Die fatale Personalpolitik von Johannes Paul II. lastet immer noch als schwere Hypothek über der Kirche. Eine davon ist die von ihm verantwortete Homo-Unterwanderung der Kirche.
Bischof Raymond Lahey
(kreuz.net, Ottawa) Am Samstag, dem 26. September, nahm Papst Benedikt XVI. den Rücktritt von Bischof
Raymond Lahey (69) von Antigonish an.
Die 4000-Seelen-Stadt Antigonish gehört zur ostkanadischen Provinz
Neuschottland an der Atlantikküste.
Mons. Lahey erklärte in einer Stellungnahme, daß er „nach sorgfältigen
Überlegungen“ und „aus persönlichen Gründen“ zurückgetreten sei.
Heute Donnerstag berichteten kanadische
Zeitungen über die wirklichen Hintergründe des Rücktritts.
Keine Vorwürfe des sexuellen Mißbrauchs
Am 15. September wurde der Computer des Bischofs am Flughafen Ottawa „routinemäßig“ untersucht. Dabei
entdeckten die Beamten strafrechtlich relevante pornographische Bilder mit Minderjährigen.
Die Beamten
ließen den Bischof vorerst gehen und kündigten weitere Untersuchungen an.
Am 25. September wurde ein
Haftbefehl gegen den flüchtigen Bischof ausgestellt. Die Polizei fahndet seitdem im ganzen Land nach
dem Prälaten.
Nach Angaben des kanadischen Fernsehens ‘CTV’ wird sich der Bischof in den nächsten Stunden
der Polizei stellen.
Zuvor hat der Apostolische Administrator von Antigonish und Erzbischof von Halifax,
Mons. Anthony Mancini (63), den Bischof über das Fernsehen ermutigt, sich bei der Polizei zu melden.
Viel Geld der Diözese für Mißbrauchsopfer ausgegeben
Mons. Lahey hat noch im August einem außergerichtlichen
Vergleich zugestimmt, mehr als zwanzig angeblichen Mißbrauchsopfern 15 Millionen kanadische Dollar –
umgerechnet knapp zehn Millionen Euro – des diözesanen Vermögens zu bezahlen.
Damals sagte der Bischof:
„Sexueller Mißbrauch ist falsch. Es ist ein Verbrechen und eine schwere Sünde in den Augen Gottes.“
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Manches wäre wohl austauschbar: „Am 15. September wurde der Computer des Kardinals; Erzbischofs, Organisten,
schwulen Prälaten, verehelichten Schuldirektors, ledigen Lehrers, Richters, Rechtsanwalts am Flughafen
Rom, Madrid, Frankfurt, New York, Paris, London „routinemäßig“ untersucht. Dabei entdeckten die Beamten
strafrechtlich relevante pornographische Bilder mit Minderjährigen.“ Warumalso ausgerechnetauf diesem
einen Bischof / oder der Kirche überhaupt rumhacken ??? Klar: weils aufgeflogen ist. Genau so sieht es
auch bei vielen andern Straftaten in Familien und Staat aus – oder etwa nicht ????
@Klosterschüler Den Verein, Arbeitgeber oder Kirche wird man nur dann in die Haftung nehmen können,
wenn er das Treiben eines Angestellten ignoriert hätte. Das war in Bezug auf die RKK auch in vielen Fällen
der Fall. Wobei das Verhalten der Täter oft nicht nur ignoriert, sondern sogar gedeckt wurde (nicht selten
indem man den Verantwortlichen still und leise versetzte). Aber auch davon abgesehen, haben gerade staatliche
Organisationen, das Militär und auch Kirchen eine Gesamtverantwortung zu tragen. Wenn jemand beispielsweise
seine Kinder in Kindergarten oder Schule gibt, geht er eine Vereinbarung mit diesen Einrichtungen ein –
den Einrichtungen selbst, nicht mit einer bestimmten Person. Das sollte doch klar sein. Macht sich beispielsweise
dann ein Lehrer in solcher Weise schuldig, haftet die Schule, bzw. ihr Auftraggeber der Staat (in der
Regel). Davon unabhängig muss sich natürlich auch der Täter selbst verantworten. Soweit mir bekannt,
schicken dort auch die Firmen Männlein und Weiblein nur getrennt auf Dienstreisen Mag vorkommen, dürfte
aber kaum die Regel sein. Gerade im Fall katholischer Geistlicher muss die Kirche auch deshalb in Haft
genommen werden, weil jede Form der finanziellen Entschädigung andernfalls ausgeschlossen oder so gut
wie ausgeschlossen ist.
