Medjugorje
Die Daumenschrauben werden angezogen
Am 12. Juni dieses Jahres schickte der zuständige Bischof von Mostar-Duvno einen Brief an den Pfarrer von Medjugorje, Pater Petar Vlašić.
Medjugorje
Medjugorje
© Andrew Curran, CC
Hochwürdiger Pfarrer, Pater Petar

Nach meiner Visitation vom Mittwoch, dem 10. Juni, in der Pfarrei Medjugorje, in der neun weitere Franziskanerpater mit Dekreten, die von dieser Kurie ausgestellt wurden, mit ihnen die Seelsorge teilen, möchte ich mich jetzt auch noch auf diese Weise auf einige Punkte beziehen.

Da sie der gegenwärtige Pfarrer sind, der als solcher seit September 2007 tätig ist, drücke ich meine ehrliche Dankbarkeit für die saubere Führung der Pfarreibücher und anderer Dokumente aus.

Für einen Pfarrer wie für einen Bischof ist es wesentlich, nicht nur das Munus docendi und das Munus sanctificandi, sondern auch das ihm anvertraute Munus gubernandi gut auszuführen.

Munus docendi (Lehre)

Es gilt weiterhin die Vorschrift, daß auswärtige Priester in der Pfarrei Medjugorje ohne die Genehmigung dieser Kurie keine Einkehrtage, Exerzitien oder Vorträge halten dürfen.

Ebenso dürfen weder auswärtige noch einheimische Priester in der Pfarrkirche oder in kirchlichem Umfeld die angeblichen „Botschaften“ und „Erscheinungen“ verbreiten, die nicht für authentisch erklärt worden sind.

Munus sanctificandi (Liturgie)

Es ist löblich, daß Sie von jedem Priester, der die Heilige Messe in Medjugorje feiern will, das Celebret seines kirchlichen Oberen verlangen und daß sie seit Beginn dieses Jahres alle Konzelebranten in einem besonderen Buch eintragen.

Ebenso haben Sie mir gesagt, daß die Gemeinschaft „Oase des Friedens“ nach dem Einschreiten dieser Kurie vom 15. Dezember 2008 das Allerheiligste nicht mehr privat in ihrer Kapelle aufbewahrt und keine Anbetung mehr hält, die bisher auf eigene Rechnung stattfand.

Als Ordensgemeinschaft hat die Gemeinschaft nicht das Recht, auf dem Gebiet dieser Diözese zu residieren.

Munus gubernandi (Leitung)

Sie haben mich informiert, daß die Kirche in Bijakovići, die seinerzeit von einem ausländischen Gläubigen wegen eines Gelübdes ohne die notwendige Erlaubnis durch die zuständigen kirchlichen Behörden errichtet wurde, gegenwärtig geschlossen ist und in ihr keine liturgischen Handlungen durchgeführt werden.

In der Chronik der Pfarrei haben sie auch mit der richtigen Terminologie all das versucht festzuhalten, was zu der Pfarrei als pastorale Einheit dieser Diözese gehört ohne Rücksicht auf die Geschichten über „Seher“, „Erscheinungen“ und „Botschaften“, die mit dieser Pfarrei verbunden sind.

„Das Phänomen von Medjugorje“

Die Pfarrei Medjugorje darf nicht Sanktuarium genannt werden, nicht privat, nicht öffentlich und nicht offiziell, weil sie auf keiner zuständigen kirchlichen Ebene als solches anerkannt ist.

Diese Bezeichnung darf nicht auf der Webseite von „Medjugorie – Ort des Gebets und der Versöhnung“ aufscheinen, wo man diese gegenwärtig an mehreren Stellen findet. In einer Information der Webseite, auf der nicht einmal zu sehen ist, wer dafür verantwortlich ist, gibt es diesen Hinweis:

„Um jedes Mißverständnis auszuschließen, möchten wir betonen, daß das Sanktuarium niemandem den Auftrag gegeben hat, Medjugorje zu repräsentieren. Das Sanktuarium hat keiner Gemeinschaft oder Person, weder in Medjugorje noch außerhalb beauftragt, die Botschaften der Gospa zu verbreiten oder zu interpretieren. Alle diese Initiativen sind privat und spontan von Gläubigen und Gemeinschaften ausgegangen.“

Aus dieser Information könnte man sogar schließen, daß sich die Webseite selber als „Sanktuarium“ bezeichnet und auch die zuständige Stelle wäre, um die Welt [über Medjugorje] zu unterweisen.

Als Ortsordinarius erklärte ich mit diesem Schreiben, daß das sogenannte „Sanktuarium“ nicht beauftragt ist, sich als „Sanktuarium“ zu bezeichnen.

Von Ihnen und allen Franziskanerpatres, die in der Seelsorge von Medjugorje tätig sind, verlange ich offiziell, die Benennung „Sanktuarium“ nicht zu verwenden und die Pfarrei nicht mit einem solchen Titel zu bezeichnen, weil sie nicht die kirchliche Sendung haben, im Namen von Medjugorje aufzutreten oder die „Erscheinungen“ und „Botschaften“ von Medjugorje zu verbreiten oder zu interpretieren.

Die Kommentierung der „Botschaften“

Ich habe vor Ihnen und einem anderen Vikar mit Pater Danko Perutina gesprochen, der die „Botschaften“ der „Erscheinungen“ des 25. jeden Monats kommentiert und publiziert.

Es wurde gesagt, daß er die „Botschaften“ von der „Seherin“ Marija aus Italien oder aus Medjugorje erhält, wenn sie sich an diesem Ort aufhält, und diese anschließend präsentiert, kommentiert und verbreitet.

Das widerspricht der Entscheidung und der Forderung der Kurie, besonders nach der Erklärung vom 10. Juni 2006, die ich am 6. Juni 2009 in der Pfarrkirche wiederholt habe.

Das Cenalolo

Seit unserem Einschreiten vor Weihnachten des vergangenen Jahres gibt es im Hof des Cenacolo keine privaten „Erscheinungen“ an die angebliche Seherin Mirijana Dragićević, verheiratete Soldo, jeden zweiten Monat.

Die Vereinigung „Kraljice mira“

Ich bin während des Treffens informiert worden, daß es in der „Vereinigung“ des Gründers Tomislav Vlašić in Medjugorje, die ebenfalls keine Erlaubnis besitzt, sich auf dem Gebiet dieser Diözese aufzuhalten, einige männliche und weibliche Mitglieder gibt, die sich zivil kleiden.

Gebete in einer bestimmten Anzahl

Im September 2007, anläßlich ihrer Amtseinführung als Pfarrer, habe ich darauf hingewiesen, daß die sogenannten „Seher“ zu keinem Anlaß in der Kirche auftreten dürfen, um ihre „Erscheinungen“ oder privaten „Botschaften“ zu verbreiten, auch nicht indem sie selber oder jemand an ihrer Stelle, die Rezitierung einer gewissen Anzahl von Gebeten, die in einer „Erscheinung“ „empfangen“ wurden, vornehmen.

Man darf also nicht die von der Kirche anerkannten Gebet des Evangeliums verwenden, um eine gewisse „Quantität von Gebeten“ oder „Botschaften“ der privaten „Erscheinungen“ einzuführen.

