(kreuz.net) Musik, Geschichte und Theologie sind miteinander aufs Engste verknüpft. Denn es gibt nur
einen Gott: Alle Menschen wurden von ihm geschaffen, um sich auf ihn hin zu bewegen.
Die Geschichte berichtet
über die Handlungen der Menschen untereinander, insofern sie sich auf Gott hinbewegen oder nicht.
Die
Musik ist Ausdruck der Harmonie oder Disharmonie in den menschlichen Seelen, die ihre Geschichte auf Gott
ausrichten oder nicht.
Die Musik von Ludwig van Beethoven († 1827) – die in drei Perioden eingeteilt
werden kann – illustriert das.
Die erste Periode des Komponisten beinhaltet die verhältnismäßig ruhigen
Werke seiner Lehrzeit bei Wolfgang Amadeus Mozart († 1791) und Josef Haydn († 1809). Sie entspricht den
letzten Jahren des vorrevolutionären Europas.
Die zweite Periode enthält die größte Zahl jener glorreichen
und heroischen Werke, für die Beethoven am meisten bekannt ist und verehrt wird.
Diese Zeit entspricht
der Französischen Revolution, die in Europa und darüber hinaus für Aufstände und Kriege gesorgt hat.
Die dritte Periode besteht aus tiefgründigen aber irgendwie rätselhaften Meisterwerken. Sie entspricht
dem europäischen Versuch nach dem Wiener Kongresses (1815), die alte, vor-revolutionäre Ordnung auf
nach-revolutionären Grundlagen wiederherzustellen. Das war in Wahrheit wie das Zusammensetzen eines Puzzles.
Beethovens Dritte Symphonie „Eroica“ (1804) brachte zum ersten Mal den heroischen Humanismus einer neuen
Welt voll zum Ausdruck und war das Schlüsselwerk zwischen der ersten und der zweiten Periode.
Ähnlich
ist seine 29. Klaviersonate – die „Sonate für das Hammerklavier“ aus dem Jahr 1818 – das Schlüsselwerk
zwischen der zweiten und dritten Periode.
Eine seltsam unmenschliche Sonate
Es ist ein gigantisches
Stück – erhaben, unnahbar, bewundernswert und dabei seltsam unmenschlich.
Der erste Satz beginnt mit
einer gewaltigen Fanfare, die in der Exposition von einer Fülle von Ideen gefolgt wird. Sie spitzt sich
zu in einen Kampf, wird in einer variierenden Wiederholung weitergeführt und geht über in eine heroische
Coda.
Das sind alles Elemente, die für die zweite Periode typisch sind. Aber dennoch befinden wir uns
in einer anderen Welt. Die Harmonieklänge sind kühl, um nicht zu sagen kalt. Die melodische Linie ist
selten warm oder lyrisch.
Der kurze zweite Satz ist kaum freundlicher – ein stechendes Quasi-Scherzo,
ein dunkles Quasi-Trio.
Der dritte Satz – der längste von Beethoven je komponierte langsame Satz – ist
ein tiefschürfendes und beinahe ungemildertes Klagen. Augenblicke der Tröstung betonen nur die vorherrschende
Stimmung einer praktischen Hoffnungslosigkeit.
Eine nachdenkliche Einleitung ist nötig, um den Übergang
zum letzten Satz der Sonate herzustellen.
Dieser ist normalerweise bei Beethoven schnell und erhebend –
aber in diesem Fall schnell und grimmig.
Ein schroffes Hauptthema wird entfaltet, verlangsamt, rückgängig
gemacht und in einer Reihe unbeholfener Episoden einer dreiteiligen Fuge auf den Kopf gestellt.
Auf die
rohe Trauer des langsamen Satzes antwortet die rohe Kraft eines musikalischen Ringens, das eher brutal
als musikalisch ist – mit Ausnahme eines kurzen melodischen Zwischenspiels.
Ebenso wie in der „Großen
Fuge“ seines Streichquartetts nimmt Beethoven hier die moderne Musik vorweg.
Das ist keine Musik
„Das
ist großartig“ – hätte der französische General vielleicht gesagt haben können: „Aber das ist keine
Musik.“
Von diesem Mount Everest einer Klaviersonate stieg Beethoven dann nieder, um in den letzten zehn
Jahren seines Schaffens einige glorreichere Meisterstücke zu komponieren, insbesondere die Neunte Symphonie.
Aber sie sind alle irgendwie mit Wolken bedeckt. Der ungezügelte Jubel des Helden der zweite Periode
ist größtenteils vorbei.
Zusammenfassend kann man sagen: Es ist als ob sich Beethoven am Anfang in
der guten alten Ordnung sonnte, dann voranstürmte, um seine menschliche Unabhängigkeit zu erkämpfen,
und sich in der dritten Periode die Frage stellen mußte: Was war die Bedeutung des ganzen? Was bedeutet
es, sich von Gott unabhängig zu machen?
Die Schrecken der modernen „Musik“ sind die Antwort – vorausgeahnt
in der „Sonate für das Hammerklavier“.
Ohne Gott sterben beide – Geschichte und Musik.
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169 Lesermeinungen
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ne episcopus ultra baculum Die erste Periode [Beethovens] beinhaltet die verhältnismäßig ruhigen Werke
seiner Lehrzeit bei Wolfgang Amadeus Mozart († 1791) und Josef Haydn († 1809). Woher hat der Bischof die
Idee bekommen, daß Beethoven nicht nur bei Joseph Haydn (Achtung auf die Schreibweise des Vornamens!),
sondern auch bei Mozart gelernt hat? Übrigens gibt es genug von peinlicher, dilettantischer Musikkritik
schon. Exzellenz sollte bei den Gaskammern bleiben.
#169 Lycobates 13:41:49 | Freitag, 9. Oktober 2009
weitere Präzisionen Die sp. Inquisition wurde am 1.11.1478 (nicht 1483) von Papst Sixtus IV. durch die
Bulle Exigit sinceras in Kastilien eingeführt. Richtig ist, daß sie unter königlicher Hoheit stand,
Sixtus IV. hat auch einem Wunsch der katholischen Könige stattgegeben, indem er sie nach anfänglichem
Zögern errichtete. Vorhin hatte ich einige Zahlen aus dem Gedächtnis zitiert, und etwas abgerundet.
Genauer (Quelle: S. Lenton, The Don Carlos myth): Von 1547 bis 1699 behandelte die Inquisition 84.400
Fälle, davon führten 826 zu einer Verurteilung wegen Häresie. (Das Todesurteil wurde dann von der Zivilbehörde
vollstreckt, da sie Häresie ihrerseits mit Hochverrat gleichsetzte, die Inquisition urteilte lediglich
über den geistlichen Befund). Das ist ein verhältnismäßig geringer Prozentsatz, der darauf hinweist,
daß die Inquisition nicht, wie von ihren Gegnern behauptet wird, pauschal aburteilte und massenhaft Häretiker
dem weltlichen Arm überantwortete, sondern im Gegenteil alle Fälle (auch skurrile Denunziationen) gewissenhaft
prüfte, da nach dieser Quelle in diesen 152 Jahren in den 83.574 anderen Fällen eine geringere Strafe,
ein Freispruch oder eine Rekonzilierung erfolgte. Zum Vergleich: im Tudor’schen England wurden 1542 allein
308 Menschen hingerichtet wegen Häresie. Damit ist dort in einem einzigen Jahr mit einem Schlag mehr
als ein Drittel der Hinrichtungszahl aus 150 Jahren Inquisitionstätigkeit erreicht. Es schadet nie, Fakten
in historischer Perspektive zu betrachten.