@ Peter-Pan Den Verein, Arbeitgeber oder Kirche wird man nur dann in die Haftung nehmen können, wenn
er das Treiben eines Angestellten ignoriert hätte. In den USA muß es da eine sehr spezielle Rechtsauffassung
geben. Soweit mir bekannt, schicken dort auch die Firmen Männlein und Weiblein nur getrennt auf Dienstreisen,
weil sie sonst befürchten müssen durch eine (fingierte) Klage wg. sexueller Belästigung in einen Schadensersatzprozess
gezwungen zu werden.
@smallplayer: selektive Wahrnehmung, wer kümmert sich um einen Fuldaer Bischof, denkt er, er sei de…
Nabel der Welt? Und der obskurante Bode dürfte im europäischen Ausland als nobody vorkommen. Und bitte,
wer ist u. wo ist Ackermann? Weiß ich nicht, interessiert mich nicht.
Lehmann ist im Ruhestand. Die Zukunft gehört den jüngeren Bischöfen und Prälaten und Priestern und
Laien, die langsam sich von dem Ungeist des Modernismus wegbewegen. weitere korrektur „Kinderschänderei
ist meiner Meinung nach viel harmvoller als die äußerung einer persönlichen Meinung“, wenn auch Frau
Zypries es vielleicht anders sehen würde.
@clarissa: Korrektur-nach meiner moralischen Empfindung ist eine Meinung, wenn auch falsch und verwerflich,
immer noch harmloser als eine Tat. An vielen Diskutanten hier kann man aber beobachten, daß sie (kleingeschrieben)
den Besitz von Kinderpornographie als weniger harmloser als die Äußerung einer persönlichen Meinung
halten. Man könnten natürlich, nach der Vorstellung mancher, die Holo-Leugnung als Exkommunikationsbedingung
betrachten und in das CIC reinschreiben. Jawoll, und dann, alle Kinderschänder als Priester und Prälaten
beibehalten, weil sowas doch nicht so schlimm ist. Polansky hat es auch gemacht, ist doch auch nicht so
schlimm.
@clarissa: nach meiner moralischen Empfindung ist die Meinung, wenn auch falsch und verwerflich, immer
noch harmloser als eine Tat. An vielen Diskutanten hier kann man aber beobachten, daß Sie den Besitz
von Kinderpornographie als weniger harmloser als die Äußerung einer persönlichen Meinung halten. Verkehrte
Welt!
Thomasius, Mitglieder der Kirche und leider auch Priester, begehen bis auf den heutigen Tag Lumpereien
und Verbrechen wenn sie das Wort Gottes umdeuten, missachten, liberalisieren usw. Denn zuviel Liberaltät
begünstigt das Verbrechen für das wir doch keinen Nährboden bereiten sollen. Geistiger Umweltschutz
ist höchstens noch auf eine sehr heuchlerische Weise gefragt. Schützende Moral wird Moralistentum genannt!
@Der Rabe Natürlich ist Pädophilie ebenso wie Homophilie eine angeborene seltener anerzogene Neigung,
die – vom Betreffenden als soche erkannt – zu psychischen Störungen hin bis zum Suizid führen kann.(Elijahu
ist dann „begeistert“.) Es ist dabei nicht ungewöhnlich, dass Tätigkeitsfelder aufgesucht werden, die
den Kontakt zu Kindern ermöglichen – nicht nur innerhalb der Kirche sondern natürlich auch außerhalb.