Die Intentionen des Rosenkranzes

Es ist auch nicht erlaubt, während der Gebete des marianischen Rosenkranzes in der Kirche Intentionen einzuführen, die in einer „Erscheinung“ oder „Botschaft“ empfangen wurden.

Es gibt genügend offizielle kirchliche Intentionen (des Papstes, der Bischöfe, der Missionen). Es ist nicht notwendig, sich willkürlich auf angebliche Erscheinungen und Botschaften zu beziehen und sie mit den öffentlichen Gebeten der Kirche zu mischen.

Jahrestage

Es ist nicht erlaubt, die „Seher“ oder die „Seherinnen“ zu irgendeiner Zeit – besonders anläßlich der „Erscheinungen“ in Medjugorje in die Pfarrkirche oder in irgendeinem kirchlichen Rahmen einzuladen, damit sie ihre privaten „Botschaften“ und „Erscheinungen“ verbreiten.

Wir wollen folglich das Nicht-Anerkannte nicht mit dem Anerkannten, das Private nicht mit dem Offiziellen und das Nicht-Liturgische nicht mit dem Liturgischen mischen.

Dankbar für das, was sie zusammen mit den anderen Patres dieser Pfarrei für das Wohl der Seelen unternehmen, und weil sie klar zwischen der Seelsorge der „Erscheinungen“ und den privaten „Botschaften“ unterscheiden, grüße ich Sie mit Hochachtung.

+ Bischof Ratko Peric von Mostar-Duvno
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Tomislav Vlašić war von Anfang an in Medjugorje dabei
2. Die Daumenschrauben werden angezogen
3. Der Pfarrvikar von Medjugorje muß schweigen 4. Hat sich die Muttergottes getäuscht? 5. Gospa gegen Bischof 6. Tomislav Vlašić – die leuchtende Gestalt von Medjugorje? 7. Die Phantasien von Tomislav Vlašić über den Geburtstag der Gospa 8. Ein neuer Geburtstag der Muttergottes? 9. Die Gospa widerspricht dem Bischof 10. Auch ohne Ankündigung 11. Das Phänomen Medjugorje war angekündigt 12. Das Fest Mariae Geburt ist abgeschafft 13. Probleme mit dem Kalender 14. Der angebliche Geburtstag der Gospa wird zum Jugendfest 15. Nichts Authentisches
      