#168 Thomasius 13:31:58 | Freitag, 9. Oktober 2009
@Galatea Übrigens: Was die Pogrome des Jahres 1391 betrifft, so hat Heinrich III in einem Brief sich
in der Weise geäußert, dass Kleriker gegen die Juden gepredigt hätten und „das dumme Volk“ daraufhin
gegen die Juden in Sevilla und später auch in anderen Städten vorgegangen sei. Hinweis auch auf den
folgenden link: …mittelalter-genealogie.de/…che_koenig_1406.html Dafür, dass die Kleriker sich für
ein friedliches christliches Zusammenleben eingesetzt hätten, fehlen jede Hinweise.
#167 Lycobates 12:20:39 | Freitag, 9. Oktober 2009
Präzisionen @Schalom „Auch das Vermögen getaufter Juden war für Kirche interessant“ Ob für diie Kirche
oder andere, es mag zutreffen, daß es auch falsche Denunziationen gegeben hat, allein aus dem Grunde,
ein Vermögen zu konfiszieren. Ich bestreite das nicht. Habgier ist ein überall verbreitetes Laster.
Das berührt aber nicht den Kern der Sache. Im übrigen heißt es korrekt Leyenda neGra, mit G. Ein Versehen
von mir.
#166 Thomasius 08:27:35 | Freitag, 9. Oktober 2009
@Galatea Wenn Sie das so genau verfolgt haben, wissen Sie, dass ich nur seriöse Geschichtsbücher zitiert
habe. Ich vermute, dass Sie sich noch nie mit der Geschichte Spaniens ernsthaft befasst haben.
#165 Caldonazzi † 23:20:18 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Galatea: Ich habe von dir noch nie einen sachlichen Beitrag gelesen, der zur Erhellung eines Themas beigetragen
hätte. Von dir kommt nichts als überkandideltes Zickengemecker mit bigott-reaktionärem Stallgeruch.
Wissen Sie übrigens, dies nur am Rande, was der Begriff „isabellfarben“ bedeutet? Deine Isabellfarben
sind schmutzig-braune Nuancen, perfekt zu deinen sprachlich gruseligen Geschichtsklitterungen passend,
die du hier dämlich-dümmlich herunterbetest. Ob das jetzt das dreckige Hemd der Tochter von Philipp
II war oder das der Katholischen, ist schnurzpiepegal. Braun ist braun. Das dies nun einmal nicht so ist,
hat folgende Gründe: – präsentierens Quellen. – zuvor bitte lesen. Das würde dir auch nicht schaden.
Von der Inquisition hast du keine Ahnung und dem kann auch deine einschlägige Heftchensammlung nicht
abhelfen. PS 1: Wer DAS und DASS nicht unterscheiden kann, muss seinem intellektuellen Anschein hinterherhecheln.
PS 2: …und die Wahrheit wird euch frei machen. (Joh. 8,32) Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. (Ingeborg
Bachmann) o^/ o^/ o^/
#164 für die Kirche 22:27:39 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Peter Pan: der englische Philosoph John Locke hat mal gezeigt, wenn etwas von glaubwürdigen Menschen
bezeugt wurde, dann kann man es glauben, auch wenn es ungewöhnlich ist jedoch logisch nicht ausgeschlossen
ist. Die Bibel notiert vieles, was unserer normaler Erfahrung widerspricht, gerade deshalb wird es Wunder
genannt, logisch jedoch möglich ist, z.B. wenn andere Naturgesetze gelten würden, dann wäre das Geschehnis
naturgesetzlich und kein Wunder mehr. Ich glaube, die Juden des alten Bundes sind das auserwählte Volk,
und seine Propheten heilige Männer, daher glaube ich, was die Israeliten als Gottesvolk uns überliefert
haben. Soweit zu Ihrem Einwand. Wenn Sie nächstes Mal Bibel angreifen, tun Sie es bitte vor einem jüdischen
Rabbi. Ich möchte gerne von Ihrer Erfahrung hören. liebe Grüße
#163 Galatea 21:27:48 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Wenn ich nur, Herr Thomasius, wüsste, was Sie eigentlich damit sagen wollen, wenn Sie: a. trotz der freundlichen
und geduldigen Aufklärung durch Herrn Dr. Heger ununterbrochen die gleichen Anschuldigungen gegen die
kath Kirche nicht müde werden zu wiederholen. b. die Gedanken, Motivationen, Taten unserer Vorfahren
allein aufgrund irgenwelcher Lektüre meinen zu kennen und jedem Leser um die Ohren schleudern. c. Und
dann noch erwarten, jeder, der dieses liest, müsste sich allein aufgrund der von Ihnen präsentierten
Offenbarungen von Grund auf schämen, Mitglied im Verbrecherverein Nr. 1 zu sein – Das dies nun einmal
nicht so ist, hat folgende Gründe: – präsentierens Quellen. – zuvor bitte lesen. Wissen Sie übrigens,
dies nur am Rande, was der Begriff „isabellfarben“ bedeutet? Vorgeborene, die eigenen Vorfahren so in
den Dreck ziehen, und das ist nicht persönlich gemeint, Herr Thomasius, das ist momentan zwar chic, aber
menschlich nicht in Ordnung. p.s. – Sie zitieren aus Ihnen genehmen Werken. Wäre ich Sie, würde ich
meine Gegner mit Ihren eigenen Argumenten schlagen zumindest versuchen.
#162 Peter-Pan 21:26:07 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@für die Kirche Es war anders, weil nicht Juden in der spanischen Inquistion verfolgt waren, sondern
Christen, die jedoch häretischen oder einen anderen Glauben praktizierten. Wenn sie einen anderen Glauben
praktizierten, waren sie dann Christen. Wie auch immer, war es nicht so, dass die Inquisition verfolgte,
wenn immer sie für schuldig hielt – der Hexerei, der Ketzerei, des Paktierens mit dem Satan, etc. Was
richtig ist, wollt Ihr bestimmen, ohne die historische Fakt und Umstände respektieren zu wollen. Eine
ziemlich anmassende Aussage, wenn man bedenkt, dass Ihre historischen Fakten teilweise auf der Fiktion
der Bibel beruhen.