Gleichwohl ist/war die kirchliche Praxis, erkannte praktizierende Pädophile nur „umzubetten“ eine kriminelle
Handlung.
an den Früchten erkennbar Papst Johannes Paul hat immer herumgejammert über den Verfall der religiösen
Lehren, den Leidenden gespielt, zum Kampf gegen das Schlechte aufgefordert, und die aufgerufenen Aktivisten
im Regen stehen gelassen, an seinen personalpolitischen Früchten können wir ihn erkennen,…
NichtMitUns, Das Schlechte greift immer an der Stelle besonders stark an wo es das Gute sieht, also die
Kirche. Wenn Priester sich aus ihrem besonderen Gebetsschutz herausbegeben, sind sie dem weltlichen besonders
stark ausgeliefert. Die schweren Skandale der Knabenschändung durch homosexuelle Priester sind ein Schandfleck
in der Kirche, der Kirche deswegen aber zu unterstellen, die Mehrheit der Priester seien Kinderschänder,
ist ein moralisches Verbrechen gegen die Wahrheit!
#51 Luzie Kryn 08:23:09 | Freitag, 2. Oktober 2009
Jeden Tag aufs Neue Jeden Tag aufs Neue bestätigt x-net seinen Lesern, dass das Zölibat Pädophile und
Autohomophobe anlockt. Euer Verein ist der reinste Irrsinn. Wann werdet ihr endlich wach? @Der Rabe „Wenn
ein Priester zu Strichern geht dann zeigt das, dass er zu Gott keine Beziehung mehr hat.“ Nein, es zeigt
vielmehr, dass er sich in seiner Umwelt schämen muss, wenn er seinen natürlichen Anlagen nach geht.
Dass er sich erpressbar gemacht hat, daran ist auch die Kirche mit ihrer restriktiven Moral schuld.
#50 Gallowglas 06:14:14 | Freitag, 2. Oktober 2009
@Klosterschüler: Der Dienstherr ist eigentlich immer in der Pflicht, vorallem wenn er, wie im Falle der
Kirche, über die Verhältnisse informiert ist und die Täter deckt.
@Klosterschüler Weiß jemand, warum die Kirche so exorbitante Schmerzensgelder zu zahen hat, und nicht
der Täter. Schließlich fand der Mißbrauch nicht im Auftrag der Kirche statt. Hoffentlich bekommen die
afghanischen Opfer bei einem Kollateralschaden von der kanadischen army Schmerzensgelder in vergleichbarer
Höhe… Ich kenne die rechtliche Situation zwar nicht, aber es scheint mir doch Sinn zu machen. Wenn
jemand seine Kinder in Kindergarten oder Schule abgibt, dann übernehmen diese als Organisation ja auch
eine Verpflichtung und können bei Versagen zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht nur die jeweils zuständige
Vertrauensperson. Stellen Sie sich vor, Sie geben Ihre Kinder im Kindergarten ab und einer der Kindergärtner /
Kindergärtnerinnen vergreift sich an ihnen. Und der Kindergarten erklärt daraufhin, nicht zuständig
oder verantwortlich zu sein, da der Täter ja als Einzelperson gehandelt hat. Wie würden Sie darauf reagieren?
Abgesehen davon, dürften die besitzlosen oder zumindest besitzarmen katholischen Geistlichen, die sich
schuldig machen, wohl kaum in der Lage sein, irgendein Schmerzensgeld zu bezahlen.
In dieser maßlos… …sexualisierten Welt (Danke 68er???) wird das Denken und Handeln vom eigentlichen
Sinn des Lebens, seine Seele zu retten, schwer abgelenkt. Wir brauchen eine neue Sehnsucht nach Reinheit.
Wenn ein Priester zu Strichern geht dann zeigt das, dass er zu Gott keine Beziehung mehr hat.