77 Lesermeinungen
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#77   Paulaner †   18:01:44 | Samstag, 3. Oktober 2009
El Niño Fidencio
Die Mexikaner zB. scheren sich einen feuchten Kehricht um einen römische Segen und das bürokratische Brimborium, sie vertrauen auf die Heilige Maria und sind einfach gläubig, ohne das Glauben jemandem aufzwingen zu wollen.
El Niño Fidencio xpresandote.com/…/13/el-nino-fidencio/
Unter Niño Fidencio findet der Google ungefähr 14.900 Einträge.
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#76   Arkanum/kreuts.net †   17:17:57 | Samstag, 3. Oktober 2009
ergänzendes Dokument
Hinweis: der „Oase des Friedens“ wurde der Aufenthalt im Bistum Mostar/Duvno bereits im Februar 2009 untersagt. Das bischöfliche Schreiben hierzu ist jetzt in der Leserzeitung www.kreuz.net/…ry.5356-remarks.html verlinkt.
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#75   MessagefromMary   20:24:58 | Freitag, 2. Oktober 2009
Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen
Aber solange die Erscheinungen andauern kann es logischerweise kein „Non constat de Naturalitate“ geben.
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#74   Arkanum/kreuts.net †   20:11:06 | Freitag, 2. Oktober 2009
die ist schon informiert …
allerdings ist es davon unabhängig nicht zwingend nötig, sie anzuschreiben – die Quellen sind ja alle frei zugänglich, es sind keine Geheiminformationen.
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#73   MessagefromMary   20:07:45 | Freitag, 2. Oktober 2009
Geben Sie doch
alle diese gesammelten Informationen auch an die Untersuchungskommission weiter.
Die werden sich freuen, wenn ihnen jemand die Arbeit abnimmt.
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#72   Arkanum/kreuts.net †   19:32:51 | Freitag, 2. Oktober 2009
und noch zwei Punkte,
um der Vollständigkeit willen:
ist nicht fair, den bedauerlichen Fall von Zitomislici mit dem, was Medju ausmacht vereinen zu wollen.
Das war kein „bedauerlicher Fall“, sondern ein Kriegsverbrechen, von einem Medjugorjer Priester angeführt (Name und Details siehe unten).
Zu diesem Zeitpunkt war Medju selbst fast komplett evakuiert.
Stimmt auch nicht: das Massaker dauerte von Ende Juni bis Mitte Juli 1992. Die Pfarreistatistiken selbst medjugorje.hr.nt4.ims.hr/Main.aspx?mv=4&qp=Nw== weisen für Juni 1992 19.000 gespendete Kommunionen und für Juli 15.000 aus – das bei einem Ort von etwa 3.500 Einwohnern.
Kurz: von einer Evakuierung kann gar keine Rede sein, denn die 34.000 Hostien wurden nicht an Gespenster ausgegeben. Das Ganze wurde offen vor den Augen der Anwohner begangen.
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#71   MessagefromMary   22:33:31 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Nicht nur die Inquisition,
sondern vor allem Sie und der andere Fa…!
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#70   Paulaner †   02:03:28 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
an diesem „oder“ hätte anno dazumal die „Heilige Inquisition“ ihre Freude gehabt!
:-] clarissa colonia: 1) Glauben Sie dran, oder lassen Sie’s.
:-) An Ihrem Punkt 4) auch. O:)
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#69   MessagefromMary   00:50:13 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Danke für die Infos, Arkanum, und
nun aber wirklich ins Bett. Gute Nacht allerseits! :&)
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#68   Arkanum/kreuts.net †   00:40:54 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
abschließendes Wort noch an MessagefromMary
… „die Kroaten“ in der Herzegowina sind in religiöser Hinsicht gespalten! Ein Teil orientiert sich an Medjugorje, der andere an Rom.
Übrigens ist der Ortsbischof selbst, Gegner der herzegowinischen Franziskaner, Kroate sowohl nach Geburtsort als auch nach Ethnie und Staatsbürgerschaft.
Jetzt aber wirklich gute Nacht! :(3
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#67   clarissa colonia   00:32:43 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
1) Glauben Sie dran, oder lassen Sie’s.
2) Geben Sie nun Ruhe.
3) Akzeptieren Sie das Urteil des apostolischen Stuhls.
4) Gehen Sie jetzt zu Bett; das ist Gott wohlgefällig, weil es der Schöpfungsordnung entspricht.
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#66   Arkanum/kreuts.net †   00:32:18 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
nee, nee …
die waren in Medjugorje stationiert und wurden sogar von einem Ortsansässigen angeführt! Sein Name, Miroslav Palameta bartik.brynmawr.edu/…ts/jkatz/Destruction, ist aus den historischen Quellen bekannt: ein katholischer Priester (!) aus Medjugorje als Kriegsverbrecher. Alles aktenkundig!
Und klar: die unbewaffneten Mönche waren eine enorme Gefahr für die schwerbewaffneten HVO-Trupps. :-!
Ist ja nicht so, daß in jedem Einzelfall Serben die Aggressoren waren; sie waren es lediglich in der Mehrheit der Fälle.
Die von Medjugorje losgezogenen Milizionäre haben ebenso schlimm gewütet wie die serbischen četnici in anderen Landesteilen, und gleich hinter dem Medjugorjer Kreuzberg betrieben sie das Todeslager Dretelj … Google hilft! Einen Verein namens „Oase des Friedens“ sollte man dort schon wegen des Namens rausschmeißen.
Wegen Etikettenschwindels.
Gut, daß ich den Rechner noch nicht runtergefahren hatte, sonst wäre diese nachweisliche Geschichtsverdrehung die ganze Nacht lang unwidersprochen geblieben – an irgend etwas erinnert mich das, was war es nur gewesen…? :-S
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#65   MessagefromMary   00:28:46 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Wozu dann nochmal dieselben Untersuchungen
durch die päpstl. Akademie, und warum wartet man nicht das Ende der Erscheinungen ab?
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#64   clarissa colonia   00:20:11 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Schon 1991 erklärte die Glaubenskongregation:
„Kraft der bisher angestellten Untersuchungen ist es nicht möglich, zu sagen, dass es sich um übernatürliche Erscheinungen oder Offenbarungen handelt.“
Unwahrscheinlich, daß der apostolische Stuhl heute von dieser Einschätzung abrückt …
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#63   MessagefromMary   00:18:19 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Arkanum/kreuts.net, Ja o.k.,
Sie meinen, daß die Regierung wirtschaftlich von den vielen Pilgern profitiert.
Im Extremfall. Die Gefahr geht dann aber von den Milizen aus und dann sind nicht die Franziskaner, sondern eher die romtreuen Katholiken unter den Kroaten gefährdet – und zwar wegen, nicht trotz der Privatarmee.
Sie meinen, die romtreuen kath. Kroaten hätten dann die Privatarmee gegen sich? Die Kroaten sind doch für die Franziskaner.
Definitiv nein, denn der bosnische Staat profitiert von den Pilgern. Wenn es zur Eskalation kommt, dann werden Kroaten auf Kroaten einschlagen wie 1995, als der Ortsbischof von fanatischen Medjugorjeanhängern entführt und verprügelt wurde. Den Bosniaken und Serben ist Medjugorje gleichgültig, da es unter ihnen kaum Katholiken gibt.
Stimmt, die meisten sind wohl Moslems.
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#62   LodeADio   00:14:19 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Zitomislici
@Arkanum: ist nicht fair, den bedauerlichen Fall von Zitomislici mit dem, was Medju ausmacht vereinen zu wollen. Im Gegenteil, die Muttergottes sprach auf den Tag genau, 10 Jahre vor Kriegsausbruch mit Tränen: „Friede, Friede, Friede… soll zwischen Gott und den Menschen sein!“