#160 Thomasius 21:13:58 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Lycobates Also noch einmal für die völlig Ungebildeten. „Diese Politik einer faktischen Toleranz (der
spanischen Könige)änderte sich erst gegen Ende des Mittelalters. In den 1390er Jahren kam es in spanischen
Städten zu einer Welle anti-jüdischer Ausschreitungen. Dann, im Jahre 1483, setzten Ferdinand V. von
Aragon und seine Gattin IsabelleI. von Kastilien die spanische Inquisition ein, die somit – im Gegensatz
zu mitteralterlichen päpstlichen Inquisition – unter königlicher Kontrolle stand. Die neuen Inquisitionstribunale
verfolgten in erster Linie zum Christentum konvertierte Juden, die – angeblich – im Verborgenen ihren
alten Glauben praktizierten. Im Jahre 1492 wurden die verbliebenen ortodoxen Juden beider Königreiche
vor die Wahl gestellt, entweder zu konvertieren oder das Land zu verlassen.“(Die christliche Welt des
Mittelalters,Hamilton)
#158 für die Kirche 20:46:42 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Fridericus: eben nicht wie Sie geschildert haben. Theresa von Avila war jüdisch stämmig. Niemand hat
sie, ihre Verwandten, ihre Bekannten verfolgt. Und sie ist eine große Heilige geworden. Wenn eine Christin
(nicht jüdisch stämmig) heidnische Gebräuche und Hexerei trieb zu jener Zeit, wurde sie verurteilt,
rechtsgemäß, nach der Feststellung des Delikts. Und wenn eine Christin (jüdisch stämmig) zwar bekannt,
daß sie an Christus glauben, aber jedoch jüdische Riten vollzog, wurde sie auch in die Inquisition gezogen.
Ob die Inquistion gerechtfertig war oder nicht ist eine Frage. Aber ob sie „Judenverfolgung“ war, ist
eine andere. Auf die letzere Frage ist eindeutig mit „NEIN“ zu beantworten.
#157 Fridericius † 20:33:12 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
für die Kirche Erklären Sie mir doch mal den essentiellen Unterschied: Im Dritten Reich wurden Juden
verfolgt, weil sie „Judenblut“ hatten. Die Inquisition folterte Christen, die ehemals Juden waren, so
lange, bis diese „Häresien“ zugaben und brachte sie dann um. Wo ist also der qualitative Unterschied
zwischen diesen beiden Arten der Judenverfolgung?
#156 für die Kirche 19:44:36 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Fridericus&Thomasius: Es war anders, weil nicht Juden in der spanischen Inquistion verfolgt waren, sondern
Christen, die jedoch häretischen oder einen anderen Glauben praktizierten. Im Dritten Reich jedoch Menschen,
die durch eine künstliche Definition als Juden aussortiert wurden. Natürlich, Linke wie Ihr denkt nicht.
Ihr verfahrt so wie die Rechtextremisten. Was richtig ist, wollt Ihr bestimmen, ohne die historische Fakt
und Umstände respektieren zu wollen.
#155 Lycobates 18:20:40 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
noch einmal Leyenda nera Tut mir leid, mich wiederholen zu müssen. Übrigens sollen nach dem zweiten
Weltkrieg auch Deutsche ausgewiesen worden sein, ich kann nicht finden, dass diese „begeistert“ davon
waren. Daß die ausgewiesenen Juden (und später Moslems) davon nicht „begeistert“ waren, dürfte sich
von selbst verstehen. Daß es Übergriffe und Mißbräuche gegeben hat, und, bei der Masse (etwa 85.000
Aktenbestände zw. 1478 und 1700), wohl auch gerichtliche Fehlentscheidungen, wird von niemandem bestritten.
Daß Kirche und Hof zusammengearbeitet haben, ist selbstverständlich, da sich hier geistliche und weltliche
Gerichtsbarkeit berühren. Darum ging es nicht. Es ging darum, daß nicht behauptet werden kann, Juden
wären in Spanien damals „zwangsweise christianisiert“ worden. Die „schwarze Legende“ hat ein zähes Leben.
#154 Thomasius 18:05:38 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Lycobates „Man kann darüber streiten, ob die Politik der katholischen Könige, im Zuge der Reconquista
ein homogen katholisches Land anzustreben, im sozial-politischen Sinne erfolgreich oder abträglich war.
Die nicht-bekehrten Moslems wurden übrigens erst Beginn des 17. Jh. ausgewiesen.“ Sie werden lachen,
das war gerade nicht die Politik der katholischen Könige sondern die Politik von Klerikern gegen die
Politik der spanischen Könige. Die Pogrome gegen die Juden wurden von Klerikern veranlasst und die Aufstände
der Muslime ebenso. Aber ich möchte mich nicht ständig wiederholen. Übrigens sollen nach dem zweiten
Weltkrieg auch Deutsche ausgewiesen worden sein, ich kann nicht finden, dass diese „begeistert“ davon
waren.
#153 Lycobates 17:52:50 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Leyenda nera „Es wurden Christen „inquiriert“ die zwangsweise „Christianisiert“ worden waren und vorher
Juden waren.“ Es wurde im Spanien des 15. bzw. 16. Jh. kein Jude (oder Moslem) „zwangsweise christianisiert“.
Die Juden wurden vor die Wahl gestellt, sich taufen zu lassen, oder aber das spanische Hoheitsgebiet zu
verlassen. Wer sich nicht taufen lassen wollte, konnte im Prinzip unbehelligt gehen. Was viele taten (sie
zogen nach Nordafrika, und weiter weg ins osmanische Reich). Wer sich aber taufen ließ, mußte sich später
Untersuchungen gefallen lassen, die darauf abzielten, zu eruieren, ob die Bekehrung auch aufrichtig war.
Unaufrichtigkeit wurde geahndet. Das ist alles. Nachzulesen etwa bei Henry Kamen, The Spanish inquisition,
u.a. Man kann darüber streiten, ob die Politik der katholischen Könige, im Zuge der Reconquista ein
homogen katholisches Land anzustreben, im sozial-politischen Sinne erfolgreich oder abträglich war. Die
nicht-bekehrten Moslems wurden übrigens erst Beginn des 17. Jh. ausgewiesen. Was die Anwendung der Folter
betrifft, das steht auf einem anderen Blatt. Sicherlich entspricht das nicht unserem heutigen Rechtsempfinden.
Diese Praxis war allerdings universalverbreitet, vom anglikanischen England, übers katholische Spanien
und protestantische Deutschland, bis zum orthodoxen Rußland. Vom osmanischen Reich ganz zu schweigen.
Darüber hat sich damals niemand aufgeregt.
#151 Thomasius 17:18:17 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@für die Kirche Es wurden Christen „inquiriert“ die zwangsweise „Christianisiert“ worden waren und vorher
Juden waren. Dass „man“ zu Zeiten der Inquisition durch Anwendung der Folter quasi alles „beweisen“ konnte,
zeigt nicht zuletzt auch die Inquisition in Frankreich gegen den Templerorden.