650 000$ für ein Mißbrauchsopfer Weiß jemand, warum die Kirche so exorbitante Schmerzensgelder zu zahen
hat, und nicht der Täter. Schließlich fand der Mißbrauch nicht im Auftrag der Kirche statt. Hoffentlich
bekommen die afghanischen Opfer bei einem Kollateralschaden von der kanadischen army Schmerzensgelder
in vergleichbarer Höhe…
#45 Sefirot 22:40:43 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Was interessiert eigentlich Festlandeuropäer wie gut es kanadischen Bischöfen in der Prärie geht oder
ob sie sich wegen ihres Glücks Pornos anschauen. Besteht das Problem nicht auch auf dem Festland. Immer
werden die obskuren Meldungen von den Inseln untergejubelt… Was soll denn die Nachrichtenpolitik…?
#44 Paulaner † 21:53:32 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Freimaurer-Unrecht, eh klar, was gibt es da noch zu Sagen clarissa colonia: Nun, am eigentlichen Skandal …
Damit haben sich die Kontrolleure ipso facto das Interdikt gem. can. 1370 § 2 CIC zugezogen, weil solche
Perlustrierungen ja auf physische Gewalt gegen einen Bischof hinauslaufen. Staatliches Recht bricht Kanonenrecht. in den „VSA“ <japps>
Nun, am eigentlichen Skandal … … wird hier wieder einmal geflissentlich vorbeidiskutiert: Daß ein
Bischof der einzig wahren Kirche Christi in den satanischen USA nicht das Privileg genießt, Flugreisen
ohne beschämende und ihn in seiner hohepriesterlichen Würde herabsetzende Kontrollen unternehmen kann.
Damit haben sich die Kontrolleure ipso facto das Interdikt gem. can. 1370 § 2 CIC zugezogen, weil solche
Perlustrierungen ja auf physische Gewalt gegen einen Bischof hinauslaufen. Und der zweite Skandal ist,
daß gerade diejenigen zur Gewaltanwendung gegen einen Bischof so beredt schweigen, die ansonsten immer
so laut (und meist unter Verweis auf die Rechtsordnung der USA) gegen die Strafbarkeit von Kundgabedelikten
nach deutschem Recht polemisieren …
#42 Ben Sira † 21:41:36 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
EvaHermanFan akaFreimaurerin Gebet ist Gebet! (im fernen London wird es es ja hoffentlich nicht hören
…) Was aber das Verfahren der Prüfung betrifft, so ist man doch zu einem Urteil von sehr großer moralsicher
Gewissheit gelangt. Und da sieht es – zu meinem großen Bedauern, natürlich – gar nicht gut aus für
den episcopus vagabundus.
Stimmt, Ben, Sie sind ja sehr dafür, niemand zu verdammen, bevor man die Sache selbst geprüft hat. Gut,
ich werde ein freimaurerisches Gebet für ihn sprechen.
#39 Ben Sira † 21:28:33 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
24EvaHermanFan akaFreimaurerin „Um mit Ihnen zu sprechen.“ Es freut mich immer, wenn Sie meine schon soooo
angejahrten Sinnsprüche trefflichst anbringen! Schade nur, dass sonst niemand für Willi beten will …
#31 Damenschuh 20:40:49 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Vielleicht sollte man auch mal den Computer von Bischofsdarsteller Williamson durchsuchen, ich bin mir
sicher das darauf gefundene Material ist auch nicht ganz jugendfrei!
#28 Peter-Pan 20:19:25 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@für die Kirche Nicht die Opfer sind hier das Ziel der Kritik, sondern der sogenannten „Personalpolitik“
des letzten Pontifex. Auch das ist doch faszinierend, oder? Hier wirft man inflationär mit der Beschuldigung
des Kirchenhasses und der Kirchenfeindlichkeit um sich. Aber ich kenne keine Seite, auf der die Kirche
mehr angegriffen wird als hier. Wie kann man über Merkels „infame Papstkritik“ lästern, während man
selbst als Dauersprachrohr für den Spinner Lingen dient, der meint, im Vatikan herrsche der Satan und
wenn man selbst alle Nase Sprüchlein wie diese publiziert: „Die fatale Personalpolitik von Johannes Paul
II. lastet immer noch als schwere Hypothek über der Kirche.“ Merkel hat doch im ganzen Leben nicht soviel
Kritik an allen Päpsten geübt, wie es hier in der Woche geschieht.
