Der österreichische Graf als vatikanischer Kronprinz
Die führenden italienischen Zeitungen sind auf der Suche nach dem nächsten Papst. Ihr europäischer Top-Favorit ist der Kardinal von Wien, Christoph Schönborn: „Der Weltmann, der es versteht, Dogmen mit Verständnis zu erklären.“
(kreuz.net, Rom) Der Kardinal, der in der Gruppe der möglichen Nachfolger von Papst Johannes Paul II.
die besten Voraussetzungen mitbringe, ist der Erzbischof von Wien. Das schreibt die Mailänder Tageszeitung
‘Corriere della Sera’, die dem Kirchenfürsten sogar ein ganzseitiges Porträt widmet.Seine für vatikanische Verhältnisse jugendlichen 60 Jahre könnten sich allerdings als Hindernis erweisen, glaubt der Corriere: „Obwohl er der richtige Mann ist, könnte die Zeit nicht die richtige für ihn sein.“ Ähnlich wie nach Papst Pius IX. – der 1878 starb – sei zu vermuten, daß man sich als Antwort auf das fast 27-jährige Pontifikat von Papst Johannes Paul II. einen älteren Herrn zum Papst wähle.
„Schönborn gilt als konservativ und als Feind jeglicher Öffnung hin zum Frauenpriestertum oder zur Priester-Ehe. Mit seinem alten Professor Ratzinger zählt er zu den Verfassern des Weltkatechismus. Er ist aber auch“ – so der ‘Corriere’ weiter – „der Weltmann, der es versteht, die Dogmen mit Verständnis zu predigen.“
Auch das politisch stark linksgerichtete Konkurrenzblatt ‘La Repubblica’ hat sich dem Erzbischof von Wien ausführlich zugewendet. Er gehöre zu jener neuen Generation von Prälaten, die dazu ausersehen ist, vom verstorbenen Papst die ‘Schlüssel des Reiches’ zu erben.
Die ebenfalls in Rom erscheinende liberale Tageszeitung ‘Il Messaggero’, die in kirchlichen Belangen häufig hervorragend informiert ist, bezeichnet Kardinal Schönborn als aussichtsreichsten europäischen Kardinal für die Nachfolge von Johannes Paul II. Aber wiederum wird das relativ junge Alter des Kardinals als Nachteil betrachtet.
Es ist ein offenes Geheimnis, daß Kardinal Schönborn auch den gegenwärtigen vatikanischen Stellen als neuer Papst nicht ungelegen käme. Der Kardinal ist ein Konservativer, was für das Image des zukünftigen Papstes unabdingbar ist.
Gleichzeitig hat er keine Hemmungen, das katholische Dogma den Umständen anzupassen und in Glaubensfragen oft erstaunliche Kompromisse einzugehen. Das tat er unter anderem bei der Beerdigung des geschiedenen und wiederverheirateten österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil. Auch im Lebensschutz bleibt er klar im Bereich des politisch Korrekten.
Außerdem gilt Kardinal Schönborn als relativ leicht manipulierbare und nicht uneitle Persönlichkeit. Die römische Kurie, die sich in den Jahren des vergangenen Pontifikates an eine große Autonomie und viele Freiheiten gewöhnt hat, könnte mit einem Papst Schönborn, der sich ohne jeden Zweifel den Namen „Johannes Paul III.“ geben würde, gut umgehen.
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Donnerstag, 10. August 2006 13:18
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †: Papst Christoph … ich finds heute noch schade, dass er nicht gewählt wurde.
Andererseits, vielleicht beim nächsten mal.
Mittwoch, 13. April 2005 08:50
chato †: Leitartikel wie dieser,
sind überflüssig und auf die Pauke Derer gehauen, welche die Kirche demokratisieren wollen.
Weder Zeitungen noch Traditionalisten werden den Papst wählen, sondern alleine das Konklave unter Mitwirkung des Heiligen Geistes.
Jedes Wort dazu ist demzufolge überflüssig.
Weder Zeitungen noch Traditionalisten werden den Papst wählen, sondern alleine das Konklave unter Mitwirkung des Heiligen Geistes.
Jedes Wort dazu ist demzufolge überflüssig.
