Medjugorje
Der Pfarrvikar von Medjugorje muß schweigen
Am 12. Juni schrieb der Bischof von Mostar-Duvno einen Brief an den Vikar der Pfarrei Medjugorje, Pater Danko Perutina.
Die Kirche von Medjugorje
Die Kirche von Medjugorje
© rdesoras, CC
Hochwürdiger Pater Danko!

Nach Ihrer Priesterweihe im Jahr 1999 und am Ende Ihrer Studien, habe ich Sie auf Vorschlag Ihrer Ordensoberen im Jahr 2000 zum Pfarrvikar in der Ortschaft Humac [16 Kilometer westlich von Medjugorje] ernannt.

Anschließend wurden sie – immer auf Vorschlag Ihrer Provinzleitung – 2001 Vikar in Medjugorje, 2005 Pfarrvikar in Humac und im Jahr 2007 erneut Pfarrvikar in Medjugorje.

In der Zwischenzeit – von 2002 bis 2005 – haben Sie auch in Rom studiert und dort einen akademischen Grad in Mariologie erlangt.

Ich schreibe Ihnen mit Bezug auf Ihre regelmäßigen Kommentierungen der sogenannten „Botschaften“ und „Erscheinungen“ des 25. des Monats.

Am 10. Juni dieses Jahres, während meiner Visitation in Medjugorje, habe ich mit Ihnen darüber gesprochen. Anwesend waren auch der Pfarrer von Medjugorje, Pater Petar Vlašić, und ein anderer Pfarrvikar.

In dieser Unterredung ergab sich, daß die tägliche „Seherin“ Marija Pavlović, verheiratete Lunetti, die in Italien und zeitweise auch in Medjugorje lebt, ihre „Botschaften“ des 25. des Monates an dieses Pfarramt oder an einen der pastoralen Mitarbeiter der Pfarrei Medjugorje schickt.

Diese „Botschaft“ wird dann auf der Webseite von Medjugorje und in anderen Medien veröffentlicht.

Sie kommentieren regelmäßig diese monatliche „Botschaft“, die in verschiedenen Sprachen verbreitet wird.

Als ich mich erkundigte, warum man nur die „Botschaft“ vom 25. des Monats verbreitet und nicht die anderen „Botschaften“, als ob diese „privat“ wären, habe ich keine klare und überzeugende Antwort erhalten.

Ich weiß nicht, wer sie bestimmt oder autorisiert hat, diese Botschaften zu kommentieren und auf der Webseite weiterzuverbreiten.

Wer hat sich überhaupt das Recht herausgenommen zu entscheiden, daß einige „Botschaften“ ausgelassen und anderer durch das Pfarramt und die Webseite, die mit der Pfarrei Medjugorje verbunden ist, weiterverbreitet werden?

Schritt für Schritt sind wir in der Lage gewesen, die „Erscheinungen“, die nicht anerkannten „Botschaften“ und die Auftritte der „Seher“ und „Seherinnen“ vor oder nach der Heiligen Messe aus der Pfarrkirche und dem kirchlichen Umfeld zu entfernen.

In der genannten Unterredung habe ich daran erinnert, schon im Jahr 2006 und erneut im Jahr 2009 vom Altar herunter erklärt zu haben, daß „kein Priester, der nach dem Kirchenrecht in dieser Pfarrei Medjugorje tätig ist oder sich auf der Durchreise befindet, die Erlaubnis besitzt, seine private Meinung, die der offiziellen Haltung der Kirche über die »Erscheinungen und Botschaften« widerspricht, darzulegen, weder während der Feier der Sakramente noch während der regelmäßigen Andachten noch in katholischen Medien.“

Um jedes Mißverständnis zu vermeiden erkläre ich Ihnen mit diesem Brief, daß Sie aufgrund meines Dekretes keine Erlaubnis besitzen, weder im Namen des Pfarramtes, noch als Pfarrvikar, die „Botschaften“ des 25. oder irgendeines anderen Tages des Monates zu kommentieren oder weiterzuverbreiten.

Das sind private „Botschaften“ von Privatpersonen zum privaten Gebrauch.

Wir können es nicht erlauben, daß diese „Botschaften“ als Mitteilungen des Pfarramtes, des Pfarrers oder irgendeines Pfarrvikars oder sogar des „Heiligtums“ erscheinen, solange sie auf keiner Ebene als solche anerkannt sind – weder von der Diözese, noch von der Bischofskonferenz noch vom Heiligen Stuhl.

