Im Grunde hat er nichts anderes getan als die angeblich historisch-kritische Exegese – nämlich zeitgeistige Ideen in die Vergangenheit zurückzuprojezieren.
(kreuz.net) Bis zum vergangenen 25. September veranstaltete der in Esslingen ansäßige Journalist und
Photograph Thomas Moritz Müller (60) im Fuldaer Bonifatiushaus eine Photoausstellung unter dem Titel
„Young Yedi Josef“. Dabei ging es um eine modernisierte Version des Heiligen Joseph.
Das berichtete die
‘Fuldaer Zeitung’ am 9. September. Das Bonifatiushaus ist die Diözesanbildungsstätte des Bistums Fulda.
Thomas Moritz Müller ist seit 1977 hauptberuflich als Redakteur in der Kirchenpresse tätig.
Auf über
hundert Abbildungen suchte er zu zeigen, wie die Geschichte des Heiligen „in der heutigen Zeit verlaufen
wäre“.
Joseph, Anfang 20, ist gelernter Schreiner. Er träumt von einer
Karriere als Held, weil er glaubt, daß ihn seine Abstammung aus dem Hause Davids – des mächtigen Königs
seines Volkes – dazu prädestiniert.
In seinen Vorstellungen sieht er sich als Angehörigen des Ordens
der Yedi-Ritter aus dem „Star Wars“-Mythos des gleichnamigen Filmzyklus.
Doch sein Traum erfüllt sich
nicht: „Seine Freundin Maria, eine selbstbewußte junge Frau mit intellektuellen Interessen, überrascht
ihn mit der Eröffnung, schwanger zu sein“ – erklärt die Internet-Vorstellung des Projekts:
„Joseph,
in dessen Lebensplanung noch keineswegs die Verantwortung für eine Familie vorgesehen ist, trägt sich
mit dem Gedanken, sich von ihr zu trennen.“
Die ‘Fuldaer Zeitung’ nennt weitere Aktualisierungen: „Joseph
mit Maria von Paparazzi bedrängt, auf der Flucht oder beim Versuch, die Familie durch Stehlen, Betteln
und Schwarzarbeit durchzubringen.“
Damit glaubt der Photograph, „den Bezug zur Gegenwart und zu Familien
in Not“ herzustellen.
Die Bibel berichte nur lückenhaft über den Heiligen Joseph, erklärt der Photograph
und läßt seiner Phantasie freien Lauf: „Wie kam er mit seinem Sohn zurecht, als dieser in die Pubertät
kam?“
Andreas Ruffing – Leiter der kirchlichen Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit
in den deutschen Diözesen – lud im kleinen Kreis zu einer Diskussionsrunde ein.
Das Ergebnis: Thomas
Moritz Müller haben Heiligen Joseph bewußt aus dem Hintergrund der Gottesmutter geholt – „und eine Joseph-Figur
kreiert, wie sie in die heutige Medienkultur paßt“.
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87 Lesermeinungen
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#87 Paulaner † 09:26:46 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Darin liegt der Fehler in der Kirche, so würden Unternehmer auch kaputtgehen. pneumat: gottwidrige Schalmonellen
Man kann die Kirche an der mangelhaften Ausübung der Apostolischen Lehre zwar kritisieren, doch den widerlichen
Teufeln muss man ihre Klappe dicht machen, wenn sie die Hl. Lehre permanent bespucken. Anstatt an sich
selber zu arbeiten und sich zu verbessern, meckern sie laufend an den Gegnern rum. Das kommt daher, dass
sich die Herren der Kirchenhierarchie und ihre theologischen Laienanhängsel von Gott bestens geführt
fühlen, da kann nichts falsch sein. Nur die Feinde würden alles falsch machen, bilden sie sich ein.
Es würde genügen, die Feinde zum Schweigen zu bringen, dann würde die Brillanz der eigenen, gottgeführten
Kirche erst wieder so richtig zur Geltung kommen. Leider ist keiner da, der diesen Deppen aufs Maul haut
und sie aufweckt.
gottwidrige Schalmonellen Was kann man von diesem seelisch leeren Zyniker und Luzifers-Diener überhaupt
was wertes erwarten? Übrigens von den meisten hier gottlosen und geistlosen Schwätzern, Häretikern
und Anarchisten, die schon jetzt bloße Leichen sind und dem zweiten Tod im jenseits nicht ausweichen
werden können. Man kann die Kirche an der mangelhaften Ausübung der Apostolischen Lehre zwar kritisieren,
doch den widerlichen Teufeln muss man ihre Klappe dicht machen, wenn sie die Hl. Lehre permanent bespucken.