#150 für die Kirche 16:30:28 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Thomasius: In der Spanischen Inquistion wurden einige verfolgt, nicht weil sie jüdische Vorfahren hatten,
sondern weil sie trotz ihres Christseins die Verdacht erweckten, daß sie heimlich jüdische-religiöse
Riten durchführten. Das war nämlich eine Häresie, und zwar genauso eine Häresie wie die der Katharer,
obwohl die letzeren keine jüdischen Vorfahren hatten. Das ist was ganz anders als im Dritten Reich. Wenn
ein Unrechtsregim eine Teilbevölkerung unterdrücken will, findet es immer eine Ausrede: es nennt unwillkommene
Elemente „Juden“, „Kommunisten“, „Kapitalisten“, „Linken“, „Rechten“ … Hauptsache, eine Menge Menschen
als Untermenschen aussortieren und den Rest der Bevölkerung auf sie loshetzen. Und der mitmachende Pöbel
bekommt eine kleine Belohnung für gehorsame Brutalität, das Regime kassiert aber Macht und Kontrolle
über alle ein. So funktioniert es, und so funktioniert es noch in vielen Ländern der Welt.
#149 Brandenburgis 16:04:28 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Oh ja, es ist evident, nachgewiesen und vielfältig dokumentiert, daß während des gesamten Holocaustes
die SS und die Juden auf das denkbar engste zusammengearbeitet haben.
#147 Paulaner † 11:31:28 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Genau, Brandenburgis: Wenn Juden verfolgt wurden, weil sie das Judentum verlassen haben, stand IMMMER
die Synagoge dahinter. „Die Synagoge“ wurde von der SS darüber benachrichtigt. Du bist mein Held!
#145 Thomasius 11:08:00 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@für die Kirche natürlich gibt es Leute jüdischen Glaubens – hier und in Israel. Und es gibt auch Leute,
die als „Juden“ verfolgt wurden, obwohl sie Christen waren – seit der spanischen Inquisition und im Dritten
Reich, dort ohne Prüfung.
@chico flojo: Wie gefällt Ihnen das hier? Futuristische Interpretation der Gymnopedie www.youtube.com/watch?v=8PWX3bY97Ps&…
Eigentlich halte ich ja gar nichts von der Adaption alter Werke in die Popkultur. Dadurch geht meist der
schön angestaubte (im positiven Sinne) Charme verloren. Daher gehen solche Experimente in 99 von 100
Fällen gehörig schief. Aber diese Umsetzung hier finde ich klasse. So hat das Stück nichts von seiner
Mystik eingebüßt – im Gegenteil. Das Café del Mar-Label steht für „Chill out“ vom Feinsten. In der
Sammlung hat eine solche Interpretation der Gymnopedie tatsächlich noch gefehlt…
#143 für die Kirche 10:15:45 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Thomasius: aha, Sie meinen „Juden“ ist ein schmutziges Wort. Verstehe. Frau Knochloch wäre gut beraten,
den Namen der von ihr geleiteten Organisation zu ändern: in Zentralrat der „Menschen, die früher Juden
heißen und sich selber Juden nennen aber nach der PC-Sprache nicht mehr Juden genannt werden dürfen“ www.zentralratdjuden.de/de/topic/1.html unter dieser Webadresse können Sie Ihren wertvollen Vorschlag
einreichen.
#141 Thomasius 09:21:08 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@clarissa coloia Korrekt. Es ist in der Tat interessant von Willi zu erfahren, dass die zeitgenössischen
Komponisten von religiöser Musik alles Satanisten sind. Dabei übersieht er geflissentlich, dass er selber
ein Zeitgenosse ist und nichts dergleichen geschaffen hat. Dass „höhere Töchter“ und andere – nicht
ausgelastete – Menschen das Klavierspielen lernen/lernten ist ja auch schon einige Zeit her. (Das spielen
eines Instrumentes – z.B… im Schulorchester – hat immerhin eine eminent bildende Wirkung; gilt aber
wohl nicht für Willi.)
Wieso nur immer diese Überhöhungsversuche? Ich bin, das gebe ich offen zu, in musikalischer Hinsicht
hoffnungslos rückwärtsgewandt: Schon der in Manchen merkliche mozart’sche Individualismus behagt mir
nicht – und gar nicht das trotzige „Es muß sein“ Beethovens. Aber das sind persönliche ästhetische
Wertungen, die nicht verallgemeinerbar sind. Was mich nur immer wundert ist die Neigung manches Zeitgenossen,
seine persönlichen ästhetischen Urteile objektivieren oder sogar theologisch zu überhöhen, als wäre
es eine Schande zu sagen: „Das gefällt mir“, oder „Es gefällt mir nicht“. Dem Musikwissenschaftler mag
es überlassen bleiben, die musikalische Qualität einer Komposition nach objektiven Kriterien zu beurteilen.
Aber, wer weiß schon (vor allem nach Verlust der Autographe), was sich Beethoven bei der Komposition
der Hammerklaviersonate gedacht hat – oder besonders bei der den IV. Satz einleitenden Fuga a tre voci.
Was nun in diesem „Dinoscopus“-Artikel geschieht (und sicher einen Gutteil der Zuschreiber stört) ist
nichts weniger als die dreiste Eisegese, ein freches Hineininterpretieren, das, mit ein paar theologischen
Metaphern überhöht, schon als der Weisheit letzter Schluß daherzukommen beansprucht. Und, was mehr
noch bedenklich stimmen muß, ist – ungeachtet meiner persönlichen Wertung zu Richard Williamson, daß
es Zuschreiber gibt, die dieser ephemeren Veröffentlichung nur ob der Person ihres Autors und seiner
scheinbaren Rechtgläubigkeit willen frenetisch applaudieren.
Stephanus: Und so nähern wir uns auch in der Musik immer mehr der Gegenwart in der es kaum noch neu geschriebene
Stücke gibt,die ganzheitlich erfüllen und zufrieden machen. Ihre Meinung spiegelt eine völlig subjektive
Erfahrung wieder. Der Zweck der kirchlichen Musik ist nicht die ganzheitliche Erfüllung des Menschen,
sondern die Ehrung Gottes durch menschliche Kunst. Darüber hinaus ist das Erleben von Musik als Schön
oder Dissonant reine Gewöhnungs- bzw Erziehungssache: fahren sie einmal nach Indien und sie werden von
den Tonleitern nach kurzer Zeit ziemlich genervt sein, für die Einheimischen dagegen ist diese Musik
das Höchste der Gefühle. Allein den Griechen (ursprünglich Pythagoras), und nicht der Kirche haben
wir es durch eine naturwissenschaftliche Analyse von Schwingungsverhältnissen zu verdanken das in Europa
ein tonales Verständnis gereift ist das tatsächlich ein universales Prinzip kennt, dass eine in der
menschlichen Wahrnehmung verankerte Präferenz für Symmetrie (von Schwingungsverhältnissen) wiederspiegelt.
