Piusbruderschaft
Lefebvristen loben Opus-Dei-Priester
Die Webseite des deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat der Zeitung ‘Tagespost’ eine Zensurpolitik vorgeworfen und Beweise vorgelegt.
Pater Gaudron von der Piusbruderschaft bei einem Fernsehauftritt im 'ZDF'.
Pater Gaudron von der Piusbruderschaft bei einem Fernsehauftritt im ‘ZDF’.
(kreuz.net) „Endlich ein Gegner, der logisch denken kann – aber ‘Die Tagespost’ zensiert ihn!“

Das erklärt die Webseite des deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in einem jüngst publizierten Artikel.

Die Rede ist von Hw. Martin Rhonheimer, einem Schweizer Opus-Dei-Priester und Professor an der römischen Opus-Dei-Universität Santa Croce.

Am 27. September veröffentlichte Hw. Rhonheimer in der deutschen Zeitung ‘Tagespost’ einen Diskussionsbeitrag, der später von der neokonservativen Linzer Plattform ‘kath.net’ übernommen wurde.

Nach Angaben der Pius-Webseite legte Hw. Rhonheimer „mit seltener Klarheit“ dar, daß die Kirche ihre Lehre über die Religionsfreiheit auf dem Zweiten Vatikanum geändert hat:

„Selber ein Befürworter der neuen Lehre, ist er doch so ehrlich, die Harmonisierungsversuche zwischen der traditionellen Lehre und dem Dekret über die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanums als falsch abzulehnen“ – stellt die Webseite fest.

Hw. Rhonheimer gibt Pius-Pater Matthias Gaudron Recht, der sich in einem Leserbrief ebenfalls gegen falsche Harmonisierungsversuche gewandt hatte:

„Das war der Tagespost aber anscheinend zu viel der Ehre für einen Piusbruder, denn den entsprechenden Abschnitt kann man nur auf ‘kath.net’ nachlesen“ kommentiert die Webseite und zitiert den „offenbar zensierten“ Abschnitt:

„In der Tat hat Pater Matthias Gaudron, Dialogbeauftragter der deutschen Piusbruderschaft in einem Leserbrief (vgl. ‘Die Tagespost’ vom 6. 6. 2009) die Sache auf den Punkt gebracht.

Während etwa harmonisierende Positionen wie diejenige von H. Klueting (‘Tagespost’ vom 30. 5. 2009, Seite 18) die Lehre des Zweiten Vatikanums über die Religionsfreiheit auf ‘Freiheit von Zwangsbekehrung’ reduziert und damit fälschlicherweise bruchlose Kontinuität suggeriert, legt Pater Gaudron den Finger auf den entscheidenden Punkt:

Der Dissens gehe nicht um die Frage der Ablehnung von Zwangsbekehrungen – hier herrscht Einigkeit –, sondern darum, ‘ob und wie weit man die öffentliche Ausübung eines falschen Glaubens und die Werbung dafür einschränken darf’, so Pater Gaudron.

Er konstatiert deshalb zu Recht einen Kontinuitätsbruch, oder mit den Worten Benedikts XVI.: Diskontinuität.“


Die Webseite stellt fest, daß sich dieses Urteil „wohltuend“ vom Leserbrief von Professor Nikolaus Lobkowicz unterscheidet, „der Pater Gaudron und der gesamten Priesterbruderschaft St. Pius X. am 9. Juni vorwarf, nicht zwischen dem Recht auf Irrtum und den Grenzen des Rechts des Staates, Irrtümer zu ahnden, unterscheiden zu können und damit nur seine eigene Unkenntnis der Sachlage offenbarte.“

Eine Antwort von Pater Gaudron darauf wurde nach Angaben der Pius-Webseite von der ‘Tagespost’ nicht veröffentlicht:

„Die ‘Tagespost’ scheint damit treu dem Kurs der Deutschen Bischofskonferenz zu folgen, daß mit Piusbrüdern kein Dialog geführt werden dürfe und ihnen jede Plattform der Meinungsäußerung nach Möglichkeit verwehrt werden sollte.“

Für den Beitrag von Hw. Rhonheimer kann man – so die Webseite – „nur dankbar sein“, da er die Unhaltbarkeit aller Nivellierungen zwischen traditioneller und nachkonziliarer Lehre aufzeigt.

Die Webseite zitiert Hw. Rhonheimer: „Wie man es auch wendet und dreht, man kommt nicht darum herum: Präzis diese Lehre des Zweiten Vatikanums ist es, die von Pius IX. in der Enzyklika ‘Quanta cura’ verurteilt worden ist.“

Die Webseite erkennt, daß sich Hw. Rhonheimer damit auch gegen den emeritierten Münchner Philosoph Robert Spaemann wendet, der im April in der ‘Tagespost’ Harmonisierungsbestrebungen begrüßt hat, die in der Frage der Religionsfreiheit eine bruchlose Kontinuität zwischen der konziliaren und der vorkonziliaren Lehre herausarbeiten.