#85 Paulaner † 00:05:41 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Sie spinnen sich ebenso leicht was zusammen wie die Theologen Schalom: Frau sollte sich nicht Der griechische
„Jungfrauenkult“ ist Männergehirnen entsprungen wie die jungfräuliche Athene dem Haupt des Zeus. 1.
die Athene als Jungfrauengeburt hat mit Maria nichts zu tun. 2. Die antiken Göttersagen sind ebenso aufgebaut
auf mündliche Überlieferungen wie die Bibel und die gegenseitigen Einflüsse sind erheblich. 3. Beide
greifen zurück auf 10.000 jährige und noch ältere Prähistorie und Ereignisse. 4. Die Tabernakel und
die Liturgien sind weitergegebene Erbstücke aus der Prähistorie, tausendemal verfälscht und verschlimmbessert
aber immer wieder durch WEIHEN fortgesetzt ähnlich wie Hausnamen und Adelstitel. Gerade dazu hätte
ich mir von Ihnen mehr erwartet. Scharlatanisieren Sie etwa nur?
Paulaner, Puppen, auch „heilige“, sind verfügbar für die Frömmchen Lebendige reale Menschen nicht …
So entziehen sich der wirkliche Jesus und die wirkliche Maria jeder Gefangenschaft in Tabernakeln und
auf Thronen … Gute Nacht !
#81 Paulaner † 23:18:40 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Um Gottes Willen, was haben nur die katholischen Theolügner mit der Seele angestellt! Ein irdischer,
menschlicher Körper hat während seines Erdenlebens eine von Gott gegebene Seele. Wann die „zugeflogen“
kommt, weiß keiner, sicherheitshalber nehmen „wir“ aber an, daß das schon gleich nach der Eibefruchtung
sein könnte oder sofort nach der 1. Zellteilung. Der Jesus hatte damals, während seines irdischen Lebens,
auch eine Seele und zwar eine göttliche. Die soll schon „ewig“ existiert haben. Nix Genaues weiß man
nicht und ist auch nicht Gegenstand von Spekulationen, weil das ohnedies menschliche Dichtung = Theolüge
wäre.
Frau sollte sich nicht ohne Not etwas anschwätzen lassen, was nicht war und ist … Auch nicht von „großen“
Frommschwätzern. Der griechische „Jungfrauenkult“ ist Männergehirnen entsprungen wie die jungfräuliche
Athene dem Haupt des Zeus.
Nun, ich wüßte nicht … … vor wem. Aber Sie haben diese als unwesentlich bezeichnet und Christus
als ein Geschöpf Gottes – nicht ich; also sollten Sie vielleicht nicht vom Thema ablenken, obgleich es
natürlich Ihre Spezialität ist, an selbigem vorbeizudiskutieren und dies dann anderen vorzuwerfen …
Man sollte sich nicht ohne Not… …verheben, Frau colonia. Dies ist allerdings nicht das, was mich interessiert
hätte. Sondern die Frage, ob die Jungfräuliche Gottesmutter sich aufgrund ihrer Keuschheit rechtfertigen
müsste.
Eine der schönsten Sagen des klassischen Altertums: Orpheus und Euridike Wer die literarischen Schlüssel
kennt, erkennt den Sinn. So auch bei der Botschaft des Engels im Evangelium. Wers wörtlich nimmt, versteht
nichts davon … Sie dürfen aber gerne Ihren Kinderglauben bewahren. Schlafen Sie gut !
Sehen Sie doch selber an, Frau colonia, was Sie an Ihren unfähigen Steigbügelhaltern menschlich verbrechen:
deren Zuschriften. Viel Freude auch weiterhin mit diesen. Herr Shalom: Sie haben die „Sagen des klassischen
Altertums“ gelesen?
Werte Frau Galatea, Ihrem Arianismus und Ihrem Madonnen-Mystizismus habe ich nichts entgegenzusetze…
Ich will Sie nicht von Ihrem schönen Glauben abbringen. Das geht nicht. Meinetwegen glauben Sie an die
jungfräuliche Göttin Artemis und an die Jungfrau Athene … Griechen der Antike waren geil auf Jungfrauen
und Jungfrauengeburten-Geschichten. Wie wird man Jungfrau? Haben Sie noch Fragen, wenden Sie sich an Günther
Jauch …
Wissen Sie, Herr Shalom, gehens doch bitte auf die Sachfragen ein. Wenn Sie annehmen, es sei nicht jeder
so wohlinformiert wie Sie, dann begründen Sie das doch einmal. Ich wage allerdings darauf hinzuweisen,
dass Sie über recht wenige Argumente verfügen, wenn Sie meinen, mit herablassender Rabulistik den kath.