Dienstag, 12. April 2005 15:04
franco.felice: Vatikanischer Kronprinz???
– Auch im Lebensschutz bleibt er klar im Bereich des politisch Korrekten. –
Tritt mich ein Pferd?
Genau so einer war der verstorbene Papst nämlich nicht. Einen derart „politisch Korrekten“ wünschen sich mit absoluter Sicherheit solche wie der „gelbe“ Westerwelle, Paul Spiegel vom Zentralrat der Juden in Deutschland und Beck von den Grünen. War doch das Buch des Papstes klar gegen jene gerichtet, die anscheinend meinen, nur weil sie sich eine Regierungsmehrheit – wohlgemerkt nicht Wählermehrheit – zugeschanzt oder darin Schutz gefunden haben, müßte der Papst vor Ehrfurcht erstarren und Christi Lehre mit Füßen treten. Genau das tat Johannes Paul III. nicht. Wir alle waren doch Zeugen, wie Beck und Westerwelle, der ganze Heerhaufen von Gelb und Grün gegen „Erinnerung und Identität“ geiferte und sich in einem Anflug von Größenwahn sogar erdreistete, die Herausgabe des Buches stoppen zu wollen.
Und warum? Weil der Papst die heutigen Politiker nicht als korrekt einschätzte, zumal sie sich voll bewußt gegen das Lebensrecht anderer versündigen und durch ihre Gesetze sogar tödliche Beihilfe zum Mord an Ungeborenen leisten. Beeindruckend, wie er Kardinal Lehmanns privates Konkordat mit Paul Spiegel (der Maulkorb, nach dem nicht relativiert werden dürfe) hinweg fegte!
Und nach ihm ein Papst der politisch korrekt sein soll? – Gott bewahre uns, wenn solche Dipl.-Kardinäle Päpste werden!
Tritt mich ein Pferd?
Genau so einer war der verstorbene Papst nämlich nicht. Einen derart „politisch Korrekten“ wünschen sich mit absoluter Sicherheit solche wie der „gelbe“ Westerwelle, Paul Spiegel vom Zentralrat der Juden in Deutschland und Beck von den Grünen. War doch das Buch des Papstes klar gegen jene gerichtet, die anscheinend meinen, nur weil sie sich eine Regierungsmehrheit – wohlgemerkt nicht Wählermehrheit – zugeschanzt oder darin Schutz gefunden haben, müßte der Papst vor Ehrfurcht erstarren und Christi Lehre mit Füßen treten. Genau das tat Johannes Paul III. nicht. Wir alle waren doch Zeugen, wie Beck und Westerwelle, der ganze Heerhaufen von Gelb und Grün gegen „Erinnerung und Identität“ geiferte und sich in einem Anflug von Größenwahn sogar erdreistete, die Herausgabe des Buches stoppen zu wollen.
Und warum? Weil der Papst die heutigen Politiker nicht als korrekt einschätzte, zumal sie sich voll bewußt gegen das Lebensrecht anderer versündigen und durch ihre Gesetze sogar tödliche Beihilfe zum Mord an Ungeborenen leisten. Beeindruckend, wie er Kardinal Lehmanns privates Konkordat mit Paul Spiegel (der Maulkorb, nach dem nicht relativiert werden dürfe) hinweg fegte!
Und nach ihm ein Papst der politisch korrekt sein soll? – Gott bewahre uns, wenn solche Dipl.-Kardinäle Päpste werden!
Dienstag, 12. April 2005 13:36
Peccator: Gott bewahre uns
vor einem solchen Freimaurer als neuen Papst!
Montag, 11. April 2005 18:18
Konrad: @ Thomas: Danke
Danke, Thomas, für das aufbauende geistliche Wort und die paulinische Ermahnung. Nur so bleiben und sind wir katholisch.
Montag, 11. April 2005 16:58
Sulpicius: @thomas: Es ist aber…
… auch dem „frommen“ Katholiken“ aufgegeben, Fakten zu benennen! Hier liegen keine Unterstellungen vor. Sicher könnte hier und da der Tonfall etwas galanter sein. Man kann nicht um der Frömmigkeit willen Tatsachen unbenannt lassen.
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