USA
Erzbischof zieht Kardinal an den Ohren
Vernünftige Kirchenmänner überlassen ihr Urteil über eine Streitfrage jenen katholischen Hirten, die der Kontroverse am nächsten stehen.
Erzbischof Charles J. Chaput (65) von Denver
Erzbischof Charles J. Chaput (65) von Denver
(kreuz.net) Erzbischof Charles J. Chaput (65) von Denver im US-Bundesstaat Colorado hat den emeritierten Kurienkardinal Georges Cottier mit deutlichen Worten zurechtgewiesen.

In einem Artikel für die rechtsgerichtete italienische Tageszeitung ‘Il Foglio’ kritisierte er am 6. Oktober die Juli-Stellungnahme des Kardinals zum US-amerikanischen Blut- und Homo-Präsidenten Barack Obama.

Kardinal Cottier hatte sich in enthusiastischen Tönen über die umstrittene Rede geäußert, die Obama an der katholischen US-Universität Notre Dame hielt.

Er behauptete, daß Obamas Ansichten in vielem mit der katholischen Lehre übereinstimmten. Sogar auf dem Gebiet der Kinderabschlachtung unterstellte der Kardinal dem Präsidenten gute Absichten.

Hier die Antwort von Mons. Chaput:


Politik, Moral und ein Präsident: eine amerikanische Perspektive

Eine der Stärken der Kirche ist ihre globale Perspektive. In diesem Licht ist der jüngste Artikel von Kardinal Georges Cottier über US-Präsident Barack Obama („Politik, Moral und Erbsünde“ in der Zeitschrift ‘30 Tage’) ein wertvoller Beitrag zu einer katholischen Diskussion über den US-Präsidenten.

Der Glaube verbindet uns über Staatsgrenzen hinweg. Was in einer Nation geschieht, kann einen Einfluß auf viele andere Nationen haben. Es ist nicht nur angemessen, sondern auch willkommen, daß sich die Welt eine Meinung über der US-Präsidenten bildet.

Dennoch lebt und wählt die Welt nicht in den Vereinigten Staaten – das tun die Amerikaner. Die pastoralen Wirklichkeiten eines Land sind am besten den Ortsbischöfen bekannt, die dort ihre Herde weiden.

Darum haben die Überlegungen eines US-Bischofs über den Präsidenten Amerikas einen gewissen Wert. Sie können die Ansichten des guten Kardinals bereichern, indem sie eine unterschiedliche Perspektive anbieten.

Man beachte hierbei, daß ich hier nur für mich rede. Ich spreche nicht für die US-Bischöfe als eine Körperschaft oder für sonst einen anderen individuellen Bischof.

Ich werde auch nicht auf die Rede von Präsident Obama an die islamische Welt eingehen, die Kardinal Cottier in seinem Artikel erwähnt. Das würde eine getrennte Diskussion verlangen.

Ich möchte mich auf die Rede des Präsidenten zur Abschlußfeier an der University of Notre Dame konzentrieren und auf Kardinal Cottiers Kommentare über das Denken des Präsidenten. Ich habe zwei Gründe, das zu tun.

Zunächst gehören Menschen aus meiner Diözese als Studenten, Absolventen oder Eltern zur Gemeinschaft von Notre Dame. Jeder Bischof hat Anteil am Glauben der Menschen, die seiner Sorge unterstellt sind.

Notre Dame war nie nur eine örtliche katholische Universität. Sie ist ein Abbild des Lebens der US-Katholiken.

Zweitens. Wenn der Ortsbischof von Notre Dame mit dem Auftritt eines Redners an der Universität so ausdrücklich nicht einverstanden ist und ihn weitere achtzig Bischof und 300.000 Laien im ganzen Land öffentlich unterstützen, dann müssen vernünftige Menschen daraus schließen, daß mit dem Sprecher ein wirkliches Problem besteht – oder zumindest mit seinem Auftritt an dem in Frage stehenden Ereignis.

Vernünftige Menschen würden darum das Urteil über den Sachverhalt jenen katholischen Hirten überlassen, die der Kontroverse am nächsten stehen.

Bedauerlicherweise und wohl ohne Absicht unterschätzt Kardinal Cottiers Artikel die Bedeutung dessen, was in Notre Dame geschah.

Er überschätzt auch Präsident Obamas Übereinstimmung mit der katholischen Lehre. Hier muß an verschiedene Grundgegebenheiten erinnert werden.

