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„Mit euch fühle ich mich jung“ + Ist das Brötchen in der Tasche auch konsekriert? + Neuer Missionspräfekt? + Kirchliche Scheidung + Altarweihe bei der Petrusbruderschaft
Benedikt XVI. in Tschechien
Benedikt XVI. in Tschechien
„Mit euch fühle ich mich jung“

Tschechien. Gestern vormittag hielt Papst Benedikt XVI. nach der Heiligen Messe in Altbunzlau eine Ansprache für die Jugendlichen: „Ihr seid die Hoffnung der Kirche“ – rief der Papst den Jugendlichen zu. Viele von ihnen hatten die eiskalte Nacht auf Montag in Zelten verbracht: „Mit euch fühlt sich auch der Papst jung“ – so Benedikt XVI. Er warnte die Jugendlichen vor der Konsumgesellschaft: „In eurem Alter trifft man die ersten großen Entscheidungen, die ein Leben zum Guten oder zum Bösen hin ausrichten können.“

Neuer Missionspräfekt?

Vatikan. Der Präfekt der Päpstlichen Missionskongregation, Ivan Kardinal Dias (73), wird bald zurücktreten. Das schrieb das italienische Magazin ‘Panorama’. Als möglichen Nachfolger nennt die Wochenzeitschrift den Stellvertreter im Staatssekretariat, Erzbischof Fernando Filoni (63). In der Vergangenheit ist immer wieder über den angeschlagenen Gesundheitszustand von Kardinal Dias gemunkelt worden.

Kirchliche Scheidung

Frankreich. Am Samstag wird der französische Thronprätendent Prinz Henri d’Orléans (76) seine langjährige Konkubine heiraten. Das berichtete die Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’. Das vatikanische Berufungsgericht Rota Romana hat die Ehe des Thronprätendenten kürzlich nach einem 34jährigen Verfahren annulliert. Der Grund der Annullierung ist unklar. Im Juli 1957 heiratete der Prinz als 24jähriger die Deutsche Marie Therese von Württemberg. 1984 ließ er sich von seiner Frau scheiden und ging eine staatliche Verbindung mit seiner Kebse Micaela Cousiño Quinones de Leon ein.

Altarweihe bei der Petrusbruderschaft

Deutschland. Am 7. November wird in der Kirche Maria Hilf in Köln ein Altar geweiht. Das berichtete die Webseite ‘kath-info.de’. Die Kirche Maria Hilf wird seit rund acht Jahren von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus betreut. Die Weihe ist nötig, weil der Altar verbreitert und an die Wand zurückversetzt wird. Zelebrant der Altarweihe ist der emeritierte Weihbischof Klaus Dick von Köln.

Ist das Brötchen in der Tasche auch konsekriert?

Tschechien. Am Montag vormittag hielt Papst Benedikt XVI. im mährischen Altbunzlau eine große Freiluftmesse. Unzählige Priester konzelebrierten zum Teil in großer Distanz vom Altar. Die Priester holten sich bei der Gabenbereitung jeweils eine Hostienschale und kehrten damit zu ihrem Plastiksessel zurück. Das geht aus einem sehr kurzen Filmausschnitt auf der Videowebseite ‘Gloria.tv’ hervor, den der User „Sokrates“ unter dem Titel „Hostien auf dem Schoß konsekriert?“ hochgeladen hat.

      
34 Lesermeinungen
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#35   patricius   17:40:06 | Freitag, 2. Oktober 2009
Geistige Behinderung
Die erste Ehefrau des Thronprätendenten hat ihm zwei geistig behinderte Kinder (insgeamt fünf) geboren. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Kinder eine große Belastung für die Ehe darstellten und Henri Orleans möglicherweise seine Frau für die Behinderung verantwortlich gemacht hat. Dies wird er wahrscheinlich aber nicht als Begründung für die Annullierung angegeben haben, aber man weiß nie…Die Ehefrau hatte sich bei zwei Schwangerschaften hintereinander mit Toxoplasmose angesteckt – das ist eine Krankheit , die durch Haustiere übertragen wird. Frage mich schon , wie so etwas zweimal hintereinander passieren kann…
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#34   Kiki de Montparnasse †   08:38:45 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Guten Morgen Luteranerin,
boah ey, so poetisch hat dass Thema Kebse/Konkubine, noch hier auf +net jemand erklärt. Das ist so schöööööööön, auch wenn dass alles so sündig ist.
nur schade, dass es hier im Forum vermutlich wieder keiner verstanden hat. Das sieht man daran, was gerade im anderen „Kebsen“-Thread abgeht…
Ist das nicht schlimm, dass in einem angeblich „katholischen“ Forum alles immer nur auf Sex reduziert wird???? Sex, Sex, Sex – was anderes existiert nicht mehr in der Vorstellungswelt mancher Zeitgenossen. Aber gerade das ist doch so traurig.