#26 Alois Bischof 20:09:46 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@für die Kirche In den USA, wo der Kindesmißbrauch am häufigsten untersucht wurde, wurde etwa 1,3 %
aller Priester vor Gericht vorgeworfen Kinder geschändet zu haben. Davon wurden 62 % auch tatsächlich
verurteilt. Die 3 %-Zahl ist bereits zu hoch. Daß einer von zehn Lehrern statistisch ein Kinderschänder
sein soll, kommt mir auch unglaubwürdig vor. Der jüdisch-polnisch-amerikanische Filmregisseur Roman
Polanski hat ganze Mediencliquen die ihn trotz seines Verbrechens weiterhin unterstützen. Er ist ja so
arm und mitleidenswert. Übrigens ist im Islam die Ehe ab 9 Jahren erlaubt (wie der falsche Prophet Mohammed
mit Aischa), ab dem 3. Lebensjahre sogar nach Talmud und Kabbala. Die Kirche hat im Grunde nur Ehen ab
dem 14. Lebensjahr als gültig anerkannt, und im Mittelalter erst ab dem 17. Jahre empfohlen. Die einfachen
Leute heirateten außerhalb des Adels übrigens erst recht spät – obwohl früher als manche KarrieristInnen
heute. Viele Politiker im Westen wurden von der KGB und der Securitate erpresst, weil man deren perverse
Vergangenheit zum Thema Pädophilie kannte und zu veröffentlichen drohte. Vielleicht auch heute noch?
Das Skandal um den Warschauer Erzbischof Wielgus 2006 soll auch einen intimen Hintergrund gehabt haben –
weil der kommunistische polnische Geheimdienst zu viel zu seinem Privatleben wußte. Man sollte viel für
die Kirche beten!
#25 Großwildjäger 20:02:52 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Mich regt ja auf, dass die Kirche meint, mit der Zahlung einer bestimmten Summe sei dann alles erledigt.
Entschuldigungen bei den Opfern durch die Täter oder offizielle Stellen der Kirche sucht man meistens
vergebens… Und der Verbrecher wird, wie schon öfter, nach einer gewissen Zeit einfach an eine andere
Stelle versetzt, wo er dann wieder Kontakt zu Kindern hat…
#24 Gisela Dormann 20:02:43 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@für die Kirche: Ich bin gar nicht der Auffassung, dass die Kirche eine Brutstätte für Pädophilie
ist Bei der Aufarbeitung kann sie allerdings noch deutlich hinzulernen. Die Gegenrechnung mit Schulen,
Kindertagesstätten etc. ist schwierig, weil man theoretisch Gesamtpersonal, Anzahl der Kinder etc. auf
beiden Seiten erarbeiten müsste, um eine Statistik mit der richtigen Relation zu erhalten. All das ist
nebensächlich, denn es geht vorrangig um Opfer. Mißbrauch ist ja nicht nur sexuell, sondern auch durch
Brutalität, Vernachlässigung etc. gegeben. Da landet man dann auch im „heiligen“ Familienverband, wo
wahrscheinlich die häufigsten Fälle auftreten. Mir geht es nur darum, nicht die irreführenden Beschuldigungen
einzelner Personengruppen unkommentiert stehen zu lassen. …antwortet die Gisela mit lieben Grüßen
stellen wir uns einmal vor das wir heute, am 1. Oktober 2009 (Marienmonat Oktober!) die Visionen eines
Don Bosco hätten, dann wären fast alle Seelen direkt in die Hölle gewandert und nur eine kleine Splittergruppe
würde noch rechtgläubig das Banner des Gekreuzigten Jesus Christus aufrecht halten! Wäre das nicht
ein ganz großer Schrecken?! Also, für mich ist es das!