Zunächst hat der Widerstand gegen Präsident Obamas Auftritt in Notre Dame nichts damit zu tun, ob er ein guter oder schlechter Mensch ist.

Obama hat offensichtlich viele Talente. Er besitzt viele gute moralische und politische Instinkte und eine bewundernswerte Hingabe an seine Familie. Diese Dinge sind von Bedeutung.

Doch leider gibt es auch das folgende: Die Ansichten dieses Präsidenten über vitale bioethische Fragen – einschließlich der Kinderabtreibung, aber nicht nur ihr – unterscheiden sich scharf von der katholischen Lehre. Darum wurde Obama über viele Jahr so massiv von wichtigen Abtreibungs-Organisationen unterstützt.

In gewissen religiösen Kreisen macht man viel Aufhebens um die Sympathien des Präsidenten für die katholische Soziallehre.

Aber die Verteidigung des ungeborenen Kindes ist auch eine Forderung der sozialen Gerechtigkeit. Gute Initiativen für die Armen sind lebenswichtig. Aber sie können nicht als Entschuldigung für grundlegende Verletzungen der Menschenrechte herhalten.

Zweitens. In einem anderen Augenblick und unter anderen Umständen wäre der Konflikt in Notre Dame vielleicht vom Tisch gewesen, wenn die Universität den Präsidenten einfach gebeten hätte, einen Vortrag oder eine Ansprache zu halten.

Doch nachdem die US-Bischöfe gemeinsam bereits starke Bedenken über die Abtreibungspolitik der neuen Regierung erhoben hatten, machte Notre Dame den Präsidenten nicht nur zum wichtigsten Anwesenden an der Abschlußfeier. Die Universität gab ihm auch ein Ehrendoktorat in Rechtswissenschaft – trotz seiner zutiefst verwirrenden Ansichten über das Abtreibungsgesetz und ähnliche soziale Fragen.

Die wirkliche Quelle der katholischen Frustration mit dem Auftritt von Präsident Obama in Notre Dame war sein offen negatives öffentliches Abstimmungsverhalten und seine Ansichten über die Abtreibung und andere problematische Fragen.

Dadurch ignorierte und verletzte Notre Dame die Leitlinien der US-Bischofe in dem Dokument „Katholiken im politischen Leben“ aus dem Jahr 2004.

In diesem Text verlangen die Bischöfe von katholischen Institutionen, auf die Ehrung öffentlicher Amtsträger zu verzichten, die mit der katholischen Lehre in bedeutenden Angelegenheiten nicht übereinstimmen.

Darum ging in den heißen Debatten, die in katholischen Kreisen der USA im Zusammenhang mit der Ehrung Obamas in Notre Dame geführt wurden, nicht um Parteipolitik.

Aufgrund der Ansichten Obamas ging es um ernsthafte Fragen des katholischen Glaubens, der katholischen Identität und des katholischen Zeugnisses. Das hat Kardinal Cottier, der außerhalb des US-amerikanischen Kontextes schrieb, wohl nicht ganz verstanden.

Drittens. Der Kardinal erwähnt klugerweise Kontaktpunkte zwischen Präsident Obamas häufig erwähnter Suche nach „gemeinsamen politischen Grundlagen“ und dem katholischen Nachdruck auf das „Bonum Commune“.

Diese beiden Ziele können in der Tat häufig übereinstimmen. Aber sie sind nicht das gleiche. In der Praxis können sie sich auch scharf unterscheiden.

Abtreibungsgesetze auf der Basis „gemeinsamer politischer Grundlagen“ können sogar das Bonum Commune angreifen, weil sie eine falsche Einheit implizieren. Sie produzieren eine Art öffentlicher Übereinstimmung, die zu eng und schwach ist, um das Gewicht eines echten moralischen Konsenses zu tragen.

Dem Bonum Commune ist niemals gedient, wenn man – beginnend mit den Ungeborenen – die Tötung des Schwachen toleriert.

Viertens. Kardinal Cottier erinnert seine Leser richtigerweise an den gegenseitigen Respekt und den Geist der Zusammenarbeit, der von den Bürgern in einer pluralistischen Demokratie gefordert wird.

Aber Pluralismus ist nie ein Ziel in sich selber. Er ist nie eine Entschuldigung für Passivität. Präsident Obama gestand in Notre Dame ein, daß die gesunde Demokratie auf überzeugte Menschen angewiesen ist, die in der Öffentlichkeit für ihre Ansichten hart kämpfen – friedlich, legal aber mit Energie und ohne sich zu entschuldigen.