Glauben vertreten zu können – wenn Sie dass überhaupt meinen. Auch in der Nachschau werden Sie feststellen,
dass außer Ihrer Anstrengung, weniger prekatär als gewohnt aufzutreten, leider nichts übrigbleibt,
was Sinn verheißt. Im Übrigen haben wir alle schon einmal Romane gelesen.
Die Fromme Missgunst gönnt Josef und Maria und auch Jesus nicht die von Gott geschaffene Natürlichkeit.
Die eignene Verklemmtheit von Theologen wird zur Tugend erhöht, aus Menschen werden heilige Puppen, und
der Schöpfer selbst als Kultpopanz geschnitzt. Aber gegen irrtümliche Traditionen hatte weder Jesus
noch Paulus Erfolg … auch sie müssen für die Vergoldung herhalten… zur Befriedigung der Frömmchen
Nur, werte Galatea, wenn ich mich nicht irre, handelt es sich dabei um Ihre eigene ipsissma vox: (1) „Jungfrau
hin oder her. – Entscheidend ist doch die Empfängnis durch den Hl. Geist. Wer, finde ich, auf Jungfrau
vor, während oder nach der Geburt herumreitet, der will oder lässt sich vom Wesentlichen ablenken.“
Und: (2) „Gott lässt seine zweite Gestalt, erschaffen vor aller Zeit, mit einer menschlichen Geburt in
die Welt treten, als leiblicher Mensch, um sich zu offenbaren.“ In (1) erklären Sie die Frage der Jungfräulichkeit
der Gottesmutter für nicht wesentlich, denn wer darauf „herumreitet“ lasse sich vom (angeblich) Wesentlichen
ablenken (das Sie selbstredend im Gegensatz zu sonstigen massa damnata natürlich einzigartig hellsichtig
erkennt haben wollen). In (2) behaupten Sie nun – streng arianisch, der Sohn sei als die zweite göttliche
Person „erschaffen vor aller Zeit“, obwohl das doch schon vom ersten Konzil von Nizäa verworfen worden
ist. Man muß wohl nicht grundlos um Ihre orthodoxe Fassade bangen …
#70 Paulaner † 22:34:03 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Haupt-Rätselfrage um Maria herum liegt bei der Elisabeth und Johannes d. Täufer. Aber dafür interessieren
sich die Theologen-Lügenbengelchen nicht.
Werte Galatea, es liegt mir nicht daran, irgendeine göttliche oder irdische Jungfrauenschaft in den Schmutz
zu ziehen oder den Glauben braver Frömmchen. Sie werden ohnehin nichts davon verstehen, wie und warum
die traditionellen Irrtümer über die junge Frau Miriam, Frau des Josef, entstehen mussten. Eine verlustierende
Pin up Maria wäre genauso ein Unsinn! Typisch Galatea PS: Ich habe heute einen Marienpilgerweg von Bayern
nach Österreich vorgeschlagen … Es geht nicht gegen Maria, sondern gegen theologische Phantastereien.
Das ist die eigentliche Marienschändung !
Shalom, Shalom, da haben Sie ja noch gerade die Kurve gekratzt, Herr Shalom. Als ob es um „genitum non
factum“ ginge; das weiß eigentlich jeder. Bitte erklären Sie doch, was an Keuschheit und Frömmigkeit –
Ihr neuer Lieblingsbegriff für Andersdenkende: „Frömmler“ – schlecht ist. Und, was meine Eingangsfrage
war: was ist an der jungfräulichen Gottesmutterschaft so verwerflich, dass Sie nicht müde werden, diese
in den Schmutz zu ziehen? Warum zögen Sie eine sich mit Jung-Josef verlustierende Pin-up-Maria allem
andern vor? Danke!