Aber wohl auch typisch für diese schnelllebige Zeit, in der sämtliche Liebesbeziehungen/Liaisons (dangereuses ;-) ) nur noch als KONSUM angesehen werden. Irgendwie tragisch, oder?
Ob die Leute noch niemals das Gefühl kennengelernt haben, wie es ist, wenn sich zwei Seelen berühren? Eine Person von ganzem Herzen zu lieben, auch wenn es gesellschaftlich ein Skandal wäre?
Vermutlich sind hier einige einfach emotional abgestumpft. Die sollten sich mal weniger mit Themen wie Parkplatztreffs, Gang-Bang, Swinger-Clubs, Beate-Uhse-Sortiment und ähnlichem Kram beschäftigen… o^/
LG und Dir nen schönen Tag…
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#33   Prälat Hinter †   13:24:20 | Mittwoch, 30. September 2009
Kirche denkt halt in Jahrhunderten…
und handelt auch so… darum erst die etwas verzögerte Entscheidung wegen der Scheidung. – Na ja, der Präpedent wusste sich ja zwischenzeitlich offenbar gut zu helfen. Per Heilung in der Wurzel auch kein Problem…
Alles Gnade – wohl dem der diese geschenkt bekommt…
Vorwiegend nur wohlbestellten Adligen und korruptem Geldadel…
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#32   Luteranerin †   12:13:16 | Mittwoch, 30. September 2009
Hallo Kiki
boah ey, so poetisch hat dass Thema Kebse/Konkubine, noch hier auf +net jemand erklärt. Das ist so schöööööööön, auch wenn dass alles so sündig ist.
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#31   Kiki de Montparnasse †   12:06:44 | Mittwoch, 30. September 2009
@Peter-Pan zum Kebsen-/Konkubinenbegriff
Lassen Sie ihnen doch den Spaß! Eigentlich ist es doch vollkommen egal, wie man es nennt. Wobei ich zugeben muss, dass „Kebse“ so sang- und klanglos ist. Aber Konkubine ist doch ein schönes Wort, das positive Assoziationen weckt.
Denk an die großen Konkubinen der Vergangenheit – die heimlichen Geliebten der Herrscher, der Aristokraten, der Generäle, der Männer von Welt, der Künstler, der Literaten… Hätte es die Konkubinen nicht gegeben, würde die Weltgeschichte an Buntheit einbüßen.
Das Gleiche gilt auch für heute: Konkubinat klingt süß wie Sünde… zehntausend Mal süßer als das fruchtige Aroma sonnenverwöhnter Südfrüchte. Die gegenseitige Fremdheit zu genießen ohne die scheußliche Angewohnheit, Seele, Psyche und Denken seines Gegenübers bis ins kleinste Detail zu sezieren – ohne dieses gewöhnliche, ordinäre Gehabe, sich gegenseitig anpassen oder ändern zu wollen oder im schlimmsten Fall seine „Liebe“ zu domestizieren. Brrrr! Hingabe bedeutet, sich gegenseitig seine Geheimnisse lassen und dennoch ein großes Geheimnis zu teilen.
Konkubinat atmet den Geist der Freiheit. Es findet statt im Schutz der Dunkelheit, in den Nischen der Lovers-Lane oder in der entspannten Atmosphäre anonymer Hotelzimmer, wenn das Läuten der Kirchturmuhr wie aus einer anderen Welt zu kommen scheint und Zeit jegliche Bedeutung verloren hat…
Ja kann man denn sowas Schönes und Mystisches überhaupt in solch weltlichen Begriffe wie „Kebse“ oder „Konkubine“ pressen????? ;-)
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#30   Franz Kappes   09:52:19 | Mittwoch, 30. September 2009
Kirchenrecht des polnischen Papstes
Was ist denn hiervon zu halten? Eine Verweichlichung des Sakramentenverständnisses kann nicht gut sein.