#22 für die Kirche 19:55:14 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Gisela: die SSPX ist klein u. daher nicht repräsentativ, das stimmt. Aber mit den Schulen stimmt e…
nicht. 3% der kath. Priester haben Kinder mißbraucht, aber bei den Schulen (nicht kirchlichen) sind es
11% der Lehrkräfte, die Kinder mißbraucht haben. Fast jede Woche kommt es in der engl. Zeitung Daily
Mail eine Meldung auf von Mißbrauchsfällen an den Schulen und Kinderstätten. Heute eine Meldung über
eine Angestellte einer Kinderstätte, und vor einer Woche eine Meldung von einer lesbischen Lehrin, die
ein Mädchen (15) bei sich übernachten ließ und mit nach Paris bracht. Sie kam sogar gelind vom Gericht:
Sie darf weiterhin das Mädchen sehen! Und in Tate Moderne sollte ein Foto von einer 10jährigen (nackt
u. geschminkt) im Rahmen von Softporno-Ausstellung ausgestellt werden, wurde aber in der letzten Minute
verhindert. Was für eine Gesellschaft in der wir jetzt leben! Und auch Polansky, Schlöndorff findet
offensichtlich nicht so schlimm, was Polansky an einer 13jährigen verbrochen hat.
#21 Gisela Dormann 19:45:58 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@für die Kirche Denn bei denPiusbrüdern gibt solche graßlichen Fälle tatsächlich nicht Zumindest
keine bekannten. Man darf dabei aber auch nicht übersehen, dass diese Bruderschaft einen Bruchteil der
offiziellen (Vatikan-) Kirche darstellt und somit die statistische Ausgangsposition anders ist. Aber völlig
losgelöst von religiös-hierarchischer Kontrolle gibt es auch Schulen, Sportvereine und Chöre, in denen
ebenfalls kein Kindesmißbrauch stattfindet. Das hat nicht nur was mit Kontrolle zu tun (falls Ihre Anmerkung
eine Werbebotschaft für besagte Splittergruppe sein sollte). …schreibt mit lieben Grüßen die Gisela
#19 adlimina 19:43:00 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Vergleich zum vorauf gehenden Artikel: In Schutz nehmen oder nicht?! Da schrieben offenbar die beiden
Hände des Redaktionskorpus unabhängig voneinander jede(r) für seine Klientel. Oh kreuz.net, Du bist
mit Dir selber über Kreuz!!!
#18 Alois Bischof 19:42:32 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Am 15. September wurde der Computer des Bischofs am Flughafen Ottawa „routinemäßig“ untersucht Diese
Untersuchungen sind keine Routine! Es dürfte sich um eine Falle der Behörden handeln. Man soll sich
den Fall des MdB Dr. Jörg Tauss (ehemals SPD) mal ins Gedächtnis zurückholen. Wenn sich Millionen von
Dollars verdienen lassen durch Vorwürfe, und wenn Skandalgeistliche Millionen der Gläubigen einfach
verschwenden zum Abkauf von Sexskandalen, soll einem nichts mehr wundern. Es könnte sich um eine Falle
handeln. Traurig ist es vor allem, wenn diese Skandale durch die Systempresse und im staatlichen Fernsehen
übertragen werden. Die Völker des Westens werden einer Hirnwäsche unterzogen, und diese soll ihnen
eine Abneigung gegenüber der hl. Kirche eintrichtern. Vor dem II. Vatikanum, war das Zusammenleben sowie
der Tagesablauf der Bischöfe festgelegt, und wurde eingehalten (obwohl die Mächtigen vor etwa 1850 sich
auch Feste und Spiele im fürstbischöflichen Palast gefallen ließen). Es gab keinen Fernseher – und
auch heute wird von traditionstreuen römisch-katholischen Priestern dieses Gerät sehr kritisch betrachtet.