Guiseppel Der Passus aus dem Pr.Ev Jak. kann keinesfalls als Ernst zu nehmende Aussage zum Alter des Joseph
gewertet werden, belegt sein hohes Alter keinesfalls. Wenn einer geistig umnachtet ist, glaubt nicht der
Überlieferung, kann nicht sogar aus der kanonischen Schrift richtigen Schluß ziehen (z.B. Maria allein
bei der Kreuzigeung, sie wird von Christus dem Jünger Johannes anvertraut und wohnt seidem bei ihm. Bei
einem lebenden Mann wäre es unmöglich etc)… Was kann dem helfen? Die Ost-Kirche ist nicht weniger
katholisch, wenn nicht mehr – auf jedem Fall treuer – und sie lehrt einen alten Witwen Josef mit Kindern
aus erster Ehe und die sexuelle Unversehrtheit der ewigen Jungfrau Maria. Auch gemäß dem Gottes Heilsplan –
wer ihn versteht -kann es nicht anders sein, auch wenn es einem Materialisten und primitiven Rationalisten
schwer anzunehmen ist.
richtig, pneumat: kreuz.net ist antikatholisch kirchenfeindlich menschenverachtend extrem rechtslastig
einfach nur für den Müll Schlicht und einfach eine H(!)etzseite!!!!!!!
Am besten die Klappe zu halten! Das Intimleben von Maria und Josef geht niemand was an Was wollen diese
geistlosen Schalmonllen? Sie sind selber vergiftet und verwirrt und versuchen es wie teufel, auch die
anderen zu verführen. Diese primitiven Materialisten und Rationalisten!
Daß die allerseligste Jungfrau ebensolche war ante partum, in partu et post partum entspricht der kirchlichen
Lehre (D734); und die zweite göttliche Person ist sicher nicht geschaffen (D39). Daß Ihrer ostentativen
Rechtgläubigkeit solche lapsus unterlaufen …
Werte Frau Galatea, Sie haben mir so lange gefehlt. Entscheidend ist die Kraft des Heiligen Geistes, der
Leben schafft, bei jeder Empfängnis. Das Intimleben von Maria und Josef geht niemand was an; wohl aber
das theologische Schindludertreiben und die Vermarktung der Jungfrau, Mutter, Königin. Das erinnert mich
an das Geschäft mit der Großen Artemis von Ephesus. Ich komme aus dem Staunen über die Liebe Gottes
nicht heraus. Grüße aus Sumatra
Jungfrau hin oder her. Entscheidend ist doch die Empfängnis durch den Hl. Geist. Wer, finde ich, auf
Jungfrau vor, während oder nach der Geburt herumreitet, der will oder lässt sich vom Wesentlichen ablenken.
Gott lässt seine zweite Gestalt, erschaffen vor aller Zeit, mit einer menschlichen Geburt in die Welt
treten, als leiblicher Mensch, um sich zu offenbaren. Ich will es daher anders herum formulieren: wer
die Jungfernschaft der Gottesmutter zum Anlass nimmt, über ihr Geschlechtsleben besser Bescheid zu wissen,
als womöglich sie selbst, dem fehlt möglicherweise das Staunen über die Liebe Gottes zu uns Menschen.
Ei, der liebe rums darf mir seinen Besuch schon androhen Das Freunderl darf kommen und kriegt eine bayerische
Brotzeit nach dem Rosenkranz. Auf dem Knien kann er dann seine Marienvererehrund beweisen !
Ach, wissens, caro chico, in meinem geistlichen Leben lasse ich es gerne bei der Betrachtung der Imitatio
Christi; öfters lese ich den „Briefwechsel mit Frauen“ des Ignatius v. Loyola, sowie dessen „Bericht
des Pilgers“. Auch meine geistliche Leitung weiß ich bei einem Pater aus Iesu eigener Gesellschaft und
regeläßigen Exerzitien gleicher Provenienz in kompetenten Händen. Sollte ich darüber hinaus irgendwann
Bedarf an obskurer spiritueller Lektüre verspüren, komme ich nach Rücksprache mit meinem Beichtvater
gerne auf Ihre Lektüreempfehlung zurück.