Doch Hw. Rhonheimer läßt sich von dieser Position nicht überzeugen: „Dem ist jedoch zu widersprechen“.

Er wendet sich auch gegen früher vorgelegte Harmonisierungsversuche des französischen Alt-Ritus-Benediktiners, Pater Basil Valuet, oder des Jesuiten, Pater Bertrand de Margerie.

Letztlich hält er sie für „hoffnungslos und sachlich verfehlt“: „Sie stiften Verwirrung, weil solche Plädoyers das eigentliche Problem und damit auch die Originalität der Lehre des Zweiten Vatikanums verdecken.“

Hw. Rhonheimer weist auch nach, daß Papst Benedikt XVI. sich der vom Konzil verursachten Änderung der Lehre bewußt ist und zitiert aus seiner Weihnachtsansprache an die römische Kurie vom 22. Dezember 2005:

„Das Zweite Vatikanische Konzil hat durch die Neubestimmung des Verhältnisses zwischen dem Glauben der Kirche und bestimmten Grundelementen des modernen Denkens einige in der Vergangenheit gefällte Entscheidungen neu überdacht oder auch korrigiert.“

Damit sagt der Papst selber, daß die Kirche nach dem Zweiten Vatikanum eine andere ist als vorher.
      
63 Lesermeinungen
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#68   chico flojo   21:56:51 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@r.ruhrgebietler
Der grundsätzliche Denkfehler besteht darin, einen katholischen Staat vorauszusetzen, den es aber in der Form, wie man ihn von früher kennt, nicht mehr gibt. Ob leider oder nicht leider, ist jetzt mal dahingestellt. Und er ließe sich auch nicht mehr einrichten – es sei denn, durch einen gewaltsamen Umsturz – was aber alles mögliche, nur nicht katholisch wäre. Also, so einfach kann man sich die Sache nicht machen. Allerdings könnte man von einer Partei, die das „C“ (für christlich) im Namen führt schon mal auf den Inhalt dieses Buschstabens festklopfen – wie es ja auch von vielen Parteimitgliedern gefordert wird.
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#67   Schalom   21:49:44 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
r.ruhrgebietler, schlafen Sie nachts in der Gruft?
Sind Sie Satanist?
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#66   r.ruhrgebietler   21:45:37 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
paulemann… immer noch auf glaubensfeindlichem krs??
ausgerechnet wikipedia… da können sie auch direkt den spiegel, die faz, den stern oder die bildzeitung befragen… ihr hirn ist vom satanismus völlig zersetzt! geben sie doch endlich ruhe!
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#65   Paulaner †   13:55:58 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Interessantes Detail zum Syllabus aus Wikipedia:
Aus Wikipedia Syllabus Errorum de.wikipedia.org/…iki/Syllabus_Errorum
„Hinsichtlich der Interpretation ist zu beachten, dass kirchliche Lehrverurteilungen bis zu Beginn des 20. Jh. vorzugsweise das Schema der Verwerfung bestimmter Sätze befolgten. Diese juristische Methode provoziert jedoch Missverständnisse, wenn die an Fachtheologen adressierten Urteile von breiteren Kreisen interpretiert werden. Denn diese kontradiktorischen Urteile enthalten nach dem Selbstverständnis der Kirche keine Aussage über die Richtigkeit des Gegenteils“
Tridentinus:
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#64   Tridentinus   13:36:39 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Es gab Theologen, die Quanta cura und auch den Syllabus errorum
für eine irreversibele unfehlbare Entscheidung hielten. Aber auch nicht alle. Ob seitens des Papstes eine solche Absicht gegeben war, müßte sich durch eine Textanalyse erweisen lassen. Wenn das nicht zu erweisen ist, geht die Gewichtung weiter: wie ist ein Konzilsdokument gegenüber einer frühreren Enzyklika einzustufen, wenn dieses Konzilsdokument untypisch für ein Konzil darauf verzichtet, seine Unfehlbarkeit einzusetzen und etwas endgültig zu entscheiden? Vermutlich wäre auch dann eine gewöhnliche Enzyklika im Lichte eines Konzlsdokumentes zu interpretieren. Jedenfalls wird die Lösung der Widersprüche in dieser formalen Klärung und Gewichtung zu suchen sein. Es wäre nützlich, wenigstens zu dieser formalen Gewichtung würde dann der Papst eine verbindliche Entscheidung vorlegen und dazu seine Unfehlbarkeit einsetzen. Das würde dann alle binden, nicht nur die Piusbrüder!
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#63   Paulaner †   12:23:09 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Die jüngere Quanta Cura, in der Papst Pius IX. die Religionsfreiheit verurteilt, ist katastrophal.
Quanta Cura de.wikipedia.org/wiki/Quanta_Cura_(Pius_IX.)
Damit ist die katholische Kirche menschenrechtlich und außenpolitisch auf dem Niveau der Zeugen Jehovas angelangt! Das hat das Vatikanum 2 unbedingt rückgängig machen müssen.