Die HVO-Miliz mag ja 1992 durch Medju gezogen sein als strategische Route hin zur Neretva. Zu diesem Zeitpunkt war Medju selbst fast komplett evakuiert. Ich möchte nicht von den vielen Greueltaten sprechen, die von den bestens bewaffneten (meist orthodoxen) Serben an den kaum ausgerüsteten Kroaten verübt wurden. So sind Haß und Rache nunmal ein schweres Übel. Darum auch kam Maria als Friedenskönigin eben dorthin, wo sie so sehr die Not voraussah.
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#61   Arkanum/kreuts.net †   00:09:16 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
gute Nacht allerseits,
ich werde mich dann mal vorläufig in die Horizontale abseilen. O:O
Bei neuen Entwicklungen in der Sache sieht man sich wieder!
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#60   clarissa colonia   00:04:16 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Es ist immer so:
Wo bestehende Regelungen vorsätzlich mißachtet werden, ist Vorsicht geboten.
Weder die allerseligste Jungfrau (noch der Hl. Geist) beteiligen sich an vorsätzlichen Gesetzesbrüchen.
Die vollständige Mißachtung kirchenrechtlicher Regelungen und Bestimmungen spricht in Medjugorje eindeutig gegen die Übernatürlichkeit der Erscheinungen; vielmehr sind sie wohl Erscheinungsformen menschlicher Geltungssucht und Berechnung. Kaum vorstellbar, daß dies von der allerseligsten Jungfrau durch Erscheinungen bestätigt worden sein sollte.
Aus gleichen Gründen ist zu bezweifeln, daß der Hl. Geist am 30.06.1988 im Wallis Aufenthalt gehabt hat.
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#59   Arkanum/kreuts.net †   23:56:28 | Mittwoch, 30. September 2009
wieder einzeln
beantwortet:
ich weiß nicht, ob die Regierung von Bosnien-Herzegowina für oder gegen die Medjugorje-Pfarrei ist; wegen den Sehern und den Einnahmen der Pfarrei durch die Pilger.
Die freut sich natürlich über die Einnahmen.
Sie haben auch geschrieben, daß die Franziskaner keinen guten Stand haben, wenn Ende des Jahres die päpstliche Akademie gegen sie stimmt, und daß Bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen könnten.
Im Extremfall. Die Gefahr geht dann aber von den Milizen aus und dann sind nicht die Franziskaner, sondern eher die romtreuen Katholiken unter den Kroaten gefährdet – und zwar wegen, nicht trotz der Privatarmee.
Die bosnische Armee würde dann gegenüber der HVO-Armee stehen – oder, keine Ahnung.
Definitiv nein, denn der bosnische Staat profitiert von den Pilgern. Wenn es zur Eskalation kommt, dann werden Kroaten auf Kroaten einschlagen wie 1995, als der Ortsbischof von fanatischen Medjugorjeanhängern entführt und verprügelt wurde. Den Bosniaken und Serben ist Medjugorje gleichgültig, da es unter ihnen kaum Katholiken gibt.
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#58   MessagefromMary   23:48:07 | Mittwoch, 30. September 2009
Nicht direkt der Ortsbischof und der Vatikan,
aber ich weiß nicht, ob die Regierung von Bosnien-Herzegowina für oder gegen die Medjugorje-Pfarrei ist; wegen den Sehern und den Einnahmen der Pfarrei durch die Pilger.
Sie haben auch geschrieben, daß die Franziskaner keinen guten Stand haben, wenn Ende des Jahres die päpstliche Akademie gegen sie stimmt, und daß Bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen könnten.
Die bosnische Armee würde dann gegenüber der HVO-Armee stehen – oder, keine Ahnung.
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#57   Arkanum/kreuts.net †   23:30:31 | Mittwoch, 30. September 2009
mit Verlaub,
aber …
aber der örtlichen Polizei und der EU-Schutztruppe würde ich auch nicht trauen, wenn ich den Ortsbischof und den Vatikan gegen mich hätte.
Der Ortsbischof und der Vatikan gefährden Leib und Leben der Franziskaner?
Da hat derLeser auch recht, wegen den Kommunisten.
Die sitzen immer noch in der Regierung.
Bezogen auf Bosnien-Herzegowina ist das ein Witz, oder? Ganz im Gegenteil – die Gegend um Medjugorje ist eine Hochburg der Partei HDZ/BiH, die ungefähr so „kommunistisch“ wie die NPD ist. Welche Kommunisten sollen das denn sein?
Der kroatische Präsident wollte doch vor kurzen auch die Kreuze in Schulen usw. abschaffen.
Ja, aber Medjugorje liegt a) nicht in Kroatien und b) diskutiert man Verfassungs- oder Glaubensfragen nicht mit Panzern aus. Davon haben die Leute gerade in ex-Jugoslawien aus verständlichen Gründen die Nase voll und sie brauchen nichts weniger als bewaffnete Krawallniks, die es immer noch nicht begriffen haben. Es hat schon seine Gründe, warum die gemäßigten Parteien dort überall die extremen ablösen.
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#56   MessagefromMary   23:20:32 | Mittwoch, 30. September 2009
Na klar habe ich Verständnis bei Heuchelei über Frieden, Arkanum
aber der örtlichen Polizei und der EU-Schutztruppe würde ich auch nicht trauen, wenn ich den Ortsbischof und den Vatikan gegen mich hätte.
Da hat derLeser auch recht, wegen den Kommunisten.
Die sitzen immer noch in der Regierung.
Der kroatische Präsident wollte doch vor kurzen auch die Kreuze in Schulen usw. abschaffen.
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#55   Arkanum/kreuts.net †   23:06:33 | Mittwoch, 30. September 2009
Srebrenica ist ein berechtigter Einwand,
solange es um ein Kriegsgebiet geht. Im Krieg würde ich für eine Privatarmee sogar Verständnis aufbringen, wenn sie defensiver Natur ist.
Die westliche Herzegowina war aber 2001 schon seit sechs Jahren kein Kriegsgebiet mehr. Und die Kommunisten waren zu diesem Zeitpunkt schon zwölf Jahre weg vom Fenster. Das Land war zu dieser Zeit im Frieden.
Also keinerlei Legitimation für irgendwelche Milizen, egal ob Serben, Bosniaken oder Kroaten. Zum fraglichen Zeitpunkt wurde die Region außerdem nicht nur von den EU-Truppen, sondern auch von der Armee der kroatisch-bosnischen Föderation beschützt.
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#54   derLeser   22:59:36 | Mittwoch, 30. September 2009
wie gut man sich
auf EU Truppen verlassen kann hat man ja in Srebrenica gesehen.
Dann lieber doch eine Privatarmee.
Die Franziskaner wurden dort schon von den Kommunisten per Kopfschuss liquidiert weil sie zur Wahrheit standen.
Diese Erfahrungen verfestigen sich
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#53   Arkanum/kreuts.net †   22:54:28 | Mittwoch, 30. September 2009
mit Verlaub,
aber das stimmt nicht:
Die Franziskaner haben sonst niemanden, der sie beschützen würde.
Die örtliche Polizeistation und die EU-Schutztruppe sind „niemand“? Übrigens sind die EU-Truppen weit stärker als die der HVO. Wo kämen wir hin, wenn jeder seine private Bürgerkriegsarmee aufstellen dürfte? Das gäbe ein Massaker nach dem anderen. Vielleicht googeln Sie mal nach „Waco“ und „Davidianer“.
Bitte um Verständnis für meine harten Abschlußworte im Vorposting, aber bei so viel Heuchelei über „Frieden“ geht mir der Gaul durch.
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#52   derLeser   22:46:52 | Mittwoch, 30. September 2009
der Satan wird
immer wild wenns um Medugorje geht. Nichts neues unter der Sonne.
Da wird gelogen dass Bausch und Bogen fliegen
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#51   MessagefromMary   22:45:31 | Mittwoch, 30. September 2009
@Observator
Ich bin gegen Gewalt und Korruption, und meine Einstellung zur HVO-Miliz und der Franziskaner-Pfarrei ist sowieso neutral.
Vielleicht basiert die Freundschaft bei denen auf Vergebung und als Mittel zum Zweck.
Die Franziskaner haben sonst niemanden, der sie beschützen würde.