#57 chico flojo 21:34:46 | Montag, 5. Oktober 2009
@clarissa colonia Ich sprach von Ihnen – nicht von der Schrift. Und es geht nicht um Literatur – sondern
um die „Wahre Andacht zu Maria“ – vom Hl.Ludwig Maria Grignion de Montfort. Aber das bekommen Sie in Ihren
überzüchteten Verstand wohl nicht hinein. Less studies- more prayer. Gute Nacht. @rums Danke für die
Anmerkung. Aber diese Drohung an Shalom war nicht nötig…
Lieber rums !Weder ist der „Alpenschamane“ vom Hass zerfressen, noch leidet er an Mundgeruch, noch behauptet
er etwas. Vielmehr teilt er den Frömmchen hier mit, was die katholische Bibelwissenschaft doziert hat
und dem Volke verschwiegen wird. Aus der hebräischen „jungen Frau Miriam“ wurde die „Jungfrau Maria“
durch eine bewußt falsche Übersetzung! Das tut Maria keinen Abbruch. Ich verehre die Mutter Jesu Christi
und nicht deren Hymen. Im übrigen darf mich jeder mit Anstand besuchen.
Die legenda aurea habe ich bereits durch; die literarische Qualität des Goldenen Buches meines Wohnortes
reizt mich nun nicht wirklich zur Lektüre. Die Hl. Schrift, so Sie diese gemeint haben sollten, lese
ich täglich – 2 Kapitel AT (ed. nov. vulg.), 1 Kapitel NT (ed. Nestle-Aland).
@pneumat: Sie zitieren zu Joseph aus dem Protoevangelium des Jakobus. Ich darf daran erinnern, dass dieses
Text aus gutem Grund nicht kanonisiert ist und deshalb innerhalb der römisch-katholischen Kirche und
auch nicht innerhalb der kath. Theologie als gültiger Textbeleg anerkannt wird. Insofern kann die von
Ihnen angeführte Textstelle allenfalls als „Hintergrund-Meinung“ gewertet werden – ebenso wie die von
mir erwähnten Auslegungen zur Ikonographie in Bezug auf Joseph. Der Passus aus dem Pr.Ev Jak. kann keinesfalls
als Ernst zu nehmende Aussage zum Alter des Joseph gewertet werden, belegt sein hohes Alter keinesfalls.
#53 chico flojo 21:11:31 | Montag, 5. Oktober 2009
@clarissa colonia Wenn Sie tatsächlich glauben sollten, mich auf den Arm nehmen zu können – Ich sprach
von „Glauben – nicht von intelektuellen Spitzfindigkeiten. Lesen Sie mal lieber „Das Goldene Buch“. Aber
dazu sind Sie sich ja bestimmt zu fein in Ihrem Dünkel.
@chico flojo In der Anmerkung steht folgendes: >Jungfrau< – das hebräische Wort >almah< kann auch >junge
Frau< bedeuten; doch wird es an keiner Stelle im Alten Testament so gebraucht, daß die Bedeutung >Jungfrau<
ausgeschlossen wäre. Schon die alte griechische Übersetzung (Septuaginta) gibt – wahrscheinlich dem
alten Verständnis folgend – deshalb das Wort präzisierend mit >Jungfrau< (parthenos) wieder; so wird
es auch im Neuen Testament verstanden (vgl. Mt 1, 22f). – >Immanuël< = >Gott mit uns<.
Caro chico, dann referieren Sie doch mal – im Gegensatz zu mir natürlich kompetent – über עלמה in
Is 7,14 und seiner Übersetzung mit παρθένος in der LXX.
Ob schon das Referieren des korrekten hebräischen Bibeltextes auf eine Verhöhnung der allerseligsten
Jungfrau hinausläuft? Ob sich wohl die Gottesmutter oder die Kirche vor der korrekten Übersetzung des
biblischen Textes fürchten müssen?
Schalom (…)Im Urtext bei Jesaija heißt es eben mal: junge Frau, das ins Lateinische mit virgo (Jungfrau)
bewußt falsch übersetzt wurde. Behauptet ein selbsternannter vom Hass zerfressener Alpenschamane. Du
hast Mundgeruch, deine Ausdünstung übersteigt das tolerierbare! Ich besuch dich mal. Dann können wir
mal so richtig vis a’vis diskutieren. Ich freu mich schon Freundchen! Deine Adresse kenn’ ich!
#47 chico flojo 20:46:31 | Montag, 5. Oktober 2009
@Shalom Ihre Verhöhnung der Gottesmutter läßt mal wieder tief blicken. Ach – wann noch mal sind Sie
aus der RKK ausgetreten? Sie wissen ja, wie das so ist mit dem Leugnen eines Dogma, nich’? Also – wann?