Was wir Gläubigen uns INTERN auferlegen, das ist unsere Sache aber von außen ist es unerträglich, anderen Menschen ein Verhalten aufzwingen zu wollen ohne mit ihnen Verträge darüber abgeschlossen zu haben. Dieser Papst war verrückt! Hat der sich etwa eingebildet, dass Gott sich nach seinen Vorschriften richten würde und den Rest der Welt in die Knie zwingen?
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#62   Franz Kappes   11:56:48 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Paulaner
Wie bitte?
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#61   Paulaner †   11:39:07 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Die Rudelzugehörigkeit scheint Ihnen ungemein wichtig zu sein,
Franz Kappes: Irgendwann wirst auch Du Position beziehen müssen.
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#60   Franz Kappes   11:23:35 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Ruhrgebietler
Wer reitet Dich denn schon wieder? Wo stehst Du eigentlich? Irgendwann wirst auch Du Position beziehen müssen.
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#59   r.ruhrgebietler   11:22:04 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Wasser predigen
und Sekt saufen!
markenzeichen einiger selbsternannten katholiken.
oder
wie die V-II Kleriker es gerne sagen
BROT FÜR DIE
und Torte für mich!
oder gibt es neues aus dem paulaner Biergarten?
dort werden G’schichten erdacht, die glaubens- und kirchenfeindlicher nur durch das dt. ekpiskopat übertroffen werden können.
Wer in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi ist und die ewig gültige trid. Liturgie ehrfürchtig und gottzugewandt zelebriert, dem ist weltlicher Schund und Tand über! Die Verwaltung der Welt, die Seelenrettung für Gott und Jesus Christus dem katholischen Priester!
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#58   Paulaner †   11:09:03 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Die freie Entscheidung für eine „falsche Religion“ gegen besseres Wissen wäre Hybris.
Sinah:
Hätte Gott dem Menschen das Recht gegeben, eine falsche Religion zu wählen, dann hätte Er ihm das Recht gegeben, sich gegen Seinen Willen zu entscheiden, das heißt, Er hätte dem Menschen das Recht gegeben zu sündigen.
Das gilt ebenso für die Entscheidung für den Atheismus durch vermeintliche Weisheit.
WELCHER IRDISCHE ABER WEISS ÜBER GOTT BESCHEID?
Gott akzeptiert jede demütige Form der Verherrlichung.
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#57   Franz Kappes   10:50:24 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Paulaner
Am Diasporasonntag kannst Du mal wieder zeigen, welch Gesinnung Dich gefangen hält.
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#56   Paulaner †   09:48:07 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Der Scheuklappen-Katholiban unterstellt „Brot für die Welt“ der RKK
r.ruhrgebietler: wenn es um den Glauben geht
Brot für die Welt de.wikipedia.org/…ot_f%C3%BCr_die_Welt
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#55   Sinah   09:47:37 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenb.:auch unvereinbar mit Tradition, Väterlehre und Hl. Schrift
…unvereinbar mit der Lehre der Päpste vor dem Konzil, der Hl. Schrift und der Kirchenväter:
Natürlich immer mit eingeschlossen, so auch in
Quanta cura, Pius’ IX.:
„Und entgegen der Lehre der Heiligen Schrift, der Kirche und der heiligen Väter behaupten sie keck…“
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#54   r.ruhrgebietler   09:37:31 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
wenn es um den Glauben geht
reden die kleriker der amtskirche gerne von BROT FÜR DIE WELT und meinen Torte für mich! Oder sie Predigen Wasser und saufen Sekt!
mit der amtskirche hingegen ist es wie einem boden, der mit E605 vergiftet wurde – man kann ihn nur ausbaggern und entsorgen; er bleibt nämlich sonst auf ewig vergiftet!
Wenn es um den Glauben geht, dann hat die Amtskirche auf der ganzen Linie versemmelt!
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#53   karljosef   00:05:59 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Eine Sache der Mensch eine andere der Staat
Kein Mensch hat ein recht auf Irrtum. Auch nicht nach VII. Hier gibt es keinen Unterschied zu vorher
Die Frage stellt sich wohl eher mit Katholizismus als Staatsreligion
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#52   Sinah   22:21:22 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@kj Quanta Cura
Es geht darum, daß die Aussagen des Konzils im Widerspruch stehen mit jenen der in der Tradition stehenden Päpste vor dem Konzil, also z.B. im Gegensatz zu Quanta Cura.
