Die von Tomislav Vlašić organisierte „Erscheinung von Medjugorje“ gehorchte den Anordnungen des Bischofs – aber nur aus Taktik. Das Bistum Mostar-Duvno packt aus.
(kreuz.net) Aus der Chronik der „Erscheinungen“ von Medjugorie:
„27.7.1984. (Freitag). Die Seher hatten
die Vision gemeinsam. Es gab keine besonderen Botschaften. Ivan hatte heute abend die Vision am Ort der
Erscheinungen. Sie war um 22.30 Uhr. Die Gospa hat folgendes gesagt: »Ich möchte weiterhin mit meinen
Auserwählten in der Pfarrkirche bleiben, um hier durch sie die frohe Botschaft zu verkündigen.« (Der
Wunsch der Gospa bezieht sich auf die Absicht von Bischof Žanić, die Seher aus der Pfarrkirche zu verbannen).
„Beruhigt euch und ereifert euch nicht, weil mein Sohn Jesus in dieser Zeit sehr stark in dieser Pfarrei
arbeiten und im Volk, das hierhin kommt.“
Ivan sagt, die Gospa habe auch erklärt, daß wir uns für
ihren 2000. Geburtstag – am 5. August 1984 – besonders vorbereiten sollen.
Sie bat, daß man in diesen
Tagen bete und Abstinenz halte, daß man am Sonntag die Kommunion mit reinem Herzen empfange, damit Jesus
in den Menschen arbeiten könnte. Ivan hat übermittelt, daß die Gospa gesagt hat, daß es Bekehrungen
und Zeichen in den Menschen gibt.“
Die „Gospa von Medjugorje“ geht also direkt gegen die Anordnungen
des Bischofs, sowohl bezüglich der Ausweisung der Seher mit ihren Erscheinungen aus der Pfarrkirche,
also auch bezüglich der Verbreitung der Phantasie über die Änderung des liturgischen Geburtstages der
Muttergottes.
Nach dem Einschreiten des Bischofs, eine Woche vor dem angeblichen Geburtstag, gab es keine
Ankündigung vom Altar her – schreibt der Chronist Vlašić.
„Wir haben den Geburtstag der Gospa (2000.)
am 5. August nicht angekündigt, weil der Bischof es uns verboten hat. Wir haben nur die Leute ermutigt,
daß dieser Tag, der erste Sonntag, Sonntag der Versöhnung, wirklich ein Tag der Versöhnung sei“.
Die
Erscheinung von Vlašić hat den Anordnungen des Bischofs gehorcht, aber nur aus Taktik.
Sie hat gesagt,
daß „man vom Altar nicht darüber reden solle wegen des Bischofs“, um ihn nicht zu irritieren.
Der Artikel
ist Teil eines Textes, der am 26. September auf der Webseite der herzegowinischen Diözese Mostar-Duvno
über die Hintergründe des „Phänomens Medjugorje“ publiziert wurde.
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#36 Paulaner † 15:15:30 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Die größte Gefahr besteht darin, dass die Mädchen Seherinnen waren aber alles aufgebauscht wurde. Ich
stelle meine Vermutungen an und nur ein Szenario auf, das auf Wahrscheinlichkeit aufbaut: Die Erscheinungen
könnten anfangs ähnlich gewesen sein wie in Fatima. Dann aber ist das pfäffisch-kommerziell aufgebläht
worden und zum Selbstläufer geworden. Die Mädchen hatten keine gute Führung, weil im kommunistischen
Land der Zugriff auf die Priester viel schlechter war als vor über 100 Jahren in Frankreich und Portugal.
Die Mädchen haben gehorcht.
Showdown? @ arkanum: ganz offensichtlich harrt man hier auf ketz.net dem Triumphgeheul entgegen, wenn
Medjugorje kirchlich voll gegen die Wand läuft. Insbesondere, wenn tatsächlich ein Showdown diesbezüglich
bevorsteht. Vor der eigenen Türe kehrt man hier aber dennoch nicht! SignSal
@Domenico Tuttisanti Ich verstehe es (fast) schon. Für mich steht der Ungehorsam gegenüber der Kirche
im Mittelpunkt. Es ist unglaublich was da abläuft. Die involvierten Teilnehmer sehen zB die Pilgerströme
in Portugal = Fatima, in Frankreich Lourdes usw. Es geht ums Geld. Eine interessante Aufstellung von Feb.