Leider fügte der Präsident auch an, daß „die letzte Ironie des Glauben darin besteht, daß er notwendigerweise den Zweifel zuläßt“.

„Dieser Zweifel sollte uns nicht von unserem Glauben entfernen. Aber er sollte uns demütig machen.“

Das ist, in gewisser Weise, wahr: In dieser Welt ist der Zweifel ein Teil des menschlichen Dilemmas. Aber der Zweifel ist die Abwesenheit von etwas. Er ist kein positiver Wert.

Insofern er die Gläubigen daran hindert, den Anforderungen des Glaubens zu entsprechen, ist der Zweifel eine fatale Schwäche.

Die Haltung des Zweifelns paßt auf eine allzu komfortable Weise zu einer gewissen Variante des „getauften Unglaubens“ und einer Art des Christentums, das nur wenig mehr ist als eine vage Stammesloyalität, die es erlaubt, schöne fromme Worte zu machen.

In der jüngeren amerikanischen Erfahrung wurden Pluralismus und Zweifel zu oft als Alibis für die moralische und politische Lethargie der Katholiken verwendet. Vielleicht ist das in Europa anders.

Im übrigen würde ich meine, daß der gegenwärtige historische Augenblick – der europäischen und amerikanischen Katholiken gemeinsam ist – weit von den sozialen Umständen entfernt ist, vor denen die christlichen Gesetzgebern des Altertums standen, die der Kardinal in seinem Artikel erwähnt.

Diese hatten den Glauben und den mit Geduld und Intelligenz gemäßigten Eifer, um den moralischen Inhalt ihres Glaubens in die Kultur einfließen zu lassen.

Mit anderen Worten: Sie schufen eine Zivilisation, die vom christlichen Glauben geprägt war. Heute geschieht etwas ganz anderes.

Kardinal Cottiers Artikel ist ein Zeuge für seine großzügige Geisteshaltung.

Ich war besonders betroffen von seinem Lob auf Präsident Obamas „demütigen Realismus“. Ich hoffe, daß der Kardinal Recht hat. Amerikanische Katholiken wünschen sich, daß er Recht hat.

Demut und Realismus sind der Boden, auf dem der gesunde Menschenverstand und eine bescheidene, menschliche und moralische Politik wachsen können.

Ob Präsident Obama eine solche Politik bieten kann, bleibt abzuwarten.

Wir sind verpflichtet, für ihn zu beten – damit er dazu in der Lage ist und es auch tut.
      