Quanta Cura, 8.12.1864:
„…Von dieser falschen Auffassung der Gesellschaftsordnung aus begünstigen sie weiter jene irrige Ansicht, die der katholischen Kirche u. dem Seelenheile höchst verderblich ist und von Unserem jüngsten Vorgänger Gregor XVI. als Wahnsinn erklärt wurde, nämlich, die Freiheit des Gewissens u. die Gottesverehrung seien jedes einzelnen Menschen Eigenrecht, was in jedem Staat mit ordentlicher Verfassung gesetzlich verkündet und gewahrt werden müsse… Alle verkehrten Meinungen und Lehren also, die wir in diesem Schreiben einzeln angeführt haben, weisen Wir kraft unserer apostolischen Vollmacht zurück, verbieten sie und verdammen sie und wollen, daß alle Söhne der katholischen Kirche sie durchaus als zurückgewiesen, verboten und verdammt ansehen.“
Die Würde des Menschen kann nicht das Recht auf Religionsfreiheit begründen, denn es gibt kein Recht auf Freiheit zum Irrtum.
Hätte Gott dem Menschen das Recht gegeben, eine falsche Religion zu wählen, dann hätte Er ihm das Recht gegeben, sich gegen Seinen Willen zu entscheiden, das heißt, Er hätte dem Menschen das Recht gegeben zu sündigen.
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#51   RT73   22:09:08 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@schalom
Eigentlich nicht (FSSPX-Messen übrigens nicht mitgezählt). Mir ist durchaus klar, dass diese Verhältnisse außerordentlich (!) selten sind und vielerorts die gregorianische Messe sehr spärlich besucht ist. Aber bei allen Statistiken sollte man bedenken, dass der Großteil der Messbesucher in Mitteleuropa eher Mitläufer sind. Ob da jetzt der NOM oder der Alte Usus oder der Dominikanerritus gefeiert wird, ist wohl den meisten egal. Daher halte ich es nicht für logisch, aus der noch relativ geringen Zahl der Messbesucher im Alten Usus eine generelle Ablehnung dagegen herauszulesen. Viele praktizierende Katholiken wissen überhaupt nicht, dass es den Alten Usus überhaupt gibt.
Würde man an Hand der Kirchenbesucherstatistiken von 13,7% auf die Beleibtheit des NOM schließen, hieße das, dass etwa 86% der Katholiken den Novus Ordo ablehnen.
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#50   Schalom   21:53:58 | Dienstag, 6. Oktober 2009
RT73 Freuen Sie sich, dass in Ihren Kirchen soviele Menschen Latein verstehen und sprechen
Leben Sie in einer Lateinischen Enklave?
Gratulation !
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#49   RT73   21:48:10 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@schalom
11 Messen sind mittelmäßig bis gut besucht. An Hohen Festen sehr gut. Nur eine Messe ist sehr schlecht besucht: Die Tridentinische.
Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. In unserer Nähe gibt es 4 Sonntagsmessen nach dem alten Usus. Bei dreien davon ist die Kirche regelmäßig voll (2 mittelgroße Kirchen; 1 große Kirche). Die vierte Messe wird zwar ziemlich schlecht besucht, jedoch ist diese Messe nicht öffentlich bekannt.
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#48   clarissa colonia   21:35:47 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Mit Quanta cura
verbot Benedikt XIV. Priestern, höhere Stolarien für Amtshandlungen einzufordern als sie mit der zuständigen bischöflichen Kanzlei abrechneten.
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#47   Schalom   21:32:41 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Bitte karljosef, schreiben Sie uns Ihre Mitteilungen auf Latein
Dann sind Sie glaubwürdiger.
in parochia nostra …
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#46   karljosef   21:23:02 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Piusbruderschaft braucht man nicht für den ausserordenlichen Ritus.
www.gloria.tv/?media=33296
Hier meine Heimatpfarrei. Alter Ritus. Immer überfüllt um 10h00. Vier Messen pro Sontag. In Verbundenheit mit dem Papst und lokalem Bischof.
Ich finde die alte Messe viel besser als die neue. Allerdings ist sie keine Grund mehr für den Sonderweg der Piusbruderschaft.
Daher müssen die theologischen Differenzen begründet werden. Es geht nicht mehr um die Messe.
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#45   Schalom   21:13:03 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Piusbrüder sind für Kirche und Leben nicht von Bedeutung
Keiner im Dorf weiß wer das sein soll.
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#44   karljosef   21:09:24 | Dienstag, 6. Oktober 2009
sinah
hat quanta cura die Absicht gehabt, etwas endgültig zu entscheiden? Ja oder nein?
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#43   smallplayer   21:08:38 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Piusse sind
in der Tat mit einem vergifteten Kuchen zu vergleichen.