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#29   Thomasius   16:30:39 | Dienstag, 29. September 2009
@Peter-Pan
Das ist natürlich eine alte Kirchliche Sichtweise.
Auf der anderen Seite ist es interessant zu sehen, wie die Bibel die „Problematik“ darstellt.
Im Alten Testament Deuteronomium Kap 21/22 kommt man sich vor wie im Islam und der Scharia.
Bei Paulus Kortinther 1 Kap. 7 enthält eher eine „vernünftige“ Einschränkung.
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#28   Peter-Pan   16:08:24 | Dienstag, 29. September 2009
Alte Worte, neuer Hass
seine langjährige Konkubine heiraten#… Verbindung mit seiner Kebse
Es gibt keine Konkubinen und es gibt keine Kebse mehr (oder was immer die Mehrzahl davon ist). Das sind antiquierte Ausdrücke an denen ihr euch auch in moderner Zeit noch hochzieht, um eure abgrundtiefe Verachtung und euren Hass zum Ausdruck zu bringen.
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#27   joberens   12:20:40 | Dienstag, 29. September 2009
Vielleicht nur versuchte amtskirchliche Schikane?
Wir sollten doch wissen, daß es von Jesus und dem Evangelium keinerlei Hinweis dafür gibt, daß man Eheleuten, die, weil die erste Ehe gescheitert ist, und noch einmal heiraten, den Segen Gottes und der Kirche verweigern kann. Das ist ganz allein eine mit nichts zu begründende, amstskirchliche Meinung und Ansicht.
Das ist auch wieder ein Beweis dafür, wie weit man sich kath. amtskirchlich von Jesus und dem Evangelium entfernt hat. Es scheint sogar allein eine rein amtskirchliche Schikane zu sein, diese Menschen so zu behandeln. Da sind andere christliche Kirchen doch realistischer und christlicher und dürften dem Evangelium und auch dem Willen Gottes wesentlich näher sein.
So ist es auch druchaus verständlich, daß immer mehr, vor allem kath. Paare auf die kath. Eheschließung verzichten und sich so die Möglichkeit offen halten, was ja auch schizophren ist, eine vielleicht spätere Heirat mit allem Drum und Dran in einer kaht. Kirche feidern zu können.
Man kann auch hierin sehen, daß so Manches, amtskirchlich Erfundene, wie auch hier die Verweigerung des kirchlichen Segens bei einer Wiederverheiratung, ganz und gar unrealistisch ist und zudem gegen den Willen Gottes sein könnte.
Wie weit hat man sich kath. amtskirchlich doch von Jesus und dem Evangelium entfernt, und ist immer noch nicht bereit Unsinniges, menschlich Erfundenes endlich zu entsorgen und sich wieder am reinen Evangelium zu orientieren?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#26   Ernst von Zwiefalten   11:34:33 | Dienstag, 29. September 2009
@joberens
Auch auf diesem Gebiet dürfte die evangelische Kirche uns Katholiken weit voraus sein, denn dort kann man auch ein zweites mal mit dem Segen seiner Kirche heiraten.
So einfach ist es nicht, es sind eine ganze Menge Bedingungen zu erfüllen bei den Protestanten, wie bei den Orthodoxen. Und wenn der Pfarrer nicht die Trauung durchführen will, kann ihn keine Macht der Welt dazu zwingen.
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#25   ganjah warrior   11:23:31 | Dienstag, 29. September 2009
ER hat
mann und frau als gefährten geschaffen, so sollen sie sich auch behandeln, liebe und respect. wer so ein geshcenk von IHM mißachtet, verspielt es
praise HIM!
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#24   Luteranerin †   11:19:43 | Dienstag, 29. September 2009
Paulaner
Danach allerdings …? Da scheint es viele Varianten zu geben. Wohl wahr.
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#23   Paulaner †   11:17:32 | Dienstag, 29. September 2009
Du hast keine Ahnung, wie befreiend das die ersten 3 Jahre ist: Balzen nicht mehr nötig.
Luteranerin:
Vor allem wo soll es Freiheit sein, wenn die Ehe total zerüttet ist und der Ehepartner vielleicht auch noch gewalttätig ist?
Danach allerdings …? Da scheint es viele Varianten zu geben.