Im Übrigen gebe ich ihnen im Hinblick der Melodien und Harmonien recht, da gibt es zwangsläufig durch
eine recht begrenzte Anzahl an Tonleitern und Kombinationen häufige Wiederholungen, die bekannte Schemata
meist zu Klischees verkommen lassen, nur wenige versuchen radikal auszubrechen. www.youtube.com/watch?v=L6YpYKPcEBQ&…
In rhythmischer Hinsicht leben wir heute in einer ungleich interessanteren und komplexeren Welt, wie diese
3 Beispiele moderner Musik aus unterschiedlichen Richtungen zeigen: 1. www.youtube.com/watch?v=m5C7JnVaMPg
2. www.youtube.com/watch?v=LXUxoJTi0Ws 3… www.youtube.com/watch?v=ZncEPhWUDsw&…
#138 pneumat 00:43:20 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
die 29. Sonate Musik, Geschichte und Theologie sind miteinander aufs Engste verknüpft. Denn es gibt nur
einen Gott: Alle Menschen wurden von ihm geschaffen, um sich auf ihn hin zu bewegen. In seiner herrlichen
Sonate widerspricht dem Beethoven nicht. Besonders die dreistimmige Fuge manifestiert die Göttliche Einheit
in ihrer Trinität, in der jede Stimme (wie Hypostase) im Einklang dennoch freimütig und unabhängig
agiert. Auch wenn der musikalisch etwa altmodische Bischof diese wunderbare Musik – die wieder an alte
polyphonische Tradition (Bach) anknüpft – nicht mag, sollte man ihn trotzdem fürs ungewöhnliche Thema
im KNet bedanken.
@Stefanus Ich wiederhole mich ungern: aber noch einmal: Das widerlegt Ihre Ansicht zur zeitgenössischen
Musik www.youtube.com/watch?v=QtFPdBUl7XQ Übrigens ein kleiner Himweis auf den Protestanten Bach: „aller
Musik Finis und Endursach anders nicht als nur zu Gottes Ehre und Rekreation des Gemüths sein. Wo dieses
nicht in Acht genommen wird, da ist’s keine eigentliche Musick, sondern ein teuflisch Geplärr und Geleier.“
Ob es nicht besser wäre, Fremdworte erst dann zu verwenden, wenn man sich ihrer korrekten Schreibung
auch sicher ist? – Konrad Duden bietet dafür sicher geeignete Hilfe an. (Das wirkte sich umgehend ungemein
positiv auf die Glaubwürdigkeit einer Zuschrift aus …)
#133 Stephanus 23:16:23 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Man muß ja kein studierter Musikwissenschaftler sein um feststellen zu können, wo der Bischof Recht
hat da hat er recht. Wenn man eine wirklich gute Hifi-Anlage sein Eigen nennen kann die auch wirklich
das wiedergibt was auf einer guten CD so alles aufgebrannt ist, dann kann man schon die hier gemachten
Behauptungen miterleben und nachvollziehen. Es gibt eben ein Etwas das ich einmal das Ganzheitliche nennen
möchte und man ist rundherum zufrieden, glücklich und ist frei von weiteren Wünschen und es gibt Stücke
die wühlen nicht einmal so richtig auf, aber sie bewegen doch indem sie auf einen einschlagen. Man wirft
sich wie betäubt von der einen Seite auf die Andere wie als wenn man diesen Attacken entgehen wollte
und kann es doch nicht. Am Schluß ist man leer, ausgepauert und deprimiert, weiß nicht weiter und verliert
fast jegliche Hoffnung, daß es noch einmal hell werden könnte am Ende des Tunnels. Eine dämonische
Leere macht sich breit und es gibt nur einen der das ausnutzen tut… Gott ist das aber nicht! Und so
nähern wir uns auch in der Musik immer mehr der Gegenwart in der es kaum noch neu geschriebene Stücke
gibt,die ganzheitlich erfüllen und zufrieden machen. Unsere Discojugend ist der lebende Beweis meiner
Vermutungen. Nach dem „Genuß“ dieser „Musik“ gibt man sich den Drogen hin und tritt dann in der U-Bahn
hilfsbereite Mitmenschen zusammen und nimmt deren Tod dabei in Kauf. Von Besuchern klassischer Konzerte
ist so ein Verhalten noch nie berichtet worden!
mens sana … eher lernt ein Ochs das Klavierspielen, als dass Sie den Typ biomilch mit Tatsachen überzeugen
können. Der Kerl ist mit brauner Brühe vollgepumpt …
#130 chico flojo 21:42:09 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@EvaHermanFan…usw. :)3 :(3 :)3…Messiaen ist gut – sehr gut sogar… @Schalom Ihnen würde ein wenig
Erziehung auch nicht schlecht tun. Vielleicht findet sich ja mal jemand…
Die Seite strotzt ja wieder mal vor Kultur! Damit sich die Gemüter beruhigen, und weil’s immer wieder
schön ist, hier www.youtube.com/watch?v=Lzm8kTftwE8&… Musik eines garantiert unverdächtigen, da hingebungsvoll
und treu katholischen Komponisten. Wer kann, genieße es. Wer nicht kann, tja, weiß auch nicht. (Zur
Not läuft vielleicht irgendwo Musikantenstadl.)
unbestechlicher, das wollen und können jene nicht kapieren, dass Jeschua und Miriam usw. Juden waren …
Sie haben sich ihren „Jesus“ geschnitzt ! Es ist müßig, im Kreuzweh darüber zu diskutieren.
Jesus war der allerjüdischste Jude den man sich vorstellen kann. Mutter, Vater und Geschwister: alles
Juden. Seine sog. Jünger: Juden. Seine Zielgruppe: Juden. Um die Nichtjuden hat er sich nicht gekümmert.
Das war die Besatzungsmacht Rom. Seine Mörder: die Römer. Willi aus London hat keine Ahnung. Er ist
ja auch kein Bischof, sondern nur ein Nazi.
#124 biomilch 21:24:18 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@mens sana in corpore sano Mensch „mens“: Dann erkläre uns doch mal, wie man mit Dieselmotorabgasen in
Gaskammern Menschen ermorden kann. Und was hieran falsch ist: Klick forum.thiazi.net/showthread.php?p=1190730 Fiel Vreude!
#123 Thomasius 20:41:04 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@für die Kirche Frage an Sie. Was sind Sie denn? Römer, Kelte, Germane, Skyte oder was? Sagen Sie ja
nicht Deutscher. das war Heine auch. Sagen Sie ja nicht Christ. Das war Heine auch. „Jude“ ist eine unchristliche
Verächtlichmachung von Seiten hergelaufener Kleriker, die dann später von den Nazis übernommen wurde.
Daneben gibt es auch die jüdische Religionsgemeinschaft, die aber nicht alle „Juden“ umfasst.
Sapperlott, jetzt tut er auf Kultur „Mount Everest einer Klaviersonate“ Mit dem „Gott“ des Mister Williamson
will ich nichts zu tun haben. Das ist der „Gott der Spießer“.
Bischof Williamson sollte lieber mal etwas über die Gaskammern in Auschwitz und anderen KZs lesen, dann
täte er was für seine Bildung und müsste auf diesem Sektor nicht auch so einen unerträglichen Unfug
verzapfen wie hier bei Beethoven.