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#42   Schalom   21:07:13 | Dienstag, 6. Oktober 2009
In unserer Stadt werden jeden Sonntag 12 Heilige Messen gefeiert.
11 Messen sind mittelmäßig bis gut besucht. An Hohen Festen sehr gut. Nur eine Messe ist sehr schlecht besucht: Die Tridentinische.
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#41   Sinah   21:06:18 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Entgiftungsversuche zwecklos!
Ein mit E 605 vergifteter Kuchen bleibt vergiftet. Es darf nicht mit der Haut in Berührung kommen, es wirkt als Kontaktgift. Entgiftungsversuche zwecklos!
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#40   smallplayer   21:00:05 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Aussagen
des zweiten vatikanischen Konzils sind richtig, dank ihnen hat die RKK den Sprung in die Moderne geschafft.
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#39   Sinah   20:56:22 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Vom Gottesrecht zum Menschenrecht
Tatsache ist, daß der Papst einen Traditionsbruch nicht zugeben wird. Nach ihm hat das Konzil „neu überdacht“ und „korrigiert“. Aus dieser Aussage läßt sich noch kein Eingeständnis der Gegensätzlichkeit der Lehre oder Korrektur der Inhalte ableiten.
Rom wird inhaltl. Fragen geschickt ausweichen mit der fortgesetzten Behauptung, daß kein Bruch mit der Tradition vorliegt. Rom wird bestrebt sein, eine bruchlose Kontinuität herauszuschwindeln. Auf dieser Ebene kann man nicht verhandeln, weil Glaubensfragen im Grund eben nicht verhandelbar sind.
Vom Gottesrecht zum Menschenrecht, das ist das Versagen des Dekrets und des ganzen Konzils! Es deckt das Motto des Konzils auf! Deswegen ist eine Neufassung des Dekrets nichtssagend. Ansetzen an der Wurzel ist gefragt: Was war die Ursache, daß ein Konzil in Glaubensfragen derart in die Irre führen konnte. Diese Antwort ist das Konzil dem gesamten katholischen Volk schuldig. Das heutige Rom ist weit davon entfernt, im II. Vatikan. Konzil die eigentliche Ursache des Zerfalls der Kirche zu sehen.
Vielmehr hat Rom eine Formel ausgedacht. Das Zauberwort heißt „im Licht der Tradition“. Doch längst ist erwiesen – davon spricht auch Bischof Fellay – daß Rom und die Priesterbruderschaft St. Pius X. ganz unterschiedliche Auffassungen von einer „Anerkennung des Konzils im Lichte der Tradition“ verstehen.
Übrigens: Die falschen Aussagen des II. Vatikan. Konzils sind, weil sie falsch sind, einer Interpretation im Lichte der Tradition gar nicht fähi…
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#38   karljosef   20:04:46 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@tridentinus
Wenn es nicht so schwer ist, warum stellt dann die Piusbruderschaft das Thema Religionsfreiheit so in den Vordergrund?
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#37   RT73   19:52:59 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@smallplayer
Dann werden sie sicher auch nachweisen können, warum beide Gruppen nicht katholisch sind.
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#36   smallplayer   19:46:30 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Ob nun
opus dei oder pius, katholisch sind beide Gruppen nicht.
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#35   Brandenburgis   19:29:54 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Na gut, ist’s eben nicht lustig.
Schwierig wird’s tatsächlich nicht werden, da die FSSPX ja anscheinend bereits beschlossen hat, zu Kreuze zu kriechen. Gebe also Gott seinen Segen zu allem! o^/
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#34   Tridentinus   19:22:29 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@Brandenburgis
Lustig ist das nicht, sondern die einzig mögliche Lösung des Problems, sowohl formal auch auch inhaltlich. Und übrigens eigentlich nicht mal eine besonders schwierige Angelegenheit.
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#33   Brandenburgis   19:09:24 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@Tridentinus
Ha ha … Na warten wir’s ab … Ich gebe zu, daß ich echt gespannt bin und da ich in meinem Leben so ziemlich alles Denkbare bereits erlebt habe, wird die Rekonziliation jedenfalls noch eine „Zugabe“ werden.
In stiller Vorfreude!!! :-) :-) :-)
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#32   Tridentinus   19:02:16 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Deshalb wird nicht so sehr das Thema Religionsfreiheit