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#50   Arkanum/kreuts.net †   22:43:20 | Mittwoch, 30. September 2009
danke für den Link, Observator,
ich hatte gerade diesen hier bartik.brynmawr.edu/…udents/jkatz/webpage herausgesucht, aber Sie waren schneller. Ich zitiere ihn trotzdem noch:
For over four hundred years, the monastery at Zitomislici was a vibrant community in the south-eastern area of the modern borders of Bosnia-Herzegovina. It was an artistic and historic center. The beautiful site remained an active monastary until the modern era. In July 1992, Croatian nationalists traveling from nearby Medjugorje murdered the current monks and razed the site to the ground, destroying not only its occupants but attempting to destroy the very memory of the site.
Mönche abschlachten! Medjugorje, die „Oase des Friedens“! :-! >:)
Man kann gar nicht so viel fressen, wie man k****n möchte!
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#49   LodeADio   22:31:07 | Mittwoch, 30. September 2009
Mutterdorf und Waisenhäuser
Das liebe Geld ist sicher nicht immer ein Segen, und Franziskus hätte nicht immer seine Freude mit seinen Frati Minori überall in der Welt gehabt.
Doch so grosse Projekte, wie das Majčinsko Selo von Pater Slavko Barbarič, ein kleines Dorf für Waisenkinder und Mütter, das sogar über eine eigene Arztpraxis verfügt, sind direkt durch Spendengelder aus Medju finanziert worden. Pater Jožo Zovko hat einen gigantischen Komplex für Kriegswaisenkinder errichtet. (Und die bosnische Regierung hat immer kräftig mitverdient an Supereinfuhrzöllen…) Wie Banken mit Geld umgehen wissen wir ja durch die Wirtschaftskrise, die Versuchungen sind da wohl zu gross.
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#48   Observator †   22:30:15 | Mittwoch, 30. September 2009
Aber natürlich!
Würde sie es denn dulden, wenn die Bank des Ordensprovinzialat von der Polizei und einer UNO-Friedenstruppe gestürmt werden würde?
Natürlich, wenn gegen Völkerrecht verstoßen und Landesverrat begangen wird.
Wusste die Franziskaner-Pfarrei denn etwas von einer verbotenen Vereinigung? Nicht dass ich wüßte.
Der HVO hat schon im Bosnienkrieg von Medjugorje ausgehend ein orthodoxes Kloster überfallen.
…w.kirchen-in-osteuropa.de/archiv/05052604.htm
Das ist allgemein bekannt!
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#47   MessagefromMary   22:17:09 | Mittwoch, 30. September 2009
@ Observator
Würde eine deutsche Diözese dulden, dass ein Ordensprovinzialat eine Bank betreibt, in der Spendengelder an eine Bürgerkriegsarmee weiter geleitet und Konten einer verbotenen Vereinigung geführt werden?
Würde sie es denn dulden, wenn die Bank des Ordensprovinzialat von der Polizei und einer UNO-Friedenstruppe gestürmt werden würde?
Wusste die Franziskaner-Pfarrei denn etwas von einer verbotenen Vereinigung? Nicht dass ich wüßte.
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#46   Arkanum/kreuts.net †   22:04:36 | Mittwoch, 30. September 2009
nicht nur die Pfarrei,
sondern das gesamte Ordensprovinzialat! :-! Wie gesagt, ein solcher Saustall wurde in der gesamten herzegowinischen Nachkriegsgeschichte kein zweites Mal ausgehoben.
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#45   MessagefromMary   22:01:33 | Mittwoch, 30. September 2009
@Arkanum/kreuts.net
So wie ich recherchiert habe, hatte die Franziskaner-Pfarrei nichts mit der Korruption zu tun.
Die Bank hat ihnen nicht allein gehört.
Redaktion benachrichtigen
#44   Observator †   22:01:28 | Mittwoch, 30. September 2009
Medjugorje, HVO
MessagesFromMary: Jetzt verstehe ich auch, daß die HVO-Miliz die Franziskaner eigentlich nur schützen will, und dafür dürfen sie doch auch bezahlt werden. Warum nicht von Spendengelder?
Weil der HVO nicht die Wach-und Schließgesellschaft ist!
Nach dem Friedensschluss 1995 wurden die Milizen förmlich aufgelöst und verboten. 2001 hatte die Vereinigung in Bosnien den selben Status wie die „Rote Armee Fraktion“ oder die „Wehrsportgruppe Hoffmann“ in Deutschland.
Würde eine deutsche Diözese dulden, dass ein Ordensprovinzialat eine Bank betreibt, in der Spendengelder an eine Bürgerkriegsarmee weiter geleitet und Konten einer verbotenen Vereinigung geführt werden?
Mit Sicherheit nein. Und eine bosnische duldet das auch nicht. In keinem zivilisierten Land würde das hingenommen!
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#43   Arkanum/kreuts.net †   21:08:01 | Mittwoch, 30. September 2009
doch, doch, das wurde bewiesen …
und der Drahtzieher Ante Jelavić wurde zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Er befindet sich heute noch auf der Flucht und ist untergetaucht.
Außerdem ging es nie um den Schutz der Pfarrei, sondern um eine offenkundige Verletzung des Friedensvertrags von Dayton und einen Putschversuch gegen die gewählte Regierung. Nur deshalb konnten die Vereinten Nationen eingreifen. Es hat schon seine Gründe, warum rund um Medjugorje bis heute spanische Friedenstruppen stationiert sind, übrigens mit Zustimmung der Regierung von Bosnien-Herzegowina.
Übrigens wird das Geld nach wie vor vermißt, und die Bank durfte auch nicht mehr eröffnet werden. Sie ist bis heute geschlossen.
Redaktion benachrichtigen
#42   MessagefromMary   20:59:07 | Mittwoch, 30. September 2009
@ derLeser u. LodeADio, Danke für die „Verstärkung“
@Arkanum/kreuts.net:
Ich habe mich nochmals informiert und weiß jetzt, was Sie meinen.
Ich halte es jedoch nicht für gerecht, daß die bosnische Polizei und die internationale Friedenstruppe damals die Herzegovcá Banka überfallen haben und die ganzen Konten der Pfarrei mit den Medjugorje-Spenden „beschlagnahmt“ haben.
Es gibt keine Beweise, daß die Bank eine Geldwaschanlage gewesen sein soll, auch wenn die UNO das vermutete.
Jetzt verstehe ich auch, daß die HVO-Miliz die Franziskaner eigentlich nur schützen will, und dafür dürfen sie doch auch bezahlt werden. Warum nicht von Spendengelder?
Den Pilgern liegt doch auch was am Schutz der Franziskanerpater.
Redaktion benachrichtigen
#41   Arkanum/kreuts.net †   19:26:25 | Mittwoch, 30. September 2009
Fortsetzung
Weiter im Text:
The Office of the High Representative (OHR) was concerned about the nontransparent (and circular) ownership structure of the bank. Hercegovacka Banka has a substantial investment in a firm known as Croherz AG, which, in turn, owns part of a firm known as Primus AD Mostar-which, in turn, has an ownership interest in Hercegovacka Banka. The international community was also troubled by the bank’s relationship with the Croatian Defense Council, the military arm of the Bosnian Croats. The bank managed approximately 50 subaccounts held by the council. According to the OHR, records show that large deposits had been made into these accounts, but that these funds have since disappeared, and it is unclear where they are now or how they were disbursed. The use of Hercegovacka Banka to transmit money illegally to accounts of CDUBH and its leadership has given rise to suspicions of widespread money laundering, fraud, and economic crimes. Many fear that the bank’s management anticipated the upcoming seizure and hid evidence of its illegal conduct.
Croatian Defense Council, kroatisch Hrvatsko vijeće obrane, ist die HVO-Miliz. (Die Rede ist wohlgemerkt nicht von Zuständen während des Bosnienkriegs, sondern von Vorgängen sechs Jahre danach!)
Bericht über die damaligen Ausschreitungen www.nato.int/…11p08a/t0104188a.htm
q.e.d.
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#40   derLeser   19:03:24 | Mittwoch, 30. September 2009