27 Lesermeinungen
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#30   Lieblingsuli   17:37:10 | Freitag, 9. Oktober 2009
@smallplayer
Kommt ganz drauf an, würde ich sagen.
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#29   smallplayer   17:33:32 | Freitag, 9. Oktober 2009
Es ist nicht
erlaubt, andere Leute an den Ohren zu ziehen.
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#28   Lieblingsuli   17:31:08 | Freitag, 9. Oktober 2009
Blinder Glaube?
Ist es nicht möglich, mit offenen Augen zu glauben?
Blinder Glaube über das Evangelium hinaus dürfte für Gott einfach zu wenig sein
Was Gott will, können wir wohl nur ahnen.
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#27   Siegfried   15:32:04 | Freitag, 9. Oktober 2009
zu Paulaner: Rrrrrrrüchtüch! Solldatten sind Mörrdärr
Von Soldaten und Mord habe ich nichts geschrieben. Lieber Paulaner, hier hast Du im falschen Buch gelesen.
Aber Du hast recht, es gibt Soldaten, welche zum Mörder wurden und es gibt Soldaten, welche nicht zum Mörder werden.
Es kommt immer darauf an was geschehen ist und in welcher Absicht etwas getan wurde.
Die Grenzsoldaten der ehemaligen SBZ in Deutschland, hat viele Mörder in ihrem Personalkader gehabt. Denn einer ist schon zu viel.
In der BRD hat es nach meinem Wissen bisher noch keinen Mörder gegeben, einen Soldaten der in Dienstausübung gemordet hat. Dies ist nach dem Soldatengesetz verboten.
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#26   Paulaner †   10:50:54 | Freitag, 9. Oktober 2009
Rrrrrrrüchtüch! Solldatten sind Mörrdärr
Siegfried: Joberens muß aufgeklärt werden
Lieber Joberens, Abtreibung ist und bleibt Mord.
:-@
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#25   Siegfried   10:46:56 | Freitag, 9. Oktober 2009
Joberens muß aufgeklärt werden
Lieber Joberens, Abtreibung ist und bleibt Mord. Lasse Dir einmal erklären wie die Spätabtreibung verläuft.
Diese Abtreibung kann bis zum normalen Geburtsablauf gemacht werden. Immer dann wenn die Abtreibung erlaubt5 ist. (Dies ist immer, wenn eine Beratung stattgefunden hat).
1. Wenn noch vor dem normalen Geburtsablauf, dann wird die Geburt eingeleitet.
2. Das Kind wird im Mutterkörper gedehrt, damit es diesen mit den Beinen zuerst verläßt.
3. Der Körper des Kindes wird geboren, der Kopf des Kindes durch die Hand des Geburtshelfers im Körper der Mutter gegen den Rücken der Mutter gedrückt und an der Geburt gehindert,
4. mit der freien Hand nimmt der Geburtshelfer einen dazu vorgesehenen Katheter, diesen sticht er oberhalb der Wirbelsäule in den Hinterkopf des Kindes ein,
5. über diesen eingeführten Katheter wird dem lebenden Säugling das Hirn abgesaugt.
Merke der Geburtshelfer war sehr dumm, saudumm „ein Mensch ohne Hirn, dem das Hirn gestohlen wird, der stirbt.“ Der ist verstorben, da es ihm geklaut wurde, ist er nur bestohlen worden.
joberens, wenn das Kind wegen dieses Hirnraubes aufhört zu leben, stimmst Du mir zu dies könnte als Tötung oder auch als Mord bezeichnet werden. Lieber joberens, achte darauf, daß Du nicht einem Hirnsammler begegnest, der könnte Freude an Deinem denkendem Hirn haben.
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#24   Regina 1961   09:38:31 | Freitag, 9. Oktober 2009
@joberens
Ihre Ansicht mit der befruchteten Eizelle, die noch kein Kind ist, kann ich nicht teilen. Für mich ist da ein Mensch am Anfang. Und lassen Sie uns die „Sache“ doch mal richtig betrachten. Wann werden Kinder denn abgetrieben: meißtens in einem Stadium, in dem sie schon als kleiner Mensch zu erkennen wären. Wenn man nur wollte. Ein befruchtte Eizelle ist der Mensch nur für einige Minuten. Sofortn nach der Verschmelzung von Samen- und Eizelle beginnt doch die Zellteilung. Jedenfalls habe ich das irgendwann einmal vor 30 Jahren in der Schule gelernt. Und diese Zellteilung schreitet sehr schnell fort. Da werden kleine Menschen abgetrieben. Kinder. Keine Zellhaufen.
Regina
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#23   Jubärens   23:26:55 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Die Talent-Anlage zum Orgelspielen im Josef-Embryo
Ei Josef, da hast Du Dein Talent zum Denken aber nicht voll ausgeschöpft, wenn Du sagt, beim ungeborenen Kind im Entwicklungsstadium der ersten drei Monate würde es sich nicht um ein Kind handeln, sondern erst um eine befruchtete Eizelle.
Josef, schau Dir doch mal ein Foto von einem Kindchen in der 12. Woche an – da wirst Du die Hände mit den Fingern entdecken, die Beine, Füße mit kleinen Zehen, das Herz schlägt schon etc. – ein kleines, heranwachsendes Menschlein.
Denk doch mal nach, Josef, dazu kann man doch nicht „befruchtete Eizelle“ sagen, das kann doch keinem einfach denkenden Katholiken einfallen, auch nicht einem mit nur einem Denktalent.
Und selbst die menschliche befruchtete Eizelle ist schon ein Mensch mit allen Anlagen, der sich als Mensch entwickelt.