Ich erwarte darum mit Vertrauen und ohne weitere Ermahnungen, daß Sie von jetzt an ihre Kommentare weder im Namen des Pfarramtes noch in ihrem eigenen Namen noch unter einem Pseudonym noch nach dem 25. des laufenden Monats und auch später nicht mehr weiterleiten, solange sich die Dinge so verhalten.

Ich grüße Sie mit Hochachtung

+ Bischof Ratko Peric von Mostar-Duvno
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Tomislav Vlašić war von Anfang an in Medjugorje dabei 2. Die Daumenschrauben werden angezogen
3. Der Pfarrvikar von Medjugorje muß schweigen
4. Hat sich die Muttergottes getäuscht? 5. Gospa gegen Bischof 6. Tomislav Vlašić – die leuchtende Gestalt von Medjugorje? 7. Die Phantasien von Tomislav Vlašić über den Geburtstag der Gospa 8. Ein neuer Geburtstag der Muttergottes? 9. Die Gospa widerspricht dem Bischof 10. Auch ohne Ankündigung 11. Das Phänomen Medjugorje war angekündigt 12. Das Fest Mariae Geburt ist abgeschafft 13. Probleme mit dem Kalender 14. Der angebliche Geburtstag der Gospa wird zum Jugendfest 15. Nichts Authentisches
      