#120 Peter-Pan 20:02:37 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@für die Kirche Toll, wer zum Christentum konvertiert ist, ist nun kein Jude mehr, sagt unser großer
Kämpfer für Politische Korrektheit Peter-Pan. Eigentlich habe ich das nicht gesagt. Aber wo Sie es sagen:
Ist dem nicht so? Nach meinem Verständnis war er Jude, weil Maria Jüdin war und sein Vorfahren biologisch
aus dem israelischen Volk stammten. Nach Peter-Pans Auffassung war Jesus aber kein Jude! Ich sprach verschiedentlich
von Jesus „jüdischer Herkunft“ – außerdem: Heine war Jude, er ist nur später konvertiert – und war
dann folglich kein Jude mehr. Aber davor schon. Jesus war jüdischer Rabbi. Sie können natürlich sagen,
dass er mit der Begründung des Christentums selbst Christ wurde, in Ordnung. Aber dennoch war er davor
Jude. Oder sehen Sie das nicht so?
#116 für die Kirche 19:13:38 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Peter-Pan: War Heinrich Heine jüdisch? Zitat aus der Wikepedia: [Heinrich Heine] war das älteste von
vier Kindern des Tuchhändlers Samson Heine und seiner Frau Betty (eigentlich Peira), geborene van Geldern.
Seine Geschwister waren Charlotte, Gustav – der spätere Baron Heine-Geldern und Herausgeber des Wiener
Fremdenblatts – und Maximilian, später Arzt in Sankt Petersburg. Sie alle wuchsen in einem weitgehend
assimilierten, vom Geist der Haskala geprägten jüdischen Elternhaus auf. Ab 1803 besuchte Harry Heine
die israelitische Privatschule von Hein Hertz Rintelsohn. Peter-Pans Äußerung „Heine meinen Sie wahrscheinlich…
Und ist der nicht zum Protestantismus konvertiert?“. Toll, wer zum Christentum konvertiert ist, ist nun
kein Jude mehr, sagt unser großer Kämpfer für Politische Korrektheit Peter-Pan. Also, eine Frage an
Sie wäre: War Jesus Jude? Hat er nicht das Christentum begründet? Nach meinem Verständnis war er Jude,
weil Maria Jüdin war und sein Vorfahren biologisch aus dem israelischen Volk stammten. Nach Peter-Pans
Auffassung war Jesus aber kein Jude! Weil Jude sein ist so was wie katholisch sein. Nach Peter-Pan waren
also Jesus, Petrus, Paulus alle also keine Juden. Wenn also Jesus Jude war, dann wäre nach Peter Pans
Vorstellung das Christentum identisch mit Judentum. Also sind alle Katholiken zugleich Juden, weil wir
zu der Religion gehören, die von Jesus gegründet wurde und Jesus war Jude und jüdisch eine reine religiöse
Zugehörigkeit. Also, Anti-Katholizismus ist Antisemitismus.
#114 Brandenburgis 19:03:05 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern
Ein Ewiger, wie auch nicht drei Unerschaffene und nicht drei Unermeßliche, sondern Ein Unerschaffener
and Ein Unermeßlicher. Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige
Geist, and doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern Ein Allmächtiger. So ist der Vater Gott, der
Sohn Gott, der Heilige Geist Gott. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur Ein Gott. So
ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr. Und dennoch sind es nicht drei Herren, sondern
es ist nur Ein Herr. Denn so wie wir durch die christliche Wahrheit angeleitet werden, jede Person einzeln
als Gott and Herrn zu bekennen, so verbietet uns auch die katholische Lehre, von drei Göttern oder Herren
zu reden. Der Vater ist von niemand gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt. Der Sohn ist vom. Vater allein,
nicht gemacht, nicht geschaffen, sondern gezeugt. Der Heilige Geist ist vom Vater and vom Sohn, nicht
gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt, sondern hervorgehend. Es ist also Ein Vater, nicht drei Väter,
Ein Sohn, nicht drei Söhne, Ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister.
#113 für die Kirche 18:41:15 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Peter-Pan: jüdische Mutter, Quelleangabe, nicht von Hilter definiert. Außerdem, es gibt eine bekannte
Definition von Judem, wer eine jüdische Mutter hat, ist ein Jude / eine Jüdin. „Und wo soll die her
sein? Aus dem Lehrbuch der Rassenlehre?? Das ist doch Quatsch.“ Nein, nicht aus dem Lehrbuch der Rassenlehre,
sondern nach der orthodoxen Definition der Juden selbst: aus Wikipeidia: de.wikipedia.org/wiki/Juden Zitat
Innerhalb jüdischer Religionsgemeinschaften Der orthodoxen Interpretation der Halacha entsprechend, ist
nur das leibliche Kind einer jüdischen Mutter als jüdisch zu bestimmen. Ein Kind mit einem jüdischem
Vater und einer nicht-jüdischen Mutter wird als nicht-jüdisch betrachtet. Obwohl die Konversion eines
Säuglings unter bestimmten Umständen wie etwa bei Adoptivkindern oder bei Kindern konvertierender Eltern
in Betracht gezogen werden kann, werden konvertierte Kinder beim Eintritt in den religiösen Erwachsenenstatus,
der bei Mädchen im Alter von 12 Jahren, bei Jungen im Alter von 13 Jahren erreicht wird, typischerweise
befragt, ob sie jüdisch bleiben wollen. Dieser Standard gilt sowohl im Konservativen als auch im Orthodoxen
Judentum.
#111 Paulaner † 18:26:54 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Oh mei, gegen diese Möchtegern-Bauernschläue kommen doch keine Belege an! clarissa colonia: „Jesus war
sicher kein Jude …“ Der hat sich derart verrannt in sein Lügengebäude, dass ihm jeder Winkelzug recht
ist, um draus eine lange Nase basteln zu können um wenigstens wie ein oberschlauer Gymnasiast aus der
Affäre heraus zu kommen. So verhandeln die leider auch in Rom ihre Interessen.
#110 Fragender 18:20:03 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Der Bischofs-Clown brabbelt wieder… Die Schrecken der modernen „Musik“ sind die Antwort – vorausgeahnt
in der „Sonate für das Hammerklavier“. Was soll „moderne Musik“ überhaupt sein, die ja ach so schrecklich
ist? Jazz? Pop? zeitgenössische geistliche Musik? oder doch der „Musikantenstadl“? Aber vielleicht ist
für den Ahnungslosen seit Beethoven im Allgemeinen und seit 1945 im Speziellen sowieso alles schlecht???
In Sachen Musik dürfte der Bischfsclown Willi wohl genauso ahnungslos sein, wie in Sachen Geschichte…
#109 Brandenburgis 18:19:37 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Was immer Johannes XXIII gesagt hat, für den kirchlichen Glauben ist es nicht maßgeblich. Nur das Dogma
zählt, und auch dieses muß mit der Tradition übereinstimmen. Z. B: Et in unum Dominum Jesum Christum,
Filium Dei unigenitum, et ex Patre natum ante omnia secula. Deum de Deo, lumen de lumine, Deum verum de
Deo vero, genitum, non factum, consubstantialem Patri, per quem omnia facta sunt. Qui propter nos homines
et propter nostram salutem descendit de coelis. Et incarnatus est de Spiritu Sancto ex Maria virgine et
homo factus est. Crucifixus etiam pro nobis sub Pontio Pilato, passus et sepultus est. Et resurrexit tertia
die secundum scripturas, et ascendit in coelum, sedet ad dexteram Patris, et iterum venturus est cum gloria
judicare vivos et mortuos, cujus regni non erit finis. Wir lernen also: Christus ist Herr, er ist wahrer
Gott von wahrem Gott, Licht von Licht, er ist gezeugt, nicht geschaffen, er ist Mensch geworden (hat die
menschliche Natur angeonmmen) aber wir sehen auch hier, daß die KIrche nicht lehrt, daß Jesus Jude ist.