zu thematisieren sein, sondern die Frage, ob Quanta Cura etc. die Absicht gehabt hat, etwas endgültig zu entscheiden. Die Frage ist nämlich auch, ob es bis dahin eine ständige Lehre der Kirche zu den strittigen Punkten gegeben hat. Vielfach mußten ja die Päpste im 19. Jahrhundert auf eine veränderte politische und gesellschaftliche Realität reagieren. Ob solche Realitäten in concreto überhaupt endgültig entschieden werden können, ist fraglich. Es müßte also in den Gesprächen erwiesen werden, daß die Prinzipien gleich geblieben sind und ihre Anwendung in einer Hermeneutik der Kontinuität steht, so daß das Konzil den vorausliegenden Dokumenten des Lehramtes auf der entscheidenden Ebene nicht widerspräche und eine veränderte Anwendung in der Praxis auch nicht als Bruch mit der vorherigen interpretiert werden dürfte, sondern beide jeweils als situiationsgerecht.
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#28   DerRabe   17:54:50 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Wer sich nicht aufrichtig…
…in Demut, Gebet, Reue, Buße und Umkehr übt dem nutzen die Gespräche über Gutes und Schlechtes in nder Theologie gar nichts, im Geenteil, beides gereicht dann zum Verderben. Wollen wir die vielen Angebote Gottes zum ewigen Leben denn gar nicht erntnehmen. Rechnet hier jemand ganz konkret mit dem Himmel und stellt seine Gedanken und Wünsche dafür hintenan?!
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#26   Braut †   17:21:41 | Dienstag, 6. Oktober 2009
jetzt
ist er weggelaufen!
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#25   Peter Lïngen †   17:19:49 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Sockenpuppen?
Wie süß, da hats aber einer nötig. hihihi
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#24   Braut †   17:14:23 | Dienstag, 6. Oktober 2009
sycamore/newtube
findest du es eigentlich nicht peinlich?
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#23   newtube   17:13:11 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Lorenz
Ich bin erstaunt, daß unsere Clarissa nicht auf das
Zitat von Descartes sondern auf die Warner Brothers gestolpert ist.
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#22   Sycamore   17:05:05 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@Lorenz
„… wenn man der Welt etwas zu sagen hat, muß man sich dann nicht ein wenig inszenieren?“
„In hoc mundi theatro larvatus prodeo.“
(Descartes)
Gewiß, aus ganz anderem Hintergrund.
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#21   Lorenz   16:58:43 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Liebe Clarissa,
wenn man der Welt etwas zu sagen hat, muss man sich dann nicht ein wenig inszenieren?
S.E. macht ja im Grunde kein großes Spektakel draus.
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#20   clarissa colonia   16:33:30 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Ja, die „Warner-Brothers“ …
… und viel mehr als (Selbst-) Inszenierung ist von Ricardus mendax ebenfalls nicht zu erwarten …
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#19   Brandenburgis   16:31:17 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die vom Konzil vertretene Lehre
ist nicht nur völlig unvereinbar mit der Lehre der Päpste vor dem Konzil, sie ist auch unvereinbar mit Tradition, Väterlehre und Hl. Schrift.
Wenn die FSSPX nicht diese Fragen stellt und eindeutig und ohne Einschränkung im Sinne der althergebrachten Lehre beantwortet, wird Sie zur Verräter- und Verbrecher-Bruderschaft, was sich leider schon andeutet. Mir ist unbegreiflich, wie ein Mann wie Spaemann das nicht sehen kann. Da er als Philosoph und Akademiker über das nötige Rüstzeug verfügt, halte ich ihn für unehrlich.
Bf. Williamson steht jedenfalls gerade diesbezüglich auf der Seite der Warner und Mahner (Warner brothers).
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#18   Sinah   15:46:02 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Wie man es auch wendet u. dreht, man kommt nicht darum herum, das Konzil selbst auf die Anklagebank
zu erheben.
Die vom Konzil vertretene Lehre ist völlig unvereinbar mit der Lehre der Päpste vor dem Konzil. Auf dem Konzil wurde die traditionelle kirchliche Lehre über die Religionsfreiheit verstümmelt wiedergegeben, indem man sich nur auf den Bereich „Menschenrechte“ beschränkte. Es wurde bewußt unterlassen, den wesentlichen Teil der traditionellen Lehre, der der Maßstab für die Menschenrechte setzt, mit hereinzunehmen und stellte gleichzeitig die ausgefuchste Behauptung auf, daß die konziliare Lehre diesen Teilbereich unangetastet lasse. Das allein zeigt, mit welchen Mitteln auf dem Konzil gekämpft und mit wieviel List die Texte formuliert wurden.