Botschaft vom 25. September 2009
„Liebe Kinder, arbeitet mit Freude beharrlich an eurer Bekehrung. Bringt all eure Freuden und Leiden meinem Unbefleckten Herzen dar, damit ich euch alle zu meinem vielgeliebten Sohn führen kann, sodass ihr in Seinem Herzen Freude findet. Ich bin bei euch, um euch zu lehren und euch zur Ewigkeit zu führen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
der Satan und seine Anhänger laufen vergeblich Sturm
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#39   Arkanum/kreuts.net †   18:31:32 | Mittwoch, 30. September 2009
Nachtrag
(diese 1500 Zeichen!)
Ein ausführlicher Bericht über die Finanzierung der HVO-Milizen ist auf der Website der Universität New York www1.law.nyu.edu/…ionwatch/bosnia.html zu finden. Auszüge:
CDUBH and a few smaller Croat parties created the Croatian National Council, envisaged as a transitional structure that would operate as the Bosnian Croat body before the establishment of a fully functioning third entity. Wolfgang Petritsch, the high representative, responded by firing Ante Jelavic, the Bosnian Croat member of the tripartite presidency, and several top CDUBH officials for violations of the Dayton Accords. (See Bosnia and Herzegovina Update, EECR, Vol. 10, No. 1, Winter 2001.)
In a confrontation, on April 6, NATO peacekeepers seized control of Hercegovacka Banka, believed to be a financial stronghold used by Bosnian Croat radicals in their pursuit of an independent ministate within the Federation. The raids were carried out at the bank headquarters in Mostar and branches in Siroki Brijeg, Grude, Orasje, Tomislavgrad, Posusje, and Medjugorje. The takeovers led to numerous demonstrations and injuries among both protesters and NATO troops.
Hercegovacka Banka was founded in 1997 by several private companies and the Franciscan Order, which controls the religious shrine in Medjugorje and is a major source of income derived from both pilgrims and donations by Croats living abroad.
Soweit zu den besorgniserregenden Fakten …
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#38   LodeADio   18:04:31 | Mittwoch, 30. September 2009
Löscht den Geist nicht aus! (1 Thess 5, 19)
Schade, kann ich nur sagen, wenn jetzt auch die Anbetung ins Visir der Verbote geraten ist.
Zitat:“…Gemeinschaft „Oase des Friedens“ nach dem Einschreiten dieser Kurie… das Allerheiligste nicht mehr…in ihrer Kapelle aufbewahrt und keine Anbetung mehr hält…“
Man kann ja stehen wie man will zum Phänomen Medjugorje, doch was hat es für einen pastoralen Nutzen, Orte der Anbetung des Allerheiligsten zu verbieten? Wer die Gemeinschaft Oase des Friedens kennt, weiss, dass dort rein Stille und Gebet in passionistischer Spiritualität gepflegt werden.
Das Aufblühen dieser anerkannten Gebetsstätte ist vor allem den ehrlichen Gebeten und Opfern der Gläubigen zu verdanken, was ist daran falsch?
Wenn der Anstoß dazu im Übernatürlichen Bereich, mit Zeichen und Wundern (vor allem am Anfang 1981) zu suchen ist, spricht das doch für Medjugorje. („Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles, und behaltet das Gute!“ 1 Thess 5, 20-21)…
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#37   Arkanum/kreuts.net †   18:04:31 | Mittwoch, 30. September 2009
OK, zu den einzelnen Fragen
auch die Antworten einzeln:
Von HVO-Milizen im Untergrund, die von den Spenden fianziert werden weiß ich allerdings auch nichts. Auch das mit der Geldwaschanlage hört sich ja wie nach einer Geld-Mafia an.
Genau – und die Bank gehört der Franziskanerprovinz. Der verlinkte Artikel enthält einen ausführlichen Quellenanhang, aus dem auch hervorgeht, daß die UNO das ebenso sieht.
Wenn der Ortsbischof im kirchlichen Auftrag handelt, warum werden dann immer noch seit Juni die Botschaften verbreitet?
Der Ungehorsam gegenüber dem Bischof besteht nicht erst seit gestern …
Ich frage mich, welche Folgen das alles für die Franziskanerpater hat. Ob sie noch Messen für die Pilger abhalten dürfen und die Beichte abnehmen.
In der Pfarrseelsorge sind sie dem Ortsbischof unterworfen, mit entsprechenden kirchenrechtlichen Folgen.
Ich glaube aber kaum, daß es zu ernsten Ausschreitungen kommen wird.
Hoffen wir’s! 2001 kam es schon aus geringerem Anlaß zu schlimmen Folgen, vgl. Wikipedia und Referenzen.
Der Pilgerstrom wird jedenfalls m. E. nach nicht abreißen,
vermute ich auch, vgl. Ungehorsam,
sondern es wird irgendwie so weiter gehen wie bisher.
Wohl kaum: im kirchlichen Rahmen gibt es für die „Botschaften“ keinen Raum mehr. Ich vermute, daß sich die gemäßigten Pilger (die in der Mehrheit sind) der vatikanischen Entscheidung beugen werden, während dem harten Kern dann nur noch der schismatische Weg über die Gründung einer Freikirche bleibt.
Das dürfte sich in nächster Zeit weisen …
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#36   Braut †   17:51:45 | Mittwoch, 30. September 2009
das weiss
nur Peter Lingen!
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#35   Gunsenum   17:48:19 | Mittwoch, 30. September 2009
@braut Jetzt müssen wir nur noch
rausfinden ob Du eine Bohne oder eine Linse bist :-D :-D :-D
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#34   Braut †   17:46:52 | Mittwoch, 30. September 2009
jetzt
ist mir doch ein Grinsen über das Gesicht gegangen!
Oh nein!!!!
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#33   Gunsenum   17:45:25 | Mittwoch, 30. September 2009
Bohne und Linse…
lasse das A****ch grinse !
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#32   Braut †   17:44:48 | Mittwoch, 30. September 2009
gunsenum
nur raus damit!!!! Lass krachen!!!!
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#31   Gunsenum   17:43:50 | Mittwoch, 30. September 2009
Wenn mich jemand sucht, ich bin kurz auffm Klo!
Bei uns in der Kantine gabs heute Linsen…huiuiuiuiuiiiii!
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#30   MessagefromMary   17:43:04 | Mittwoch, 30. September 2009
@ No comment:
Es geht um den katholischen Glauben als Kriterium der Rechtgläubigkeit.
Meinen Sie nicht auch, daß gläubige Christen besser dran sind als versklavte und konsumgesteuerte Materialisten?
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#29   No Comment   17:37:10 | Mittwoch, 30. September 2009
„Medju“ als Kriterium der Rechtgläubigkeit?
Besonders fromme Marienverehrer sind seit jeher besonders anfällig für Pseudo-Marianismen, die nichts anderes bewirken als Spaltung und Verwirrung in die Kirche zu tragen.
:-@
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#28   MessagefromMary   17:21:44 | Mittwoch, 30. September 2009
@Arkanum/kreuts.net, deswegen also
das schrittweise Vorgehen des Vatikans meinen Sie.
Ich weiß eigentlich nichts über die Spenden der Pilger und wie sie verwaltet werden.
Von HVO-Milizen im Untergrund, die von den Spenden fianziert werden weiß ich allerdings auch nichts.
Auch das mit der Geldwaschanlage hört sich ja wie nach einer Geld-Mafia an.
Wenn der Ortsbischof im kirchlichen Auftrag handelt, warum werden dann immer noch seit Juni die Botschaften verbreitet?
Ich frage mich, welche Folgen das alles für die Franziskanerpater hat. Ob sie noch Messen für die Pilger abhalten dürfen und die Beichte abnehmen.
Ich glaube aber kaum, daß es zu ernsten Ausschreitungen kommen wird.
Der Pilgerstrom wird jedenfalls m. E. nach nicht abreißen, sondern es wird irgendwie so weiter gehen wie bisher.
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#27   Arkanum/kreuts.net †   16:56:23 | Mittwoch, 30. September 2009
das wäre in der Tat eine düstere Prognose,