Auch der Internetgebrauch sollte grundsätzlich nur kurz, praktisch und in öffentlichen Räumen stattfinden.
Mit Fasten, Gebetszeiten usw. bleibt auch perversen Seelen gar keine Zeit diese Sachen zu praktizieren.
Also ja, vor dem II. Vatikanum war die Homosexualität und somit auch die Pädophilie in klerikalen Kreisen
sehr viel weniger verbreitet. Es gab nur Einzelfälle – wie in anderen Gruppen (Sportvereinen usw.) auch.
#17 für die Kirche 19:36:55 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Gisela: stimmt. Aber das eben aus empirischer Erfahrung. Denn bei den Piusbrüdern gibt solche graßlichen
Fälle tatsächlich nicht. Eine strenge Erziehung in Seminaren und Kontrolle durch Obere helfen nämlich.
#16 Gisela Dormann 19:34:17 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@DB1975 Dieses zwischen den Zeilen zu lesende „Ohne-das-II.-Vaticanum-gäb-es-so-was-nicht“ kann doch
nicht im Ernst irgendjemand vertreten. Also, diese Piusbruderschaft und ihre Anhänger ganz bestimmt schon.
…weiß als kreuz.net-Kennerin die schlaue Gisela mit lieben Grüßen
#15 Hinterfragt 19:33:23 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Auch meine Meinung Lasst JPII aus dem Spiel sonst steigt euch Polen früher oder später aufs Dach. Und
mit denen ist nicht zu spaßen. Wer die Sovjets zerlegt wird auch Kreuz.net zerlegen.
Ist hier eigentlich keiner bereit, … … sich mal ein wenig Vernunft zu eigen zu machen ? Mit einem
solchen Fall „Kirchenpolitik“ betreiben zu wollen, ist doch völliger Unfug. Als ob Leute sich solche
Neigungen auf die Stirn tätowieren würden ! Dieses zwischen den Zeilen zu lesende „Ohne-das-II.-Vaticanum-gäb-es-so-was-nicht“
kann doch nicht im Ernst irgendjemand vertreten. Und auf der anderen Seite: Als ob es auch nur einen Hauch
eines Zusammenhangs gäbe zwischen der Sexualmoral der Kirche und solchen Vorgängen wie hier „berichtet“ !
1. Es gibt keine Statistik, die belegt, dass Pädophilie unter Priestern häufiger wäre als unter anderen
Leuten; 2. Es gibt zig Pädophile, die im Leben nix zu tun hatten mit der Kirche und diese Neigung ebenfalls
auf die eine oder andere Weise praktizieren. Lasst Priester heiraten, der passiert so was nicht mehr ?
Diejenigen, die so veranlagt sind, wollen nicht heiraten und wenn doch werden sie sich eines Tages ihrer
eigenen Kinder bedienen Also einfach mal Appell an alle: Zwischendurch mal ein klein wenig nachdenken
!
#13 für die Kirche 19:28:57 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Peter-Pan: Sie sind so lange hier, kennen sich immer noch nicht aus. Nicht die Opfer sind hier das Ziel
der Kritik, sondern der sogenannten „Personalpolitik“ des letzten Pontifex.