Erzbischof Lefebvre: „Sollte Rom (von sich aus) künftig einen Einigungsversuch erstreben, werden wir es sein, die Fragen auf der Ebene der Doktrin stellen [und zwar an den Papst selbst]: „Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit „Quanta Cura“ Pius IX., „Immortale Dei“ „Libertas praestantissimum“ Leos XIII., „Pascendi“ Pius’ X., „Quas Primas“ Pius’ XI., „Humani generis“ Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid?
Sind Sie FÜR DIE KÖNIGSHERRSCHAFT UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS über die Gesellschaft?
Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz, zu reden.“
Es ist nicht erkennbar, daß von der FSSPX diese Forderung des Erzbischofs Beachtung findet.
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#17   Prälat Hinter †   15:40:10 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Wer zensiert hier wen und wozu ?
Bei den Gesprächen in Rom zw. den un-irrbaren Piusbrüdern und den Vat.II-Bombern im Vatikan würden viele mal gern „Mäuschen“ spielen.
Aber wahrscheinlich fliegen schon nach wenigen Stunden die zerfetzten roten oder schwarzen Soutanenknöpfe durch die heiligen Konferenzräume und jeder bleibt dann bei seiner Meinung – eben der einzig richtigen.
Wirklich nicht einfach…
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#16   Paulaner †   15:18:54 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Im Licht der Tradition aneinander vorbei geredet.
Sinah: Vom Gottesrecht zum Menschenrecht
Das Thema ist „letztendlich“ nur, was übrig bleibt. Ich befürchte ein Schisma = 2 Rechthaber.
:-( >:) der freut sich.
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#15   Sinah   14:59:15 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Vom Gottesrecht zum Menschenrecht
Tatsache ist, daß der Papst einen Traditionsbruch nicht zugeben wird. Nach ihm hat das Konzil „neu überdacht“ und „korrigiert“. Aus dieser Aussage läßt sich noch kein Eingeständnis der Gegensätzlichkeit der Lehre oder Korrektur der Inhalte ableiten.
Rom wird inhaltl. Fragen geschickt ausweichen mit der fortgesetzten Behauptung, daß kein Bruch mit der Tradition vorliegt. Rom wird bestrebt sein, eine bruchlose Kontinuität herauszuschwindeln. Auf dieser Ebene kann man nicht verhandeln, weil Glaubensfragen im Grund nicht verhandelbar sind.
Vom Gottesrecht zum Menschenrecht, das ist das Versagen des Dekrets und des ganzen Konzils! Es deckt das Motto des Konzils auf! Deswegen ist eine Neufassung des Dekrets nichtssagend. Ansetzen an der Wurzel ist gefragt: Wie war es möglich, daß ein Konzil in Glaubensfragen derart in die Irre führen konnte. Diese Frage ist das Konzil dem gesamten katholischen Volk schuldig. Das heutige Rom ist weit davon entfernt, im II. Vatikan. Konzil die eigentliche Ursache des Zerfalls der Kirche zu sehen. Vielmehr hat Rom eine Formel ausgedacht. Das Zauberwort heißt „im Licht der Tradition“. Doch längst ist erwiesen – davon spricht auch Bischof Fellay – daß Rom und die Priesterbruderschaft St. Pius X. ganz unterschiedliche Auffassungen von einer „Anerkennung des Konzils im Lichte der Tradition“ verstehen.
Übrigens: Die falschen Aussagen des II. Vatikanischen Konzils sind, weil sie falsch sind, einer Interpretation im Lichte der Tradition gar nicht fähig.
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#14   Brandenburgis   14:38:53 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Was zu
beweisen war. Gotthard ist wieder einmal als widerlicher Lügner entlarvt.
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#13   Gotthard   13:24:27 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Korrektur
Damit sagt der Papst selber, daß die Kirche nach dem Zweiten Vatikanum eine andere ist als vorher.
Gott sei Dank!
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#12   Sycamore   12:59:03 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Damenschuh: …
„…aber bei dem ganzen Geschwafel hier (von Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen) kann man schon durcheinander kommen.“
Ich erlaube es mir, Sie zu meinem ersten Leserbeitrag zu verweisen, 3. Abschnitt.
Es ist schlechter Stil, nur die eigenen Beiträge als lesenswert und vernünftig, die übrigen als „Geschwafel“ zu erklären. Das haben Sie auch nicht nötig.
Ihre Entschuldigung nehme ich gerne an.
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#11   Franz Kappes   12:56:55 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Tagespost
Bitte zum Thema.
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#10   Damenschuh   12:52:21 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Achso,
na dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, aber bei dem ganzen Geschwafel hier (von Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen) kann man schon mal durcheinander kommen.