Überleg doch mal, Josef, als Du selbst in diesem Stadium der befruchteten Eizelle warst – vor mehr als 70 Jahren –, da war alles von Dir schon in dieser Eizelle angelegt, sonst hätte sich nicht so ein prächtiger Eifelmensch, wie Du es bist, daraus entwickeln können.
Ja, auch Dein Talent zum Orgelspielen war damals schon angelegt und Du hast dieses Dir gegebene Talent ja Gottseidank nicht vergraben, sondern damit gewuchert.
Lieber Josef, über das Menschsein im ersten Entwicklungsstadium und seine Talent-Anlage solltest Du doch einmal ganz ehrlich nachzudenken versuchen
Dein mitdenkender Namensvetter
Jupp Bärens
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#22   Damenschuh   22:37:13 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Kirchgänger
„… kann man es noch immer Volkswirtschaftlich begründen wieso Abtreibung sinnlos und schädlich ist.“
Nur zu, wir haben hier schon viel Schwachsinn gelesen. Also warum nicht auch noch du…
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#21   Kirchgänger   21:55:21 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
abtreibung ist Mord
UNd mord bleibt mord (egal wie man den getöteten nennt(Zellhaufen , untermensch…)).
Und selbst wenn Abtreibung kein Mord wäre,
kann man es noch immer Volkswirtschaftlich begründen wieso Abtreibung sinnlos und schädlich ist.
Die eigenen Kinder sind viel, viel billiger und besser zu integrieren wie Fremde Erwachsene.
Und Obama treibt die Abtreibung so wie so au die Spitze.
Solang sich der kopf noch im bauch steckt darf man das Kind noch beseitigen.
( vielleicht auch den Chirurg wenn er den kopf zu weit rein steckt?)
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#20   rums   21:13:17 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
joberens:
Jeder weiß doch, daß auch der Staat nicht zuläßt, daß KIinder getötet werden.
In der Zeit, in der Schwangerschaftsabbrüche gesetzlich erlaubt sind, kann gesetzlich noch nicht von Kindern gesprochen werden, sondern es handelt sich da erst um befruchtete Eizellen in der Entwicklung zum Kind hin.
Da besteht nun schon ein ziemlicher Unterschied, den man auch nicht verleugnen sollte
1. Was ist los Jupp, ihre Signatur fehlt. :-D
2. Wenn sie sich blamieren wollten, …es ist ihnen gelungen. :)3
Applaus – Applaus. :-D
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#19   Damenschuh   21:08:47 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Vergiss es, joberens
das kapieren die hier nicht…
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#18   joberens   21:04:11 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
zu jubärens
Jeder weiß doch, daß auch der Staat nicht zuläßt, daß KIinder getötet werden.
In der Zeit, in der Schwangerschaftsabbrüche gesetzlich erlaubt sind, kann gesetzlich noch nicht von Kindern gesprochen werden, sondern es handelt sich da erst um befruchtete Eizellen in der Entwicklung zum Kind hin.
Da besteht nun schon ein ziemlicher Unterschied, den man auch nicht verleugnen sollte
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#17   Damenschuh   20:56:47 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Wenn die katholischen Pfaffen heulen,
Die Ansichten dieses Präsidenten über vitale bioethische Fragen – einschließlich der Kinderabtreibung, aber nicht nur ihr – unterscheiden sich scharf von der katholischen Lehre. Darum wurde Obama über viele Jahr so massiv von wichtigen Abtreibungs-Organisationen unterstützt.
kann das nur ein gutes Zeichen sein!
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#16   Jubärens   20:41:24 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Frage an einen Mindertalentierten
Lieber Josef, Du hast wieder mal eine berauschende Denkleistung an den Tag gelegt, wenn Du mit der Dir eigenen Nonchalance feststellst: „Was Jesus und das Evangelium sagt ist schon in Ordnung und auch wirklich glaubhaft.“
Das Gleichnis von den Talenten bringst Du ja ständig in Anwendung, indem Du Dich als Mindertalentierter mit Deinem Denker-Verstand groß herausstellst. Lass Dir mal eine biblische Denkleistungsaufgabe stellen: Jesus bestätigt das Gesetz des AT: „Du sollst nicht töten. Wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen!“ und verschärft dieses Gesetz sogar (vgl. Mt 5,21).
Frage an Dein Verstandestalent: Darf man ein ungeborenes Kind im ersten Lebensstadium töten?
Lieber Josef, über das Töten von geborenen und ungeborenen Menschen solltest Du doch einmal ganz ehrlich nachzudenken versuchen
Dein mitdenkender Namensvetter
Jupp Bärens
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#15   fides et ratio   15:44:25 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Zu Gottsuchender
Abgesehen von meinen starken Zweifeln daran, dass Sie wirklich Gott suchen, muß gesagt werdn, dass Sie mal wieder auf einen ausgewogenen Artikel, der versucht, Positionen zu erklären, mit einer plumpen Primitivität antworten, die ihresgleichen sucht. Dieser Blog ist eben für einen geistreichen Meinungsaustausch mit halbwegs kultivierter Diskussionskultur nicht geeignet. Kreuznet sollte endlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!diese Absonderungseinrichtung für Schmutz, Schund, Dummheit, Primitivität, Belanglosigkeit etc. beenden!!!