es würde auf einen mittlerweile milliardenschweren Jahrhundertschwindel und dessen Auffliegen hinauslaufen.
Die Zeichen weisen allerdings klar in diese Richtung. :'(
Positiv betrachtet wäre allerdings ein Ende mit Schrecken immer noch ein kleineres Übel als Schrecken ohne Ende. – Bleibt noch zu hoffen, daß es in der Region nach einer Abweisung der „Botschaften“ nicht zu Gewaltausbrüchen kommt, da viele örtliche Medjugorje-Anhänger eng mit den im Untergrund weiter vorhandenen HVO-Milizen verbandelt sind und diese über die Geldwaschanlage „Hercegovačka banka“ de.wikipedia.org/…cegova%C4%8Dka_banka sogar mit Pilgerspenden finanziert wurden – etwas Vergleichbares hat es noch an keinem angeblichen Erscheinungsort gegeben.
(Welche Enttäuschung für die vielen Pilger, die wohlmeinend für einen vermeintlich guten Zweck gespendet haben!)
Diese Hintergründe sind natürlich auch im Bistum und im Vatikan bekannt, womit wiederum in Einklang steht, daß Bischof und Papst schrittweise vorgehen, statt die Nichtanerkennung mit einem Paukenschlag auf den Tisch zu knallen – letzteres könnte die Herzegowina erneut an den Rand des Bürgerkriegs und schlimmstenfalls darüber hinaus treiben.
Da bleibt nur, auf die Vernunft aller Beteiligten zu setzen. :(3
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#26   MessagefromMary   16:40:50 | Mittwoch, 30. September 2009
@ Arkanum/kreuts.net, Das sind düstere Prognosen,
die Sie da in Aussicht stellen.
Was könnte man daraus schlußfolgern, worauf dieses Ergebnis der päpstl. Akademie hinausläuft es letztendlich hinausläuft, wenn Sie recht haben.
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#25   Arkanum/kreuts.net †   16:24:24 | Mittwoch, 30. September 2009
ja, spekulieren könnte man ad infinitum,
nur kommt dabei niemals eine Konstellation heraus, die beide Botschaften unter einen Hut bringt … dort liegt der Knackpunkt, eine solche Konstellation ist schon logisch ausgeschlossen und damit zwingend auch doktrinär.
Das mit der „Radioaktivität“ gehört ebenfalls zu den Untersuchungen von Resch und ist längst widerlegt. Seinerzeit wurde nicht einmal ein Geigerzähler verwendet, der das richtige Instrument wäre, sondern ein Elektroskop, das außer Radioaktivität auch auf die Stromleitungen in der Kirche reagiert und zwar um Größenordnungen empfindlicher als auf Radioaktivität. Bewiesen wurde damit nur, daß die Kirche Sveti Jakov über einen Stromanschluß verfügt, sonst gar nichts. Bei Beginn der Messe werden Licht, Tonanlage usw. eingeschaltet und das Elektroskop reagiert darauf – das ist der ganze Zauber! Im übrigen ist Resch selbst ein Anhänger der „Seher“ und schon deshalb nicht neutral, über die oben angeführte Pseudowissenschaft hinaus.
Zu den bischöflichen Entscheidungen müßte man sicher wissen, inwieweit er schon über die Untersuchungsergebnisse informiert ist – dafür spricht jedenfalls, daß er diese rigorosen Entscheidungen treffen konnte und nicht einmal Rekurs eingelegt wurde (und solange das nicht geschieht, ist er kirchenrechtlich im Recht). Gerade der ausgebliebene Rekurs der Oase des Friedens ist ein klares Indiz – keine Gemeinschaft würde einen solch achtkantigen Hinauswurf hinnehmen, es sei denn, ihr ist die Aussichtslosigkeit des Rekurses selbst bewußt …
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#24   clarissa colonia   16:10:29 | Mittwoch, 30. September 2009
Kein Bischof
verfügt über die Vollmacht, jemanden zu maßregeln oder zu bestrafen, der ihm nicht in rechtlicher Hinsicht untersteht; weder den Priester einer fremden Diözese, noch einen Ordensmann.
Sie sind ein Infant; besser, Sie ließen das mit dem Zuschreiben, denn da kommt nichts Vernünftiges bei heraus …
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#23   MessagefromMary   16:01:46 | Mittwoch, 30. September 2009
@ Arkanum/kreuts.net, Letztendlich
können wir nur über die beiden Botschaften spekulieren.
Ich versuche auch nur, eine mögliche Erklärung zu finden, bevor ich mir ein Urteil darüber bilde.
Vielleicht ist ja kein Wissenschaftsinstitut in der Lage, zu erkennen, daß die Erscheinungen stattfinden und es kommt doch nur auf den Glauben an.
Aber irgendwo habe ich gelesen, daß in den ersten Jahren eine hohe Strahlungsmessung festgestellt wurde, in etwa wie Radioaktivität, die den Wissenschaftlern unerklärlich ist.
Ich finde es nicht in Ordnung, daß der Ortsbischof den Pfarrer Petar Vlasic’ und die Seher jetzt schon so unter Druck setzt.
Wenn es stimmt, daß die Ergebnisse schon feststehen, dann läuft es meiner Meinung nach nur darauf hinaus, daß die Franziskanerpater wegen Nichtbefolgung vom Ortsbischof suspendiert werden können.
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#22   Arkanum/kreuts.net †   15:37:33 | Mittwoch, 30. September 2009
alles klar,
hier die Antworten im einzelnen:
ich habe Ihnen aber in dem anderen Thread noch eine Antwort wegen den beiden Botschaften gegeben.
Sie können ja hier antworten.
Auch hier nochmals: in diesem Fall ergibt die zweite Botschaft keinen Sinn, da schon die erste eine beliebige Erscheinungsdauer erlauben würde.
Steht denn nicht längst schon fest, nach den vielen wissenschaftlichen Untersuchen, daß die Erscheinungen stattfinden?
Nein. Die „Untersuchungen“ (Resch u.a.) enthalten in ihrer Beweiskette die Bruchstelle, daß die Fehlerhaftigkeit polygraphischer Untersuchungen (wie im Fall Bundy u.a.) nicht berücksichtigt wird. Damit bleibt die Erklärungsoption „Betrug“ im Spiel.
Oder läßt die päpstl. Akademie selber auch wissenschaftliche Untersuchungen vornehmen?
Ja, die päpstliche Akademie ist ein Wissenschaftsinstitut und die Ergebnisse müssen schon vorliegen (sonst könnte kein Termin für die Bekanntgabe „vor Ende 2009“ genannt werden). Publiziert sind sie leider noch nicht, aber ich nehme an, daß der Ortsbischof sie schon kennt – er könnte sonst nicht rigoros jegliche Verkündigung der „Botschaften“ untersagen. Das hat er allerdings schon im Juni getan und der Vatikan hat die Entscheidung nicht aufgehoben, obwohl er es kraft der päpstlichen Universaljurisdiktion jederzeit könnte.
Das spricht wiederum für eine kirchenintern schon fest beschlossene Nichtanerkennung, was m.E. aufgrund des vorliegenden absoluten Ausschlußgrundes „innerer Widerspruch“ auch die einzige Option ist.
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#21   MessagefromMary   15:19:01 | Mittwoch, 30. September 2009
@ Arkanum/kreuts.net, Ja ist okay,
ich habe Ihnen aber in dem anderen Thread noch eine Antwort wegen den beiden Botschaften gegeben.
Sie können ja hier antworten.
Steht denn nicht längst schon fest, nach den vielen wissenschaftlichen Untersuchen, daß die Erscheinungen stattfinden?
Oder läßt die päpstl. Akademie selber auch wissenschaftliche Untersuchungen vornehmen?
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#20   Arkanum/kreuts.net †   14:52:36 | Mittwoch, 30. September 2009
hallo, MessagefromMary …
das mit dem „Abschluß der Erscheinungen abwarten“ hatte ich im vorherigen Thread schon mal angeschnitten: das gilt logischerweise nur dann, wenn feststeht, daß eine fortgesetzte Erscheinung stattfindet. Im Fall Medjugorje steht aus kirchlicher Sicht nicht einmal fest, daß überhaupt etwas erscheint, und dahingehend muß logischerweise zuerst geprüft werden.
Sollte dann bei einer solchen Prüfung herauskommen, daß die Botschaft sich selbst widerspricht www.kreuts.net/forum/index.php?topic=4478.msg…, kann sie sogar direkt und ohne weitere Prüfung abgelehnt werden, denn dann ist sie folgerichtig mindestens in Teilen falsch.