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#9   Sycamore   12:49:16 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Damenschuh: Logik…
„…[Schwule Saunas] … denn sonst würden Sie dieses Thema nicht von sich aus ansprechen…“
Illogische Folgerung, liebe(r) Ladyshoe!
Ich beziehe mich auf eine Reihe von Leserbeiträgen Ihrer Gesinnungsgenossen, die neulich in kreuz.net erschienen sind, und Sie gewiss gelesen haben, welche ebendies zum Thema hatten.
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#8   Damenschuh   12:34:12 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Dinge des Geistes?
Bei kreuz.net?
:-D :-D :-D :-D
Ich gehe übrigens nicht in „schwule Saunen“, kann Ihnen aber gerne – da ja hier offensichtlich Bedarf besteht, denn sonst würden Sie dieses Thema nicht von sich aus ansprechen – gute schwule Reiseführer enpfehlen, in denen Sie welche finden.
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#7   newtube   12:33:14 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Kritiker: Geistesarm
„Selig die Armen im Geiste…“ ist eine der Seligpreisungen und, indem Sie diese mit den Pius-Brüdern verbinden, ein von ihnen verdientes Kompliment.
„Geistesarm“ zu sein, ist keine Seligpreisung und scheint eine Ihrer Eigenschaften zu sein.
Sorry!
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#6   Sycamore   12:25:56 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@ Damenschuh: Schwachsinn
„… weiß ich schon beim Lesen des ersten Satzes, daß dieser Artikel mal wieder absoluter Schwachsinn ist…“
Das wiederum beweist, daß komplizierte Gedankenzüge Ihre logischen Fähigkeiten übersteigen…;
daß der „homo carnalis“ Dinge des Geistes grundsätzlich nicht versteht, und sie als Torheit empfindet…
(nach Paulus: … den Juden ein Greuel, dein Heiden eine Torheit…);
daß Sie nur mit dem Diskurs, wie schön es sei, Schwul zu sein und sich in schwulen Saunas (-en) herumzutreiben und „auf seine Kosten“ zu kommen, etwas anfangen können, und diesen als den einzig „vernünftigen“ Diskurs betrachten. Alles andere sei „Schwachsinn“.
Und trotzdem hängen Sie wie ein Junky am kreuz.net, das Sie (mit Ihren Kumpanen) verachten… Komisch!
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#4   Domenico Tuttisanti   12:00:01 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Die traditionellen Verurteilungen
der „Religionsfreiheit“ beruhten darauf, dass nicht ausreichend zwischen Religionsfreiheit und Indifferentismus unterschieden wurde, bzw. zwischen ihnen ein falsches Kausalverhältnis behauptet wird. Klassisches Beispiel dafür: „Mirari vos“:
„Aus dieser modrigen Quelle der Gleichgültigkeit, die den Glauben betrifft, fließt jene törichte und falsche Ansicht die man besser als Wahnsinn bezeichnet, für jeden die Gewissensfreiheit zu fordern und zu verteidigen.“
Die Religions- und Gewissensfreiheit wird in diesem Dokument von Gregor XVI. aus dem Jahre 1832 als Folge oder Begleiterscheinung des Indifferentismus gesehen. Dieser wiederum kann tatsächlich als ein Wahnsinn gekennzeichnet werden, denn A und Non-A können nicht zugleich wahr (in ein- und derselben Beziehung zugleich gültig) sein. (Es ist immer schon als ein wichtiges Indiz für Idiotie angesehen worden, wenn jemand in seiner Rede den Satz vom Widerspruch ignoriert.)
Es stellt jedoch keinen Widerspruch dar, für jeden eine Freiheit des Gewissens und der Rede zu fordern, auch wenn dies einschliesst, dass jemand sich darin irrt.
Die fatalen Konsequenzen der päpstlichen Gleichsetzung von Indifferentismus und Religionsfreiheit liegen auf der Hand:
Keine Freiheit des Irrtums! (Dagegen gilt schon sprichwörtlich: „Errare humanum est!“) Daraus folgt: Sofortige Abschaffung der „abscheuliche[n] Freiheit der Buchdruckerkunst“ :-D, keine Pressefreiheit :-# etc. etc.
Wollen dies die Anhänger der Tradition etwa auch fordern? :-O
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#3   Damenschuh   11:53:32 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Warum nur
weiß ich schon bei Lesen des ersten Satzes, dass dieser Artikel mal wieder absoluter Schwachsinn ist… :-S
Die Webseite des deutschen Distrikts der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat der Zeitung ‘Tagespost’ eine Zensurpolitik vorgeworfen und Beweise vorgelegt.
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#2   Thomasius   11:49:18 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Jede Zeitung übt bei der Veröffentlichung von Leserbriefen Zensur.
Auch kteuz.net.
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#1   Franz Kappes   11:28:37 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Das verwundert mich nicht
Warum auch nicht? Brüder im Geiste.
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