12:30:59 | Montag, 28. September 2009
Benedikt XVI.
Vor einem Jahrzehnt hat der rechtsgerichtete tschechische Präsident die Kirche noch verspottet. Jetzt genoß er die Aufmerksamkeit des Papstes und der Medien. Pressesplitter.
Für die Photographen geplant„So wirkte es nur wie eine Geste der Höflichkeit und Reverenz, daß der
Ministerpräsident den Papst begrüßte – vor Photographen natürlich. Faktisch beschränkte sich die
Begegnung des Politikers mit dem Papst auf wenige Sätze im Gehen, bevor Benedikt XVI. die Maschine nach
Prag bestieg. Vatikansprecher Pater Federico Lombardi SJ betonte anschließend vor Journalisten, es habe
»kein eigentliches Gespräch« zwischen Berlusconi und Benedikt XVI. gegeben.“
Die Nachrichtenagentur
‘kathpress’ über die Begegnung zwischen dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und
Papst Benedikt XVI. am Samstag morgen am Flughafen in Rom.Papstfeinde abgewehrt„Brünn war für die
Messe extra ausgewählt worden. Die südmährische Region ist noch die religiöseste im atheistisch geprägten
Tschechien. Doch auch in Brünn mußten Ordnungshüter eingreifen, um papstfeindliche Manifestationen
zu unterbinden. Vor der Messe entfernten Polizisten ein Transparent, auf dem der Papst als ‘Antichrist’
bezeichnet wurde. Einer Gruppe wurde untersagt, kostenlos Kondome zu verteilen.“
Die österreichische
Tageszeitung ‘Die Presse’ über die Messe in Brünn am Sonntag vormittag.Harmonisch über die Bühne
gegangen„Als eine zentrale Aussage der Reise bezeichnete [Vatikansprecher, Pater Federico] Lombardi
einen Satz aus der Papstrede vor dem diplomatischen Corps am Samstag: »Europa ist mehr als ein Kontinent.
Es ist ein Zuhause.« Als Eintragung im Goldenen Buch der Stadt Prag hinterließ Benedikt XVI. nach Angaben
des Sprechers ein lateinisches Zitat aus dem Johannes-Evangelium: »Veritas liberabit vos« (»Die Wahrheit
wird euch frei machen«).“
Aus einem Bericht der deutschen Nachrichtenagentur ‘KNA’.Allgemeiner Zuspruch
„Das katholische Kirchenoberhaupt erlebte während der ersten zwei Tage seiner Visite keine Probleme,
sondern Zuspruch nicht nur von Gläubigen, sondern auch von Politik und dem atheistischen Teil der Gesellschaft
[…]. Präsident Klaus, der die Kirche noch vor einem Jahrzehnt als Wanderverein verspottet hatte, empfing
den Papst nun als »einen der herausragenden Intellektuellen der Welt«. Das Staatsfernsehen übertrug
den Besuch über zwei Dutzend Stunden lückenlos.“
Aus einem Bericht der regionalen ‘Badischen Zeitung’.
Vorbild der Herrscher„Als gelehriger Jünger des Herrn, hielt der junge Herrscher Wenzel treu an den
Lehren des Evangeliums fest, in denen ihn seine Heilige Großmutter, die Märtyrerin Ludmilla, unterwiesen
hatte. Er befolgte, was er gelernt hatte, und noch bevor er sich um ein friedliches Zusammenleben in seiner
Heimat und mit den Nachbarländern bemühte, setzte er sich dafür ein, den christlichen Glauben im Volk
zu verbreiten, indem er Priester ins Land holte und Kirchen baute.“
Aus der Predigt des Papstes bei der
Messe am Montag vormittag im mährischen Altbunzlau, wo der tschechische Landespatron Wenzel im Jahr 935
von seinem Bruder ermordet wurde.Verdient hätte er eine Ohrfeige„An der Messe nahm auch der tschechische
Staatspräsident Vaclav Klaus teil, der an diesem Tag seinen Namenstag feierte. In einer aufmerksamen
Geste gratulierte Benedikt XVI. dem Staatspräsidenten zu dessen Namenstag. Klaus huschte daraufhin ein
Lächeln über das Gesicht.“
Aus einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’.
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#5
pneumat 21:27:20 | Montag, 28. September 2009
#4
wolfgang e. 14:47:57 | Montag, 28. September 2009
#3
sanfrancesco 14:14:31 | Montag, 28. September 2009
#2
Prälat Hinter † 13:42:50 | Montag, 28. September 2009
#1
Sefirot 13:41:28 | Montag, 28. September 2009