2005 gibt S. Ex. Ratko Peric nachzulesen << hier>> www.kreuz.net/article.694.html
Ich habe nie verstanden, wie jemand glauben kann, dass die Gottesmutter im Wochentakt irgend- welche Losungen
(„Botschaften www.medjugorje.ws/de/“) ausgibt wie das Politbüro im früheren Kreml. Die weitaus meisten
dieser Botschaften sind nichts anderes als geistliche Durchhalteparolen. Höhepunkt der Farce: Der vielen
(meist gleichlautenden) Losungen selber müde geworden, kündigt sie nach Jahren einen veränderten „Publikationsrhythmus“
an und sondert ab sofort nur noch monatliche Verlautbarungen ab… Menschlich, allzu menschlich …
#26 Observator † 18:18:02 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Erste Zerfallserscheinungen ministryvalues.com/index.php?option=com_con… Erstmals machen Medjugorje-Gruppen
gegeneinander Front: „MinistryValues“ gegen „Caritas Birmingham“, die zwei stärksten Medju-Gemeinschaften
in den Vereinigten Staaten. Auf einem sinkenden Schiff ist sich jeder selbst der Nächste.
aktuell gemeldet Endgültige Entscheidung des Vatikan schon für November 2009 angekündigt. www.kreuts.net/forum/index.php?topic=4478.msg…
o^/ Anm.: für eine negative Entscheidung wäre der November der ideale Monat, da in diesem Monat jedes
Jahr nur wenige Pilger vor Ort sind und die Gefahr erneuter Ausschreitungen besonders gering ist.
Die +net Lügenpropaganda gegen Medjugorje wird bald die längst fällige Antwort aus Rom bekommen! Medjugorje
ist das „Fatima“ für die Zeit nach dem Vat. II und nach dem Attentat auf Johannes Paul II.
Medjugorje: Eu Reparaturwerkstatt für Seelen Shalom! Da wo der Himmel sichtbar repariert – millionenfach ,
was schadet da schon der Geifer der Hölle. In Liebe , Esra
natürlich geht es um die Jurisdiktion, und die geht im konkreten Fall aus den diözesanen Aktenzeichen
zweifellos hervor. Zur Glaubwürdigkeit der Pfarrei, die gemäß CIC keine eigene Jurisdiktion ausübt,
nur so viel: sie bezeichnet sich selbst wider besseres Wissen als „Heiligtum“ und „Wallfahrtsort“, obwohl
sie weder als das eine noch als das andere anerkannt ist. So glaubwürdig wie jemand, der sich als Priester
ausgibt und nicht einmal eine Weihe hat … da kommt es auf eine weitere Lüge schon fast nicht mehr an.
(Tatsächlich gibt es im Bistum Mostar zwei Wallfahrtsorte in Ostalo und Studenci sowie ein Marienheiligtum
in Hrasno, das ist alles.)
Es geht um die Frage der Jurisdiktion von Bischof Peric’ über die Medjugorje-Pfarrei. Diese Frage können
am besten der Vatikan oder die Pfarrei selbst beantworten.
wieder falsch, die Meldung stammt von der Katholischen Presseagentur (kap), ist also offiziell. Steht
direkt unter dem Nachrichtentext. Und die bischöflichen Maßnahmen betreffend die Pfarrei wurden im Amtsblatt
(= službeni vjesnik) der Diözese veröffentlicht, versehen mit den diözesanen Aktenzeichen cbismo.com/index.php?mod=vijest&vij…
648/2009 und 649/2009. Soviel zur Diskrepanz zwischen kath.net einerseits und offiziellen Verlautbarungen
andererseits.
Das ist eine eigene Meldung von ‘Radio Vatikan’ ohne die offizielle Verlautbarung des Vatikans zu zitieren.
Die „Akte Medjugorje“ liegt derzeit in der Glaubenskongregation im Vatikan, wie Tarcisione Bertone sagte.
Und da sollte man nachfragen.
#18 Observator † 14:27:10 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Offizielle Meldung www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=217135 Der Vatikan hat eine Untersuchungskommission
zur Prüfung der „Marienerscheinungen“ in Medjugorje eingesetzt. Der katholische Erzbischof von Sarajevo,
Kardinal Vinko Puljic, hat entsprechende Berichte bosnischer Medien bestätigt. Zum ersten Mal werde eine
offizielle vatikanische Kommission den herzegowinischen Pilgerort aufsuchen. Wörtlich sagte Puljic: „Die
Kommission wird einerseits eine Untersuchung über die Erscheinungen durchführen, andererseits aber auch
die pastorale Aktivität der in Medjugorje tätigen Priester analysieren“. Der Erzbischof von Sarajevo
hat in der Vergangenheit mehrfach versucht, im Konflikt zwischen dem Bischof von Mostar und den Franziskanern
von Medjugorje zu vermitteln. Der Konflikt hat tiefe historische Wurzeln. Die Beurteilung der „Marienerscheinungen“,
die am 24. Juni 1981 begonnen haben, wurde in diesen Konflikt einbezogen. Nur Untersuchung und Analyse.
Kein Wort zur Jurisdiktion.
#17 Paulaner † 14:25:05 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Etwas verwirrt bin ich darüber, dass die Pfarren an Personen definiert sind, nicht an geographisch gezeichneten
Grenzen. Arkanum/kreuts.net: das ist Unsinn, Das hängt wohl mit Afrika zusammen oder mit der Südsee.
das ist Unsinn, der Codex Iuris Canonici gilt für alle katholischen Pfarreien weltweit. Außerdem ist
kath.net nicht einmal eine kirchliche Website, sondern (wie auch kreuz.net) privat.