#12 Gisela Dormann 19:26:47 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
„Viel Geld der Diözese für Mißbrauchsopfer ausgegeben“: Dann ist ja gut! ‘Ist doch schön, wenn man
sich mit satten Geldbeträgen von der Schande ‘reinwaschen kann. Hätte nicht womöglich eine deutlich
kostengünstigere Beichte genügt? Kreuz.net schreibt, wie immer, „angeblich“: Wie wahrscheinlich ist
eine saubere Weste, wenn – wie im beschriebenen Fall – mehr als 20 Opfer gezählt werden? Wie wahrscheinlich
ist die Bereitschaft einer so hohen Zahlung, wenn an den Geschichten nicht etwas dran ist? Welchen Beweis
wollen die „Redakteure“ eigentlich? Videoaufnahmen???? Das könnte ich mir gut vorstellen und ich weiß
auch, warum. …analysiert treffend die schlaue Gisela mit lieben Grüßen
#11 Thomasius 19:24:54 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Typisch kreuz.net „Die fatale Personalpolitik von Johannes Paul II. lastet immer noch als schwere Hypothek
über der Kirche. Eine davon ist die von ihm verantwortete Homo-Unterwanderung der Kirche.“ Hier wird
so getan, als habe Johannes Paul II sich besonders auf Homophile gestützt. Wie soll er sie ausgesucht
haben? Wie er persönlich? Natürlich wird die Kirche als „moralische Anstalt“ durch derartige Akte der
Pädophilie desavouiert. Wenn man die Kirche in dieser Weise schützen wollte, so müsste man organisatorische
Maßnahmen ergreifen, um die (Amts-)Kirche nicht für so geartete Menschen attraktiv zu machen, sich also
mehr auf „normale“ Menschen konzentrieren – auf Menschen mit „normaler Sexualität“.
#9 Jena-boy † 19:12:45 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Na super! Biewiesene Fälle von Mißbrauch. Was sagt kreuz.net dazu? Angeblich! Ich hab da auch schon
eine Idee, warum angeblich: „Och nein! Ich war doch nur Nackt und das Mädchen was auf mich zugerand kam
war auch Nackt. Dann hat sich dieses unbekannte steife Teil daunten in das Mädchen gebohrt. Ich hoffe
das hat nicht weh getan!“
#8 Peter-Pan 19:11:53 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Angeblich wiedermal Mons. Lahey hat noch im August einem außergerichtlichen Vergleich zugestimmt, mehr
als zwanzig angeblichen Mißbrauchsopfern 15 Millionen kanadische Dollar – umgerechnet knapp zehn Millionen
Euro – des diözesanen Vermögens zu bezahlen. Angeblich wieder… Wisst ihr, dieser grenzenlose Hass
auf die Missbrauchsopfer der römisch katholischen Kirche kotzt mich an. Der Tenor ist immer derselbe:
Warum können diese Heulsusen nicht die Schnauze halten? Sie wollen doch nur Geld machen und so schlimm
wird es schon nicht gewesen sein. Genau das wird hier zum Ausdruck gebracht. Blablabla… Für dieses
„angeblich“ gibt es nämlich überhaupt keinen Grund. Sicher lässt sich nicht ausschließen, dass es
in der Unmenge von Missbrauchsvorwürfen gegen die Kirche auch mal unberechtigte Anschuldigungen gab.
Aber mittlerweile ungezählte Anklagen haben sich bereits als wahr herausgestellt, wurden von den Verantwortlichen
gar eingeräumt und werden auch von der Kirche nicht mehr geleugnet. Und wenn sich die RKK, bzw. ihre
ranghohen Stellvertreter auf einen solchen Vergleich einlassen, dann solltet ihr auch mal akzeptieren,
dass auch an diesen Vorwürfen wohl was dran ist.
austeilen aber nicht einstecken können! So sind sie halt die Piusse… gegen Schwule hetzen gegen Juden
hetzen abtreibende Frauen verteufeln Sex vor der Ehe dämonisieren NS verherrlichen und wenn dann die
Priester in den eigenen Reihen massenhaft Kinder missbrauchen, dann sind auch nicht die Priester schuld,
sondern die Homosexuellen! Aber keine Angst, wir kriegen euch alle!!
ich wundere mich ja dass Kreuz.net regelmässig über homosexuelle oder pädophile Priester berichtet
Da merkt doch ein Blinder, dass die katholischen Sexualmoral nur verlogen und scheinheilig ist! Lasst
Eure Priester endlich mal heiraten oder schwul sein! Dann vergreifen die sich auch nich mehr an Kindern!