Herr Brandenburgis, Sie haben ja immer recht. Typisch für schlichte Gemüter. Bleibet schön dumm und
unwissend wie Analphabeten des Mittelalters. Von der Sprache antiker Mythen habt ihr keine Ahnung.- Im
Urtext bei Jesaija heißt es eben mal: junge Frau, das ins Lateinische mit virgo (Jungfrau) bewußt falsch
übersetzt wurde. Nun denn, Ihr dürft dem Jungfrauenkult ungeniert frönen. Ich verehre die Mutter Jesu
auch ohne Jungferhäutlein. Und noch was: Ich hege weder Hass noch Verbitterung. Mein Leben ist froh,
gesund und geschmeidig. Dank sei Gott, Ihr Leuchten.
Brandenburgis und Chico floijo, wenn Sie nicht mehr weiterwissen, werden Sie gewöhnlich und plump. Der
Herr Schalom ist ein geschmeidiger Bergsteiger, bei dem Sie, meine Herren Frömmchen, nicht mithalten
können. Alles Gute für Sie und das Schneewittchen!
@Schalom ??? (…)AT:Siehe, die junge Frau wird empfangen und einen Sohn gebären. Der hebräische Text
wurde christlich verschönert: Siehe, die Jungfrau wird empfangen … Naja ! Na ja! Die vermeintliche
Lösung – einfach lächerlich! Jes 7,14: Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht,
die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel
(Gott mit uns) geben. Na ja, mehr war von dir nicht zuerwarten!
chico floijo, waren Sie dabei, Sie Phantast ? Aber niemand darf Sie hindern, die Jungfrauengeburt von
Alexander dem Großen zu glauben. Jungfrauengeburten sind die Spezialität antiker griechischer Autoren.
AT:Siehe, die junge Frau wird empfangen und einen Sohn gebären. Der hebräische Text wurde christlich
verschönert: Siehe, die Jungfrau wird empfangen … Naja !
Josef war jung, war mit Maria verheiratet und hatten laut Bibel Jesus und seine Geschwister als Kinder …
Das dürfte reichen. Was theologische Dichtkunst daraus gemacht hat, wurde Jahrhunderte vorgepredigt,
bis es in den Köpfen als „Glaube“ programmiert war. Traditionelle Irrtümer sind heute im verschwinden.
So argumentieren auch Winkeladvokaten mit ihren Paragraphen in der Hinterhand: „ätsch“ pneumat: „zitiert
man nicht-kanonische Märchen“ Die verstimmte geistlose Pseudovernunft steckt sich wieder in die Dinge,
in denen sie keine Ahnung hat: … Aber dafür bedarf man des Hl. Geistes Es ist verblüffend, nein, erschütternd,
wie die schlechten Manieren in anderen halbseidenen akademischen Rängen von der Theologie abgeleitet
sind.
„zitiert man nicht-kanonische Märchen“ Die verstimmte geistlose Pseudovernunft steckt sich wieder in
die Dinge, in denen sie keine Ahnung hat: Die Hl. Überlieferung ist das selbe wie die Hl. Schrift, alles
zunächst mündig überliefert und später aufgeschrieben. Das Jacobus „unkanonische“ Protoevangelium
diente z.B. als Vorlage für griechishe Ikonen. Man soll die gnostischen Fälschungen unterscheiden. Aber
dafür bedarf man des Hl. Geistes nicht der Pseudovernunft www.androidworld.com/infantoid.jpg
Und wie werden die Piusbrüder dann ausgebildet, wenn dies stimmt: lieber fundamental-christian ??? „…die
hist.-kritische Bibelauslegung ist Teufelswerk! Die Bibel ist und bleibt fehlerfrei und irrtumslos! In
jeder Hinsicht. Ja, auch in naturwissenschaftlicher Hinsicht! Wer meint, er stamme vom Affen ab, kann
sich ja mit seinesgleichen auf den nächsten Baum setzen und sich dann gegenseitig die Haare nach eßbaren
durchsuchen…“
wenn der Bibelkanon nicht ausricht, um den ganzen Humbug zu belegen, den man den Gläubigen weismachen
will, dann zitiert man eben nicht-kanonische Märchen als „Beleg“. Wobei man natürlich jedesmal, wenn
jemand etwas mit einer nichtkanonischen Schrift belegen will, was nicht in den offiziellen Aberglauben
passt, „Häresie“ kreischt.