35 Lesermeinungen
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#36   Alexander von Stahl   21:51:35 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Nicht völlig unüblich
„Kein Sportverein läßt zu, dass ein einfaches Vereinsmitglied ohne placet des Vorstands Vorträge hält.“
Dies kommt mitunter durchaus vor.
Wir sollten jedoch bedenken, dass die Kirche kein bloßer „Verein“ ist. Solche Vergleiche sind daher nicht angebracht und leisten der Profanierung religiöser Begrifflichkeiten Vorschub.
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#35   Paulaner †   21:46:51 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Nicht einmal die Handelskammer würde erlauben, dass „irgendwer“ in ihren Gebäuden eine Rede hält,
Arkanum/kreuts.net: na bitte, dann verbietet der Bischof doch völlig zu Recht, daß von Laien erdachte Gebete (denen zudem die kirchliche Anerkennung fehlt) in einer Kirche seiner Diözese vorgetragen werden.
Kein Sportverein läßt zu, dass ein einfaches Vereinsmitglied ohne placet des Vorstands Vorträge hält.
Die Wichtigtuer in der Kirche („Wir sind Kirche“) jedoch schnappen regelmäßig über. Ich halte schon die Fürbitten für peinlich.
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#34   MessagefromMary   21:45:15 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Irgendwie schade,
weil es dann keine (friedliche) Auseinandersetzungen mehr gibt. Das wird ja direkt langweilig.
Wenn es wahr wird.
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#33   Arkanum/kreuts.net †   21:41:57 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
da bin ich
mal gespannt! :-)
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#32   derLeser   21:22:38 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
in Kürze wird Medugorje offiziell anerkannt sein
dann werden sich solche Diskussionen erübrigen
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#31   Arkanum/kreuts.net †   20:31:47 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
das stimmt,
und hinter fast allen Medjugorje-Websites stecken Reisebüros, es sind also schon jetzt außerkirchliche Strukturen, aber die meisten Leute sehen das erst auf den zweiten Blick oder überhaupt nicht.
Zum Teil ist die Vortäuschung kirchlicher Aktivität so erfolgreich, daß Pilger hinfahren und zurückkommen im Glauben, eine Wallfahrt unternommen zu haben, obwohl Medjugorje kein Wallfahrtsort ist – unter anderem daran erkennbar, daß es dort nicht einmal einen Wallfahrtskuraten gibt.
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#30   MessagefromMary   20:20:03 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Ja klar,
die Polizei wird den Befehl des Bischofs wahrscheinlich auch ausführen.
Aber es gibt noch viele Medjugorje-websites im Ausland,
z. B. in Amerika.
www.medjugorje.com/
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#29   Arkanum/kreuts.net †   20:07:53 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
ja, das
gab es schon.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Bischof auf die weitere Verbreitung von „Botschaften“ über die Medjugorje-Website reagiert … die wird zwar vorsichtshalber von einer privaten Aktiengesellschaft betrieben, nicht von der Pfarrei, aber die Redaktion sitzt in der Pfarrkirche und der Bischof könnte sie im Ernstfall mit der Polizei hinauswerfen, denn das Hausrecht liegt bei der Diözese.
(In der Nachbarpfarrei Tihaljina hatte er das m.W. vor einigen Jahren schon einmal durchgezogen.)
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#28   MessagefromMary   20:01:58 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Gebete von Laien in der Kirche,
aber sicher nicht während einer Messe, die der Bischof hält. Bei einer kath. Messe dürfen nur der Bischof oder der Priester predigen.
Aber es gibt Priester und Bischöfe, die trotzdem schon Laien predigen ließen.
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#27   Arkanum/kreuts.net †   19:46:44 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
na bitte,
dann verbietet der Bischof doch völlig zu Recht, daß von Laien erdachte Gebete (denen zudem die kirchliche Anerkennung fehlt) in einer Kirche seiner Diözese vorgetragen werden.
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#26   MessagefromMary   19:28:00 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Arkanum/kreuts.net
In der Kath. Kirche sind leider keine Laienpredigten zugelassen.
Hier noch etwas zum Geschichtsunterricht:
www.politik.de/…ex.php/t-124826.html
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#25   Arkanum/kreuts.net †   16:07:26 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
nun, die Glaubenskongregation
hat eine Untersuchungskommission eingesetzt und mit der Visitation der Pfarrei beauftragt. Solche Visitationen gibt es nur in ganz gravierenden Verdachtsfällen, wie z.B. 2004 in St. Pölten und danach bei den Legionären Christi, die wiederum in Medjugorje ganz dick drinstecken …
also genau das Gegenteil einer stillschweigenden Zustimmung. ;-)
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#24   Paulaner †   16:06:01 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Was für eine theologische Hinterhältigkeit ist denn da wieder mal versteckt!?
LodeADio: Welche der veröffentlichten Worte wäre die Gefahr?
>:) …und hat nie gegen eine der Botschaften theologische Einwände geäußert.
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#23   LodeADio   16:01:34 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Welche der veröffentlichten Worte wäre die Gefahr?