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#22   ratzeputz †   11:13:08 | Dienstag, 29. September 2009
Aber natürlich, geliebter Sohn vom Chaoskatholizismus!
Ich erteile dir meinen besonderen Segen!
o^/ o^/ o^/
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#21   Luteranerin †   11:11:42 | Dienstag, 29. September 2009
@ rums
Richtig verstanden ist das Ehesakrament eine Last, die paradoxerweise Freiheit bewirkt. Dann verstehen dass aber die meisten Katholiken heute nicht.
Vor allem wo soll es Freiheit sein, wenn die Ehe total zerüttet ist und der Ehepartner vielleicht auch noch gewalttätig ist?
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#19   Thomasius   11:09:36 | Dienstag, 29. September 2009
Es geht doch um Tradition
Ich lese gerade mit großem Interesse von Konflikten zwischen Kirche und Staat in Byzanz:
„Leon VI beispielsweise wurde 906 vom Patriarchen Nikolaos Mystikos exkommuniziert, weil er entgegen byzantinischem Kirchenrecht eine vierte Ehe geschlossen hatte. Weil ihm aber seine vierte Frau den gewünschten männlichen Erben geschenkt hatte, war er nicht willens, seine Ehe annullieren zu lassen und appellierte an Papst Sergius III, der die Angelegenheit im Sinne des Kaisers regelte.“
Adelige sind halt per se „edel“ und brauchen nicht auch noch edel zu handeln. Konkubinen konnte er – wie auch der Klerus – natürlich mehrere haben. Hier ging es aber um das „Recht“.
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#18   Gunsenum   10:57:17 | Dienstag, 29. September 2009
Fidiralalala
Ra ra ra . ra la fidididiii !
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#17   rums   10:54:13 | Dienstag, 29. September 2009
@joberens
Ehescheidung und Wiederverheiratung
Auch auf diesem Gebiet dürfte die evangelische Kirche uns Katholiken weit voraus sein, denn dort kann man auch ein zweites mal mit dem Segen seiner Kirche heiraten.
Das Sakrament der Ehe stellt einen Bundeseid dar.
Als eine verpflichtende Beziehung, die nicht nur dem Ehepartner, sondern auch Gott gegenüber eingegangen wird, verbindet es die beiden Menschen so eng miteinander, dass sie ein Fleisch werden.
Gott will, dass Mann und Frau nicht getrennt sind.
Richtig verstanden ist das Ehesakrament eine Last, die paradoxerweise Freiheit bewirkt.
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#16   Franz Kappes   10:41:08 | Dienstag, 29. September 2009
@joberens
Wir sollten hier schon als Grundlage das katholische Kirchenrecht zu Rate ziehen. Wenigstens hier muss ein gemeinsamer Nenner her.
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#15   joberens   10:37:52 | Dienstag, 29. September 2009
Ehescheidung und Wiederverheiratung
Auch auf diesem Gebiet dürfte die evangelische Kirche uns Katholiken weit voraus sein, denn dort kann man auch ein zweites mal mit dem Segen seiner Kirche heiraten.
Die kath. Auffassung auf diesem Gebiet ist doch eigentlich eher schizophren. Es kann doch nicht sein, daß Gott verlangt, daß zwei Menschen, die sich zwar einmal geliebt haben aber auseinander gelebt, sich nichts mehr zu sagen haben und zwischen denen es nur noch Zoff gibt, ein Leben lang zusammen bleiben.
Jeder Mensch hat nur ein einziges Leben und wie können alte zölibatäre Herren, die doch von Ehe und Familie keinen Schimmer von Ahnung haben, verlangen, daß zwei Menschen, bei denen die erste Ehe eben ein Irrtum war ein Leben lang zusammen bleiben und den Rest des Lebens, als Hölle auf Erden leben zu müssen
Die Verweigerung des kirchlichen Segens bei Wiederverheiratungen ist ein Unding und hat nicht das Geringste mit Jesus und dem evangelium zu tun. Den Segen Gottes verweigern ist schon ein ziemlicher Skandal
Vor einiger Zeit habe ich bei einer evangelischen Trauung als Organist mitgewirkt und erfahren, daß beide Eheleute früher katholisch waren und einer geschieden war und daß nur, weil sie auf den Segen Gottes und der Kirche nicht verzichten wollten, evangelisch geworden sind
Ist es nicht ein Skandal, daß Eheleute, denen der Segen Gottes wegen wegen einer gescheiterten Ehe versagt wird, zur evangelischen Kirche übertreten müssen, wenn sie nicht darauf verzichten wollen
Jos. Berens
als einf. denk. Kathol
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#14   Franz Kappes   10:35:12 | Dienstag, 29. September 2009
„Spe salvi“
„Ihr seid die Hoffnung der Kirche“
Eine trügerische Hoffnung?