Vielleicht war der Beethoven der letzten Jahre Was war die Bedeutung des ganzen? Was bedeutet es, sich
von Gott unabhängig zu machen? ja auch ein Mensch, der mit Gott gerungen hat?
Es ist überhaupt nicht klar, was mit „erstgeborenen Bruder“ gemeint sein soll. Das kann man so auffassen,
als wenn Jesus dieser Bruder wäre oder das jüdische Volk. Das ist wohl bewusst im Dunkeln gelassen worden.
#106 Peter-Pan 18:11:52 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenburgis Sie gehen immer noch nicht auf mein Zitat von Johannes XXIII ein, und auch nicht auf Thomasius
Erklärung. Muss ich das als Eingeständnis Ihres Irrtums auffassen?
#105 Brandenburgis 18:08:39 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Dies lehrt die Kirche über Jesus: Et in Iesum Christum, filium eius unicum Dominum nostrum, qui conceptus
est de Spiritu Sancto, natus ex Maria Virgine, passus sub Pontio Pilato, crucifixus, mortuus, et sepultus,
descendit ad inferos, tertia die resurrexit a mortuis, ascendit ad caelos, sedet ad dexteram Dei Patris
omnipotentis, inde venturus est judicare vivos et mortuos. Also hier braucht Ihr nicht weiterzusuchen.
#104 Peter-Pan 18:08:32 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenburgis Ich dachte, ich hätte Ihnen ein ganz brauchbaren Hinweis geliefert. Wenn Sie nicht damit
einverstanden sind, sagen Sie warum. Thomasius Erklärung zu Jesus jüdischer Abstammung ist ebenfalls
sehr stichhaltig. Was wollen Sie mehr.
Ist das so schwer? Aus christlicher Sicht kann Jesus kein gläubiger Jude gewesen sein. Andernfalls würde
man damit gleichzeitig seine Gottheit leugnen! Denn ein Gott weiß und glaubt nicht.
#99 Thomasius 18:03:02 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenburgis Können Sie lesen oder reicht Ihr IQ dazu nicht aus? Haben Sie schon mal etwas von der
Bibel gehört? Lesen Sie doch einmal das Matthäusevangelium Kapitel 1 Der Stammbaum Jesu. „Dies ist der
Stammbaum Jesu Christi von Abraham über David“ Niemand der genannten ist Ihrer Ansicht nach Jude oder?
#98 Peter-Pan 17:59:43 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenburgis wo hat die Kirche gesagt, Jesus sei Jude? Schlagen Sie im Denziger oder im Meßbuch oder
in der Patrologie nach, da Sie es ja sind, der diese Behauptung aufstellt. Los. los, ich warte noch immer
darauf. Also schön, erlauben Sie mir Johannes XXIII zu zitieren: „Wir erkennen heute, daß viele Jahrhunderte
der Blindheit unsere Augen verhüllt haben, so daß wir die Schönheit Deines auserwählten Volkes nicht
mehr sehen und in seinem Gesicht nicht mehr die Züge unseres erstgeborenen Bruders wiedererkennen. Wir
erkennen, daß ein Kainsmal auf unserer Stirn steht. Im Laufe der Jahrhunderte hat unser Bruder Abel in
dem Blute gelegen, das wir vergossen, und er hat Tränen geweint, die wir verursacht haben, weil wir Deine
Liebe vergaßen. Vergib uns den Fluch, den wir zu unrecht an den Namen der Juden hefteten. Vergib uns,
daß wir Dich in ihrem Fleische zum zweitenmal ans Kreuz schlugen. Denn wir wußten nicht, was wir taten.“
Konzentrieren Sie sich besonders auf den Part mit dem erstgeborenen Bruder.
oh je… brandenburgis… Hast du dein Langzeitgedächtnis abgetrieben!? Die christliche Religion basiert
auf dem Judentum. Und Jesus war Jude. Das ist natürlich blöd als katholischer Nazi… but who cares!
Jesus war sicher kein Jude … „Abraham zeugte Isaak, Isaak zeugte Jakob, Jakob zeugte Juda und seine
Brüder. Juda zeugte Perez und Serach mit Tamar, Perez zeugte Hezron, … Obed zeugte Isai, Isai zeugte
den König David. David zeugte Salomo mit der Frau des Urija, Salomo zeugte Rehabeam … Mattan zeugte
Jakob, Jakob zeugte Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, welcher der Christus genannt
wird. Im Ganzen also sind es vierzehn Generationen von Abraham bis David, vierzehn Generationen von David
bis zur babylonischen Verbannung und vierzehn Generationen von der babylonischen Verbannung bis zum Christus.“
„Und als acht Tage vorüber waren und er beschnitten werden sollte, da wurde ihm der Name Jesus gegeben,
der von dem Engel genannt worden war, bevor er im Mutterleib empfangen wurde. Und als für sie die Tage
der Reinigung, die das Gesetz des Mose vorschreibt, vorüber waren, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf,
um ihn dem Herrn zu weihen, wie es im Gesetz des Herrn geschrieben steht.“ „Ja, ich wünschte, selber
verflucht und von Christus getrennt zu sein, anstelle meiner Brüder, die zum gleichen Volk gehören,
die Israeliten sind, die das Recht der Kindschaft und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und die
Gabe des Gesetzes und die Gottesdienstordnung und die Verheissungen haben, die die Väter haben und aus
deren Mitte seiner irdischen Herkunft nach der Christus stammt; Gott, der über allem waltet, er sei gepriesen
in Ewigkeit, Amen!“
Wenn „Jude“, wie es Braut macht, mit „Anhänger der jüdischen Religion“ übersetzt wird, dann war Jesus
aus atheistischer Sicht ein Jude. Aus christlicher Sicht war er ein abstammungsmäßiger Jude, der vom
Judentum als solchem Abstand genommen hat und eine neue Religion gründete. Bitte etwas mehr Diffenrenzierung,
sonst ist der Thread für’n Müll.
#94 Brandenburgis 17:52:20 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Also los, Peter Pan wo hat die Kirche gesagt, Jesus sei Jude? Schlagen Sie im Denziger oder im Meßbuch
oder in der Patrologie nach, da Sie es ja sind, der diese Behauptung aufstellt. Los. los, ich warte noch
immer darauf.
#92 Peter-Pan 17:44:00 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenburgis Die Kirche hat nie gesagt „Jesus ist Jude“. Äh, doch, Jesus jüdische Abstammung wird
auch von der katholischen Kirche sehr wohl anerkannt. Gehen Sie zum nächsten katholischen Priester und
fragen Sie ihn. Er wird es Ihnen sagen. @für die Kirche Juden bilden nicht nur eine Glaubensgemeinschaft.