Die Glaubenskongregation verfolgt in ihrem Hirtenamt auch das Geschehen in Medjugorje und hat nie gegen eine der Botschaften theologische Einwände geäußert.
Wo auch immer eine saubere Repetition der allgemeinen Offenbarungswahrheiten erfolgt, besteht auch keine ernsthafte Verletzungsgefahr durch vorbeifahrende Skifahrer :&)
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#22   Arkanum/kreuts.net †   15:58:55 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
die Sache ist ganz einfach …
solange kein definitives constat de supernaturalitate vorliegt, kann der Bischof gemäß seiner Jurisdiktion den Gebrauch in seiner Diözese untersagen. So simpel ist das!
Und ich bin mal gespannt, was die Apologeten der „Seher“ sagen würden, wenn ein Moslem unter Berufung auf die Meinungsfreiheit in Sveti Jakov predigen wollte … in einem Ort, in dem es noch vor 15 Jahren lebensgefährlich war, auch nur Moslem zu sein.
Damit saß man sehr schnell im Todeslager Dretelj gleich hinter dem Medjugorjer Kreuzberg …
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#21   Paulaner †   15:49:44 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Nein, die Frage ist, ob der gutmeinende Priester die Folgen überblicken kann.
LodeADio: Recht auf Meinung
Die Frage ist, ob Mgr. Peric mehr vom persönlichen Ehrgeiz als von ausgewogener pastoraler Sorge bei Seinen neuerlichen Maßregelungen geleitet wird…
Lawinen, wenn sie einmal losgetreten sind, kann der Schifahrer nicht mehr aufhalten.
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#20   LodeADio   15:38:48 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Recht auf Meinung
Wieder einmal drückt Mgr. Ratko Peric durch die neuerlichen Verbote und Einschränkungen seine Überzeugung und Stellung mit „constat de non supernaturalitate“ anstelle des offiziellen „non constat de supernaturalitate“ gegenüber den Erscheinungen und Offenbarungen von Medjugorje aus.
Mgr. Tarcisio Bertone empfahl dies als als eine persönliche Überzeugung des Bischofs von Mostar zu betrachten, wozu er ja das Recht hat. Offiziell gilt allerdings immer unverändert die Erklärung der Bischöfe von Ex-Jugoslawien in Zadar vom 10. April 1991.
Joaquin Navarro-Valls, der Sprecher des Vatikans, erklärte am 21. August 1996 u.a.: „wohin auch immer gläubige Katholiken reisen, haben sie ein Recht auf seelsorgliche Betreuung; so verbietet die Kirche den Priestern nicht, die von Laien organisierten Fahrten nach Medjugorje in Bosnien-Herzegowina zu begleiten…“
Die Frage ist, ob Mgr. Peric mehr vom persönlichen Ehrgeiz als von ausgewogener pastoraler Sorge bei Seinen neuerlichen Maßregelungen geleitet wird…
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#19   MessagefromMary   14:36:51 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@HwstVaterAbt: Konfrontationskurs
Die Franziskanerpater haben nicht mal vor den Osmanen klein beigegeben, als die damals den Balkan überfielen.
Sie sind nicht geflüchtet wie der röm. kath. Klerus es tat.
Obwohl viele von den Osmanen massakriert wurden, bot der Rest ihnen trotzdem weiter die Stirn.
Später, nach dem Abzug der Osmanen kam der röm. kath. Episkopat zurück auf den Balkan und forderte die Rückgabe der Pfarreien.
www.medjugorje.de/…jugorje/pfarrei.html
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#18   Prälat Hinter †   14:04:24 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Konfrontationskurs – Bischof müsste durchgreifen!!!
Verstehe diese Franziskaner nicht: die Weisungen des Bischofs sind doch klipp und klar und höflich hat er diese auch hinterlegt. Was tun diese komischen Herren denn ??? Den Brief ignorieren und den Bischof eschoffieren ???
Also der Bischof sollte die dort komplett austauschen und wirklich gehorsame Leute in den Pfarrkonvent setzen. Die kiffen wohl …
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#17   MessagefromMary   14:01:12 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Arkanum/kreuts.net – Konfrontationskurs
Dann kann man die Franziskanerpater mit der Priesterbruderschaft vergleichen, obwohl die PB kein Orden ist.
Halt! Nein – die Piusbrüder glauben nicht an die Echtheit der Medjugorje – Erscheinungen, soviel ich weiß.
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#16   Paulaner †   13:49:55 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Die Muttergottes sollte es in solchen Scheinheiligenerscheinungsorten „den ANDEREN hineinsagen“.
So wie der Pfarrer von der Kanzel herab der Kramerin, die schon wieder einen neuen Hut aufhat.
:-D
Den Bänkern und den anderen Kapitalisten natürlich, den Politikern und all denen, denen man es selber nicht zu Sagen traut.
^-^
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#15   Arkanum/kreuts.net †   13:48:37 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Konfrontationskurs
Eben nachgesehen: die Pfarrei gibt sich trotz des nunmehr ausdrücklichen Verbots weiter als svetište („Heiligtum“) medjugorje.hr.nt4.ims.hr/News.aspx aus und verbreitet auf selbiger Seite weiter die „Botschaften“ …
versteht man sich dort jetzt schon als Freikirche? ;-) Wenn die so weitermachen, ist das nächste Schisma nur noch eine Frage der Zeit und gewaltiger Ärger in der Region vorprogrammiert …
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#14   MessagefromMary   13:31:58 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Botschafter, Die 68er – Diffamierungskeule