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#13   freddie schenk   10:34:15 | Dienstag, 29. September 2009
Aus eigener Erfahrung
kann ich sagen, dass das kirchliche Annulierungsverfahren auf die Suche nach der Wahrheit – ob also eine Ehe rechtsgültig zustande gekommen ist oder nicht – ausgerichtet ist. Die Länge eines solchen Verfahrens ist sicher nicht der Betulichkeit der Kirche zuzuschreiben, sondern hängt maßgeblich von den (vielen) Zeugengesprächen und vor allem von der Mitwirkung bzw. Nichtmitwirkung der nichtklagenden Partei ab.
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#12   r.ruhrgebietler   10:01:11 | Dienstag, 29. September 2009
Altarweihe
doch wohl hoffentlich im „alten“ Ritus innert einer trid. Liturgie!
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#11   Gunsenum   09:54:07 | Dienstag, 29. September 2009
Clarissa Colonia argumentiert gewohnt sachlich!
Und das verdient einen kurzen, lobenden Zwischenruf! Der kreuz.net-Gemeinde nebst der Autorenschaft ist auf die Fahne zu schreiben, dass Gott vor das Lamentieren zunächst das Informieren setzte. Und da tut Clarissa gute Dienste!
Ich darf nebenbei meinen Spott für die Verwendung der hochoffiziösen Stellung „Thronprätendent“ für den Frischvermählten ausdrücken. Selten so herzlich gelacht! Frankreich, Thronprätendent,kicherkicher!
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#10   stimme der vernunft †   09:20:00 | Dienstag, 29. September 2009
Katholische Scheidung.
Kreuz.net prangert zurecht die lange Dauer des Verfahrens an (34 Jahre!), offensichtlich eine Frucht des Modernismus und des Konzils.
In der guten alten Zeit wäre der Herr Thronprätendent ein katholischer Monarch gewesen und hätte zum Papst entweder gesagt „He, Benedikt, schau mal zu dass ich meine Alte los werd, bist mir eh noch einen Gefallen schuldig“ oder aber (je nach politischen Verhältnissen) „Euer Heiligkeit, ich bin sicher, ihr versteht, dass ich meine gegewärtige Gattin gegen eine andere austauschen muss. Solltet Ihr meine Argumente noch nicht ganz erfasst haben, bin ich gerne bereit, meine Armee vorbeizuschicken, damit sie Euch die Dringlichkeit meines Anliegens erklärt“.
In beiden Fällen hätte der Papst geantwortet: „Aber sicher euer allerkatholischste Majestät, ich werde euer berechtigtes Anliegen wohlwollend entscheiden“.
Und schon wäre der gute Henri seine ungeliebte erste Gattin elegant losgewesen.
Aber, liebe Tradis, Kopf hoch! Ein kleines bisschen heilige katholische Tradition existiert doch noch! Wenn man hochwohlgeboren ist, bekommt man seine Frau letzlich doch entsorgt, die heilige Ehe ist nur für das dumme Volk unauflöslich.
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#9   Brandenburgis   09:19:39 | Dienstag, 29. September 2009
Möööönsch,
das ist doch nun wirklich nicht schwer zu evrstehen … O:) O:) O:)
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#8   Inderwld   09:13:50 | Dienstag, 29. September 2009
34 Jahre?
Im Text steht, er hat sich 1984 scheiden lassen und die neue Frau geheiratet. Wie kann dann die rota 34 Jahre brauchen, wenn er erst vor 25 Jahren sich von seiner Frau getrennt hat?
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#7   RT73   09:12:20 | Dienstag, 29. September 2009
Da ist clarissa colonia zuzustimmen
Der vorliegende Fall hat mit Scheidung nichts zu tun. Annuliert werden kann nur eine Ehe, die nie rechtmäßig zustande gekommen ist.