„Wo ist belegt, dass Joseph ein alter Mann war?“ Der Priester sprach: „Josef, Josef, dir ist durch das
Los die Jungfrau des Herrn zugeteilt worden. Nimm sie in deine Obhut!“ Josef entgegnete ihm und sagte:
„Ich habe Söhne und bin alt, sie aber ist ein junges Mädchen. Ich fürchte, ich werde zum Gelächter
für die Söhne Israels.“ GENESIS MARIAS (APOKALUPSIS IAKÔB) 12koerbe.de/euangeleion/iak.htm
Edel war er schon, der junge Jude Josef. Er läßt seine Freundin nicht sitzen, sondern bekennt sich zu
seiner Vaterschaft für Jesus. Das schmeckt den Frömmchen wieder mal nicht, die mögen lieber ihre tradionellen
Irrtümer …
das ist ja lustig!!! was in diesem Beitrag Herrn Müller vorgeworfen wird, nämlich die Hinzudichtung
eigener Ideen zu einer historischen Person, genau dies ist ja der Vorwurf der kritischen Theologie an
die Kirche! Das ist ja mal wieder extrem grotesk! Im Grunde hat er nichts anderes getan als die angeblich
historisch-kritische Exegese – nämlich zeitgeistige Ideen in die Vergangenheit zurückzuprojezieren.
na bravo, genau das hat die katholische Kirche mit Maria (und leider auch mit Jesus) getan! Marienverehrung
überall, dabei steht in den Evangelien von Maria kaum etwas! Im Gegenteil, Jesus kritisiert Maria sogar
mehrfach! Nicht zu reden von zahlreichen Gleichnissen und Metaphern die nachweislich aus zahlreichen alten
Mysterienkulten stammten. Zu empfehlen das Buch: „Der gefälschte Glaube“ von Karlheinz Deschner!
#19 Giuseppe † 18:34:12 | Sonntag, 4. Oktober 2009
@pneumat: Ich habe Fragen zu Joseph angesichts Ihres Passus’ „2) ‘der trauernde Joseph, der seinen toten
Sohn in den Armen hält’“ – laut der Überlieferung war alter Josef zur Kreuzigungszeit bereits längst
tot.“ 1.) Wo ist zitierfähig belegt, dass Joseph tatsächlich ein alter Mann war? 2.) Wurde in der Kunst
Joseph – unabhängig von seinem tatsächlichen Alter – als alter Mann dargestellt, um anzudeuten, dass
er – aben aufgrund seines Alters – keine Neigungen mehr zu intimen Begegnungen hat und demzufolge keusch
mit Maria zusammenlebte? (Diese Auffassung ist ziemlich verbreitet). 3. Wo ist zitierfähig belegt, dass
Joseph zur Zeit der Kreuzigung Jesu bereits verstorben war? Angemerkt sei, dass die im Artikel aufgezeigte
fotografisch-künstlerische Thematik „Joseph und der tote Jesus“ wohl kaum als Darstellung eines historischen
Geschehens gedacht ist, sondern vielmehr metaphorisch! Die möglichen „Auslegungen“ können vom schlichten
„Trauerbild“ bis hin zum Thema „Folgen des Krieges“ reichen, um nur zwei Möglichkeiten anzudeuten. Eine
„historische“ Umsetzung dieses Bildes ist, behutsam formuliert, verfehlt.
#18 Paulaner † 17:56:06 | Sonntag, 4. Oktober 2009
Du missbrauchst ja DEINEN Gott nur wie einen Klassenlümmel hinter dir für dein freches Maul pneumat:
„überheb dich“ als Geist. Zur Evolutionslehre hattest du nichts, aber schon gar nichts beigetragen.
Auch das biblische „eingehaucht“ hast du dich nicht getraut anzusprechen. Mach dir keine Spreizen, so
sind sie alle, die Typen, die mühsam ihre akademischen Grade zusammenstudiert haben und panische Angst
davor haben, dass das ganze Gebäude mit einem herausgezogenen Steinchen zusammenbröselt. Ihres und das
ihrer Fakultät.
