vorgängern von höchster weltlicher und kirchlicher Stellung gleichtun würden in der Verehrung des PRAGER JESULEIN und im Bittruf als Retter der Nationen.
Die Karmelitin Edith Stein schreibt in einem Brief an ihre Oberin v. 2.2.1942: „Gestern kam mir vor dem Bild des Prager JESULEIN aufeinmal der Gedanke, daß es ja den kaiserl. Krönungsstaat trägt und sicherlich nicht zufällig in Prag mit seiner Wirksamkeit hervortritt. Prag ist ja doch Jahrhunderte hindurch der Sitz der alten deutschen bzw. römischen Kaiser gewesen und macht einen so majestätischen Eindruck, daß sich keine andere Stadt, die ich kenne, damit messen kann, auch Paris und Wien nicht…Ist es nicht der „heimliche Kaiser“, der einmal aller Not ein Ende machen soll? Es hat ja doch die Zügel in der Hand, wenn auch die Menschen zu regieren meinen.“
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#10   Antipacelli †   20:34:06 | Samstag, 26. September 2009
@r.ruhrgebietler: Ungerechte Richter und Henker gab es schon lange vor V2!
Schon mal was vom Nürnberger „Kriegsverbrecher“-Tribunal gehört? :-S
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#9   r.ruhrgebietler   20:29:00 | Samstag, 26. September 2009
Ein Blick
in die Kirchengeschichte zeigt, dass mehr als 400 Jahre Hlg. trid. Liturgie ein Segen für das (damals noch!) christliche Abendland war.
Ein Abendland der Dichter und Denker! Bis zum V-II. Dort wurde es das Land der Richter und Henker!
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#8   Blaumeise   19:39:23 | Samstag, 26. September 2009
Die Vesper im Veitsdom in Prag mit Papst Benedikt, vom K-TV Fernsehen übertragen und gerade…
…und gerade zu Ende gegangen, war beeindruckend.
So würdig kann eine liturgische Feier sein. Der gotische Dom voll mit gläubigen Menschen. Schola, Chor, Orgel, einfach Klasse. Wer es nicht gesehen hat, hat etwas versäumt.
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#7   Lycos   19:14:44 | Samstag, 26. September 2009
sag ich doch Brandenburgis
der Sozialismus ist schlimm, den Dreck den wir hier jetzt haben ist schlimmer!
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#6   Brandenburgis   19:04:15 | Samstag, 26. September 2009
Die Wende von 1989/90
war kein Segen, sondern eines der größten und schlimmsten Betrugsmanöver der Weltgeschichte. Auch und gerade für Tschechien gilt, daß durch die Wende die Menschen vom Regen in die Traufe kamen. Gott schütze Böhmen, Mähren und Schlesien!
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#5   Lycos   18:56:29 | Samstag, 26. September 2009
Das der Papst mehrere Sätze auf Tschechisch einstudiert hat spricht für ihn
ansonsten erntet die kirche wirklich so langsam was sie gesät hat und sollte das ganze Elend nicht nur dem Kommunismus in die Schuhe schieben.
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#4   silesius   18:50:37 | Samstag, 26. September 2009
Alte <> Neue Messe
„Die Tschechen gehen lieber in den Supermarkt als zur Neuen Messe“
Sogar ein Papst-Besuch wird als Werbung gegen die „Neue Messe“ instrumentalisiert.
Auch die „Neue Messe“ kann man fromm und würdig feiern (was vielerorts geschieht).
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#3   smallplayer   18:33:01 | Samstag, 26. September 2009
Ein Blick
in die Kirchengeschichte zeigt, das jede Reform mindestens 50 Jahre braucht, bis sich ihre segensreiche Wirkung entfaltet. Da Tschechien durch den Kommunismus bis 1990 vom Vatikan weitgehend abgeschnitten war, werden in Tschechien die Früchte des zweiten vatikanischen Konzils erst um das Jahr 2040 reif sein.
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#2   r.ruhrgebietler   18:24:12 | Samstag, 26. September 2009
Zu loben ist,
dass die Tchechen begriffen haben, im NOM liegt kein Segen.
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#1   smallplayer   18:22:31 | Samstag, 26. September 2009
Zu loben ist,
dass sich Papst Benedikt XVI Zeit nimmt für Silvio Berlusconi. Dieser braucht die katholische Kirche zur Zeit sehr nötig. Für seinen Tschechienbesuch wünsche ich dem Papst Gottes Segen.
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