Zu 2) ist aber anzumerken, dass solange von der Gültigkeit der Ehe auszugehen ist, bis das Gegenteil bewiesen ist.
@ Navon: Die Ehe vor staatlicher Autorität wird von der Kirche als gültig anerkannt, wenn keiner der Ehepartner katholisch ist, d.h. der katholischen Formpflicht unterliegt, oder nach eigenem Recht (z.B. Orthodoxe Ostkirchen) einer Formpflicht unterliegt
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#6   Thomasius   09:04:51 | Dienstag, 29. September 2009
Ist doch klar!
Bekanntlich sind die Lefebvristen Leute, die die französische Revolution nicht verdaut haben. Wenn der Vatikan die Lefebvristen in aller Barmherzigkeit wieder aufnimmt, so ist es doch nur „normal“ auch den unglückseligen Zustand des Herrn Tronprätendenten zu beenden.
Der Umstand, dass kreuz.net derartige Witzfiguren wie „Tronprätendenten“ überhaupt für erwähnungswert findet, spricht doch Bände!
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#5   clarissa colonia   08:41:19 | Dienstag, 29. September 2009
Potenzierte Dümmlichkeit?
1) Scheidung ist die Lösung des Ehebandes einer gültigen Ehe. Dies geschieht nach kirchlichem Recht in den sog. Nichtvollzugs- und den Privilegia-Verfahren. Durch diese wird eine gültige aber nicht unauflösliche Ehe dem Bande nach gelöst.
2) Eine wegen Nichtigkeit beklagte Ehe ist nur mutmaßlich gültig. Die klagende Partei behauptet also, das Eheband sei gar nicht entstanden
3) Ein Verfahren kann ruhen und wiederaufgenommen werden, wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt schwerwiegende neue Beweise finden.
4) Es entspricht weder dem kanonischen Prozeßrecht, noch dem Stil der Rota Romana, Internetportalen ihre Entscheidungsgründe oder Urteilsbegründungen bekanntzugeben.
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#4   Brandenburgis   08:28:37 | Dienstag, 29. September 2009
Der Papst ist nach Tschechien
gereist um dieses unglückliche Land vollends ins Verderben zu stürzen.
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#3   Puchil2 †   08:12:24 | Dienstag, 29. September 2009
Hostienschalen auf ihren Platz geholt?
Wenn ich den Filmausschnitt richtig gehört habe, trugen die Priester – vermutlich bei der Gabenbereitung – die Hostienschalen zum Altar und nicht auf ihren Platz auf den Sesseln.
Da hat kreuznet wohl wieder einmal die Richtung verwechselt!
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#2   Luteranerin †   08:08:07 | Dienstag, 29. September 2009
navon
hihi, vorallem scheint der Mann kein Typ zu sein der von Frau zu Frau springt, wenn er schon 1984 Fr. de Leon geheiratet hat. Nach 25 Jahren läßt sich die Kirche herrab, die erste Ehe zu annulieren, gute Güte so schnell wie eine Schnecke bewegt sich die Kirche. ganz toll.
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#1   Navon   08:01:24 | Dienstag, 29. September 2009
Wow…
Das vatikanische Berufungsgericht Rota Romana hat die Ehe des Thronprätendenten kürzlich nach einem 34jährigen Verfahren annulliert.
Wow… nach 34 Jahren schafft es der Vatikan mal, eine Scheidung zu akzeptieren! Nicht dass er da irgendein Mitbestimmungsrecht hätte, aber hey, ich dachte schon, die deutsche Bürokratie wäre langsam.
Der Grund der Annullierung ist unklar.
Nun der Grund dürfte in der Tatsache liegen, dass er sich hat scheiden lassen und inzwischen schon lange eine andere Frau hat. Dass sich der Vatikan da so bockig hat, ist hier der Skandal.
1984 ließ er sich von seiner Frau scheiden und ging eine staatliche Verbindung mit seiner Kebse Micaela Cousiño Quinones de Leon ein.
Brecht Euch keinen ab, er hat GEHEIRATET, ist mit Fr. de Leon die EHE EINGEGANGEN. Tut nicht so, als wäre eine staatlich geschlossene Ehe nichts wert, wenn Ihr Euer Zaubersprüchlein nicht sagen dürft. Die katholische Kirche hat die Ehe nicht erfunden!!!
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