Die gütige, milde und süße Seite war bestimmt nicht die einzige Seite. Es wird auch bei Maria eine
andere Seite gegeben haben, zumindest die intellektuelle. Das setzt zumindest Mut voraus. Mut, die häusliche
Umgebung zu verlassen und allein übers Gebirge zu ziehen und einen Dornwald zu überwinden und eine längere
Zeit, den armen Josef allein in der Werkstatt zu lassen, ihm kein Essen zu kochen, keine Wäsche zu waschen,
nicht um ihn zu sein… Möglich, dass der Josef auch ganz froh war…? Das sind alles Dinge, die gegenwärtig
(!) eine auf Kinder, Küche, Kirche fixierte Knotenfrau in knöchellangem Rock und Kopftuch sich niemals
wagen dürfte…
manu! „Seine Freundin Maria, eine selbstbewußte junge Frau mit intellektuellen Interessen, überrascht
ihn mit der Eröffnung, schwanger zu sein“ Nun geht Josef mit seiner „intellektuellen Freundin“ zur ProFamilia-Beratung
und bekommt den Abtreibungs-Schein, da sie erst 14 ist. 2) „der trauernde Joseph, der seinen toten Sohn
in den Armen hält“ – laut der Überlieferung war alter Josef zur Kreuzigungszeit bereits längst tot.
3) „unsere Körper stammen von Affen ab“ – geistloses Geschwätz www.harekrsna.de/…ikel/darwin-affe.jpg.
Übrigens die infantile Begeisterung für die schizophrenen Projektionen gibt gutes Zeugnis für das Glaubensniveau
der Modernisten ab.
Komische Geistesauffassung über den Ziehvater Jesu Christi! Ich finde, kreuz.net sollte den Haus-und-Hof
Exegeten schleunigstens feuern und einen etwas besseren, mit sprachlichen Qualitäten bewandten Professor
in diesem Fall einstellen! Ich habe diese Geschichte durchgelesen und musste darüber lachen! Da kann
sich keiner ein Gottesbild darüber machen, sorry! Wenn ich das so ausdrücke, aber das ist für mich
nur eine komische Fantasy-Auskopplung eines Romans.
#11 Paulaner † 13:29:59 | Sonntag, 4. Oktober 2009
Nach deiner Fundi-Denke müßten wir alle zumindest auf Messer und Gabel verzichten – und auf Bücher
fundamental-christian: Abstammungs-Missverständnis… weil wir von Germanen, Kelten, Wikingern, Römern …
abstammen, die das alles nicht hatten. Im Ernst: unsere Körper stammen von Affen ab und haben sich evolutionär
(gegen Zahnschmerzen hilft Aronal) weiter entwickelt. Die „Beseelung“, die Menschwerdung dagegen stammt
von Gott… eingehaucht heißt es in der Bibel, damit dir leichter ist.
Der heilige Joseph mit heutigem Gesicht Eine eindrucksvolle Darstellung des „Lebens des heiligen Joseph“
mit den Mitteln heutiger Technik und mit heutigen Gesichtern. Eine interessante und nachdenkenswerte Arbeit,
die wohl auch jüngere Menschen anspricht; Menschen, denen der Zugang zu den „klassischen“ Josephs-Darstellungen,
die ja auch nichts weiter sind als Vorstellungen der Maler aus ihrer jeweiligen Zeit heraus, vielleicht
schwer fällt. Mich hat besonders der trauernde Joseph, der seinen toten Sohn in den Armen hält, beeindruckt.
Ein sehr mahnendes Bild!
@Fundamental Die Bibel ist und bleibt fehlerfrei und irrtumslos! Ja sicher und Schneewittchen ist in historischer
Bericht. Die Sieben Zwerge existieren tatsächlich!
#5 Desperatus † 12:58:48 | Sonntag, 4. Oktober 2009
Gut nur, daß die Bilderstrecke historisch völlig korrekte, ja fast photographische Orgnialaufnahmen
des Josef von Nazareth bringt, die von – Guido Reni († 1642), italienischer Maler. – Bartolomé Esteban
Murillo († 1682). spanischer Maler, – John Everett Millais († 1896), britischer Maler, – James Collinson
(† 1881), ebenfalls britischer Maler, und dem lothringisichen Maler Georges de la Tour († 1652) stammen.
Die nämlich zeigen die Wirklichkeit in Nazareth vor 2000 Jahren unverfälscht und ungeschönt, frei von
der Absicht, eigene Glaubensvorstellungen in den Bildern unterzubringen.
Historisch-kritische Exegese: Dessen ist sich hoffentlich jeder hier bewußt, ist Teufelswerk! Die Bibel
ist und bleibt fehlerfrei und irrtumslos! In jeder Hinsicht. Ja, auch in naturwissenschaftlicher Hinsicht!
Wer meint, er stamme vom Affen ab, kann sich ja mit seinesgleichen auf den nächsten Baum setzen und sich
dann gegenseitig die Haare nach eßbaren durchsuchen…