Der Bischof von Mostar hat wohl die Jurisdiktion über alle anderen Pfarreien, aber nicht über die Medjugorje-Pfarrei.
Der Generalvikar der Erzdiözese von Sarajevo bestätigt, dass ab sofort eine Vatikankommission und nicht
mehr die Ortskirche die Entscheidungskompetenz über Medjugorje hat. www.kath.net/detail.php?id=19506
Auch der Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone sagt, dass die Äußerungen von Bischof Peric’ seine
private Meinung ist. kath.net/detail.php?id=23547
#13 Paulaner † 13:35:50 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Vielleicht hat es einige echte Erscheinungen gegeben und eine Menge Schmuck wurde angehängt. Mir scheinen
einige, sehr wenige Aussagen plausibel und mit dem denkbaren Ansinnen Mariens kombinierbar. Der Großteil
aber ist Müll, von ehrgeizigen Leuten erfunden, deren theologische Denke aus allen Poren quillt.
Die Gospa ist nicht die Gottesmutter, sondern der Widersacher imitiert die Selige Jungfrau, wenn nicht
alles frei erfunden ist. Die Pferdefüße merkt man immer wieder: Die Gottesmutter setzt nicht die Anordnungen
des Bischofs herab und gibt keine Ratschläge sich taktisch zu verhalten. Die Selige Jungfrau respektiert
zutiefst die Anordnungen der Amtsträger, denn sie sind ja die durch ihren Sohn, unseren Herrn Jesus Christus,
autorisierten Personen die Heilige Kirche zu führen. Die offene und versteckte Auflehnung der Franziskaner
zeigt, dass Medjugorje vom Teufel initiiert ist, um die Katholiken zu spalten und in die Irre zu führen.
Jeder, der sich vom Virus dort anstecken lässt, verteidigt fanatisch dieses Blendwerk. Es heißt in der
Bibel (Christuswort): an den Früchten werdet ihr sie erkennen. Die angeblichen Seher haben Immobilien
in aller Welt und führen kein Leben, das darauf schließen lässt, dass sie die Selige Jungfrau Maria
je gesehen haben. Höchste Zeit, dass die Bischöfe durchgreifen und der Heilige Stuhl Klartext spricht,
denn auch für theologische Laien ist unschwer zu erkennen, dass die Botschaften unecht sind. Die Selige
Jungfrau ist keine tibetische Gebetsmühle, die länger als 20 Jahre immer dasselbe wiederholt und die
Gläubigen gegen die Amtskirche aufstachelt.
auch hier noch einmal die einschlägige Bestimmung des Kirchenrechtskodex: Canon 515 § 1 CIC: Die Pfarrei
ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche auf Dauer errichtet ist und deren
Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als ihrem eigenen Hirten anvertraut
wird. Damit untersteht die Pfarrei weiterhin der Jurisdiktion des Bischofs von Mostar, woran auch kath.net
und die Franziskaner nichts ändern können. Ändern kann das nur der Papst, wenn er den Bischof absetzt
oder das Kirchenrecht ändert, und das ist nicht geschehen. Auch die Untersuchungskommission hat keine
administrativen, sondern nur investigative Befugnisse, wie der Begriff Untersuchung schon sagt.
Aus den ‘täglichen Botschaften’ am 1.10.1981 Sind alle Religionen gut? ‘Vor Gott sind die Angehörigen
aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der
Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten
Gottes unterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie’. Sind alle Kirchen gleich? ‘In einigen wird mehr
zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt
auch von der Vollmacht ab, die sie haben’. Warum erscheinst du uns genauso oft wie anderen, die dem Weg
Gottes nicht folgen? (Das bezieht sich auf andere Erscheinungen in Jugoslawien.) ‘Ich erscheine euch oft
und überall. Anderen erscheine ich von Zeit zu Zeit und nur kurz; sie folgen dem Weg Gottes noch nicht
uneingeschränkt. Sie sind sich über das Geschenk, das ihnen zuteil wird, nicht im klaren. Das verdient
natürlich niemand. Auch sie werden mit der Zeit auf den guten Weg „ gelangen’.“ Botschaft vom 01.10.1981
Sie hat gesagt, daß „man vom Altar nicht darüber reden solle wegen des Bischofs“, um ihn nicht zu i…
daran erkennt man falsche „Botschaften“ – Gott läßt sich kommandieren und das Wort verbieten! Und die
liebende Gottesmutter läßt sich nicht nach Menschensinn umintepretieren! Wider Medjugorje! Wider V-II
mit seinen Häresien und Glaubensirrtümern! Wider NOM!
#1 Franz Kappes 11:50:04 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Irrglaube? „Beruhigt euch und ereifert euch nicht, weil mein Sohn Jesus in dieser Zeit sehr stark in dieser
Pfarrei arbeiten und im Volk, das hierhin kommt.“ Ich weiß ja nicht …