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#14   joberens   15:11:55 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Blinder Glaube über das Evangelium hinaus dürfte für Gott einfach zu wenig sein
Was Jesus und das Evangelium sagt ist schon in Ordnung und auch wirklich glaubhaft. Doch alles, was sich so im Laufe der Zeit an Wildwuchs und Verbesserunge und Erweiterungsversuchen darum herum gebildet hat, ist eben rein menschlich, sollte so gesehen, auch diskutiert werden können und kann nicht als den Anspruch auf unbedingte Wahrheit erheben. Diese Dinge habe ich auch damit gemeint und darauf dürfte das Gleichnis Jesu vom ängstlichen Verwalter unbedingt anzuwenden sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#13   Regina 1961   13:52:02 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Blinder Glaube
Glaube wird erst dann blind, wenn der Mensch ins Zentrum rückt und Gott zur Nebensache wird.
Regina
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#12   ganjah warrior   13:06:58 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
glaube
soll nicht blind sein. study your bible. und beten, meditieren, SEINE stimme finden. ER spricht, du mußt nur hinhören o^/
Ises! :(3
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#11   Siegfried   12:39:29 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
joberens
der einfache nichts denkende, alle Dummheiten und Blödheiten nachredende Katholik ist wieder entlassen und steht zur Volksbelustigung zu Verfügung.
Schmeißt diesen blödsinnigen Redner endlich raus, der Seite wäre gedient und geholfen.
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#10   Paulaner †   12:17:36 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Amtskirchlich will man Ruhe im Karton. Und immer ausreichend Geld dafür.
joberens: Blinder Glaube will man amtskirchlich,
Du schwafelst nur Dünnbrettbohrspäne.
:-D
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#9   Lieblingsuli   12:15:50 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@joberens
Ich finde den Beitrag zum Thema „Wissen“ höchst amüsant. Sind wird der Wahrheit nicht abhold, wenn wir immer nur den „Glauben“ in den Mittelpunkt stellen? Damit wird es angreifbar und beliebig. Nicht der persönliche Glaube ist entscheidend.
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#8   joberens   12:08:17 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Blinder Glaube will man amtskirchlich, dürfte aber für Gott zuwenig sein
Blinder Glaube dürfte auch für einen Christen Katholiken einfach zu billig und zuwenig sein.
Wir sollten da an das Gleichnis Jesu von dem Verwalter denken, der sein Talent vergraben hat und von Jesus verurteilt wurde. Ähnlich dürfte es auch Chriten und Katholiken ergehen, die ihr Talent des eigenen Verstandes und des eigenen Denkens, aus Angst vor eventuell aufkommenden Glaubenszweifeln ängstlich vergraben und einfach alles glauben, was ihnen so, an nicht selten fraglichen Dingen, von den Menschen der Amtskirche zugemutet wird.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#5   Maranatha   11:45:30 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Man kann es nicht oft genug wiederholen
wer diese Seiten liest, und sich dann darüber aufregt ist
– selber schuld
– doof
– wahrscheinlich ohne andere Beschäftigung
Schlicht und einfach ein Trottel.
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#3   Gottsuchender †   11:38:19 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Warum zweifeln, glauben ist ja so einfach!
Aber der Zweifel ist die Abwesenheit von etwas. Er ist kein positiver Wert.
Insofern er die Gläubigen daran hindert, den Anforderungen des Glaubens zu entsprechen, ist der Zweifel eine fatale Schwäche.
Zweifel ist schlecht! Das ist das Credo der Kirche seit 2000 Jahren. Zweifelt nicht, glaubt immer, was Euch die Kirchen sagen!
Die Aufklärung hat mit dieser Volksverdummung glücklicherweise aufgeräumt. Der Zweifel ist nicht schlecht, sondern die Basis der Wissenschaft und hat dem Menschen Erkenntnis anstatt Glauben gebracht, zum Glück!
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#2   rums   11:25:24 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Erzbischof Chaput = Wunderbar
Wow, ein Klasse Beitrag von S. Ex. Charles J. Chaput, Danke. :)3
Eine Antwort die den Dialog in den Dienst der Wahrheit stellt.
Der falschverstandenen Toleranz mit dem Verlust auf die Wahrheitsfrage wird hier der intellektuellen Schwäche ihre Grenzen aufgezeigt.
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#1   Lieblingsuli   11:00:20 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Druck von unten
Ein Erzbischof darf einen Kardinal zurechtweisen? Im Sinne der „Correctio fraterna“ spricht ja auch eigentlich nichts dagegen.
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