wendet ‘Paulaner’ gerne an, um jemanden als antiklerikal und antichristlich zu beschimpfen.
So auch bei mir wegen einem Beitrag in der Leserzeitung zu den Widersprüchen der Konzilsbischöfe, wo er mich mit den antiklerikalen 68er Rebellen verglichen hat.
Und wegen meiner „Wundergläubigkeit“ hat er mich auch angegriffen:
Aber mit Ihnen mache ich kurzen Prozess: Ihre Wundergläubigkeit können Sie für sich behalten, ich bin nicht dabei.
Bei den Marienerscheinungen 1937 in Heede haben die Nazis dasselbe Wort verwendet.
Die Pilger wurden von der SS verprügelt und verhaftet:
www.martin-willing.com/nkw/heede.htm
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#13   Prälat Hinter †   13:19:51 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Der Bischof hat Recht und zudem sehr höflich
ermahnt !!! – Was soll diese exorbitante Dauerbotschaftsverbreitung überhaupt. Also so doof ist die Muttergottes sicher nicht, dass sie sozusagen als Dauererscheinung den Menschen auf den Keks geht. Ganz richtig: Andechs oder Weltenburg, das Würzburger Käppele oder ähnliche Wallfahrtsorte mit ordentlicher geistlicher und kulinarischer Stärkung, das braucht der rechtgläubige Katholik – nicht so ein Dauerschmarrn aus diesem Neurotikernest…
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#12   Bischof Lund   12:46:23 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Deutsche Wallfahrtsorte
Pascal, da haben Sie recht. Da lob ich mir doch mein Andechs, dort gibt es hervorragendes Bier, eine erstklassige Schweinshaxe, einen gut ausgestatteen Souvenirshop und eine herrliche Aussicht auf die Berge – und vor allem wird man dort nicht mit Religion belästigt, es hat noch nicht mal einen Herrgottswinkel dort.
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#11   Pascal123   12:33:44 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Bischof Lund
Weil wir hier in Deutschland mit Hotels und Touristen gut versorgt sind da braucht die Gospa nicht extra Botschaften für Strukturschwache Gegenden auszuleiern.
Kann aber auch daran liegen das hier keiner darauf gekommen ist mit krimineller Energie die Sache groß auzuziehen und sich solchen Käse aus den Fingern zu saugen.
Natürlich kann es auch an der mangelnden Fantasie der hier ansässigen Gläubigen liegen.
Vielleicht das Klima wenn es nicht zu heiss wird steigt einem auch der etwaige Wassermangel oder die Hitz nicht zu Kopf.
Stellen sie sich mal vor das wäre hier in Deutschland. Grusel da müsste man sich ja schämen das Landsleute so einen schmarrn glauben, schlimm genug das man darunter fährt. Gibt hier doch anerkannte Wallfahrtsorte die auch noch schön sind.
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#10   Paulaner †   12:24:19 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Du 68er Blödian ;->
Botschafter: Gehorsam
– Und: Braucht ein Pfarrer für alles was er sagt oder schreibt, eine vorgängige Autorisierung durch seinen Bischof??
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#9   Botschafter   12:18:37 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Gehorsam
Mit dem Gehorsam werden wir die Kirche niederringen…
Sollte der Bischiof zufälligerweise Logenmitglied sein, ist er als exkommuniziert zu betrachten. Ihm wird dann kein Gehorsam mehr geschuldet.
– Und: Braucht ein Pfarrer für alles was er sagt oder schreibt, eine vorgängige Autorisierung durch seinen Bischof??
Zu den DE-Bischöfen: Der Hl. Vater wünscht, dass jedes Bistum einen Exorzisten bestellt.
Ich habe gehört, dass an der Bischofskonferenz das Thema nicht einmal auf dem Traktandum stand.
Müssen wir mit den abgefallenen Bischöfen in Gehorsam zur Hölle fahren? – Sind wir nicht Gott Gehorsam schuldig?
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#8   Paulaner †   12:10:17 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Wegen der Bürokratie. In manchen Fällen hat die auch was Gutes.
Warum ist die Muttergottes schon 523784562 Mal in Medjugorje erschienen, aber noch nie in Deutschland?
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#7   Desperatus †   12:08:04 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Bischof Lund
Ja, die Erscheinungfrequenz scheint sich momentan bei 0,0687 Hz zu stabiliesieren.
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#6   Bischof Lund   12:03:10 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Desperatus: 523784564 …
… ist schon wieder obsolet.
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#5   Desperatus †   12:01:36 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Bischof Lund
Aktueller Erscheinungskurs in M.: 523784564
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#4   Bischof Lund   11:52:37 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Medjugorje und Deutschland
Frage eines Unbedarften an die Fachleute:
Warum ist die Muttergottes schon 523784562 Mal in Medjugorje erschienen, aber noch nie in Deutschland?
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#3   Damenschuh   11:45:32 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Diese medjugorje-„Artikel“
also den Preis für den spannendsten Artikel gewinnt ihr damit jetzt nicht unbedingt.
Warum konzentriert ihr euch nicht auf euer Kerngebiet: Homohetze, Mundkommunion und Liberalismus – da seid ihr viel besser!
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#1   Rufer48 †   11:39:59 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Und was soll das jetzt????????
:-S :-S :-S
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