(Ich schlage vor, die Debatte hier fortzusetzen, damit sie nicht über zwei Threads zerfasert – ist das okay?)
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#19   MessagefromMary   14:52:26 | Mittwoch, 30. September 2009
Ich plädiere dafür,
dass der Bischof von Mostar-Duvno und überhaupt die ganze Weltkirche endlich einmal solche Verbots-Dekrete an alle Abtreibungseinrichtungen, den sogenannten Beratungsstellen und alle Abtreibungskliniken, schicken
sollten. Das wäre weitaus wichtiger.
Und zwar so lange, bis alle diese Tötungseinrichtungen vom Erdboden verschwunden sind.
In Deutschland sind das die zahlreichen, sogenannten „Pro familia“ und „Donum vitae“ – Tötungsberatungsstellen, wo Abtreibungsscheine ausgestellt werden.
Dorthin sollen die Kirchenleitung und die Kurie auch Untersuchungskommissionen hinschicken, die sicherstellen, dass die Dekrete gegen die Abtreibungen konsequent eingehalten werden.
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#18   Desperatus †   13:49:14 | Mittwoch, 30. September 2009
Warum
bekomme ich keine Antworten aus die Frage nach der „ewiggültigen tridentinischen Liturgie“?
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#17   Braut †   13:28:36 | Mittwoch, 30. September 2009
ääh ja
die braut meinte den Ruhrgebietler, unseren kleinen Ruhrpott-Gott
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#16   MessagefromMary   13:25:52 | Mittwoch, 30. September 2009
@proetcontra: Da gebe ich Ihnen und den anderen recht, Desperatus und Braut.
Braut meinte bestimmt r.ruhrgebietler.
@r.ruhrgebietler: Sie wollten doch erst mal jemanden finden, der durch Medjugorje zum katholischen Glauben gekommen ist.
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#15   proetcontra   13:15:16 | Mittwoch, 30. September 2009
@Desperatus
r.ruhrgebietler ist ein dumpf-dummer Sektierer. Er wirft hier mit Sätzen um sich, die nicht nur historisch falsche und theologisch häretische Aussagen beinhalten, sondern er nimmt sich und seine verquerte Denkweise als Maßstab für alles und jeden. Papst und Konzil irren, weil r.ruhgescheitler es einfach besser weiß! Maria erscheint nicht in Medjugorje, denn die dortige Botschaft bejaht das Konzil! ruhgescheitler lehnt das ab, ergo: Kein echter Wallfahrtsort! Würde in Unterkirchenbottenbach die Hl.Jungfrau einem Pferd erscheinen und die Botschaft hinterlassen, dass das Konzil vom Teufel ist, würde ruhrgescheitler auf den Knien zum Erscheinungsort „Pferdekoppel“ rutschen!
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#14   MessagefromMary   13:15:02 | Mittwoch, 30. September 2009
Bischof Ratko Peric’von Mostar-Duvno:
„…Ich habe vor Ihnen und einem anderen Vikar mit Pater Danko Perutina gesprochen, der die „Botschaften“ der „Erscheinungen“ des 25. jeden Monats kommentiert und publiziert.
Es wurde gesagt, daß er die „Botschaften“ von der „Seherin“ Marija aus Italien oder aus Medjugorje erhält, wenn sie sich an diesem Ort aufhält, und diese anschließend präsentiert, kommentiert und verbreitet.
Das widerspricht der Entscheidung und der Forderung der Kurie, besonders nach der Erklärung vom 10. Juni 2006, die ich am 6. Juni 2009 in der Pfarrkirche wiederholt habe…“
Die Franziskanerpater und die Seher dürfen dies nicht und dürfen das nicht, sagt der Bischof von Mostar-Duvno.
Ist es nicht so, daß der Vatikan ein abschließendes Urteil über die Marienerscheinungen und die Seher von Medjugorje erst nach Abschluß der Erscheinungen bilden kann?
Warum entscheidet und fordert die Kurie oder Glaubenskongregation jetzt schon, daß die Botschaften der Gottesmutter nicht präsentiert, kommentiert und verbreitet werden dürfen?
Stattdessen sollte die Kirchenleitung sich über die positiven Früchte von Medjugorje freuen, nämlich die weltweit meisten Konversionen zum katholischen Glauben und den „größten Beichtstuhl der Welt“.
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#13   Desperatus †   13:08:46 | Mittwoch, 30. September 2009
@Braut
Meinen Sie jetzt etwa mich? Ich versuche, barmherzig zu sein, bei aller menschlichen Unvollkommenheit.
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#12   Braut †   13:04:52 | Mittwoch, 30. September 2009
schau an
sich katholisch nennen, aber noch nie von barmherzigkeit gehört haben… ja ja die scheinheiligkeit
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#11   Desperatus †   13:00:28 | Mittwoch, 30. September 2009
@Ruhrgebietler
Aus dieser Ihrer Antwort schließe ich, daß Sie nicht in der Lage sind, Ihre eigene Formulierung von der „ewig gültigen tridentinischen Liturgie“ zu erklären, denn wären sie dazu in der Lage und nur nicht bereit dazu, wäre dies ein Verstoß gegen das Gebot der Barmherzigkeit, Unwissende zu lehren; und Ihnen solche Unbarmherzigkeit zu unterstellen verbietet sich mir schon aus Barmherzigkeit.
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#10   r.ruhrgebietler   12:54:50 | Mittwoch, 30. September 2009
Desperatus – Sie dürfen
doch lesen und suchen müssen Sie selber.
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#9   Desperatus †   12:06:21 | Mittwoch, 30. September 2009
@Ruhrgebietler
Darf ich Sie herzlich bitten.
mir unwissendem theologischen Laie zu erklären, wie das Wort von der „ewig gültigen tridentinischen Liturgie“ zu verstehen ist? Vor allem: was heißt in diesem Zusammenhang ewig und was heißt gültig?
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort, die ich voll Spannung erwarte.
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#8   Gunsenum   11:41:24 | Mittwoch, 30. September 2009
@ruhri Pas d’accord!
Ich finde es wünschenswert, dass der „alten Litrugei“ ein genausogrosser Respekt entgegengebracht wird, wie der neuen und dass man sich auf eine friedliche und vom Respekt geprägte Koexistenz einigt. Siehst Du doch hoffentlih auch so!
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#7   r.ruhrgebietler   11:39:35 | Mittwoch, 30. September 2009
gunsenum…
stimmt! wer die ewig gültige trid. Liturgie nicht mehr als solche anerkennt, der kann auch in anderen gebieten keinen respekt zollen. Sie haben ja so Recht!!
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#6   Gunsenum   11:29:13 | Mittwoch, 30. September 2009
Ach r;ruhrgbietler; reg Dich nicht darüber auf…
Es gibt halt Menschen, denen sind Etikette fremd! Das sollte Dich aber nicht auf die Palme bringen, Du alter Haudegen!
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#5   r.ruhrgebietler   11:27:33 | Mittwoch, 30. September 2009
fk – sie betrachten
es als solches! oder warum haben sie sich immer noch nicht daran gewöhnt, dass auch sie mich weiterhin mit einem respektvoll SIE anschreiben dürfen!
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#4   Franz Kappes   11:19:57 | Mittwoch, 30. September 2009
@ruhrgebietler
Thread? Ist das hier Deiner Meinung nach ein Forum?
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#3   r.ruhrgebietler   11:19:06 | Mittwoch, 30. September 2009
oh shit
jetzt gibt es schon wieder nen thread für die falschen „erscheinungen“ in medjudingsda.
Liebe Gottesmutter hilf!
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#2   Gunsenum   11:10:32 | Mittwoch, 30. September 2009
Am 12. Juni dieses Jahres schickte der Bischof einen Brief
und schon knappe 4 Monate später berichtet kreuz.Net darüber! Kriegt ihr Eure Unterlagen per Schneckenpost zugestellt?
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#1   smallplayer   10:50:51 | Mittwoch, 30. September 2009
Ein guter
Brief des zuständigen Bischofs.
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