Denn sonst wie soll man diejenigen bezeichnen, di… israelische Staatsbürger sind und jüdische Vorfahren
haben, aber Atheisten sind? Besteht denn Notwendigkeit alle Menschen zu katalogisieren? Andererseits dürften
man dann viele hervorragende Europäische Männer wie Heinrich Heiner nicht mehr als „jüdisch“ bezeichen,
auf den aber Juden stolz sein können. Heine meinen Sie wahrscheinlich… Und ist der nicht zum Protestantismus
konvertiert? Außerdem, es gibt eine bekannte Definition von Judem, wer eine jüdische Mutter hat, ist
ein Jude / eine Jüdin. Und wo soll die her sein? Aus dem Lehrbuch der Rassenlehre?? Das ist doch Quatsch.
Dann soll irgendeiner hier mir erklären, weshalb der Begriff „Jude“ nichts mit der Rasse (im entideologisierten
Sinne, wie man sagt ein Ire, auch wenn er in New York wohnt, sei jemand mit irischen Vorfahren) zu tun
hat. Ich habe auch noch nie gehört, dass irgendwer Ire als Rassenbezeichnung versteht. Selbst wenn man
Jude als Volksbezeichnung auffasst, bleibt sie doch völlig unabhängig von dem, was man gemeinhin mit
Rasse meint.
#90 Paulaner † 17:34:47 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Die Kirche hat auch nie geagt: ein M12-Gewinde hat 1,25mm Ganghöhe. SO WHAT Brandenburgis: Die Kirche
hat nie gesagt „Jesus ist Jude“. Stimmts überhaupt oder habe ich mich falsch erinnert? Feingewinde?
#88 Peter-Pan 17:28:18 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Brandenburgis Das ist sicher! Es ist ja auch offensichtlch, daß ihn nur diejenigen als Juden bezeichnen,
die ihn abgrundtief hassen. Das ist Blödsinn Brandenburgis. Nicht einmal die katholische Kirche leugnet
Jesus jüdische Abstammung. Und was soll der Quatsch, dass ihn nur Leute als Jude bezeichnen, die ihn
abgrundtief hassen. Dann müsste man es ja als Herabwürdigung verstehen, jemanden als Juden zu bezeichnen.
Aber so etwas tun nur Menschen wie Sie. Wenn ich Jesus als Jude bezeichne, ist das nur die Anerkennung
historischer Tatsachen, die, wie gesagt, auch von den Vertretern der RKK sehr wohl geteilt wird.
Juden bilden nicht nur eine Glaubensgemeinschaft. Denn sonst wie soll man diejenigen bezeichnen, di…
israelische Staatsbürger sind und jüdische Vorfahren haben, aber Atheisten sind? Andererseits dürften
man dann viele hervorragende Europäische Männer wie Heinrich Heiner nicht mehr als „jüdisch“ bezeichen,
auf den aber Juden stolz sein können. Außerdem, es gibt eine bekannte Definition von Judem, wer eine
jüdische Mutter hat, ist ein Jude / eine Jüdin. Dann soll irgendeiner hier mir erklären, weshalb der
Begriff „Jude“ nichts mit der Rasse (im entideologisierten Sinne, wie man sagt ein Ire, auch wenn er in
New York wohnt, sei jemand mit irischen Vorfahren) zu tun hat.
#83 Großwildjäger 16:22:26 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@ Thomasius: Da stimme ich vollkommen überein. Nur ein kleiner Fehler ist Ihnen unterlaufen: Juden DÜRFEN
NICHT missionieren und tun es auch nicht! Man kann zwar zum jüdischen Glauben übertreten, aber NUR auf
eigenes Verlangen und nach einer langen Zeit des Lernens mit einer Prüfung am Ende. Und nicht jedem wird
die Erlaubnis zum Übertritt erteilt.
#82 Thomasius 15:54:58 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@für die Kirche Es ist ja nicht verwerflich sondern durchaus positiv, wenn jemand ein Instrument spielt.
Nur was muss man denn so einen Teps daraus machen und Musik, die man nicht mag gleich gottlos nennen?
Jeder, der schon einmal etwas vom Christentum gehört hat und sich damit befasst kennt den Ausspruch:„Du
sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr.“ Hier melden sich aber nur Gottlose
zu Wort; denn ständig werden die Gebote Gottes durch kreuz.net und die Foristen achtlos behandelt. @biomilch
Jesus war/ist natürlich Jude. Wird ein Kind geboren, so kennt man die Mutter aber nicht den Vater; daher
ist die Auffassung der Juden normal. Da die Juden bekanntlich Proselyten machten/machen – zu deutsch:
missionierten/missionieren – bilden sie zwar eine Glaubensgemeinschaft aber keine „Rasse“ es waren die
„Rassefanatiker“ des Dritten Reiches, die alles und jedes zu „Rassen“ stilisierten und das tun ihre Epigonen
ihnen nach. Aber vielleicht besteht Ihre „Biomilch“ auch nur aus Soja.
Es geht um Musik und das Antisemitlein muckt gleich wieder auf Der lässt aber auch keine Gelegenheit
aus. So sind die Besessenen: Versuchen überall ihre kleine Duftmarke zu hinterlassen und übersehen dabei,
dass sie sich mit ihrem gestank doch längst schon von weitem angekündigt haben. Und dann wundern die
sich über gesellschaftliche Isolation. Neu im Duden: „bioknilchen“ (jemandem seinen garstigen Körpergeruch
anheften wollen) …fühlt sich die wissende Gisela mit lieben Grüßen bestätigt
#80 Lieblingsuli 15:41:43 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Ernst von Zwiefalten Hat Arvo Pärt nicht auch mal einen Arzt konsultiert? Solche dummen Äußerungen
sind hier nun einmal ganz und gar nicht angebracht.
Arvo Pärt www.youtube.com/watch?v=QtFPdBUl7XQ Und was will man gegen diesen Zeitgenossen sagen. Williamson
war schon bei der Bischofsweihe psychisch krank. Deshalb ist seine Weihe ungültig
@Klofrau, mach den Urinstein weg Ich hatte geschrieben: „Mahler war Jude Bruckner war Kath. Beethoven
auch. Evanglisch sind Bach (außer h-moll-Messe – in latein hihi), Brahms, …“ Wo habe ich bitte geschrieben,
daß Mahlers Musik schlecht sei oder daß es keine Musik sei???? Lies mal die Köttel aus dem Klo. Klick
back and read again. Bleu de Coup
Was haltet Ihr eigentlich von Erik Satie??? Göttlich oder satanisch inspiriert? www.youtube.com/watch?v=S-Xm7s9eGxU&…
Ich weiß schon, ich weiß schon… entstanden in der falschen Zeit, am falschen Ort und der werte Herr
hatte Kontakte zu schrecklich schlechten Menschen. Dafür ist das Stück aber trotzdem recht gut gelungen.
#71 Lycobates 14:25:30 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
voca me cum benedictis Hölle und Paradies wunderbar musikalisch kontrastiert aus einer der schönsten
Aufnahmen, die ich kenne (wer war dabei, 1971?) www.youtube.com/watch?v=0kDpq0gwNCU